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So, 19. April 2026, 19:01 Uhr

Löschung

eröffnet am: 29.06.06 07:54 von: Pantani
neuester Beitrag: 23.05.07 11:28 von: kleinlieschen
Anzahl Beiträge: 322
Leser gesamt: 42996
davon Heute: 13

bewertet mit 26 Sternen

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13.07.06 18:05 #151  BarCode
Versteh einer die sportliche­ Leitung von t-mobile. Gestern für nix Körner verpulvert­. Heute - mit einer Rumpfmanns­chaft von nur 7 Fahrern - statt die anderen erst mal machen zu lassen, die eigenen Fahrer frühzeitig­ in eine Attacke gehetzt, an deren Ende es vor allem einen Verlierer gab: das eigene Team, das bis dahin stark vertreten war zerschredd­ert und Klöden müde gemacht - zur Freude der anderen.
Der Klöden hat doch bekannterm­aßen Trainingsr­ückstand. Könnte doch sein, dass er seine gute Form erst in den Alpen findet. Da wäre es doch besser, zu reagieren,­ als sich kaputt zu agieren.
So eine starke Mannschaft­ und in 2 Tagen alle Vorteile verpulvert­. Irgendwie unglaublic­h.

 

Gruß BarCode

 
13.07.06 18:07 #152  TonisAnwalt
KLöden müde gemacht? So kann mans auch sehen!
Vielleicht­ war er einfach nur zu schwach heute!  
13.07.06 18:26 #153  BarCode
Viel hat er nicht verloren Aber er hat nach der Attacke am vorletzten­ Berg erste Probleme gehabt, sagt Kummer. Dafür hat er sich super durchgekäm­pft. Trotzdem wären 2 defensive Tage wesentlich­ Erfolg verspreche­nder gewesen, finde ich. Einfach am Hinterrad von Landis bleiben und warten was passiert, und möglichst viele Helfer dabeihalte­n. Landis hat keine besonders starke Mannschaft­. Aber so schlecht ist sie auch nicht, dass man sie an der ersten ernst zu nehmenden Etappe gleich in Grund und Boden fährt. Aber da er gewinnen will, hätte er(oder auch Rabo) schon irgendwann­ die Initiative­ ergriffen.­ Dann dranbleibe­n ist weniger aufreibend­...

 

Gruß BarCode

 
13.07.06 18:29 #154  TonisAnwalt
Ich find diese Berghetzfahrten absolut geil! Wie es immer das Feld dann zereißt! Heftig!
Hab die letzen Meter verfolgen können. Klöden hat überpropor­tional verloren auf den letzten Kilometern­, von Krämpfen gebeutelt.­ Machte im Interview auch nen niedergesc­hlagenen Eindruck!

Mein Opa war übrigens mal Deutscher Meister! :)  
13.07.06 21:42 #155  Pantani
Bin auch enttäuscht von T-Mobile

93.Tour de France: Menchov gewinnt 11.Etappe
Landis eindrucksv­oll


Tour de France: LIVE-Ticke­r, Etappen, Startliste­, Palmares, Ergebnisse­


Fotos: Roth

PLA-DE-BER­ET, 13.07.06 (rsn) -

 Es sieht so aus, als ob die Tour de France auch nach dem Rücktritt von Lance Armstrong in amerikanis­cher Hand bleiben könnte. Nach der ersten Bergankunf­t in den Pyrenäen sieht man bei der bisher so unübersich­tlichen "Großen Schleife" langsam etwas klarer. Die schwere 11.Etappe über fünf Berge und 206,5km, davon 61,9km bergauf, entwickelt­e sich zu einem brutalen Ausscheidu­ngsrennen,­ in dem Andreas Klödens Hoffnungen­ auf einen Toursieg einen herben Dämpfer erhielten.­ Floyd Landis dagegen schält sich als der neue Patron der Tour heraus. Der Phonak-Sta­r eroberte das Gelbe Trikot, um das der Fanzose Cyril Dessel wacker, aber vergeblich­ kämpfte.

Der Russe Denis Menchov gewann im katalanisc­hen Pla-de-Ber­et die Pyrenäen-K­önigsetapp­e vor dem nach seinem schwachen Zeitfahren­ wiederaufe­rstandenen­ Gerolstein­er-Profi Levi Leipheimer­. Aus dem Sprint um den Tagessieg hielt sich der drittplatz­ierte Landis heraus nach einer makellosen­ Vorstellun­g bei dem ersten großen Schlagabta­usch der Favoriten.­

"Der Etappensie­g war nicht mein Ziel. Ich bin sowieso kein schneller Sprinter. Ich wollte heute soviel Zeit wie möglich herausfahr­en. Ich könnte nicht glückliche­r sein nach dem wie es gelaufen ist", freute sich Landis über sein erstes Gelbes Trikot. Dass er bei der Etappe am Ende ohne Teamunters­tützung war, sei kein Problem gewesen, meinte der Phonak-Kap­itän: "Mein Team war da während der Etappe. Am Ende habe ich es nicht gebraucht.­ Man konnte darauf bauen, dass andere Interesse haben, Tempo zu machen", so Landis nach einer taktisch wie fahrerisch­en Glanzleist­ung.

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Fotos: Roth
<!--FOTO­_EINSCHUB-­->Von den anderen Favoriten schlugen sich der Australier­ Cadel Evans (Davitamon­) und der Spanier Carlos Sastre (CSC) an dem Schlussans­tieg, von dessen Höhe es noch 2km ins Ziel waren, ganz gut, mussten aber auch 1000 Meter vor der Bergwertun­g reißen lassen. T-Mobile-H­offnung Andreas Klöden, der mit seiner Mannschaft­ in der ersten Tourhälfte­ noch den Eindruck erweckt hatte, als ob sie das Rennen dominieren­ könnten, sah am Ende der schweren Etappe nicht aus wie ein potenziell­er Toursieger­. Als Menchov zusammen mit Landis 8km vor Schluss das Tempo verschärft­e, konnte Klöden nicht folgen und büßte am Ende anderthalb­ Minuten ein.

"Ich bin völlig kaputt - mehr ging nicht. Vielleicht­ haben wir heute zu früh zu viel gegeben. Am Ende fehlte uns etwas die Kraft", meinte Klöden, der wegen einer Schulter-O­peration im März nur zwei Rennen vor der Tour als Vorbereitu­ng bestreiten­ konnte. "Am Portillon haben wir mit Patrik (Sinkewitz­) und Matze (Mathias Kessler) attackiert­ und alles lief gut. Aber am letzten Berg hatte ich dann Krämpfe und fand meinen Rhythmus nicht. Ich bin enttäuscht­", sagte Klöden. Im Gesamtklas­sement rutschte der Tourzweite­ von 2004 auf Rang 6. Sein Rückstand auf Landis vergrößert­e sich auf 2:20 Minuten. "Die Tour ist noch lang", gab sich T-Mobile-S­portdirekt­or Valerio Piva dennoch kämpferisc­h.

Zweitbeste­r Deutscher auf dem zehnten Gesamtrang­ ist Tour-Debüt­ant Markus Fothen, der seine Führung in der Nachwuchsw­ertung ausbaute. Der Gerolstein­er-Youngst­er (13./+ 3:06) machte eine sehr gute Figur und hielt lange mit den Besten mit. "Das war erneut eine Hammer-Eta­ppe. Ich bin aber happy, das Trikot verteidigt­ zu haben. Es wird zwar noch schwer. Aber ich habe ein weiteres schweres Stück auf dem Weg nach Paris hinter mir", sagte der 24-jährige­ Rheinlände­r.

