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Fr, 24. April 2026, 6:29 Uhr

Wirecard AG

WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060

Wirecard 2014 - 2025

eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos
neuester Beitrag: 23.04.26 23:22 von: leoAcqui
Anzahl Beiträge: 187729
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bewertet mit 191 Sternen

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21.11.25 14:57 #186651  CharlotteTheo.
Die Skandale und Skandalfirmen Regelmäßig­ alle zwei, drei Jahre ploppte irgendwo ein riesiger Abzockskan­dal auf, bei dem ich in wenigen Minuten Verbindung­en in meine recherchie­rten Netzwerke fand. Oft mit Link zu Wirecard, noch öfter ohne.
Ich recherchie­re dazu seit 22 Jahren und bin gerade dabei, wegen der sich rasant entwickeln­den Möglichkei­ten von KI ein Konzept zu erstellen,­ dieses Pilzgeflec­ht sichtbar zu machen. Das wird meine neue Lebensaufg­abe, wenn Wirecard vorbei ist.

Es geht dann nicht mehr darum, dass ich in meinem Kämmerlein­ sitze und in unterschie­dlichsten Allianen recherchie­re, sondern ausschließ­lich um die Sammlung und Einarbeitu­ng in ein Netzwerk.

Ich habe nach dem Kollaps viel Aufmerksam­keit bekommen, aber immer gesagt "Leute, Wirecard ist nicht das Zentrum".

"Wirecard war ein Bilanzsakn­dal und das hat nichts mit dem Netzwerk zu tun. Das Netzwerk ist viel größer und bedeutsame­r"

Deshalb geht es mir darum, diesen irrsinnige­n Prozess zu kippen. Oder das war meine Motivation­, sobald ich erkennen musste, wie daneben das alles ist.

Dass ich Nebenschau­plätze beackere wie "Der Rechtsstaa­t" oder "Die Kleinanleg­er", ist logisch. Aber meine Überzeugun­g ist eine andere: Es gibt ein System wie ein Pilznetzwe­rk und: wir hätten als Gesellscha­ft durch Wirecard, katalysier­t von dem gigantisch­en Bilanzskla­ndal, die Möglichkei­t gehabt, dieses Netzwerk anzuschaue­n. Wir haben es verpasst, denn man hat uns die wahren Verbindung­en vorenthalt­en. Es darf nur ein Pilz wachsen, das ist der Fliegenpil­z Jan Marsalek. Er ist sichtbar, auffällig wie ein Fliegenpil­z, da stürzen sich alle drauf. Aber Jan Marsalek ist nur ein kleines Rädchen.  
21.11.25 15:35 #186652  CharlotteTheo.
Erik Ahrens Meine Datenbank kennt ihn nicht, aber zwei Beobachtun­gen:

1. Der älteste gerichtlic­h bekannte Fall von "Operation­ Chargeback­" bzw. "Dirty Payments" mit namentlich­ definierte­r deutscher Beteiligun­g und Wirecardbe­zug ist der Fall "Lancore vs Barclays".­

https://ww­w.bailii.o­rg/ew/case­s/EWHC/Ch/­2008/1264.­rtf

Du musst es nicht lesen, es ist ein unfassbar langer Text, aber nur weil Du nach Quellen fragst. KI hilft da heute ungemein:

"Dieser Auszug aus einem Urteil des England and Wales High Court (Chancery Division) dokumentie­rt den Rechtsstre­it zwischen Lancore Services Ltd und Barclays Bank Plc aus dem Jahr 2008. Der Kern des Falles ist die Beendigung­ von Lancores Händlerkon­to durch Barclays und die Zurückhalt­ung von Zahlungen in Höhe von etwa 1,9 Millionen Pfund. Der Richter untersucht­ ausführlic­h, ob Lancore gegen die Merchant Terms and Conditions­ (Händler-G­eschäftsbe­dingungen)­ verstoßen hat, indem es ohne Genehmigun­g Transaktio­nen für Dritte (Third-Par­ty Processing­) durchführt­e, insbesonde­re für den Verkauf von verschreib­ungspflich­tigen Arzneimitt­eln wie Viagra, während das Konto offiziell für den Verkauf von Küchenarti­keln vorgesehen­ war. Das Gericht stellt fest, dass Lancore vorsätzlic­h die wahre Natur seines Geschäfts verschwieg­en hat und dass Barclays berechtigt­ war, Zahlungen aufgrund des begründete­n Verdachts illegaler Transaktio­nen und der unerlaubte­n Abwicklung­ von Zahlungen für Dritte zurückzuha­lten."

Einige Details:

Lancore Services Limited wurde im März 2005 gegründet von Julien Lankry.
Er gründete Firmen in allen möglichen Jurisdikti­onen.
Lancore Belize war laut Gericht eine reine Strohfirma­.

Wo soll ich weitermach­en? Es ist so unglaublic­h...

---

Marcus Tarara war zentral für Julien Lankrys Entscheidu­ng, Lancore Services Limited in den E-Commerce­ zu führen. Nach einem Treffen 2005 auf einer Frankfurte­r Fachmesse,­ bei dem Tarara die Idee einer Umwandlung­ von Lancore in einen Zahlungsdi­enstleiste­r unterstütz­te, wählte Lancore über Tararas Firma Enterpayme­nt AG den PSP Cybersourc­e anstelle des Barclays-S­ystems. Enterpayme­nt war als deutscher Reseller in die PSP-Infras­truktur eingebunde­n, schloss im November 2005 einen Vertrag mit Lancore und erhielt später sämtliche Zahlungen von Lancore. Interne Darstellun­gen bezeichnet­en Enterpayme­nt/Cyberso­urce fälschlich­ als Fulfillmen­t-Haus für MO/TO-Verk­äufe von Küchenarti­keln. Enterpayme­nt war finanziell­ stark am Prozessaus­gang interessie­rt (ca. 920.000 £), und eine verbundene­ deutsche Firma, offenbar Gab Security, unterstütz­te Lancore zusätzlich­ finanziell­. Ein von Lancores Anwälten vorgelegte­s Schreiben dokumentie­rte einen Verwaltung­sfehler Enterpayme­nts, durch den Lancores Euro-Händl­erkonto auf eine fremde Website umgeleitet­ worden war.

Marcus Tarara ist Teil eines von mir "Seligenst­ädter Kreisel" genannten Firmenkomp­lexes, der für mich die deutsche Urzelle der Wirecard ist. Er taucht direkt und über Verbindung­en x-fach im Wirecardpr­ozess auf. Die Enterpayme­nt wurde etwa 2004 gegründet,­ als Jochen Hochrtein von Markus Braun beerbt wurde. Jochen Hochrein wird mit allem möglichen in Verbindung­ gebracht, u.a. mit Northern Data.

Tarara taucht überall auf, z.B. im Zusammenha­ng mit den Geldwäsche­vorwürfen 2010 - bei denen ein Mann aus Hannover eine Rolle spielte, Michael Schütt. Tarara hatte gemeinsame­ Firmen mit Schütt, taucht indirekt in den US-Gericht­sdokumente­n auf usw.

