US-Wirtschaft flaut ab
16.02.24 13:01
EUWAX Trends
Nachdem die Berichtssaison allmählich abflaut, stehen die Wirtschaftsdaten wieder verstärkt im Fokus der Marktteilnehmer. So sorgte die sich schwächer als erwartet abbauende US-Inflation zu Wochenbeginn für Kursrückgänge, nachdem der Dow Jones am Dienstag ein weiteres Allzeithoch von 38.927 Punkten erklomm. Während Analysten von einem Rückgang der Teuerungsrate auf 2,9 % rechneten, ging es im Januar lediglich auf 3,1 % nach unten. Das dämpfte die Hoffnungen auf zeitnahe Zinssenkungen und ließen die Indizes teilweise um 2 % nachgeben. Im Wochenverlauf besserte sich die Stimmung allerdings und die Kauflaune kehrte zurück aufs Parkett. Am Donnerstag notiert der Dow Jones bei 38.629 Punkten wieder auf Vorwochenniveau. In den nächsten Tagen werden nur wenige Konjunkturdaten erwartet, am Freitag gibt es unter anderem frische Daten zu den Erzeugerpreisen.
Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:
Nvidia
Der meistgehandelte Auslandswert der Woche ist mit 598 ausgeführten Orders die Nvidia. Die Aktie des Chip-Produzenten erreichte mit 746 US-Dollar diese Woche erneut ein neues Rekordhoch. Damit überholten die Kalifornier den Online-Riesen Amazon beim Börsenwert und stehen nun auf Platz vier der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Kommende Woche öffnet Nvidia seine Bücher zum abgelaufenen Quartal. Im Vorfeld gaben mehrere Analysten ihre Einschätzungen ab. Demnach prognostizieren sie einen Umsatz von 20,19 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 6,05 Milliarden US-Dollar. Die deutliche Umsatzsteigerung sollte sich auch auf den Gewinn je Aktie auswirken. Diesen erwarten die Experten bei 4,53 US-Dollar, nach 0,88 US-Dollar im Vorjahresquartal. Auch für die zukünftige Geschäftsentwicklung sind die Analysten positiv gestimmt. So setzt die UBS ihr Kursziel von 580 auf 850 US-Dollar nach oben.
Microsoft
Auf Platz Zwei im Auslandshandel steht mit Microsoft ein weiterer Tech-Wert. Insgesamt 355 Kundenorders wurden in Stuttgart ausgeführt. Der Software-Riese reiht sich in die Riege der Rekordjäger ein und markiert mit 420,77 US-Dollar ebenfalls ein neues Allzeithoch, aktuell notieren die Papiere mit 406,56 US-Dollar wieder etwas niedriger. Unterdessen gab der Konzern bekannt, bis Ende 2025 rund 3,3 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Microsoft möchte mit dieser Investition neue Rechenzentren für KI-Anwendungen bauen. Ein Großteil soll dabei nach Nordrhein-Westfalen fließen. Dort sitzen unter anderem mit Bayer und RWE zwei Großkunden. Daneben soll auch in Hessen die Rechenzentren Kapazität ausgebaut werden. Microsoft-Präsident Brad Smith betonte bei der Vorstellung der Pläne, dass „Wir keine Subventionen erhalten und [wir] haben auch nicht danach gefragt“.
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