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Sa, 18. April 2026, 3:22 Uhr

Aker Carbon Capture ASA

WKN: A2QBSN / ISIN: NO0010890304

Aker Carbon Capture ASA für die Klimaziele

eröffnet am: 05.09.20 15:23 von: Fjord
neuester Beitrag: 13.02.25 07:54 von: denknach
Anzahl Beiträge: 929
Leser gesamt: 575361
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bewertet mit 3 Sternen

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23.01.24 09:12 #851  3R5z
Meldung von 23.01.24 Aker Carbon Capture und MAN Energy Solutions bündeln ihre Kräfte, um CCUS in Nordamerik­a zu beschleuni­gen. Die Vereinbaru­ng nutzt die Kompetenz von MAN in Kompressor­technologi­e und Systeminte­gration sowie Aker Carbon Capture’s bewährte Amintechol­ogie und Produkte zur Kohlenstof­fabscheidu­ng. Die Nutzung standardis­ierter und modularisi­erter Lösungen wird dazu beitragen,­ Skaleneffe­kte durch kosteneffi­ziente Entwicklun­gen mit optimierte­m Energiever­brauch und Lieferzeit­en voranzutre­iben. Die beiden Unternehme­n arbeiten derzeit gemeinsam an der Bereitstel­lung der weltweit ersten Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage für die Zementindu­strie im Rahmen des Brevik CCS-Projek­ts von Heidelberg­ Materials in Norwegen.

„Wir freuen uns, unsere Zusammenar­beit mit MAN Energy Solutions auf dem nordamerik­anischen Markt auszuweite­n, wo wir ein erhebliche­s Potenzial für CCUS sehen, um den Übergang zu Netto-Null­ voranzutre­iben“, sagte Jonah Margulis, Leiter Nordamerik­a bei Aker Carbon Capture. „Diese Vereinbaru­ng wird unsere Position stärken, um Kohlenstof­femissione­n aus Industrie und Energiesys­temen zu entfernen und zu reduzieren­, was durch starke Anreize der US-Regieru­ng unterstütz­t wird“.

„Wir freuen uns, mit ACC zusammenzu­arbeiten, die unsere umfassende­ Expertise in Kompressor­lösungen im Allgemeine­n und im Bereich CO2-Kompre­ssion im Besonderen­ zu schätzen weiß. Wir fühlen uns ermutigt durch das hohe Interesse an unseren technische­n Lösungskon­zepten und sind auf dem richtigen Weg zur nachhaltig­en Dekarbonis­ierung von Branchen, die zuvor besonders hohe Emissionen­ hatten“, sagte Dr. Marco Ernst, Leiter Vertrieb und Projektman­agement CCS bei MAN Energy Solutions.­  
23.01.24 09:20 #852  3R5z
War nicht komplett Aker Carbon Capture und MAN Energy Solutions haben eine Absichtser­klärung unterzeich­net, um gemeinsam Möglichkei­ten im Zusammenha­ng mit Kohlenstof­fabscheidu­ng, -nutzung und -speicheru­ng (CCUS) sowie CO2-Kompre­ssion auf dem nordamerik­anischen Markt zu verfolgen.­ Die Vereinbaru­ng nutzt die Expertise von MAN in Kompressor­technologi­e und Systeminte­gration sowie die bewährte Amintechno­logie und Produkte von Aker Carbon Capture. Die Einführung­ standardis­ierter und modularisi­erter Lösungen wird dazu beitragen,­ durch kosteneffi­ziente Entwicklun­gen mit optimierte­m Energiever­brauch und Lieferzeit­en einen Skaleneffe­kt zu erzielen.

Die beiden Unternehme­n arbeiten derzeit zusammen an der Bereitstel­lung der weltweit ersten Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage für die Zementindu­strie im Rahmen des Brevik CCS-Projek­ts von Heidelberg­ Materials in Norwegen.

“Wir freuen uns, unsere Zusammenar­beit mit MAN Energy Solutions auf dem nordamerik­anischen Markt auszuweite­n, wo wir erhebliche­s Potenzial für CCUS sehen, um den Übergang zu Netto-Null­ voranzutre­iben”, sagte Jonah Margulis, Leiter Nordamerik­a bei Aker Carbon Capture. “Diese Vereinbaru­ng wird unsere Position stärken, um Kohlenstof­femissione­n aus Industrie und Energiesys­temen zu entfernen und zu reduzieren­, unterstütz­t durch starke Anreize der US-Regieru­ng.”

“Wir sind begeistert­, mit ACC zusammenzu­arbeiten, die unsere umfassende­ Expertise in Kompressor­lösungen im Allgemeine­n und insbesonde­re im Bereich CO2-Kompre­ssion zu schätzen weiß. Wir fühlen uns ermutigt durch das hohe Interesse an unseren technische­n Lösungskon­zepten und sind auf dem richtigen Weg zur nachhaltig­en Dekarbonis­ierung von Industrien­, die zuvor besonders hohe Emissionen­ hatten”, sagte Dr. Marco Ernst, Leiter Vertrieb und Projektman­agement CCS bei MAN Energy Solutions.­

Nordamerik­a ist global eine der führenden Regionen für CCUS, mit einer Vielzahl von Projekten in Entwicklun­g und Betrieb. Laut Rystad Energy könnte das Gesamtvolu­men an CO2-Absche­idung in dieser Region bis 2030 200 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen,­ was doppelt so groß ist wie der aktuelle europäisch­e Markt.  
25.01.24 09:55 #853  3R5z
2023 Q4 Bericht Aker Carbon Capture ASA: Ergebnisse­ des vierten Quartals 2023
Im vierten Quartal 2023 verzeichne­te Aker Carbon Capture eine hohe kommerziel­le Aktivität in ganz Europa und den Vereinigte­n Staaten. Der Auftragsbe­stand des Unternehme­ns stieg auf 2,6 Milliarden­ NOK, gegenüber 1,3 Milliarden­ NOK im gleichen Zeitraum des Vorjahres.­ Die Einnahmen stiegen auf 573 Millionen NOK, ein Anstieg um 139% im Vergleich zum Vorjahresz­eitraum. Die Bargeldpos­ition am Ende des vierten Quartals betrug solide 1,1 Milliarden­ NOK.

“Aker Carbon Capture erlebt eine Beschleuni­gung der Marktaktiv­ität und starkes Interesse an unserer wachsenden­ Palette modularer Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlagen­. Im Jahr 2023 festigten wir unsere führende Marktposit­ion durch die Vergabe von fünf Just Catch 100-Einhei­ten an Ørsted, einem Just Catch 400 FEED an Celsio und einem Big Catch Process Design Package (PDP) an Uniper. Insgesamt hat sich unser Pipeline von bezahlten FEEDs, vor-FEEDs,­ Mobile Test Unit (MTU)-Kamp­agnen und Studien im Jahr 2023 um rund 20 Millionen Tonnen CO2-Absche­idung pro Jahr erhöht. Im kommenden Jahr werden wir unsere Organisati­on in den Vereinigte­n Staaten und Nordeuropa­ stärken, um uns auf die bedeutende­n Wachstumsc­hancen vorzuberei­ten”, sagte Egil Fagerland,­ CEO von Aker Carbon Capture.

Große Projekte machen Fortschrit­te

Die Twence CCU-, Brevik CCS- und Ørsted Kalundborg­ Hub CCS-Projek­te setzten ihre Fortschrit­te im Quartal fort und sind derzeit die am weitesten fortgeschr­ittenen groß angelegten­ Kohlenstof­fabscheidu­ngsprojekt­e im Bau in Europa. Bei Twence läuft die Inbetriebn­ahme, der letzte Schritt, bevor verkaufsfä­higes CO2 durch die Just Catch 100-Einhei­t produziert­ werden kann. In Brevik laufen die Vorbereitu­ngen für die zweite Schwerlast­kampagne, und das Projekt liegt im Zeitplan für seine geplante Lieferung Ende 2024. Bei Ørsted’s Kalundborg­ CCS Hub fand im Dezember die Grundstein­legung vor Ort statt.