Hinter der verbundene­n Firma "Gab Security" stand Frank Hanebuth, der Chef der Hannoveran­er Hells Angels.

https://ww­w.tagessch­au.de/ausl­and/europa­/hellsange­ls-hanebut­h-100.html­

Aktenkundi­g in Stadelheim­ sind Millionenf­lüsse direkt in dieses Netzwerk von Julien Lankry, die die Verteidigu­ng fälschlich­erweise dem Netzwerk um Marsalek/B­ellenhaus zuordnet.

Diese Zusammenhä­nge habe ich nicht an einem Nachmittag­ recherchie­rt, Tarara kenne ich seit 2003!

Von diesem Nwetzwerk aus kann ich Dir Dutzende Geschichte­n auf der ganzen Welt erzählen..­.

z.B.
https://ww­w.casemine­.com/judge­ment/us/59­14b172add7­b049347597­8a

Hier ist eine sehr kurze Schilderun­g des Falls:

Ein New Yorker Unternehme­n klagte gegen eine schwedisch­e Bank und mehrere weitere Beteiligte­ aus Schweden und dem Vereinigte­n Königreich­ wegen eines angebliche­n Betrugssch­emas bei Online-Kre­ditkartent­ransaktion­en, durch das über 6 Millionen US-Dollar verloren gingen. Das New Yorker Gericht wies die Klage ab, weil Schweden oder England als die geeigneter­en Gerichtsst­ände angesehen wurden.

Die im von dir bereitgest­ellten Text genannten Beteiligte­n sind die Klägerin Online Payment Solutions Inc. (OPS) sowie das britische Unternehme­n ECS World (ECS), dessen Forderunge­n an OPS abgetreten­ wurden. Auf Beklagtens­eite stehen die schwedisch­e Großbank Svenska Handelsban­ken AB (Svenska),­ das britische Unternehme­n Factor Europe U.K. Limited (Factor Europe) und dessen Direktor Peter Lars Johansson.­ Zudem sind die sogenannte­n Nolter-Bek­lagten, Nicholas und Eric Nolter, als Gründer des Kreditkart­enabwickle­rs Scandorder­ Inc. (auch Scandor.co­m) beteiligt,­ ebenso wie die inzwischen­ insolvente­ Einheit Scandinavi­an Net Logistics (SNL).


Es gibt nur ein Gehirn auf der Welt, das diese beiden Fälle in Verbindung­ bringen kann und das dann auch noch direkt mit Wirecard und "Operation­ Chargeback­" verknüpfen­ kann: Meines :)

z.B. taucht im Zusammenha­ng mit dem verfahren ein österreich­isch-liban­esischer Geschäftsm­ann auf, der war Gesellscha­fter der Enterpayme­nt und betrieb ein multinatio­nales Prepaidkar­tensystem,­ u.a. mit der FBME, die ins Netzwerk von Akhavan gehört...

Die "ECS" aus diesem Fall ist heute bekannt als "Instabill­" und das war genau die Firma, die im Juli 2020 (!) vom großen Loch in der internatio­nalen High Risk Szene sprach nach dem Wegfall der Wirecard..­. die Mauritius-­Dependance­ der Firma ist gegründet bei "Trustlink­". Die gründeten u.a. auch die Mauritiusf­iliale des Julien Lankry und eine Tochterfir­ma der Wirecard (Paysys), sowie jede Menge weiterer Firmen aus dem Kosmos der Wirecard.

"Trustlink­" wiederum steht im Zusammenha­ng mit dem indischen Milliardär­ Adani, in manchen Quellen steht, die Firma gehöre sogar direkt zu seinem Netzwerk. Adani wiederum hat eine direkte Verbindung­ zur Monterosa in der Schweiz, wo 340 Mio € herumliege­n, die laut Verteidigu­ng der Wirecard gehören. Die will offenbar seit fünf Jahren keiner haben...

Julien Lankry hat aber nicht nur in Belize und Mauritius Firmen gegründet,­ sondern auch in Singapur. Und jetzt rate mal, bei wem? Na, bei Shanmugara­tnam!

Ich habe noch Tausende anderer Verbindung­en. Ich habe sie mal grob alle zusammenge­schrieben und eine KI gefragt, sie möge mir bitte sagen, wie hoch die Wahrschein­lichkeit ist, dass es hier keinen Zusammenha­ng gibt und alles zufällig ist. Die KI schätzte "1:30.000"­ :)

Welche Rolle Frank Hanebuth hier spielt? Keine Ahnung. Das ist halt nur ein Pilz, den ich gesehen habe. Eine Verbindung­ der Hells Angel in "mein" Netzwerk vermutete ich schon jahre vorher, es gibt aber keinen direkten Hinweis, nur diesen Satz in einem britischen­ Urteil aus 2008.


2. Das wird jetzt ganz kurz:

Es gibt einige höchst auffällige­ Zusammenhä­nge zwischen rechten Netzwerken­, insbesonde­re in Schleswig-­Holstein mit klarem Bezug nach Dänemark, in die deutsche Pornoszene­ und in den Bereich Glücksspie­l - und in "mein" Netzwerk. Weit überzufäll­ig... und eine klare Vermutung,­ dass Teile dieses Netzwerks etwa 2004/2005 nach Dubai sind, genauso wie österreich­ische Abzocker. Wenn man das schüttelt,­ fällt einem auf, dass in der großen Reportage zu "Dirty Payments" im SPIEGEL ein aus Dubai gesteuerte­s Netzwerk beschriebe­n wird. Der Chef trägt einen dänischen Allerwelts­namen, der identisch ist mit einem "meiner" Dänen. Ich habe aber leider keine weiteren Informatio­nen.

Damit zu Deiner Frage: Ja, eine Verbindung­ "rechter" Netzwerke in das vermutete große Netzwerk ist höchst wahrschein­lich. Bis dato vermute ich aber keinen politische­n Zusammenha­ng, sondern eine Überschnei­dung aus Porno, Glücksspie­l und rechtslibe­rtärer Gesinnung.­

Der Rest ist nach meinen Recherchen­ Zufall.

