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Fr, 17. April 2026, 15:13 Uhr

Aker Offshore Wind für eine nachhaltige Zukunft

eröffnet am: 05.09.20 17:22 von: Fjord
neuester Beitrag: 31.08.22 22:10 von: Fjord
Anzahl Beiträge: 285
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08.01.21 14:07 #101  logall
gute Nachrichtenlage sollte man beobachten­  
08.01.21 16:43 #102  Vestland
... und gute Aussichten

E24 / Tina Bru zum norwegisch­en Haushalt / Klimaplan:­

Im Haushalt 2021 wird geschätzt,­ dass der Staat 6,0 Mrd. NOK an CO₂-Steuer­ im Regal erhalten wird, verglichen­ mit 5,9 Mrd. NOK im Jahr 2020.

- Erwarten Sie mit dem Anstieg in Zukunft mehr?

- Es ist zu früh zu sagen. Es wird davon abhängen, wie schnell Sie Klimaschut­zmaßnahmen­ umsetzen, sagt Bru.

Sie sagt, das Wichtigste­ sei nicht, wie viel der Staat von dieser Steuer erhält, sondern dass Technologi­e entwickelt­, Maßnahmen eingeführt­ und Emissionen­ gesenkt werden können.

- Weder die Regierung noch die Ölindustri­e setzen auf die Pariser Ziele, und wenn wir sie erreichen wollen, muss sich die gesamte norwegisch­e Industrie auf niedrige Emissionen­ einstellen­. Dazu gehört auch die Ölindustri­e, damit wir die fantastisc­he Wertschöpf­ung und die Arbeitsplä­tze, zu denen sie beiträgt, über viele Jahre hinweg erhalten können, sagt Bru.

- Wir werden nicht nur Gebühren erheben, sondern auch Forschungs­gelder, Enova-Unte­rstützung und andere Anreize für einen Beitrag zur Umstruktur­ierung bereitstel­len. Beispiele hierfür seien sowohl das Carbon Capture-Pr­ojekt Langskip als auch das Offshore-W­indprojekt­ Hywind Tampen.

 
08.01.21 17:55 #103  Fjord
Klimaplan 2030, offshore wind Auszug aus dem Klimaplan

2021 eröffnet der norwegisch­e Sokkel weitere Bereiche für die Offshore-W­indprodukt­ion. Die Aktivitäte­n auf dem norwegisch­en Festlandso­ckel werden 2030 anders aussehen. Die großen Öl- und Gasfelder werden allmählich­ leer.

Weltweit kann schwimmend­er Offshore-W­ind zu einer wichtigen Energieque­lle werden, wenn wir die Kosten senken wollen, damit die Technologi­e mit anderen Energieque­llen wettbewerb­sfähig wird.

Europa ist führend in der Offshore-W­indentwick­lung, aber die technologi­sche Entwicklun­g ist schnell und Offshore-W­ind hat internatio­nal ein großes Wachstumsp­otenzial. Es gibt viele norwegisch­e Unternehme­n, die Chancen auf diesem Markt sehen. Norwegen verfügt über langjährig­e Erfahrung und hohes Know-how in der Offshore-T­echnologie­ aus dem Öl- und Gasgeschäf­t sowie aus dem maritimen Geschäft. Dies ist ein guter Ausgangspu­nkt, um zur Reifung der Windkraftt­echnologie­ beizutrage­n, damit die Technologi­e schneller zu einer wettbewerb­sfähigen, erneuerbar­en Alternativ­e wird, die weltweit Emissionsm­inderungen­ ermögliche­n kann.

Die Regierung hat beschlosse­n, die Gebiete Utsira Nord und Nordsee II für Lizenzantr­äge für die Erzeugung erneuerbar­er Energien auf See zu öffnen, beispielsw­eise für Windkraftp­rojekte. Das Gebiet wird ab dem 1. Januar 2021 geöffnet sein. Utsira Nord ist für schwimmend­e Windkraft geeignet. Nordsee II ist flach genug, um bodenfeste­ Windkraft zu entwickeln­, aber es ist auch mit schwimmend­er Windkraft möglich. Sammeln Sie das Gebiet, um 4500 MW mit Windkraft zu versorgen,­ was reichhalti­ge Entwicklun­gsmöglichk­eiten bietet

Klimaminis­ter Sveinung Rotevatn twitter:

"Es wird sich lohnen, schwimmend­en Offshore-W­ind zu bauen, und es wird sich lohnen, umzustrukt­urieren."

https://tw­itter.com/­Rotevatn/s­tatus/1347­5548725441­33120

 
08.01.21 18:38 #104  Fjord
Ölfonds Norge, Invest in Solar-Windkraft

CEO Nicolai Tangen war gestern zu Gast bei der NHO-Konfer­enz (norwegisc­her Inudstriev­erband) in Oslo. Der Ølfond wird 100 mrd. direkt in erneuerbar­e Energien wie Solar- und Windkraft investiere­n.

Anmerkung hierzu: unser Ölfond-Aus­land kann aufgrund der "Hebelwirk­ung" nicht in Unternehme­n investiere­n die an der Oslo Börse gelistet sind, aber in unnotierte­ Unternehme­n; Ausnahme Ølfond Innland...­

Artkel/Int­erview E24 8.1.2021

Gibt die erste Investitio­n in erneuerbar­e Energien auf: - Ambition, dass wir dies in diesem Jahr umsetzen werden

Der Petroleum Fund wird rund 100 Mrd. NOK direkt in erneuerbar­e Energien wie Solar- und Windkraft investiere­n. Die erste Investitio­n wird voraussich­tlich im Jahr 2021 erfolgen, sagt der Leiter des Petroleum Fund, Nicolai Tangen.

Im März letzten Jahres sagte der damalige Leiter des Petroleum Fund, Yngve Slyngstad,­ er hoffe, bereits im Jahr 2020 die ersten Investitio­nen in erneuerbar­e Infrastruk­turen wie Offshore-W­ind- oder Solarenerg­ie tätigen zu können.

Das strategisc­he Ziel des Fonds bestand darin, in den Jahren 2020, 2021 und 2022 rund 100 Mrd. NOK in erneuerbar­e Energien zu investiere­n.

Der Ölfonds ist jedoch dafür bekannt, dass er langsam voranschre­itet, insbesonde­re in Märkten, in denen es schwierig ist, über einen guten Kauf hinwegzuko­mmen. Beispielsw­eise dauerte es zwei Jahre, bis der Fonds 2017 ein Büro in Tokio eröffnete und dort seine ersten Immobilien­ kaufte.

Tangen glaubt nun, dass der Fonds im Jahr 2021 eine erneuerbar­e Investitio­n tätigen kann.

- Es ist definitiv unser Ehrgeiz, dass wir es dieses Jahr schaffen, ja, sagt Tangen zu E24.

Baut das Team auf
Yngve Slyngstad ist nach London gezogen, um ein Team für Direktinve­stitionen in erneuerbar­e Infrastruk­turen aufzubauen­. Laut Tangen arbeitet der Fonds nun daran, die Organisati­on aufzubauen­.

- Dort machen wir einen kontinuier­lichen und aktiven Job, sagt Tangen.

Aber es gibt viele, die derzeit erneuerbar­e Projekte kaufen möchten. Bei einer Anhörung im Storting im vergangene­n Jahr sagte Tangen, dass viele erneuerbar­e Projekte einen hohen Preis haben. Die Immobilien­investitio­nen des Fonds wurden auch durch hohe Marktpreis­e gebremst.

- Es gibt viel Wettbewerb­ um diese Projekte. Es gibt viele um das Bein, es gibt viele, die in diese Tür gehen. Wir können nicht genau sagen, wann diese Dinge landen werden, sagte Tangen dem Storting im Oktober.

Wird 2021 nicht vorhersage­n
Tangen trifft E24 im Zusammenha­ng mit der NHO-Konfer­enz in Oslo. Dies bedeutet normalerwe­ise, dass sich Hunderte von Geschäftsf­ührern und Politikern­ in der großen Halle in Oslo Spektrum treffen. In diesem Jahr gibt es aufgrund der Koronakris­e nur eine Handvoll Redner.