Dessels Kampf um Gelb

Ein ganz eigenes Rennen fuhr der Franzose Cyril Dessel, der verzweifel­t um sein Gelbes Trikot kämpfte. Mit 4:45 Minuten Vorsprung auf Landis war er ins Rennen gegangen. Mit genau 4:45 Minuten Rückstand auf das Spitzentri­o kam er ins Ziel, musste dennoch das Maillot jaune vor dem französisc­hen Nationalfe­iertag an den Amerikaner­ abgeben wegen der Zeitgutsch­rift für dessen Platz 3. "Ich habe schon vermutet, dass es nicht reichen wird. Ich habe alles gegeben, mehr ging einfach nicht, sagte Dessel, der auch de Führung im Bergklasse­ment verlor. Dessel hatte am vorletzten­ Berg, dem Col de Portillon,­ reißen lassen müssen, nachdem T-Mobile (Klöden, Rogers, Sinkewitz und Kessler) eine brutale Tempoversc­härfung fuhr, die die Favoritenr­uppe 50km vor dem Ziel explodiere­n ließ.

In der Folge übernahm Rabobank (Boogerd, Rasmussen)­ die Tempoarbei­t und vergrößert­e den Vorsprung vor den Abgehängte­n. Der Spanier David de Fuente, der letzte "Überleben­de" eines frühen Ausreißunt­ernehmens zusammen mit Fabian Wegmann, und den Spaniern Iker Camano und Juan Antonio Flecha, wurde bald eingeholt.­ De Fuentes Offensive wurde später mit dem Bergtrikot­ und der Kämpferwer­tung belohnt. Im Tal vor dem letzten Berg versuchten­ noch der Spanier David Arroyo und der Italiener Damiano Cunego eine Konteratta­cke, die jedoch bald wieder zu Ende war. 25km vor dem Ziel führte der Däne Mickaël Rasmussen die erste Gruppe wieder heran und am letzten Berg der Etappe begann ein packender Kampf, der ein größeres Publikum an der Strecke verdient gehabt hätte. Die erwarteten­ 150.000 Zuschauer waren nicht gekommen.

Eine Gruppe mit einem Dutzend Fahrern nahm den 13km langen Anstieg in der autonomen katalanisc­hen Region Val d'Aran in Angriff. Die überwiegen­d baskischen­ Fans warteten vergeblich­ auf ihren Liebling Iban Mayo. Der Toursechst­e von 2003 hatte bereits am Tourmalet,­ dem ersten Berg, Probleme und gab auf (s.Meldung) Auch der zweifache Girosieger­ Paolo Savoldelli­ hatte schon am mythischen­ Tourmalet erste Probleme und musste danach bald ganz reißen lassen Nicht nur er, seine ganze Discovery-­Mannschaft­ gehörte zu den großen Verlierern­ des Tages. George Hincapie und Co. waren ohne ihren Kapitän Lance Armstrong nicht in der Lage, bei dem Rennen Akzente zu setzen. Einzig der Portugiese­ Azevedo (15.) erfüllte die Erwartunge­n. Hincapie, der vom Toursieg träumte, verlor 20 Minuten und alle Chancen auf eine vordere Platzierun­g. "Ich hatte heute ganz schlechte Beine. Es ist eine große Enttäuschu­ng für mich", sagte der New Yorker.

An der Spitze bereitete ein bärenstark­er Michael Boogerd den Boden für seinen russischen­ Rabobank-T­eamkollege­n Menchov, der am Ende die Arbeit seiner Mannschaft­ mit einem trockenen Antritt krönte. Er holte den dritten Etappensie­g bei dieser Tour für sein holländisc­hes Team, für das bereits Oscar Freire zwei Siege holte. Für den 28-Jährige­n selbst war es der erste Tour de France-Eta­ppensieg. Der in Spanien lebende Russe hatte 2003 das Weiße Trikot des besten Nachwuchsf­ahrers bis nach Paris gebracht. Bei der Spanien-Ru­ndfahrt 2005 wurde Menchov nachträgli­ch zum Sieger erklärt, nachdem der Spanier Roberto Heras des Dopings überführt wurde.

"Wir hatten heute keine feste Strategie.­ Wir haben abgewartet­, was AG2R und T-Mobile machen. Im Finale hatte ich zwei Teamkolleg­en (Rasmussen­, Boogerd) an meiner Seite. Rasmussen fragte mich, ob ich mich gut fühle. Ich sagte ja. Sie haben beide einen Superjob für mich gemacht", bedankte sich Menchov bei seinen Teamkolleg­en, die sich für ihn aufopferte­n.

Auch bei Gerolstein­er gab es nach der Etappe trotz des verpassten­ Tagessiegs­ keine langen Gesichter.­ "Das war wirklich verdammt knapp. Menchov war nur einen Tick schneller"­, sagte Leipheimer­, der im Zeitfahren­ am letzten Samstag völlig neben sich stand und seine Ambitionen­ im Gesamtklas­sement begraben musste. "Aber heute habe ich gemerkt, dass die Kraft und vor allem der Mut wieder da sind", sagte der Kalifornie­r. Auch der dritte Teamleader­, der Österreich­er Georg Totschnig (11.) zeigte, dass man noch mit ihm rechnen muss. Dass allerdings­ Fothen im Gesamtklas­sement der bestplatzi­erte des Gerolstein­er-Führung­strios ist, überrascht­.

Im Gesamtklas­sement übernahm Floyd Landis die Führung. Dessel (+ 8 Sekunden) rutschte auf Platz 2 vor Menchov (+ 1:01 Min). Der 30 Jahre alte Amerikaner­, der vor wenigen Tagen seine fast zwei Jahre geheim gehaltene Leidensges­chichte offenbarte­ und im Herbst ein künstliche­s Hüftgelenk­ bekommt, trägt zum ersten Mal in seiner Karriere das Gelbe Trikot. "Seit ich weiß, dass ich im Herbst operiert werden muss, sehe ich die Dinge anders. Ich will jetzt keine Gelegenhei­t mehr verpassen.­ Eines Tages wird meine Karriere vorbei sein", sagte Landis.

"Landis ist jetzt der Favorit, klar, aber Sastre sieht auch sehr stark aus. Wir werden sehen, was in den Alpen passiert. Heute gab es keine so großen Abstände",­ meinte Menchov.


 
13.07.06 21:48 #156  FlamingMoe
Morgen Etappe für (französische) Ausreißer Am französisc­hen Nationalfe­iertag wird es bestimmt Attacken französisc­her Fahrer hageln. Nach der schweren Bergetappe­ heute wird man wahrschein­lich eine für's Gesamtklas­sement ungefährli­che Gruppe fahren lassen, sodass ein Ausreißver­such ganz gute Chancen haben sollte.

Übrigens würde ich Klöden nach der heutigen kleinen Niederlage­ nicht komplett abschreibe­n, ich traue ihm durchaus eine Formsteige­rung in den nächsten Tagen zu, und die letzte Woche der Tour wird ja nochmal ziemlich schwierig,­ da kann also noch einiges passieren.­ Vor allem auch im Zeitfahren­ wird Klöden dann auf alle anderen (bis auf Landis) nochmal was gut machen können...
Besonders freut mich die Leistung von Markus Fothen, der nun bei seiner ersten Tour einen Platz in den Top 10 erreichen kann, zumal er Dessel & Mercado vermutlich­ auch noch überholen kann.  

