Boston Beer: Analysten verlieren den Glauben
20.07.25 08:35
Börse Global
Die Stimmung unter Analysten und Investoren kippt: Boston Beer, einst ein Darling der Getränkebranche, sieht sich mit massiven Kurszielkürzungen und gemischten Signalen aus dem Quartalsbericht konfrontiert. Während die jüngsten Zahlen überraschten, deuten die Prognosen auf anhaltende Turbulenzen hin – besonders für die Flaggschiff-Marken des Unternehmens.
Analysten schrauben Erwartungen zurück
Die Ernüchterung ist deutlich: Gleich mehrere große Häuser haben ihre Kursziele für Boston Beer drastisch gesenkt. UBS strich das Ziel um über 22% auf 214 Dollar und belässt es bei "Neutral". Noch härter traf es Goldman Sachs, das nicht nur auf 187 Dollar runterging, sondern gleich ein "Sell"-Rating vergab.
Interessant: Trotz der allgemeinen Skepsis hält Citigroup an einer "Buy"-Empfehlung fest – wenn auch mit reduziertem Ziel von 285 auf 230 Dollar. Der Durchschnitt der Analystenziele liegt nun bei 250,36 Dollar, mit einer erstaunlich breiten Spanne zwischen 187 und 328 Dollar.
Institutionelle Anleger ziehen Notbremse
Die großen Investoren positionieren sich unterschiedlich: Während die Bank of New York Mellon ihre Position um satte 39,8% reduzierte, stockte Savoir Faire Capital kräftig auf – ein Plus von 45,8%. Diese Divergenz spiegelt die Unsicherheit wider, die derzeit um das Unternehmen herrscht.
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Gute Zahlen – aber mit fadem Beigeschmack
Oberflächlich betrachtet überraschte Boston Beer positiv: Der EPS von 2,16 Dollar schlug die Erwartungen um 1,38 Dollar, der Umsatz stieg um 6,5% auf 481,36 Millionen Dollar. Doch der Teufel steckt im Detail – und in der Prognose.
Für das laufende Quartal erwarten Analysten insbesondere bei den Kernmarken Twisted Tea und Truly deutliche Rückgänge. Citigroup rechnet mit einem Absatzrückgang von 6,5% und einem noch stärkeren Depletions-Rückgang von 7,5%. Selbst die erwartete EPS von 3,43 Dollar würde unter dem Konsens liegen.
Die entscheidende Frage: Kann Boston Beer seine Problemkinder im Portfolio stabilisieren – oder droht der Abwärtstrend weiter anzuhalten? Die nächsten Antworten könnten schon am 24. Juli mit dem Q2-Report kommen.
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