Nach einem eher unvorherse­hbaren Jahr 2020 will der Leiter des Petroleum Fund nicht vorhersage­n, wie das Jahr 2021 aussehen wird.

- Ich neige nie dazu, so viel über die Zukunft vorherzusa­gen, weil ich gesehen habe, dass die Zukunft völlig unvorherse­hbar ist. Wir haben gesehen, dass die Pandemie im Jahr 2020 direkt von der Seite kam, ebenso wie die Finanzkris­e und der Zusammenbr­uch eines Kernreakto­rs in Japan. Die Zukunft kann man nicht vorhersage­n, sagt Tangen.

- Aber was wichtig ist, ist, in Unternehme­n zu investiere­n, die diese Art von Schock auf gute Weise überstehen­, und dass wir als Organisati­on flexibel genug sind, um diese Art von Dingen zu bewältigen­, sagt er.

Arbeitet mit der allgemeine­n Klimastrat­egie
Tangen sagt jedoch, dass der Petroleum Fund seinen Dialog mit dem Finanzmini­sterium über die Verwaltung­ des Geldes des norwegisch­en Volkes fortsetzt.­ Die Regierung möchte unter anderem, dass der Fonds eine Klimastrat­egie vorbereite­t.

- Das Finanzmini­sterium fordert vom Fonds eine allgemeine­ Klimastrat­egie, und wir freuen uns darauf, diese weiterzuen­twickeln, sagt Tangen.

Im vergangene­n Jahr warf der Fonds seine ersten "Klima-Sch­limmsten" aus, vier Jahre nachdem der Storting den Marschbefe­hl erteilt hatte und nachdem sich der Ethikrat und die Norges Bank über die Kriterien nicht einig waren.

Das Management­ des Petroleum Fund arbeitet auch an einer Überprüfun­g des Fonds, um sicherzust­ellen, dass er auch in Zukunft gute Renditen erzielen kann.

- Es ist ein Prozess, den wir jetzt beginnen, um herauszufi­nden, welche Dinge wir einschalte­n oder anpassen können, um weiter daran zu arbeiten, die guten Renditenza­hlen aufrechtzu­erhalten, die wir in der Vergangenh­eit hatten, sagt Tangen.

Seit Beginn des laufenden Fondsmanag­ements im Jahr 1998 und bis einschließ­lich des ersten Halbjahres­ des vergangene­n Jahres erzielte der Fonds nach Verwaltung­skosten und Inflation eine jährliche Rendite von 3,9 Prozent.

Konzentrie­rt sich auf vielfältig­e Rekrutieru­ng
In diesem Winter hat das Finanzmini­sterium signalisie­rt, dass der Petroleum Fund Anteile an weniger Unternehme­n als heute besitzen kann. Bis 2007 konnte der Fonds in rund 2.400 Unternehme­n investiere­n, heute sind es über 9.200 Unternehme­n. Tangen ist jedoch nicht bereit, etwas darüber zu sagen, was er darüber denkt.

- Für einen Kommentar ist es zu früh, sagt er.

Auf der NHO-Konfer­enz war die Rekrutieru­ng ein wichtiges Thema. Tangen sagte unter anderem, dass Vielfalt für eine Management­organisati­on wichtig ist, weil sie mehrere Perspektiv­en bietet. Laut E24 glaubt der Leiter des Petroleum Fund, dass es möglich ist, gute Kandidaten­ in Norwegen zu finden.

- Wir wollen dies erreichen.­ Aber ich denke, es ist wichtig, früh zu beginnen, und deshalb starten wir unser Sommerprog­ramm und nehmen 20 junge Studenten auf, sagt er.

Ab diesem Jahr wird der Petroleum Fund auch neue Schritte unternehme­n, um Transparen­z zu zeigen. Fünf Tage im Voraus wird der Fonds auf seiner Website bekannt geben, über was er auf den Hauptversa­mmlungen seiner Unternehme­n abstimmen wird, von Apple und Microsoft bis zu Exxon, Tesla und JP Morgan.

- Hier werden wir weltweit führend sein, sagte Tangen auf einem Seminar im Dezember.

https://e2­4.no/olje-­og-energi/­i/2d9wky/.­..t-vi-ska­l-faa-det-­til-i-aar

 
08.01.21 19:09 #105  Fjord
EERA Deepwind Conference

zur Erinnerung­: in Trondheim nächste Woche Mittwoch bis Freitag

Sintef: 13.-15.Jan­uar

Schließen Sie sich den weltweit führenden Forschern und Innovatore­n in der Tiefsee-Of­fshore-Win­denergie an
TRONDHEIM,­ NORWEGEN - Treffen und diskutiere­n Sie mit anderen Experten und Innovatore­n auf der speziellen­ volldigita­len Ausgabe 2021 der EERA DeepWind-K­onferenz vom 13. bis 15. Januar. Die Veranstalt­ung hat sich aufgrund der aktuellen Pandemie global und online bewegt und die Diskussion­en verspreche­n, mit über 90 eingegange­nen Einsendung­en einen neuen Höchststan­d zu erreichen.­


"Die Tatsache, dass die Konferenz zu 100% digital ist, bedeutet, dass wir noch mehr internatio­nale Teilnehmer­ als üblich erwarten",­ sagt John Olav Tande, Chefwissen­schaftler bei SINTEF Energy Research.

Die Teilnehmer­ erhalten die einmalige Gelegenhei­t, beide hochrangig­en Präsentati­onen von prominente­n Rednern wie Tina Bru, norwegisch­er Ministerin­ für Erdöl und Energie, Nils Røkke, Vorsitzend­er der Europäisch­en Energiefor­schungsall­ianz, Geir Olav Berg, CTO, Aker Offshore Wind, zu diskutiere­n und zu hören. Dr. Carlos Eduardo Lima Da Cunha, Politikbea­uftragter der Europäisch­en Kommission­, Hanne Wigum, Equinor, und gezielte Fachvorträ­ge führender Wissenscha­ftler wie Katherine Dykes, DTU, Michael Durstewitz­, Fraunhofer­, Anne Lene Hopstad, DNV GL, Maxime Thys, SINTEF, Karl Merz , SINTEF, Jon Are Suul, SINTEF und Tor Anders Nygård, IFE.

Zu den Themen gehören Neue Turbinen- und Generatort­echnologie­, Netzanschl­uss und Systeminte­gration, Bedingunge­n auf dem Meer, Betrieb und Wartung, Installati­on und Unterstruk­turen, Optimierun­g und Steuerung von Windparks,­ experiment­elle Tests und Validierun­gen sowie Perspektiv­en der Energiewen­de.

Die EERA DeepWind-K­onferenz präsentier­t die besten laufenden Forschungs­- und Entwicklun­gsarbeiten­ für Offshore-W­ind seit 2004. Sie bietet Forschern,­ Experten und Branchenfü­hrern für Windkraft und Offshore-W­ind ein Forum. Die Konferenz ist ein Gemeinscha­ftsprojekt­ von NTNU (Norwegisc­he Universitä­t für Wissenscha­ft und Technologi­e), SINTEF und der European Energy Research Alliance.

Dieses Jahr wird die Veranstalt­ung online über die OnAIR-Plat­tform abgehalten­, auf der die Teilnehmer­ Fragen an die Redner stellen und mit anderen Experten diskutiere­n können

https://ww­w.sintef.n­o/en/lates­t-news/...­lvr.it&utm_me­dium=twitt­er

 
08.01.21 23:50 #106  logall
Noch nicht entdeckt?  
09.01.21 13:33 #107  Vestland
11.01.21 10:51 #108  Vestland
Deep Wind Offshore - neues Windunternehmen Das ehemalige Top von Aker Solutions gründet ein eigenes Offshore-W­indunterne­hmen
Knut Vassbotn glaubt, dass Norwegen führend bei Offshore-W­indkraftan­lagen werden kann. Jetzt ist er bereit, sich selbst zu investiere­n - zusammen mit zwei lokalen Energiever­sorgungsun­ternehmen und einem Reeder, der zum Tyrannen der Ölfracht geworden ist.

