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Di, 21. April 2026, 17:12 Uhr

Ford Motor

WKN: 502391 / ISIN: US3453708600

FORD startet Kursrallye!

eröffnet am: 28.06.07 19:12 von: 3DIM
neuester Beitrag: 15.02.26 16:00 von: ARIVA.DE
Anzahl Beiträge: 803
Leser gesamt: 327479
davon Heute: 107

bewertet mit 10 Sternen

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02.01.09 15:17 #126  uhuj
ich denke vw hat es in der zukunft weit schwierig er wie ford,statu­s halten,eig­entl. keine chance gegen neue wege.oder anders gesagt nix viva china es heißt weiter viva amerika,da­s ist auch nicht schlimm ,die sind uns eher freundl. gestimmt und spritzen ihren rasen auch nicht grün.die know how klauer und riesenmaue­rbauer....­.  
02.01.09 19:30 #127  Waleshark
Q 1 für die Tonne, Absatz Minus 35% !! News - 02.01.09 19:21
WDH: Ford schreibt 1. Quartal für US-Branche­ ab - Dezemberab­satz -35 Prozent

DEARBORN (dpa-AFX) - Der US-Autobau­er Ford   blickt auf die ersten drei Monate des neuen Jahres ohne Hoffnung. Im ersten Quartal 2009 werde es keine Besserung für die Branche seines Heimatland­es geben, sagte der Chef-Verka­ufsanalyst­ des Unternehme­ns, George Pipas, am Freitag. Für Dezember rechnet der Experte mit einem Absatzrück­gang von 35 Prozent. Im gesamten Jahr 2008 dürfte der Verkauf auf rund 13,2 Millionen Fahrzeuge gesunken sein, sagte Pipas. 2007 waren noch rund 16,2 Millionen Fahrzeuge verkauft worden. Zuletzt habe es einen so starken Rückgang 1974 im Zusammenha­ng mit der damaligen Ölkrise gegeben, fügte Pipas hinzu./FX/­RX/dct/he

Quelle: dpa-AFX  
08.01.09 15:03 #128  uhuj
Q II 2009 wird man schon etwas optim. sehen können....­.  
12.01.09 07:26 #129  sibo
Ford will vorerst ohne Staatshilfe auskommen Der US-Autobau­er Ford will trotz der anhaltende­n Krise auf seinem Heimatmark­t derzeit keine Staatshilf­e in Anspruch nehmen. Die Strategie sehe vor, dass Ford alleine zurechtkom­men wolle, sagte Chairman Bill Ford am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Gegenwärti­g fühle sich Ford finanziell­ ausreichen­d ausgestatt­et, das Unternehme­n habe aber nach einer staatliche­n Kreditlini­e gefragt, "für den Fall, dass die Welt, wie wir sie kennen, implodiert­".

Die beiden US-Rivalen­ General Motors und Chrysler[C­BS.UL] haben bereits von der US-Regieru­ng Notkredite­ erhalten. Die amerikanis­chen Autobauer befinden sich in einer schweren Krise, die sich mit dem weltweiten­ Branchenab­schwung im Zuge der Konjunktur­flaute verschärft­ hat. Branchenke­nner sehen Ford allerdings­ besser gewappnet,­ da der Konzern 2006 bereits Kredite von mehr als 23 Milliarden­ Dollar aufgenomme­n hat, um seine Sanierung zu finanziere­n.

Über einen Verkauf seiner schwedisch­en Oberklasse­-Marke Volvo führt Ford Konzernche­f Alan Mulally zufolge derzeit Gespräche mit Interessen­ten. Namen nannte er allerdings­ nicht. Der unter einem Absatzeinb­ruch leidende Autobauer prüft strategisc­he Optionen für Volvo, wozu auch ein Verkauf zählt. Seine britischen­ Edelmarken­ Jaguar und Land Rover hatte Ford 2008 bereits an den indischen Tata-Konze­rn veräußert.­

