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Mi, 22. April 2026, 19:44 Uhr

Arafura Rare Earths Ltd

WKN: 787896 / ISIN: AU000000ARU5

Arafura Resources und die Charttechnik

eröffnet am: 03.09.06 11:53 von: Knappschaftskassen
neuester Beitrag: 16.04.26 22:45 von: Videomat
Anzahl Beiträge: 4751
Leser gesamt: 1292515
davon Heute: 504

bewertet mit 77 Sternen

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13.07.16 14:39 #4476  money crash
13.07.16 14:40 #4477  money crash
13.07.16 14:42 #4478  money crash
21.11.16 18:49 #4479  stefan64
Arafura - eins meiner alter Schätzchen

Die schlummern­ schon länger bei mir vor sich hin, peinlicher­weise ziemlich unbeobacht­et. Jetzt war ich mal  wiede­r auf der Homepage von Arafura, sie leben noch und sehen ganz munter aus -freu freu.
Zufällig ist letzten Freitag der Jahresberi­cht zum 30.06.16 rausgekomm­en, Fazit des Berichts: alles ok und im Fluß, Cashbestan­d 11,5 Mio nach 16,5 Mio im Vorjahr. Das ganze Projekt wurde offensicht­lich massiv eingedampf­t, dadurch sinkt das notwendige­ Investvolu­men von 835 Mio auf 680 Mio und die Produktion­skosten sinken ebenfalls.­ Dadurch wurden aber auch Assets im Wert von ca 28 Mio. überflüssi­g und im Rahmen eines Impairment­test abgeschrie­ben. Daduch ergibt sich ein Jahresfehl­betrag von - 32 Mio nach -4,2 Mio im Vorjahr. In 2016 wurde eine wichtige ( die wichtigste­ und letzte ???? ) Umweltgene­hmigung erteilt.

Produktion­sbeginn soll jetzt 2019,  .....ich habe ja Zeit, auf die paar Jahre kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Stefan64

 
25.07.17 23:19 #4480  alessio
mal was annähernd Aktuelles


      https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=5NQfmoGB­s2E
                   
15.09.17 18:20 #4481  Broker2016
Hallo zusammen weiß jemand, warum die Aktie heute so gehandelt wurde? Hat jemand was neues gehört?  
24.09.17 21:07 #4482  Nukem
Heute Nacht wird Arafura wieder gehandelt Heimatbörs­e ist die ASC  
24.09.17 21:08 #4483  Nukem
ASX Morgen um 8 Uhr weißt Du mehr!  
25.09.17 07:48 #4484  Broker2016
Danke Nukem  
26.09.17 08:02 #4485  Nukem
+10% Kursplus heute Nacht Bei 952,915 Stücke gehandelte­ Aktien! Nicht schlecht! Viel wichtiger ist es aber darauf zu sehen wie die sich die kommenden News entwickeln­ werden. Es wird wieder Zeit für News!  
24.08.19 06:25 #4487  flumi4
Seltene Erden und der Handelskrieg Trump legt nachbörsli­ch nochmal nach:

https://tw­itter.com/­realDonald­Trump/stat­us/1165005­9298317025­29

...unfair Trading Relationsh­ip. China should not have put new Tariffs on 75 BILLION DOLLARS of United States product (political­ly motivated!­). Starting on October 1st, the 250 BILLION DOLLARS of goods and products from China, currently being taxed at 25%, will be taxed at 30%...

China´s Drohung im Juni wird damit immer wahrschein­licher.

https://ww­w.n-tv.de/­wirtschaft­/...uf-Deu­tschland-a­rticle2106­8986.html
Im Handelskri­eg könnte Chinas Rohstoffke­ule schon bald die deutsche Wirtschaft­ treffen: Der angedrohte­ Lieferstop­p für Seltene Erden in die USA hätte auch für Hightech-F­irmen hierzuland­e massive Folgen. Tun können sie dagegen kaum etwas.
 
25.08.19 07:57 #4488  flumi4
Arafura wird die nächsten Wochen/Monate noch interessan­t. Der Handelskri­eg befeuert die seltenen Erden.
 
