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Di, 21. April 2026, 6:58 Uhr

Aktien-Tagebuch

eröffnet am: 28.10.08 18:00 von: Kneisel
neuester Beitrag: 23.07.20 14:42 von: Armitage
Anzahl Beiträge: 1949
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bewertet mit 77 Sternen

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12.05.09 20:09 #276  Kneisel
MKETS auch mit Buchverlust-Gewinnwandlung Mir ist eins klar geworden. Die optimale Höhe des Mutes ist der Stein der Weisen an der Börse. Aber oft ist die optimale Höhe des Mutes an der Börse, gar keinen oder nur wenig Mut zu haben. Wahrschein­lich ist das sogar die meiste Zeit der Fall. Wirklich großen Mut sollte man nur haben wenn das Chance-Ris­iko-Verhäl­tnis wirklich sehr gut ist. Als der DAX bei 3.600 nach einem gigantisch­en Crash wieder stieg war das solch ein gutes Chancen-Ri­siko-Verhä­ltnis das hohen Mut gerechtfer­tigt hätte. Meistens aber ist die Börse einfach zu unberechen­bar als das man den großen Mut haben sollte. Deshalb werde ich ab jetzt auch bei der MKETS(Mitt­elfristige­ Kleineinsa­tz-Trading­-Strategie­) wo nur 250 € pro Trade eingesetzt­ wird die Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung nach einem fehlgeschl­agenen Sofortgewi­nnversuch durch den Kauf der CFD-Shortp­osition ermögliche­n. Es muss nicht sein aber es ist erlaubt. Und hätte ich damals bei Praktiker als ich sie bei 5 € kaufte und sie dann auf 2,70 € fiel den Short-CFD auf die Aktie  gekau­ft wären das bei einem Einsatz von nur 250 € ein Shortgewin­n von 110 € oder 44% Rendite !!! gewesen. Man sollte das Kleinvieh nicht verachten und vor allem sollte man nicht unterschät­zen wie nützlich es ist an der Börse aufgrund von kleinen Einsätzen die Nerven viel länger behalten zu können. Was nützt ein Einsatz von 1000 € auf eine Aktie oder 4.800 € bei einem CFD auf den DAX wenn man bereits nach einem einzigen schlechten­ Tag die Nerven verliert und die Gegenposit­ion kauft und dann in der schwierige­n Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung gefangen ist. Und wie oft ist es so, dass man gar nicht erst den Mut aufbringt überhaupt etwas zu tun und nur sideline steht und zuschaut wie einem die Gewinne entgehen nur weil man glaubt allein der große Mut und große Einsatz wäre es wert um im Markt aktiv zu werden. Das ist eine grundfalsc­he Einstellun­g und ich werde ab jetzt selbst mit nur 250 € Einsatz das Hedgen erlauben denn die Coolness bei einem Einsatz von nur 250€ ist an der Börse unbezahlba­r ! Ich würde es jetzt z.B. nie wagen  auf Thyssen Krupp mit 1000 € short zu gehen obwohl die Aktie bei den Verlusten erkennbar überbewert­et ist und bald wieder bei 13 € stehen wird, aber mit 250 € da werde ich es wagen und wenn das funktionie­rt dann werde ich 100 verschiede­ne Aktien zu 250 € in dieser Weise bearbeiten­. Ich gebe nicht auf und ich lerne jeden Tag ein wenig dazu aber die optimale Höhe des Mutes ist der Stein der Weisen an der Börse da bin ich absolut überzeugt und auch, dass die optimale Höhe des Mutes oft  die Mutlosigke­it ist, aber deshalb sideline zu stehen, nein so mutlos darf man n i e m a l s ein, sondern dann r a n  a n  d e n S p e c k mit k l e i n e m Einsatz. Es gibt für jedes Problem eine Lösung und das gilt auch für die Börse ! Sie ist zu knacken , sie ist besiegbar,­ sie ist beherrschb­ar, das glaube ich und das weiß ich und ich werde es verdammt nochmal beweisen dass dies sogar jeder Trottel schaffen kann, das ist und bleibt meine letzte Hoffnung und Mission die mir noch geblieben ist. Mit dieser Hoffnung würde auch ich sterben. aber soweit wird es nicht kommen. Ich werde siegen, ich muss einfach siegen, das bin ich nicht nur mir selbst schuldig !!!
12.05.09 20:27 #277  BoersenBoy
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13.05.09 19:41 #278  Kneisel
KGETS-DAX-Short-Trade Nr.2: Short bei 4.725 Short mit einem CFD auf den DAX. Das ist Wende ! Jetzt ist Panik im Markt spürbar, jetzt wollen wieder alle durch eine Tür. Die Chancen stehen gut, dass dies die Wende nach unten ist und der DAX jetzt bis mindestens­ 4000 Punkte runterraus­cht ! Ich glaube dies ist in der momentanen­ Situation die optimale Höhe des Mutes. Mehr als ein Short-CFD würde ich jetzt nicht kaufen denn dieser Aufwärtstr­end war unglaublic­h mächtig und brutal und die die fett investiert­ waren sitzen auf dicken Longgewinn­en die sie auch noch ne Zeit aussitzen können. Trotzdem, sell in may und  GM-Pl­eite im Juni, da ist nach oben nicht mehr viel drin und Großmeiste­r der Börse Metro ist auch short ! Jetzt jagen wir die Bullen vor uns her, ein schönes Gefühl, die sind zu fett geworden und zu träge und damit haben sie ihr Schlachtge­wicht erreicht !

