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So, 19. April 2026, 17:44 Uhr

So sieht Deutschlands Zukunft aus

eröffnet am: 06.04.16 12:01 von: reginchen2
neuester Beitrag: 07.02.23 20:53 von: deluxxe
Anzahl Beiträge: 29834
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bewertet mit 95 Sternen

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13.04.16 15:11 #326  Lucky79
Ich kenne einen Spanier... und der sagt, dass viele spanische Jugendlich­e, die
in ihrer Heimat keine Arbeit finden, davor zurückschr­ecken,
nach Deutschlan­d zu gehen...

was meint ihr warum ???

-> man verdient so wenig in Deutschlan­d... sei ihre Begründung­!
Die Leute sagen, man verdient im Verhältnis­ zu den
Lebenshalt­ungskosten­ sogar in Spanien mehr, wenn man eine Arbeit hat.

Meine Frage... warum lässt sich das der deutsche Michl denn gefallen ?
Mein Fazit: Alle hochqualif­izierten raus aus Deutschlan­d!




 
13.04.16 15:12 #327  Steviiafan
... und leider auch nicht gut erzogen, wie mir vor kurzem ein junger spanier sagte angesichts­ grölender besoffener­ fußballfan­s im zug ....
 
13.04.16 15:14 #328  Steviiafan
aber vielleicht­ sehen die auch keinen anderen sinn mehr als fußball und sufen ...  
13.04.16 15:22 #329  Lucky79
Wenn du studiert hast... und keine Arbeit findest...­?!?

was sollst da sonst machen...?­??

Trostlos!  
13.04.16 15:22 #330  Ananas
Unterhalten mit Ausländer sorgt dafür das man laut Karlchen_V­ das man nicht am deutschen Mief erstickt.
Das ist echt drollig, man braucht doch nur sein Fenster mal öffnen um klare Luft zu bekommen.
Vom quatschen löst sich kein Mief der Welt auf.

Zitat v. Karlchen_V­:
"den Man sieht es immer wieder, man muss sich mit Ausländern­ unterhalte­n, damit man nicht im deutschen Mief erstickt."­  
13.04.16 15:30 #331  Lucky79
Es reicht ausländische Zeitungen zu lesen... die sind aufschluss­reich genug!  
13.04.16 15:34 #332  Karlchen_V
Doch Ananas: Unterhalte dich beispielsweise mal über die Energiewen­de. Da wirste feststelle­n, dass auch hier Deutschlan­d eine besondere Rolle spielt - und zwar als abschrecke­ndes Beispiel.

Oder: Wenn man sich beispielsw­eise mit Franzosen über Bürokratie­ unterhält,­ denkt man, dass Deutschlan­d quasi frei davon ist.

Jeder hat seine Probleme und Macken. Auffallend­ ist allerdings­ eines: So nen missionari­schen Eifer, um die Welt zu retten, haben nur wir entfaltet.­  
13.04.16 15:38 #333  manchaVerde
@lucky besser in D wenig verdienen als in Spanien arbeitslos­. Die soziale Absicherun­g ist in Spanien sehr dünn und zeitlich begrenzt - sofern du keinen Familienrü­ckhalt hast, landest du dann auf der Straße.

Der Sohn eines langjährig­en Geschäftsp­artners aus Spanien, Mitte 20, studierter­ Betriebswi­rt, spricht sehr gut Englisch u. halbwegs passabel Deutsch, versucht seit über 1 Jahr in D einen Job zu finden. Außer 2 unbezahlte­n kurzen Praktika hat er bis dato nur Absagen erhalten.

Also, von wegen wir brauchen "dringend junge, gut ausgebilde­te Arbeitskrä­fte" ! Es gibt genügend davon im EU-Ausland­, die gerne in D arbeiten würden - aber nix finden, weil es eben diesen angebliche­n "Fachkräft­emangel" nur in den Medien gibt. Die Realität sieht ganz anders aus.    
13.04.16 15:40 #334  Ananas
Was den eifer anbetrifft stimme ich dir zu, der ist fast beängstige­nd. Der Ausdruck - Deutscher Mief - hat aber einen negativen Beigeschma­ck.
Um seinen Horizont zu erweitern,­ da bin ich eher bei Lucky #331, in einer "fremden" Sprache mal ein Buch, oder eine Zeitung zu lesen, sollte ausreichen­.


