Coinbase Aktie: Doppelschlag!
15.04.26 06:00
Börse Global
Die Kryptobörse Coinbase erlebt einen massiven Schub. Ein Kurssprung von sieben Prozent am Dienstag markiert das Ende einer wochenlangen Durststrecke. Zwei Faktoren treiben die aktuelle Rallye. Bitcoin durchbricht die Marke von 75.000 US-Dollar. Parallel dazu bahnt sich im US-Senat ein politischer Durchbruch an.
Bitcoin erreichte im US-Handel fast 76.000 Dollar. Das ist der höchste Stand seit dem Crash Anfang Februar. Diese Stärke zieht Krypto-Aktien breitflächig mit nach oben. Für Coinbase-Aktionäre kommt die Erholung zur rechten Zeit. Seit Jahresbeginn steht die Aktie rund 21 Prozent im Minus. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 157,96 Euro notiert das Papier noch immer 56 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Juli. Die extrem hohe Volatilität von fast 73 Prozent bleibt ein ständiger Begleiter.
Milliarden-Geschäft vor der Rettung
Der eigentliche Kurstreiber liegt jedoch in Washington. Der "Digital Asset Market Clarity Act" gewinnt im US-Senat an Fahrt. Ein zentraler Streitpunkt stand einer Einigung bisher im Weg. Es geht um Zinserträge auf Stablecoins. Coinbase verdient jährlich rund 1,35 Milliarden Dollar mit seinem USDC-Belohnungsprogramm. Nutzer erhalten dabei etwa vier Prozent Zinsen.
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Ein früherer Gesetzentwurf wollte diese passiven Erträge komplett verbieten. Nun stehen Banken und Krypto-Firmen laut Insidern kurz vor einem Kompromiss. Das Weiße Haus warnt in einem Bericht, ein Zinsverbot würde Verbraucher jährlich 800 Millionen Dollar kosten. Selbst Coinbase-CEO Brian Armstrong unterstützt den Gesetzentwurf mittlerweile.
Analysten uneins vor den Zahlen
Die Meinungen der Wall Street driften vor den anstehenden Quartalszahlen stark auseinander. Der Markt sucht nach einer klaren Richtung:
- Cantor Fitzgerald: Bestätigt das Rating "Overweight" und sieht den zyklischen Boden im Krypto-Markt erreicht.
- Bernstein: Prognostiziert 23 Prozent Gewinnwachstum je Aktie für das Jahr 2026.
- Barclays: Senkt das Kursziel auf 140 Dollar und warnt vor sinkender Profitabilität im anstehenden Quartalsbericht.
Der Bankenausschuss des US-Senats plant eine Abstimmung über den Clarity Act noch vor Ende April. Ein positiver Beschluss würde erstmals klare regulatorische Grenzen zwischen den Aufsichtsbehörden SEC und CFTC ziehen. Hält der politische Kompromiss zu den Stablecoin-Zinsen, entfällt das größte regulatorische Risiko für das lukrative USDC-Geschäft von Coinbase.
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