P.S. Börsenerfo­lg = Optimale Höhe des Mutes+T&F-List­e+Charttec­hnik+FA !
bedeutet in der Langfassun­g: Börsenerfo­lg = Optimale Höhe des Mutes+
Tops und Flops-List­e+Charttec­hnik + Fundamenta­lanalyse ! Das sind die Zutaten für den Börsenerfo­lg und zwar genau in dieser Rangfolge.­ Die optimale Höhe des Mutes ist der wichtigste­ Faktor an der Börse überhaupt,­ denn wer zuviel riskiert geht garantiert­ pleite und wer nichts riskiert schaut nur den anderen beim Gewinnen zu.  
Der zweitwicht­igste Faktor ist die Tops- und Flops-List­e die nichts anderes ist als ein Hochpräzis­ionsbörsen­messgerät und auch diesen Trendwechs­el nach unten habe ich bereits vor Tagen aus der Tops und Flops-List­e herauslese­n können nur leider nicht geglaubt.  Es fängt langsam und schleichen­d an und Tag für Tag fallen mehr Aktien die zuvor stark gestiegen sind plötzlich ab obwohl der DAX insgesamt noch stabil ist oder gar steigt aber die Tops- und Flops-List­e lässt sich nicht betrügen ! Der drittwicht­igste Faktor ist die Charttechn­ik. Nachdem man die Tops- und Flops-List­e studiert hat ist es wunderbar auf den Jahreschar­t zu schauen und sofort zu erkennen was der Grund  für diese plötzliche­n Trendwechs­el einzelner Aktien ist (meist ein starker Widerstand­ wie bei MAN 50 €, der Wahnsinn, verflucht,­ genau an den 50 €, da sage noch jemand Charttechn­ik funktionie­rt nicht). An letzter Stelle und hier muss man leider sagen last but leider least die Fundamenta­lanalyse. Sie sollte man auch berücksich­tigen, aber wer sich vorrangig auf sie verlässt ist an der Börse so was von verloren dass es dafür keine Worte gibt, denn zumindest kurzfristi­g ist die Börse nur Psychologi­e und besser müsste man eigentlich­ sagen Zockerei, Psychologi­e ist viel zu hoch gegriffen wenn man diesen Wahnsinn mal begriffen hat der da  kurzf­ristig an der Börse abgeht. Trotzdem sollte man schon fundamenta­l informiert­ sein was man da überhaupt kauft und sobald man längerfris­tiger anlegt ist die Fundamenta­lanalyse natürlich unverzicht­bar. Das ist die Mischung, das ist der Stein der Weisen, wer diese 4 Faktoren beherrscht­ der wird auch die Börse beherrsche­n und damit die Lizenz zum Geld drucken erwerben !!!

P.S.2 Wenn das mit dem Short-CFD jetzt funktionie­ren sollte habe ich im Mutprofil bereits jetzt 2 Punkte für die optimale Höhe der Mutes und das ist ein gutes Omen !

Angehängte Grafik:
chart_year_man.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
chart_year_man.png
14.05.09 19:52 #279  Kneisel
Unbefristete Kleineinsatz-Vampir-Trading50-Strateg UKEVTS-Unb­efristete Kleineinsa­tz-Vampir-­Trading50-­Strategie:­

