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So, 3. März 2024, 13:17 Uhr

Thyssen-Krupp: Kurs seit Anfang 2023 in enger Seitwärtsrange!


30.05.23 11:31
S. Feuerstein

Die Volatilität des Aktienkurses der Thyssen-Krupp AG war aufgrund der Rochade beim Posten des Vorstandsvorsitzenden überdurchschnittlich hoch. Nachdem ein Nachfolger gefunden wurde, sollte sich der Kursverlauf wieder beruhigen, zumal eine Lösung für die Stahlsparte angestrebt wird.

Das Industriekonglomerat Thyssen-Krupp ist schwer zu führen. Das zeigt nicht zuletzt der Abgang der Vorstandsvorsitzenden Martina Merz Ende April 2023. Probleme bereiten die Vielfalt der Geschäftsbereiche und die Finanzschwäche des Konglomerats. Schon alleine der Umstieg auf die wasserstoffbasierte Stahlgewinnung wird wahrscheinlich aus eigener Kraft nicht zu stemmen sein. Wenig hilfreich in dieser Lage ist auch die Aktionärsstruktur. Hier ist die Krupp-Stiftung das bestimmende Element, nachdem sie den größten Anteil des Konglomerates hält. Die Krupp-Stiftung lässt dem Management nach Meinung von Experten zu viel Freiraum und fokussiert sich lediglich auf eine angemessene Dividende.


Zum Chart


Im übergeordneten Rahmen bildete sich Anfang 2022 eine abwärts gerichtete Sequenz aus, die ab 7. Juli 2022 in eine Seitwärtsrange überging. Diese Seitwärtsrange beim Kurs von Thyssen-Krupp wurde am 3. Januar 2023 von einer starken Aufwärtsentwicklung abgelöst. Die Angst der Marktteilnehmer vor schwächeren Zahlen für das erste Quartal 2022/23 führte danach bis zum Veröffentlichungszeitpunkt am 14. Februar 2023 zu einem kumulierten Kursverlust von knapp 17 Prozent in wenigen Handelstagen. Am Tag nach der Veröffentlichung war der Spuk vorbei und der Kurs sollte die gewichtige Unterstützung bei 6,40 Euro 7-mal testen, ohne sie bis dato nachhaltig zu unterschreiten. Aus heutiger Sicht könnten die 6,40 Euro auch in der näheren Zukunft halten. Bis zur unteren Grenze des vorgestellten Inline-Optionsscheines bei 4 Euro hat der Kurs noch gute 40 Prozent Spielraum. Auch eine Kursexplosion bis zur oberen Barriere bei 10 Euro könnte als wenig wahrscheinlich betrachtet werden. Aus Kennzahlen-Sicht wird von den Analysten eine Gewinnsteigerung von 136 Prozent bis in das Geschäftsjahr 2024/25 erwartet, was das erwartete KGV auf aktuell 5,82 senken würde.


Thyssen-Krupp AG (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 7,38 // 9,49 Euro
Unterstützungen: 6,40 // 4,89 Euro
Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie der Thyssen-Krupp AG (WKN SV6H4M) können risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 17.11.2023 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 4,00 Euro auf der Unterseite und 10,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 29. Mai 2023 um 20.15 Uhr (Briefkurs 8,17 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 47,53 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knock-out-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 4,26 Euro fällt oder über den Widerstand bei 9,49 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knock-outs der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Möglichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.


Inline-Optionsschein auf Thyssen-Krupp AG (Stand: 29.05.2023, 20:20 Uhr)
Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SV6H4M
Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,77 / 8,17 Euro
Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 4,00 Euro
Basiswert: Thyssen-Krupp AG
obere KO-Schwelle: 10,00 Euro
akt. Kurs Basiswert: 6,71 Euro
Laufzeit: 17.11.2023
Kursziel: 10,00 Euro



Kurschance: + 47,53 % p.a.
Quelle: Société Générale



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