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Fr, 17. April 2026, 13:51 Uhr

Alstom SA

WKN: A0F7BK / ISIN: FR0010220475

Alstom Aktie: USA-Offensive startet


14.04.26 03:23
Börse Global

Alstom Aktie: USA-Offensive startet

Alstom treibt die Modernisierung des nordamerikanischen Schienennetzes voran. Mit der Auslieferung der ersten neuen Doppelstockwagen an NJ TRANSIT beginnt die Umsetzung eines milliardenschweren Großauftrags. Zeitgleich sichert sich der Konzern durch eine Übernahme wichtige Kompetenzen im Bereich der Wasserstoff-Antriebe, um die technische Unabhängigkeit in Europa zu erhöhen.


Großauftrag in Nordamerika

In New York und New Jersey rollt die Modernisierung jetzt an. Alstom übergab am Montag den ersten Multilevel-III-Wagen an den Verkehrsbetrieb NJ TRANSIT. Es ist der Auftakt für eine umfangreiche Bestellung, die den Schienenverkehr in der Region bis zum Jahr 2031 grundlegend verändern soll. Die neuen Fahrzeuge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 177 km/h und bieten eine deutlich höhere mechanische Zuverlässigkeit als die veralteten Bestandsflotten.


Die Produktion findet im Alstom-Werk in Plattsburgh statt. Der Auftrag umfasst verschiedene Wagentypen, um den Kapazitätsanforderungen des Pendlerverkehrs gerecht zu werden:

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  • 112 Triebwagen
  • 100 Steuerwagen
  • 162 Mittelwagen
  • Projektierte Flottenerneuerung: bis 2031

Wasserstoff-Technik im Eigenbesitz

Parallel zum operativen Geschäft in den USA stärkt das Unternehmen sein technologisches Rückgrat in Europa. Alstom schloss am Montag die Übernahme der Wasserstoff-Brennstoffzellensparte von Cummins ab. Dieser Schritt ist eine strategische Entscheidung, um die volle Kontrolle über Engineering, Produktsupport und Fertigung der eigenen Antriebssysteme zu erhalten.


Bisher war der Konzern bei der Wartung seiner Wasserstoffzüge teilweise auf externe Partner angewiesen. Durch die Integration dieser Sparte kann Alstom die Serviceverpflichtungen für bestehende Flotten in Deutschland, Italien und Frankreich effizienter steuern. Die Brennstoffzelle bleibt damit ein zentraler Baustein für Strecken, auf denen eine Elektrifizierung der Schiene wirtschaftlich nicht darstellbar ist.


Trotz der operativen Fortschritte notiert die Aktie mit 22,47 Euro rund 12 Prozent unter dem Niveau vom Jahresanfang. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 70,4 außerdem eine kurzfristige technische Überhitzung des Titels.


Die Integration der neuen Brennstoffzellen-Sparte erlaubt es Alstom, die interne Lieferkette zu straffen und die Betriebsbereitschaft seiner Züge in den Kernmärkten zu erhöhen. Anleger achten in den kommenden Monaten darauf, ob die operative Effizienz bei der Auslieferung der US-Großbestellung mit dem hohen Auftragstempo Schritt halten kann.


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