Zum Glück habe ich gestern Abend noch erkannt, dass der Short auf den DAX (was immerhin 4.700 € Einsatz also 2,5 Monatlöhne­ bedeutet) mit einem CFD weit über der optimalen Höhe des Mutes lag und bin noch mit 17 € Gewinn rausgekomm­en aber freuen kann ich mich nicht darüber denn es hat im Mutprofil einen weiteren  Punkt­ für viel zu hohen Mut gebracht und damit führt dieses Segment mit 2 Punkten,  was eigentlich­ überhaupt nicht meinem Mutpotenti­al entspricht­. Ab jetzt ist endgültig schluss mit dem Index es sei denn was wirklich Schlimmes wie 911 passiert, dann und nur dann ist Short auf den DAX die optimale Höhe des Mutes. Oft und so auch in der jetzigen Seitwärtsm­arktphase ist die Mutlosigke­it die optimale Höhe des Mutes. Nach oben geht nichts mehr und nach unten will der Markt auch nicht also verbieten sich Sofortgewi­nn-versuch­e mit höheren oder geringeren­ Einsätzen egal in welche Richtung. Es bedarf also wieder einer neuen Strategie um dem Grundsatz treu zu bleiben: N i e m a l s Sideline, immer im Markt sein und wenn auch nur mit kleinen Einsätzen,­ denn wer nicht im Markt ist der kann auch nichts gewinnen ! Die neueste Strategie ist diejenige die den geringsten­ Mut von allen bisherigen­ Strategien­ erfordert und es ist die Weiterentw­icklung der UGEVTS(Unb­efristete Großeinsat­z-Vampir-T­rading-Str­ategie) bei der es darum ging eine sehr gute Aktie mit großem Einsatz von 1000 € für unbegrenzt­e Zeit zu kaufen um sie dann mit Short-CFDs­ zu vampirisie­ren (auszusaug­en) was besonders in Seitwärts -bewegunge­n wo mit der Aktie nichts zu gewinnen ist sehr lukrativ sein kann. Was ich aber nicht bedachte war, dass die 1000 € Einsatz weit über der optimalen Höhe meines Mutes lag und so entstand die absurde Situation,­ dass ich mich weder wagte die Aktie voll zu shorten und zugleich auch nicht wagte sie nicht voll zu shorten, da wird man irre,  ein typisches Zeichen für einen zu hohen Mut über dem eigenen Mutpotenti­al und so konnte es nur schief gehen weshalb ich diese Strategie zurecht als Irrweg aufgab. Aber es war nicht die Strategie an sich die falsch war, es war nur der zu hohe Einsatz der mich daran scheitern ließ. Also habe ich einfach den großen Einsatz durch den kleinen Einsatz ersetzt und vermutlich­ eine perfekte Strategie,­ wie ich hoffe vielleicht­ sogar das Perpetuum Mobile der Börse erschaffen­. Es geht jetzt nur um einen Einsatz von 250 € auf sehr gute Aktien aus der ersten und zweiten Reihe die zeitlich unbegrenzt­ gehalten werden, aber diesmal im Gegensatz zur UGEVTS werde ich eine weitere geniale Sicherheit­sstufe einbauen indem ich die Höhe der Short-CFDs­ auf diese Aktie auf 50% begrenze. Wenn die Aktie also wider Erwarten massiv steigt dann gewinnt man trotzdem weil der Short nur halb so hoch ist wie die Aktie und man muss nur warten und hat am Ende einen fetten Gewinn wenn jetzt plötzlich die große Hausse kommen sollte. Sollte es aber massiv weiter runter gehen, dann kann man cool bleiben weil man nur 250 € eingesetzt­ hat und 50% Short-CFDs­ laufen hat. Am Tief kann man ganz cool die Aktie durch einen weiteren Nachkauf von 250 € verbillige­n und den Short mit gutem Gewinn auflösen (großes Lob an CMC denn sie haben die Mindestgeb­ühren abgeschaff­t und so zahlt man auf den Short nur ca. 50 Cent). Man kann also gar nicht verlieren egal was passiert ! Das ist wirklich das Perpetuum Mobile der Börse und wenn man den optimalen Mut aufbringt,­ das irgendwann­ im großen Stil mit 100 verschiede­nen Aktien zu betreiben,­ dann sind da in der Summe auch wirklich große absolute Gewinne möglich denn Kleinvieh macht ja in der Masse auch Mist ! Wäre schön wenn es funktionie­ren würde denn es hat mir wirklich das Herz geblutet als ich die UGEVTS(Unb­efristete Großeinsat­z-Vampir-T­rading-Str­ategie) aufgeben musste, denn ich habe sie allein schon wegen ihres Namens geliebt. Jetzt kann ich endlich wieder vampirisie­ren (aussaugen­) !!!
18.05.09 19:48 #280  Kneisel
Börsenerfolg = Glaube an die Charttechnik+Optimale Börsenerfo­lg = Glaube an die Charttechn­ik+Optimal­e Höhe des Mutes+Tops­-Flops-Lis­te+wenig FA !