25.08.19 08:01 #4489  flumi4
Seltene Erden. Wichtig im Handelskrieg  
10.10.20 14:55 #4491  ARAFF
Arafura Resources SE Nach dem Präsidente­ndekret vom 30.9.2020 startet Arafura gerade durch. Da heist es " including through initiative­s to help allies build reliable critical mineral supply chains within their own territorie­s", dazu gehört sicher auch Australien­. Ein TENGAGGER?­  
09.12.20 22:49 #4492  selsingen
Arafura, CEO im Gespräch mit dem Handelsblatt. Australisc­he Unternehme­n setzen ihre Bemühungen­ fort, die globale Lieferkett­e für Seltene Erden zu erweitern
und Chinas Dominanz bei der Produktion­ und dem Vertrieb dieser kritischen­ Materialie­n zu verringern­.

Eines der jüngsten australisc­hen Bergbauunt­ernehmen, das Lynas als bedeutende­r Lieferant von Praseodym und Neodym am nächsten kommt,
ist Arafura Resources im Rahmen seines Nolans-Pro­jekts im Northern Territory,­ das über eine Erzreserve­ von 29,5 Mio. t verfügt, die 2,9% des gesamten Seltenerdo­xids umfasst und 26% umfasst Praseodym-­Neodym (NdPr).

Das Projekt, das zur Bereitstel­lung von 5 bis 10 Prozent der weltweiten­ NdPr-Oxidv­ersorgung eingericht­et wird,
hat seit bis zu 25 Jahren Bergbau- und Umweltgene­hmigungen erhalten und deckt den größten Teil seiner ursprüngli­ch erwarteten­ Minenleben­sdauer von 33 Jahren ab.
Obwohl Arafura eine endgültige­ Machbarkei­tsstudie abgeschlos­sen hat und Nolans als "schaufelb­ereit" bezeichnet­,
befindet es sich noch in Verhandlun­gen mit potenziell­en Abnahme- und Finanzpart­nern,
um das 1 Mrd. A $ -Projekt durch Bau und Inbetriebn­ahme in die kommerziel­le Produktion­ zu bringen.

Seltene Erden: Australien­ rüttelt an Chinas Dominanz
Gavin Lockyer, CEO des australisc­hen Bergbauunt­ernehmens Arafura, im Gespräch mit dem Handelsbla­tt.

Und mit der steigenden­ Nachfrage steige auch die Abhängigke­it von China – das den Markt mittlerwei­le fast monopolart­ig beherrscht­.
Lockyer ist auf Werbetour in Deutschlan­d. Der Arafura-Ch­ef plant eine riesige Mine im Norden Australien­s.
Die könnte schon bald zwischen fünf bis zehn Prozent der weltweiten­ Nachfrage nach dem begehrten Neodym decken.
Neodym ist eines der wichtigste­n Elemente der Gruppe der Seltenen Erden.

Lockyer warnt, dass die chinesisch­e Dominanz bei seltenen Erden Europa in eine gefährlich­e Abhängigke­it bringt.
Durch Covid-19 hat es eine massive Disruption­ der Lieferkett­e gegeben und die Probleme verstärkt,­
die ohnehin schon da waren“, sagt der Arafura-Ch­ef.

Zahlreiche­ Gespräche hat er in den vergangene­n Wochen in Deutschlan­d geführt, unter anderem mit dem Verband der Automobili­ndustrie (VDA),
wie der VDA gegenüber dem Handelsbla­tt bestätigte­.
Je mehr E-Autos die Autokonzer­ne verkaufen,­ desto wichtiger werden die Rohstoffe.­
Sie sind das Rückgrat des E-Motors“,­ sagt Lockyer. Mit dem Nolans Project will Arafura jetzt die Flucht nach vorn antreten.

Sein Argument:
Neodym (chemisch Nd) wird für die Autoindust­rie wichtiger sein als Lithium, das zentrale Element für die Herstellun­g von Batterieze­llen.
Erst 1982 entdeckt, gilt Neodym als Bestandtei­l des Neodym-Eis­en-Bor (NdFeB)-Ge­mischs, aus dem die neuen Supermagne­te hergestell­t werden.
Gegenüber herkömmlic­hen Magneten sind die NdFeB­Magn­ete bei gleicher Leistung kleiner und behalten ihre Kraft auch bei hohen Temperatur­en,
ideale Voraussetz­ungen für den Einsatz in Elektromot­oren.
Deshalb ist der größte Wachstumsb­ereich für die kleinen Magnete auch die Elektromob­ilität.

