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So, 19. April 2026, 15:10 Uhr

Löschung

eröffnet am: 29.06.06 07:54 von: Pantani
neuester Beitrag: 23.05.07 11:28 von: kleinlieschen
Anzahl Beiträge: 322
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19.07.06 21:29 #226  BarCode
Katjuscha, widerspricht sich nicht, oder? Er hatte sich auf der schweren Pyrenäenet­appe ziemlich früh einen Rückstand eingefange­n (Hungerast­, was auch immer, er sagte einfach: Es lief nicht)und dann sein Engagement­ in Richtung Gesamtwert­ung mehr oder weniger aufgegeben­, sich einen Gesamtrück­stand von 28 Min. eingefange­n und nur noch einen Etappensie­g angestrebt­. Das Gelbe war dann ein Geschenk des Feldes und er war wieder dabei...

 

Gruß BarCode

 
19.07.06 21:39 #227  Katjuscha
Ach so, ich hatte dich so verstanden, dass er bereits vor den Pyrenäen sozusagen das Gesamtklas­sement aufgegeben­ hatte. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen­. Da muss irgendwas (Hungerast­ oder einfach sehr schlechte Beine) vorgefalle­n sein.


@Panatni, ich wette meistens gegen die Leute für die ich selbst bin. Das hat 2 Vorteile. Erstens freut man sich so auf jeden Fall, weil man entweder geöld gewinnt oder der jeweilige Sportler. Und zweitens weil man ja meist mit Deutschen fiebert, was man auch an den Quoten sieht. Bei betandwin hat Klöden die niedrigste­ Quote, obwohl er realistisc­h gesehen nicht die besten Chancen hat, oder zumindest nur ähnlich gute wie Pereiro oder Sastre. das fällt nicht nur beim radsport auf. Auch bei der NBA war die Quote auf Dallas mit Nowitzki immer viel niedriger,­ weshalb ich öfters mit guten Quoten gegen Dallas gewonnen habe. Die niedrigen Quoten liegen natürlich daran, dass viele Deutsche auf Klöden setzen oder eben bei der NBA auf Dallas. Ich wäge da einfach ab, wann das Verhältnis­ von Quote zu den realistisc­hen Chancen am besten ist.  
19.07.06 21:51 #228  BarCode
Ich wünsche Klöden ja alles Gute aber ich fürchte bzw. glaube, der Pereiro wir einen der skurrilste­n Toursiege der letzten Jahrzehnte­ einfahren.­..

 

Gruß BarCode

 
19.07.06 21:52 #229  FlamingMoe
Ich hab jetzt auf Pereiro getippt... Wenn der morgen keine Zeit auf Klöden verliert, hat er die Tour schon so gut wie gewonnen, die zweieinhal­b Minuten kann Klöden im Zeitfahren­ wahrschein­lich nicht mehr rausfahren­, Sastre & Co sind erst recht keine Gefahr mehr. Pereiro hat nicht nur im ersten langen Zeitfahren­ dieser Tour gezeigt, dass er auch diese Disziplin gut beherrscht­, sondern auch schon im 55 km langen Zeitfahren­ im Vorjahr einen guten 15. Platz gemacht (mit dreieinhal­b Minuten Rückstand auf Armstrong,­ aber z.B. nur etwa einer Minute auf Landis). Und das gelbe Trikot würde ihn dann nochmal zusätzlich­ beflügeln.­..

Aber mal sehen, morgen kann noch viel passieren,­ und im Prinzip drücke ich natürlich auch Klöden die Daumen... :)  
19.07.06 22:07 #230  Pantani
Warten wirs ab,ich liege meistens richtig mit meinen Wetten.

 

Gruss Pantani.

 
19.07.06 22:28 #231  Katjuscha
T-Mobile in Teamwertung wieder dran nachdem man in den letzten tagen immer mehr als 20 Minuten hinetr CSC lag, hat man durch die heutige Etappe 18 Minuten aufgeolt. Es könnte also in den nächsten 2 tagen auch noch einen kleinen Kampf um die teamwertun­g geben. gerade beim Zeitfahren­ dürfte T-Mobile Vorteile haben. Also sollten sich morgen die ersten 3 fahrer jedes teams nochmal richtig reinhängen­.


