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WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Best Buy Aktie: Goldman-Doppelschlag!


15.04.26 09:40
Börse Global

Best Buy Aktie: Goldman-Doppelschlag!

Goldman Sachs stuft Best Buy gleich zweifach ab. Der Grund für die Skepsis liegt tief in der Lieferkette: Steigende Kosten für Speicherchips fressen die Margen des US-Elektronikhändlers auf. Marktbeobachter sprechen bereits von einer „Memflation“, die das Geschäftsmodell massiv unter Druck setzt.


Die Margen-Zange schnappt zu

Best Buy generiert etwa 47 Prozent seines heimischen Umsatzes mit Computern und Mobilgeräten. Genau in diesem Segment schlagen die Preissteigerungen für DRAM- und NAND-Speicherkomponenten nun voll durch. Experten befürchten, dass die höheren Beschaffungskosten entweder die Nachfrage bremsen oder den Gewinn pro Gerät schmälern.


Sollte Best Buy die Preise für Laptops und Smartphones im Jahresverlauf anheben, könnte das preisbewusste Kunden abschrecken. Die Folge wäre ein gefährlicher Mix aus sinkenden Absatzzahlen und schrumpfenden operativen Erträgen. Indes kämpft der Konzern bereits mit einer sinkenden Profitabilität in den vergangenen Berichtsperioden.

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Schwache Zahlen belasten den Kurs

Die jüngsten Geschäftszahlen spiegeln die schwierige Ausgangslage wider. Der vergleichbare Umsatz mit Haushaltsgeräten brach um 10,5 Prozent ein, während die Unterhaltungselektronik ein Minus von 7,3 Prozent verzeichnete. Entsprechend vorsichtig fällt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus.


An der Börse hinterlassen diese Nachrichten deutliche Spuren. Die Aktie testete zuletzt Niveaus nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Parallel dazu versucht das Management, mit Dienstleistungen und neuen Sparten gegenzusteuern:


  • Werbegeschäft: Bruttoeinnahmen von über 900 Millionen Dollar im letzten Jahr.
  • Marktplatz: Warenwert von rund 300 Millionen Dollar im Schlussquartal.
  • Kursziel Goldman Sachs: Senkung auf 59 Dollar.

Diese Diversifizierung kann den Einbruch im Kerngeschäft bisher nicht vollständig kompensieren. Goldman Sachs verweist auf die kurzfristige Volatilität im Sektor und die Unsicherheit bei den Hardware-Kosten. Der Fokus liegt nun auf der Fähigkeit des Managements, die Lagerbestände effizient zu steuern und die Preismacht gegenüber den Kunden zu halten. Ohne eine Stabilisierung der Hardware-Margen bleibt der Druck auf den Aktienkurs hoch.


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