Die "neue" SHELL
27.05.23 23:25
#176
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
YouTube Video
13.06.23 23:27
#178
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
Ist das eine Ente?
Mich wundert ein wenig, daß die von "Royal Dutch Shell PLC" schreiben...
Shell’s Potential Move to New York: A Brilliant Strategy to Boost Profits and Evade Environmental Scrutiny
Jun 12th, 2023
by John Donovan.
By relocating to the US, Shell can conveniently avoid those green activists who dare to question their saintly practices.
Posted by John Donovan 12 June 2023
14.06.23 09:18
#179
Loonija
Dividende um 15% hoch
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...0333698.html?feed=ariva
Diese Meldung dürfte den Anteilseignern gefallen: Shell will die Anleger noch stärker an seinen seit geraumer Zeit wieder gut laufenden Geschäften teilhaben lassen. Zum Kapitalmarkttag des Energieriesen in New York kündigte der Öl- und Gasproduzent am Mittwoch weitere Aktienrückkäufe und höhere Ausschüttungen an.
Demnach können sich die Aktionäre ab dem zweiten Quartal auf eine Anhebung der Dividende um 15 Prozent einstellen, wie Shell mitteilte. Zudem will das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eigene Aktien im Wert von mindestens 5,0 Milliarden US-Dollar erwerben, sofern die Verwaltungsgremien zustimmen. Shell bekräftigte ferner seine Ambitionen, in eine sichere Energieversorgung und die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen zu investieren.
Kurzfristig gut, langfristig fragwürdig
DER AKTIONÄR hatte sich bereits mehrfach kritisch über die relativ ideenlosen Aktienrückkäufe geäußert. So wie etwa im vergangenen Mai: "Kurzfristig betrachtet dürften die umfangreichen Aktienrückkäufe dem Kurs zusätzlichen Schwung verleihen. Mittel- bis langfristig betrachtet ist diese Entscheidung letztlich aber ein weiterer Beleg für die Ideenlosigkeit des Vorstandes. Gerade in einer Zeit, in der jetzt in der globalen Energiewirtschaft die Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt werden, hätte Shell alleine mit diesen vier Milliarden Dollar in zahlreichen Zukunftsmärkten strategisch sinnvolle Investitionen tätigen können.
Natürlich ist Shell, was die Aktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energien, E-Mobilität oder Wasserstoff angeht, schon wesentlich weiter als etwa US-Konkurrenten wie Chevron oder Exxon. Doch offenbar genügt es dem neuen CEO Wael Sawan und seinen Kollegen, sich einfach nur auf diesem Vorsprung auszuruhen, anstatt weiter auf das Gaspedal zu drücken. Dies würde sich in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eher auszahlen als immer wieder nur neue Aktienrückkäufe.
Zwar auch nicht allzu kreativ, dafür aber zumindest mittel- bis langfristig ebenfalls positiv für das Konzernergebnis: Shell hätte auch beim Schuldenabbau stärker voranschreiten können. Zuletzt beliefen sich die Nettoschulden auf 44,2 Milliarden Dollar. Das ist für einen Energieriesen wie Shell mit knapp 400 Milliarden Dollar Umsatz natürlich beherrschbar, aber dennoch eine kleine Belastung für die Gewinnentwicklung."
Diese Meldung dürfte den Anteilseignern gefallen: Shell will die Anleger noch stärker an seinen seit geraumer Zeit wieder gut laufenden Geschäften teilhaben lassen. Zum Kapitalmarkttag des Energieriesen in New York kündigte der Öl- und Gasproduzent am Mittwoch weitere Aktienrückkäufe und höhere Ausschüttungen an.
Demnach können sich die Aktionäre ab dem zweiten Quartal auf eine Anhebung der Dividende um 15 Prozent einstellen, wie Shell mitteilte. Zudem will das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eigene Aktien im Wert von mindestens 5,0 Milliarden US-Dollar erwerben, sofern die Verwaltungsgremien zustimmen. Shell bekräftigte ferner seine Ambitionen, in eine sichere Energieversorgung und die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen zu investieren.