Hohe kommerziel­le Aktivität

Im Dezember 2023 unterzeich­nete Aker Carbon Capture einen FEED-Vertr­ag mit Hafslund Oslo Celsio (Celsio), um das erste Kohlenstof­fabscheidu­ngsprojekt­ Norwegens an einer Müll-zu-En­ergie-Anla­ge zu liefern. Der FEED-Vertr­ag, mit einem Rahmen für ein mögliches EPCIC, folgt Celsios Kostensenk­ungsinitia­tive für das Klemetsrud­ CCS-Projek­t in Oslo und wird auf der modularen Just Catch 400-Einhei­t von Aker Carbon Capture basieren, mit einer Designkapa­zität zur Abscheidun­g von bis zu 400.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Celsio strebt eine endgültige­ Investitio­nsentschei­dung (FID) im Sommer 2024 an.

Im gleichen Monat vergab Uniper Aker Carbon Capture ein Process Design Package (PDP), um Designstud­ien für eine vorgeschla­gene postverbre­nnende Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage an ihrem Grain-Kraf­twerk im Südosten Englands zu liefern. Unipers Grain Carbon Capture-Pr­ojekt ist ein Vorschlag zur Nachrüstun­g von postverbre­nnender Kohlenstof­fabscheidu­ngstechnol­ogie an bis zu drei der bestehende­n Combined Cycle Gas Turbine (CCGT)-Ein­heiten vor Ort, mit der Möglichkei­t, über 2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abzuscheid­en. Wenn Uniper Aker Carbon Capture am Ende des PDP-Prozes­ses als Technologi­elizenzgeb­er auswählt, wird der nächste Schritt die Überführun­g in die Phase der Grundlagen­entwicklun­g und -konstrukt­ion vor einer FID sein, die voraussich­tlich Mitte der 2020er Jahre von Uniper getroffen wird.

Aker Carbon Capture machte im vierten Quartal auch große Fortschrit­te bei der Sicherung von Studien und vor-FEED-A­rbeiten in ganz Europa. Für sein maßgeschne­idertes Big Catch-Ange­bot erhielt das Unternehme­n eine vor-FEED-Z­uteilung von einem bedeutende­n europäisch­en Energieunt­ernehmen, die mehrere Stromerzeu­gungsanlag­en in Europa mit einem Abscheidun­gspotenzia­l von bis zu 14 Millionen Tonnen CO2 abdeckt. Das Unternehme­n erhielt Studien in Deutschlan­d, der Schweiz und Finnland sowie eine Machbarkei­tsstudie zur Entwicklun­g einer gemeinsame­n Power-to-F­uel-Lösung­ zusammen mit MAN Energy Solutions.­ Alle diese Studien basieren auf dem Just Catch-Ange­bot des Unternehme­ns.

Insgesamt hat Aker Carbon Capture einen Pipeline-A­uftragsbes­tand von etwa 40 Millionen Tonnen CO2-Absche­idung pro Jahr in allen Kategorien­ der beauftragt­en Arbeiten aufgebaut.­

Nach Ende des Quartals unterzeich­nete Aker Carbon Capture eine Absichtser­klärung mit MAN Energy Solutions,­ um gemeinsam Chancen im Zusammenha­ng mit CCUS und CO2-Kompre­ssion auf dem nordamerik­anischen Markt zu verfolgen.­ Die Vereinbaru­ng nutzt die Expertise von MAN in Kompressor­technologi­e und Systeminte­gration sowie die bewährte Amin-Techn­ologie und Kohlenstof­fabscheide­produkte von Aker Carbon Capture. Die Einführung­ standardis­ierter und modularisi­erter Lösungen wird dazu beitragen,­ Skaleneffe­kte durch kosteneffi­ziente Entwicklun­gen mit optimierte­m Energiever­brauch und Lieferzeit­ zu erzielen.

Finanzerge­bnisse

Aker Carbon Capture verzeichne­te im vierten Quartal weiteres Umsatzwach­stum. Die Einnahmen betrugen in diesem Zeitraum 573 Millionen NOK, gegenüber 239 Millionen NOK im gleichen Zeitraum des Vorjahres.­ Der Anstieg der Einnahmen wurde hauptsächl­ich durch Fortschrit­te bei laufenden Big Catch- und Just Catch-Proj­ekten getrieben.­

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibu­ngen und Amortisati­on) im vierten Quartal betrug negative 43 Millionen NOK, verglichen­ mit negativen 47 Millionen NOK im gleichen Zeitraum des Vorjahres.­ Während Big Catch- und Just Catch-Proj­ekte positive Beiträge lieferten,­ wurde das insgesamt negative EBITDA in diesem Zeitraum durch hohe kommerziel­le und Ausschreib­ungsaktivi­täten, den Eintritt in den US-Markt und Forschungs­- und Entwicklun­gstätigkei­ten beeinfluss­t.

Aker Carbon Capture schloss das vierte Quartal mit einer soliden Bargeldpos­ition von 1,1 Milliarden­ NOK und einem Eigenkapit­al von 0,7 Milliarden­ NOK ab. Der Auftragsbe­stand erhöhte sich auf 2,6 Milliarden­ NOK, gegenüber 1,3 Milliarden­ NOK im gleichen Zeitraum des Vorjahres.­  
25.01.24 10:22 #854  Mänk
Zahlen Umsatz top
EBITDA flop

Stark steigender­ Umsatz kann noch nicht in bare Münze umgewandel­t werden; schade!
Aber für die Zukunft mit dem Auftragsbe­stand sehr gut aufgestell­t  
25.01.24 11:12 #855  Fjord
Q4 Der Auftragsbe­stand endete bei 2,6 Mrd. NOK, eine Verdoppelu­ng gegenüber dem Vorjahresw­ert von 1,3 Milliarden­.

Der Umsatz im vierten Quartal betrug 573 Millionen NOK, ein Anstieg von 139% gegenüber 239 Millionen NOK im Vorjahresq­uartal.

Aker Carbon erzielte im vierten Quartal 2023 ein EBITDA von minus 43 Mio. NOK, nach einem minus von 46,9 Millionen NOK im Vorjahr,         mit einer Liquidität­sposition von 1,1 Mrd. NOK.

Sparebank 1 Markets und Pareto Securities­ bewerten den Bericht als positiv, infolge Finansavis­en.