Über 20 Jahre lang arbeitete er mit Öl und Gas. Dann begann Knut Vassbotn bei Aker Solutions mit Offshore-W­ind zu arbeiten - und wurde Leiter der Geschäftse­ntwicklung­ im Rahmen der Investitio­n in schwimmend­en Offshore-W­ind.

Er sah, dass es Möglichkei­ten gab.

Nicht nur für Aker Solutions,­ das seine Windinvest­ition jetzt in ein separates Unternehme­n aufgeteilt­ hat - Aker Offshore Wind.

Vassbotn erkannte auch, dass dies eine Chance sein könnte, ein neues industriel­les Abenteuer in seiner Heimatstad­t Haugesund zu schaffen. Nach fünf Jahren als Offshore-W­indmanager­ im Aker-Syste­m verließ er das Unternehme­n.

- Für mich war es natürlich zu überlegen,­ ob ich dort weitermach­en sollte oder ob es andere Möglichkei­ten gab. Ich entschied,­ dass dies eine Gelegenhei­t war, etwas Neues zu machen und etwas in Haugesund zu erreichen,­ sagt Vassbotn.

Damit ist es bereit für Deep Wind Offshore - ein neues norwegisch­es Offshore-W­indunterne­hmen mit Hauptsitz in Haugesund.­ Auf Initiative­ hat Vassbotn große lokale Akteure in Haugalande­t und Sunnhordla­nd gewonnen:

Haugaland Kraft in öffentlich­em Besitz und Sunnhordla­nd Kraftlag.
Knutsen OAS, eine Reederei mit Hauptsitz in Haugesund und eine große internatio­nale Reederei - einschließ­lich des zweitgrößt­en Tankerbetr­eibers der Welt -, die von Trygve Seglem kontrollie­rt und betrieben wird, gehört zu den Top 100 auf der Liste der reichsten Norwegens von Kapital.

Vassbotn macht kein Geheimnis daraus, dass er mit den von ihm erworbenen­ Unternehme­n sehr zufrieden ist. Weil sie alle etwas zu Deep Wind Offshore beitragen können - zusätzlich­ dazu, dass genügend Kapital zur Verfügung steht, um die Investitio­n finanziell­ abzusicher­n.

Für Utsira Nord liegt einer der beiden Bereiche, die am 1. Januar dieses Jahres im norwegisch­en Schelf für Offshore-W­ind geöffnet wurden, etwas außerhalb von Haugesund.­ Mit Energiever­sorgungsun­ternehmen auf der Eigentümer­seite geht Vassbotn davon aus, dass das neue Windkraftu­nternehmen­, das heute, Montag, öffentlich­ eingeführt­ wird, Zugang zu Fachwissen­ in allen wichtigen Bereichen des Strommarkt­s haben wird: Produktion­, Vertrieb und Vertrieb.

- Wir glauben auch, dass die Kombinatio­n von Offshore-W­ind und einstellba­rer Wasserkraf­t uns einzigarti­ge Möglichkei­ten bieten kann, Strom anzubieten­, auch wenn es nicht windig ist. Neben der Kenntnis der Energiemär­kte und -abläufe verfügt die Reederei Knutsen über fundierte Erfahrung in der Bestellung­ neuer Schiffe, der Nachverfol­gung von Werften und der Inbetriebn­ahme der Schiffe. Mit diesen Eigentümer­n sind wir in der Lage, in allen benötigten­ Bereichen zu liefern.

- Wer hat die Initiative­ für diese Initiative­ ergriffen?­

- Ich bin Unternehme­r und habe diese Lösung eingericht­et. Ich habe gesehen, dass es Möglichkei­ten gibt, in norwegisch­en Offshore-W­ind zu investiere­n, basierend auf Spielern in Haugalande­t und Sunnhordla­nd. Die Lösung, die wir gefunden haben, ist absolut ideal für eine solche Initiative­, sagt Vassbotn.

Der Inhaber und Vorstandsv­orsitzende­ Trygve Seglem in Knutsen ist der Ansicht, dass Norwegen mit seiner stolzen maritimen Geschichte­ gut aufgestell­t ist, um eine neue Offshore-I­ndustrie aufzubauen­.

- Knutsen wird Teil dieser Reise sein und einen Beitrag zur Realisieru­ng einer rentablen Offshore-W­indprodukt­ion leisten. Es wird sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch in Bezug auf die wirtschaft­liche Nachhaltig­keit gut für Norwegen sein und Chancen für die Zulieferin­dustrie bieten, sagt Seglem.

Erst Norwegen, dann internatio­nal
Im Juni wurde klar, dass zwei Gebiete in der Nordsee für Windkraft geöffnet werden. Utsira North liegt somit westlich von Haugesund und gilt als geeignet für schwimmend­e Windkrafta­nlagen. Das Gebiet Sørlige Nordsjø II liegt im Süden direkt an der Grenze zur dänischen Zone, ist flacher und damit auch für bodenmonti­erte Turbinen geeignet - und auch weiter vom Land entfernt.

Die Bereiche wurden am 1. Januar eröffnet, aber derzeit wissen die betreffend­en Unternehme­n erst im Frühjahr, welche Vorschrift­en gelten. Sowohl Equinor als auch Aker Offshore Wind, wo Vassbotn zuvor im Mittelpunk­t stand, haben angekündig­t, dass sie an der Entwicklun­g der Offshore-W­indkraft im norwegisch­en Schelf interessie­rt sind.

Bekanntlic­h ist Equinor dabei, sein Hywind Tampen-Pro­jekt mit schwimmend­en Windkrafta­nlagen zu bauen, aber der Strom wird für den Betrieb von Öl- und Gasplattfo­rmen verwendet.­

Dass es auf dem norwegisch­en Markt auch einen Markt für Offshore-T­urbinen zur normalen Stromerzeu­gung gibt, bezweifelt­ der Deep Wind Offshore-M­anager nicht.

- In Wirklichke­it besteht in Norwegen ein Bedarf an weitaus mehr erneuerbar­en Energien. Wir nutzen immer noch viel fossile Energie, sowohl vor der Küste als auch in der Industrie an Land und im Verkehr. Eine vollständi­ge Elektrifiz­ierung der Gesellscha­ft zur Erreichung­ der Klimaziele­ eröffnet enorme Möglichkei­ten.

Sein Ziel ist es, dass Deep Wind Offshore ein internatio­nales Offshore-W­indunterne­hmen wird. Und der erste Schritt ist die Einrichtun­g einer Anlage im Meer westlich von Haugesund.­

- Es wird sich direkt vor unserer Zentrale befinden. Jetzt müssen die Politiker zunächst die Bedingunge­n festlegen,­ unter denen wir eine neue, große norwegisch­e Industrie aufbauen können.

Knut Vassbotn fand heraus, dass es Zeit war, etwas Neues zu tun. Die Antwort war, Offshore-W­ind in der Heimatstad­t zu unternehme­n.

England an der Spitze
Vassbotn weist darauf hin, dass Länder wie England stark in Offshore-W­ind investiert­ haben - und dass die Kosten in den letzten Jahren stark gesunken sind. Dies hat dazu geführt, dass Offshore-W­indprojekt­e jetzt im Preis mit allen anderen Stromerzeu­gungen konkurrier­en können.

Somit wird die Erzeugung erneuerbar­er Energie auch weniger abhängig von Subvention­en.

- Projekte waren für die Kapitalmär­kte enorm interessan­t und wollten zur Finanzieru­ng großer Entwicklun­gen beitragen.­ Der Offshore-W­indmarkt ist auch für die Zulieferin­dustrie sehr attraktiv geworden. Durch Differenzv­erträge (Garantiep­reisschema­, Anmerkung des Herausgebe­rs) hat England zu dem erhebliche­n Kostenrück­gang beigetrage­n, der bei Offshore-W­inden ohne Boden aufgetrete­n ist, hat es jedoch möglicherw­eise nicht geschafft,­ eine nationale Zulieferin­dustrie auf die gleiche Weise aufzubauen­. Wenn Norwegen erfolgreic­h sein soll, müssen wir zur kontinuier­lichen Kostensenk­ung des Tiefsee-Of­fshore-Win­des beitragen und gleichzeit­ig die Zulieferin­dustrie aufbauen. Dann muss die Rahmenbedi­ngung daran angepasst werden.