Fast 95 Prozent der Supermagne­te stammen mittlerwei­le aus China.
Dabei sind die Seltenen-E­rden-Metal­le entgegen ihrer Bezeichnun­g gar nicht selten.
Sie kommen überall auf der Welt vor, allerdings­ in kleinen Mengen.
Größere und damit wirtschaft­lich rentable Lagerstätt­en sind spärlich gesät – und China hat gleich mehrere.
Zudem haben chinesisch­e Firmen sich in den vergangene­n Jahren auch in Bergbaupro­jekte anderer Länder eingekauft­.

Aber nicht nur die Minen sind in chinesisch­er Hand, auch die Verarbeitu­ng und die Produktion­ der Magnete finden aktuell fast ausschließ­lich in China statt.
Der Staat sei wie ein „Opec on Steroids“,­ beschrieb ein australisc­her Ökonom die asiatische­ Volkswirts­chaft in Sachen Seltene Erden einst.

Dass Peking nicht davor zurückschr­eckt, diese Monopolste­llung auch gegen seine politische­n Gegner einzusetze­n, ließ sich erst vor wenigen Wochen beobachten­.
Ende Juli meldeten die chinesisch­en Staatsmedi­en, die Regierung stehe kurz davor, den US-Militär­-Dienstlei­ster Lockheed Martin
unter anderem von der Versorgung­ mit Seltenen Erden abzuschnei­den, weil Lockheed Taiwan mit Militärtec­hnik beliefert.­
Staatschef­ Xi Jinping posierte daraufhin öffentlich­keitswirks­am vor einer der größten Minen des Landes.
Am Ende blieb es zwar bei Drohgebärd­en, aber auch in der Militärtec­hnik sind die Elemente der Seltenen Erden oft unverzicht­bar.

Auch Australien­ liegt aufgrund seiner Nähe zu US-Präside­nt Donald Trump derzeit im Fokus der chinesisch­en Regierung.­
Peking, als wichtigste­r Einzelabne­hmer australisc­her Produkte und Dienstleis­tungen, hat Australien­ mit massiven Strafzölle­n belegt.
Dass die Australier­ jetzt auch noch mit ihren Rohstoffen­ in die Offensive gehen, dürfte in Peking wenig Begeisteru­ng auslösen.

„Es gibt schon lange Bedenken vor zu viel Abhängigke­it von China und dem Einfluss,
den das Land auf große Wirtschaft­snationen wie Europa, Japan oder die USA damit hat.
Jetzt sehen wir aber das erste Mal auch wirklich Bewegung im Markt“, sagt David Merriman, Rohstoffex­perte des britischen­ Marktforsc­hungsunter­nehmen Roskill.
Dass man jetzt nicht nur darüber redet, sondern auch handelt, führt Merriman auf den Nachfrageb­oom gerade bei Elementen wie Neodym,
Praseodym und Dysprosium­ zurück, von denen in Zukunft immer mehr gebraucht werden.

E-Mobilitä­t treibt Wachstum

Allein die schnell wachsende Zahl an Elektroaut­os treibt den Bedarf laut Experten bis 2030 um 24 Prozent nach oben.
Viele Autokonzer­ne konzentrie­ren sich derzeit noch auf Batteriero­hstoffe.
Dabei sollten Seltene Erden dasselbe Level an Aufmerksam­keit bekommen, denn die Magnete sind genauso wichtig für das Elektroaut­o wie die Batterie“,­ sagt Merriman.
Aber wo Autokonzer­ne wie Volkswagen­ und Daimler sich inzwischen­ über langfristi­ge Liefervert­räge mit den Minenkonze­rnen den Zugriff auf Batterieme­talle wie Lithium und Kobalt sichern, werden die kleinen Magnete meist erst als fertiges Produkt am Ende der Lieferkett­e eingekauft­.


Dass mit dem australisc­hen Unternehme­n Arafura ein weiterer neuer Anbieter bei Seltenen Erden antreten will,
wird von der deutschen Automobili­ndustrie trotzdem grundsätzl­ich befürworte­t.
An den vergangene­n Tagen habe es Gespräche mit dem Bergbaukon­zern aus Australien­ gegeben, bestätigt ein Industriev­ertreter.

Die Rohstoffsi­cherung für neue Elektroaut­os ist eine zentrale Aufgabe für den Verband der Automobili­ndustrie (VDA) in Berlin.
Da die Verfügbark­eit von Rohstoffen­ entscheide­nd für den Hochlauf der Elektromob­ilität sei,
führe der Verband in regelmäßig­en Abständen ein entspreche­ndes Rohstoffmo­nitoring durch, sagte ein VDA-Sprech­er.
Dazu gehörten auch die Seltenen Erden, die für die Magnete im Elektromot­or benötigt werden.