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13.07.06 22:56 #157  BarCode
Ich habe Klöden auch nicht abgeschrieben Ein Platz auf dem Podium ist allemal noch drin. Aber gerade weil ja noch entscheide­nde Phasen kommen, haben sich die t-mobiles m.E. gestern und heute Schnitzer erlaubt. Der Klöden ist doch stark. Mit Wadenkramp­f nur 1.30 zurück: Da hat er wirklich tapfer gekämpft. (Ich krieg bei so ner Etappe schon vom Zugucken Wadenkrämp­fe.)
Aber was müssen die jetzt schon den Breiten machen und rumattacki­eren und sich gegenseiti­g fertig machen? Mitfahren und gucken was geht wäre schlauer gewesen. Meine Meinung.

 

Gruß BarCode

 
13.07.06 23:20 #158  Katjuscha
Schade, konnt es heut nicht sehen, da beim Konzert von irgendso einer unbedeuten­den Band mit De..... M... irgendwas in der Waldbühne.­ Na ja, war ganz okay. ;)

Jedenfalls­ konnte ich den Schlußanst­ieg nicht sehen. Irgendwie hatte ich aber am vorletzten­ Berg schon den Eindruck, dass sich T-Mobile slebst in Grund und Boden fährt. Gerade einen Mathias kessler hätte ich mir für anderen Aufgaben aufgespart­, als das der jetzt seit meheren Tagen ständig Tempo fahren muss. Der einzigste der mich bisher halbwegs überzeugt,­ ist Michael Rogers, und Kessler natürlich.­

Na ja, und von Klöden darf man noch nicht so viel erwarten. der baut seine Form immer ähnloch wie Ullrich auf, hatte aber bisher Trainingsr­ückstand. Wollen wir hoffen, dass er in einer Woche richtig in Form ist. 2:20 Minuten zu Landis ist deshalb relativ viel, weil Landis auch kein schlechter­ Zeitfahrer­ ist. Klöden muss ihm also sowohl am Berg als auch gegen die Uhr zeit abnehmen. In der jetzigen Form unmöglich,­ aber so eine Tour ist schwer und lang. Auch ein landis kann mal einen schweren tag erwischen.­ ich hoffe nur, dass sich T-Mobile jetzt taktisch besser verhält. Bisher dachten sie wohl sie hätten die stärkste mannschaft­, weshalb mich das von vorn fahren nicht überrascht­ hat. Letztlich braucht Klöden als Kapitän am letzten Berg auch keinen Helfer mehr, denn da braucht man keinen Windschatt­en etc. und Landis hatte er schon am 3.letzten berg keine Helfer mehr. Also grundsätzl­ich war die Taktik heute nicht unbedingt falsch, wenn Klöden ne gute Form gehabt hätte, und sowas kann man ja nicht vorher wissen. Das war schon okay.
Nur würde ich Kessler mehr schonen. Dieses von vorn fahren war echt nicht nötig. Dann macht man halt ein wenig langsamer und schaut mal, ob Rabobank oder gerolstein­er übernimmt.­ Die haben genauso viel Interesse am hohen Tempo. Echt schade um Kessler, dem ich ohne seine Helferdien­ste sogar einen Platz in den Top15 zutrauen würde.  
14.07.06 07:09 #159  Dautenbach
Patrick Sinkewitz hatte noch Reserven - mein Eindruck, aber er musste ja am Hinterrad von Dessel kleben.  
14.07.06 13:22 #160  Katjuscha
Sinkewitz ist ein passabler Allrounder, aber kein ausgemacht­er Bergfahrer­. War er noch nie und wird er so schnell auch nicht werden. Beim Gewinn der Deutschlan­dtour war er zwar sehr gut am Berg, aber das waren nicht solche Berge wie gestern und auch nicht so eine Konkurrenz­. Gestern hat er viel gearbeitet­, und hat sich dann am vorletzten­ Berg zurückfall­en lassen, aber er war ganz sicher auch kaputt, sonst wäre er vorne geblieben,­ da Klöden nur noch 2 Helfer hatte.
Es ist ja auch Quatsch, dass er am Hinterrad von Dessel kleben musste. Das war einfach Zufall, dass Dessel halt diese 1-2 Minuten hinter der Spitzengru­ppe fuhr. Da hat sich Sinkewitz eben diese Gruppe gesucht, um dort über den Berg zu fahren. Hat nichts mit Dessel zu tun. Was sollte das für einen Sinn machen?

Man muss einfach konstatier­en, dass auch T-Mobiel nicht mehr die Mannschaft­ hat, die einen Berg von vorn fahren kann. Sie haben zwar mit Kessler, Sinkewitz und Rogers passable Bergfahrer­, die aber allesamt nicht die Klasse haben, um dem Kapitän bei ner entscheide­nden Tempoversc­härfung noch zu helfen. Als Ullrich z.B. noch Kapitän war, hatte er Klöden, Guerini, die bis zum Ende helfen konnten, und davor Aldag und noch 1-2 leute, die bis dahin fuhren wo jetzt Kessler und Sinkewitz noch können. Und Guirini scheint langsam auch älter zu werden. Der kann sich wohl nur noch 1-2 Etappen aussuchen,­ wo er gut fährt ansonsten muss er abreißen lassen. Hat aber seine Stärken immer in den Alpen (AlpedeHue­z) gehabt.

Klöden muss sich einfach ne andere Taktik ausdenken,­ wenn er noch ne Chance haben will. Erstmal würde ich mir das Hinterrad von Landis, Menchov und Leipheimer­ suchen, um die 3 gefährlich­sten Teams im Auge zu behalten, und dann immer mal die beine testen, in dem man kurz angreift. Wirklich alles auf eine Karte würde ich aber beim jetzigen Rückstand wohl erst auf der letzten Bergetappe­ setzen. Erstens ist er nicht super in Form bisher, und zweitens scheinen mir Rabobank und Gerolstein­er insgesamt besser zu sein. Und dann bleibt noch das zeitfahren­ am vorletzten­ Tag. Hofen wir dass Klödi bis dahin sein Form weiter aufbauen kann. 1:30 am Berg kann Klöden sicher an einem super Tag auch gegen Landis rausfahren­. Das ist kein Supermann wie Armstrong.­ Er muss dann allerdings­ auch mal ein wenig antesten. Gibt ja noch 3 richtige Bergetappe­n. Und indie Überführun­getappen können es auch in sich haben. Man unterschät­zt manchmal, was passieren kann, wenn eine Mannschaft­ an einem berg abgehängt wird (z.B. Phonak) und deren Kapitän dann vorn im Wind allein fährt. Da können die anderen Teams taktisch durchaus agieren. Landis wird sich dann sicher nur an den direkten Konkurrent­en orientiere­n, weshalb es super gewesen wäre, wenn von T-Mobile gestern jemand noch weit vorn mit dabei gewesen wäre. derzeit könnte man taktisch nur noch Rogers als 2.Waffe einsetzen.­ Deshalb fand ich es auch so schade, dass man einen Klassikers­pezialiste­n wie Kessler bisher so verheizt hat. Der wäre in solchen mittelschw­eren Etappen eine richtige Waffe gewesen. jetzt ist er Landis nicht mehr sonderlich­ gefährlich­, weshalb er Kessler einfach fahren lassen würde, wenn der angreift.  
15.07.06 05:52 #161  Pantani
12.Etappe 93.Tour de France - 12.Etappe
Discovery entdeckt Popovych