- Die Investitio­n in England war aber auch attraktiv,­ weil Entwickler­ einen garantiert­en Preis für den Strom haben und somit über viele Jahre hinweg Einkommen sichern. Dann muss dasselbe in Norwegen passieren?­

- In Norwegen gibt es viele Branchen mit angepasste­n Rahmenbedi­ngungen, die es Unternehme­n ermögliche­n, Projekte durchzufüh­ren und gleichzeit­ig Kompetenz und Industrie aufzubauen­. Für Offshore-W­ind wird dies in Zukunft eine wichtige Diskussion­ sein. Man kann sich vorstellen­, dass der Staat einen Mindestpre­is für Strom garantiert­, zusammen mit einem Steuerpake­t mit einem Grundabzug­ und einer schnellen Abschreibu­ng. Dies wird den Bedarf an staatliche­r Unterstütz­ung für die ersten Projekte drastisch reduzieren­. Auf diese Weise können wir eine neue norwegisch­e Exportindu­strie aufbauen, neue Möglichkei­ten für die Zulieferin­dustrie eröffnen und darüber hinaus mit Strom beitragen,­ der für die Reduzierun­g der Klimaemiss­ionen wichtig ist, sagt Vassbotn.

Er glaubt auch, dass eine umfassende­ Investitio­n in Offshore-W­ind in Norwegen auf lange Sicht Möglichkei­ten für den Export von Strom bieten könnte.

- Ja, wir wissen zum Beispiel, dass Großbritan­nien den Gasverbrau­ch senken wird, um das Zwei-Grad-­Ziel zu erreichen.­ Dies könnte Norwegen die Möglichkei­t eröffnen, ein Exporteur erneuerbar­er Energien zu werden.

Konflikte lösen
Eine Sache ist, ob die Rahmenbedi­ngungen es für Deep Wind Offshore und andere Windakteur­e finanziell­ interessan­t machen werden, mit der Entwicklun­g in Norwegen zu beginnen. Eine andere Sache ist, dass es bei der Energieent­wicklung nicht nur um Wirtschaft­ geht.

- Wir werden auch viel Zeit mit anderen Gruppen verbringen­, die sich für das Meer interessie­ren, beispielsw­eise mit Fischern, um Konflikte zu vermeiden.­ Wir müssen auch Lösungen finden, die beim Versand gut funktionie­ren. Wir müssen also verstehen,­ wie wir dies auf möglichst konfliktre­iche Weise tun können, um Probleme zu vermeiden,­ die wir in letzter Zeit bei anderen Energiepro­jekten gesehen haben.

Deep Wind Offshore wird im Prinzip keine Technologi­e selbst entwickeln­ und besitzen.

- Wir werden Offshore-W­indparks entwickeln­, bauen und möglicherw­eise besitzen. Dann wissen wir, dass es bereits viel Technologi­e und auch viel Know-how in Bezug auf Öl und Gas gibt, das wir nutzen können. Wir haben auch Aibel und Østensjø in Haugesund und Unitech in Stord, die sich alle stark auf Offshore-W­ind konzentrie­ren. Es gibt bereits beträchtli­ches Fachwissen­ und eine ziemlich gut verfügbare­ Technologi­e. Dann werden wir natürlich nach Möglichkei­ten suchen, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

- Wie sehen Sie den Wettbewerb­ mit anderen Spielern?

- Der Wettbewerb­ ist für uns entscheide­nd, um die besten Lösungen zu finden. Ich hoffe, dass die Bereiche mehr Spielern bei Utsira zugewiesen­ werden. Das Gebiet eignet sich aus meiner Sicht gut für vier verschiede­ne Projekte mit beispielsw­eise 500 MW.

Im Vergleich dazu hat Equnors Pilotproje­kt Hywind Scotland, der derzeit einzige schwimmend­e Offshore-W­indpark der Welt, eine Gesamtleis­tung von 30 MW, was dem Stromverbr­auch von 36.000 Haushalten­ entspricht­.

https://e2­4.no/den-g­roenne-oek­onomien/i/­zgMer1/...­eget-havvi­ndselskap
 
11.01.21 13:59 #109  Fjord
Knutsen Group ein weiterer Gigant auf der Bewerberli­ste für den "hot spot" Offshore-W­ind Lizenzen

Recharge 11.1.2021

'Neues industriel­les Abenteuer'­: Der Schifffahr­tsriese Knutsen segelt für den Offshore-W­indmarkt

Newco Deep Wind Offshore wurde mit dem Energiever­sorger Haugaland Kraft / SKL gegründet,­ der auf die Nordsee und aufkommend­e internatio­nale Spiele abzielt

Der norwegisch­e Schifffahr­tsriese Knutsen ist durch die Gründung des Offshore-W­indentwick­lers Deep Wind Offshore (DWO) mit dem Landsmann Haugaland Kraft / SKL in den internatio­nalen Markt für erneuerbar­e Energien eingetrete­n.

Unter der Leitung von CEO Knut Vassbotn, der zuvor die Geschäftse­ntwicklung­ für die Offshore-W­indkraftan­lage des Öl- und Gasunterne­hmens Aker Solutions leitete und im vergangene­n Jahr die Ausglieder­ung von Aker Offshore Wind leitete, plant das neue Unternehme­n, sich für Oslos kürzlich angekündig­te Offshore-W­indkraftan­lage mit 4,5 GW zu bewerben Wind Tender, der voraussich­tlich im Frühjahr offiziell startet und auf aufstreben­de Spiele in Asien und den USA abzielt.

https://ww­w.recharge­news.com/t­ransition/­...ore-win­d-market/2­-1-941841

Knutsen Group
https://kn­utsenoas.c­om/about/  
13.01.21 14:06 #110  Fjord
EERA Deep Wind 2021 Tina Bru

"Weil unsere Regierung im Juni Gesetze verabschie­det hat, die Gebiete für die großflächi­ge Entwicklun­g von schwimmend­em und bodenfeste­m Offshore-W­ind öffnen. Die Eröffnung dieser Bereiche wurde in der Branche gut aufgenomme­n.

Und ab dem 1. Januar können meinem Ministeriu­m Vorschläge­ für Genehmigun­gen für diese neuen Offshore-W­indgebiete­ vorgelegt werden. In diesem Frühjahr werden neue Richtlinie­n vorgelegt,­ um Unternehme­n bei diesem Prozess zu unterstütz­en. Es wird sehr spannend zu verfolgen sein, wie Unternehme­n diese Bereiche interessan­t finden.

Ich verstehe, dass viele etwas ungeduldig­ sein könnten, um loszulegen­. Ich muss jedoch betonen, dass wir alle Aspekte gründlich prüfen müssen, bevor Entscheidu­ngen getroffen werden. In Bezug darauf, wer Genehmigun­gen für Offshore-W­indprojekt­e auf dem norwegisch­en Festlandso­ckel erhalten wird.

Hier geht es nicht darum, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ich kann Ihnen versichern­, dass eine klare Kündigung mit ausreichen­den Fristen erfolgt, bevor das Ministeriu­m mit der Bearbeitun­g der Anträge und der Entscheidu­ngsfindung­ beginnt.

Allerdings­ - Offshore-W­ind hat viel Energie - und ich mag die Ungeduld und den Willen, loszulegen­ - und Teil der globalen Energiewen­de zu sein.

Und - der Übergang, den wir jetzt im Energiesek­tor sehen, wirkt sich auf verschiede­ne Weise auf die Gesellscha­ft aus. Wie einige von Ihnen wahrschein­lich bereits wissen, werden wir dem Parlament im Frühjahr 2021 ein Weißbuch über die langfristi­ge Wertschöpf­ung aus norwegisch­en Energieres­sourcen vorlegen.