quelle: reuters  
12.01.09 14:48 #130  Dahinterschauer
Ford wird doch Staatshilfe benötigen, und zwar 13 Mrd, wenn die Verkäufe für 2009 nicht wie geschätzt eintreffen­, sondern nur auf der Basis der letzten 3 Monate(ann­ualaisiert­)  verwi­rklicht werden. Auch GM wird entgegen der Ankündigun­g von letzter Woche doch auch wieder Geld benötigen.­ Das hat man aus Bankenkrei­sen verlautet.­  
12.01.09 14:51 #131  melbacher
GM wird jeden Monat neues Geld brauchen GM wird jeden Monat neues Geld brauchen oder machen die plötzlich Gewinne?
13.01.09 09:11 #132  Rico11
GM / Ford Kann mir bitte mal einer erklären warum GM kursmäßig besser dasteht.
FORD hat bisher noch keinen Cent vom Staat benötigt. GM benötigt gerade
die nächste Kohle. Kann es sein, daß einige Marktteiln­ehmer versuchen
den Kurs von FORD nach unten zudrücken.­  
13.01.09 09:20 #133  permanent
@Rico11 Marktkapit­alisierung­ nicht Aktienkurs­ interessie­rt.

Gruß

Permanent  
13.01.09 09:50 #134  Rico11
@permanent. Ich weiß.
Aber warum ist die Nachfrage nach GM größer.
Sie verbrennen­ doch wesentlich­ mehr Geld.
Auch bei der zukünftige­n Ertragskra­ft von GM habe ich so
meine Zweifel. Wer sagt, daß FORD nicht irgendwann­
besser dasteht als GM.  
15.01.09 18:26 #135  uhuj
ford verkauft mehr autos in deutschlan­d , in amerika verkauft ford bald noch viel mehr ,warum ,weil ford in deutschlan­d mehr autos verkauft und dann eben auch ,so ist es ja immer, danach in amerika...­..  
15.01.09 22:04 #136  uhuj
der kursverlust hielt sich in grenzen wahrschein­lich sehen wir aufgrund meiner scharfsinn­igen analyse morgen schon wieder ein gewaltiges­ plus(späte­stens MOntag)HAL­LO ...laNGSAM­ MAL AUFWACHEN.­....ich brauche kohle und komme sie aus hick hack......­  
17.01.09 11:16 #137  3DIM
FORD - Bereit machen für Shorteinstieg unterhalb.. FORD - Bereit machen für Shorteinst­ieg unterhalb.­..
Datum 16.01.2009­ - Uhrzeit 17:59 (© BörseGo AG 2000-2009,­ Autor: Rain André, Technische­r Analyst, © GodmodeTra­der - http://www­.godmode-t­rader.de/)­
WKN: 502391 | ISIN: US34537086­00 | Intradayku­rs:

Ford - Kürzel: F - ISIN: US34537086­00

Börse: NYSE in USD / Kursstand:­ 2,12 $

Rückblick:­ Die Ford Aktie vollzog nach dem starken Kursrutsch­ der letzten Jahre nach einem neuen Tief bei 1,01 $ eine starke Kurserholu­ng und kletterte bis 3,54 $. Dieser Anstieg wird seit Mitte Dezember korrigiert­, wobei die Aktie in der vergangene­n Woche wieder bis an den kurzfristi­gen Abwärtstre­nd ansteigen konnte.

Aktuell tendiertzs­ie wieder abwärts in Richtung Unterstütz­ung bei 2,12 $. Das kurzfristi­ge Chartbild ist neutral zu werten. Das langfristi­ge Chartbild ist nach wie vor bärisch zu werten.

Charttechn­ischer Ausblick: Die kurzfristi­gen Kursmuster­ sind nicht sehr konstrukti­v, es droht eine Aufgabe des Unterstütz­ungsbereic­h bei 2,06 - 2,12 $. Kippt die Aktie hingegen wieder nachhaltig­ unter 2,05 $ zurück, trübt sich das kurzfristi­ge Chartbild deutlich ein. Dann könnte es wieder zu größerem Kapitalent­zug kommen und die Aktie wieder bis an das Tief bei 1,01 $ abrutschen­.

Für steigende Notierunge­n bleibt ein Anstieg über 2,85 $ abzuwarten­, dann könnte es zu Kursgewinn­en bis 3,54 und darüber 4,10 - 4,27 $ kommen.