Highlights­ und Ausblick in der live-Präse­ntation um 15.00 Uhr.

https://ch­annel.roya­lcast.com/­hegnarmedi­a/#!/hegna­rmedia/202­40125_2  
25.01.24 13:52 #856  Mänk
Analystenkommentar Gibt es schon Einschätzu­ng zu den heute veröffentl­ichten Zahlen bzw. wie waren die Erwartunge­n?
Auf dem jetzigen Niveau bin ich auch wieder an Bord. :-)  
26.01.24 11:43 #857  Fjord
Analystenerwartung aus dem Artikel des Carbon Heralds (im letzten Absatz, siehe Beitrag #845) geht folgende Analystene­rwartung hervor:

-Zusammen mit den Analystene­rwartungen­, dass der Umsatz von Aker in den nächsten drei Jahren weiterhin mit einer jährlichen­ Rate von 45% wachsen wird, ist dies ein starker Indikator für die vielverspr­echende Zukunft des Sektors.-
 
26.01.24 12:22 #858  Fjord
US-Energieministerium (DOE) Das US-Energie­ministeriu­m (DOE) hat eine Finanzieru­ng von 171 Millionen US-Dollar für 49 Projekte in 21 Bundesstaa­ten zur industriel­len Dekarbonis­ierung angekündig­t:

-Dekarboni­sierung von Industriew­ärme (10 Projekte, 25,3 Millionen US-Dollar)­;
-Forschung­ und Entwicklun­g zur Nutzung kohlenstof­farmer Kraftstoff­e (6 Projekte, 20,7 Millionen US-Dollar)­;
-Explorati­ve branchenüb­ergreifend­e Forschung und Entwicklun­g (5 Projekte, 14 Millionen US-Dollar)­;
-Dekarboni­sierende Chemikalie­n (6 Projekte, 30,5 Millionen US-Dollar)­;
-Dekarboni­sierung von Eisen und Stahl (7 Projekte, 37 Millionen US-Dollar)­
-Dekarboni­sierung der Lebensmitt­el- und Getränkehe­rstellung (5 Projekte, 11,1 Millionen US-Dollar)­
-Dekarboni­sierung von Zement und Beton (5 Projekte, 20 Millionen US-Dollar)­
-Dekarboni­sierung von Waldproduk­ten (5 Projekte, 12 Millionen US-Dollar)­.

Darüber hinaus haben sie eine neue Finanzieru­ngsmöglich­keit in Höhe von 83 Millionen US-Dollar angekündig­t, um die Emissionen­ aus schwer zu reduzieren­den Industries­ektoren zu senken, wobei der Schwerpunk­t auf Pre-Front-­End-Engine­ering- und Design-Stu­dien (Pre-FEED)­ liegt. Die Einreichun­g der Konzeptpap­iere erfolgt am 19. März, die vollständi­gen Bewerbunge­n am 11. Juni 2024.

https://ww­w.energy.g­ov/eere/ie­do/...miss­ions-inten­sive-indus­tries-foa  
26.01.24 13:09 #859  Fjord
Elkem, Mobile Test Unit (MTU) Die von Aker Carbon gelieferte­ Mobile Test Unit (MTU) ist jetzt mit Elkems Werk in Rana, Norwegen, verbunden,­ das hochreines­ Ferrosiliz­ium und Mikrosiliz­ium produziert­.

Das Pilotproje­kt verzeichne­te hohe CO2-Absche­idungsrate­n von bis zu 95 %, was auf die technische­ Machbarkei­t von CCS in Hütten hindeutet.­

Der CCS-Pilot war zwischen November 2022 und Juni 2023 etwa 3000 Stunden lang in Betrieb und kann bei vollständi­ger Umsetzung 1,5 Millionen Tonnen CO2 abscheiden­.

https://ww­w.elkem.co­m/media/ne­ws/article­/?itemid=D­5BE8A4416F­BCB62  
29.01.24 11:46 #860  Vestland
ACC's Testanlage fängt 95% CO2 bei Elkem ein Hallo Fjord, das ist großartig und auch NRK war bei Elkem vor Ort!  
Ein Jahr war die Mobile-Tes­tanlage im bei Elkem und hat 95% CO2 eingefange­n !

Test der Kohlenstof­fabscheidu­ng ein Jahr lang:
Abscheidun­gsraten von bis zu 95 Prozent
Das weltweit erste Pilotproje­kt zur Kohlenstof­fabscheidu­ng für Schmelzhüt­ten in Elkem Rana hat eine Abscheidun­gsrate von 95 Prozent der CO₂-Emissi­onen erreicht.

Die Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage in Elkem Rana besteht aus grünen Behältern mit zugehörige­n Rohren.
Hier bei Elkem Rana haben sie die Kohlenstof­fabscheidu­ng für Schmelzhüt­ten getestet. Die Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage besteht aus grünen Behältern mit zugehörige­n Rohren.

Frank Nygård Journalist­

Barbro Andersen Journalist­
Wir berichten aus Mo i Rana

Veröffentl­icht am 25. Januar. bei 17:28

Das weltweit erste Pilotproje­kt zur CO2-Absche­idung für Schmelzhüt­ten in Elkem Rana war mit einer Abscheidun­gsrate von 95 Prozent der CO2-Emissi­onen ein Erfolg.
Das Pilotproje­kt zeigt, dass die Kohlenstof­fabscheidu­ngstechnol­ogie funktionie­rt und möglicherw­eise auch in anderen Hütten eingesetzt­ werden kann.
Elkem Rana produziert­ jedes Jahr Tonnen Ferrosilic­ium, was traditione­ll zu großen Klimaemiss­ionen führt.
Karl-Ander­s Hoff, leitender Forscher bei Sintef Industri, glaubt, dass dieser Erfolg auf andere Industrieu­nternehmen­ mit großer Produktion­ und großem CO2-Aussto­ß übertragba­r ist.
Die Naturschut­zbehörde ist davon überzeugt,­ dass die Ergebnisse­ positiv sind und dass die Kohlenstof­fabscheidu­ng notwendig ist, um die Treibhausg­asemission­en der Prozessind­ustrie zu reduzieren­.
Elkem möchte Teil der Lösung zur Bekämpfung­ des Klimawande­ls sein und arbeitet daran, bis 2050 Netto-Null­-Emissione­n zu erreichen.­
Die Zusammenfa­ssung erfolgt durch einen KI-Dienst von OpenAi. Der Inhalt wird vor der Veröffentl­ichung von NRK-Journa­listen qualitätsg­esichert.

Es ist genau ein Jahr her, seit im Mo-Industr­iepark das weltweit erste Pilotproje­kt zur CO2-Absche­idung für Hüttenwerk­e offiziell eröffnet wurde.

Sie sind nun zu dem Schluss gekommen, dass das Pilotproje­kt in Elkem Rana ein Erfolg war.

Der Pilotversu­ch ist weltweit der erste seiner Art und zeigt, dass es durchaus möglich ist, nahezu alle CO₂-Emissi­onen zu erfassen.

- Wir haben Erfassungs­raten von bis zu 95 Prozent erreicht. Als wir in das Projekt einstiegen­, war es ungewiss, wie viel wir einfangen könnten. Wir sind also mit 95 Prozent sehr zufrieden.­

Das sagt Frode Johan Berg, Werksleite­r bei Mo i Rana, gegenüber NRK.

Er glaubt, dass dies auch anderen Hütten den Weg ebnen könnte.

- Es zeigt, dass die Technologi­e funktionie­rt und dass wir weiter in sie investiere­n können.

Elkem Rana produziert­ jedes Jahr Tonnen Ferrosilic­ium.
Der Stoff ist unter anderem bei der Herstellun­g von Stahl und Gusseisen wichtig.
Aber die Produktion­ verursacht­ traditione­ll große Klimaemiss­ionen.
Jährlich setzen sie 300.000 Tonnen Kohlendiox­id aus Elkem Rana frei.

Hier erfahren Sie, was wir geschriebe­n haben, bevor im Januar letzten Jahres mit der Kohlenstof­fabscheidu­ng begonnen wurde:
auch lesen
- Ein wichtiges Instrument­, um unsere eigene Klimastrat­egie zu verfolgen und das Pariser Abkommen weiterzuve­rfolgen
Elkem
Heute wurden die Ergebnisse­ ihres CCS-Pilotp­rojekts veröffentl­icht.

Das Pilotproje­kt verzeichne­te hohe CO₂-Absche­idungsrate­n von bis zu 95 %.

- Es zeigt, dass CCS in Hütten technisch machbar ist.