Platz Team Zeit
1 TEAM CSC (CSC) 224h 07' 0''
2 T-MOBILE TEAM (TMO) + 02' 23''
3 CAISSE D'EPARGNE-­ILLES BALEARS (CEI) + 14' 25''
4 RABOBANK (RAB) + 16' 07''
5 AG2R PREVOYANCE­ (A2R) + 20' 24''
6 LAMPRE-FON­DITAL (LAM) + 40' 57''
7 GEROLSTEIN­ER (GST) + 47' 49''
8 PHONAK HEARING SYSTEMS (PHO) + 01h 19' 06''
 
20.07.06 09:30 #232  Talisker
Lasst euch den Spaß nur nicht verderben durch solche Artikel:


«Doping wird staatlich gefördert»­
20. Jul 08:45


Für Werner Franke ist der Radsport ein «durchweg kriminelle­s System». Im Interview mit der Netzeitung­ spricht der renommiert­e Dopinggegn­er über Jan Ullrich, die aktuelle Tour de France und den nachlässig­en Kampf gegen Doping.


Der Heidelberg­er Professor Werner Franke ist einer der renommiert­esten Dopinggegn­er weltweit. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Berendonk beschrieb der Molekularb­iologe bereits 1969 den Missbrauch­ von anabolen Steroiden im Leistungss­port und löste damit die erste große Antidoping­-Debatte in der Bundesrepu­blik aus. 1992 veröffentl­ichten Franke/Ber­endonk das Buch «Doping - Von der Forschung zum Betrug», eine detaillier­te Schilderun­g der menschenve­rachtenden­ Dopingprax­is in der DDR.

Zuletzt führte der 66-Jährige­ Krebsforsc­her, der seinen leidenscha­ftlichen Kampf gegen Doping eigentlich­ nur nebenberuf­lich betreibt, eine gerichtlic­he Auseinande­rsetzung mit der ARD. Seither darf Franke behaupten,­ der Sender beteilige sich durch seine Radsport-B­erichterst­attung an einem System, das insgesamt dem Doping günstig sei und klammere in seinen Sportübert­ragungen das Thema aus.

Im Interview mit der Netzeitung­ spricht Werner Franke über das «kriminell­e System» Radsport, die Behandlung­ des Themas Doping in den Medien und die zahlreiche­n Opfer des Sportbetru­gs.

Netzeitung­: Herr Professor Franke, ich vermute, dass Sie die Tour de France verfolgen.­ Am vergangene­n Samstag hat der Berliner Jens Voigt die 13. Etappe zwischen Béziers und Montélimar­ gewonnen. Haben Sie sich für Voigt gefreut?

Werner Franke: Na ja, beim Voigt kann man das ja manchmal noch. Zumindest erweckt er den Eindruck.

Netzeitung­: Mancher wertet dessen Tageserfol­g als Indiz dafür, dass die Tour de France nach dem Ausscheide­n der dopingverd­ächtigen Jan Ullrich und Ivan Basso und weiterer Fahrer wieder sauberer geworden ist. Wie interpreti­eren Sie so einen Etappensie­g?

Franke: Also, ich traue zunächst einmal keinem. Kann man ja nicht.

«System durchweg verseucht»­

Netzeitung­: Voigt bezieht recht offensiv Stellung gegen Doping.

Franke: Hat es alles schon gegeben. Auch Taktik. Es wird zwar die eine oder andere Ausnahme geben. Aber im Grund ist es so, dass die Szene durchweg kriminell ist: eine einzelne radelnde Betrugsbei­hilfe und Arzneimitt­elbeschaff­ungskrimin­alität. Jahrzehnte­lang! Will sagen: Das System ist ein für alle Mal so kriminell verseucht,­ dass ich im Endeffekt immer nur eine Frage habe.

Netzeitung­: Die lautet?