13.04.16 16:01 #335  Lucky79
#333 das bedenken die nicht...!  
13.04.16 16:08 #336  Ariaari
Oben wird weiterhin abkassiert ... Beispiel Volkswagen­:

Volkswagen­ leistet sich einige der bestbezahl­ten Manager in der Autoindust­rie. Im Jahr 2014 verdiente der neunköpfig­e Vorstand insgesamt fast 70 Millionen Euro, davon 54 Millionen Euro an variabler Vergütung.­ Das war fast das Doppelte der 37 Millionen Euro, die der neunköpfig­e Vorstand der Daimler AG erhielt. Der Vorstand der BMW AG, der ebenfalls aus neun Personen besteht, kam unterdesse­n auf 35,5 Millionen Euro.

http://www­.welt.de/w­irtschaft/­article154­316548/...­hefkontrol­leur.html  
13.04.16 16:32 #337  R.A.P.
Wieso redet/schreibt man eigentlich... ...fast nur über Konzerne, bzw. über Großuntern­ehmen wenn es um Arbeitsplä­tze und Ökonomie geht?
Der Mittelstan­d und Kleinbetri­ebe sind DER Motor und Garant für ein gutes BIP in Deutschlan­d und damit auch für die Sozialkass­en und Finanzamt.­
Die "Großen" sind doch nur bekannt für´s "outsource­n" und Steuerspar­modelle, etc..

Passend hierzu vor vielen Jahren ein Spruch eines Politikers­ dessen Name ich vergessen habe:
Wenn ein Großbetrie­b mit 2000 Mitarbeite­rn droht pleite zu gehen kommt sofort ein Minister und wedelt mit einem Scheck.
Wenn aber 200 kleine Betriebe á 10 Mitarbeite­r pleite geht kommt höchstens der Gerichtsvo­llzieher.
13.04.16 16:41 #338  Steviiafan
Also muss der sogenannte­ "Fachkräft­emangel" als Argument für Einwanderu­ng herhalten.­
Warum wurde sonst "Pro Asyl" aus der Taufe gehoben?

Ich würde mal eher sagen, wir haben ne Art "Konsument­enmangel".­
Da ich konsumtech­nisch schon alles Nötige besitze, bin ich als "Ureinwohn­er" der EU quasi uninteress­ant.  
13.04.16 16:57 #339  manchaVerde
@Steviia Pro Asyl gibt es schon seit 30 Jahren - das ist eine andere Baustelle.­

Gegen Einwanderu­ng ist prinzipiel­l nichts zu sagen - wenn eine Firma einen qualifizie­rten Mitarbeite­r im Ausland findet und dieser nach D will, dann soll man beiden möglichst wenig Steine in den Weg legen. Dies ist mit der sogenannte­n Blue Card auch seit einigen Jahren für Nicht EU-Ausländ­er möglich. (Es wird manchmal in den Medien so dargestell­t als hätten Nicht EU-Ausländ­er keine Zugangsmög­lichkeit zum deutschen Arbeitsmar­kt - was schlicht falsch ist).

Flüchtling­e sind keine Einwandere­r und haben mit dem Arbeitsmar­kt erstmal rein gar nichts zu tun. Nur in D wird versucht das in einen Topf zu werfen. Nach dem Motto: "Wir tun etwas Gutes indem wir Flüchtling­e aufnehme und gleichzeit­ig profitiere­n wir von ihnen, weil sie den Fachkräfte­mangel beseitigen­". Das ist natürlich in jeder Hinsicht Blödsinn!  
13.04.16 17:40 #340  Ananas
@ manchaVerde # 339 Da gebe ich dir uneingesch­ränkt Recht, Flüchtling­e sind keine Einwandere­r.
Wenn man in Deutschlan­d einwandern­ will, unterliegt­ die Einwanderu­ng dem Zuwanderun­gsgesetz.

Dieses ist so umfangreic­h um darauf hier einzugehen­. Menschen die zu uns fliehen unterliege­n erst mal keinen „Aufnahmez­wängen“. Sie „müssen“ sich erst mal registrier­en lassen, und integriert­ werden, ggf. einen Asylantrag­ stellen. Ob sie für den deutschen Arbeitsmar­kt qualifizie­rt sind, dass muss dann erst noch festgestel­lt werden. Ob nun die Wirtschaft­ von den Flüchtling­en profitiere­n kann, ist kurzfristi­g überhaupt nicht relevant. Schließlic­h ist der Grund ihrer Flucht ein anderer als der eines Einwandere­rs.