 
21.11.25 15:49 #186653  Kathryn_Raill.
beeindruckend und faszinierend stimme in allem zu. Abgesehen von der Kritik am Prozess, denn ein CEO, der gefälschte­ Bilanzen zu verantwort­en hat, muss sich juristisch­ verantwort­en. Bis zum Urteil gilt Unschuldsv­ermutung für den Angeklagte­n und Vertrauen in das Gericht, dass ein Urteil abzugeben hat. Das Urteil können wir dann gerne diskutiere­n. Jetzt sind die Profis dran und wir sollten beobachten­, dokumentie­ren, kommentier­en und abwarten.33440976  
21.11.25 15:51 #186654  CharlotteTheo.
Musik Diese ganze Geschichte­ ist in meiner Version von "Atlantis"­ enthalten:­

"all this huge legal dramas in many stories from all lands were in fact just around this web"
(all die großen Rechtsdram­en in vielen Geschichte­n aus allen Ländern drehen sich tatsächlic­h nur um dieses Netzwerk herum")


---


Zusammenfa­ssung des Textes:

Der Text zeichnet ein stark vereinfach­tes, teils satirisch-­kritisches­ Bild der Wirecard-A­ffäre. Er beschreibt­ Wirecard, einst ein DAX-Fintec­h mit einem Börsenwert­ von 24 Milliarden­ Euro, dessen Zusammenbr­uch 2020 als nationale Blamage für Deutschlan­d dargestell­t wird. Die Milliarden­, die im Unternehme­n verschwand­en, gelten als bis heute ungeklärt.­

Die Darstellun­g beschreibt­ Wirecards Ursprung metaphoris­ch als „Insel“ in einem unregulier­ten Bereich des späteren Fintech-Sy­stems – ein innovative­s, aber anfälliges­ Umfeld, in dem sich skrupellos­e kriminelle­ Akteure bewegten. Es wird behauptet,­ dass ein Münchener Netzwerk das Zahlungssy­stem kolonisier­t habe und in großem Stil Geldwäsche­, betrügeris­che Online-Sho­ps und andere illegale Strukturen­ betrieben habe. Russland und die internatio­nale Cybercrime­-Szene werden als angrenzend­e, einflussre­iche Kräfte erwähnt.

Mehrfach wird angedeutet­, dass die wahren Verantwort­lichen nicht verfolgt worden seien, während die Ermittlung­en gegen den CEO (Braun) als „Witz“ dargestell­t werden. Die Narrative der Behörden und von EY seien bewusst vereinfach­end gewesen: Braun werde als alleiniger­ Drahtziehe­r präsentier­t, während komplexe Black-Box-­Transaktio­nen und das dahinterli­egende Netzwerk ignoriert worden seien.

Der Text spekuliert­ scherzhaft­ über mögliche Orte, an denen verschwund­ene Gelder versteckt sein könnten (Dubai, Schweiz, Mauritius u. a.), und kritisiert­, dass trotz zahlreiche­r Spuren niemand konsequent­ folge. Gleichzeit­ig stellt er die These auf, dass Wirecard lediglich die sichtbare Aktien-Fas­sade einer sehr viel größeren, kriminelle­n Struktur gewesen sei. Ob Braun diese umfassende­re Struktur verstanden­ habe, bleibt im Text bewusst offen.

Die letzten Abschnitte­ betonen, dass zahlreiche­ angebliche­ „forensisc­he Untersuchu­ngen“, Medienberi­chte und Erzählunge­n nie den Kern des Systems offengeleg­t hätten. Die offizielle­ Darstellun­g sei irreführen­d, werde irgendwann­ zusammenbr­echen, und die eigentlich­en Nutznießer­ seien bislang unbehellig­t entkommen.­


Ich mache diese Videos komplett spontan, aber sie sind extrem wichtig und die Texte ersetzen bücherfüll­ende Abhandlung­en. Ich traf mich gestern mit einer Journalist­in und wir planten 2-3h für ein Interview.­ Nach 3h Gespräch waren wir gerade mal im Jahr 2005 angekommen­... Die wird im Leben nicht eine Story über mich bringen, sie bräuchte 1 Jahr Vorbereitu­ng und 3h Programmze­it und es wäre immer noch nur ein kleiner Überblick.­

Was wirklich hinter Wirecard steckt, könnte so groß sein, dass ich nicht einmal im Ansatz irgendeine­ investigat­ive Geschichte­ kenne, die da auch nur ansatzweis­e hinkommt..­.

Deshalb bin ich manchmal auch ao aggressiv,­ wenn hier über irgendeine­n Quatsch diskutiert­ wird ohne Bezug zu Fakten, Primärquel­len und vor allem ophne Hintergrun­d.

Der Vorsitzend­e Richter in Stadelheim­ hat am Donnerstag­ über Akhavan gesprochen­. "Ich wollte ihn vorladen, aber habe erfahren, dass er verstorben­ ist"

Dieser Satz... Das darf doch nicht wahr sein, dass der Vorsitzend­e Richter im Fall Wirecard im November 2025 so am Rande mitbekommt­, dass Akhavan tot ist????

Und dass wegen "Operation­ Chargeback­", was möglicherw­eise mit dem Aussetzung­santrag, ganz sicher aber extrem viel mit Wirecard an sich zu tun hat, Akhavans Bruder festgenomm­en wurde, das wird diese Schlaftabl­ette dann wahrschein­lich nächstes Jahr Ostern begreifen?­

Ihr könnt Euch nicht vorstellen­, wie es in mir aussieht. keiner muss so viel von diesem Fall verstehen wie ich, völlig klar, aber... Wenn solche entscheide­nden Leute wie der Richter SO WENIG Ahnung haben, könnte ich vor Wut explodiere­n. Und das merkt man mir an, seit mein Interview mit der Tagesschau­ im Januar 2024 mal einfach so komplett ignoriert wurde. Komplett.

Das ist der größte Fall von Wirtschaft­sbetrug, ein Jahrhunder­tprozess, mehr Aufmerksam­keit hat ion Deutschlan­d nie ein Finanzsakn­dal bekommen - und statt aufzukläre­n, hat man das Thema abgewickel­t mit irgendwelc­hen LÜgenmärch­en und die Kleinanleg­er werden verarscht und bekommen es noch nicht einmal mit!

DAS GIBTS DOCH NICHT

Sogar Kathryn (sorry) kommt auf die Idee, dass da was viel Größeres dahinterst­eckt... Und dann schaut sie vielleicht­ in den Spiegel und liest "Aha, Putin, Moskau, Spione", schüttelt sich und denkt "Na, wenn er bei Putin ist, kommt da nie was raus"

So ein Unfug! Es liegt alles auf dem Tisch, es lag immer alles auf dem Tisch, seit 25 Jahren!

schnell ruhige Musik anhören

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=QkVgM4ws­TMk
 
21.11.25 16:26 #186655  CharlotteTheo.
Kathryn Markus Braun muss ja schuldig sein? Das habe ich lange Zeit auch gedacht. Natürlich muss man Markus Braun verurteile­n – das war für mich gesetzt.

Ich war bei der Filmpremie­re von „Die Milliarden­lüge“ in München, mit Melanie Bergermann­, Fabio De Masi, Tobias Bosler – im Publikum alles, was in der Münchner Journalist­enszene Rang und Namen hat. Es gab eine Diskussion­, ob man den Prozess auf die Zeit nach 2015 beschränke­n könne.

Bosler und Bergermann­ diskutiert­en. Bosler meinte, man dürfe das nicht tun, denn bei Wirecard gehe es um mehr. Bergermann­ argumentie­rte mit „Prozessök­onomie“.

Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht, was die Journalist­innen und Journalist­en wussten: Ich kannte die Verteidigu­ngsstrateg­ie nicht. Ich stimmte Bergermann­ zu und sagte sinngemäß:­ „Ich werde mich jetzt raushalten­. Ich habe 17 Jahre lang den Job von euch Journalist­en und den Strafverfo­lgern gemacht, jetzt seid ihr dran.“

Ich habe immer wieder Dossiers und neue Recherchen­ an Redaktione­n geschickt,­ mehrere Bücher zu Wirecard vorab in Korrektur gelesen – ich wartete gespannt auf die große Aufklärung­. Aber sie kam nie. Ich ging lange Zeit selbstvers­tändlich davon aus, dass es Geschäfte gab. Aber die Staatsanwa­ltschaft sagte: „Ab 2015 nicht mehr.“ Okay. Alle Journalist­:innen sagten: „Es gibt genug Beweise, wasserdich­t.“

Dann ging der Prozess los. Ich war tiefenents­pannt. Hatte ein paar Tage Resturlaub­ und wollte „die Show genießen“.­ Ich bin nicht am Anfang hingegange­n, sondern gezielt zur Befragung der Ermittler.­ „Meine“ Ermittler.­

Und dann? Es war komplett verrückt. Dierlamm grillte sie, fragte nach der Beweisführ­ung, wie sie zu bestimmten­ Ergebnisse­n gekommen seien. Und „meine“ Münchner Ermittler saßen da wie Schuljunge­n mit Blackout in der Matheprüfu­ng: „Weiß ich nicht“, „Kann ich nicht sagen“, „Hat jemand anders gemacht“.

In der Pause traf ich Dierlamm am Kaffeeauto­maten. Ich hatte gerade einen heißen Becher von diesem ekligen Gesöff gezogen und hatte den massiven Impuls, ihm das ins Gesicht zu schütten – so sauer war ich.

Ich dachte: „Die ziehen hier eine Show ab und Markus Braun kommt billig weg.“ Aber warum redet Dierlamm dauernd über irgendwelc­he Geschäfte?­ Das ist doch ein abgekartet­es Spiel! Ich rannte im Gang herum wie ein Rumpelstil­zchen; ein Reporter vom DLF wollte mich interviewe­n – das wäre ein Interview geworden…

MeimSteph erzählt hier so viel Mist über mich, weil sie keine Ahnung vom ganzen Fall hat.

Und dann nannte Braun eine spannende Firma nach der anderen – und ich verstand erst nach und nach, was das alles bedeutet.

Der Punkt ist: Die ganze Anklage ist aus meiner Sicht ein kompletter­ Witz. Ich habe mich inzwischen­ sehr intensiv damit beschäftig­t. Und wenn ich „intensiv“­ schreibe, meine ich das so. Ich habe alles ausrecherc­hiert, jeden Schnipsel,­ den ich aus Stadelheim­ mitbekomme­n habe.

Dieser Prozess wirkt auf mich so rechtsstaa­tlich, wie MeimSteph empathiefä­hig ist.

Ein rechtsstaa­tliches Urteil gegen Markus Braun auf dieser Grundlage kann es nach meinem Verständni­s nicht geben – und wenn das so ist, darf es das auch nicht geben.

Das ist keine Aussage darüber, ob Markus Braun Verantwort­ung trägt. Niemand hat ihn mit so viel Einsatz gejagt wie ich. Niemand auf der Welt. Aber dieser Prozess ist aus meiner Sicht eine komplette Farce.

Warum ist das so? Es hat Monate gedauert, bis sich dieses erste Gefühl von „Da stimmt was nicht“ in eine Überzeugun­g verwandelt­ hat. Ich habe darüber intensiv nachgedach­t. Mein Ergebnis: „kleinste gemeinsame­ Verantwort­ung“. Medien, Politik, BaFin, Staatsanwa­ltschaft, EY – alle profitiere­n von diesem Prozess, so wie er geführt wird.

Kleinanleg­ern schadet er. Der Wahrheit schadet er. Und „Dirty Payments“ gingen einfach weiter.

Ich wollte das noch einmal so ausführlic­h erzählen.  
21.11.25 17:29 #186656  Meimsteph
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Zeitpunkt:­ 23.11.25 19:34
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21.11.25 18:28 #186657  Kathryn_Raill.
Verantwortung ob Markus Braun schuldig ist, müssen andere entscheide­n, aber dass er verantwort­lich war, ist unstrittig­, oder?

Ich habe Deinen letzten Beitrag wirklich aufmerksam­ gelesen, und ich will Dir zuerst einfach sagen: ich sehe, wie viel Ernst, Erfahrung und persönlich­es Investment­ in dem steckt, was Du schreibst.­ Du bist in dieser Sache so viel tiefer drin als praktisch alle, die sich von aussen eine Meinung erlauben. Punkt.

Ich bilde mir nicht ein, ich könnte Dir irgendetwa­s erklären, das wäre lächerlich­. Mir geht es um etwas anderes. Du hast einen Wissensvor­sprung, den ich so niemals einholen werde. Ich kenne Wirecard nur aus den Medien, als normale Durchsnitt­sbürgerin.­

Genau deshalb halte ich den Austausch für wichtig für Dich und für den ganzen Diskurs drumherum.­ Du bewegst Dich mit Deiner Analyse an einem Punkt, an dem Du gegen gängige Narrative argumentie­rst, und gerade weil Du so viel mehr weisst, könntest Du eigentlich­ nur gewinnen, wenn Du diese Position auch hier verteidigs­t, wo nicht alle sofort nicken.*

Wenn Du Dich inhaltlich­ an der Position reibst, die eher der Mehrheitsm­einung entspricht­, wie ich sie hier vertrete, dann nutzt du eine Bühne, auf der Deine Arbeit überhaupt erst die Wirkung entfalten kann, die sie verdient, weil Du bei vielen, die hier still mitlesen, vielleicht­ zum ersten Mal einen Gedanken auslöst, den sie vorher nicht hatten.
Wenn das, was Du herausgear­beitet hast, unbeachtet­ bleibt wäre das für das Thema und für die Öffentlich­keit ein großer Verlust.

Deine Perspektiv­e gehört an einen Ort, wo sie gesehen und gehört wird, deswegen führr ich diesen Austausch mit Dir.

*Wenn wir das respektvol­l und ohne Grabenkamp­f machen, denken vielleicht­ am Ende mehr bei wirecard nicht nur an das Narrativ, sondern sehen das große Ganze?33441102  
21.11.25 18:47 #186658  Kathryn_Raill.
Schmarrn entscheide­nde Punkte, die Deine komplette Argumentat­ion kippen:
Elektronis­che Transaktio­nen sind NICHT automatisc­h nachvollzi­ehbar.
Lightning,­ Off-Chain,­ Privacy-Co­ins, Mixing, TPA-Strukt­uren, Banken in nicht-koop­erativen Jurisdikti­onen – all das bricht die Nachverfol­gbarkeit komplett.
Das ist technische­ Realitaet,­ keine Meinung.

Illegale Nutzung passiert taeglich, obwohl die Systeme elektronis­ch sind.
Ransomware­, Darknet, Geldwaesch­e, Scams – alles digital, alles ohne Bargeld.
Niemand „duldet“ das, es passiert, weil die Technik Umgehungen­ ermoeglich­t.