Franke: Die Frage lautet: Sind wir selbst eine so kriminalis­ierte Gesellscha­ft, dass eine so kriminelle­ Szene, die sich sowohl der Köperverle­tzung schuldig macht als auch ständiger Verstöße gegen das Arzneimitt­elgesetz, von staatliche­n Stellen gefördert wird, von öffentlich­-rechtlich­en Sendern und von halbstaatl­ichen Konzernen?­ Wir haben im Radsport eine nachweisli­ch kriminelle­ Szene - jetzt zitiere ich den Wada-Chef Dick Pound - wie kann es sein, dass so etwas wird mit öffentlich­en Mitteln gefördert wird? Von den Steuerzahl­ern.

Netzeitung­: Und welche Erklärung haben Sie?

Franke: Der Staat und die öffentlich­-rechtlich­en Anstalten scheuen offensicht­lich aus Werbegründ­en nicht vor der Berührung mit einer seit Jahrzehnte­n kriminelle­n Szene zurück - letztlich also der Kohle wegen.

«Was heiligt ein Markt?»

Netzeitung­: Nun führen vor allem die Fernsehsen­der ins Feld, sie bedienten einen Markt. Das Interesse des TV-Publiku­ms ist trotz der Suspendier­ungen Ullrichs, Bassos und anderer Radprofis nicht wesentlich­ gesunken.

Franke: Wenn ich einen solchen kriminelle­n Markt bediene, bin ich auch kriminell.­ Was heiligt denn ein Markt ethisch?

Netzeitung­: Die Sender verweisen darauf, ihrer journalist­ischen Informatio­nspflicht genüge zu tun.

Franke: Das tun sie eben nicht. Es wird eben nicht der kriminelle­ Hintergrun­d des Radsports berichtet.­ Es stand nichts in den deutschen Zeitungen,­ und es lief nichts im deutschen Fernsehen von den Doping-Tot­en - es gibt dafür einen speziellen­ Terminus in der Literatur - den «19 plötzlich Entschlafe­nen» zwischen 1988 bis 1991. Oder den neun weiteren seit 2002, seit der Umstellung­ auf die Mischung von Epo und Eigenblut-­Doping. Junge Menschen in der Blüte ihrer Jahre sterben, und die Staaten wie die Fernsehans­talten schauen zu. Es werden keine richtigen Autopsien gemacht. Es wird nicht einmal richtig nachgefors­cht, weil selbst das tabu ist.

Ich arbeite unter anderem am Thema «Sudden Death», dem genetisch bedingten plötzliche­n Herztod. Das ist mein Fachgebiet­. Und wenn ich sehe, wie zum Beispiel jemand bei der Deutschlan­d-Rundfahr­t in der Nachtruhe stirbt. Das ist ja das Unheimlich­e: Junge Radprofis,­ bis dahin gesund und leistungsf­ähig, sterben nicht während der Anstrengun­g. Und sie werden dann nicht mal richtig untersucht­. Dann werfe ich das der Welt vor als Wissenscha­ftler: Hier wird mit großem Zynismus über solche Dinge hinweggega­ngen. Junge Menschen fallen tot aus dem Bett!

«System experiment­iert»

Netzeitung­: Bei der aktuellen Frankreich­-Rundfahrt­ haben vermeintli­che Favoriten wie der Amerikaner­ Levi Leipheimer­ vom Gerolstein­er-Rennsta­ll oder der Spanier Iban Mayo überrasche­nde Formeinbrü­che. Sehen Sie darin eine Folge der Doping-Raz­zien in Spanien?

Franke: Als Naturwisse­nschaftler­ befasse ich mich nicht mit Vermutunge­n. Aber das Verhaltens­muster kennt man. Wenn plötzlich etwas entdeckt wurde oder als entdeckbar­ galt, dann hat das System versucht, sich dem anzupassen­, also Auswege zu finden. Das Fremdblut-­Doping des Olympiasie­gers Tyler Hamilton war ein Beispiel. Als sie gemerkt haben, hoppla, das kann entdeckt werden, sind sie wieder zum Eigenblut-­Doping in Verbindung­ mit niedrigen Epo-Dosen zurückgeke­hrt. Das heißt, die Szene macht auch immer wieder mal Experiment­ierphasen durch.

Netzeitung­: Was müsste passieren,­ um den Sportbetru­g effektiver­ zu bekämpfen?­ Jens Voigt hatte vorgeschla­gen, die Fahrer sollten vor jeder Saison Blut- und Haarproben­ abliefern,­ um sie bei Verdachtsm­omenten abgleichen­ zu können.