Kurzfristig gut, langfristig fragwürdig
DER AKTIONÄR hatte sich bereits mehrfach kritisch über die relativ ideenlosen Aktienrückkäufe geäußert. So wie etwa im vergangenen Mai: "Kurzfristig betrachtet dürften die umfangreichen Aktienrückkäufe dem Kurs zusätzlichen Schwung verleihen. Mittel- bis langfristig betrachtet ist diese Entscheidung letztlich aber ein weiterer Beleg für die Ideenlosigkeit des Vorstandes. Gerade in einer Zeit, in der jetzt in der globalen Energiewirtschaft die Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt werden, hätte Shell alleine mit diesen vier Milliarden Dollar in zahlreichen Zukunftsmärkten strategisch sinnvolle Investitionen tätigen können.
Natürlich ist Shell, was die Aktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energien, E-Mobilität oder Wasserstoff angeht, schon wesentlich weiter als etwa US-Konkurrenten wie Chevron oder Exxon. Doch offenbar genügt es dem neuen CEO Wael Sawan und seinen Kollegen, sich einfach nur auf diesem Vorsprung auszuruhen, anstatt weiter auf das Gaspedal zu drücken. Dies würde sich in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eher auszahlen als immer wieder nur neue Aktienrückkäufe.
Zwar auch nicht allzu kreativ, dafür aber zumindest mittel- bis langfristig ebenfalls positiv für das Konzernergebnis: Shell hätte auch beim Schuldenabbau stärker voranschreiten können. Zuletzt beliefen sich die Nettoschulden auf 44,2 Milliarden Dollar. Das ist für einen Energieriesen wie Shell mit knapp 400 Milliarden Dollar Umsatz natürlich beherrschbar, aber dennoch eine kleine Belastung für die Gewinnentwicklung."
14.06.23 10:32
#180
Trimalchio
Gute Nachricht
Ja, allen kann man es nicht recht machen, aber was der Aktionär hier als "Ideenlosigkeit" bezeichnet ist m. E. schon sehr gut durchdacht.
Shell hat in jüngster Zeit üppige Milliarden verdient, und diese Aktienrückkäufe schaffen eben Freiräume für die Zukunft.
Auch den zweiten Vorwurf mangelnder Schuldenabbau halte ich für Quatsch.
Shell hat in den letzten Jahren gewaltige Beträge für den Schuldenabbau hergenommen, viel mehr als der Plan vorsah.
Hier empfehle ich mal die regelmäßigen Shell-Analysen von "homo oeconomicus" auf YouTube, da sieht man es ganz deutlich.
Aus meiner Sicht: Shell - alles richtig gemacht, auch die Dividende!
Shell hat in jüngster Zeit üppige Milliarden verdient, und diese Aktienrückkäufe schaffen eben Freiräume für die Zukunft.
Auch den zweiten Vorwurf mangelnder Schuldenabbau halte ich für Quatsch.
Shell hat in den letzten Jahren gewaltige Beträge für den Schuldenabbau hergenommen, viel mehr als der Plan vorsah.
Hier empfehle ich mal die regelmäßigen Shell-Analysen von "homo oeconomicus" auf YouTube, da sieht man es ganz deutlich.
Aus meiner Sicht: Shell - alles richtig gemacht, auch die Dividende!
14.06.23 12:47
#181
Loonija
Sehe ich auch so
Und erstmal müssen die bereits freigegeben investitionen auch umgesetzt werden.
Der Aktionär ist mir auch manchmal sehr suspekt.
Wir haben aktuell eine Marktkapitalisierung von ca 185 Millarden Euro. Da verschwinden mehr als 2% aller Aktien vom Markt für die man keine Dividenden mehr zahlen muss. Das ist auch ordentlich. Zinsen werden auch wieder runter gehen, daher sind 44 Milliarden auch lächerlich bei den umsetzen.
Der Aktionär ist mir auch manchmal sehr suspekt.
Wir haben aktuell eine Marktkapitalisierung von ca 185 Millarden Euro. Da verschwinden mehr als 2% aller Aktien vom Markt für die man keine Dividenden mehr zahlen muss. Das ist auch ordentlich. Zinsen werden auch wieder runter gehen, daher sind 44 Milliarden auch lächerlich bei den umsetzen.
