TV Tipp HEUTE: Sklaventreiber Amazon
| eröffnet am: | 13.02.13 21:06 von: | Oesterwitz |
| neuester Beitrag: | 11.04.13 23:04 von: | Lumberjack77 |
| Anzahl Beiträge: | 86 | |
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| davon Heute: | 1 | |
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14.02.13 15:59
#51
king charles
aus #49
...Das Erste Mediathek [ARD]: Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon, Reportage / Dokumentation, Die Reportage deckt auf, was sich hinter der Fassade von Amazon.de verbirgt und wer dafür zahlt, dass die schöne neue Warenwelt des Internethändlers so billig zu haben ist.. Das Video zur Sendung Reportage ...
da sieht man mal was für ein Schwachsinn der Journalisten, Amazon ist der Logistiker für Händler und mit den Händlerpreisen wenig zu tun.
14.02.13 16:15
#52
Wärna
#51:natürlich ist Amazon selbst Händler
und legt seine Preise selbst fest.
Ich bin (war) lange Jahre Kunde dort und kann das bestätigen.
Zusätzlich bietet Amazon seine Plattform auch anderen Händlern an, das steht außer Frage.
@king charles:
Man sollte sich erst mal richtig informieren, ehe man von "Schwachsinn" redet.
Ich bin (war) lange Jahre Kunde dort und kann das bestätigen.
Zusätzlich bietet Amazon seine Plattform auch anderen Händlern an, das steht außer Frage.
@king charles:
Man sollte sich erst mal richtig informieren, ehe man von "Schwachsinn" redet.
15.02.13 11:51
#56
Peter Silie
Die p 53 bis 55 sind interessant....
wir sollten dabei nicht überlesen und unter den Tisch fallen lassen, daß auch Gewerkschaften (bei aller Sympathie für ihre Arbeit) auch Minijobs anbieten -z.B. in ihren örtlichen Büros und sogar eigene Leiharbeitsfirmen gegründet haben, mit denen sie Arbeitnehmer einstellen und verleihen.....
Bei aller berechtigten Aufregung um die Amazon-Praktiken sollten wir doch im gleichen Zuge auch diejenigen Gewerkschaften bzw. den DGB dazu auffordern, die gewerkschaftseigenen Praktiken zum Thema Leiharbeit mitsamt den Bedingungen offen auf den Tisch zu legen....
Sonst machen sich 'Gewerkschaften und der DGB angreifbar, werden unglaubwürdig
und das sollte doch im Interesse der Arbeitnehmer vermieden werden....
Bei aller berechtigten Aufregung um die Amazon-Praktiken sollten wir doch im gleichen Zuge auch diejenigen Gewerkschaften bzw. den DGB dazu auffordern, die gewerkschaftseigenen Praktiken zum Thema Leiharbeit mitsamt den Bedingungen offen auf den Tisch zu legen....
Sonst machen sich 'Gewerkschaften und der DGB angreifbar, werden unglaubwürdig
und das sollte doch im Interesse der Arbeitnehmer vermieden werden....
18.02.13 11:27
#59
Bafo
Die Reaktion
der Verbraucher finde ich gut. Bleibt zu hoffen, dass man sich auch später noch an seinen Protest erinnert, wenn die Waren ein paar Cents mehr kosten.
Der Beitrag der FAZ, dass die Politik nun reagieren müsse ist natürlich mal wieder äußerst dämlich. Die Abgeordneten des Bundestages sollen mal schön im selbigen weiterschlafen, die richten eh nur Schaden an.
Sowas funktioniert NUR über den Verbraucher. Der muss sich Amazon erziehen.
Das Ganze hört sich ziemlich übel an, andererseits frage ich mich, wer freiwillig dort arbeitet.
Geht es ihm ohne die Arbeit dort noch viel schlechter? Oder wird hier deutlich übertrieben?
Der Beitrag der FAZ, dass die Politik nun reagieren müsse ist natürlich mal wieder äußerst dämlich. Die Abgeordneten des Bundestages sollen mal schön im selbigen weiterschlafen, die richten eh nur Schaden an.
Sowas funktioniert NUR über den Verbraucher. Der muss sich Amazon erziehen.
Das Ganze hört sich ziemlich übel an, andererseits frage ich mich, wer freiwillig dort arbeitet.
Geht es ihm ohne die Arbeit dort noch viel schlechter? Oder wird hier deutlich übertrieben?