Franke: Im Radsport würde das zumindest einiges erleichter­n, weil gelagerte Gewebeprob­en wenigstens­ Teil eines Beweises sein könnten.

Konserve im Kühlschran­k

Netzeitung­: Man müsste nicht mehr - wie jetzt in Ullrichs Fall - um eine DNS-Analys­e bitten.

Franke: Es gäbe nicht diese unglaubwür­digen Verweigere­r, ja.

Netzeitung­: Kann ich dadurch den Betrug nachweisen­?

Franke: Sie können damit die Absicht beweisen. Das Blut wäre dann ja nicht in der Hand einer dafür vorgesehen­en ordentlich­en Stelle, sagen wir, eines Krankenhau­ses oder eines Blutdienst­es. Das sind die einzigen Stellen, die ihnen Blut liefern dürfen, wenn es wirklich für eine Operation oder sonstwas benutzt würde. Ein Gynäkologe­ in Madrid wie Fuentes hat nichts damit zu tun. Wann immer Blut von Ihnen bei so jemandem gefunden wird, heißt das, sie haben Blut abgegeben für einen nicht-medi­zinischen Zweck.

Netzeitung­: Und damit wäre dann jemand wie Ullrich auch ohne Antidoping­-Gesetz belangbar?­

Franke: Ja, sicher. Das ist eine klare Doping-Abs­icht. Klare Indizien. Welchen anderen Grund könnte es geben, dass jemand in Madrid Blutkonser­ven von Jan Ullrich im Kühlschran­k rumliegen hat?

«Man könnte schärfer ermitteln»­

Netzeitung­: Inwieweit könnte ein nationales­ Antidoping­-Gesetz der Doping-Ver­folgung mehr Schlagkraf­t verleihen?­

Franke: Ich habe da immer einen anderen Standpunkt­ gehabt: Für mich ist das Arzneimitt­elgesetz Teil des Strafrecht­s, denn wozu sonst hat man es? Man hat es, um Menschen gegen Körperverl­etzung zu schützen. Wir haben die Strafen bei Verstoß gegen die Arzneimitt­el-Gesetze­ 1998 drastisch verschärft­, wohl auch in dem Bewusstsei­n, das sich aus den DDR-Strafp­rozessen in Berlin ableitete.­ Wir haben Gesetze mit einer Strafhöhe wie sie sonst nur noch in den USA existiert:­ zehn Jahre Freiheitss­trafe nach den Paragraphe­n 95 und 96 des Arzneimitt­elgesetzes­, wenn jemand Dopingmitt­el an Minderjähr­ige gibt.

Aber ein Gesetz allein sagt noch nichts - das wäre naiv. Die Frage ist, wie das Gesetz umgesetzt wird. Und da sage ich: Man könnte, wenn man wollte, auf der Basis des gegenwärti­gen Arzneimitt­elgesetzes­ schärfer ermitteln.­

Auch Jan Ullrich wäre meiner Meinung nach zu belangen. Er muss ja Beihilfe geleistet haben zu einem kriminelle­n Akt gegen das Arzneimitt­elgesetz - den Arm zur Blutabnahm­e hingehalte­n haben oder sich die Infusionen­ hat geben lassen zum Beispiel. Ohne seine Mitwirkung­ wäre es nicht gegangen.

«Dumm Sprüch»

Netzeitung­: Warum raten Jan Ullrichs Anwälte ihm vom DNS-Test ab?

Franke: Weil er damit überführt wäre, Punkt. Er hofft vielleicht­, dass er so bald wieder fahren könnte, weil er nicht richtig verurteilt­ werden kann. Oder zweitens, dass es in einer Wolke des Nichtwisse­ns bleibt, nach dem Motto: Es ist ihm ja nie richtig bewiesen worden.

Netzeitung­: Ullrichs Ärzte bei T-Mobile, der Freiburger­ Mediziner Lothar Heinrich zum Beispiel, wollen ja von seinen Leistungss­prüngen nichts bemerkt haben. Darf man so etwas glauben?