14.06.23 17:46
#182
DivAkt
sehe ich auch so,
dass Shell hier gut arbeitet. Zu oft wurde bei guten Erträgen Geld "in die Welt" für fragwürdige Projekte geblasen. Aktienrückkauf und Dividendenerhöhung steigert den Wert unserer Anteile. Dazu kommt, eine Schuldentilgung macht nur bei hoohen Zinsen Sinn, und da die Verschuldung gering, die Verträge alt und die Liquidität gut ist, werden die Zinssätze überschaubar sein. Ausserdem ist bei einer vorzeitigen Tilgung davon auszugehen, das dadurch Kosten entstehen. Kurspflege ist mir da lieber!
14.06.23 17:49
#183
DivAkt
Nachtrag...
zumal der Aktionär selber schreibt, dass Shell im Bereich Zukunftsinvestitionen gut (besser als die Wettbewerber) aufgestellt ist.
16.06.23 00:07
#184
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
Mir wäre lieber, die Schulden würden komplett liquidiert - sie verursachen Zinskosten und die werden auch im Vereinigten Königreich vermutlich weiter steigen. Wozu das Geld den Banken in den Rachen werfen?
16.06.23 11:01
#185
HectorPascal
Berechnung
Dabei ist aber der Zinssatz zu bedenken! Bankzinsen und Dividende sind unterm Strich ja praktisch dasselbe - nur der Empfänger ist ein anderer.
Der Rückkauf 1 shell-Aktie spart auf Dauer 3,65% des Kaufpreises. Zinsen sind steuerlich absetzbar. Solange der reale Zins also unter 3,65% liegt, ist es kostengünstiger Aktien zurückzukaufen. Mit Blick auf die nun steigenden Zinssätze, dürfte jedoch der Schuldenabbau lukrativer werden.
Der Rückkauf 1 shell-Aktie spart auf Dauer 3,65% des Kaufpreises. Zinsen sind steuerlich absetzbar. Solange der reale Zins also unter 3,65% liegt, ist es kostengünstiger Aktien zurückzukaufen. Mit Blick auf die nun steigenden Zinssätze, dürfte jedoch der Schuldenabbau lukrativer werden.
16.06.23 18:26
#186
neymar
Shell
Shell tones down net-zero... and Scotia says new focus will be good for investors
https://www.bnnbloomberg.ca/video/...ll-be-good-for-investors~2708895
https://www.bnnbloomberg.ca/video/...ll-be-good-for-investors~2708895
17.06.23 15:52
#187
torti4711
Interessant
YouTube Video
19.06.23 12:36
#188
Trimalchio
Bahn frei für Shell
Habe bei Shell nochmal deutlich zugekauft.
Hier bahnt sich mit dem neuen CEO ein Strategiewechsel an, der sich in künftigen Monaten erst noch im Kurs abbilden wird. Auf aktuellen Ölpreisniveau verdient sich Shell eine goldene Nase; die umlaufenden Aktien wurden bereits um 15% reduziert.
Selbst eine Dividende auf 2019er Höhe von 47 US-Cent wäre mittlerweile leicht aus der Hüfte zu zahlen - und würde eine Rendite von 6,2% bedeuten. M.E. ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Kurs den Deckel von 28-29 Euro sprengt.
Hier bahnt sich mit dem neuen CEO ein Strategiewechsel an, der sich in künftigen Monaten erst noch im Kurs abbilden wird. Auf aktuellen Ölpreisniveau verdient sich Shell eine goldene Nase; die umlaufenden Aktien wurden bereits um 15% reduziert.
Selbst eine Dividende auf 2019er Höhe von 47 US-Cent wäre mittlerweile leicht aus der Hüfte zu zahlen - und würde eine Rendite von 6,2% bedeuten. M.E. ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Kurs den Deckel von 28-29 Euro sprengt.
20.06.23 08:14
#189
Michael_1980
gedanken
gebe ihnen mit allen recht ABER die Grüne Idologie Politik ...
21.06.23 21:37
#190
Schluckspecht
Was interessiert Shell
die grüne Ideologiepolitik (der Deutschen)?