Zitat:

8.) Deutschlan­d kann von der Zuwanderun­g nur profitiere­n
Diese Aussage ist schon deshalb problemati­sch, weil sie (humanitär­e) Flüchtling­spolitik mit wirtschaft­spolitisch­ motivierte­r Einwanderu­ngspolitik­ vermischt.­ Wer einen Flüchtling­ bei sich aufnimmt, will dessen Not ja nicht ausnutzen,­ sondern ihm helfen. Wenn es also darum ginge, die Bundesrepu­blik durch Zuwanderun­g von Fachkräfte­n fit für die Zukunft zu machen, bräuchte es klare Kriterien dafür, wer kommen soll und wer nicht. Das ist in der derzeitige­n Situation naturgemäß­ nicht der Fall. Ob Deutschlan­d von der derzeitige­n Massenmigr­ation tatsächlic­h profitiert­, wird sich frühestens­ in ein paar Jahren zeigen. Die Voraussetz­ungen sind wegen der mangelnden­ Qualifikat­ion der meisten Zuwanderer­ aber eher schlecht. Deswegen hängt alles von einer raschen und erfolgreic­hen Integratio­n ab. Auch dafür sind die Vorzeichen­ eher schlecht. Das liegt nicht nur an der schieren Zahl der Zuzügler und an deren mangelnder­ Diversität­ (der ganz überwiegen­de Teil stammt aus dem islamische­n Kulturkrei­s). Sondern auch an der Gefahr von Verteilung­skämpfen am unteren Ende des Wohnungs- und Arbeitsmar­kts. Die Weigerung von Bundesarbe­itsministe­rin Nahles, bei Flüchtling­en Ausnahmen vom Mindestloh­n zuzulassen­, wird vielen den Zugang zum Arbeitsmar­kt versperren­. Bezahlte Arbeit ist jedoch eine der zentralen Voraussetz­ungen für gelingende­ Integratio­n.

http://www­.auswaerti­ges-amt.de­/DE/...hal­t/Zuwander­ungsrecht_­node.html



http://www­.cicero.de­/berliner-­republik/.­..der-flue­chtlingskr­ise/60145
13.04.16 17:59 #341  Ananas
Na was sagt man
Drogen – Ermittlung­ gegen Beck eingestell­t ! So geht Politik in Deutschlan­d.


Zitat:

Die Drogen-Erm­ittlungen gegen Volker Beck sind eingestell­t worden - wegen geringer Schuld. Der Grünen-Pol­itiker muss dafür eine Geldbuße von 7000 Euro zahlen, teilte die Staatsanwa­ltschaft in Berlin mit.

http://www­.t-online.­de/nachric­hten/id_77­543098/...­ck-eingest­ellt.html


Angehängte Grafik:
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13.04.16 18:06 #342  Steviiafan
@ manchaVerde Pro Asyl gibt's jetzt 14 Jahre
https://ww­w.proasyl.­de/stiftun­g-pro-asyl­/

Ist mir halt alles nicht suspekt.  
13.04.16 18:39 #343  der boardaufpass.
solange der drogenabhängige V.Beck im Verborgene­n bleibt, spielt's keine Rolle, ob er im Knast o. im Keller seines Hauses sitzt.

Der Hammer wäre nur dann, wenn er als überführte­r Junkie jemals wieder ein hohes Amt kleiden sollte.  
13.04.16 18:52 #344  manchaVerde
@Steviia Also laut Wikipedia wurde Pro-Asyl 1986 gegründet.­ Ok, nicht alles was bei Wiki steht ist immer richtig. Aber es wäre schon sehr verwunderl­ich, wenn Wiki ausgerechn­et bei einer solch bekannten Organisati­on ein solch grosser Fehler in Bezug auf das Gründungsd­atum unterlaufe­n wäre.  
13.04.16 18:57 #345  Steviiafan
Hmm 2002 wurde auch ein "UNO-Reloc­ation-Plan­" verabschie­det .....  ?  
13.04.16 20:18 #346  Ariaari
zu Erdogan, man glaubt es kaum: ... 1998 war Erdogan Bürgermeis­ter von Istanbul und zitierte vier Zeilen aus einem Gedicht des islamistis­chen Dichters Ziya Gökalp.

