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Mo, 27. Juni 2022, 19:57 Uhr

APA ots news: OMV Strategie 2030: Grundlegender Wandel vom linearen zum...


16.03.22 07:15
dpa-AFX

APA ots news: OMV Strategie 2030: Grundlegender Wandel vom linearen zum zirkulären Geschäftsmodell



Wien (APA-ots) -



* Die OMV will ein führendes, integriertes Unternehmen für


nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und Materialien werden, mit


einem starken Fokus auf Lösungen für die Kreislaufwirtschaft


* Klimaneutralität (Scope 1, 2 und 3) soll bis spätestens 2050


erreicht werden


* Umstellung auf CO2-armes Geschäft, Stopp der Produktion von Öl


und Gas für die energetische Nutzung bis 2050


* Fokus auf führende Position bei nachhaltigen Kraftstoffen in


Europa


* Ausbau und Diversifizierung des Geschäftsbereichs Chemicals &


Materials


* Russland keine Kernregion mehr; keine Zukunftsinvestitionen


* CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten bis 2030 mindestens


EUR 6 Mrd und operativer Cashflow bis 2030 mindestens EUR 7 Mrd


* ROACE mittel- und langfristiges Ziel bei oder über 12 %


* Progressive Dividendenpolitik bestätigt



Die OMV Aktiengesellschaft, das internationale, integrierte Öl-,


Gas- und Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich, stellt


heute ihre Strategie 2030 vor.

Die OMV plant sich zu einem führenden


integrierten Unternehmen für nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und


Materialien mit einem starken Fokus auf Lösungen für die


Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.



Auf Basis dieser neuen Strategie, die den grundlegendsten


strategischen Wandel in der Geschichte des Unternehmens darstellt,


will die OMV bis spätestens 2050 ein klimaneutrales Unternehmen


werden. Der Geschäftsbereich Chemicals & Materials wird der


Wachstumstreiber des Unternehmens sein und soll erheblich gestärkt,


erweitert und diversifiziert werden mit dem Ziel, eine weltweit


führende Position bei Lösungen für die Kreislaufwirtschaft


einzunehmen. Der Geschäftsbereich Refining & Marketing soll ein


führender europäischer Anbieter von nachhaltigen Kraftstoffen,


Rohstoffen und Mobilitätslösungen werden. Im Einklang mit dem


Netto-Null-Ziel, wird die OMV ihre Öl- und Gasproduktion bis 2030 um


rund 20% reduzieren und bis 2050 die Öl- und Gasproduktion für die


energetische Nutzung vollständig einstellen. Gleichzeitig wird der


Geschäftsbereich Exploration & Production in die Bereiche Geothermie


und Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage;


CCS) investieren, dabei die vorhandenen Vermögenswerte und


Fähigkeiten nutzen und so zu einer nachhaltigeren Gesellschaft


beitragen.



Alfred Stern, OMV Vorstandsvorsitzender und CEO: "Wenn wir den


Lebensstandard überall auf der Welt erhalten und ausbauen und


gleichzeitig das Überleben unserer Gesellschaft sichern wollen,


müssen wir zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise übergehen. Aus


diesem Grund haben wir uns zum Ziel gesetzt, Grundlagen für ein


nachhaltiges Leben neu zu erfinden."



Neue Strategie für eine nachhaltige Zukunft und zur Bewältigung


globaler Herausforderungen



Die grundlegenden Veränderungen im Zusammenhang mit den Klima- und


Treibhausgasreduktionszielen sowie die jüngsten geopolitischen


Entwicklungen im Zusammenhang mit dem militärischen Konflikt in der


Ukraine haben erhebliche Auswirkungen auf die Öl- und Gasindustrie.


Um langfristigen und nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten und


attraktive Renditen für alle Stakeholder sicherzustellen,


verpflichtet sich die OMV, bis spätestens 2050 ein klimaneutrales


Unternehmen (Scope 1, 2 und 3) zu werden. Der Weg dorthin sieht für


2030 Emissionsreduktionsziele von 30 % in der Geschäftstätigkeit


(Scope 1 & 2) und von 20 % im Produktportfolio (Scope 3) vor. Die


wichtigsten Hebel im Hinblick auf die Erreichung dieser Ziele sind:


Anpassungen des Portfolios, Effizienzsteigerungen, verstärkter Zukauf


von erneuerbaren Energien, Verringerung des Durchsatzes und Verkaufs


von fossilen Raffinerieprodukten sowie die Erhöhung des Anteils


recycelter und nachhaltiger Rohstoffe.