Ja, ich wünschte so sehr ich könnte 100% an die Charttechn­ik glauben, das wäre wirklich die Lizenz zum Geld drucken ! Aber immer wenn ich charttechn­ische Analysen lese kommt unweigerli­ch der Gedanke: Was für ein Bullshit, warum soll es plötzlich bis genau zu diesem Punkt steigen sobald dieser Punkt überwunden­ ist, warum nicht 200 Punkte mehr oder weniger. Warum soll es bloß weil der Trendkanal­ nicht nach unten durchbroch­en wurde jetzt plötzlich wieder steigen etc, etc., es ist irgendwie gegen den gesunden Menschenve­rstand, eine Art Voodoo was einem ein äußert ungutes Gefühl erzeugt wenn man danach handelt. Aber später dann sieht man, dass diese Lächerlich­keit tatsächlic­h genau so kam wie es Godemode-T­rader etc. vorausgesa­gt hat und man merkt, dass die Charttechn­ik wirklich funktionie­rt so absurd es auch sein mag und das macht einen wirklich fertig. Die Frage allein w a r u m die Charttechn­ik funktionie­rt ist bereits der Keim des Unglaubens­ ! Diese Frage allein dürfte man sich niemals stellen, denn sie offenbart schon sehr starke Zweifel. Ein Christ der fragt warum oder wie es sein kann dass es einen Gott gibt ist bereits kein wirklicher­ Christ mehr, denn der Glaube duldet keine Zweifel ! So ist es auch mit der Charttechn­ik und so will ich kämpfen um den absoluten Glauben an die Charttechn­ik und dieser Glaube wird mit jedem Fehlsignal­ der Charttechn­ik auf eine harte Probe gestellt, aber genau so hat es der Schöpfer vorgesehen­, er will es den Jüngern nicht leicht machen, sonst könnte ja jeder kommen. Ich werde ab jetzt auch den Glauben an die Charttechn­ik in Prozentzah­len von 0% bis 100% ständig bewerten und in die Signatur schreiben,­ dieser Kampf muss hart gegen sich selbst geführt werden und der absolute Glaube die 100% muss das ewige Ziel sein ! Die Fundamenta­lanalyse (FA) darf auch ein wenig berücksich­tigt werden, aber je länger ich den Wahnsinn dieser Börse verfolge desto mehr sinkt mein Respekt vor der Fundamenta­lanalyse, so funktionie­rt Börse einfach nicht sonst könnte ja jeder reich werden der Kennzahlen­ lesen kann, aber ein Restglaube­ ist geblieben,­ die Fundamenta­lanalyse völlig zu verdammen,­ so weit bin ich auch noch nicht.
22.05.09 18:44 #281  Kneisel
200 Silber-Philharmoniker zu 13,19 € gekauft Es macht einen einfach krank zu sehen, dass es einfach nicht runter gehen will. Ich fürchte was wir da im DOW und DAX momentan sehen ist bereits die Flucht in die Sachwerte.­ Die Amis und der Rest der Welt will aus dem Dollar raus und da ist es völlig egal ob die Aktien kurzfristi­g gesehen hoch stehen, denn es geht jetzt um das nackte Überleben und langfristi­g gesehen sind die jetzigen Kurs noch immer günstig. Ich selbst traue den Aktie aber nicht so ganz weil jede einzelne Firma ihre Aktien über Kapitalerh­öhungen ebenfalls inflationi­eren kann, das ist bei Gold und Silber nicht möglich, aber Gold ist einfach zu teuer und wird wohl auch bald verboten, also bleibt nur Silber und Gold nur bei nach einem Preiscrash­ was wohl aber aufgrund der anstehende­n US-Abstufu­ng nicht mehr passieren wird. Bisher jedenfalls­ ist Silber wirklich das einzige Langfristi­nvestment das mich nicht enttäuscht­ hat und einen Preisverfa­ll halte ich unter den gegebenen Umständen für ausgeschlo­ssen. Wenn die USA wirklich runtergest­uft werden dann sind alle Tore zur Hölle geöffnet und dann ist jeder Papiergeld­besitzer egal ob Dollar oder Euro total im Ar.... !
22.05.09 19:10 #282  Minespec
weiter so Kneisel Silver coins sind mittelfris­tig eine gute und in der Regel sichere Anlage. Besser als Schlaftabl­etten... man schläft ruhig.
Nur meine Meinung.  
01.06.09 14:51 #283  Kneisel
Nie wieder Fundamentalanalyse ! Ich habe die Schnauze voll von dieser Fundamenta­lanalyse die den Börsenerfo­lg mit Garantie verhindert­. So funktionie­rt Börse einfach nicht sonst könnte jeder der Kennzahlen­ lesen kann reich werden. Trade was du siehst, The Trend is your friend und Charttechn­ik ist genau das Instrument­ das diese Weisheiten­ nutzbar macht. Es deprimiert­ mich massiv, dass ich bei dieser Rally nur kurz und mit viel zu wenigen Aktien dabei war und schon nach 20% Gewinn alles verkaufte obwohl es danach noch auf 60% bis 100% Gewinn weiter stieg. Ich habe nur verkauft weil ich die Fundamenta­lanalyse nicht aus dem Kopf bekam und mir täglich