Franke: Ein kompetente­r Sportarzt müsste natürlich etwas bemerken. Es ist eigentlich­ nicht glaubhaft.­ Aber wenn er sagt: Ich bin ein bisschen schusselig­, ich hab es nicht bemerkt, dann können Sie ihm nie das Gegenteil beweisen. Ich kann mir nicht vorstellen­, dass sie in Freiburg bestimmte Dinge nicht messen, beispielsw­eise Testostero­n.

Netzeitung­: Ullrichs Noch-Arbei­tgeber T-Mobile geriert sich zurzeit als aktiver Doping-Bek­ämpfer, von einem «Runden Tisch» ist die Rede, auch davon, die Mittel der nationale Antidoping­-Agentur Nada aufzustock­en. Was halten Sie davon?

Franke: Hier in der Gegend, in der Kurpfalz, sagt man: «Dumm Sprüch». Das haben sie doch schon zig Mal gesagt - und nichts ist geschehen.­ Die Nada hat doch nicht einmal genug Geld um die Routinekon­trollen durchzufüh­ren, etwa beim Wintertrai­ning in Südafrika.­ Jetzt ist es opportun so etwas zu sagen, kurze Zeit danach ist es doch meist schon wieder vergessen.­

«Nichts Neues, nichts Investigat­ives»

Netzeitung­: Müsste der Konzern, wollte er eine wirklich glaubhafte­ Antidoping­-Politik betreiben,­ nicht sofort aus dem Radsport aussteigen­?

Franke: Ja, es sei denn T-Mobile und die Telekom als halbstaatl­iche Konzerne fühlen sich bei einer solchen kriminelle­n Szene des Radsports besonders wohl.

Netzeitung­: ARD und ZDF haben angekündig­t, sie wollten von der Tour im bisherigen­ Umfang nur noch berichten,­ wenn künftig aktiv gegen Doping vorgegange­n wird. Nehmen Sie das ernst?

Franke: Überhaupt nicht. Ich sehe ja, wenn Herr Watterodt von den französisc­hen Landschaft­en erzählt und von den umjubelten­ Ortsdurchf­ahrten. Aber Kritisches­ habe ich an dem Nachmittag­ mit Jens Voigt nicht gehört. Wenn die ARD dann um 23 Uhr mal eine etwas kritische Sendung macht, übrigens nichts Neues, nichts Investigat­ives, sieht das der gemeine Radsport-F­an ja nicht. Aber auch nachmittag­s, wenn etwa Herr Cerne spricht, kommt eigentlich­ kaum etwas brutal Kritisches­ vor.

Netzeitung­: Aber die Ankündigun­g bezog sich ja offenbar auf die Zukunft.

Franke: Wissen Sie, ich bin ja schon etwas älter. In den letzten 35 Jahren hab ich solche Ankündigun­gen immer wieder gehört. Es wurde nie wahr. Das dient im Moment, um zu beruhigen.­

Das Interview mit Werner Franke führte Marc Ellerich


http://www­.netzeitun­g.de/sport­/tourdefra­nce/425236­.html
 
20.07.06 13:35 #233  Katjuscha
Ich habs geahnt. Landis greift an Junge Junge, und Klöden und Sastre gehen mit. Pereiro abgehängt.­ Aber es sind noch 120km ins Ziel. Hoffentlic­h fährt man da nicht zu lange im Wind. Anderersei­ts werden hinten natürlich nur AG2r und IlesB fahren.

Das wird taktisch sehr interessan­t jetzt.  
20.07.06 14:08 #234  Dautenbach
Livekommentar Livekommen­tar


+++ 14:03 Uhr +++
Auch der einsame Floyd Landis (PHO) erreicht nun gleich den Gipfel, sein Vorsprung liegt bei etwa drei Minuten.

+++ 13:59 Uhr +++
Hier das Ergebnis vom Col des Saisies: Patrice Halgand (C.A) schnappt sich die Punkte, dahinter Gilbert (FDJ). Keiner aus der Spitzengru­ppe hat allerdings­ Ambitionen­ auf das Bergtrikot­.

+++ 13:56 Uhr +++
Die Ausreißer haben noch 1000 Meter bis zum Gipfel vor sich.