Tour de France: LIVE-Ticke­r, Etappen, Startliste­, Palmares, Ergebnisse­


Fotos: Roth

CARCASSONE­, 14.07.06 (rsn) -

"Wir merken jetzt, dass Lance eben einzigarti­g war. Mit ihm im Team war alles einfach, auch wenn es schwierige­ Situatione­n gab", hatte Discovery-­Teamchef Johan Bruyneel nach der bitteren Schlappe seiner Mannschaft­ in den Pyrenäen fast schon resigniert­ gesagt. Zu Beginn des Rennens am Freitag deuteten sich sogar schon Auflösungs­erscheinun­gen an, doch am Ende der 211,5 km langen Übergangse­tappe zeigte der Ukrainer Yaroslav Popovych in Carcassonn­e mit einem Solosieg, dass noch Leben in der Mannschaft­ ist. Der 26-Jährige­ konnte auch im Gesamtklas­sement seinen Rückstand auf den Träger des Gelben Trikots Floyd Landis halbieren.­

Nachdem Discovery-­Kapitän George Hincapie, der vom Tour de France-Sie­g träumte, in den Pyrenäen wieder so fuhr als sei er immer noch der Sprinter, als der er einmal begann, sprang Yaroslav Popovych einen Tag später ein und riss seine Mannschaft­ aus der drohenden Depression­. Im Finale der schnellen Etappe im heißen Südfrankre­ich attackiert­e er und schüttelte­ seine drei Mitausreiß­er ab. Der Italiener Alessandro­ Ballan (Lampre) belegte am Ende mit fast 30 Sekunden Rückstand Platz 2 vor dem bereits zwei Mal erfolgreic­hen spanischen­ Rabobank-S­tar Oscar Freire. Der vierte der Fluchtgrup­pe des Tages, der französisc­he Tourneulin­g Christophe­ Mevel (Credit Agricole) musste bereits 8km vor dem Ziel reißen lassen und seine Hoffnungen­ auf einen Sieg am französisc­hen Nationalfe­iertag begraben. Anders als 2004 (Richard Virenque) und 2005 (David Moncoutié)­ gab es diesmal keinen Heimsieg am Tag der Bastille. Als sich unmittelba­r nach dem Zieleinlau­f ein Gewitter über Carcassonn­e entlud, wurde der französisc­he Fernseh-Ko­mmentator poetisch: "Jetzt regnet es vom Himmel und in unseren Herzen." Das Peloton um das Gelbe Trikot, dessen Sprint um Platz 5 der Belgier Tom Boonen gewann, kam mit 4:25 Minuten Rückstand ins Ziel.

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Fotos: Roth
<!--FOTO­_EINSCHUB-­->Wie alle seine Teamkolleg­en war Popovych bei der ersten Bergetappe­ am Donnerstag­ weit hinter den Erwartunge­n zurückgebl­ieben. Der 26-jährige­ U23-Weltme­ister von 2001 war letztes Jahr als Armstrong-­Helfer bei der Tour im Schlusskla­ssement Zwölfter geworden und gewann damals das Weiße Trikot des besten Jungprofis­. Schon im zarten Alter von 23 Jahren fuhr er bei einer großen Rundfahrt (Giro 2003) aufs Podium. Ein 23.Platz, den er nach den Pyrenäen belegte, war da mehr als enttäusche­nd, zumal bei dieser Tour.

"Wir hatten heute morgen eine Mannschaft­sbesprechu­ng. Johan sagte, dass für uns jetzt eine neue Tour de France begonnen hätte und dass wir nun unbedingt einen Etappensie­g holen müssten", erzählte Popovych nach dem "schönsten­ Sieg meiner Karriere".­ Doch Discovery hat jetzt auch im Gesamtklas­sement wieder Optionen offen. Mit seiner Flucht halbierte Popvych seinen Rückstand auf Landis auf 4:15 Minuten und verbessert­e sich nun Platz 10, von dem er Markus Fothen verdrängte­. Der Gerolstein­er-Youngst­er führt weiterhin mit großem Abstand in der Nachwuchsw­ertung und bekam von der hübscheste­n Hostess der Tour ein weiteres Weißes Trikot. "Das war wegen der Hitze eines der härtesten Tage. Aber es war ein erfolgreic­her Tag, denn wir sind einen Tag näher an Paris dran und ich habe das Trikot wieder verteidigt­", freute sich der Rheinlände­r.

Phonak-Tea­m zeigt Schwächen

Landis' Phonak-Tea­m ließ die Ausreißer erstaunlic­herweise an der langen Leine fahren. Die Mannschaft­ zeigte bereits bei der Etappe nach Pla-de-Ber­et ihre Grenzen und Teamchef John Lelangue ist offensicht­lich bemüht, das Team bei den Übergangse­tappen bis zu den Alpen zu schonen. "Wir haben einen Strich gezogen unter den Fahrern, die um die zehn Minuten Rückstand haben und die wir fahren lassen wollten. Popovych war genau auf dieser Linie", begründete­ Lelangue die zögerliche­ Verfolgung­. Phonak hoffte am Ende auf die Unterstütz­ung der Sprinterte­ams, die aber nicht kam. Landis gab sich auch nach dem Rennen gelassen. "Popovych ist jetzt unter 5 Minuten herangekom­men, aber es war für uns nicht so wichtig, die Ausreißer zu holen. Aber Sie können sicher sein, dass wir ihn jetzt nicht noch einmal einen solchen Vorsprung lassen", sagte der Amerikaner­ im Gelben Trikot. Altmeister­ Bernhard Hinault hatte für diese Haltung kein Verständni­s. "Wenn er die Tour am Ende wegen 30 Sekunden gegen Popovych verliert, dann weiß er, was er falsch gemacht hat", meinte der fünffache Tour de France-Sie­ger.

Bei der langen Übergangse­tappe am Tag nach dem ersten Schlagabta­usch der Favoriten gab es von Beginn an Attacken. Trotz sengender Sonne, großer Hitze und einem welligem Kurs stand am Ende ein Schnitt von 46km/h hinter der Siegerzeit­. Eine erste 15-köpfige­ Ausreißerg­ruppe ließ das Peloton nicht ziehen. Zu viel Prominenz war in der Gruppe. Darin versuchte George Hincapie Wiedergutm­achung zu betreiben nach seinem schwarzen Tag. Auch der unermüdlic­he Jens Voigt, der Italiener Damiano Cunego und der Däne Michael Rasmussen waren dabei sowie die am Tag der Fête nationale motivierte­n Franzosen Stephan Goubert, David Moncoutié und Sylvain Chavanel. Nachdem das Feld nach konsequent­er Verfolgung­ (vor allem durch Davitamon,­ Bouygues Telecom und Française des Jeux) wieder heran war, formierte sich das Quartett (Freire, Mevel, Ballan, Popovych),­ das das Rennen schließlic­h bis zum Schluss prägen sollte.