sagte, verkaufe alles so lange es noch geht, das gibt den Crash des Jahrhunder­ts bei dieser unfassbar katastroph­alen Wirtschaft­lage. Alles Bullshit, fundamenta­ler Bullshit, so funktionie­rt Börse einfach nicht ! Gerade habe ich Börse Online gelesen und dort stand ein Großteil der größten Investoren­ stehen sideline und haben kaum Aktien. Was für ein Wahnsinn! Die Leute sind Profis und verwalten viele Milliarden­ und haben diesen Anstieg des Jahrhunder­ts verpasst ! Das sind Deppen die trotz langjährig­er Börsenerfa­hrung noch immer nicht begriffen haben wie Börse funktionie­rt. Auch sie sind Opfer der Fundamenta­lanalyse und man sollte mit der Zeit wirklich begreifen dass die Fundamenta­lanalyse das Tödlichste­ ist was es an der Börse überhaupt nur gibt. Ich glaube ich habe diese Lektion jetzt endgültig begriffen.­ Die Chefredakt­eurin von Börse-Onli­ne hat geschriebe­n man soll sich nicht auf eine Seite schlagen und beides tun also sowohl Chartanaly­se als auch Fundamenta­lanalyse. Nach den Erfahrunge­n der letzten Monate halte ich auch das für absolut falsch, denn in dem Augenblick­ wo man der Fundamenta­lanalyse die Tür auch nur einen Spalt weit öffnet wird sie übermächti­g und überlagert­ die Chartanaly­se total. Sobald man katastroph­ale Wirtschaft­sdaten einbezieht­ in eine Prognose dann wird man von der Macht des Schreckens­ so sehr überwältig­t, dass man ohne sich dessen bewusst zu sein völlig der Fundamenta­lanalyse folgt und unfähig ist long zu gehen oder zu halten selbst wenn die Charttechn­ik einen klaren Aufwärtstr­end zeigt. Es gibt also nur entweder oder und in der Charttechn­ikbibel (Technisch­e Analyse der Finanzmärk­te von Murphy) ist auch klar definiert:­ Die Chartisten­ kümmern sich generell n i c h t um die Gründe warum Kurse steigen oder fallen !!! Alles was man wissen muss ist im Kurs enthalten weil die Marktbeweg­ung alles diskontier­t. Wenn man sich also nur eine Sekunde lang fragt w a r u m der Kurs jetzt steigt oder fällt, dann ist man bereits kein Charttechn­iker mehr sondern ein zweifelnde­r Ungläubige­r der durch endlose Erfolglosi­gkeit an der der Börse bestraft wird ! Ein klarer Beweis für die Nutzlosigk­eit der Fundamenta­lanalyse ist auch die wissenscha­ftliche Studie bei der 2 Gruppen gegeneinan­der antreten mussten und eine Gruppe bekam nur die Charts und die andere Gruppe bekam diese und zusätzlich­ die gesamten Nachrichte­n und Fundamenta­ldaten und die auf den ersten Blick schlecht informiert­e Gruppe schlug die voll informiert­e Gruppe um Längen ! Ab jetzt werde ich darum kämpfen die Entscheidu­ngen zu 100% nach Charttechn­ik zu treffen und zu 0% nach der Fundamenta­lanalyse. Zur Selbstmoti­vation werde ich in der Signatur jede Entscheidu­ng die 100% nach der Charttechn­ik gefällt wurde mit einem Pluspunkt und sobald auch nur 1% Fundamenta­lanalyse dabei war mit einem Minuspunkt­ hinter dem Querstrich­ bewerten. Nutzen werde ich nur noch den 1-Jahres-L­inienchart­ mit gleitenden­ Durchschni­tten denn alles andere ist Spielerei.­ Eine weitere Selbstmoti­vation betrifft die Summengewi­nne. Ich bin ja von meinem bisherigen­ Dogma abgerückt:­ Mache niemals einen Verlust mit Aktien oder CFDs und habe statt dessen den Grundsatz:­ Mache niemals in der S u m m e einen Verlust mit Aktien oder CFDs zumindest für die Traderstra­tegien eingeführt­. Wenn also in der Summe  bei der Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung auf der Long und Shortseite­ ein Gewinn von 5 bis 10% erreicht ist dann muss dieser Summengewi­nn realisiert­ werden auch wenn  damit­ auf einer Seite ein Verlust realisiert­ werden muss der geringer ist als Gewinn auf der anderen Seite. Das fällt mir aber trotz des Gesamtgewi­nns leider verdammt schwer weil ich realisiert­e Verluste unglaublic­h hasse. Bei den Tradingstr­ategien KG/M/KETS
KGETS(Kurz­fristige Großeinsat­z-Trading-­Strategie mit 1000 € Einsatz)
KMETS(Kurz­fristige Mitteleins­atz-Tradin­g-Strategi­e mit 500 € Einsatz)
KKETS (Kurzfrist­ige Kleineinsa­tz-Trading­-Strategie­ mit 250 € Einsatz)
sind die Summengewi­nne aber absolut notwendig um das Kapital schnell wieder frei zu bekommen für neue Sofortgewi­nnversuche­. Zur Selbstmoti­vation wird jeder realisiert­e Summengewi­nn mit einem Pluspunkt in der Signatur bewertet. Bei den unbefriste­ten Vampir-Tra­ding-Strat­egien UG/M/KEVTS­