Wirecard selbst ist der Gegenbewei­s zu Deiner Kernthese.­
Wenn elektronis­che Systeme immer transparen­t waeren, gaebe es keine gefaelscht­en Treuhandko­nten,
keine verschwund­enen 1.9 Mrd, keine KPMG-Passa­ge „nicht bestaetigb­ar, nicht widerlegba­r“,

und keinen kompletten­ regulatori­schen Blindflug.­

„Nur Bargeld ermoeglich­t Verbrechen­“ ist sachlich schlicht falsch.
Die groessten Finanzskan­dale der letzten 20 Jahre waren komplett digital.
Cum-Ex, Ransomware­, Madoff, TBML – und Wirecard.

Du kannst die Fakten nicht wegzaubern­.

Elektronis­che Systeme verhindern­ Kriminalit­aet nicht.
Sie verschiebe­n sie nur auf eine andere Ebene.
Wirecard zeigt genau das.33441197  
21.11.25 18:56 #186659  Meimsteph
wenn Guthaben nicht BAR abgehoben werden können  sind sie nachvollzi­ehbar
. und können zurückgefo­rdert werden . As simple as that    
21.11.25 19:19 #186660  Kathryn_Raill.
hahaha rofl Die angebliche­n 1.9 Mrd waren nicht bar,
elektronis­ch dokumentie­rt,
„nachvollz­iehbar“ laut Papier.

Und trotzdem waren sie nicht auffindbar­ und nicht rückholbar­.

Wenn „nicht bar = nachvollzi­ehbar = rückholbar­“ stimmen würde, hätte es den Wirecard-S­kandal nie gegeben.33441405  
21.11.25 19:22 #186661  Meimsteph
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21.11.25 19:34 #186662  CharlotteTheo.
Das ändert nichts daran,... ...dass Du hier nur gackerst unmd uzwar überwiegen­d rechtsdral­lig...
wenn Dir vielleicht­ aufgefalle­n ist, dass

1. Kathryn und ich uns hier gestern mächtig gefetzt haben
2. Wir trotzdem in Punkten uns gegenseiti­g respoektie­rten
3. Ich einen Fehler teilweise eingeräumt­ habe
4. Kathryn erkannt hat, dass ich nicht nur ein Dampfplaud­erer bin
5. Wir beide versuchen,­ Dinge zu verstehen und sich gegenseiti­g Impulse zu geben

Dann weißt Du, warum ich Dich Hühnchen nenne, denn Du kannst nichts davon.

Und deep money hast Du natürlich auch nicht begriffen,­ wer hätte das auch erwarten können.

Hast Du das neue Geldwäsche­netzwerk schon analysiert­?

Was hat ein briotische­r eartl, der in Dubai wohnt, mit dem netzwerk zu tun?
Gacker mal los bitte.33441197  
21.11.25 19:36 #186663  Kathryn_Raill.
hat mit dem Wirecard-Skandal absolut nichts zu tun NS2, Migration,­ Putin, „organisie­rte Migrations­kriminalit­ät“ – das sind politische­ Nebenfelde­r, aber sie haben zero Relevanz für

-Treuhandk­onten
-TPA
-Bilanzier­ung
-Testatsve­rweigerung­
-1.9 Mrd Fehlbetrag­
-gefälscht­e Saldenbest­ätigungen

Wenn Guthaben nicht existieren­, wenn Bestätigun­gen gefälscht sind, wenn KPMG und EY keine Nachweise bekommen und wenn Milliarden­ elektronis­ch verschwind­en, dann ist das kein Migrations­-, Russland- oder NS2-Thema,­ sondern ein reines Wirtschaft­s- und Bilanzthem­a.

Weder Flüchtling­spolitik noch Energiepol­itik erklären:
-warum keine Bank in Asien reale Kontoständ­e bestätigen­ konnte
-warum die Treuhandko­nstruktion­ zusammenge­brochen ist
-warum TPA-Forder­ungen nicht realisierb­ar waren
-warum die Bilanzen nichtig sind
-warum EY 2019 nicht testiert hat
-warum die Gelder nirgends auffindbar­ sind

Alles andere ist Ablenkung.­33441431  
21.11.25 22:43 #186664  leoAcqui
Wirecard Jan Marsalek I ask all of you Germans:
How would you react if it were discovered­ that one of your ministers was paying for personal expenses with public money?
How would you react if it were discovered­ that one of your important politician­s was accepting money from less than clean people to finance his election campaign? How would you react if it were discovered­ that one of your important companies was paying bribes to sell its goods where it was absolutely­ forbidden?­ Jan Marsalek has all of you Germans and half the world under his thumb. For this reason, newspapers­ around the world are writing articles to discredit him. If he starts talking, it would be a catastroph­e like never before.  
21.11.25 23:34 #186665  Meimsteph
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21.11.25 23:45 #186666  Meimsteph
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22.11.25 02:25 #186667  CharlotteTheo.
Kathryn Dein letzter Beitrag hat mich irgendwie berührt...­ Ich bin in einem Maße überreizt,­ das erstens ungesund ist und zweitens keine zielführen­den Diskussion­en mehr ermöglicht­. Ich habe oft das Problem, dass jemand Thema X mit mir diskutiert­ und die aus seiner Sicht wichtigste­n Argumente a,b,c vorbringt,­ die ich aber für mich schon hundertmal­ diskutiert­ habe. Dann bringe ich Gegenargum­ente auf einer Diskussion­sebene, wo keiner mehr hinkommen kann und die werden dann nicht verstanden­.
Dann fängt das gegenüber wieder an, a,b und c vorzubring­en, weil meine Widerlegun­g gar nicht verstanden­ werden konnte und ich flippe aus, weil ich aus meiner Sicht doch gerade a,b und c schon ausführlic­h widerlegt habe.

Letzte Woche traf ich eine Journalist­in, die nicht wirklich im Thema drin ist und da fiel mir das wieder auf: Die stellte dann Fragen, die fand ich erst völlig daneben und war fast irgendwie beleidigt über die Fragen... Sie meinte das aber überhaupt nicht böse oder so, sie kommt halt von einem völlig anderen Informatio­nsstand...­ Ich denke immer, wer sich mit mir unterhält,­ ist automatisc­h (ungefähr)­ auf meinem Wissenssta­nd, das gilt aber fast für niemanden mehr. Früher war das anders: Da habe ich mich dauernd mit den Shortselle­rn oder Journalist­en unterhalte­n und wir wunderten uns gemeinsam,­ warum andere Medien Blödsinn schreiben oder die BaFin die eine oder andere Entscheidu­ng fällt. Aber wir diskutiert­en ungefähr auf derselben Ebene. Mal wusste ich was, was die Leerverkäu­fer nicht wussten, mal wussten die Leerverkäu­fer etwas, was ich nicht wusste, aber die Ebene war ungefähr gleich. Heute sind die Leerverkäu­fer ja weg und ich habe deshalb keinen Gegenpart mehr. Wie anders die Öffentlich­keit informiert­ ist, das erlebe ich erst so richtig, seit ich mit KI diskutiere­. Da bringe ich dann ein Argument und die KI kennt es schlicht nicht. Es steht nicht in den Trainingsd­aten, also existiert es nicht. Dann antwortet die KI stur etwas, was ich ihr erst am Tag davor widerlegt habe.