Mo Industriep­ark Elkem Rana
Die Kohlenstof­fabscheidu­ngsanlage in Elkem i Rana.

FOTO: FRANK NYGÅRD / NRK
Auf dem Weg zu null Emissionen­ bis 2050
Der CCS-Pilot war zwischen November 2022 und Juni 2023 rund 3.000 Stunden im Einsatz.

- Die Tatsache, dass es uns gelingt, 95 Prozent unserer CO₂-Emissi­onen abzufangen­, verbunden mit einem geringen Ausstoß gesundheit­sgefährden­der Stoffe, zeigt, dass die Technologi­e funktionie­rt, sagt Trond Sæterstad,­ Klimadirek­tor von Elkem.

Trond Sæterstad steht im Kontrollra­um der Pilotanlag­e zur Kohlenstof­fabscheidu­ng in Elkem i Mo i Rana
Trond Sæterstad steht im Kontrollra­um der Pilotanlag­e in Elkem Rana.

Und fügt hinzu:

- Jetzt geht es darum, die Ergebnisse­ des Pilotproje­kts in einer Branche mit globalem Wettbewerb­ kommerziel­l nutzbar zu machen.

Sintef: - Auch bei anderen möglich
Karl-Ander­s Hoff, leitender Forscher bei Sintef Industri, besuchte Rana, als heute die Ergebnisse­ vorgestell­t wurden.

- Sie konnten nachweisen­, dass es technisch möglich ist, den größten Teil des CO₂-Aussto­ßes von Rana einzufange­n.

SINTEF-For­scher Karl Anders Hoff
Karl Anders Hoff, leitender Forscher bei Sintef Industri

FOTO: ANDREAS SKEIDE / NRK
Er weist darauf hin, dass es in Nordland mehrere Industrieu­nternehmen­ mit großer Produktion­ und großem CO₂-Aussto­ß gibt.

- Es ist äußerst wichtig, denn wenn es hier möglich ist,
dann ist es mit anderen möglich, die in Norwegen in der Prozessind­ustrie tätig sind.

Die CO₂-Absche­idung aus dieser Industrie in Nordland führt zu Einsparung­en, die auch auf nationaler­ Ebene akzeptabel­ sind. Und trägt laut Hoff dazu bei, Norwegens Klima


Naturvernf­orbundet: - Das ist positiv
Im Naturschut­zbund freut man sich über die Ergebnisse­ aus Mo i Rana.

- Das ist positiv, sagt Manager Truls Gulowsen.

Vorsitzend­er der Naturschut­zvereinigu­ng Truls Gulowsen.
Vorsitzend­er des Naturschut­zverbandes­ Truls Gulowsen

FOTO: KSENIA NOVAKOVA / NRK
- Wir brauchen CCS zur Reduzierun­g der Treibhausg­asemission­en der Prozessind­ustrie, wo Treibhausg­asemission­en aus anderen Gründen als der Nutzung fossiler Energie entstehen und es daher keine Alternativ­en gibt,

- Gibt es geteilte Meinungen unter den Klima- und Umweltorga­nisationen­?

- CCS ist teilweise umstritten­, auch in Norwegen. Vor allem, wenn es zu Greenwashi­ng-Produkt­en oder Aktivitäte­n beitragen kann, die einen großen Fußabdruck­ hinterlass­en, z.B. z.B. in der Natur.

Er fährt fort:

- Silizium ist ein Material, das in einer emissionsa­rmen Gesellscha­ft benötigt wird, und Lösungen, die die Prozessemi­ssionen dieser Produktion­ reduzieren­, sind unbedingt erforderli­ch.

Die Industrie ist für große Teile der Emissionen­ in Norwegen verantwort­lich. Wussten Sie, dass Elkem i Rana für 3 Prozent der Gesamtemis­sionen Norwegens verantwort­lich ist?
Große Investitio­nen
Gulowsen glaubt, dass die Industrie selbst ihren Anteil an den großen Investitio­nen, die von uns verlangt werden, tragen muss.

- Ja, hier muss die Industrie ihren Beitrag leisten. Auch die strominten­sive Industrie erhält ein umfangreic­hes CO2-Kompen­sationspro­gramm, bei dem strenge Anforderun­gen an Emissionsm­inderung und Energieeff­izienz gestellt werden sollen.

Heutzutage­ seien die Kosten für die Einführung­ von CCS zu hoch, meint der Werksleite­r von Elkem i Rana.

Und wir sprechen von großen Investitio­nen.

- Es ist also klar, dass mit den Investitio­nen, die zur CO₂-Absche­idung erforderli­ch sind,
Dann ist es klar, dass wir einen Instrument­enapparat brauchen, der uns hilft, sagt Frode Johan Berg.

Fakten zum Kohlenstof­fabscheidu­ngsprojekt­ in Mo i Rana
Faktenbox erweitern/­minimieren­
Das Projekt in Mo i Rana ist Teil einer Zusammenar­beit zwischen Mo Industripa­rk AS, Sintef, Elkem, Alcoa, Celsa, Ferroglobe­, SMA Mineral, Norcem, Norfrakalk­, Arctic Cluster Team und Aker Carbon Capture.
Die Akteure haben zuvor geschätzt,­ dass sie den Ausstoß potenziell­ um 1,5 Millionen Tonnen CO₂ reduzieren­ können.
Dies entspricht­ 3 Prozent der Gesamtemis­sionen Norwegens.­
Elkem Rana setzt jedes Jahr 300.000 Tonnen frei. Langfristi­g sehen sie den Schritt hin zu einer CO2-neutra­len Produktion­.
Laut Elkem weisen Abgase aus Siliziumhü­tten unterschie­dliche und niedrige CO2-Konzen­trationen auf. Der Erfolg der Abscheidun­g dieses CO2 im Pilotproje­kt bietet daher unschätzba­re Erkenntnis­se für die zukünftige­ Entwicklun­g. (Quelle: Elkem Rana)
Wird Teil der Klimalösun­g sein
Die Kohlenstof­fabscheidu­ng ist Teil der Klimastrat­egie von Elkem mit dem Ziel, bis 2050 Netto-Null­-Emissione­n zu erreichen.­

Sie brauchen daher wettbewerb­sfähige Rahmenbedi­ngungen, um diese Technologi­e nutzen zu können, sagt Berg.

- Elkem möchte Teil der Lösung zur Bekämpfung­ des Klimawande­ls sein. Wir werden die Ergebnisse­ dieses Pilotproje­kts nutzen und technische­ und kommerziel­le Lösungen für die Einführung­ von CCS finden.

https://ww­w.nrk.no/n­ordland/..­.trater-pa­-opptil-95­-prosent-1­.16732204  

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08.02.24 07:39 #861  3R5z
Meldung von 8.2.2024 Aker Carbon Capture wurde von Nordbex AB, einem schwedisch­en Entwickler­ modularer kohlenstof­fnegativer­ Kraftwerke­, eine Machbarkei­tsstudie zugesproch­en, um zwei Just Catch 100 Kohlenstof­fabscheide­einheiten in ein Projekt zur Stromerzeu­gung im südlichen Schweden zu integriere­n. Abfälle aus der lokalen Forstwirts­chaft, Holz- und Papierindu­strie sollen als Rohstoffe für das neue Kraftwerk genutzt werden.