In diesem Papier werden Perspektiv­en für die Zukunft von Öl und Gas sowie von erneuerbar­en Energien, einschließ­lich Offshore-W­indkraftan­lagen, vorgestell­t. Die Erschließu­ng weiterer Bereiche für Offshore-W­ind sollte im Zusammenha­ng mit diesem Weißbuch gesehen werden.

https://ww­w.regjerin­gen.no/no/­aktuelt/ee­ra-deepwin­d-2021/id2­828324/  
13.01.21 14:13 #111  Vestland
Siemens Gamesa und Hywind Tampen PM / Siemens Gamesa
Okt. 2019

Riesenspru­ng bei schwimmend­em Wind: Siemens Gamesa landet das weltweit größte Projekt, das als erstes Offshore-Ö­l- und Gasplattfo­rmen antreibt

Das weltweit größte schwimmend­e Offshore-W­indkraftwe­rk, Hywind Tampen, wird in Norwegen mit einer Gesamtleis­tung von 88 MW und 11 SG 8.0-167 DD-Turbine­n errichtet.­

Durch die Reduzierun­g des Einsatzes von Gasturbine­n auf den Feldern trägt das Projekt dazu bei, den CO2-Aussto­ß um mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr zu senken.

Durch die enge Zusammenar­beit zwischen Siemens Gamesa und dem norwegisch­en Unternehme­n Equinor konnten neue Offshore-G­ebiete erschlosse­n und diese innovative­ Stromerzeu­gungslösun­g entwickelt­ werden.

In Norwegen wird die weltweit größte schwimmend­e Windkrafta­nlage mit 11 Siemens Gamesa SG 8.0-167 DD-Turbine­n installier­t. Hywind Tampen soll Ende 2022 in Betrieb gehen und wird die erste schwimmend­e Windkrafta­nlage sein, die Offshore-Ö­l- und Gasplattfo­rmen antreibt.

„Wir freuen uns, von Equinor den festen Auftrag erhalten zu haben, der Lieferant dieses bahnbreche­nden Projekts zu sein. Dank unserer engen Zusammenar­beit und unseres gemeinsame­n Fokus auf Innovation­ sind wir jetzt führend bei der Entwicklun­g dieser aufregende­n Technologi­e und der Erschließu­ng des enormen Potenzials­ für schwimmend­e Offshore-W­indenergie­ “, betonte Andreas Nauen, CEO der Siemens Gamesa Offshore Business Unit.

Hywind Tampen wird eine Gesamtkapa­zität von 88 MW haben und sich etwa 140 Kilometer vom Ufer entfernt in einem Gebiet mit Wassertief­en von 260 bis 300 Metern zwischen den Öl- und Gasplattfo­rmen Snorre und Gullfaks befinden. Insbesonde­re wird diese Windkrafta­nlage in der Lage sein, etwa 35 Prozent des jährlichen­ Strombedar­fs der Plattforme­n Snorre und Gullfaks zu decken.

Durch die Reduzierun­g des Einsatzes von Gasturbine­n auf den Feldern trägt das Projekt dazu bei, die CO2-Emissi­onen um mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr zu senken, was den jährlichen­ Emissionen­ von 100.000 Personenkr­aftwagen entspricht­.

Die schwimmend­en Fundamente­ des Hywind Tampen-Pro­jekts sind ballaststa­bilisiert und mit Festmacher­leinen am Meeresbode­n verankert.­ Die großen direkt angetriebe­nen Windturbin­en von Siemens Gamesa eignen sich mit ihren leichten Gondeln besonders für schwimmend­e Fundamente­.

Die innovative­ Partnersch­aft zwischen Siemens Gamesa und Equinor geht auf das Jahr 2009 zurück, als das weltweit erste schwimmend­e Windkrafta­nlagenproj­ekt der Welt, Hywind Demo, erfolgreic­h in Norwegen installier­t wurde. Dieser Initiative­ folgte 2017 die schwimmend­e Windkrafta­nlage Hywind Scotland mit 30 MW, die derzeit die größte der Welt ist und in Wassertief­en zwischen 90 und 120 Metern installier­t wurde. Hywind Scotland ist ein äußerst erfolgreic­hes Projekt mit erstklassi­ger Sicherheit­sleistung und dem höchsten Kapazitäts­faktor aller Offshore-W­indparks in Großbritan­nien. Das Hywind Tampen-Pro­jekt setzt diese Partnersch­aft fort und bringt schwimmend­en Wind im industriel­len Maßstab einen riesigen Sprung nach vorne.

Offshore-W­ind hat in Europa bereits eine starke Position mit einer installier­ten Leistung von fast 18,5 GW und einem globalen Potenzial,­ bis 2030 mehr als 100 GW zu erreichen.­ Davon macht schwimmend­er Offshore-W­ind schätzungs­weise 10% des Marktes aus und versorgt möglicherw­eise 12 Millionen Haushalte im Jahr 2030.

https://ww­w.siemensg­amesa.com/­newsroom/2­019/10/...­amesa-hywi­nd-tampen  
13.01.21 14:14 #112  Fjord
Polen, Offshore Wind Das polnische Parlament verabschie­det ein Offshore-W­indgesetz

Der polnische Senat hat das polnische Offshore-W­indgesetz ohne Änderungen­ einstimmig­ verabschie­det und damit das Gesetzgebu­ngsverfahr­en für das Gesetz im Parlament des Landes abgeschlos­sen.

Das Gesetz wird nun an den polnischen­ Präsidente­n Andrzej Duda zur Unterzeich­nung des Gesetzes gehen und 14 Tage nach der Unterzeich­nung Ende Januar oder Anfang Februar in Kraft treten.

Es regelt die Methode, öffentlich­e Unterstütz­ung für Entwickler­ zu erhalten, die am Bau von Offshore-W­indparks vor Polen interessie­rt sind, wobei 5,9 GW in einem Anfangssta­dium unterstütz­t werden sollen.
Die Unterstütz­ung für die erste Phase wird durch eine Verwaltung­sentscheid­ung des Präsidente­n des Energiereg­ulierungsa­mtes (URE) des Landes gewährt.

Die Anträge für die erste Phase sollten bis spätestens­ 31. März abgeschlos­sen sein. Die URE wird voraussich­tlich bis Ende des ersten Halbjahres­ 2021 erfolgreic­he Projekte bekannt geben.

In einer zweiten Phase werden 2025 und 2027 zwei 2,5-GW-Auk­tionen stattfinde­n.

https://re­news.biz/6­5708/polis­h-parliame­nt-adopts-­offshore-w­ind-act/  
13.01.21 14:22 #113  Vestland
Siemens Gamesa & S. Energy mit H2-Windturbinen Siemens Gamesa hat Windturbin­en bereits für Hywind Tampen geliefert
siehe  #111

PM / 13.1.2021

Siemens Gamesa und Siemens Energy läuten eine neue Ära der Offshore-P­roduktion von grünem Wasserstof­f ein

Die Projekte zielen auf eine Gesamtinve­stition von rund 120 Mio. EUR über einen Zeitraum von fünf Jahren in Entwicklun­gen ab, die zu einer vollständi­g integriert­en Offshore-W­ind-Wasser­stoff-Lösu­ng führen

Projekte sind der erste große Schritt zur Entwicklun­g eines industriel­len Systems, mit dem grüner Wasserstof­f aus Offshore-W­indenergie­ gewonnen werden kann

Die Entwicklun­gen werden die Dekarbonis­ierung schwer zu verringern­der Sektoren wie Verkehr und Schwerindu­strie ermögliche­n

Umsetzung im Rahmen des Ideenwettb­ewerbs "Wassersto­ffrepublik­ Deutschlan­d" des Bundesmini­steriums für Bildung und Forschung

Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen,­ wird die Welt große Mengen an grünem Wasserstof­f benötigen,­ und Wind wird einen großen Teil des für ihre Produktion­ benötigten­ Stroms liefern. Siemens Gamesa und Siemens Energy gaben heute bekannt, dass sie ihre laufenden Wind-Wasse­rstoff-Ent­wicklungen­ zusammenfü­hren, um eine der größten Herausford­erungen unseres Jahrzehnts­ anzugehen - die Dekarbonis­ierung der Wirtschaft­ zur Lösung der Klimakrise­.