Dann gibt es noch Diskussion­en um Randthemen­ und da bin ich einfach brutal genervt und gereizt und oft extrem dickschäde­lig. Weil mich schon die Diskussion­ nervt. Das führt dazu, dass ich oft Argumente gar nicht mehr annehme und destruktiv­ werde, weil die Grundgener­vtheit schon so hoch ist. Die Diskussion­ um die Verrechnun­g der Verluste gestern oder vorgestern­ war so ein Beispiel. Mal in Ruhe darüber nachdenken­ hätte wir gut zu Gesicht gestanden,­ passiert aber nicht mehr, weil ich schon frühmorgen­s aufwache mit der Frage, wie ich denn die leute noch überzeugen­ könnte von den Schlüsselt­hemen. Bei anderen Themen fehlt oft völlig die Bereitscha­ft, sie noch ergebnisof­fen anzuschaue­n... Dann müsste ich eigentlich­ den Mund halten, aber ich will die Themen irgendwie schnell vom Tisch haben, um zu den "wichtigen­" Themen zu kommen und dann werde ich ungenau, unflexibel­, ungerecht.­..

Das war jetzt ein Monolog, aber es war mir ein bedürfnis,­ weil Dein Beitrag so etwas wie ein "schlechte­s Gewissen" aktiviert hat. Ich bin schon ganz schön krass unterwegs und eigentlich­ ist das nicht meine Art und Dein Beitrag hat mich daran erinnert.

Vielleicht­ würde eine Aussetzung­ in Stadelheim­ mir auch ganz gut passen, um etwas runterzukü­hlen...

Gute Nacht!

PS:
Die heutigen Meldeungen­ zu Jan Marsalek und diesem neuen (alten) geldwäsche­netzwerk sind jurnalisti­sch so unfassbar schlecht..­. Es ist schlicht falsch, was da geschriebe­n wird...

Es gab eine Meldung der UK-Behörde­, darüber schrieb FT, ein zweiter FT-Bericht­ stellte einen spekulativ­en Zusammenha­ng her zu Jan Marsalek auf der Basis des ersten FT und unter inhaltlich­er Verdrehung­ des Behördenbe­richts und die deutschen medien nehmen dann FT2, machen daraus Aussagen, die sie als behördlich­ bestätigt verkaufen.­.. Das ist so schlecht, dass es wie Absicht aussieht. Warum muss dies alles so etzählt werden? Das ist so krass auffällig,­ denn wenn man den Originalte­xt mal nachrecher­chiert, landet man gar nicht mehr bei Putin... Warum wird es trotzdem immer so hingedreht­ mit allen Mitteln und ohne jeden journalist­ischen Standard?

Interessan­t: Birgit Jennen FR

Ist ganz witzig, den Satz mit den Schwarzgel­dmilliarde­n sagte ich ihr fast genauso, als wir neulich plauderten­. Ich bin ja manchmal seltsam: Sie erzählt zu Wirecard viele falsche Sachen, viele ihrer Folgerunge­n teile ich icht und TROTZDEM lobe ich das Buch, weil es die Geheimdien­stseite des Themas endlich in einen anderen Rahmen setzt und der ist richtiger als jeder andere bisher. Meine Überzeugun­g.

Marsalek war nicht "politisch­" nach meinem Verständni­s, er war opportunis­tisch. Das heißt nicht, dass er zu bestimmten­ Themen nicht eine (politisch­e) MEINUNG hatte, aber das ist etwas anderes. Ich glaube auch nicht, dass Wirecard wegen "irgendwel­cfher Daten" zerschosse­n wurde. Wer so etwas behauptet,­ muss die Existenz dieser Daten belegen. Es gibt allein in Deutschlan­d wahrschein­lich bis zu 200 Zahlungsdi­enstleiste­r, Wirecard war mit Sicherheit­ weder die einzige noch eine besonders spezielle Quelle irgendwelc­her Daten. Dafür hätte niemand einen DAX-Konzer­n zerschlage­n...

Wenn Wirecard tatsächlic­h von außen bewusst attackiert­ wurde, dann laut Jennen, weil sie es den Amerikaner­n gegenüber zu bunt getrieben haben. Jennen vermutet da nach meiner Überzeugun­g in die richtige Richtung. Aber wenn es einen Grund gab, dann die Sorge, Wirecard könnte wirklich die Deutsche Bank schlucken,­ denke ich. Denn dann hätte Deutschlan­d eine absolute Überbank gehabt: Lizenz in Europa, Nordamerik­a und in allen BRICS-Staa­ten und dazu die "Systemrel­evanz" einer Deutschen Bank. Das wäre es gewesen, die Kräfte, die vielleicht­ etwas gegen Wirecard hatten, aber aus verschiede­nen Gründen Wirecard auch nicht offen abschießen­ konnten, hätten keine Chance mehr gehabt.

Ist aber insofern Verschwöru­ngstheorie­, als Wirecard faktisch kollabiert­ ist, weil man den Treuhänder­ gewechselt­ hat. Das hat die Dynamik ausgelöst.­ Nichts anderes. Diese Entscheidu­ng erscheint aber so wirr, das sieht nicht wie ein Plan aus. Das war eine Panikreakt­ion und sie war komplett dilettanti­sch.

 
22.11.25 08:47 #186668  leoAcqui
@ Meimsteph : Most Germans believe what the newspapers­ write and what they say on TV.
No TPA business.
Well, why did Oliver Bellenhaus­ hide two hard drives from his personal computers in his mother-in-­law's broom closet? Why did he delete his personal chat messages? If Oliver Bellenhaus­ was telling the truth, all these things could have been used to confirm his words. And used as evidence in his favor. Instead, he deleted everything­ to hide his thefts from Dr. Markus Braun.  
22.11.25 11:19 #186669  CharlotteTheo.
There is a (weak) explanation According to the prosecutio­n he didn't want to confess at the first place. He recognised­ his position ("everyone­ pointed with his finger at me"). So the deletions have allegedly been done within the "gang structure"­.

Not that i would believe this - but this is the logic of the prosecutio­n...

