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So, 3. März 2024, 12:37 Uhr

Woodstock des Kapitalismus


09.05.23 08:17
S. Feuerstein

Die Hauptversammlung von „Berkshire Hathaway“ hat am vergangenen Wochenende rund 40.000 Anleger nach Omaha im US-Bundesstaat Nebraska gebracht. Im Laufe der Jahre hat sich das jährliche Aktionärstreffen zu einem Volksfest entwickelt. Im Gegensatz zu den sonst eher steifen Hauptversammlungen anderer Unternehmen ist Starinvestor Warren Buffett und sein Mitstreiter Charlie Munger während der Hauptversammlung meist auch zu Scherzen aufgelegt. Diese beziehen sich unter anderem auch auf das fortgeschrittene Alter der beiden Investmentlegenden. Schließlich ist Charlie Munger mittlerweile 99 Jahre alt, doch auch Warren Buffett hat nun die 93 erreicht. In diesem Jahr sind die beiden auf ein aktuelles, besonderes Thema eingegangen.

Wie die Entwicklung der Atombombe!

Nicht zuletzt durch „ChatGBT“ ist das Thema „Künstliche Intelligenz (KI)“ mittlerweile besonders präsent. Dies ist auch am „Orakel von Omaha“ nicht spurlos vorübergegangen. So hat Buffett zusammen mit seinem Freund Bill Gates vor ein paar Monaten ChatGBT ausprobiert und festgestellt, dass KI viele unglaubliche Dinge machen kann. Allerdings warnte er auch vor künstlicher Intelligenz und unterstrich die Gefahr daraus mit dem Vergleich des Baus der Atombombe.

Beachtliche Gewinnsteigerung!

Neben der Warnung vor dem Thema KI kritisierte Buffett auch die schlechte Kommunikation der Banken nach den jüngsten Pleiten der Silicon Valley Bank, Signature Bank und First Republic Bank. Den US-Dollar sieht er als Leitwährung, warnte aber davor, dass die Erhöhung der Schuldenobergrenze außer Kontrolle geraten könnte. Insgesamt hat Berkshire Hathaway im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 35,5 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet und diesen mehr als versechsfacht. Dazu trugen unter anderem die Beteiligungen an Apple oder auch an Geico bei. Gemäß seiner Einstellung zu Investments ist es ein logischer Schritt, Gewinne an die Aktionäre auszuschütten, sofern diese sich aktuell nicht lohnend anlegen lassen. Der Kauf eigener Aktien im Wert von 4,4 Mrd. US-Dollar hat den Kurs dabei weiter nach oben klettern lassen. Zwar kostet die A-Aktie mittlerweile rund 450.000 Euro, für den kleinen Geldbeutel kann man aber auch über die B-Aktie am Erfolg von Berkshire Hathaway teilhaben. Diese gibt es aktuell für rund 300 Euro zu haben!

Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de



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