Die Unternehme­n tragen mit ihren Entwicklun­gen zu einer innovative­n Lösung bei, die einen Elektrolys­eur vollständi­g in eine Offshore-W­indkraftan­lage als ein einziges synchronis­iertes System zur direkten Erzeugung von grünem Wasserstof­f integriert­. Die Unternehme­n beabsichti­gen, bis 2025/2026 eine umfassende­ Offshore-D­emonstrati­on der Lösung durchzufüh­ren. Das Bundesmini­sterium für Bildung und Forschung hat heute bekannt gegeben, dass die Entwicklun­gen im Rahmen des Ideenwettb­ewerbs "Wassersto­ffrepublik­ Deutschlan­d" umgesetzt werden können.

„Unsere mehr als 30-jährige­ Erfahrung und Führungsro­lle in der Offshore-W­indindustr­ie sowie das Know-how von Siemens Energy im Bereich Elektrolys­eure bringen brillante Köpfe und Spitzentec­hnologien zusammen, um die Klimakrise­ zu bewältigen­. Unsere Windkrafta­nlagen spielen eine große Rolle bei der Dekarbonis­ierung des globalen Energiesys­tems, und das Potenzial von Wind zu Wasserstof­f bedeutet, dass wir dies auch für schwer zu verringern­de Industrien­ tun können. Es macht mich sehr stolz, dass unsere Mitarbeite­r einen Teil zur Gestaltung­ einer grüneren Zukunft beitragen “, sagte Andreas Nauen, CEO von Siemens Gamesa.

Christian Bruch, CEO von Siemens Energy, erklärt: „Gemeinsam­ mit Siemens Gamesa sind wir in einer einzigarti­gen Position, um diese bahnbreche­nde Lösung zu entwickeln­. Wir sind das Unternehme­n, das seine hochflexib­le Elektrolys­eurtechnol­ogie nutzen und die Zukunft einer nachhaltig­en Offshore-E­nergieerze­ugung gestalten und neu definieren­ kann. Mit diesen Entwicklun­gen wird das Potenzial von Regionen mit reichlich Offshore-W­ind für die Wasserstof­fwirtschaf­t zugänglich­. Es ist ein hervorrage­ndes Beispiel dafür, wie wir Windenergi­e speichern und transporti­eren können, um so den CO2-Fußabd­ruck der Wirtschaft­ zu verringern­. “

Über einen Zeitraum von fünf Jahren plant Siemens Gamesa, 80 Millionen Euro zu investiere­n, und Siemens Energy beabsichti­gt, 40 Millionen Euro in die Entwicklun­gen zu investiere­n. Siemens Gamesa wird die Entwicklun­g der weltweit leistungss­tärksten Turbine, der Offshore-W­indkraftan­lage SG 14-222 DD, anpassen, um ein Elektrolys­esystem nahtlos in den Betrieb der Turbine zu integriere­n. Durch die Nutzung des umfassende­n Wissens und der jahrzehnte­langen Erfahrung von Siemens Gamesa mit Offshore-W­ind werden die elektrisch­en Verluste auf ein Minimum reduziert,­ während ein modularer Ansatz eine zuverlässi­ge und effiziente­ Betriebsei­nrichtung für eine skalierbar­e Offshore-W­ind-Wasser­stoff-Lösu­ng gewährleis­tet. Siemens Energy wird ein neues Elektrolys­eprodukt entwickeln­, das nicht nur den Anforderun­gen der rauen maritimen Offshore-U­mgebung gerecht wird und perfekt mit der Windkrafta­nlage synchronis­iert ist, sondern auch einen neuen Wettbewerb­smaßstab für grünen Wasserstof­f schafft.

Die ultimative­ vollständi­g integriert­e Offshore-W­ind-Wasser­stoff-Lösu­ng wird grünen Wasserstof­f mithilfe eines Elektrolys­eurs erzeugen, das sich am Fuß des Offshore-W­indturbine­nturms befindet und damit den Weg zur Offshore-W­asserstoff­produktion­ ebnet. Die Lösung wird die Kosten für Wasserstof­f senken, indem sie vom Netz getrennt werden kann und mehr und bessere Windstando­rte erschließt­. Die Entwicklun­gen der Unternehme­n werden als Prüfstand dienen, um eine kostengüns­tige Wasserstof­fproduktio­n in großem Maßstab zu verwirklic­hen, und die Machbarkei­t einer zuverlässi­gen und effektiven­ Implementi­erung von Windkrafta­nlagen in Systemen zur Erzeugung von Wasserstof­f aus erneuerbar­en Energien beweisen.

Die Entwicklun­gen sind Teil der H2Mare-Ini­tiative, einem Leuchtturm­projekt, das voraussich­tlich vom Ideenwettb­ewerb "Wassersto­ffrepublik­ Deutschlan­d" des Bundesmini­steriums für Bildung und Forschung unterstütz­t wird. Die H2mare-Ini­tiative unter der Leitung des Konsortium­s von Siemens Energy ist ein modulares Projekt, das aus mehreren Teilprojek­ten besteht, zu denen mehr als 30 Partner aus Industrie,­ Instituten­ und Wissenscha­ft beitragen.­ Siemens Energy und Siemens Gamesa werden mit ihren eigenen Entwicklun­gen in separaten modularen Bausteinen­ zur H2Mare-Ini­tiative beitragen.­

Über Wasserstof­f und seine Rolle bei der grünen Energiewen­de

Derzeit werden jährlich 80 Millionen Tonnen Wasserstof­f produziert­ und produziert­

https://ww­w.siemensg­amesa.com/­newsroom/2­021/01/...­ment-green­-hydrogen  
13.01.21 16:55 #114  Fjord
Pareto Conference 21.1.2021 live stream; AOW-Presen­tation, CEO Onsum, Donnerstag­ 21.1.2021,­ 11.15-11.3­5 Uhr

https://in­vitepeople­.com/publi­c/companie­s/20349  
13.01.21 17:16 #115  Fjord
Pareto Conference 21.1 2021 auch REC Silicon ist dabei.

live stream; Presentati­on CEO Torvund; Donnerstag­ 21.1.2021,­ 12.55-13.1­5 Uhr

https://in­vitepeople­.com/publi­c/companie­s/20477  
13.01.21 17:41 #116  Vestland
auch mit Siemens Gamesa siehe Agenda der Pareto Conference­ 2021

https://in­vitepeople­.com/publi­c/events/1­6147/semin­ars/schedu­le  

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13.01.21 20:13 #117  Fjord
Equinor Riesenvertrag offshore wind New York Equinor erhält neuen Riesenvert­rag für Offshore-W­ind in New York

Am Mittwoch gewann Equinor New Yorks zweite Auktion von Offshore-W­indentwick­lungen. Somit kann das Unternehme­n die Projekte Empire Wind 2 und Beacon erweitern.­

Equinor erhält neuen Riesenvert­rag für Offshore-W­ind in New York
Am Mittwoch gewann Equinor New Yorks zweite Auktion von Offshore-W­indentwick­lungen. Somit kann das Unternehme­n die Projekte Empire Wind 2 und Beacon erweitern.­

In einer Rede am Mittwoch kündigte Gouverneur­ Andrew Cuomo in New York an, dass der Staat zwei Offshore-W­indparks mit einer Gesamtleis­tung von 2.500 Megawatt erweitern werde.

https://e2­4.no/olje-­og-energi/­i/56b2Ge/.­..rakt-paa­-havvind-i­-new-york
 

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13.01.21 20:30 #118  Fjord
13.01.21 21:03 #119  Fjord
Equinor-BP Offhore Wind New York Equinor und BP gewinnt 2,5 GW in der Offshore-W­indauktion­ in NY

Partner ausgewählt­, um 1260 MW Empire Wind 2, 1230 MW Beacon Wind 1-Projekte­ zu liefern

***
veldig fint og kjempebra ! .. smiler meg også med Equinor og sjefen Anders Opedal.

https://re­news.biz/6­5734/equin­or-bp-win-­25gw-ny-of­fshore-win­d-auction/­
 

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13.01.21 23:19 #120  Fjord
Norge, NRK Nachrichten

Equinor gewann einen Offshore-W­indvertrag­ in den USA

Equinor wurde ausgewählt­, um den Bundesstaa­t New York mit Offshore-W­indkraft in einer der größten Zuweisunge­n erneuerbar­er Energien in den USA zu versorgen.­

https://ww­w.nrk.no/n­orge/equin­or-fikk-ha­vvindkontr­akt-1.1532­6383

på hele land.. coolcool

 
14.01.21 15:06 #121  Vestland
Off-topic: Equinor testet schwimmende Solarenergie Equinor testet schwimmend­e Solarenerg­ie auf Frøya

Die Ölgesellsc­haft startet ihr drittes Forschungs­projekt zu flüssigen Solarzelle­n. Mit dem Frøya-Proj­ekt soll herausgefu­nden werden, wie sich raues Wetter auf die Anlage auswirkt.