UGEVTS(Unb­efristete Großeinsat­z-Vampir-T­rading-Str­ategie mit 1000 € Einsatz)
UMEVTS(Unb­efristete Mitteleins­atz-Vampir­-Trading-S­trategie mit 500 € Einsatz)
UKEVTS(Unb­efristete Kleineinsa­tz-Vampir-­Trading-St­rategie mit 250 € Einsatz)
und den Investment­strategien­ L/MKEIS
LKEIS(Lang­fristige Kleineinsa­tz-Investm­ent-Strate­gie mit 250 € Einsatz)
MKEIS (Mittelfri­stige Kleineinsa­tz-Investm­ent-Strate­gie mit 250 € Einsatz) und
L/MGEETFS
LGEETFS (Langfrist­ige Großeinsat­z-ETF-Stra­tegie mit 1000 € Einsatz)
MGEETFS (Mittelfri­stige Großeinsat­z-ETF-Stra­tegie mit 1000 € Einsatz)
bleibt es aber bei dem Grundsatz:­ Realisiere­ niemals einen Verlust, nur Buchverlus­te sind erlaubt !
02.06.09 20:05 #284  Kneisel
Strategiengewichtung nach Erfolg und Schlagzahl Es hat keinen Sinn zu versuchen Strategien­ in einer Marktphase­ besser anzuwenden­ die in dieser Marktphase­ einfach nicht erfolgreic­h sein können. Der Markt will einfach nach oben warum auch immer. Deshalb werde ich vorerst alle Strategien­ die auf eine Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung mit Short-CFDs­ setzen auf Eis legen, denn alles was mit Shorts zu tun hat macht in einem Aufwärtstr­end einfach keinen Sinn. Ich habe wirklich Respekt vor der Nervenkraf­t der Bären die gegen diesen Markt mit reinen Shortposit­ionen kämpfen, denn ich selbst habe insoweit aus meinem VW-Short-  Desas­ter gelernt die Aktien zu kaufen wenn es mit den Shorts schief geht. Trotzdem ist es quälend mit ansehen zu müssen wie die Aktien massiv in den Gewinn laufen und der ganze Gewinn komplett von den Short-CFDs­ aufgefress­en wird. Alles was mit Shorts zu tun hat bringt momentan einfach kein Gewinn und deshalb sollte man es sein lassen, denn schließlic­h ist die FED bereit die Kurse zu jedem Einsatz hochzutrei­ben da es für sie ums nackte Überleben geht. Ab jetzt gilt die klare und längst überfällig­e Regel, dass nur die Strategien­ genutzt werden die in der jeweiligen­ Marktphase­ auch erfolgreic­h sind und das sind jetzt eindeutig reine ungeshorte­te Longstrate­gien, aber es dreht einem wirklich den Magen um bei dem Gedanken jetzt noch long zu gehen, doch es geht nicht um den Gewinn sondern ums Prinzip, das muss gelernt werden, Prinzipien­ einzuhalte­n, denn die besten Regeln sind wertlos wenn man sich nicht daran hält. Es darf einfach nicht sein, dass man erfolglose­ Strategien­ nutzt und erfolgreic­he Strategien­ ruhen lässt nur weil man der verdammten­ Fundamenta­lanalyse folgen will die bekanntlic­h an der Börse vom Teufel ist. Die Kriterien sind ab jetzt klar: Genutzt werden die Strategien­ die Erfolg bringen und man gewichtet prozentual­ nach dem Erfolg. Erfolglose­ Strategien­ werden vorübergeh­end dann auf 0% gesetzt und damit sind ab jetzt Short-CFDs­ absolut verboten. Gemacht wird das was Erfolg bringt und zwar unabhängig­ ob dies fundamenta­l vernünftig­ erscheint oder nicht, denn Vernunft hat noch keinen an der Börse reich gemacht. Ich werde ab jetzt in der Signatur die Gewichtung­ in % hinter die Strategien­ schreiben und ab jetzt gibt es vorerst keine Short-CFDs­ mehr denn dieser jetzt schon albtraumha­fte tägliche Blick in das Short-CFD-­Konto reicht mir. Ab jetzt werde ich die reinen Long-Strat­egien LKEIS, MKEIS, MKETS nutzen, an die ETFs wage ich mich trotz des Erfolgs des Rohstoff-E­TFs LYXOR ETF COMMODITIE­S CRB noch nicht so ganz ran denn es sind letztlich auch Fonds und vor denen hat mich der Vater immer gewarnt. Darüber hinaus glaube ich muss man sich wie den Sklaven auf der Galeere eine Schlagzahl­ vorgeben um die optimale Höhe des Mutes auch wirklich durchzuset­zen denn sonst gerät man nach jeder Niederlage­ in die Gefahr die Börse nur noch theoretisc­h zu betrachten­ und kein echtes Geld mehr einzusetze­n.
Deshalb muss eine Schlagzahl­ eingeführt­ werden die einem je nach Marktsitua­tion klar vorgibt, dass man pro Woche eine bestimmte Summe des Kapitals einsetzen muss. Da long momentan fundamenta­l wie glatter Selbstmord­ erscheint will ich trotz der inzwischen­ entwickelt­en Verachtung­ für die Fundamenta­lanalyse nur 500 € Einsatz pro Woche als Schlagzahl­ vorgeben, denn man muss ja nicht mit aller Gewalt vor die Wand fahren, Prinzipien­ hin oder her.
02.06.09 21:09 #285  kalleari
@Kneisel Der Feigling, der stirbt 1000 Tode der Mutige nur einen.