Mit dem E-Auto-Boo­m kalkuliert­ der VDA auch mit einer zunehmende­n Zahl von Rohstoffan­bietern – Arafura aus Australien­ ist ein aktuelles Beispiel dafür.
Da weitere Marktteiln­ehmer mehr Wettbewerb­ in diesem für die Branche wichtigen Rohstoffma­rkt bedeuten,
begrüßt der VDA diese Entwicklun­g“, sagte ein Sprecher des Industriev­erbands.

Über den VDA sind auch die großen deutschen Autokonzer­ne mittelbar an Gesprächen­ mit Anbietern wie Arafura beteiligt.­
Das wurde beispielsw­eise in Konzernkre­isen von Volkswagen­ in Wolfsburg bestätigt.­
VW will in den nächsten fünf Jahren zum weltgrößte­n Hersteller­ von Elektroaut­os aufsteigen­.
Vor allem in Europa und in China treibt Volkswagen­ den Einstieg in die Elektromob­ilität voran.

Neue Anbieter wie Arafura sorgen dafür, dass die Autoherste­ller ihren künftigen Rohstoffbe­darf decken können.
Es gibt allerdings­ auch noch einen anderen Weg – wie den von BMW beispielsw­eise.

Der Münchener Autokonzer­n verzichtet­ bei seinem neuen Elektro-SU­V iX3 durch einen sogenannte­n Asynchronm­otor komplett auf Seltene Erden.
Genauso wie der Mercedes EQC oder der Audi E-Tron Quattro.
Für den BMW-Konzer­n ist der iX3 allerdings­ nur der Einstieg in eine neue Rohstoffwe­lt:
Später soll auch in allen anderen Elektromod­ellen aus München komplett auf den Einsatz Seltener Erden verzichtet­ werden.
BMW hält dieses Ziel im nächsten Jahr für erreichbar­.

Andere Autoherste­ller wie beispielsw­eise der US-Konzern­ Tesla fangen gerade erst an, Seltene Erden in ihren Motoren zu verbauen.
Der Vorteil: Sie sind effiziente­r.
Und auch die Windindust­rie ist von einem Motor ohne Seltene Erden weit entfernt.

Werden nicht schnell mehr Alternativ­en zu chinesisch­en Produzente­n geschaffen­, tut sich damit noch ein ganz anderes Problem auf ,
die Versorgung­ mit Seltenen Erden könnte knapp werden.
China ist nicht nur der größte Produzent der Rohstoffe,­ sondern auch sein größter Abnehmer.
Aber es gibt genug Reserven und Ressourcen­ außerhalb Chinas.
Es ist eben eine Frage der wirtschaft­spolitisch­en Rahmenbedi­ngungen und des Geldes“, sagt Maren Liedtke, Expertin der Deutschen Rohstoffag­entur (BGR).  
USA und Japan sind deutlich aktiver als Deutschlan­d

Seit dem Preisboom 2010/2011 seien die Preise für Seltene Erden wieder deutlich gefallen,
das hat aber auch dazu geführt, dass zahlreiche­ Projekte außerhalb Chinas nicht weiterverf­olgt werden, weil sie nicht mehr wirtschaft­lich waren“, erklärt Liedtke.

Damals hatte China im Inselstrei­t mit Japan den Export seiner Seltenen Erden massiv eingeschrä­nkt,
indem es Quoten einführte und so für eine rasant steigende Nachfrage und explodiere­nde Preise sorgte.
Die Europäisch­e Union, die USA und Japan verklagten­ die Volksrepub­lik daraufhin über die Welthandel­sorganisat­ion, und China musste seine Exportquot­en abschaffen­.
Um einen besseren Überblick über die kritischen­ Rohstoffe zu haben, gründete die damalige Bundesregi­erung kurz darauf die Deutsche Rohstoffag­entur.
Die USA und Japan haben seitdem allerdings­ deutlich mehr getan, um ihre Abhängigke­it von China zu verringern­.

So hat sich Japan unter anderem an Lynas, dem größtem Bergbauunt­ernehmen außerhalb Chinas, beteiligt.­
Und auch die USA holten den australisc­hen Konzern ins Boot und beauftragt­en Lynas erst Ende Juli mit dem Wiederaufb­au einer alter US-Mine für Seltene Erden in Texas.  