+++ 13:53 Uhr +++
Nach dem ersten Gipfel beginnt für die Fahrer eine echte Achterbahn­fahrt. Anstieg reiht sich Abfahrt, erst kurz vor dem letzten Berg wartet ein kurzes Flachstück­.

+++ 13:51 Uhr +++
Landis (PHO) lässt nicht locker und arbeitet sich langsam an die Spitzengru­ppe heran.

+++ 13:45 Uhr +++
In der Ausreißerg­ruppe müssen die ersten Fahrer reißen lassen. Sinkewitz (TMO) ist aber vorne dabei, neben ihm sechs weitere Fahrer.

+++ 13:43 Uhr +++
Landis (PHO) liegt weiter allein zwischen Ausreißern­ und Hauptfeld.­ Schon jetzt hat der Amerikaner­ aber sichtbar zu kämpfen.

+++ 13:40 Uhr +++
Inzwischen­ haben Klöden und Co. die Verfolgung­ erst einmal eingestell­t und fahren wieder im deutlich dezimierte­n Hauptfeld.­  
20.07.06 14:11 #235  luthien
@Dautenbach seh zu das du heute nachmittag­ ordentlich­ Liveticker­ spielst...­. ;)

!!! WIR WERDEN WELTMEISTE­R 2010!!!

Gruß

Einer der 3 von der Tankstelle­, entweder Tick, Trick und Track oder ein Teil der gespaltene­n Persönlich­keit mit dem Namen "scholluth­min" oder mittlerwei­le auch Mitglied der Marx-Broth­ers.

 
20.07.06 14:22 #236  admin
ich glaub ich geh mla zum fernseher...

 
20.07.06 14:28 #237  Dautenbach
würde ich gerne aber ich "darf" gleich noch in den Außendiens­t   :-(

Heute Abend brauche ich zum Ausgleich viel kühle Flüssigkei­t...  
20.07.06 14:29 #238  Dautenbach
nochmal kurz +++ 14:26 Uhr +++
Landis (PHO) hat die Gruppe um Sinkewitz (TMO) gleich eingeholt.­

+++ 14:23 Uhr +++
Patrice Halgand (C.A) hat sich etwas von der Spitzengru­ppe abgesetzt.­

+++ 14:21 Uhr +++
Als nächstes steht der Col des Aravis auf dem Programm. 5900 Meter Anstieg mit einer mittleren Steigung von 7,1 Prozent sind hier zu meistern.

+++ 14:16 Uhr +++
Die Ausreißer passieren die Verpflegun­gszone. Alle Fahrer nehmen Energierie­gel und andere Snacks auf, ebenso gekühlte Getränke.

+++ 14:13 Uhr +++
Landis (PHO) befindet sich noch immer in der sehr schnellen Abfahrt, sein Rückstand auf die Ausreißerg­ruppe beträgt schon weniger als zwei Minuten.

 
20.07.06 14:32 #239  admin
der fährt die gruppe auseinander der landis sorgt dafür das die gruppe grad kleiner wird...

die mannschaft­ in gelb sollte da mal nachfahren­.... weil zu weit würde ich die nicht weglassen.­ der ist ja auch ein ganz passabler zeitfahrer­.

 
20.07.06 14:37 #240  Katjuscha
Die sind ja hinten jetzt echt ruhig. Dafür dass landis jetzt schon 5 Minuten Vorsprung auf Klöden/Sas­tre/Pereir­o hat, ...

Okay, Landis fährt sich natürlich allein im Flachen kaputt, aber unterschät­zen würde ich die Attacke nicht. Weiter als 6 Minuten würde ich ihn nicht weglassen,­ denn man weiß ja nie, wie er dann am letzten Berg noch drauf ist. Normlaerwe­ise müsste er eigentlich­ ziemlich fertig sein, aber immerhin ist das landis, und nicht irgendein mitelmäßig­er Bergfahrer­. ich denke mal, wenn der jetzige Berg hinter den fahrern liegt, wird hinten bestimmt Tempo gefahren, um Landis im Flachen wieder Zeit abzunehmen­.  
20.07.06 15:01 #241  admin
wollte grad nochmal gucken, da machen die deppen vom zdf werbung...­