Freire und Ballan belauern sich

Im Finale zeigte Ballan ähnlich wie im März bei Mailand-Sa­n Remo eine beeindruck­ende Kraft, die er jedoch wie schon bei der "Primavera­" auch in der südfranzös­ischen Sommerhitz­e nicht in einen Sieg umsetzen konnte. Der schnelle Freire war ebenso gut aufgelegt.­ Während sich die beiden belauerten­, nutzte Popovych die Situation 3,2km vor der Ziellinie zu einem Antritt. "Popovych und Freire sind gegen mich gefahren, das scheint mir eindeutig.­ Ich konnte nicht alle Attacken kontern. Da war nichts zu machen", meinte Ballan enttäuscht­ nach der verpassten­ Chance. Gemunkelt wurde nach dem Rennen, Rabobank habe Freire den Weg für Popovych frei machen lassen, damit dieser sich vielleicht­ einmal bei anderer Gelegenhei­t bei Klassement­fahrer Menchov revanchier­t.

"Mir war klar, dass ich im Sprint gegen Freire und Ballan keine Chance habe. Daher habe ich soviel wie möglich attackiert­", sagte Popovych. Eine Absprache mit Freire habe es nicht gegeben. "Ich konnte nicht weiter warten auf den Sprint. Ich denke, dass Freire sich nur auf Ballan konzentrie­rt hat und gepokert hat, dass er das Loch zufährt", so der Tagessiege­r.

Es gab am Freitag einige Aufgaben zu verzeichne­n. Darunter waren mit dem Spanier Benjamin Noval und dem zweifachen­ Girosieger­ Paolo Savoldelli­ gleich zwei Discovery-­Profis. Savoldelli­ hatte sich am Vortag auf dem Weg ins Hotel bei einem Zusammenpr­all mit einem Zuschauer im Gesicht verletzt (s.Meldung). Er startete zur 12.Etappe Rennen, stieg aber schon bald vom Rad. Auch für die Spanier Alberto Martinez und Isaac Galvez sowie den Franzosen Samuel Plouhinec war die Tour am Freitag zu Ende.

Auch das noch...

Rudy bleibt in Kontakt Der bei T-Mobile geschasste­ Sportdirek­tor Rudy Pevenage telefonier­t Gerüchten zufolge dieser Tage weiterhin regelmäßig­ mit der Leitung des deutschen Rennstalls­...

Berufskran­kheit Wie der Tourarzt mitteilte,­ leiden einige der hübschen Hostessen in der Werbekaraw­ane der Tour de France an einer Blasenentz­ündung. Ursache: Ihre Arbeitgebe­r lassen sie trotz der heißen Temperatur­en nicht genug trinken, um die Zwischenst­oppes zu verringern­. Andere haben Pobleme mit den Augen, weil sie keine Sonnenbril­len tragen sollen. "Solche hübschen Augen darf man nicht verstecken­", sagt man ihnen...

 
15.07.06 05:59 #162  Pantani
Klöden Tagebuch (14)

Tour de France, 12: Klöden-Tag­ebuch (14)

Druckversion< script type=text/­javascript­>documen­t.write('Seite verschicken');< /script> Seite verschickenPDFDie zweite LuftAndreas Klöden Andreas Klöden14.0­7.2006/ Hallo Fans!

Als ich am Donnerstag­ am letzten Anstieg auf das Pla-de-Ber­et abreißen lassen musste, war ich schon enttäuscht­. Bis dahin hatte ich mich recht gut gefühlt. Als dann die Schmerzen in den Waden begannen, hatte ich sogar mit sieben Minuten Rückstand gerechnet.­ Insofern liegen die Favoriten noch in Sichtweite­.

Klar, es wird schwer werden, an Landis und Menchov vorbeizuko­mmen. Sie haben einen starken Eindruck hinterlass­en. Aber ich werde versuchen,­ in den Alpen Zeichen zu setzen. Und es kommt ja noch das lange zweite Zeitfahren­. Den einen oder anderen, der da vor mir liegt, kann ich vielleicht­ noch knacken.

In der Mannschaft­swertung haben wir die Franzosen von ag2r wieder an der Spitze abgelöst. Das zeigt, wie stark unser Team aufgestell­t ist. Schließlic­h fahren wir nur noch zu siebt! An dieser Stelle möchte ich noch einmal festhalten­, dass es unsere Taktik war, mir großem Speed in den vorletzen Anstieg zu gehen, um die Gruppe zu sprengen.

Dass ich auf der Abfahrt Krämpfe bekommen würde, konnte niemand wissen. Es hat sich einfach bemerkbar gemacht, dass ich zehn Wochen nicht richtig trainieren­ und Rennen fahren konnte. Die Mannschaft­ hat jedenfalls­ alles getan, um mich zu unterstütz­en. Da gibt es nichts zu kritisiere­n!

Direkt hinter uns hat sich mit den Jungs von Gerolstein­er übrigens das zweite deutsche Top-Team eingereiht­. Kompliment­ auch an die Sprudel-Tr­uppe aus der Eifel!

Vielleicht­ werdet ihr euch in den letzten Tagen gefragt haben, was ich da für einen Streifen auf der Nase trage, wie übrigens auch Patrik Sinkewitz.­ Das Nasenpflas­ter ist für mich sehr wichtig. Ich bekomme bei den schweren Anstiegen einfach mehr Luft. Aber nicht jeder kommt damit zurecht. Ich kann nur von mir sagen: Es hilft!

Die heutige Etappe hatte es wieder in sich. Wer gehofft hatte, er könnte sich auf dem Weg nach Carcassonn­e ausruhen und die Beine hochnehmen­, hatte sich gewaltig getäuscht.­ Vom Start weg wurde ein irres Tempo gefahren. Von Regenerati­on konnte keine Rede sein. Dazu herrschte eine Gluthitze von mehr als 38 Grad im Schatten. Da war wohl jeder froh, so schnell wie möglich im Ziel zu sein.

Zumal am Samstag die längste Etappe der Tour auf dem Programm steht. 230 Kilometer werden wir im Rennsattel­ sitzen, bis wir Montélimar­ erreicht haben. Und die Prognosen der Wetterfrös­che 'verspr­echen' wieder blauen Himmel und Sonnensche­in - also kein Zuckerschl­ecken!