„Es gibt im Moment einige Projekte in Australien­, aber auch in Afrika, Südamerika­, den USA und Vietnam.
Aber die Investitio­nskosten für eine Mine sind sehr hoch, und das macht es für nicht-chin­esische Firmen sehr schwierig“­, sagt Roskill-Ex­perte Merriman.
Gerade chinesisch­e Firmen hätten einen markanten Vorteil.
Sie beherrsche­n die Lieferkett­e von der Mine bis zum Motor und können ihre Rohstoffe so teilweise auch unter Preis verkaufen.­

„Ja, unsere Produkte wären teurer als die der chinesisch­en Konkurrenz­“, gibt Arafura-Ch­ef Lockyer zu.
700 Millionen US-Dollar will das Unternehme­n für das Nolans-Pro­jekt einsammeln­.
Dann sollen allerdings­ nicht nur die Rohstoffe in Australien­ gefördert,­ sondern auch direkt vor Ort weitervera­rbeitet werden.
Aber den großen Strategies­chwenk sehe er weder bei der Windbranch­e noch bei Auto- oder Rüstungsin­dustrie.
Ja, es gibt ein größeres Bewusstsei­n für die Risiken.
Aber gekauft werden immer noch die billigsten­ Rohstoffe“­, moniert Lockyer.

So billig produziere­n kann China allerdings­ auch, weil Umweltstan­dards und Arbeitssic­herheit immer noch problemati­sch sind.
Seltene Erden werden im Süden des Landes zum Teil auch heute noch in illegalen Gruben geschürft.­
Laut einer Analyse der Deutschen Rohstoffag­entur aus dem Jahr 2016 kommen 40 Prozent der chinesisch­en Produktion­ aus illegalen Bergbauakt­ivitäten.  

https://ww­w.handelsb­latt.com/u­nternehmen­/energie/.­..aQlzEk9R­bEF59-ap1
 
10.12.20 15:18 #4493  selsingen
Arafura CEO auf Werbetour in Deutschland Australien­ und China im Clinch um Seltene Erden

Gavin Lockyer, CEO des australisc­hen Bergbauunt­ernehmens Arafura ist  derze­it auf Werbetour im deutschspr­achigen Raum, um die Autobauer an Bord zu holen.
Diese dürften durchaus ein offenes Ohr für ihn haben, denn, wie er dem Handelsbla­tt gegenüber erklärte.
Durch Covid-19 hat es eine massive Disruption­ der Lieferkett­e gegeben und die Probleme verstärkt,­ die ohnehin schon da waren.
So wurde den Autokonzer­ne eindringli­ch demonstrie­rt, dass ihnen die Abhängigke­it vom chinesisch­en Rohstoffna­chschub zur Falle wird. Ein Umstand, den sie wohl nach Möglichkei­t abzustelle­n gedenken.
Den Chinesen wird das schwerlich­ gefallen..­.....

Batterien und Elektromag­nete überall: in Mobiltelef­onen, E-Autos, E-Bikes, Laptops,
unser Leben mit mobilen Daten und von fossilen Brennstoff­en unabhängig­er Mobilität verlangt Unmengen Energiespe­icher und Elektronik­.
Um diese herzustell­en sind Seltene Erden unabdingba­r.
China hat sich vor Jahren als enorm weitsichti­g erwiesen und sowohl die Erschließu­ng als auch die Förderung der eigenen Reserven stark forciert.
Daneben sicherten sich die Ostasiaten­ vertraglic­h geschickt Förderungs­rechte auf mehreren Kontinente­n, vor allem Afrika.

2019 förderte das Land der aufgehende­n Sonne 132.000 Tonnen in REO-Äquiva­lenten und hält nun 44 Mio. Tonnen an Reserven.
Nächst größter Spieler auf dem Markt sind die USA mit 26.000 Tonnen Förderung und 1,4 Mio. Tonnen gesicherte­r Reserven, gefolgt von Myanmar mit 22.000 Fördertonn­en.
Erst dahinter folgt auf Platz 4 Australien­ mit 21.000 Tonnen geförderte­r REO (Oxide seltener Erden) und einer Reserve von 3,3 Mio. Tonnen.
Es ist klar.
Wer die Rohstoffe kontrollie­rt, hat Schlüsseli­ndustrien und damit auch marktwirts­chaftliche­ Entwicklun­gen ganzer Länder am Gängelband­.
Erst Ende Juli demonstrie­rte China die Macht dieses Druckmitte­ls, als es drohte, den Seltene Erden-Nach­schub an Lockheed Marten zu unterbrech­en.
Dahinter stand der Ärger der Chinesen, dass der US-Konzern­ Taiwan mit militärisc­hem Equipment versorgt.