Zum einen wird in Zukunft investiert, zum anderen wird Öl gebraucht und wenn es politisch zu heikel wird, hat Shell schon eindrucksvoll gezeigt, wie schnell der Firmensitz angepasst werden kann.
Zum einen wird in Zukunft investiert, zum anderen wird Öl gebraucht und wenn es politisch zu heikel wird, hat Shell schon eindrucksvoll gezeigt, wie schnell der Firmensitz angepasst werden kann.
01.07.23 23:45
#191
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
Übrigens hat Berkshire Hathaway wieder bei Occidental Petroleum aufgestockt. Dort sieht man das also offenbar zumindest ähnlich.
Wenn nächstes Jahr die Gastransportverträge für die Ukraine enden, könnte sich das mit den sinkenden Gaspreisen aber noch ändern. Meines Erachtens hat Shell - ebenso wie andere Ölkonzerne - noch ein paar lukrative Jahre vor sich.
Übrigens hat Berkshire Hathaway wieder bei Occidental Petroleum aufgestockt. Dort sieht man das also offenbar zumindest ähnlich.
02.07.23 12:45
#192
Michael_1980
Gedanken
USA wirft Öl & Gas Reserven laufend an denn Markt, nächste Jahr Wahlen ...
Die gewinnt man an den Zapfsäulen heißt es
Die gewinnt man an den Zapfsäulen heißt es
16.07.23 23:26
#194
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
Böse Vorwürfe:
Shell’s true colors are as plain as the crude oil they relentlessly extract from the Earth
Jul 15th, 2023
by John Donovan.
Shell Considers Dabbling in Green Energy Just to Keep Activist Investors Quiet
Posted by John Donovan July 15, 2023
23.07.23 08:10
#197
Quanten
Die aktuell hohen Gewinne
lassen sich nur rechtfertigen, wenn sie überwiegend in neue Technologien fließen und den beschleunigten Abschied von der fossilen Welt finanzieren. Von den Amerikanern ist das allerdings kaum zu erwarten.
Ich hoffe, Shell macht nicht den gleichen Fehler und verbaut sich die eigene Zukunft. Es gibt in Europa mit Total, Eni oder Equinor genug Alternativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben.
Ich hoffe, Shell macht nicht den gleichen Fehler und verbaut sich die eigene Zukunft. Es gibt in Europa mit Total, Eni oder Equinor genug Alternativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben.
23.07.23 09:23
#198
Timchen
Es ist noch nie soviele fossile Energie
gefördert und verkauft worden wie in diesem Jahr.
Die Nachfrage ist weiterhin hoch, ebenso die Gewinnmargen.
Abschied sieht anders aus.
Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.
Was ist übrigens mit den Gewinnen aus den neuen Technologien?
Wo fließen die hin?
Die Nachfrage ist weiterhin hoch, ebenso die Gewinnmargen.
Abschied sieht anders aus.
Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.
Was ist übrigens mit den Gewinnen aus den neuen Technologien?
Wo fließen die hin?
26.07.23 23:18
#199
MrTrillion3
GB00BP6MXD84 - Shell Plc (WKN A3C99G)
Ausblick: Shell legt Quartalsergebnis vor
26.07.23 19:26 Uhr
Der Energieriese Shell wird am Donnerstag die Kennzahlen des abgelaufenen Jahresviertels veröffentlichen.
27.07.23 10:51
#200
WoodyXXL
Q2 Ergebnis echt schlecht
Die +15% Dividende und mickrigen 5 Mrd. ARK bis Ende 2023 d.h. nun 3 Mrd. für Q2 wird es nicht rausreißen - abmildern ja - aber das wird nix mehr. die 28 sind Beton - egal wie billig die Aktie war - nun ist sie nicht einmal das. Als mittlerer Dividenden-Bringer noch nutzbar - aber da müssten die Dividende VOR Corona endlich wieder her.
Trotzdem Danke für den hohen Profit - aber es geht nun seit vielen Monaten (~18 Monaten) nur noch seitwärts.
Trotzdem Danke für den hohen Profit - aber es geht nun seit vielen Monaten (~18 Monaten) nur noch seitwärts.