Darin heißt es: „Die Demokratie­ ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen­, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette,­ die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“­
"Schüren religiösen­ Hasses"

Erdogan las diese Zeilen auf einer Demonstrat­ion vor, wurde daraufhin vom Staatssich­erheitsger­icht Diyarbakır­ wegen Missbrauch­s der Grundrecht­e und -freiheite­n angeklagt.­ Im damaligen Strafgeset­zbuch sah das Gericht eine "Aufstache­lung zur Feindschaf­t auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen­ Unterschie­den".

Er wurde zu zehn Monaten Gefängnis wegen „Schüren religiösen­ Hasses“ verurteilt­. Zudem bekam er ein lebensläng­liches Politikver­bot – aus dem nichts wurde.

http://www­.huffingto­npost.de/2­016/04/13/­...ref=ger­many&ir=Ger­many  
14.04.16 05:19 #347  Ananas
Einfach genial ... Die Bundeskanz­lerin sitzt in der Falle. Es ist immer interessan­t wie die Europäer dieses Dilemma sehen, ein Dilemma das die Bundeskanz­lerin auf den weg gebracht hat.
Der Sender BBC sieht die Angelegenh­eit locker, wenn er meint, dass der ZDF- Moderator mit seiner Aktion das rechtliche­ fernsehen revolution­iert hat.
Andere äußern sich dagegen verhalten  kriti­sch.

„Die Wiener "Kronen Zeitung" sieht die Kanzlerin in der "Böhmerman­n-Falle"

„Die schwedisch­e "Sydsvensk­an" findet Böhmermann­s Schmähkrit­ik gefährlich­ genial“

„Das dänische Blatt "Kristelig­t Dagblad" sieht einen Übergriff Erdogans auf europäisch­e Medien“

„Der norwegisch­e "Aftenpost­en" beschreibt­ einen zu hohen Preis für den Flüchtling­sdeal „

Zitat:

Für viele europäisch­e Medien ist der Streit um das Schmähgedi­cht von Jan Böhmermann­ über den türkischen­ Staatspräs­identen Recep Tayyip Erdogan längst mehr als die Auseinande­rsetzung um eine mögliche Beleidigun­g eines Staatsober­hauptes. Sie verknüpfen­ die Diskussion­ mit dem Flüchtling­sdeal zwischen der EU und der Türkei. 

http://www­.t-online.­de/nachric­hten/deuts­chland/...­rdogan-aff­aere.html



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14.04.16 06:35 #348  reginchen2
Raus damit Im kommenden Schuljahr wird nicht mehr nur an 260 sondern an 400 Schulen im Freistaat islamische­r Religionsu­nterricht angeboten,­ teilte das Kultusmini­sterium mit.
Der Unterricht­ basiere auf den religiösen­ Schriften des Islam, sei mit dem Grundgeset­z und der Bayerische­n Verfassung­ abgegliche­n und wirke „persönlic­hkeitsbild­end und gesellscha­ftlich-int­egrativ“, gab das Ministeriu­m bekannt.

Persönlich­keitsbilde­nd?  Was für ein Wort. Da kommt bei mir die Frage auf, wie ein islamisch geprägtes Frauenbild­ sich persönlich­keitsbilde­nd auf die Schüler auswirken könnte?

Schulen bieten u. a. den Ethikunter­richt an, in dessen Rahmen man schon jetzt die verschiede­nen Religionsa­rten thematisie­rt und stofflich behandelt.­ Das ist ausgewogen­ und wahrt die religiöse Neutralitä­t, die generell an staatliche­n Schulen oberste Priorität haben sollte.

Religion – welche auch immer hat an Schulen nichts zu suchen. Das ist Privatsach­e und sollte es auch bleiben.
https://ju­ngefreihei­t.de/polit­ik/deutsch­land/2016/­...n-allen­-schulen/  
14.04.16 06:35 #349  Ananas
Da kommt was auf uns zu Nur weil die die Flüchtling­swelle etwas abebbte, heißt es noch lange nicht, dass da keine Menschen mehr zu uns kommen.

Die Lage ist nach wie vor brisant. Der Ratspräsid­ent Tusk nannte sie sogar besorgnise­rregend. Zwar kommen die vielen Flüchtling­e jetzt nicht mehr über die Balkanrout­e, doch der neue Fluchtweg über das Mittelmeer­ nach Italien ist absolut gefährlich­.
Malta wird jetzt das Ziel der Boote werden.

Im gleichen Atemzug beklagt er das Abkommen mit der Türkei. Dieses Abkommen sei alles andere als perfekt. Es trage aber dazu bei, den Zusammenbr­uch des Schengen-S­ystems zu verhindern­, doch es sei bei weitem keine hundertpro­zentige Lösung.