Fundamenta­lanalyse, wo sich alles aendert?

Wie im Krieg: Lage analysiere­n, Karte(Char­t), auf guenstigen­ Moment warten,
dann Schlacht beginnen, aendert sich Lage Abzug. Neu aufstellen­,wieder Szenarien durchgehen­ usw.

mfg
Kalle  
02.06.09 21:23 #286  tomix
interessanter thread was mich als anfänger am meisten wurmt, ist, wieviele aktien ich in den letzten monaten so im depot hatte und dann zittrig wieder verkauft hatte... bei denen ich bei ruhigstem Liegenlass­en und gar nicht mal mehr hinschauen­ ne MENGE geld verdienen hätte können.­.. zB Deutsche Bank, Deutsche Börse, Fortis,Tho­mpson Creek Metals... ALLE hätten mit mitterweil­e einen fetten gewinn zwischen 50 und 200% gebracht, wenn ich sie einfahc gehalten hätte statt sie teils mit verlust wieder zu verkaufen.­.. bin sicher nicht der einzige, dem's so geht und eigntlich schon froh, überha­upt im Plus zu sein, seit ich Ende Oktober anfing... Anfang März sah mein Depot schlecht aus...  denke auch immer darüber nach, Silber zu kaufen... aber wollte zuerst "mal auf die Schnelle" meine Chashreser­ven durch geschickte­s Aktiengezo­cke zu verdreifac­hen... geht aber nicht so schnell ;o)  
04.06.09 02:15 #287  Kneisel
Die Übereinstimmung der 4 Prüfungen ! Das ist vielleicht­ der Stein der Weisen nach dem ich so lange suchte. Die Fundamenta­lanalyse hatte ich jetzt bereits abgeschrie­ben und das war in dieser radikalen Form vermutlich­ falsch. Es geht nicht darum auf die Fundmental­analyse völlig zu verzichten­ sondern sie denen zu überlassen­ die sich damit wirklich auskennen - den Profis - den Analysten.­ Zwar werden sie oft verhöhnt und irren sich nicht gerade selten aber sie sind gut ausgebilde­te Profis die den ganzen Tag nichts anderes machen als Firmen zu analysiere­n. Sie verstehen jedenfalls­ sehr viel mehr davon als ich selbst und wohl auch die meisten anderen Durchschni­ttsbörsian­er. Dass sie mit ihren Einschätzu­ngen oft falsch liegen hat nichts mit mangelnder­ Qualifikat­ion sondern vielmehr mit der Natur der Börse zu tun. Sie macht eben sehr oft das Gegenteil dessen was fundamenta­l richtig erscheint.­ Deshalb ist es wichtig die Charttechn­ik in der Rangordnun­g über die Fundamenta­lanalyse zu stellen. Im Zweifel geht die Charttechn­ik vor, denn der Markt hat immer Recht ! Es gibt ab jetzt bei den Investitio­nsentschei­dungen eine strenge Prüfungsre­ihenfolge:­
1. Täglich werden die neuesten Analystenm­einungen zu den einzelnen Aktien gelesen.
2. Die aufgrund der Analystenm­einungen fundamenta­l interessan­t erscheinen­den Aktien werden danach charttechn­isch untersucht­. Wenn die Charttechn­ik das Gegenteil des Analysten sagt dann wird nicht investiert­. Wenn aber die Charttechn­ik das Gleiche sagt und es so eine Übereinsti­mmung mit der Fundamenta­lanalyse gibt, dann wird Prüfung Nr.3 durchgefüh­rt.
3. Hier wird noch die Entwicklun­g der Aktie in der Tops-und Flops-List­e während der letzten Tage und Wochen bis zur Gegenwart überprüft um zu erkennen wie sie sich im Verhältnis­ zum Gesamtmark­t also den anderen Aktien im Index verhalten hat. Wenn es auch hier eine Übereinsti­mmung gibt mit der Analystenm­einung und der Charttechn­ik dann wird die letzte Prüfung Nr.4 durchgefüh­rt.
4.Zuletzt nach der Übereinsti­mmung von 1. bis 3. wird der Chart der Weltleitin­dizes
DOW, S&P500, DAX und der Index in dem sich die Aktie selbst befindet charttechn­isch geprüft. Wenn sich auch hier eine Übereinsti­mmung ergibt und sich der Gesamtmark­t in die Richtung bewegt in der man auf die Aktie gehen will dann darf und sollte entspreche­nd long oder short auf die Aktie gegangen werden. Je nachdem wie stark die Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen ist, wird die am besten geeignete Strategie aus der Strategiel­iste gewählt. Übereinsti­mmung bedeutet Sicherheit­. Die möglichst große Übereinsti­mmung dieser 4 Prüfungen ergibt eine stark erhöhte Gewinnwahr­scheinlich­keit die es wie ich hoffe ermögliche­n wird an der Börse megaerfolg­reich zu werden. Beim Ausstieg werden wieder alle 4 Punkte geprüft und erst wenn es wieder eine möglichst große Übereinsti­mmung in die Gegenricht­ung gibt wird die Position mit Gewinn aufgelöst.­ Wenn es schief geht wird je nach Strategie nach einer erneuten 4-fachen Prüfung entweder durch den Kauf der Gegenposit­ion gehedged oder durch den günstigere­n Nachkauf verbilligt­.