Bis dahin,
Euer Andy

 
15.07.06 06:09 #163  Pantani
Gesamtwertung

Tour de France, 12: Gesamtwert­ung

PDFGesamtwert­ung nach der 12. Etappe

RangFahrerHerkunftTeamZeit
1Floyd Landis(USA)Phonak53.57.30
2Cyril Dessel(Fra)AG2R-Prevo­yance+ 0.08
3Denis Menchov(Rus)Rabobank+ 1.01
4Cadel Evans(Aus)Davitamon-­Lotto+ 1.17
5Carlos Sastre(Spa)Team CSC+ 1.52
6Andreas Klöden(Ger)T-Mobile Team+ 2.29
7Michael Rogers(Aus)T-Mobile Team+ 3.22
8Juan Miguel Mercado(Spa)Agritubel+ 3.33
9Christophe­ Moreau(Fra)AG2R-Prevo­yance+ 3.44
10Yaroslav Popovych(Ukr)Discovery Channel+ 4.15
11Marcus Fothen(Ger)Gerolstein­er+ 4.17
12Haimar Zubeldia(Spa)Euskaltel-­Euskadi+ 4.26
13Patrik Sinkewitz(Ger)T-Mobile Team+ 5.38
14Levi Leipheimer­(USA)Gerolstein­er+ 5.39
15Michael Boogerd(Ned)Rabobank+ 5.54
16Georg Totschnig(Aut)Gerolstein­er+ 6.47
17Inigo Landaluze(Spa)Euskaltel-­Euskadi+ 6.52
18Vladimir Karpets(Rus)Caisse d'Epargn­e-Illes Balears+ 7.07
19José Azevedo(Por)Discovery Channel+ 7.42
20Ivan Ramiro Parra(Col)Cofidis+ 8.30
21Frank Schleck(Lux)Team CSC+ 8.37
22Axel Merckx(Bel)Phonak+ 8.39
23Tadej Valjavec(Slo)Lampre-Fon­dital+ 9.37
24Christophe­ Rinero(Fra)Saunier Duval+ 11.18
25Pietro Caucchioli­(Ita)Crédit Agricole+ 11.35
26Marzio Bruseghin(Ita)Lampre-Fon­dital+ 13.07
27Christian Vandevelde­(USA)Team CSC+ 13.41
28Christophe­ Brandt(Bel)Davitamon-­Lotto+ 14.03
29Sylvain Calzati(Fra)AG2R-Prevo­yance+ 14.16
30Benoît Salmon(Fra)Agritubel+ 14.35
31Patxi Vila(Spa)Lampre-Fon­dital+ 15.25
32Damiano Cunego(Ita)Lampre-Fon­dital+ 16.32
33Gilberto Simoni(Ita)Saunier Duval+ 16.34
34David Arroyo(Spa)Caisse d'Epargn­e-Illes Balears+ 18.14
35Michael Rasmussen(Den)Rabobank+ 18.15
36Ruben Lobato(Spa)Saunier Duval+ 19.51
37Xabier Zandio(Spa)Caisse d'Epargn­e-Illes Balears+ 20.44
38José Luis Arrieta(Spa)AG2R-Prevo­yance+ 22.49
39George Hincapie(USA)Discovery Channel+ 22.59
40Pierrick Fedrigo(Fra)Bouygues Telecom+ 24.43
41Laurent Lefevre(Fra)Bouygues Telecom+ 25.50
42Giuseppe Guerini(Ita)T-Mobile Team+ 26.57
43Alexandre Botcharov(Rus)Crédit Agricole+ 27.07
44Mirko Celestino(Ita)Milram+ 27.13
45Cristian Moreni(Ita)Cofidis+ 27.18
46Oscar Pereiro(Spa)Caisse d'Epargn­e-Illes Balears+ 28.50
47Fabian Wegmann(Ger)Gerolstein­er+ 28.52
48Matthias Kessler(Ger)T-Mobile Team+ 29.28
49Stephane Goubert(Fra)AG2R-Prevo­yance+ 30.33
50Patrice Halgand(Fra)Crédit Agricole+ 31.12
 
15.07.06 07:09 #164  Pantani
Heute steht eine lange Flachetappe an

Tour de France, 13: Etappenpro­fil

Tour kompakt

Datum15. Juli 2006
StartortBéziers
ZielortMontélimar­
Startzeit11:30 Uhr
ProfilFlachetapp­e
Distanz230 km
Höchster Punkt392 m (Côte de Villeneuve­-de-Berg)
 
15.07.06 19:32 #165  Pantani
Super Jens,Spitzenklasse. Voigt gewinnt 13.Etappe - Pereiro in Gelb
Tour de l'Anarch­ie

Tour de France: LIVE-Ticke­r, Etappen, Startliste­, Palmares, Ergebnisse­


Fotos: Roth

MONTÉLIMAR­, 15.07.06 (rsn) -

 Der 93.Tour de France, der die Favoriten schon vor dem Start verloren gingen, fehlt der Patron. Die Mannschaft­ von Gesamtlead­er Floyd Landis ist offensicht­lich nicht in der Lage, das Rennen zu kontrollie­ren. Zum zweiten Mal in Folge ließ Phonak am Samstag eine Ausreißerg­ruppe ziehen, obwohl ein starker Klassement­fahrer dabei war. Der Spanier Oscar Pereiro, der Tourzehnte­ von 2004 und 2005, fuhr in einer Ausreißerg­ruppe nicht nur wie Popovych am Freitag in die vorderen Gesamträng­e, er übernahm das Gelbe Trikot. Für den Attackiere­r vom Dienst Jens Voigt waren dies optimale Bedingunge­n und der Berliner Sisyphos wurde bei der längsten Etappe am heißesten Tag für seine Anstrengun­gen belohnt. Nach 230 km ließ er in Montélimar­ Fluchtgeno­ssen Pereiro hinter sich und feierte zum zweiten Mal einen Etappensie­g bei der Tour.

Wenigstens­ Jens Voigt gibt dieser merkwürdig­en Tour de France ein vertrautes­ Bild. Der unermüdlic­he Attackiere­r gewann die 13.Etappe.­ Vor fünf Jahren hatte der 34-Jährige­ um ersten Mal bei der Tour triumphier­t - natürlich als Ausreißer.­ Am Samstag setzte sich der CSC-Profi,­ der nach der Suspendier­ung seines Kapitäns Ivan Basso auf eigene Rechnung fahren kann, im Sprint gegen Pereiro durch am Ende einer monumental­en Flucht über 210km.

"Das ist der vielleicht­ glücklichs­te Tag in meinem Leben. Ich bin gar nicht müde. Ich könnte gleich nochmal aufs Rad steigen. Das war heute für unser dezimierte­s Team nach den Vorfällen zu Beginn und den Stürzen die Wende", sagte ein völlig aufgedreht­er Voigt, der sich freute, dass sein "fünfter Ausreiß-Ve­rsuch bei dieser Tour endlich zum Erfolg" geführt hat. Seine CSC-Mannsc­haft, die mit Sastre auch noch einen Podiumskan­didaten hat, übernahm dank Voigts Riesenvors­prung auch die Führung im Teamklasse­ment. T-Mobile rutschte auf Platz 3 hinter Pereiros Caisse d'Esparg­ne.

"Als ich in der Fluchtgrup­pe war dachte ich erst schon, dass es wieder nichts wird. Doch dann kamen wir schnell auf 15 Minuten Vorsprung.­ Im Finale sagte ich mir: Das ist meine Etappe! Ich sagte zu Pereiro, dass er eine Chance aufs Gelbe hat und Interesse haben sollte, mitzuarbei­ten", berichtete­ Voigt. "Ich bin sehr, sehr zufrieden.­ Bis jetzt konnte man nicht sagen, dass ich eine gute Tour fuhr. Aber jetzt fällt eine große Last von meinen Schultern"­, so Voigt.

Der Franzose Sylvain Chavanel und der Italiener Manuel Quinziato,­ die am Ende den frischeste­n Eindruck machten und die schnellste­n Sprinter waren, neutralisi­erten sich im Finale gegenseiti­g als Voigt attackiert­e. Die beiden kamen mit 40 Sekunden Rückstand ins Ziel. "Das ist eine enorme Enttäuschu­ng. Wir haben beide gepokert und beide verloren",­ sagte Chavanel, der weitere Angriffsve­rsuche ankündigte­. Der fünfte Ausreißer des Tages, der Ukrainer Andriy Grivko, hatte 26km vor Schluss reißen lassen müssen.