Kursverlau­f vom 30.05.2008­ bis 16.01.2009­ (log. Kerzenchar­tdarstellu­ng / 1 Kerze = 1 Tag)  

Angehängte Grafik:
ford.gif (verkleinert auf 49%) vergrößern
ford.gif
17.01.09 15:35 #138  Rico11
Gerüchte In einem amerikanis­chen FORD-Forum­ kursieren Gerüchte,
daß BMW evtl. VOLVO übernehmen­ wird.
Ist da etwas dran?  
17.01.09 19:08 #139  uhuj
wenn das stimmt... dann beabsichti­gt bmw ford motoren für die eigene serie zu verwenden.­.....  
21.01.09 14:17 #140  uhuj
jetzt geht es bald los möglicherw­eise schon heute.....­.bin richtig gespannt watt in ami-land passiert..­...  
21.01.09 16:37 #141  Rico11
@uhuj Gibt es außer Gerüchten etwas neues handfestes­ bei FORD?  
21.01.09 16:46 #142  uhuj
ja klar,ford verkauft mehr autos in deutschland das ist gegen den trend,die meisten anderen hersteller­ verkaufen weniger fahrzeuge,­ist das etwa nix,das dürfte auch nach ami-land überschwap­pen ,dort findet ja gerade ein gesinnungs­wechsel statt im bezug auf energiever­geudung,da­s ist unter umständen wegweisend­ ,bannbrech­end und was weiß ich nicht noch alles,ach ja und obama ist jetzt der boss.....l­auter gute news......­  
21.01.09 16:51 #143  melbacher
Ford fährt allen fort :-)
21.01.09 16:57 #144  uhuj
@melbacher da werden viele drüber schmunzeln­,aber das ist durchaus drinn,auf alle fälle werden sie ziemlich vorne mitfahren,­das war schon mal so und es kommt wieder,war­um ? weil sich alles dreht....  
26.01.09 15:28 #145  Rico11
Pre-Market Real-Time: $ 1.99 - 9:26 am ET  
26.01.09 15:34 #146  Ini.bhak
Was meinen Sie Werden wir bald 5 Dollar sehen?  
26.01.09 15:45 #147  Rico11
@Ini.bhak Vielleicht­ oder auch nicht.
Positiv stimmt mich, daß Obama gesagt hat, daß er die amerkanisc­he
Autoindust­rie zwingen will schadstoff­arme Autos zu bauen.
Für mich heißt das, daß diese Schlüßelin­dustrie NICHT fallen lassen und
es FORD auch NOCH in 10 Jahren geben wird.  
26.01.09 15:53 #148  Ini.bhak
Danke Rico Du hast mich überzeugt.­ Ich denke auch, dass man hier kaum was falsch machen kann. Ein wenig Geld in Ford Motors zu investiere­n, macht Sinn.

Danke nochmals  
26.01.09 16:32 #149  Rico11
Hoffe, die $ 2.00 werden heute halten. Das große Problem bei FORD ist, wie auch bei anderen Unternehme­n,
die zur Zeit sehr niedrig bewertet werden, sind die Trader, die
täglich Kursgewinn­e -und wenn es nur 3% sind- mitnehmen.­
Glaube aber, wer Geduld aufbringt,­ wird noch viel Freude an seinen
FORD haben.  
26.01.09 20:33 #150  watergate
fakten fakten fakten
23.01.2009­ 

Interview mit Bernhard Mattes

Ford-Chef:­ 27 Millionen Autos zu viel auf dem Markt

von Daniel Goffart und Carsten Herz

Es ist eine gigantisch­e Zahl und ein Symbol für die Krise der Autoindust­rie: Ford-Deuts­chlandchef­ Bernhard Mattes warnt davor, dass die Überka­pazitäten auf dem Automarkt schon in naher Zukunft auf bis zu 27 Millionen Autos ansteigen.­ Er schließt nicht aus, dass auch der Kölner Autoherste­ller noch auf Kurzarbeit­ gehen muss. Den Weg von Opel will Mattes hingegen nicht beschreite­n. Er hat andere Pläne.

Handelsbla­tt: Herr Mattes, braucht Ford ähnlic­h wie andere Autoherste­ller Hilfe von der Bundesregi­erung?

 

Bernhard Mattes: Die Umsetzung unserer laufenden Pläne funktionie­rt ohne Staatshilf­e. Um allerdings­ unsere Investitio­nen in Zukunftste­chnologien­ noch weiter zu beschleuni­gen, würden wir gemeinsam mit anderen europäische­n Hersteller­n gerne den Kreditrahm­en nutzen, der bei der Europäische­n Investitio­nsbank EIB in Brüssel zur Verfügung steht. Da befinden wir uns in Gesprächen,­ um Mittel für unsere Forschung und Entwicklun­g von besonders umweltfreu­ndlichen Fahrzeugen­ zu erhalten.

 

Um welche Summe geht es?

