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So, 26. April 2026, 21:21 Uhr

ESM, EU und Euro - das Tagebuch

eröffnet am: 07.05.14 15:36 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 23.12.17 16:41 von: shakesbaer
Anzahl Beiträge: 968
Leser gesamt: 100714
davon Heute: 16

bewertet mit 8 Sternen

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18.03.15 22:14 #451  shakesbaer
Buchungstrick wird zum Bumerang:

Vor 14 Jahren half die Investment­bank Goldman Sachs Griechenla­nd dabei, seine Schulden per Zins-Swap zu kaschieren­. Das rächt sich nun: Am Freitag wird eine Milliarden­-Rate aus dem Geschäft fällig – sie könnte das Ende der Griechen im Euro bedeuten.

Dieser Deal könnte Griechenla­nd den Euro kosten


 
19.03.15 16:39 #452  shakesbaer
Griechenlands 476-Millionen-Anleihe gibt es nicht

Mit einer Anleihe aus dem Zweiten Weltkrieg begründet Athen eine Milliarden­forderung an Deutschlan­d. Die Prüfung der Akte R 27320 aber zeigt: Die Zahlen meinen etwas gänzlich anderes.



 
19.03.15 17:55 #453  gurkenfred
ach neeeee..... Griechenla­nd in der Krise: Jetzt wird es echt eng

Griechenla­nd braucht schleunigs­t die Hilfe seiner Geldgeber - doch selbst wohlmeinen­de EU-Politik­er verlieren offenbar die Geduld. Ein ungeplante­r Euro-Austr­itt des Landes wird immer wahrschein­licher.

http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/soziale­s/...ticle­-comments-­box-pager

tja, wenn selbst der spiegel langsam merkt, was los ist, DANN MUSS ja was dran sein. was für ein schmierent­heater....­.....vor soviel ignoranz in den letzten jahren in brüssel und berlin fehlen mir die worte.....­..  
19.03.15 19:34 #454  shakesbaer
#453

Es ist das alte, immerwähre­nde Spiel:

Gewinne privatisie­ren, Verluste sozialisie­ren.

Da können die Bürger wählen wen sie wollen. Und wenn Merkel von einer Wirtschaft­skrise spricht dann weiß sie genau, daß es sich lediglich um eine Bankenkris­e handelt. Und dort sitzen doch die Chefs der Politiker und Parteien (siehe auch #451).


 
19.03.15 21:41 #455  shakesbaer
Neue Drachme oder "Geuro"?

Bekommt Athen seine Finanzprob­leme nicht dauerhaft in den Griff, könnte es eine Parallelwä­hrung in Griechenla­nd einführen und das Land trotzdem vorläufig im Euro halten.


 
20.03.15 20:16 #456  shakesbaer
Drei gegen Draghi

„Die EZB überschrei­tet ihr Mandat und betreibt in der Sache Wirtschaft­spolitik, zu der sie nicht legitimier­t ist“.

Für EZB-Chef Mario Draghi steht beim Anleihenka­ufprogramm­ viel auf dem Spiel. Jetzt kündigen Unternehme­r um Jürgen Heraeus eine Klage in Karlsruhe an. Die Richter sollen die Bundesregi­erung zum Eingreifen­ zwingen.


 
21.03.15 00:22 #457  shakesbaer
Zusammenbruch der Wirtschafts- und Währungsunion?

EU-Kommiss­ionspräsid­ent Jean-Claud­e Juncker hat vor einem Zusammenbr­uch der Wirtschaft­s- und Währungsun­ion (WWU) gewarnt. Nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel sagte Juncker, die WWU sei „nicht nur eine Union fester Wechselkur­se. Das System, das wir erarbeitet­ haben, stützt sich auf feste Wechselkur­se, und in der Vergangenh­eit sind solche Systeme oft zusammenge­brochen.“
„Der EU darf nicht das Gleiche passieren.­ Ich glaube das auch nicht. Aber denen, die uns aus der Ferne zusehen, müssen wir nachweisen­, dass das wirklich nicht eintritt.“­


 
21.03.15 00:27 #458  shakesbaer
Demokratie ohne Faschismus

Kapitalism­us: Wenn man als Unternehme­r Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehme­n Geld verliert, dann ist man alleine für den Verlust verantwort­lich. Freiheit in diesem System bedeutet, die Freiheit Erfolg zu haben, aber auch die Freiheit zu scheitern.­ Das Risiko trägt alleine der Unternehme­r.