18.02.13 11:41
#60
Bafo
hab noch was Interessantes
im ef Magazin gefunden:
"n der vergangenen Woche wurde der Reigen der durch’s Dorf getriebenen Säue um das größte Online-Versandhaus der Welt erweitert. Die ARD widmete sich in einer TV-Reportage ausführlich dem Geschäftsgebaren von Amazon. Aber wurde die GEZ-finanzierte Unternehmensschelte womöglich von der Finanzverwaltung Saarbrücken angeregt? Diese ist für die umsatzsteuerliche Aufsicht der in Luxemburg ansässigen Amazon Media EU S.a.r.l. zuständig. Gerüchten zufolge wird derzeit verstärkter Druck auf Amazon ausgeübt, eine ertragssteuerlich relevante Niederlassung auch in Deutschland zu gründen. Hat nun also der öffentlich-rechtliche „Aufklärungsfeldzug“ begonnen, um Stimmung gegen einen kooperationsunwilligen Gegner zu machen? Die televisionäre Beschreibung mutmaßlicher „Lagerstätten“, „Generalstäbe“ und „Menschenverachtung“ und vermeintlichen „amerikanischen Verhältnissen“ verführt zu einer solchen Annahme. Solcherart Kampagnen gegen gewinnträchtige Unternehmen liegen schließlich im Trend. Eine passende musikalische Untermalung, pseudo-investigative Kameraführung, die mehrfache Wiederholung des Wortes „Lager“ und der Fokus auf rührselige Einzelschicksale signalisieren dem Zuschauer: Hier treibt der Kapitalismus sein brutales Unwesen. Dass Amazon mit Stundenlöhnen von 9,30 Euro wesentlich besser zahlt als sehr viele Unternehmen der Dienstleistungs-, Einzelhandels- und Baubranche, wird jedoch nicht erwähnt. Die „Aufklärung“ trägt derweil Früchte. Hunderte bisherige Kunden Amazons beschweren sich bereits im Internet und drohen mit Abwanderung zur Konkurrenz."
Quelle: ef
Autor: Henning Lindhoff
"n der vergangenen Woche wurde der Reigen der durch’s Dorf getriebenen Säue um das größte Online-Versandhaus der Welt erweitert. Die ARD widmete sich in einer TV-Reportage ausführlich dem Geschäftsgebaren von Amazon. Aber wurde die GEZ-finanzierte Unternehmensschelte womöglich von der Finanzverwaltung Saarbrücken angeregt? Diese ist für die umsatzsteuerliche Aufsicht der in Luxemburg ansässigen Amazon Media EU S.a.r.l. zuständig. Gerüchten zufolge wird derzeit verstärkter Druck auf Amazon ausgeübt, eine ertragssteuerlich relevante Niederlassung auch in Deutschland zu gründen. Hat nun also der öffentlich-rechtliche „Aufklärungsfeldzug“ begonnen, um Stimmung gegen einen kooperationsunwilligen Gegner zu machen? Die televisionäre Beschreibung mutmaßlicher „Lagerstätten“, „Generalstäbe“ und „Menschenverachtung“ und vermeintlichen „amerikanischen Verhältnissen“ verführt zu einer solchen Annahme. Solcherart Kampagnen gegen gewinnträchtige Unternehmen liegen schließlich im Trend. Eine passende musikalische Untermalung, pseudo-investigative Kameraführung, die mehrfache Wiederholung des Wortes „Lager“ und der Fokus auf rührselige Einzelschicksale signalisieren dem Zuschauer: Hier treibt der Kapitalismus sein brutales Unwesen. Dass Amazon mit Stundenlöhnen von 9,30 Euro wesentlich besser zahlt als sehr viele Unternehmen der Dienstleistungs-, Einzelhandels- und Baubranche, wird jedoch nicht erwähnt. Die „Aufklärung“ trägt derweil Früchte. Hunderte bisherige Kunden Amazons beschweren sich bereits im Internet und drohen mit Abwanderung zur Konkurrenz."
Quelle: ef
Autor: Henning Lindhoff
18.02.13 12:49
#61
Peter Silie
Lohnsteuer
für die Amazon Logistik Standorte in Deutschland wird nicht in Luxemburg abgeführt, sondern an den Betriebsorten in Deutschland.
Und wenn bei den Lohnabrechnungen in DEUTSCHLAND "getrickst" wird, dann ist das ein Delikt in Deutschland und nicht in Luxemburg
Und wenn bei den Lohnabrechnungen in DEUTSCHLAND "getrickst" wird, dann ist das ein Delikt in Deutschland und nicht in Luxemburg
18.02.13 13:02
#63
lehna
Also in meinem Umfeld....
bestellen alle wie verrückt bei Amazon.
Wohl hauptsächlich deshalb, weil die Billiglöhne zahlen und deshalb günstig sind.
Seine soziale Ader kann man dann natürlich hier im Thrad abladen.
Früher nannte man das Heuchelei....