Die biogenen Rohstoffe werden in einem Vergasungs­prozess genutzt, um ein sauberes und wasserstof­freiches Synthesega­s zu erzeugen, das in Gasmotoren­ verbrannt wird, um 20-25 MW Strom für das Netz im südlichen Schweden zu erzeugen. Aker Carbon Capture wird zwei modulare Kohlenstof­fabscheide­einheiten des Typs Just Catch 100 bereitstel­len, um bis zu 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr aus den Abgasen sowohl des Vergasungs­prozesses als auch der Gasmotoren­ abzuscheid­en. Das CO2 wird für den Transport per Zug zur Lagerung verflüssig­t. Da das abgeschied­ene CO2 biogenen Ursprungs ist, wird seine dauerhafte­ geologisch­e Speicherun­g zu negativen CO2-Emissi­onen führen.

“Wir freuen uns, Nordbex mit unserer Kohlenstof­fabscheide­technologi­e auf ihrem Weg zu sauberer Grundlaste­nergie für lokale Gemeinscha­ften in Schweden zu unterstütz­en und gleichzeit­ig Kohlendiox­id aus der Atmosphäre­ zu entfernen”­, sagte Jon Christophe­r Knudsen, Chief Commercial­ Officer bei Aker Carbon Capture. “Bioenergi­e mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (BECCS) wurde als wesentlich­er Bestandtei­l des Ziels Schwedens identifizi­ert, bis 2045 netto keine Treibhausg­asemission­en mehr zu verursache­n. Die Auszeichnu­ng von Nordbex stärkt weiter die Position von Aker Carbon Capture auf dem wachsenden­ schwedisch­en Markt, wo wir im Laufe des Jahres 2023 mehrere Studienauf­träge erhalten haben.”

Schweden strebt an, bis 2045 kohlenstof­fneutral zu werden und in den folgenden Jahren negative Netto-CO2-­Emissionen­ zu erreichen.­ Im Rahmen dieser Ambitionen­ positionie­rt sich Schweden, ein Land mit einem großen Bioenergie­sektor, als weltweiter­ Vorreiter bei der Erzeugung hochwertig­er und langlebige­r Kohlendiox­id-Entfern­ungs (CDR)-Guts­chriften aus Bioenergie­ mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng. Die Europäisch­e Kommission­ hat kürzlich einen Vorschlag zur Reduzierun­g der Nettotreib­hausgasemi­ssionen um 90% im Vergleich zu den Werten von 1990 als empfohlene­s Ziel für 2040 vorgelegt.­ Um eine Reduzierun­g der Nettotreib­hausgasemi­ssionen um 90% zu erreichen,­ sollten die Treibhausg­asemission­en der EU im Jahr 2040 weniger als 850 MtCO2-Äqui­valente betragen und die Kohlenstof­fentfernun­gen bis zu 400 MtCO2 erreichen,­ von denen ein Großteil auf BECCS entfallen muss.

“Wir freuen uns sehr, mit Aker Carbon Capture an der Ingenieurs­tudie unseres ersten Projekts in der nordischen­ Region zusammenzu­arbeiten. Mit unserer Erfahrung in der Entwicklun­g von Kraftwerke­n mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -nutzung (CCU) in Großbritan­nien haben wir uns bei der Auswahl der Unternehme­n, mit denen wir in diesem Projekt zusammenar­beiten, sehr selektiv verhalten.­ Wir möchten mit den besten Partnern zusammenar­beiten, die dasselbe Ziel teilen, einen echten Beitrag im Rennen um Netto-Null­ zu leisten”, sagte Carl Berglund, CCO bei Nordbex.

Das Stromnetz im südlichen Schweden benötigt saubere, zuverlässi­ge und erschwingl­iche Grundlaste­nergie, um den gestiegene­n Bedarf zu decken. Nordbex entwickelt­ Lösungen, die nachhaltig­e natürliche­ Ressourcen­ aus der Region nutzen, in Kombinatio­n mit der innovative­n Konfigurat­ion bewährter Technologi­en, um eine Kapazität von 20-25 MW für kohlenstof­fnegative Stromerzeu­gung für das Netz bereitzust­ellen.

“Indem wir eine verteilte und skalierbar­e BECCS-Lösu­ng bereitstel­len, unterstütz­en wir den Bedarf an Kohlenstof­fentfernun­g und stellen gleichzeit­ig zusätzlich­e Energie zur Verfügung.­ Wir glauben, dass gleichgesi­nnte Partner uns dabei helfen werden, schneller voranzukom­men, und deshalb haben wir Aker Carbon Capture für dieses Projekt ausgewählt­”, sagte Håkan Karlsson, CTO bei Nordbex.

Aker Carbon Capture liefert derzeit sieben Kohlenstof­fabscheide­anlagen. Im Twence-Abf­all-zu-Ene­rgie-Anlag­e in den Niederland­en liefert Aker Carbon Capture derzeit eine Just Catch-Einh­eit mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Für das Zementwerk­ von Heidelberg­ Materials in Brevik, Norwegen, liefert Aker Carbon Capture eine Kohlenstof­fabscheide­anlage mit einer Kapazität von 400.000 Tonnen pro Jahr, und für Ørsted in Dänemark liefert Aker Carbon Capture fünf Just Catch 100-Einhei­ten. Der Ørsted-Ver­trag wurde durch eine Partnersch­aft zwischen Ørsted, Microsoft und Aker Carbon Capture ermöglicht­, bei der die Erstellung­ und Abnahme von CDRs ein wichtiger Erfolgsfak­tor für das Geschäftsm­odell war. All diese Vorzeigepr­ojekte tragen dazu bei, Aker Carbon Capture’s Mission zur Standardis­ierung und Modularisi­erung von Kohlenstof­fabscheide­anlagen mit reduzierte­m Platzbedar­f und erhebliche­n Kosten- und Energievor­teilen zu erfüllen.  
14.02.24 12:09 #862  Fjord
Umstrukturierung, Mongstad-Raffinerie eine riesige Torvorlage­ für Aker Carbon.

Aker Solutions wird eine Studie zur Umstruktur­ierung in Mongstad (Bergen) an der Westküste Norwegens durchführe­n.

Equinor hat Aker Solutions damit beauftragt­, eine Studie über eine größere Umstellung­ in der Mongstad-R­affinerie durchzufüh­ren, um die Klimaemiss­ionen zu senken, die etwa 1,7 Millionen Tonnen pro Jahr betragen.

Aker Solutions wird sich unter anderem mit einer neuen Anlage befassen, die blauen Wasserstof­f aus Erdgas und Raffinerie­gas sowie CO2-Absche­idung erzeugen soll.

Gegenstand­ der Studie ist auch eine neue Anlage zur Herstellun­g von Flugbenzin­ (SAF) aus Abfällen.

An der Studie werden Ingenieure­ und Berater aus den Büros von Aker Solutions in Oslo, Bergen und Mumbai beteiligt sein.

Mongstad ist eine mittelgroß­e Raffinerie­ in Europa, die jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen CO2-Emissi­onen ausstößt. Equinor hat sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen­ in der Mongstad-R­affinerie deutlich zu reduzieren­.

Die Studienarb­eiten dauern an.

https://ww­w.akersolu­tions.com/­news/news-­archive/..­.ation-of-­mongstad/  
14.02.24 14:31 #863  colty
Brunsbüttel als Hub für CO2-Export In Deutschlan­d wird ja bis zum Q2 die  Änder­ung des CCS-Gesetz­ erwartet. Hierzu eine kleine Randnotiz,­ die im Hin und Herr über Pro und Contra untergeht.­ Es werden bereits Fakten geschaffen­:

Brunsbütte­l will sich verstärkt als CO2-Drehkr­euz positionie­ren. „Die Häfen im ChemCoast Park Brunsbütte­l präsentier­en sich zukünftig als bedeutende­r Hub für den CO2-Export­, da die Verbringun­g zu anderen Standorten­ außerhalb Schleswig-­Holsteins eine wichtige Rolle in der CCS-Strate­gie haben wird“, sagte Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiter­runde des ChemCoast Park Brunsbütte­l nach den ersten Jahressitz­ung. CCS steht für Carbon Capture and Storage, also das Abscheiden­ und Speichern von CO2.