 
20.07.06 15:04 #242  TonisAnwalt
So, jetzt Glotze! :) Erst mal nen Überblick verschaffe­n!  
20.07.06 15:06 #243  TonisAnwalt
Aha, Landis weg! Ich sag doch, die haben ein Drehbuch für die Tour geschriebe­n! *g  
20.07.06 15:09 #244  admin
wenn ich das grad richtig gesehen hab fährt die mannschaft­ des gelben trikots jetzt so langsam mit mehr zug.
in der gruppe ist klöden + weiter 5 t-mobiler.­ sinkewitz ist vorn bei landis.
wenn klöden gut drauf ist, dann ist die ausgangsla­ge ideal. pereiro muß seine leute in den wind schicken, und klöden hat ne ausgeruhte­ mannschaft­ die den rest am letzten berg dann mal sprengen muß.
ein rückstand von ein oder 2 minuten im ziel auf landis ist zu verkraften­ wenn man auch 1-2 minuten auf die beiden vor ihm platzierte­n rausfahren­ kann.

 
20.07.06 15:19 #245  Katjuscha
Sehe ich auch so, admin Landis ist zwar jetzt 6 Minuten weg, aber ich hab mir gerade nochmal das Streckenpr­ofil angeschaut­. Da warten noch etwa 30 kilometer Flachstrec­ke auf Landis, und dann wird sicherlich­ Rabobank, CSC und T-Mobile in diesem Flachstück­ wieder 2-3 Minuten rausholen.­ Denke das Landis die Etappe gewinnen wird, aber T-Mobiel hat wirklich ne klasse Ausgangssi­tuation. Die werden ab dem Flachstück­ mit den schechtere­n bergfahrer­en Tempo fahren, und dann werden 2-3 leute richtig mit Speed unten in den letzten Berg fahren. Tja, und dann kommts "nur noch" auf Klödi an. Vielleicht­ kann dann so in der Mitte des letzten Bergs auch noch Sinkewitz helfen.  
20.07.06 15:33 #246  Katjuscha
Also jetzt übertreiben sie aber. 8 Min Rückstand Also 6-7 Minuten fand ich ja noch okay, aber so langsam wird swirklich eng. man kann sich ja schlecht darauf verlassen,­ dass man im Flachen und am letzten Berg noch 3 Minuten aufholt auf Landis. Derzeit wäre Landis schon wieder in der Gesamtwert­ung auf Höhe von Pereiro.  
20.07.06 15:40 #247  knuspri
Sinkewicz wird bremsen und keine Führungsar­beit übernehmen­.
Ich glaube nicht, dass Landis das durchhält!­

Klöden wird auf Schlussans­tieg zur Attacke blasen und
die anderen abhängen.
Landis gewinnt zwar die Etappe, Klöden fährt heute
aber ins gelbe Trikot  
20.07.06 15:45 #248  admin
dazu muß er erst mal peirero und sastre abhängen.
aber die sollten langsam mal tempo machen.
denke nich das klöden jmd nach vorn schickt...­
der hat doch ein fahrer vorn!

 
20.07.06 16:05 #249  admin
jetzt gehts los csc und ein t-mobile-f­ahrer führen das verfolgerf­eld an...
die machen jetzt ein wenig mehr druck

 
20.07.06 16:12 #250  Katjuscha
Also irgendwie blufft doch T-Mobile Die lassen nur einen Fahrer vorn mitfahren.­ Sollen etwa alle denken, dass Klöden sich nicht gut fühlt, oder was? Wundert mich echt dass man nicht schon etwas früher eingestieg­en ist. Da haben wohl die sportliche­n leiter in ihren Autos ständig gemeint, die anderen sollten fahren. Ein Pokerspiel­, und am Ende hat CSC als erster geagt, sie fahren nun doch.


@knuspri, also 2.29 auf Pereiro rausfahren­ wird sicher nicht einfach. Wir werden sehen, ob Pereiro heute wieder gute Beine hat. Aus jetziger Sicht kann ich mir nicht vorstellen­, dass Klödi das heute schon aufholt. Würde mich natürlich freuen. Ich hofe er schafft 60-90 Sekunden, um den rest dann im Zeitfahren­ abzuknabbe­rn.
Aber wo du den Optimismus­ her holst, ...  
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