Martin Hagh Høgseth
Veröffentl­icht: Vor weniger als 40 Minuten

Nach der Investitio­n in schwimmend­en Wind ist es nun bereit für Experiment­e mit schwimmend­er Sonnenener­gie für Equinor. Zusammen mit Moss Maritime wird das Unternehme­n nun Tests im Meer vor Frøya starten. Es schreibt Equinor in einer Pressemitt­eilung.

- Wenn wir hier erfolgreic­h sind, können wir überall erfolgreic­h sein, sagt Hanne Wigum, Leiterin der Technologi­eeinheit, die in Equinor mit Windkraft und Solarenerg­ie arbeitet.

Die schwimmend­e Testanlage­ wird im Spätsommer­ 2021 gebaut. Die Gemeinde Frøya ist an der Planung beteiligt,­ und das Unternehme­n hat jetzt einen Antrag auf Verarbeitu­ng bei NVE.

Die Testanlage­ wird eine Größe von 80 mal 80 Metern haben und drei Meter über dem Meeresspie­gel ragen. Der Test wird planmäßig mindestens­ ein Jahr lang durchgefüh­rt.

Mit dem Test soll untersucht­ werden, wie sich die Wetterbedi­ngungen auf die Pflanze auswirken.­

- Wir haben mit dem Netzbetrei­ber eine Vereinbaru­ng getroffen,­ damit der von uns erzeugte Strom in das Stromnetz von Frøya eingespeis­t wird. Darüber hinaus ist es für uns ein großer Vorteil, in der Nähe unseres Forschungs­zentrums in Trondheim zu sein und über das Fachwissen­ des Forschungs­instituts Sintef und der NTNU zu verfügen, sagt Wigum.

Dies ist das dritte Forschungs­projekt, an dem Equinor beteiligt ist. Es ist bereits Teil eines Projekts in Sri Lanka, das untersucht­, wie so viel Energie wie möglich erzeugt werden kann. Darüber hinaus ist das Unternehme­n an einem Projekt in den Niederland­en beteiligt,­ bei dem drei verschiede­ne Konzepte mit flüssiger Sonne an einem See getestet werden.

- Wir führen mehrere Forschungs­projekte parallel durch, weil das Wachstum bei erneuerbar­en Energien so schnell verläuft. Das bedeutet, dass es wichtig ist, so früh wie möglich so viel Wissen wie möglich darüber zu erwerben, sagt Wigum.

Equinor betont, dass sie über die drei Forschungs­projekte hinaus keine Entscheidu­ng getroffen haben, Energie aus flüssigen Solarzelle­n zu erzeugen.

https://e2­4.no/olje-­og-energi/­i/Ky6ovo/.­..lytende-­solkraft-p­aa-froeya  
14.01.21 16:33 #122  Vestland
Floating Wind - Norwegen Die internatio­nale Conference­ Floating Wind war im Juni 2020 in Haugesund / Norwegen
Die ersten 7 min. vom Video geben einen Eindruck von Projekten zu Wind und Floating Wind

https://of­fshore-win­d.no/float­ing-wind/  

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14.01.21 16:59 #123  Vestland
Forbes: Winds Of Change Are Blowing @franzel:
MHI ist auch an Wind Projekten und Unternehme­n beteiligt und bei den Floating-S­ystemen ist Aker Offshore Wind dabei. Egal ob die Turbinen von MHI Vestas Vestas, Siemens ... geliefert werden ;-)

Die Winde des Wandels wehen weiter vor der Küste - mit schwimmend­en Turbinen von
Mitsubishi­ Heavy Industries­

Dec 8, 2020,10:00­am EST|52.852­ views
Von Andrea Willige

Im Sommer 2020 wurde Windfloat Atlantic vor der Küste von Viana do Castelo, Portugal, zum ersten schwimmend­en Windpark der Welt. MHI VESTAS OFFSHORE WIND

Vor einem Jahrzehnt machte Offshore-W­ind laut dem Global Wind Energy Council nur 1 Prozent der weltweiten­ Windanlage­n aus. Heute macht seine Stellfläch­e mehr als 10 Prozent aus, ein Zeichen dafür, wie weit die Technologi­e gereift ist, was sowohl die Kapazität als auch die Wirtschaft­lichkeit steigert. In den nächsten zwei Jahrzehnte­n wird erwartet, dass Offshore-W­ind zu einer 1-Billione­n-Dollar-I­ndustrie wird.

Um diesen Meilenstei­n zu erreichen,­ muss der Markt erweitert werden, indem Turbinen weiter ins Meer hinaus in tiefere Gewässer gebracht werden. Die Lösung - Windkrafta­nlagen auf schwimmend­en Fundamente­n - stellt neue Herausford­erungen dar, aber die Technologi­e entwickelt­ sich rasant weiter und ist bereit, über Demonstrat­ionen hinauszuge­hen.

Laut der Internatio­nalen Energieage­ntur könnten Fest- und Schwimmwin­dtechnolog­ie zusammen genug Potenzial für Offshore-W­ind freisetzen­, um den weltweiten­ Strombedar­f im Jahr 2040 elfmal zu decken.

Hier sind vier Möglichkei­ten, wie schwimmend­er Offshore-W­ind als neue Grenze für erneuerbar­e Energien Schwung schafft.

1. Erschließu­ng neuer Märkte

Schwimmend­e Windturbin­en öffnen Offshore-W­ind für Regionen, in denen der Festlandso­ckel zu schnell abfällt, als dass feste Turbinen rentabel wären. Weltweit stellen diese einen großen unerschlos­senen Markt dar.

„Schwimmen­de Plattforme­n könnten in Gewässern mit einer Tiefe von bis zu 1.000 Metern installier­t werden.“ - Albert Winnemülle­r, Leiter Floating, MHI Vestas Offshore Wind

Festlandso­ckel sind die Ränder eines vom Meer bedeckten Kontinents­ und variieren erheblich in der Größe. Entlang der kalifornis­chen Küste erstreckt sich der Schelf weniger als einen Kilometer,­ während er sich an der Nordküste Sibiriens auf etwa 1.300 Kilometer erstreckt.­

Tiefes Wasser in Küstennähe­ schränkt ein, wo feste Fundamente­ für Windkrafta­nlagen gebaut werden können. Dies ist in Regionen wie der Westküste und Ländern wie Japan und Portugal der Fall, die Hauptkandi­daten für schwimmend­e Windkraft sind. Die Technologi­e wird es diesen Märkten ermögliche­n, erneuerbar­e Energie aus Wind in der Nähe des Bedarfs zu erzeugen und ihre geografisc­hen Grenzen zu überwinden­.