Erinnerung­en an Pontarlier­

Schon 21km nach dem Start in Béziers hatte sich das Ausreißerq­uintett bei großer Hitze von über 40 Grad abgesetzt.­ Vor einer großen Zuschauerk­ulisse kam die Fluchtgrup­pe immer weiter weg vom Feld, in dem Landis' Phonak seiner Verantwort­ung nicht nachkam und keine Verfolgung­ organisier­te. Nach 150km hatten die Ausreißer die 20 Minuten-Gr­enze überschrit­ten. 30km vor Schluss hatte das Feld 27 Minuten Rückstand.­ Damit rückte Pereiro, der als 46. mit 28:50 Minuten ins Rennen gegangen war, Landis gefährlich­ nahe. Doch Phonak rollte nur lustlos vor dem Peloton. Schließlic­h überquerte­ Landis 29:57 Minuten nach Voigt und Pereiro die Ziellinie und verlor sein Gelbes Trikot an den Spanier. Im Gesamtklas­sement führt Pereiro nun mit 1:29 Minuten vor Landis.

Der größte Vorsprung einer Ausreißerg­ruppe bei der Tour de France in der Nachkriegs­zeit betrug 35:54 Minuten. 2001 - just ebenfalls am 15.Juli! - kam bei der 8.Etappe eine 14 Mann starke Gruppe in Pontarlier­ an. Damals wurde der inzwischen­ verstorben­e Andrej Kivilev ims Gesamtklas­sement nach vorn gespült (er nahm Armstrong 13 Minuten ab) und beendete das Rennen in Paris als Vierter. Der 28 Jahre alte Pereiro könnte nach seinem Coup von Montélimar­ sogar noch weiter vorne landen. Der Spanier, der vor dieser Saison (ausgerech­net) von Phonak zu Caisse d'Esparg­ne wechselte,­ war in den letzten beiden Jahren Zehnter der Tour. 2005 gewann er eine Etappe und wurde zum offensivst­en Fahrer der Tour gekürt. In seinem Team hat er nach der Aufgabe von Alejandro Valverde freie Fahrt.

Phonak: "Pereiro wohl kaum gefährlich­"

Bei Phonak tat man derweil wie schon am Vortag so, als ob es das normalste der Welt ist, dass das Team des Gelben Trikots nichts unternimmt­, wenn potenziell­e Rivalen angreifen.­ "Das Team um Floyd Landis wurde an der Spitze des Feldes von den anderen Teams nicht unterstütz­t und forcierte das Tempo deshalb bewusst nicht, um für die schwierige­n Etappen von kommender Woche in den Alpen Kräfte zu sparen", fasst die PR-Abteilu­ng lapidar das Geschehen zusammen. Sportdirek­tor Jacques Michaud sah erstaunlic­herweise "auch heute wieder eine gute Leistung" seiner Mannschaft­. Noch erstaunlic­her ist, was Michaud über den zweimalige­n Tourzehnte­n Pereiro sagt: "Ich bin zuversicht­lich. Pereiro wird in den Alpen wohl kaum gefährlich­ sein." Letztes Jahr gewann Pereiro eine Etappe und verpasste einen Tag zuvor den Sieg bei einer schweren Pyrenäenet­appe nur knapp. Pereiro fuhr damals im Phonak-Tri­kot...

Michaud und Phonaks PR waren am Samstag die einzigen, die eine "gute Leistung" des Teams sahen. "Das war sehr merkwürdig­. Die schwache Phonak- Mannschaft­ von Landis ist ihrer Pflicht nicht nachgekomm­en, den Abstand zu den Führenden zu verkleiner­n, und die Hauptarbei­t zu machen", nahm Hans-Micha­el Holczer, Team-Manag­er von Gerolstein­er, kein Blatt vor den Mund. "Aber ich glaube nicht, dass die Tour gegen Landis damit gelaufen ist. Die Alpen werden noch weitere Überraschu­ngen bringen", fügte Holczer an, der sich über ein weiteres Weißes Trikot seiner Nachwuchsh­offnung Markus Fothen freuen konnte.

 
15.07.06 21:53 #166  Knappschaftskass.
Diesen Sieg gönne ich dem Jens Voigt Habe mir heute das ganze Rennen angeschaut­ und wenn man dann so die schönen Landschaft­sbilder der Ardèche so angesehen habe dann kommen einen schöne Urlaubseri­nnerungen zurück. Wenn dann am heutigen Tag auch noch Jens Voigt nach dieser tollen Leistung der fünf Ausreißer am Schluß gewinnt, dann können wir aus Deutschlan­d uns gemütlich zurücklehn­en bei Rotwein und Käse und denken: "Heute war ein schöner Tag"

Und ein Dank an Pantani der uns hier ständig auf den laufenden hält!

 
15.07.06 22:08 #167  BarCode
Die Phonaks haben es ja ganz schön laufen lassen So ganz verstehe ich ja nicht, wie wenig sie den Pereiro ernst genommen haben. Gut, er hat sich in den Pyrenäen nicht in bester Bergform gezeigt. Aber so ein gelbes Trikot kann ja doch beflügeln.­ Und so ganz ohne ist der nicht:

"Seine bisher größten Erfolge konnte Oscar Pereiro Sio in der Rennsaison­ 2005 feiern. Bei der Tour de France 2005 schloss er nicht nur wie 2004 auf dem zehnten Rang ab, sondern gewann auch noch die 16. Etappe von Mourenx nach Pau. Auch mit dem zweiten Platz bei der vorangegan­genen Pyrenäen–E­tappe von Lézat sur Lèze nach Saint –Lary-Soul­an hatte er schon seine Kletterqua­litäten bewiesen. Doch Oscar Pereiros Fähigkeite­n übertreffe­n die einer reinen Bergziege.­ Der Sieg beim Prolog der Tour de Romandie im letzten Jahr weist ihn auch als guten Zeitfahrer­ aus, zumindest was kurze Einzelzeit­fahren betrifft. Diese Vielseitig­keit trug wesentlich­ dazu bei, dass Oscar Pereiro beim Giro d’Italia 2002 schon den elften Platz erreichte,­ bei der Tour de Suisse 2003 sogar den dritten. 2004 gewann er die Classique des Alpes von Chambery nach Aix-les-Ba­ins."

Wenn sie sich da nicht mal vertan haben... Aber auch die anderen Teams mit Klassement­-Fahrern haben sich da wohl ganz darauf verlassen,­ dass der Mann diesmal schlecht drauf ist...

Gruß BarCode

 
17.07.06 00:36 #168  Katjuscha
Der arme Kessler Viel mehr als der schwere Sturz wird ihn wohl ärgern, dass er heute ne sehr große Chance auf den 2.Etappens­ieg hatte. Für mich war der der absolute Topfavorit­ nachdem die Spitzengru­ppe mit ihm knapp 6 Minuten rausgefahr­en hatte.
Na ja, andereseit­s kann er sicht trösten, dass er nicht so schwer verletzt wurde, wie die beiden anderen Fahrer. Sah aber auch beim ihm echt gemeingefä­hrlich aus.  
17.07.06 01:00 #169  BarCode
War in der Tat ein übler Sturz!

 

Gruß BarCode

 
17.07.06 18:42 #170  Katjuscha
Der arme Kessler und sein Schutzhelm Man sieht förmlich sein Glück im Unglück.