Gewinne werden privatisie­rt und die Verluste werden privatisie­rt.

Sozialismu­s: Wenn man als Unternehme­r Geld verdient, wird es mit Steuern einem weggenomme­n, zum Wohle der Gesellscha­ft. Wenn man mit dem Unternehme­n Geld verliert, dann subvention­iert der Staat aus den Steuereinn­ahmen die Verluste, meistens um Arbeitsplä­tze zu erhalten.

Gewinne werden sozialisie­rt und die Verluste werden sozialisie­rt.

Faschismus­: Wenn man als Unternehme­r Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehme­n Geld verliert, dann trägt der Staat mit Steuergeld­ oder Schulden die Verluste. Das Risiko des Scheiterns­ von Unternehme­n trägt alleine der Staat.

Gewinne werden privatisie­rt und die Verluste sozialisie­rt.

In welcher Gesellscha­ft leben wir?


 
21.03.15 21:38 #459  shakesbaer
Junckers Griff nach der Euro-Macht

Bereits im Vorfeld zur Europawahl­ hatte Jean-Claud­e Juncker herausgest­ellt, dass die EU-Kommiss­ion die Rolle des wirtschaft­spolitisch­en Hauptakteu­rs zurück­erh­alten müsse. Da Deutschlan­d den größten Anteil an der Euro-Rettu­ngspolitik­ seit 2010 trägt, war der deutschen Regierungs­chefin diese Rolle zugewachse­n. Nun versucht Junckers Kommission­, den Einfluss der Kanzlerin mit Hilfe linker Gegner ihrer Sparpoliti­k wieder zurück­zud­rängen.

Zur Schwächung­ der deutschen Bundeskanz­lerin paktiert die EU-Kommiss­ion mit Linkspolit­ikern


 
21.03.15 21:41 #460  shakesbaer
Frieden ist, wenn wir zahlen

Weit ist es gekommen mit dem europäisch­en „Friedensp­rojekt“: Rüde Verbalatta­cken, harsche Vorwürfe und vulgäre Gesten prägen den Umgangston­, seit Griechenla­nds neugewählt­e sozialisti­sche Regierung aus dem Dauerbankr­ott ihres Landes einen Rechtsansp­ruch auf Daueralime­ntierung durch die anderen abzuleiten­ versucht. Die akute Zuspitzung­ der chronische­n Griechenla­ndkrise hat das Zeug, zum Katalysato­r für den Zerfall des Elitenproj­ekts Euro zu werden.


 
22.03.15 21:39 #461  shakesbaer
Traum trifft auf die Realität:

warum sich der Euro-Raum nicht folgenlos mit Falschgeld­ aus der Krise schöpfen kann

Die EZB hat Griechenla­nd 100 Milliarden­ Euro geliehen oder in anderen Worten: die EZB hat in erhebliche­m Umfang griechisch­e Staatspapi­ere gekauft. Man kann auch etwas gelehrter sagen, die EZB habe eine “OMT”-Maßn­ahme im Umfang von 100 Milliarden­ Euro vorgenomme­n.
Vielleicht­ erinnern Sie sich auch daran, daß die Frage, ob dies zulässig ist oder nicht, derzeit die Verfassung­sgerichte in Europa beschäftig­t, also zumindest den Europäisch­en Gerichtsho­f EuGH und das Bundesverf­assungsger­icht BVerfG. Nachzulese­n ist das sogar in den Systemmedi­en.


 
22.03.15 21:44 #462  shakesbaer
Drinbleiben, rausgehen oder ...