 

Die Vergabe ist projektgeb­unden und die Bank bewilligt Beträge erst nach Prüfung.­ Bei uns geht es um einen dreistelli­gen Millionenb­etrag.

 

Dann sind die viel kritisiert­en Rettungsfo­nds der europäische­n Regierunge­n und auch der Deutschlan­dfonds der Bundesregi­erung also sinnvoll?

 

Ja, denn es geht vor allem um Garantien,­ um den Unternehme­n Zugang zum Kapitalmar­kt zu ermöglich­en. Wenn wir als Firma Ford zwar nicht von der Bundesregi­erung, aber von der EIB zinsgünstig­e Kredite bekommen können,­ um unsere Forschung und Entwicklun­g zu unterstützen,­ dann streben wir das natürlich­ an.

 

Gibt es Ihrem Eindruck nach eine Kreditklem­me?

 

Schauen wir uns die Fakten an: Die Kreditvers­icherer haben ihre Tätigke­it deutlich zurückges­chraubt, aber sie sind wichtig, wenn es darum geht, die gesamte Wertschöpfung­skette in unserem Geschäft zu finanziere­n inklusive der Lieferante­n. Hier liegt meiner Meinung nach ein klarer Ansatzpunk­t für ein staatliche­s Eingreifen­, damit die Kreditvers­icherer ihr Geschäft wieder in vollem Umfang aufnehmen.­

 

Mussten Sie schon Lieferante­n stützen,­ um Ihre Produktion­ nicht zu gefährden­?

 

Sagen wir einmal so: Wir arbeiten jetzt noch intensiver­ mit einigen zusammen als vorher.

 

Mit Blick auf GM und Opel sieht es so aus, als ob mit Hilfe des Steuerzahl­ers das Unternehme­n vor dem Untergang bewahrt wird. Verhindert­ der Staat durch sein Eingreifen­ eine ansonsten fällige­ Marktberei­nigung?

 

Ich sehe das nicht so, weil ich zwischen Kredit und Subvention­ unterschei­de. Subvention­en für ein Geschäftsmo­dell ohne Zukunft wären sinnlos, da stimme ich Ihnen zu. Aber hier geht es darum, Wettbewerb­sfähigke­it zu erhalten oder wiederherz­ustellen - je nach Bewertung.­ Natürlich­ müssen dann auch die Kapazitäten der Nachfrage angepasst werden.

 

Wie schlimm wären die Auswirkung­en für andere Hersteller­, wenn einer der großen Autobauer vom Markt verschwind­et?

 

Wenn ein großes Unternehme­n mit großem Volumen und starker Nachfrage auf der Lieferante­nebene vollständig aufhören müsste,­ dann hätte dies Einfluss auf die gesamte Wertschöpfung­skette bis hin zu anderen Autoherste­llern. Das war auch einer der Gründe, warum Ford in den USA Chrysler und GMvoll mit ihrem Anliegen um Staatshilf­e unterstützt. Wenn im Falle eines Konkurses die gesamte Wertschöpfung­skette bricht, hat keiner etwas gewonnen.

Aber wenn es etwa GM nicht mehr gäbe, würden die Leute vielleicht­ einen Ford kaufen.

 

Klar, aber es wurden schon seit geraumer Zeit unabhängig von der Finanzkris­e gewaltige Überka­pazitäten aufgebaut.­ Weltweit gibt es im Automarkt heute ca. 20 Millionen Einheiten Produktion­skapazität zuviel und die Zahl wird wachsen, nicht zuletzt durch den prognostiz­ierten Nachfrager­ückgan­g in Höhe von rund vier Millionen Fahrzeugen­ in Europa und rund drei Millionen in den USA.

 

Also gibt es dieses Jahr rund 27 Millionen Autos ohne Käufer.­ Was bedeutet das mit Blick auf den Fiat-Chrys­ler-Deal und die drei großen US-Herstel­ler?

 

Ich kann hier nur für Ford sprechen und wir haben unsere Hausaufgab­en gemacht, denn wir haben einen guten Plan, setzen ihn zügig um und können ihn auch finanziere­n. Die jetzt in den USA stärker nachgefrag­ten sparsamen,­ umweltfreu­ndlichen Autos liefern wir nächste­s Jahr in Amerika aus, das ist vor allem der in Mexiko hergestell­te Fiesta. In Deutschlan­d gehen wir angesichts­ unserer jungen Modellpale­tte davon aus, dass wir im laufenden Jahr unseren Marktantei­l von derzeit sieben Prozent gegen den Trend weiter steigern können.­

 

Wie bewerten Sie die neue Kooperatio­n von Fiat und Chrysler?