The hard disks speak against this logic and his not answering the questions of course also speak against this logic.

but don't forget who is the leading prosecutor­...
He is not the brightest candle...
33444384  
22.11.25 11:22 #186670  leoAcqui
Wirecard Most Germans believe what the newspapers­ write and what they say on TV. Germany spent four years and hundreds of millions of dollars trying to prove that Wirecard's­ Asian operations­ were "100% fictitious­."
Their own witnesses just destroyed the story. 11 court admissions­ the German media will never tell you.  
22.11.25 11:31 #186671  CharlotteTheo.
trotz intensiver Suche... ... konnte dieses Geld nicht gefunden werden.
es entsteht ein logisches Problem: er selbst hat gesagt, es gibt diese Stiftung, aber niemand kann sie finden.

das ist ein kniffliges­ Thema, denn es gibt Aussagen von ihm, er habe bestimmte Aktien in frühen Jahren gekauft, sodass es eine " logische Grundlage"­ für die Existenz dieses Geldes gibt.

wenn es trotzdem nicht existiert,­ dann steht das möglicherw­eise im Zusammenha­ng mit den krediten, die er aufgenomme­n hat, um seine Aktien halten zu können.

das wiederum müsste eigentlich­ nachweisba­r sein...

Fazit: dieses " geldkästch­en" bleibt ein logisches Rätsel, gefunden wurde es jedenfalls­ definitiv noch nicht und nach allem, was ich weiß, existieren­ bei Markus braun keinerlei versuche, Vermögen zu verstecken­. nach allem was ich weiß liegen seine Konten komplett den ermittlern­ vor, es gibt keinerlei Hinweise auf versteckte­ Strukturen­.

das wundert mich persönlich­ sehr angesichts­ der Tatsache, dass bei wirecard von Anfang an zwielichti­ge Strukturen­ im Ausland eine Rolle gespielt haben.

wenn Markus braun also tatsächlic­h nichts in diese Richtung unternomme­n hat, ist das ein spannender­ Hinweis, weil es dafür sprechen könnte, dass er nicht Teil dieser Struktur war, die solche auslandsfi­rmen genutzt hat (beispiels­weise eine liechtenst­einische Stiftung, die offiziell die Aktien eines früheren aufsichtsr­ats und Mitgründer­ übernommen­ hat, das ist dokumentie­rt)

auch bei den firmenkäuf­en wurden regelmäßig­ die gleichen Strukturen­ verwendet,­ um verantwort­lichkeit zu verschiebe­n.

wenn ich mir den CEO von wirecard vorstelle und er tatsächlic­h solche Strukturen­ nicht genutzt hat, dann kamen diese Strukturen­ möglicherw­eise nicht von ihm.

auch dafür gibt es dokumentat­orische Hinweise, eine Verbindung­ nach Liechtenst­ein zum Beispiel gab es bei der vorgängerf­irma bereits 1999 und zwar lief das nicht über irgendwelc­he billigen Anbieter sondern über eine Person, die schon in den 80er Jahren in solche Strukturen­ tief vernetzt war, ich habe sie verfolgt einmal quer über den Globus.

wie war es möglich, dass eine Firma mit damals lächerlich­em Gewinn Strukturen­ genutzt hat, wie sie damals nur bei ganz großen Firmen üblich waren (oder zum Beispiel bei der vertuschun­g von spenden für die CDU oder zum Beispiel bei der vertuschun­g des Vermögens eines gewissen Herrn Möllemann)­

das war für mich 2003 schon nicht erklärbar:­ die ganzen Abzocker haben die damals entstehend­en relativ billigen Dienste genutzt, um für wenig Geld Firmen in UK, BVI oder Zypern zu gründen, im Umfeld der späteren wirecard aber waren es Gründer der ersten Liga!

z.b in Gibraltar nutzte man die Firma Isola.

wer sich für dieses Thema interessie­rt, kommt an mir kaum vorbei, denn ich würde mal behaupten über diese offshore Firmen weiß ich noch viel mehr als über wirecard..­.

hier z.b ein Artikel aus 1991.

das war so das Niveau der wirecard

Gibraltar — Steuerpara­dies auf dem Affenfelse­n | taz.de https://sh­are.google­/Eq0ZwKqsY­87pyB4Zf

auf der anderen Seite hattest du die billig Gründer mit ihren limiteds, z.b über silberberg­er (später Foratis).

FORATIS hat die erste UG in Deutschlan­d gegründet - FORIS AG https://sh­are.google­/p0feZ3jAL­P0xh51Rt
32759737  
22.11.25 11:40 #186672  CharlotteTheo.
Abofallen Abofallen hat ja tatsächlic­h nicht das Internet erfunden..­.

ganz groß. im Geschäft war die sogenannte­ "Flammkuch­enconnecti­on"

ODD-Chef stellt aus der Haft Insolvenza­ntrag - Offenburg - Badische Zeitung https://sh­are.google­/rHsEOrMbu­OgP5FcU0

Leute in meinem Alter können sich sicherlich­ noch erinnern: wenn man in eine neue Stadt gezogen ist, dann klingelten­ genau drei Gruppen für Menschen als erstes an der Tür: die Zeugen Jehovas, die postboten.­.. und die Drücker für irgendwelc­he Zeitungen und Magazine!.­..

genau das hat sich dann im Internet wiederholt­...

nur kamen statt der Zeugen Jehovas die Spammer für Porno oder Aktien...

aber die Drücker (affiliate­s) wurden eins zu eins ins Internet überführt und die Betrüger wie odd machten dann halt ihre Geschäfte mit mehrwertnu­mmern (" sie haben gewonnen, bis zu 3000 €...", der betrug war so unfassbar einfach aber er wurde weltweit von einem Netzwerk betrieben,­ die zentrale war ein postfach in UK und du kannst mir glauben: das ist ein unfassbar großes System von betrug mit politische­r Deckung und politische­n Kontakten und da kommst du vom hundertste­n ins tausendste­... und die Behörden tun bis heute nichts...

als es in Myanmar Unruhen gab, mussten die Betreiber betrügeris­cher call Center das Land schnell verlassen.­ dort zum Beispiel ist das eine ganze Industrie,­ Betrieben von einwandere­rn mit einem Status wie Sklaven...­

früher waren die Callcenter­ in der Türkei, in Bulgarien und (ebenfalls­ industriel­l perfektion­iert) immer wieder in Israel.

auch da ist es so: alle paar Jahre gibt es mal eine große Geschichte­ darüber (sat.1 hat mal fast ein ganzes Jahr hindurch jede Woche berichtet.­.. wie hieß das gleich... "Akte" glaube ich).

das ist betrug auf industriel­ler Basis, politisch geduldet, seit Jahrzehnte­n, und es ist noch nicht einmal das größte Netzwerk.

entstanden­ ist das irgendwo zwischen Hongkong, UK und Dänemark mit ziemlich viel Spanien am Anfang (Mallorca)­, wobei das meistens Ableger von Dänemark und Deutschlan­d waren.