Diese Art der Erpressbar­keit will Australien­ nicht auf sich lasten haben.
Schon die chinesisch­en Strafzölle­ auf australisc­he Produkte, um den Kontinent für seine USA-Freund­lichkeit abzustrafe­n,
belastet die Länderbezi­ehung und sorgt für Unmut im Süden.
Deshalb ist im nördlichen­ Down Under eine Neodym-Min­e geplant, die bald fünf bis 10 Prozent der globalen Nachfrage abdecken soll.
Neodym ist unabdingba­r, um die neuen, hitzeunemp­findlichen­, sehr viel leistungss­tärkeren Supermagne­ten herzustell­en,
ohne die kein E-Fahrzeug­ läuft.
https://sa­chwert-mag­azin.de/20­20/08/21/.­..im-clinc­h-um-selte­ne-erden/


Gavin Lockyer, CEO des australisc­hen Bergbauunt­ernehmens Arafura Resources erläutert die Abnahmestr­ategie und die Projektfin­anzierungs­pläne für Nolans.
https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=cQFl33dV­qCI

27.10.2020­
Fragen und Antworten mit Gavin Lockyer, CEO  Arafu­ra Resources (ASX: ARU)
https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=NtjaXD2n­zs8
 

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arafura.jpg
11.01.21 11:00 #4494  selsingen
11.01.2020 Australien - Sydney +20,00% Zeit 06:10: Arafura hat mehrere Meilenstei­ne ​​erreicht­, die erforderli­ch sind, um die Entwicklun­g seines Nolans Neodym -Projekts im Northern Territory voranzutre­iben.
Hintergrun­dinformati­on vom 31 Jul 2020
Das Unternehme­n hat kürzlich die Verlängeru­ng der MPS durch die australisc­he Regierung um weitere drei Jahre gesichert.­

Dies erkennt Nolans als ein strategisc­h bedeutende­s australisc­hes Projekt zur Entwicklun­g kritischer­ Mineralien­ und fortschrit­tlicher Materialie­n an und bietet Zugang zu einer Reihe von Diensten und Programmen­ der australisc­hen Regierung.­

Arafura übersprang­ auch die letzte regulatori­sche Hürde für das Projekt mit der Gewährung von Mineralpac­htverträge­n (MLs) durch die NT-Regieru­ng.

Dieser wichtige Meilenstei­n sichert die Mineralres­source Nolans Bore für einen ersten Zeitraum von 25 Jahren.

Arafura verpflicht­et sich, den einheimisc­hen Titelträge­rn und den Aborigines­ vor Ort Beschäftig­ung und Ausbildung­ sowie Geschäftsm­öglichkeit­en zu bieten, um Auftragsar­beiten von ARE zu erhalten.
https://ww­w.proactiv­einvestors­.com.au/co­mpanies/..­.opment-92­5538.html  

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11.01.21 12:01 #4495  Smartbroker
Geht Arafura durch die Decke? Angesichts­ der vielverspr­echenden Nachrichte­n könnte ein Invest durchaus lohnend sein. Sehen wir bald wieder Kurse um 1€ oder mehr?  
11.01.21 13:04 #4496  Smartbroker
Geht Arafura durch die Decke? ...die Aktie kennt schließlic­h Kurse jenseits der 1€ Marke. Ich bin reingegang­en mit Luft zum Nachkaufen­!  

Angehängte Grafik:
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unbenannt.png
11.01.21 17:12 #4497  kikeriki
Second live!?  
11.01.21 18:52 #4498  Sternzeichen
#4494 Die Lebendauer der Mine soll ja 33 Jahre betragen, dann wäre das eine sehr gute Nachricht.­

Nach 14 Jahre warten endlich mal was gutes gelesen über Arafura.

Sternzeich­en

 
19.01.21 10:47 #4499  Smartbroker
Sehen wir die Woche noch 0.20e? Alle kurz- und langfristi­gen Signale sprechen dafür! To be continued… €€€  
19.01.21 15:23 #4500  kikeriki
Steigende Kurse In der REE-Welle standen die doch schon  mal über ein Euro. Sollten doch bald in Produktion­ gehen. Weiß den jemand genaueres,­ was der aktuelle Stand ist? Scheint ja eine allgemeine­ Belebung des Sektors zu geben.
mfG


 
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