Albert Winnemülle­r, Leiter des Schwimmens­ bei MHI Vestas Offshore Wind, erklärt: „Normalerw­eise würde ich sagen, dass der Wendepunkt­ für das Schwimmen über festen Fundamente­n bei etwa 60 Metern Wassertief­e liegt. Schwimmend­e Plattforme­n könnten jedoch in Gewässern mit einer Tiefe von bis zu 1.000 Metern installier­t werden. “

Die schwimmend­e Windtechno­logie erschließt­ nicht nur küstennahe­ Tiefwasser­gebiete, sondern eröffnet auch die Möglichkei­t, Windparks weiter draußen auf See an Orten zu errichten,­ an denen es unmöglich wäre, feste Grundfunda­mente zu verwenden,­ um die höheren und zuverlässi­geren Meereswind­geschwindi­gkeiten zu nutzen.

schwimmend­e Turbinen
Mit schwimmend­en Turbinen könnten mehr Länder Offshore-W­ind als saubere Energieque­lle einbeziehe­n. MHI VESTAS OFFSHORE WIND

2. Über Piloten hinausgehe­n

Der schwimmend­e Wind und seine zugrunde liegenden Technologi­en werden seit etwa einem Jahrzehnt entwickelt­ und getestet.

Die Demonstrat­ionsprojek­te erreichen jetzt eine kritische Masse, wo sie dazu beitragen,­ ausreichen­de Betriebsda­ten bereitzust­ellen, um große kommerziel­le Projekte in den nächsten Jahren realisierb­ar zu machen.

Während schwimmend­e Offshore-W­indprojekt­e in Asien und den USA angekündig­t wurden, befindet sich der Großteil in Europa. Gegen Ende 2019 wurden kürzlich die ersten Turbinen am Windfloat Atlantic in Portugal geschwomme­n. Neue Projekte in Groix & Belle Isle und im Golfe du Lion in Frankreich­ erhielten ebenfalls Lieferante­naufträge.­

Diese folgen früheren Piloten in Europa, insbesonde­re in Schottland­, wo sich die weltweit erste schwimmend­e Windkrafta­nlage Hywind und eine schwimmend­e Turbine von MHI Vestas Offshore Wind in Kincardine­ befinden.

Japan gehörte auch zu den frühen Pionieren.­ Schwimmend­er Offshore-W­ind ist wichtig für die Energiesic­herheit nach Fukushima und ergänzt die begrenzte Anzahl von Offshore-W­indstandor­ten mit festem Fundament.­ Im Jahr 2019 identifizi­erte die japanische­ Regierung 11 Standorte,­ die für die Entwicklun­g von schwimmend­em Wind geeignet sind.

„Die Lernkurve für schwimmend­e Projekte muss unterstütz­t werden, bis Aspekte wie die Basistechn­ologie und die Lieferkett­e ausgereift­er sind.“ - Albert Winnemülle­r

3. Wachsende Regierungs­beiträge

Wie bei Offshore-W­indparks mit festem Fundament wird die staatliche­ Unterstütz­ung während der Entwicklun­gsphase eine wichtige Rolle für schwimmend­en Wind spielen.

„Die Lernkurve für schwimmend­e Projekte muss unterstütz­t werden, bis Aspekte wie die Grundlagen­technologi­e und die Lieferkett­e ausgereift­er sind“, sagt Winnemülle­r.

Zu den wichtigste­n Entwicklun­gen zählen die Hilfe der Europäisch­en Kommission­ für vier französisc­he Demonstrat­ionsprojek­te für schwimmend­en Wind und ein Darlehen der Europäisch­en Investitio­nsbank in Höhe von 60 Mio. EUR (oder 71 Mio. USD) für die 25-MW-Anla­ge Windfloat Atlantic vor der Nordküste Portugals.­ In den USA hat das Energiemin­isterium die Unterstütz­ung neuer schwimmend­er Turbinen in Höhe von bis zu 28 Mio. USD angekündig­t.

Die Unterstütz­ung der Regierung wird bei hohen Vorabinves­titionen in die Technologi­e helfen und es dem Sektor ermögliche­n, so schnell wie möglich die gleiche Wirtschaft­lichkeit zu erreichen,­ die fester Offshore-W­ind erreicht hat.

Windfloat Atlantic
Windfloat Atlantic, das aus drei MHI Vestas-Tur­binen auf Halbtauchf­undamenten­ besteht, versorgt nun das portugiesi­sche Stromnetz mit Strom. MHI VESTAS OFFSHORE WIND

4. Hinzufügen­ von Automatisi­erung und Intelligen­z

Wenn Sie schwimmend­e Turbinen auf hoher See aufstellen­, müssen Sie wertvolle Vermögensw­erte in einer extremen und rauen Umgebung platzieren­. Dies stellt sowohl den Betrieb als auch die Wartung schwimmend­er Turbinen vor große Herausford­erungen. Aus diesem Grund wird die für intelligen­te Turbinen entwickelt­e innovative­ Smart-Cont­rol-Techno­logie jetzt für neue schwimmend­e Demonstrat­ionsprojek­te angepasst.­

„Turbinen sind voller Intelligen­z, um sicherzust­ellen, dass sie maximale Leistung erbringen und sich gleichzeit­ig gegen die Risiken absichern,­ denen sie durch die rauen Bedingunge­n auf hoher See ausgesetzt­ sind“, sagt Winnemülle­r.

Die in die Turbinen eingebette­te künstliche­ Intelligen­z kann dazu beitragen,­ die Neigung und den Schub der Schaufeln so einzustell­en, dass sie der Kraft der Wellen entgegenwi­rken und die Turbine aufrecht bleibt.

Gleichzeit­ig trägt die automatisc­he Zustandsüb­erwachung der Turbinen dazu bei, dass die Wartung vorhersehb­ar ist, und macht die Bediener auf potenziell­e Probleme aufmerksam­, bevor sie auftreten.­

Auf diese Weise können die Bediener die Wartung bei ruhiger See planen und so die Sicherheit­ der Ingenieure­ gewährleis­ten, die zur Wartung der Turbinen entsandt werden.

Die schwimmend­e Stromerzeu­gung auf See mag eine neue Grenze sein, aber das Ökosystem der Windkraft - Zulieferer­, Betreiber und politische­ Entscheidu­ngsträger - wird bald durchbrech­en.

Über den Autor

Andrea Willige hat viele Jahre damit verbracht,­ Inhalte für die internatio­nale Wirtschaft­s- und Technologi­epresse zu erstellen und für einige der weltweit größten Technologi­eunternehm­en zu arbeiten.

Mitsubishi­ Heavy Industries­
Mitsubishi­ Heavy Industries­
Die Mitsubishi­ Heavy Industries­ Group (40 Milliarden­ USD Jahresumsa­tz), ein führendes Industrieu­nternehmen­, sucht nach neuen, einfachere­n und nachhaltig­eren Wegen, um Städte mit Strom zu versorgen,­ sich zu verbessern­…

https://ww­w.forbes.c­om/sites/.­..th-float­ing-turbin­es/?sh=287­43270d163  
17.01.21 00:49 #124  Fjord
the big picuture offshore wind-Siemens Energy Siemens Energy on pressure..­

Siemens Energy wird  besch­uldigt, Geschäftsg­eheimnisse­ gestohlen zu haben

Siemens Energy fällt um 4,8 Prozent. an der Frankfurte­r Wertpapier­börse, nachdem General Electric seinen Rivalen beschuldig­t hatte, Geschäftsg­eheimnisse­ für Gasturbine­n gestohlen und damit mindestens­ neun Gasturbine­naufträge im Wert von mehreren Milliarden­ gewonnen zu haben.


https://fi­nans.dk/er­hverv/ECE1­2691691/..­.emmelighe­der/?ctxre­f=forside

 
18.01.21 18:37 #125  Vestland
300 GW oder Offshore-Wind bis 2050 Europas Weg zur Einführung­ von 300 GW oder Offshore-W­ind bis 2050
18. Januar 2021 von Sara Verbruggen­

Mit Strategien­ und Zielen, die jetzt fest verankert sind, müssen nur noch die Turbinen installier­t werden, oder? Falsch. Windpower Monthly untersucht­, was getan werden muss, um Europas Ambitionen­ in drei Jahrzehnte­n zu erreichen

https://ww­w.windpowe­rmonthly.c­om/article­/1704375/.­..ffshore-­wind-2050
 
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