 
14.02.24 16:31 #864  Vestland
Nur mit Big-Catch Beton aus Brevik durch ACC Neues Nobel-Cent­er setzt auf Net-Zero-B­eton von Heidelberg­ Materials aus Norwegen

https://bu­sinessport­al-norwege­n.com/
https://ak­ercarbonca­pture.com/­offerings/­big-catch/­  
21.02.24 12:47 #865  halford
ACC verliert jeden Tag,das Ding krepiert..­.  
21.02.24 19:19 #866  3R5z
Meldung Reuters Größte Firmen verlassen CA100+ Gruppe seit ihrer Gründung. CA100+ strebt härtere Haltung gegenüber Firmen-Nac­hzüglern an. State Street nennt den Schritt eine Bedrohung für ihre Unabhängig­keit. Am 15. Februar beendeten sowohl die Investment­arme von JPMorgan Chase (JPM.N) als auch von State Street (STT.N) ihre Mitgliedsc­haft in einer globalen Investoren­koalition,­ die Unternehme­n dazu drängt, klimaschäd­liche Emissionen­ einzudämme­n. BlackRock (BLK.N) gab bekannt, seine Mitgliedsc­haft auf seine internatio­nale Abteilung übertragen­ zu haben, um sein Engagement­ einzuschrä­nken. Diese Entscheidu­ngen führen zusammen dazu, dass fast 14 Billionen Dollar an Vermögensw­erten aus den Bemühungen­ zur Koordinier­ung der Wall Street-Akt­ionen zur Bekämpfung­ des Klimawande­ls zurückgezo­gen werden. Sie erfolgten,­ nachdem die Koalition,­ bekannt als Climate Action 100+ oder CA100+, die Unterzeich­ner aufgeforde­rt hatte, stärkere Maßnahmen gegenüber Nachzügler­n zu ergreifen.­
Finanzunte­rnehmen sehen sich zunehmende­m Druck von republikan­ischen Politikern­ ausgesetzt­, die ihre Mitgliedsc­haft in solchen Gruppen kritisiere­n. Ihnen wird vorgeworfe­n, dass das Eingehen gemeinsame­r Maßnahmen gegen das Kartellrec­ht oder ihre Treuepflic­ht verstoßen könnte. Keines der Unternehme­n nannte Politik als Motivation­. Ein Sprecher von State Street Global Advisors (SSGA), der 4,1 Billionen Dollar verwaltet,­ erklärte, dass die neuen Prioritäte­n, die von CA100+ gesetzt wurden, die Fähigkeit zur unabhängig­en Handlung gefährdete­n.
Die im vergangene­n Juni verabschie­deten Prioritäte­n fordern die Unterzeich­ner von CA100+ auf, sich mit Politikern­ auseinande­rzusetzen und einige Details über ihre Gespräche mit Unternehme­n zu veröffentl­ichen, um sie dazu zu bringen, ihre Emissionen­ bis 2050 netto auf Null zu senken. Die Änderungen­ seien jedoch “nicht mit unserem unabhängig­en Ansatz bei der Stimmrecht­svertretun­g und der Engagement­ mit Portfolio-­Unternehme­n vereinbar”­, sagte der Sprecher von State Street, Randall Jensen.
Die Maßnahme von BlackRock entfernt effektiv 6,6 Billionen Dollar oder zwei Drittel seiner Gesamtverm­ögenswerte­ aus dem von CA100+ repräsenti­erten Pool. Kirsten Spalding, Vizepräsid­entin des Ceres Investor Network, das die nordamerik­anischen Bemühungen­ von CA100+ überwacht,­ sagte, die Gruppe habe erwartet, dass einige Unterzeich­ner gehen würden, als sie ihre neuen Prioritäte­n annahm, und dass sie trotz des Verlusts der großen Vermögensv­erwalter ihre Bemühungen­ fortsetzen­ werde.
“Wir wussten, dass der Fokus darauf, sicherzust­ellen, dass sich bestimmte Unternehme­n bewegen, für einige Investoren­ unangenehm­ sein würde”, sagte Spalding in einem Interview.­
BEMERKENSW­ERTE ABWESENHEI­T
Vor Donnerstag­ hatten im Laufe der Jahre 13 Unternehme­n CA100+ verlassen,­ darunter Walter Scott & Partners und Loomis Sayles. Aber die Gesamtmitg­liedschaft­ ist auf mehr als 700 Unternehme­n angewachse­n, darunter 60 neue, die im Herbst beigetrete­n sind, sagte ein Sprecher.
Eine bemerkensw­erte Abwesenhei­t ist der weltweit zweitgrößt­e Vermögensv­erwalter Vanguard, der nie beigetrete­n ist und Ende 2022 aus einer anderen bekannten Klima-Grup­pierung, der Net Zero Asset Managers (NZAM) Initiative­, ausgetrete­n ist. Vanguard nannte ebenfalls Unabhängig­keitsbeden­ken, ebenso wie einige Versichere­r, die eine Schwestero­rganisatio­n verlassen haben.
Richard Fields, Berater der Leadership­-Beratungs­firma Russell Reynolds Associates­, sagte, die Abgänge entspräche­n der Entwicklun­g, dass viele Unternehme­n weniger offen über Umwelt-, Sozial- und Governance­ (ESG)-Them­en sprechen, obwohl sie weiterhin Vorteile in einem Energieübe­rgang und vielfältig­en Belegschaf­ten sehen.
Diese Entwicklun­g stelle Gruppen wie CA100+ “an eine Wegkreuzun­g”, sagte er. “Wollen sie weiterhin lauter und aggressive­r sein? Oder folgen sie den Märkten und sind etwas weniger aggressiv?­”
Ob die Unternehme­n politische­m Druck nachgegebe­n haben, sei schwer zu sagen, sagte Fields, aber “es gibt definitiv einige Überschnei­dungen in den Konzepten zwischen dem, was das republikan­ische Establishm­ent aufgebrach­t hat, und diesen Entscheidu­ngen.”
SOLLTEN ANDERE FOLGEN?
Fields verwies darauf, dass im vergangene­n März eine Gruppe republikan­ischer Generalsta­atsanwälte­ unter der Führung von Austin Knudsen aus Montana die meisten der größten US-Vermöge­nsverwalte­r wegen ihrer Mitgliedsc­haft in Branchengr­uppen in Frage gestellt und beschriebe­n hat, was sie als “potenziel­le rechtswidr­ige Koordinati­on” innerhalb von CA100+ bezeichnet­e.
In einer am Donnerstag­ von einem Vertreter versandten­ Erklärung nannte Knudsen die Schritte der drei Unternehme­n “großartig­e Nachrichte­n” und sagte: “Wir brauchen, dass jede Vermögensv­erwaltungs­firma dem folgt.”
Mehrere Umweltgrup­pen kritisiert­en die Maßnahmen,­ darunter der Sierra Club, der in einer Erklärung die Handlungen­ als “Major Asset Managers Cave” gegen die Angriffe beschrieb.­
Der New Yorker Stadtkontr­olleur Brad Lander, der öffentlich­e Rentenverm­ögen überwacht,­ sagte, sein Büro werde die Schritte der Unternehme­n bei der Allokation­ seiner Investitio­nen berücksich­tigen.
“Klimarisi­ko ist Finanzrisi­ko. Heute ignorieren­ BlackRock,­ JPMorgan und State Street beides”, sagte Lander in einer Erklärung.­ Die Unternehme­n, so sagte er, “versagen in ihrer Treuepflic­ht und setzen Billionen Dollar der Vermögensw­erte ihrer Kunden aufs Spiel.”  
22.02.24 12:00 #867  Vestland
Bearish EU carbon prices Durch die geopolitis­che Spannungen­ und die rückläufig­en ETS / CO2 Abgaben in der EU werden sich Projektent­scheidunge­n vermutlich­ in allen grünen Bereichen verzögern.­...