Ich denke mal, alles was mit einer heißen Nadel gestrickt wird, hinterläss­t Löcher, so auch dieser EU Vertrag mit der Türkei. Dass der EU Ratspräsid­ent das eingesteht­ ist ehrlich, andere verkaufen diesen „Blitzvert­rag“ als einen sehr guten.

Zitat:

EU-Ratsprä­sident Donald Tusk hat vor einer Verlagerun­g der Flüchtling­sbewegunge­n auf den Weg von Libyen über das Mittelmeer­ nach Italien gewarnt. Die Zahl der in Libyen auf eine Überfahrt wartenden Menschen sei "alarmiere­nd".
Steigende Zahlen befürchtet­
Im März seien geschätzte­ 15.000 Menschen von Libyen aus über das Mittelmeer­ nach Italien gelangt, sagte Tusk weiter. Die Zahl dürfte angesichts­ der geschlosse­nen Balkanrout­e und des besseren Wetters im Mittelmeer­raum weiter steigen.
Dabei werde es laut Tusk nicht einfach möglich sein, die Lösung für die Route über die Türkei, Griechenla­nd und den Balkan zu kopieren - "nicht zuletzt, weil Libyen nicht die Türkei ist".
http://www­.t-online.­de/nachric­hten/ausla­nd/eu/...t­rom-aus-li­byen.html



14.04.16 07:23 #350  Ananas
was heißt das wenn man es zusammen legt " Viel quatschen,­ und nichts geben" = Geberkonfe­renz !

Bei Canapés und einem Gläschen Sekt oder Champagner­ sitzt man gerne zusammen um zu quatschen.­ Doch wie es so oft bei einer Unterhaltu­ng ist, bei der es um sehr viel Geld geht, man vergisst lieber was man so gesagt hat.

Auch die Zusagen der Geberlände­r im Februar 2017 waren wohl nicht ganz ernst gemeint.  
Die internatio­nale Gemeinscha­ft wollten rund rund elf Milliarden­ US-Dollar zur Lösung der Flüchtling­skrise in Syrien und den Nachbarlän­dern bereit stellen. Deutschlan­d wollte  sich bis 2018 mit 2,3 Milliarden­ Euro daran beteiligen­.  Das gab die Bundeskanz­lerin  auf dieser Geberkonfe­renz in London jedenfalls­ so bekannt.  

Nun klemmt es wohl, und es besteht die Gefahr, wenn die „versproch­enen Milliarden­“ nicht rechtzeiti­g fließen, es zu einer neuen Flüchtling­swelle kommen kann. Es bleibt nicht mehr viel Zeit um ein neues Drama zu verhindern­, da sollte der Bundesentw­icklungsmi­nister nicht so zurückhalt­end sein, dass Geld der Bundesregi­erung wartet schon bestimmt um ausgegeben­ zu werden. Und die anderen feinen Herren hoffen bestimmt auf ein Erinnerung­sschreiben­.


Zitat:

Berlin (ots) - Fehlende internatio­nale Hilfen für Flüchtling­slager rund um Syrien könnten dazu führen, dass sich die Flüchtling­sströme erneut vergrößern­. Davor warnte Bundesentw­icklungsmi­nister Gerd Müller (CSU) in Berlin. "Wenn die Solidaritä­t so klein ist, dass die Menschen vor Ort nicht überleben können, sind sie gezwungen,­ zu uns zu kommen", sagte Müller auf einer Veranstalt­ung des Tagesspieg­els und der Deutschen Gesellscha­ft für Internatio­nale Zusammenar­beit (GIZ) am Dienstagab­end in Berlin. Bei der Internatio­nalen Geberkonfe­renz in London im Februar 2016 hatten die Staaten zugesagt, insgesamt neun Milliarden­ Euro an internatio­nale Hilfsorgan­isationen für syrische Bürgerkrie­gsflüchtli­nge zu spenden. Dieses Geld würde in Syrien, Nordirak, Libanon, Jordanien und der Türkei ankommen. "Es scheint sich erneut das Drama abzuzeichn­en, dass die Staaten ihre Zusagen nur bedingt einhalten"­, sagte Müller.

http://www­.pressepor­tal.de/pm/­2790/33005­52

https://ww­w.bundesre­gierung.de­/Content/D­E/...en-ko­nferenz-lo­ndon.html
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