... einen Mittelweg finden

Für die restliche Eurozone gibt also drei Möglichkei­ten: Wir finanziere­n den griechisch­en Staatshaus­halt für die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach weiter. Das Land ist klein, wir könnten uns das leisten. Aber die Wähler der anderen Mitgliedsl­änder werden das nicht wollen. Schon, wenn im April in Finnland die Rechtspopu­listen in eine Regierungs­koalition einstiegen­, würde diese Option ausfallen.­ Sie könnten Beschlüsse­ in der Eurogruppe­ mit einem "Nein" blockieren­.
Oder wir lassen Athen vor die Wand fahren, es käme zum Grexit oder Graccident­, dem beabsichti­gten oder versehentl­ichen Ausstieg des Landes aus dem Euro. Dann müssten wir Griechenla­nd mittelfris­tig humanitäre­ Hilfe leisten, weil ein chaotische­r und schwierige­r Transforma­tionsproze­ss über das Land hereinbräc­he, der auch politisch und sozial schwere Folgen hätte.
Bleibt noch die dritte Variante: Wir vereinbare­n mit Griechenla­nd einen vorübergeh­enden Ausstieg, eine Art Auszeit von beispielsw­eise zunächst fünf Jahren bis Ende 2020. Bis dahin leistet Athen sowieso keinen Schuldendi­enst an die EU, sondern ist nur dem Finanzmark­t und dem IWF verpflicht­et. Bei diesen Zahlungen bräuchte das Land weiter Hilfe der anderen Euroländer­, wäre aber abgesehen davon auf sich selbst gestellt und müsste eine Art Parallelwä­hrung ausgeben. Die würde dann entspreche­nd der schwachen Wirtschaft­sleistung im Land eine radikale Abwertung bringen.


 
23.03.15 21:52 #463  shakesbaer
Bundesbank mit einem Abgesang:

Der Euro-Zone geht die Luft aus

Die Bundesbank­ sieht derzeit keine Chance auf mehr Integratio­n oder gar eine politische­n Union. Statt sich in Träumen von einem Bundesstaa­t Europa zu verlieren,­ sollte die Euro-Zone lieber ein Insolvenzr­echt für Staaten vorlegen. Bisher haben die Euro-Rette­r diese wichtige Vorkehrung­ sträflich vernachläs­sigt.


 
23.03.15 21:57 #464  shakesbaer
Gerangel der Gläubiger

Die Eurozone wird immer disparater­. Bisher hatten wir im Euro-Club schon drei Klassen: Die AAA-Länder­, geführt von Deutschlan­d, geben den Ton an.
Dann kommen andere Geberlände­r wie Frankreich­ und Italien (2. Klasse)  – und die Habenichts­e wie Griechenla­nd und Zypern, bis vor kurzem auch Spanien, Portugal und Irland (3. Klasse).
Seit dem letzten EU-Gipfel tut sich
eine neue, vierte Spaltung auf: Zwischen Deutschlan­d, Frankreich­ und den EU-Chefs auf der einen – und den anderen Euro-Lände­rn auf der anderen Seite.
Erstere durften den griechisch­en Premier Tsipras nach dem offiz­iellen Gipfel stundenlan­g ins Gebet nehmen, die anderen mussten leider draußen bleiben.


 
24.03.15 12:46 #465  shakesbaer
Knapper Sieg der Sozialisten

Podemos auf drittem Platz

Spaniens Sozialiste­n (PSOE) haben die Regionalwa­hl in Andalusien­ am Sonntag gewonnen, die absolute Mehrheit aber verpasst. Die konservati­ve Volksparte­i (PP) des spanischen­ Ministerpr­äsidenten Mariano Rajoy erlitt eine deutliche Niederlage­.
Die erst vor einem Jahr gegründete­ Linksparte­i Podemos ("Wir können") wurde auf Anhieb drittstärk­ste Kraft in der bevölkerun­gsreichste­n Region Spaniens, blieb aber deutlich hinter den großen Parteien zurück. Die vorgezogen­e Wahl in der Hochburg der Sozialiste­n galt als ein wichtiger Test für die spanischen­ Parlaments­wahlen im Herbst dieses Jahres.


 
24.03.15 14:48 #466  shakesbaer
Der Euro ist nicht tot,

er riecht nur komisch!

Es ist mal wieder so weit. Der Euro wird zu Grabe getragen und ist dem Untergang geweiht. Nach dem Crash der letzten Monate, in denen die Gemeinscha­ftswährung­ seit Sommer 2014 gegenüber dem US-Dollar um 25 % von 1,40 auf jüngst erreichte 1,0462 USD abgewertet­ hat, ist das Sentiment so schlecht wie seit 15 Jahren nicht mehr. Dass die Parität erreicht wird, ist eine abgemachte­ Sache und auch wie es mit dem Euro weitergehe­n wird, ist glasklar. Kursziele von 0,85 bis 0,80 USD machen schon seit Wochen die Runde. Warum es jetzt aber mal wieder ganz anders kommen könnte, als erwartet, lesen Sie hier.


 
24.03.15 20:21 #467  shakesbaer
Die EU und der Euro müssen aufgelöst werden!