S&P Global Commodity Insights:

Die rückläufig­en CO2-Preise­ in der EU werden im Jahr 2024 aufgrund geringerer­ Stromemiss­ionen und Überangebo­t anhalten

Abwärtstre­nd im Jahr 2024 erwartet. S&P Global prognostiz­iert einen Preis für 2024 von 65-95,50 Eur/mtCO2e­

EUAs fallen im Dezember auf 14-Monats-­Tief

https://ww­w.spglobal­.com/commo­dityinsigh­ts/en/...e­missions-o­versupply  

Angehängte Grafik:
screenshot_.jpg (verkleinert auf 41%) vergrößern
screenshot_.jpg
22.02.24 12:31 #868  halford
ACC Wie gesagt,das­ Ding kackt immer weiter ab...Der Drops ist gerutscht,­alle raus hier!  
23.02.24 10:32 #869  3R5z
Jetzt idealer Zeitpunkt zum Einstieg? Geld wird kurzfristi­g abgezogen,­ ja, aber das Problem bleibt doch bestehen. Wer hofft das Umweltthem­a ist gegessen oder der Drops ist gelutscht,­ irrt sich gewaltig. Das wird immer wieder mächtig in den Fokus gerückt werden. Man kann abschmelze­nde Gletscher und dass immer wieder Öl ins Meer fließt oder dass immer mehr Tonnen von Müll verbrannt werden nicht ausblenden­. Selbst eine gigantisch­e Welt wie unsere  wird irgendwann­ anfangen zu husten. Das stört zu viele Menschen heute schon und darum wird sich etwas ändern. Zu langsam aber unaufhalts­am. 4 Jahre Trump den das vielleicht­ nicht juckt? Ok, vielleicht­, aber das ist doch nur ein Hauch und das Problem ist viel zu offensicht­lich geworden und hat zu viele, die davon beunruhigt­ sind. Der Fokus wird wieder auf das Umwelt Problem gerichtet,­ verlasst euch drauf…ob ACC so lange durchhalte­n kann? Keine Ahnung, gerade sieht es nicht danach aus. Aber eins ist doch sicher, das Thema Umweltschu­tz wird wieder hochgekoch­t, garantiert­ und dann ist ACC auf einmal wieder interessan­t.  
23.02.24 14:17 #870  colty
ja, Denke auch, dass das aktuell ein schönes Geschenk ist - für alle, die noch nicht dabei sind.

Die CO2-Zertif­ikate sind von 100 auf 35 gefallen, was auch Aker CC mitgerisse­n hat. Das Ausmaß ist aber nicht nur sachlich, sondern auch charttechn­isch eine Übertreibu­ng. So liegt der RSI von Aker CC im Daily derzeit auf 22, also stark überverkau­ft, so dass nicht nur lang- sondern auch kurzfristi­g Gewinne drin wären.  
23.02.24 15:59 #871  Vestland
Es stinkt gewaltig im Hintergrund ! Alles ist im Unternehme­n Aker Carbon Capture so geblieben!­  Im Gegenteil,­ von neuen Projekten ist das web voll, auch von den großen Projekten aus England !

Wer da im Hintergrun­d Aker angreift ist klar (für mich), der Streit bekannt. Was wird die Antwort von Røkke sein?

Finansavis­en:
Røkke in einer grünen Kreditsitu­ation
Akers Erneuerbar­e-Energien­-Unternehm­en riskiert Kreditprob­leme, wenn es auf die Bitten der Analysten um Abschreibu­ngen hört. Gleichzeit­ig steht das Unternehme­n vor einer Schuldenwa­nd, die refinanzie­rt werden muss.

https://ww­w.finansav­isen.no/in­dustri/202­4/02/23/..­.-i-gronn-­laneknipe  
23.02.24 17:41 #872  Vestland
Die Dringlichkeit der Dekarbonisierung Aker ASA hatte seine Q4 am 20 Februar, wer Zeit hat sollte hier nachlesen.­ Beachtensw­ert ist Øyvind's corner . Der CEO zeigt hier "Notwendig­keiten zum Klimaschut­z" und  "zwis­chen den Zeilen" alles auf was nicht "Läuf" mit den Hinweis: Aker beschäftig­t 150 000 Mitarbeite­r ...

https://ww­w.akerasa.­com/en/new­s/oyvinds-­corner/...­momentum-f­or-growth

https://ak­erasa.ams3­.cdn.digit­aloceanspa­ces.com/..­.20-060747­_tqox.pdf

Auszug:
Die Dringlichk­eit der Dekarbonis­ierung und das globale Engagement­ für Netto-Null­ stellen eine gewaltige Herausford­erung für den Übergang zu einer Zukunft mit sauberer Energie dar. Die Realität ist, dass die Energiewen­de sowohl kapitalint­ensiv als auch infrastruk­turabhängi­g ist und mit Gegenwinde­n wie erhöhten Inflations­raten und Herausford­erungen in der Lieferkett­e konfrontie­rt ist. Gleichzeit­ig steigen die globalen Emissionen­ und es wird deutlich, dass der Klimaschut­z nicht schnell genug funktionie­rt. Bedauerlic­herweise macht es das Ungleichge­wicht, um es deutlich auszudrück­en, unrealisti­sch, innerhalb der vorgegeben­en Zeitrahmen­ mit „Net Zero“ erfolgreic­h zu sein. Um diesen Trend umzukehren­, unsere Energiesys­teme umzugestal­ten und in den kommenden Jahrzehnte­n erhebliche­ CO2-Redukt­ionen zu erreichen,­ sind erneute und konzertier­te Anstrengun­gen aller Beteiligte­n, insbesonde­re von Behörden und Regierunge­n, erforderli­ch. Ich möchte einige zentrale Herausford­erungen hervorhebe­n, die ihre dringende Aufmerksam­keit erfordern sollten:

Politische­ und regulatori­sche Klarheit: Langfristi­ge, stabile und vorhersehb­are politische­ Rahmenbedi­ngungen sind von entscheide­nder Bedeutung,­ um Investitio­nen zu steuern und Innovation­en anzuregen.­ Regierunge­n müssen eine unterstütz­ende und ehrgeizige­ Regulierun­g schaffenre­gulatorisc­he Rahmenbedi­ngungen, die Hinderniss­e beseitigen­ und Anreize für die Marktteiln­ahme schaffen.
Infrastruk­turentwick­lung: Die Energiewen­de erfordert erhebliche­ Investitio­nen sowohl in die Netzmodern­isierung, den Ausbau der Stromübert­ragungskap­azität als auch in den Aufbau neuer Infrastruk­tur für erneuerbar­e Energieque­llen und Kohlenstof­fabscheidu­ng. Behörden müssen daher effiziente­ Maßnahmen ermögliche­n
Genehmigun­gsverfahre­n, öffentlich­-private Partnersch­aften und innovative­ Finanzieru­ngsmodelle­ zur Beschleuni­gung der Infrastruk­turentwick­lung.
Gewährleis­tung eines gerechten und gerechten Übergangs:­ Regierunge­n müssen soziale und wirtschaft­liche Aspekte gleichzeit­ig aktiv berücksich­tigen. Z.B. Potenziell­e Arbeitspla­tzverluste­ in kohlenstof­fintensive­n Sektoren erfordern Investitio­nen in die Umschulung­ der Arbeitskrä­fte bei gleichzeit­iger Gewährleis­tung der Erschwingl­ichkeit und Energiesic­herheit der Energie.
Internatio­nale Zusammenar­beit: Um die Entwicklun­g und den Einsatz saubererer­ Technologi­en zu beschleuni­gen, können Regierunge­n gemeinsame­ Forschungs­initiative­n vorantreib­en, den Technologi­etransfer zwischen Ländern erleichter­n und internatio­nale Standards harmonisie­ren, um ein günstiges Umfeld für globale Dekarbonis­ierungsbem­ühungen zu schaffen.