Chemicals & Materials als Wachstumstreiber, der Nachhaltigkeit und


Rendite in Einklang bringt



Der Geschäftsbereich Chemicals & Materials wird weiter gestärkt,


ausgebaut und diversifiziert und zum wichtigsten Wachstumsträger des


OMV Konzerns werden. Angetrieben von den asiatischen Märkten wird die


weltweite Nachfrage nach neuwertigen Polyolefinen bis 2030


voraussichtlich stärker wachsen als das globale BIP. Polyolefine sind


das größte Marktsegment bei der Herstellung von Kunststoffprodukten


und bleiben für verschiedene Branchen wie Energie, Automobil,


Verpackung, Bau und Gesundheitswesen unverzichtbar. Ein


Schlüsselfaktor für erfolgreiche nachhaltige Geschäftsmodelle ist


mittel- bis langfristig der verstärkte Einsatz von nachwachsenden


Rohstoffen, von Biokunststoffen sowie die Entwicklung von


Kreislauflösungen. Prognosen zufolge wird die Nachfrage nach


recycelten Polyolefinen bis 2030 weltweit etwa dreimal schneller


wachsen als jene nach neuwertigen Polymeren.



Die OMV ist bestrebt, ein global führender Anbieter von


Polyolefin-Speziallösungen zu werden. Wichtige strategische


Leitlinien sind der Ausbau des Geschäfts in attraktiven Märkten,


insbesondere in Nordamerika und Asien, sowie der Aufbau der


Produktion im Bereich nachhaltige Polyolefine, die bis zu 40 % der


europäischen Gesamtproduktion ausmacht. Darüber hinaus will der OMV


Konzern eine führende Position im Bereich erneuerbarer Lösungen für


die Kreislaufwirtschaft einnehmen. Das Wachstum soll auch durch die


Diversifizierung des Portfolios in Richtung benachbarter Produkte und


neuer Produktgruppen erreicht werden.



Das Unternehmen kann dabei auf einer bereits bestehenden starken


Position aufbauen. Als globaler, rückwärtsintegrierter


Polyolefin-Produzent mit einer jährlichen Kapazität von 7 Mio Tonnen


Basischemikalien und rund 6 Mio Tonnen Polyolefinen gehört der OMV


Konzern zu den Top 10 Produzenten weltweit. Umfangreiche


Innovationskapazitäten mit Innovationszentren in Österreich,


Schweden, Finnland und Abu Dhabi sowie 10.000 erfolgreich angemeldete


und erteilte Patente sind eine solide Grundlage für den zukünftigen


Erfolg.



Die OMV strebt, sowohl bei Olefinen als auch bei Polyolefinen ein


integriertes Wachstum an, das auf den starken Fundamentalwerten des


Chemiemarkts aufbaut, wie etwa attraktiven Wachstumsraten, Engagement


in verschiedenen Endabnehmerbranchen und erstklassigen Renditen. Eine


neue Propan-Dehydrierungsanlage (PDH), die 2023 im belgischen Kallo


in Betrieb genommen wird, ist der Schlüssel zum Ausbau der


Monomer-Position der OMV in Europa. Projekte wie ReOil® werden dazu


beitragen, neuwertige Rohstoffe durch nachhaltige zu ersetzen. Bei


den Polymeren werden Projekte zur Beseitigung von Engpässen das


Wachstum in den Bereichen Compounding und mechanisches Recycling


vorantreiben.



Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen der OMV und dem in Abu


Dhabi ansässigen Unternehmen Borouge ist das wichtigste Instrument


zur Deckung der wachsenden Kundennachfrage im Mittleren Osten und in


Asien. Mit einem neuen Ethan-Cracker, der 1,5 Mio Tonnen Ethylen


produziert, und zwei Borstar®-Anlagen, die 1,4 Mio Tonnen Polyethylen


pro Jahr herstellen, wird Borouge der weltweit größte zentrale


Polyolefin-Standort sein. In Nordamerika wird die


Geschäftserweiterung durch das Baystar Joint Venture mit


TotalEnergies, und dessen Beitrag zur Ethan- und


Polyethylen-Herstellung vorangetrieben.