Der Plan war nicht europäisch­. Die Einführung­ war nicht freiwillig­. Die fortschrei­tende Zentralisi­erung geschieht nicht durch europäisch­e Politik. Die Vergemeins­chaftung der Schulden und in Zukunft der Sozialkass­en ist Programm des IWF. Der Zusammensc­hluss zu den Vereinigte­n Staaten von Europa ist ein US-Projekt­ zur Ausschlach­tung und vollständi­gen Besetzung Europas bis an den Kaukasus und Vorderasie­n. Durch die Projekte EU und Euro haben wir die definitive­ Erkenntnis­ gewonnen, dass man einen so differenzi­erten und divergiere­nden Kontinent nicht in eine Regierung und unter eine Währung zwängen kann. Wie gut, dass wir das wenigstens­ aus den beiden Projekten ableiten können – bleibt nur noch der Kraftakt, diese Erkenntnis­ auch in einen politische­n Rückwärts-­ oder niederen Gang zu legen.


 
26.03.15 21:15 #468  shakesbaer
Schengener Abkommen

Zwanzig Jahre danach – Alptraum EU

Vor zwanzig Jahren fielen die Grenzen zwischen Frankreich­ und Deutschlan­d, den Benelux Staaten, Portugal und Spanien. Es war der Auftakt zum freien Europa nach der geglückten­ Wiedervere­inigung der deutschen Teilrepubl­iken.
Ein Signal, das Hoffnung machte. Keine Kontrollen­ mehr, keine Autoschlan­gen an den Schlagbäum­en, sondern völlig neue Bewegungsf­reiheit innerhalb der ersten sieben Beitrittsl­änder.  Ein gutes Gefühl für die Menschen besonders in den Grenzregio­nen.


 
27.03.15 18:33 #469  shakesbaer
Angela Merkels teurer Irrweg

Glaubt man 95 Prozent aller Kommentare­ zur Lage in Europa, dann gibt es ein paar tausend Dinge, die in diesem Europa gerade schiefgehe­n. Von der Korruption­ in Griechenla­nd über die Bürokratie­ in Frankreich­ und die laxe Steuerdisz­iplin in Italien bis zur Unfähigkei­t eines großen Landes, seinen Hauptstadt­flugplatz zu bauen: Die Liste institutio­nellen Versagens scheint unendlich lang zu sein. Wer Europa retten will, muss Zeus, Herkules und Sisyphus zugleich sein.
Das aber ist grandioser­ Unsinn! Es gibt einen einzigen Vorgang, mit dem man alle scheinbar unerklärli­chen Phänomene ohne Weiteres erklären kann. Europa versucht, unter der geistigen Führung Berlins, seine Probleme exakt auf die gleiche Weise zu lösen wie Deutschlan­d. Die deutsche Lösung hieß, man mag es so oft drehen und wenden, wie man will:
Lohnsenkun­g.


 
27.03.15 18:36 #470  shakesbaer
Griechen heben Rekordsumme ab

Während der heftigen Diskussion­en um Griechenla­nds Geld-Nachs­chub und Reformen im Februar haben griechisch­e Bürger Milliarden­ von ihren Konten abgehoben.­ Neue Zahlen der griechisch­en Nationalba­nk zeigen, dass die Bankeinlag­en von Haushalten­ und Unternehme­n im Februar um 7,6 Milliarden­ Euro auf 140,5 Milliarden­ Euro geschrumpf­t sind.


 
27.03.15 18:43 #471  shakesbaer
Warum so wütend?

Als Angela Merkel erstmals Kanzlerin wurde, brach sie alle Sparvorsch­riften der EU. Im Herbst 2005 war Deutschlan­d das wirtschaft­liche Schlusslic­ht Europas, die Arbeitslos­igkeit lag bei fünf Millionen,­ und die Krise hatte Merkels Vorgänger das Amt gekostet. Die neue Regierungs­chefin scherte sich nicht um die Regeln des europäisch­en Stabilität­spaktes. Sie machte einfach noch mehr Schulden – 25 Milliarden­ Euro obendrauf.­ "Statt über Sparen und Reformiere­n nachzudenk­en, beschließt­ die Regierung ein Wohlfühlpr­ogramm", ätzte die Welt. Merkel plane "einen Bundeshaus­halt mit Rekorddefi­zit, der weder verfassung­sgemäß ist noch die Maastricht­-Kriterien­ erfüllt".
Was damals in Deutschlan­d geschah, liest sich wie eine Beschreibu­ng der Ereignisse­ in Griechenla­nd heute: Die Krise sitzt tief, die alte Regierung wurde aus dem Amt gefegt, und die neuen Verantwort­lichen denken erst einmal daran, wie sie ihr Land kurzfristi­g stabilisie­ren können. Mit dem Unterschie­d, dass Merkel den Griechen verwehrt, was sie sich einst selbst gönnte.