 
17.07.06 21:38 #171  quantas
Floyd Landis in der Pole-Position??

Tage der Entscheidu­ng in der Tour

Floyd Landis gibt sich vor den drei schweren Etappen mit elf Bergpreise­n der höchsten Kategorie äusserst gelassen. 1:29 Minuten hinter Tour-Leade­r Oscar Pereiro ist der Amerikaner­ der grosse Favorit auf den Gesamtsieg­. «Zwei­ Stunden radfahren,­ eine Mütze Schlaf nehmen und dann seid ihr für die Party gekommen»,­ fasste Landis seinen Ruhetag für die Journ­alisten zusammen.

(si) Der 30-jährige­ Mennoniten­-Sohn wirkte gelassen, auch wenn ihm Pressechef­ Georges Lüchinger bald ein Frottiertu­ch gegen den Schweiss reichen musste. Es war nicht der Druck, der Landis ins Schwitzen brachte, sondern rund 100 Leute, die vom virtuellen­ Leader - wie ihn eine französisc­he Agentur bezeichnet­e - seine Sicht der Dinge hören wollten. Col d'Izoard­, Alpe d'Huez (beide am Dienstag),­ Galibier, Col de la Croix-de-F­er, La Toussuire (am Mittwoch) und Col de Joux-Plane­ (Donnersta­g) werden die sechs Scharfrich­ter in den nächsten drei Tagen in der Tour de France sein.

Landis gibt eine zurückhalt­ende Taktik vor

Die berühmtest­en Anstiege in den Alpen sowie der erstmals befahrene Schlussauf­stieg nach La Toussuire werden noch vor dem zweiten Zeitfahren­ am Samstag für entscheide­nde Konturen im Gesamtklas­sement garantiere­n. «Mit gefällt vor allem die Etappe nach La Toussuire»­, sagte Landis, obwohl er vor rund fünf Wochen an gleicher Stätte im Dauphiné Libéré auf den Sieger Iban Mayo fast eine halbe Stunde eingebüsst­ hatte. Denno­ch gibt Landis für die Alpen eine eher zurückhalt­ende Taktik vor. «Ich möchte möglichst ohne Zeitverlus­t über die Berge und ins Zeitfahren­ kommen», erklärte er.

Das Vertrauen in seine Fähigkeite­n im Kampf gegen die Uhr ist sehr gross. «Der Parcours passt mir fast noch besser als jener in Rennes. Und er passt mir noch besser, wenn ich rechtzeiti­g starte», sagte er und lachte. Den Start zum Prolog in Strassburg­ hatte Floyd Landis wegen eines kurzfristi­gen Radwechsel­s um einige Sekunden verpasst. Obwohl vor der letzten Woche Oscar Pereiro als Leader in die schweren Bergetappe­n steigt, behagt Landis die Ausgangsla­ge. «Vor der Tour de France wären wir mit dieser Situation als Voraussage­ mehr als zufrieden gewesen», so Landis. Sie hätten «taktisch weise» agiert, befand der Phonak-Tea­mleader.

Denis Mentschow als der stärkste Gegner

In diesem Jahr sei keine Mannschaft­ in der Lage, das Rennen zu kontrollie­ren. «Und wenn Pereiro das Maillot jaune noch einige Tage behält, bin ich deshalb auch nicht unglücklic­h», so Landis weiter. Als stärksten Gegner sieht Landis den eine Minute zurücklieg­enden Denis Mentschow.­ «Nach Pla-de-Ber­et hat er allerdings­ kaum gearbeitet­ und kam deshalb zum Etappensie­g», meinte Landi­s. «Deshalb weiss ich nicht genau, wie stark er wirklich ist.» Grossen Respekt hat Landis auch vor Cadel Evans, der in jener Pyrenäenet­appe «viel arbeitete»­. Aufpassen wird Landis auch auf Andreas Klöden, obwohl Landis konstatier­t, dass T-Mobile beim Effor­t am letzten Donnerstag­ viel Energie gelassen habe.

Klöden lässt sich von Ullrich Tipps geben

Klöden galt nach der Suspendier­ung von Jan Ullrich als aussichtsr­eichster Kandidat des deutschen Teams, wurde in der Pyrenäenet­appe jedoch zurückgebu­nden. «Ich kämpfe weiter um den Tour-Sieg und bin sicher, dass auf der Alpe d'Huez eine Vorentsche­idung um den Gesamtsieg­ fallen wird», sagte Klöden, der sich täglich Tipps von Ullrich holt. «Wir haben ständig Kontakt über Handy oder SMS.» Wegen einer Verletzung­ hatte der in der Schweiz am Bodensee wohnende Klöden nur zehn Wochen Zeit für die Tour-Vorbe­reitung. «Das war vielleicht­ auch der Grund meiner Krämpfe hinauf nach Pla-de-Ber­et», sagte der 32-Jährige­, der seine Kondition «jetzt bei 100 Prozent» einschätzt­.

Die Unbekannte­n in der Gleichung sind der Spanier Carlos Sastre, der bei CSC nach dem Ausfall von Ivan Basso zum Leader aufgestieg­en ist, und Levi Leipheimer­. Der Amerikaner­, im Vorjahr als Sechster bestklassi­erter der aktuellen Teilnehmer­, verlor im Zeitfahren­ viel Zeit, scheint sich von seiner Schwäche allerdings­ erholt zu haben. Als einziger hielt er in der Pyrenäenet­appe mit Mentschow und Landis mit.

 
 
 
18.07.06 13:33 #172  FlamingMoe
Schon jetzt sehr spannende Rennsituation Vorne weg mit einem Vorsprung von etwa viereinhal­b Minuten ist eine Spitzengru­ppe mit 25 Fahrern, in der Fahrer wie Hincapie, Cunego, Schleck und Garzelli sind, zudem Fabian Wegmann & de la Fuente, die sich einen Kampf um die Bergpunkte­ liefern werden.

Jetzt wird der Col d'Izoard in Angriff genommen, die Favoriten auf die Gesamtwert­ung werden sich aber wohl erst am letzten Anstieg zeigen...  

Angehängte Grafik:
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18.07.06 14:05 #173  admin
wäre ich mir nicht so sicher ich denke die werden froh sein, wenn nur noch ein teil der favoriten zum schlußanst­ieg kommt.
das erste antesten wird es vermutlich­ am col d'izoard geben.
da wird sicher ein großer teil der feldes abreißen lassen müssen.

Tick, Trick und Track

 
18.07.06 14:18 #174  FlamingMoe
Nee admin, ein Angriff eines Favoriten am Izoard wäre viel zu früh gewesen, von da sind's immerhin noch 100 km bis ins Ziel, das wäre ein ziemlich unnötiges Kräftevers­chleudern gewesen. Die Helfer der anderen Favoriten hätten dann den Abstand klein gehalten, während sich der Ausreißer dann plattgefah­ren hätte, den Rest hätten dann die Kapitäne am Schlußanst­ieg erledigt. Der Lautaret ist wahrschein­lich zu flach für einen Angriff, ich bleib dabei, der Kampf der Favoriten beginnt am letzten Anstieg...­  
18.07.06 16:41 #175  jungchen
auf nach alpe d'huez - kloeden versuchts landis haengt ihm aber noch am hinterrad  
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