Suchen
Login
Anzeige:
So, 3. März 2024, 13:48 Uhr

Zu früh gefreut?


16.10.23 21:12
S. Feuerstein

Mit dem Geschehen im Nahen Osten ergibt sich für die Märkte ein weiterer, überraschender Einflussfaktor. Nun muss sich zeigen, wie es weitergeht und ob eine Ausbreitung unter dem Einfluss des Irans verhindert werden kann. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, wird dies sicherlich nicht ohne Reaktion an den Märkten erfolgen. 

Stabile US-Wirtschaft

Mit dem Beginn der Quartalszahlensaison richtet sich der Blick wieder etwas mehr auf die einzelnen Unternehmen. So zeigt sich die Wirtschaftsentwicklung in den USA trotz der Zinserhöhungen bislang immer noch sehr robust. Hintergrund hierfür sind Konjunkturprogramme, die unter dem ehemaligen US-Präsidenten Trump sowie auch unter dem amtierenden US-Präsidenten Biden gestartet wurden. Sollte das hohe Zinsniveau auch im kommenden Jahr weiterhin beibehalten werden bzw. sollten die Zinsen vorerst noch weiter steigen, dürften sich die Auswirkungen auf die US-Konjunktur dann auch allmählich etwas deutlicher erkennen lassen.

Unternehmen im Fokus

In Europa und speziell in Deutschland sieht die Situation anders aus. Obwohl das europäische Zinsniveau unter dem der USA liegt, zeigen sich deutlichere Spuren in der Wirtschaftsentwicklung. Man darf daher gespannt sein, welche Ergebnisse die Unternehmen hierzulande und in den USA für das dritte Quartal präsentieren werden. Fast noch wichtiger ist, wie der Ausblick ausfallen wird. Hält man an den bisherigen Zielen fest oder gibt es zurückhaltende Untertöne? Vor allem hierzulande dürften die Bäume nicht in den Himmel wachsen und könnten mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen entsprechende Reaktionen nach sich ziehen. Da davon auszugehen ist, dass die Maßnahmen der Notenbanken sich auch weiterhin mit einer gewissen Verzögerung entfalten, könnte auch die eine oder andere Gewinnwarnung anstehen. Ohnehin muss sich erst noch zeigen, ob das aktuelle Zinsniveau bereits ausreicht, um die Inflation in den gewünschten Bereich zu drücken. Schließlich rechnen erste Optimisten bereits mit einem Ende des Abschnitts steigender Zinsen und dabei mit einer Zinswende in den kommenden Monaten. Sollte sich dies als Trugschluss erweisen, dürften die Kurse am Aktienmarkt vorerst weiter nach unten zeigen!

Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de



powered by stock-world.de


27.02.24 , S. Feuerstein
Nur noch ein bisschen mehr?
Einmal mehr hat Investoren-Legende Warren Buffett mit der Präsentation der Quartalszahlen einen Brief an die Aktionäre ...
20.02.24 , S. Feuerstein
Wann ist eine günstige Einstiegsgelegenheit?
Die Rally an den Aktienmärkten hält nach wie vor an. Während der Dow Jones bereits vor dem Jahreswechsel ...
13.02.24 , S. Feuerstein
Wird 2024 ein sehr gutes Börsenjahr?
In der Nacht von Sonntag auf Montag fand der jährliche Superbowl statt. Das Endspiel im American Football hat eigentlich ...
06.02.24 , S. Feuerstein
Geht die Zinsrally weiter?
Die Rally der letzten Monate wurde vor allem durch die Erwartung einer baldigen Zinswende und damit von entsprechend ...
30.01.24 , S. Feuerstein
Ist es wirklich genug?
„Es ist genug“ – dies war der Kommentar von Richterin Linda Chan, als sie in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ...

 
Weitere Analysen & News
Canopy Growth Corporation: Was für eine Zahl!
Eine mehr oder weniger aufregende Woche hat nun Canopy Growth hinter sich. Am Freitag gewann der Titel zwar 1,7 %. Allerdings ...
Wirecard Aktie - was ist da los?
Wirecard wird derzeit vor einem Münchener Gericht verhandelt, doch viele Fragen werden auch im Prozess ungeklärt ...
Teutrine fordert "Entfesselungspaket" für die Wirts [...]
Mit der FDP gibt es keinen Weg an der Schuldenbremse vorbei – erst recht nicht für irgendwelche Subventionsorgien.  In ...