Insgesamt werden diese Wachstumsprojekte den Umsatz bei Monomeren


um 35 % und bei Polyolefinen um rund 30 % steigern.



Alfred Stern: "Chemicals & Materials wird nicht nur unser


Wachstumstreiber sein, sondern auch Nachhaltigkeit, Risiko und


Rendite in Einklang bringen und somit unsere Widerstandsfähigkeit


gegenüber Marktdynamiken stärken."



Die Umstellung der Wertschöpfungskette von einem linearen auf ein


Kreislaufmodell ist eine der Prioritäten für ein nachhaltiges


Chemiegeschäft der Zukunft. Dank der einzigartigen Integration von


chemischem Recycling, Raffinerien und petrochemischen Anlagen ist die


OMV in allen Stufen der Wertschöpfungskette beteiligt. Patentierte


Technologien beim chemischen Recycling sowie standardmäßige und


fortschrittliche Technologien beim mechanischen Recycling sollen die


OMV dabei unterstützen, ein weltweit führender Anbieter von


Kreislauflösungen zu werden.



Refining & Marketing: Fokus auf nachhaltige Kraftstoffe, Rohstoffe


und führende Mobilitätsangebote



Im Bereich Refining ist es das erklärte Ziel der OMV, ein


europaweit führender Hersteller von nachhaltigen Kraftstoffen und von


nachhaltigen chemischen Rohstoffen zu werden. Künftig wird der


Durchsatz an fossilen Kraftstoffen entsprechend der sinkenden


Nachfrage zurückgehen. Gleichzeitig wird die Integration mit dem


Geschäftsbereich Chemicals & Materials vorangetrieben und vertieft.



Während das Marktpotenzial für europäische Raffinerien für fossile


Brennstoffe sowohl in Bezug auf die Mengen als auch auf die Margen


deutlich zurückgehen wird, wird der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe


und nachhaltiger chemischer Rohstoffe zunehmen. Dementsprechend wird


die OMV ihre integrierten Raffinerien in Schwechat und Burghausen


dahingehend optimieren, dass die Nutzung hochwertiger fossiler


Ressourcen maximiert und der Anteil an nachhaltigen Rohstoffen


zunehmend gesteigert werden. Die drei europäischen Raffinerien in


Österreich, Deutschland und Rumänien werden weiterhin als ein


integriertes System betrieben, um die Anlagenauslastung zu optimieren


und die Margen zu maximieren.



Die Produktion von nachhaltigen Kraftstoffen und nachhaltigen


chemischen Rohstoffen wird bis 2030 auf 1,5 Mio Tonnen pro Jahr


gesteigert, wobei fast die Hälfte der Mengen auf nachhaltige


Flugzeugtreibstoffe entfällt.



Martijn van Koten, Vorstandsmitglied für den Bereich Refining:


"Beim Refining wendet sich die OMV von fossilen Rohstoffen ab, um ein


führender, innovativer Hersteller von nachhaltigen Kraftstoffen und


chemischen Rohstoffen in Europa zu werden. Dies wird die Integration


mit unserem Chemicals & Materials Bereich vorantreiben und


vertiefen."



Im Bereich Marketing wird die OMV die Rentabilität steigern und


das vorhandene Marktpotenzial durch ein deutliches Wachstum im


Non-Fuel-Business-Bereich weiter ausbauen. Das Retail-Geschäftsfeld


wird weiterhin robust sein, sich aber zunehmend weg von fossilen


Kraftstoffen und hin zu Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie


Wasserstoff und Convenience verlagern. Ein Portfolio nachhaltiger


Premium-Kraftstoffe auf Basis von Biokraftstoffen und synthetischen


Kraftstoffen wird den Rückgang bei den fossilen Kraftstoffen


kompensieren. Die OMV beabsichtigt, den Margenbeitrag von


Non-Fuel-Produkten und Dienstleistungen im Retail-Geschäft bis 2030


um rund 30 % zu erhöhen.



Zudem baut die OMV ihre Kapazitäten aus, um stärker vom Wachstum


der E-Mobilität zu profitieren, und nutzt dabei ihre starke


Retail-Position in der CEE-Region. Mit Investitionen von insgesamt


mehr als EUR 400 Mio bis 2030 wird die OMV mehr als 2.000


E-Ladestationen an Tankstellen und an Autobahnen und Transitstrecken


sowie rund 17.000 Wallbox-Ladestationen für Firmenstandorte anbieten.