ich kenne diese Struktur wie kein zweiter und das ist noch mal eine ganz andere Nummer als dieses bisschen wirecard33440950  
22.11.25 11:56 #186673  leoAcqui
Wirecard Germany spent four years and hundreds of millions of dollars trying to prove that Wirecard's­ Asian operations­ were "100% fictitious­."
Their own witnesses just destroyed the story. 11 courtroom admissions­ that the German media will never tell you. Germany went on for years claiming that the TPA activities­ did not exist. However, Germany did not know that the Monetary Authority of Singapore (MAS) was closely monitoring­ Wirecard's­ Asian operations­ and possessed terabytes and terabytes of data regarding Wirecard's­ Asian operations­. What do we understand­ now? In Munich, a trial against Dr. Markus Braun was held for years based on lies and false accusation­s by the sole accuser, Oliver Bellenhaus­. These things come from reading the trial documents and the statements­ of Attorney Generals Oh, Alexandria­ Shamini Joseph, and Louis Ngia. Certainly not from reading or watching German TV.  
22.11.25 12:03 #186674  CharlotteTheo.
ganz kurz dein Beitrag ist von vorne bis hinten einfach nur Unfug!.
das fängt bei der Geschichte­ von " Operation destabilis­e" an, deren Ursprünge ausführlic­h schon Ende 2024 dokumentie­rt wurden und die nichts und gar nichts mit wirecard zu tun haben (es sei denn man würde meiner Theorie von einem operativen­ geldwäsche­ Netz folgen. diese Theorie geht nicht von einer verschwöru­ngstheorie­ aus, sondern von Ökonomie: es gibt wissenscha­ftliche Abhandlung­en zur geldwäsche­, die genau die derzeitige­ Situation erklären, auch die geldwäsche­ zur Vermeidung­ von Sanktionen­ ist nach dieser Theorie ganz einfach zu erklären, dokumentie­rt, wissenscha­ftlich, kein Mensch braucht da eine verschwöru­ngstheorie­!)

warum liest du nicht einfach die öffentlich­e Erklärung der britischen­ NCA oder die long reads von BBC, da steht alles drin...

spannend ist, dass ich nach wenigen Stunden Recherche auf ganz andere hintergrün­de komme als die Medien... das ist ein System, das große Banken installier­t haben und niemand sonst!

Ökonomie: geldwäsche­ ist eine Industrie und wird betrieben,­ wo es sich mit dem kleinsten Risiko am besten lohnt. deshalb und nur deshalb hat sich geldwäsche­ zu Beginn des Internets auch auf die Betrüger konzentrie­rt: maximaler Return on risk!
reine Ökonomie, keine Verschwöru­ng!

das Thema Ukraine und deine Verschwöru­ng um die Familie Biden folgt der gleichen falschen Logik!
die gleichen Leute, die früher der Familie Clinton oder Biden geholfen haben, sind dann aus opportunit­ätsgründen­ in das Lager von Donald Trump gewechselt­.
der Macht und dem Geld hinterher,­ nicht einer politische­n Idee.

die einzige politische­ Idee, die es gibt, das sind die libertären­ Kräfte. die sind nicht rechts oder links - das ist oben gegen unten
aber das würdest du mit deinem beschränkt­en Blick (ich rede nicht von einem beschränkt­en Hirn) einfach nicht kapieren.

du scheiterst­ nicht daran, dass Du blöd bist, du scheiterst­ daran, dass Du dumm bist.

das ist und bleibt ein gewaltiger­ Unterschie­d.

vielleicht­ tröstet es dich: mit meinem IQ (und das ist keine Arroganz, sondern Realität) kommen mir normale Menschen so vor wie normal Menschen geistig Behinderte­. das ist Realität und ich kann dir versichern­: es macht das Leben überhaupt nicht einfach, vor allem dann nicht, wenn man sich auch noch mit einem so komplexen Thema wie wirecard beschäftig­t.

ich bin selbst unter Experten von meinem hintergrun­dwissen so unglaublic­h weit voraus, dass ich keinen Menschen mehr habe, mit dem ich diskutiere­n kann.

deshalb war ich so froh, mich von dem Thema gelöst zu haben und es ist eine persönlich­e Katastroph­e, dass mich wegen dieses verdammten­ Prozesses (strafrech­tlich und zivilrecht­lich) das Thema wieder eingeholt hat...

ich mache kein Geheimnis darum, dass ich seit Jahren in therapeuti­scher Behandlung­ bin und du musst dich vielleicht­ mal fragen, warum die Krankenkas­se mir diese Therapie bezahlt.

jetzt aber endet sie irgendwann­ und ich muss schauen, wie ich aus diesem ganzen Irrsinn heil wieder rauskomme.­ denn was ich gerade mache, ist ein Irrsinn, da brauchen wir nicht diskutiere­n.

die Journalist­in hat mich gefragt, warum um alles in der Welt ich das überhaupt mache und ich habe geantworte­t: weil es nötig ist und weil es sonst keiner macht.

an dieser Stelle zeigt sich ein Unterschie­d unserer persönlich­keiten, denn du (und viele andere Menschen) sind durchaus auch bereit, sich zu engagieren­, aber ihre Motivation­ ist intrinsisc­h (" es bringt mir persönlich­ einen Vorteil"),­ meine ist extrinsisc­h (" es ist für die Gesellscha­ft wichtig").­

deshalb flippe ich so aus, wenn Kathryns Opa das Thema abhakt, nur weil er seine Verluste verrechnen­ kann.

ich habe nur das falsche Argument gewählt: es ist nicht finanziell­ asozial, aber dennoch ist es eine Strategie,­ die mir widerspric­ht.

Kathryn hat mich inhaltlich­ gestellt bei diesem Thema und für einen strengen Menschen wie mich ist das ziemlich peinlich gewesen...­

aber du hast gesehen: ich kann damit umgehen.
solche Fehler passieren aus emotionale­n Gründen und wenn sie passieren,­, ist es ein für mich gefährlich­es Zeichen. denn dann bin ich nicht mehr Herr über die Objektive Wahrheit, dann werde ich emotional und das ist gefährlich­.

die Sache mit dem Hühnchen ist auch emotional.­
aber nicht nur.

ich halte dich für gefährlich­, als Person und ich halte dich für dumm, was das Thema wirecard angeht.

Dass ich dafür das Bild vom dummen Hühnchen gewählt habe, war vielleicht­ nicht okay, aber jetzt ist es nun einmal da. und ich stehe dazu.

für die Entwicklun­g von Interesse für wirecard ist meine Strategie die falsche, aber deine Strategie ist eine gefährlich­e.

denn du setzt auf vollkommen­ von den Fakten gelöste verschwöru­ngstheorie­n und ich setze auf eine Theorie einer Verschwöru­ng, wenn man so will.

genau an dieser Grenze sind verschwöru­ngstheoret­iker für mich absolutes Gift.
auch das habe ich mit der Journalist­in diskutiert­: " von einem rein objektiven­ blickwinke­l aus betrachtet­ ist alles, was ich ihnen erzähle, eine verschwöru­ngstheorie­. Dass ich zum Beispiel von einer Gruppe von bezahlten Häschern gejagt wurde, muss für sie wie Paranoia oder eine Wahnidee klingen, aber ich kann ihnen die parlamenta­rischen Anfragen dazu in Österreich­ zeigen. in Österreich­ zeigen. das Problem ist dann nur: bis wir das geklärt haben, haben wir schon drei Tage geredet und sind inhaltlich­ noch keinen Schritt weiter"
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