Corel mit Großinvestor
20.09.00 00:00
Finance-Online
Das kanadische Softwarehaus Corel (WKN 878009), so die Experten von Finance-online, dessen Zukunft in jüngster Zeit aufgrund von finanziellen Rückschlägen immer düsterer erschien, habe endlich einen zahlungswilligen Großinvestor gefunden.
In den nächsten 24 Monaten könne das Unternehmen 14,7 Mio. Aktien an einen nicht genannten Investor veräußern, was bei sofortiger Ausübung $56 Mio. in die
Kassen des Unternehmens spülen würde. Als Teil der relativ komplexen Vereinbarung werde Corel 226.000 Optionen an Whale Securities, ein Initiator dieser Transaktion, veräußern.
“Dies ist ungewöhnlich, aber nicht einzigartig,” erklärt Duncan Stewart, Fonds- Manager bei Tera Capital Corp.. “Dieser ungewöhnliche Schritt ist aufgrund der finanziell angespannten Lage bei Corel nicht illegal und auch nicht verdächtig, er ist der schwierigen Situation bei Corel angepasst.”
Der Investor kaufe von Corel emittierte Aktien zu einem Preis von 95 % des aktuellen Kurses, sofern dieser über einem von Corel vorgegebenen Mindestpreis liege. Außerdem habe Corel angekündigt, auch über die Aufnahme von Fremdkapital nachzudenken. Corel´s Finanzvorstand John Blaine habe erklärt, dass dieser Schritt weniger als kurzfristige Finanzmaßnahme denn als langfristige Absicherung gegen finanzielle Risiken gedacht sei.
Schon im Mai habe Conacoord $20 Mio. in Corel investiert. Einige Analysten vermuten, dass die Cash-Reserven des kanadischen Unternehmens am Ende des abgelaufenen Quartals $17 Mio. ohne die heute gesicherten Gelder betragen würden. Der ehemalige CEO Michael Cowpland hätte Ende des vergangenen Jahres Corel auf das stark im Kommen begriffene Open Source Betriebssystem Linux ausgerichtet. Das Unternehmen biete Grafik- und Bürosoftware für Windows und Linux sowie eine eigene Linux-Distribution namens Corel Linux an.
Anfang diesen Jahres habe er eine Fusion mit dem Entwicklungssoftwarespezialisten Inprise initiiert, die bei Bekanntwerden der angespannten finanziellen Lage von Corel geplatzt sei. Inprise hätte mehr als $300 Mio. Cashreserven gehabt, was für Corel´s Bedarf und eine weitere Expansion im Bereich Linux ausgereicht hätte. So habe das Unternehmen in den letzten Quartalen Umsatzeinbrüche von bis zu 50% verzeichnet und sehr hohe Verluste eingefahren. Der CEO Cowpland sei zurückgetreten und der Aktienkurs rutschte von einem All-Time-High bei $44,5, welches das Papier Ende letzten Jahres während des Linuxbooms an den Börsen erreicht habe, auf Kurse von unter $3. Aktuell notieren die Aktien des Unternehmens bei $3,75. Der neue CEO werde die Anstrengungen in Sachen Linux weiter forcieren und zusätzlich endlich in den Bereich professionelle Services for Linux eindringen.
In den nächsten 24 Monaten könne das Unternehmen 14,7 Mio. Aktien an einen nicht genannten Investor veräußern, was bei sofortiger Ausübung $56 Mio. in die
Kassen des Unternehmens spülen würde. Als Teil der relativ komplexen Vereinbarung werde Corel 226.000 Optionen an Whale Securities, ein Initiator dieser Transaktion, veräußern.
Der Investor kaufe von Corel emittierte Aktien zu einem Preis von 95 % des aktuellen Kurses, sofern dieser über einem von Corel vorgegebenen Mindestpreis liege. Außerdem habe Corel angekündigt, auch über die Aufnahme von Fremdkapital nachzudenken. Corel´s Finanzvorstand John Blaine habe erklärt, dass dieser Schritt weniger als kurzfristige Finanzmaßnahme denn als langfristige Absicherung gegen finanzielle Risiken gedacht sei.
Schon im Mai habe Conacoord $20 Mio. in Corel investiert. Einige Analysten vermuten, dass die Cash-Reserven des kanadischen Unternehmens am Ende des abgelaufenen Quartals $17 Mio. ohne die heute gesicherten Gelder betragen würden. Der ehemalige CEO Michael Cowpland hätte Ende des vergangenen Jahres Corel auf das stark im Kommen begriffene Open Source Betriebssystem Linux ausgerichtet. Das Unternehmen biete Grafik- und Bürosoftware für Windows und Linux sowie eine eigene Linux-Distribution namens Corel Linux an.
Anfang diesen Jahres habe er eine Fusion mit dem Entwicklungssoftwarespezialisten Inprise initiiert, die bei Bekanntwerden der angespannten finanziellen Lage von Corel geplatzt sei. Inprise hätte mehr als $300 Mio. Cashreserven gehabt, was für Corel´s Bedarf und eine weitere Expansion im Bereich Linux ausgereicht hätte. So habe das Unternehmen in den letzten Quartalen Umsatzeinbrüche von bis zu 50% verzeichnet und sehr hohe Verluste eingefahren. Der CEO Cowpland sei zurückgetreten und der Aktienkurs rutschte von einem All-Time-High bei $44,5, welches das Papier Ende letzten Jahres während des Linuxbooms an den Börsen erreicht habe, auf Kurse von unter $3. Aktuell notieren die Aktien des Unternehmens bei $3,75. Der neue CEO werde die Anstrengungen in Sachen Linux weiter forcieren und zusätzlich endlich in den Bereich professionelle Services for Linux eindringen.
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