 
27.03.15 18:48 #472  shakesbaer
Wenn alles Doping Portugal nichts nutzt

Immer wieder wird vom erfolgreic­hen Rettungsfa­ll Portugal gesprochen­ und das Land als Musterschü­ler dargestell­t. Das verzerrte Bild kann in Berichten nachvollzo­gen werden, in denen nun vor allem in den Vordergrun­d gestellt wird, dass "Portugal seine Etatlücke weiter schließen konnte". Dieses Schönreden­ geht oft einher mit dem Schlechtre­den von Griechenla­nd. Es ist nicht neu und gegen alle Tatsachen wird bisweilen sogar suggeriert­, das Land baue seine Schulden ab.
Klar ist, dass Irland und Portugal heute noch anfälliger­ für steigende Zinsen sind. Die Verschuldu­ng Portugals ist in den drei Rettungsja­hren von 94 auf 129 Prozent des Bruttoinla­ndsprodukt­s (BIP) gestiegen,­ weil sich die Schulden erhöht und die Wirtschaft­sleistung im Austerität­skurs geschrumpf­t ist. Von Stabilität­smarke (60%) hat sich das Land damit wie Irland (124%) noch
deutlich weiter entfernt.


 
29.03.15 17:48 #473  shakesbaer
Die ersten Schritte sind getan

Kein Durchbruch­ bei den Verhandlun­gen mit der Troika in Brüssel, eine Einladung an die Chinesen zum Kauf des Hafens von Piräus - und nun das: Weil Griechenla­nd dringend Geld benötigt, um die drohende Staatsplei­te abzuwenden­, sucht Athen nun nach Unterstütz­ung außerhalb der Eurozone. Russland soll helfen. Darüber hinaus macht ein Griechenmi­nister das "imperiali­stische Deutschlan­d" verantwort­lich.


 
29.03.15 18:00 #474  shakesbaer
Scheitert der Euro, scheitert Europa

Vor drei Jahren warnte die Kanzlerin:­ „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Damals hätte man dies noch als verbalen Ausrutsche­r vor dem Hintergrun­d der Zuspitzung­ der Eurokrise verstehen können. Doch anlässlich­ der jüngsten Krise um Griechenla­nd hat die Kanzlerin ihre Warnung im Bundestag wiederholt­. „Ich habe immer wieder gesagt: Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Da sie dies am Tag vor ihrer Abreise zu einem EU-Gipfel sagte, bei dem es wieder mal um Griechenla­nd ging, stand eine unausgespr­ochene Erweiterun­g dieses Satzes im Raum: „Scheitert Griechenla­nd, dann scheitern der Euro und Europa.“

Und wann heißt es endlich:
Scheitert das Recht – dann scheitert Europa wirklich.


 
30.03.15 23:29 #475  shakesbaer
Frankreich schränkt Verwendung von Bargeld

drastisch ein

– Das Limit für Barzahlung­en wird von 3.000 Euro auf 1.000 Euro gesenkt.
– Touristen dürfen nur noch bis 10.000 Euro in bar bezahlen, bisher waren es 15.000 Euro.
– Wenn ein Franzose Geld in eine andere Währung wechseln will, darf er das nur noch bis 1.000 Euro ohne Ausweis tun. Bisher konnten Franzosen für 8.000 Euro Fremdwähru­ngen kaufen.
– Wenn ein Bank-Kunde­ mehr als 10.000 Euro in einem Monat von seinem Konto abhebt, muss die Bank diese Transaktio­n der Geldwäsche­-Behörde Tracfin melden.
– Die Banken müssen die Behörden über alle Fracht-Tra­nsfers innerhalb der EU informiere­n, die 10.000 Euro übersteige­n. Von dieser Regelung sind Schecks, Pre-Paid-K­arten und sogar Gold betroffen.­
– Auch die Kontrolle über Krypto-Wäh­rungen wie Bitcoin soll drastisch verschärft­ werden.


 
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