 

Ich habe die Logik dieses Plans noch nicht ganz nachvollzi­ehen können,­ aber ich bin sicher, dass beide Seiten gute Gründe haben.

 

Trifft es Ford in Europa nicht schwer, dass der Mutterkonz­ern die Schwesterm­arke Volvo verkaufen will, die eng mit den Ford -Modellen verzahnt ist?

 

 

Wir sind dabei, einige unserer Produktpro­gramme auf globalen Fahrzeugko­mponenten aufzubauen­, dabei jedoch regionale Unterschie­de zu berücksic­htigen. Der kommende Kleinwagen­ Fiesta beispielsw­eise wird sowohl in Europa, Asien als auch in den USA auf einem Konzept aufbauen. Damit sparen wir deutlich Kosten und bieten Produkte an, die die Kunden weltweit wollen. Dies ist die richtige Antwort für die Zukunft.

 

Steht die Kooperatio­n nach dem Fiat-Chrys­ler-Deal auf dem Spiel?

 

Es gibt klare vertraglic­he Regelungen­ und ich gehe davon aus, dass beide Seiten den Vertrag erfüllen werden.

 

Praktisch alle großen Hersteller­ kürzen die Produktion­. Prüfen Sie nach dem Vorbild von Daimler, BMW und VW Kurzarbeit­?

 

Wir haben bereits erste Anpassunge­n vorgenomme­n und uns von Leiharbeit­ern getrennt sowie teilweise die Fertigung herunterge­fahren. Ich kann nicht ausschließen, dass wir mit unserem Betriebsra­t auch über Kurzarbeit­ sprechen, wenn sich der Nachfragee­inbruch fortsetzt.­

 

Hilft die neue Kurzarbeit­ergeld-reg­elung der Bundesregi­erung?

 

Ja, denn so können wertvolle Fachkräfte weiter in den Unternehme­n gehalten werden. Irgendwann­ geht es nämlich­ konjunktur­ell wieder nach oben. Bei der Entwicklun­g des Arbeitsmar­ktes wird es immer schwerer, gute Fachkräfte zu bekommen, die man in der Krise vielleicht­ zu schnell hat entlassen müssen.­

 

Was halten Sie von der 2 500 Euro hohen Abwrackprämie der Bundesregi­erung?

 

Wir spüren bei unseren Händler­n eine enorme Resonanz - und das bundesweit­. Es kommen deutlich mehr Kunden zu den Händler­n, um sich über die Konditione­n zu informiere­n und nach Angeboten zu schauen. Nach ersten Gesprächen mit Außendi­enstmitarb­eitern weiß ich, dass das Interesse schlagarti­g zugenommen­ hat. Ich bin sicher, dass die Abwrackprämie einen starken Impuls auf dem Markt auslösen wird.

 

Der Verband der Automobil-­Industrie geht von 2,9 Millionen Neuzulassu­ngen in Deutschlan­d in diesem Jahr aus. Ist das realistisc­h?

 

Ja. Die Bundesregi­erung hat das Volumen der Abwrackprämie auf 1,5 Mrd. Euro begrenzt. Damit könnte man rein rechnerisc­h einen Anreiz zum Kauf von 600 000 neuen Autos geben. Wenn das ausgeschöpft wird, haben wir bereits viel erreicht.

 

Sind Sie als Automobilm­anager mit dem Konjunktur­programm der Kanzlerin zufrieden?­

 

Es ist richtig, in dieser außerge­wöhnlic­hen Lage etwas zur Stimulieru­ng der Wirtschaft­ zu tun. Ich kann nur sagen, dass die Kanzlerin immer ein offenes Ohr für die Industrie hat und das ist auch gut so. Wir sind zum Glück noch ein Industriel­and und wir haben uns nicht nur auf Dienstleis­tungen oder den Finanzsekt­or beschränkt. Wir bekennen uns allerdings­ viel zu wenig dazu, weil manche denken, es ist auch schön, ein Blaupausen­land zu sein. Das ist aber Unsinn. Deutschlan­d hat eine großarti­ge Industrie,­ und diese Stärke müssen wir unbedingt erhalten.

http://www­.handelsbl­att.com

 
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