Außerdem will die OMV den Absatz von nachhaltigem Flugtreibstoff


auf mehr als 700.000 Tonnen steigern - weit über den geplanten


gesetzlichen Rahmen hinaus - und nimmt somit den wachsenden Markt für


die freiwillige Kompensation von Treibhausgasemissionen stärker in


den Fokus.



Elena Skvortsova, Vorstandsmitglied für Marketing: "Die


Neupositionierung unseres Geschäfts entlang der Markttrends und die


Reaktion auf die Erfordernisse des Klimawandels machen uns zum


Partner der Wahl für unsere Kundinnen und Kunden - ob mit


B2B-Angeboten oder als Tankstelle der Zukunft für Energie und


Mobilität mit einem erweiterten Non-Fuel-Convenience-Segment."



Exploration & Production: Reduktion fossiler Energie und


Entwicklung nachhaltiger Energielösungen



Im Einklang mit der laufenden Energiewende wird der


Geschäftsbereich Exploration & Production die Transformation des OMV


Konzerns als robuster Cash-Generator unterstützen und sich auf die


weitere Aufwertung seines wettbewerbsfähigen Asset-Portfolios


konzentrieren. Die Rohölproduktion wird schrittweise bis 2030 um etwa


30 %, die Erdgasproduktion um etwa 15 % reduziert werden.


Investitionen in die Öl- und Gasproduktion werden bis 2026


fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung von


Gasprojekten liegt, danach werden sie deutlich zurückgehen. Der


Anteil von Gas wird auf mehr als 60 % steigen. Die Produktion von Öl


und Gas zur energetischen Nutzung wird bis 2050 vollständig


eingestellt. Um Synergien zu erschließen wird ab dem 1. April 2022


das Gasverkaufs- und Logistikgeschäft (ohne OMV Petrom) in E&P


konsolidiert.



Zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen wird die OMV zugleich


rund EUR 5 Mrd in die Entwicklung von CO2-armen Geschäftsfeldern


investieren, d. h. in die Geothermie und die Abscheidung und


Speicherung von CO2 (CCS). Im Bereich der Geothermie sieht die OMV


ihre Stärke in ihrer umfangreichen Expertise und Erfahrung über und


unter Tage, vorhandenen Lagerstätten und Infrastruktur sowie dem


starken Marktwachstum in Europa. Es wird erwartet, dass der Anteil


der Energiegewinnung aus Erdwärme bis 2030 auf bis zu 9 TWh ansteigen


wird. Die OMV entwickelt ihr CCS-Geschäft auch zum Ausgleich


absoluter Emissionen und für den Eigenverbrauch weiter. Ziel für 2030


ist ein Anstieg auf 5 Mio Tonnen pro Jahr.



Die OMV wird auch ihr Solar- und Windkraftgeschäft für den


Eigenbedarf auf mindestens 1 TWh ausbauen und Möglichkeiten im


Bereich Gas- und Wasserstoffspeicherung prüfen. Neben der Reduzierung


ihres CO2-Fußabdrucks arbeitet die OMV auch an der Senkung der


Methanemissionen. Im Einklang mit der Weltbank-Initiative "Zero


Routine Flaring by 2030" wird das routinemäßige Abfackeln und


Ablassen von Begleitgas aus der Ölproduktion bis 2030 eingestellt.


Parallel dazu wird die Messung der Methanemissionen verbessert, und


es werden modernste Geräte zur Erkennung und Behebung von Methanlecks


eingesetzt.



Johann Pleininger, Stellvertretender CEO und Vorstandsmitglied für


Exploration & Production: "Wir werden unsere E&P-Anlagen, Fähigkeiten


und unser Know-how nutzen, um das Low Carbon Geschäft aufzubauen und


zu erweitern. Unser übergeordnetes Ziel ist es, Cashflow und


nachhaltige Energielösungen bereitzustellen, um die Transformation zu


unterstützen."