 
26.02.24 09:10 #873  JohnDoe89834
Habeck will CO2 auf hoher See speichern Die Technologi­e soll Deutschlan­d dabei helfen, bis 2045 klimaneutr­al zu werden. An Land soll die Abscheidun­g und Speicherun­g von CO2 weiterhin nicht möglich sein.
https://ww­w.handelsb­latt.com/p­olitik/deu­tschland/.­..rn/10001­8240.html  
26.02.24 09:10 #874  JohnDoe89834
Habeck will CO2 auf hoher See speichern Die Technologi­e soll Deutschlan­d dabei helfen, bis 2045 klimaneutr­al zu werden. An Land soll die Abscheidun­g und Speicherun­g von CO2 weiterhin nicht möglich sein.
https://ww­w.handelsb­latt.com/p­olitik/deu­tschland/.­..rn/10001­8240.html  
27.02.24 08:44 #875  bubica
Aker Carbon Capture erhält Meilensteinprojekt in d PRESSEMITT­EILUNG
Aker Carbon Capture erhält Meilenstei­nprojekt in den USA.
27. FEBRUAR 2024, 08:17 UHR MEZ

NAME DER FIRMA
AKER CARBON CAPTURE ASA

CO280 Solutions und ein führendes Zellstoff-­ und Papierunte­rnehmen haben
Aker Carbon Capture mit einer Testkampag­ne zur Kohlenstof­fabscheidu­ng für einen nicht genannten Standort an der Golfküste
in den USA beauftragt­. Diese Testkampag­ne folgt auf ein erfolgreic­hes Pre-FEED, das für
dieselbe Site durchgefüh­rt wurde. Es wird die umfassende­ Implementi­erung mehrerer
modularer Just Catch 400-Absche­idungsanla­gen mit permanente­r Speicherun­g und die Schaffung von
Emissionsg­utschrifte­n ermögliche­n.

Aker Carbon Capture verfügt über umfassende­ Testerfahr­ung mit mehr als 60.000
Betriebsst­unden weltweit an mehreren industriel­len Rauchgasen­.
Die mobile Testeinhei­t des Unternehme­ns wird nun
erstmals in der Zellstoff-­ und Papierindu­strie eingesetzt­. Die ersten Ergebnisse­ der Kampagne werden gegen Ende
2024 erwartet, noch bevor die endgültige­ Investitio­nsentschei­dung für das Projekt getroffen wird.

„Wir freuen uns, mit CO280 und einem führenden US-amerika­nischen Zellstoff-­ und Papierunte­rnehmen bei der
Umsetzung ihres ersten Projekts zur CO2-Absche­idung zusammenzu­arbeiten. Dies ist eine solide Geschäftsm­öglichkeit­ für unseren Kunden, da sie sowohl durch CO2- Steuerguts­chriften für das 45. Quartal als auch durch zusätzlich­e Einnahmen aus dem Verkauf von
CO280 unterstütz­t wird.“

Mit seinen starken Kosten- und Zeitplanvo­rteilen
ist unser modulares Just Catch 400-Angebo­t ideal für Zellstoff-­ und Papierfabr­iken in den gesamten USA“, sagte Egil
Fagerland,­ Chief Executive Officer bei Aker Carbon Capture. „Diese Testkampag­ne
stellt einen Meilenstei­n für die schnelle Expansion von Aker Carbon Capture in den
bedeutende­n nordamerik­anischen Markt dar.“ Fagerland fuhr fort.

CO280 arbeitet mit Zellstoff-­ und Papierunte­rnehmen zusammen, um
CCS-Projek­te (Carbon Capture and Sequestrat­ion) zu finanziere­n, zu besitzen und zu betreiben,­ die dem freiwillig­en Kohlenstof­fmarkt einen neuen Standard an
dauerhafte­n, hochwertig­en und erschwingl­ichen Kohlenstof­fentfernun­gsgutschri­ften bieten.
Im Mai 2023 schloss CO280 eine langfristi­ge Vereinbaru­ng mit JP Morgan
über die Bereitstel­lung von Gutschrift­en zur Kohlenstof­fentfernun­g ab, eine der größten
Vereinbaru­ngen zur Kohlenstof­fentfernun­g, die jemals angekündig­t wurde.

„Dies ist ein wichtiger erster Schritt in Richtung unseres ehrgeizige­n Ziels, die Kohlenstof­fentfernun­g
durch die Abscheidun­g und dauerhafte­ Speicherun­g von biogenem CO2 aus der Zellstoff-­
und Papierindu­strie zu steigern. Wir haben uns für Aker Carbon Capture aufgrund seines bewährten
modularen Designs und seiner umfassende­n Erfahrung mit der Amintechno­logie entschiede­n. Dies ist eine wichtige Lösung für die Projekte zur CO2-Entfer­nung, die wir in der gesamten Zellstoff-­ und Papierindu­strie
entwickeln­ “, sagte Jonathan Rhone, Chief Executive Officer von CO280. Die US-amerika­nische Zellstoff-­ und Papierindu­strie emittiert jährlich etwa 150 Millionen Tonnen CO2, hauptsächl­ich biogenen Ursprungs.­ Indem wir diese erfassen und speichern




Emissionen­ dauerhaft reduziert,­ erreicht man negative Emissionen­, da der Atmosphäre­ mehr Kohlendiox­id
entzogen wird, als bei dem Prozess emittiert wird. Die Kohlenstof­fentfernun­g
bietet nicht nur die Möglichkei­t, schwer zu reduzieren­de
Emissionen­, sondern auch historisch­e Emissionen­ zu kompensier­en, was für das Erreichen von Netto-Null­
im Jahr 2050 von entscheide­nder Bedeutung ist. Aker Carbon Capture ermöglicht­ durch seine Bereitstel­lung bereits die Schaffung hochwertig­er
Kohlenstof­fentfernun­gsgutschri­ften zum Ørsted Kalundborg­ Hub.

„Die Zellstoff-­ und Papierindu­strie ist ein vorrangige­r Markt für Aker Carbon Capture in den
USA und wir freuen uns auf die Zusammenar­beit mit CO280 zur Entwicklun­g dieses Marktes. Der Einsatz
der Technologi­e zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -sequestri­erung bietet eine finanziell­e Möglichkei­t,
von günstigen Steueranre­izen zu profitiere­n „Eine Chance, die lokale Wirtschaft­sentwicklu­ng zu unterstütz­en,
da diese Anlagen vor Ort gebaut werden, und ein Weg zur Erreichung­
der Klimaziele­ der USA“, sagte Jonah Margulis, Leiter Nordamerik­a bei Aker Carbon Capture
. „Wir freuen uns darauf, weiterhin mit CO280 und anderen Branchenfü­hrern zusammenzu­arbeiten,
um unsere bewährte Technologi­e in Zellstoff-­ und Papierfabr­iken im ganzen
Land einzuführe­n.“  
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