Wohl hauptsächlich deshalb, weil die Billiglöhne zahlen und deshalb günstig sind.
Seine soziale Ader kann man dann natürlich hier im Thrad abladen.
Früher nannte man das Heuchelei....
18.02.13 13:05
#64
permanent
Siegeszug des demokratischen Kapitalismus
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=148#jump15296782
18.02.13 14:13
#67
Depothalbierer
nicht übel:
"Der US-Konzern hat mittlerweile die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Sicherheitsdienst Hensel European Security Service (H.E.S.S.) aus Kassel beendet, dem Medienberichten zufolge Verbindungen zur rechten Szene nachgesagt werden."
Hensel European Security Service (H.E.S.S.) aus Kassel, soso
ihr wessis solltet mal langsam mit der entnazifizierung beginnen.
Hess, ich glaub es hackt !!!
Hensel European Security Service (H.E.S.S.) aus Kassel, soso
ihr wessis solltet mal langsam mit der entnazifizierung beginnen.
Hess, ich glaub es hackt !!!
18.02.13 16:42
#69
chartgranate
sehr guter Artikel !
Triffts ziemlich auf den Punkt ....und das ohne Polemik und übertreibener Entrüstung.....aber nun ja,ein Shitstorm kommt und geht und schon bald wird man wieder eher den Nutzen als die "paar kleineren Häkchen" an Amazon schätzen.
Die werden auch dieses Jahr wieder mindestens 6 Milliarden Umsatz machen,eher wohl über 7........da kann man dann ein bisserl Entrüstung der Konsumlemminge punktuell schon mal ganz gut aushalten.
Oder sind KIK,Praktiker,Aldi,Foxcomm,Apple,Zalando und die ganzen anderen Konsumparadiese des kleinen Mannes in denen der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht und vor lauter paradisischen Arbeitzuständen gar nicht aufhören kann sich zu bedanken schon pleite und ich habe da nur was verpasst ??
Die werden auch dieses Jahr wieder mindestens 6 Milliarden Umsatz machen,eher wohl über 7........da kann man dann ein bisserl Entrüstung der Konsumlemminge punktuell schon mal ganz gut aushalten.
Oder sind KIK,Praktiker,Aldi,Foxcomm,Apple,Zalando und die ganzen anderen Konsumparadiese des kleinen Mannes in denen der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht und vor lauter paradisischen Arbeitzuständen gar nicht aufhören kann sich zu bedanken schon pleite und ich habe da nur was verpasst ??
21.02.13 17:48
#72
rüganer
Die Doku war wohl mal wieder gelogen
wie so oft bei solchen reißerischen Machwerken - alles von unseren Gebühren bezahlt....
Achtung - hier der richtige link:
http://money.de.msn.com/wirtschaft/...quo;-meldet-sich-zu-wort#page=1
Achtung - hier der richtige link:
http://money.de.msn.com/wirtschaft/...quo;-meldet-sich-zu-wort#page=1
21.02.13 23:15
#73
Dr.UdoBroemme
Händler beklagen Umsatzeinbußen von bis zu 30%
Händler, die Amazon als Handelsplattform nutzen, sind die Leidtragenden der Anti-Amazon-Kampagne.
In den Kieler Nachrichten vom Donnerstag wurde der Fall des Buchhändlers "Happy Books" (40 Mitarbeiter)geschildert, der dadurch fast in der Existenz bedroht ist.
Allerdings gehen Fachleute davon aus, dass innerhalb weniger Wochen wieder die ursprünglichen Umsatzzahlen bei Amazon erreicht werden, analog zum Abhörskandal bei Lidl.
In den Kieler Nachrichten vom Donnerstag wurde der Fall des Buchhändlers "Happy Books" (40 Mitarbeiter)geschildert, der dadurch fast in der Existenz bedroht ist.
Allerdings gehen Fachleute davon aus, dass innerhalb weniger Wochen wieder die ursprünglichen Umsatzzahlen bei Amazon erreicht werden, analog zum Abhörskandal bei Lidl.
21.02.13 23:20
#74
Lumberjack77
also wenn, dass wirklich gelogen war, sollte man
ard verklagen.
da werden wieder existenzen gefährdet
da werden wieder existenzen gefährdet
22.02.13 08:40
#75
GREENHORN AND.
weiterer Bericht in FAZ...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...in-12089481.html
erinnert mich immer mehr an frühkapitalistische Zustände des 18. und 19. JH selbst wenn von den Schreiberlingen immer ein wenig dramatisiert wird bei der Story.
erinnert mich immer mehr an frühkapitalistische Zustände des 18. und 19. JH selbst wenn von den Schreiberlingen immer ein wenig dramatisiert wird bei der Story.
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