Ehrgeizige Finanzziele und eine progressive Dividendenpolitik


sollen die Renditen für Aktionärinnen und Aktionäre vorantreiben



Die OMV hat in den letzten Jahren eine solide finanzielle


Erfolgsbilanz vorzuweisen. Die Transformationsstrategie soll nicht


nur zu einer Verbesserung in Nachhaltigkeitsaspekten, sondern auch zu


einer höheren Rentabilität und verbesserten Ergebnisqualität führen.


Es wird erwartet, dass das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten


bis 2030 mindestens EUR 6 Mrd erreicht. Der operative Cashflow


(exklusive Net-Working-Capital-Effekte) soll bis dahin über EUR 7 Mrd


erreichen. Nach klaren Prioritäten bei der Kapitalallokation -


Investitionen an erster Stelle, gefolgt von Dividenden, anorganischem


Wachstum und Entschuldung - sind Investitionen in Höhe von EUR 3,5


Mrd pro Jahr zur Unterstützung des organischen Wachstums geplant.


Mindestens 40 % davon sind für CO2-arme Projekte vorgesehen.



Mittel- bis langfristig strebt die OMV einen ROACE von 12 % oder


mehr an. Ziel des Unternehmens ist die Aufrechterhaltung einer


gesunden Bilanz, eines Verschuldungsgrad von unter 30 % sowie eines


starken Investment Grade Ratings. Die OMV wird ihre progressive


Dividendenpolitik beibehalten, um auch unter Berücksichtigung der


aktuellen geopolitischen Lage und der Entscheidung, die Investitionen


in Russland einzustellen, ihren Aktionärinnen und Aktionären einen


signifikanten Mehrwert zu bieten.



Reinhard Florey, CFO der OMV: "Auch aus finanzieller Sicht ist


unsere OMV Strategie 2030 in allen relevanten Bereichen eine


Erfolgsstrategie: sowohl hinsichtlich Geschäftstätigkeit und


Nachhaltigkeit als auch in Bezug auf unseren kontinuierlichen Fokus


auf attraktive Renditen für Aktionärinnen und Aktionäre. Unsere


Chemie-Ausrichtung ist die perfekte Kombination, um unseren


CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig ein hochprofitables


wachsendes Unternehmen mit einer progressiven Dividendenpolitik zu


bleiben."



OMV Aktiengesellschaft



Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, sowie chemische


Produkte und Lösungskonzepte in verantwortlicher Weise und entwickelt


innovative Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft. Mit einem


Konzernumsatz von EUR 36 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund


22.400 im Jahr 2021 ist die OMV eines der größten börsennotierten


Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Exploration & Production


verfügt die OMV über eine starke Basis in Mittel- und Osteuropa sowie


ein ausgeglichenes internationales Portfolio mit Mittleren Osten &


Afrika, der Nordsee und Asien-Pazifik als Kernregionen. 2021 lag die


durchschnittliche Tagesproduktion bei 486.000 boe/d mit einem


Schwerpunkt auf der Produktion von Erdgas. Im Bereich Refining &


Marketing betreibt die OMV drei Raffinerien in Europa und hält eine


Beteiligung von 15% an ADNOC Refining und ADNOC Global Trading, mit


einer Gesamtkapazität von rund 500.000 bbl/d. Das Unternehmen


betreibt etwa 2.100 Tankstellen in zehn europäischen Ländern. Die OMV


verfügt über Gasspeicher in Österreich sowie Deutschland. Im Jahr


2021 hat die OMV 196 TWh Erdgas verkauft. Im Bereich Chemicals &


Materials ist die OMV durch ihre Tochtergesellschaft Borealis einer


der global führenden Anbieter fortschrittlicher und


kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer


in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und


mechanisches Recycling von Kunststoffen. Gemeinsam mit ihren zwei


wichtigen Joint Ventures - Borouge (mit ADNOC, in den VAE und


Singapur) und Baystar (mit TotalEnergies, in den USA), liefert


Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen


Welt. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der OMV


Unternehmensstrategie. Die OMV unterstützt den Übergang zu einer


CO2-ärmeren Wirtschaft und hat messbare Ziele für die Reduzierung der


CO2-Intensität und die Einführung neuer Energie- und petrochemischer


Lösungen festgelegt.



Rückfragehinweis:


OMV Aktiengesellschaft


Andreas Rinofner


+43 1 40440-21357


public.relations@omv.com


http://www.omv.com


http://blog.omv.com


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