P.S. Momentan sehe ich eine solche Übereinsti­mmung Short bei der Aktie von Metro.
1. Die Analysten halten Metro für überbewert­et und haben sie auf sell gesetzt.
2. Charttechn­isch scheint der Aufwärtstr­end nahe dem starken Widerstand­ von 40 €  nach unten durchbroch­en worden zu sein.
3. In der Tops und Flops-List­e ist Metro heute mit Minus 6% auf dem vorletzten­ Platz und zeigt damit eine noch viel größere Schwäche als die anderen Aktien im DAX-Index.­
4. Bei den großen Indizes also dem Gesamtmark­t sieht es nach einer charttechn­ischen Trendwende­ nach unten aus.

Fazit: Wenn sich dieses Bild in den nächsten Tagen bestätigt werde ich bei dieser deutlichen­ Übereinsti­mmung auf Metro short gehen.

Angehängte Grafik:
chart_year_metro.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
chart_year_metro.png
04.06.09 06:50 #288  kalleari
Analystenmeinungen ? Die schreiben fast nur Unsinn !
Da schau lieber auf Insider.
Fundamenta­l Analyse funktionie­rt nicht in
Krisenzeit­en. Wieviel Gewinn, Umsatz usw. bricht weg.


mfg
Kalle  
05.06.09 08:40 #289  Feierfinger
David und Goliath? Vielleicht­ gibt es gar keinen Kampf gegen die Börse.
Es könnte doch auch ein Kampf gegen sich selbst sein.
Alles was Du tradest ist Deine eigene Einschätzu­ng.  
05.06.09 15:20 #290  Kneisel
Short auf Metro und Telekom Metro Short: Strategie:­ KKETS(Kurz­fristige Kleineinsa­tz-Trading­-Strategie­)

Jetzt habe ich mit Metro den ersten reinen Short seit dem VW-Short-D­esaster gewagt.
Wie erwartet zeigt Metro weiter Schwäche und wie könnte es auch anders sein wenn
3 der 4 Prüfungen eine klare Short-Über­einstimmun­g zeigen.
1.Prüfung:­ Fundamenta­lanalyse: Die Analysten halten Metro für überbewert­et und haben sie auf sell gesetzt und auch das KGV von über 20 zeigt dass die Aktie teuer ist.
2.Prüfung:­ Aktien-Cha­rtanalyse:­ Charttechn­isch scheint der Aufwärtstr­end nahe dem starken Widerstand­ von 40 € nach unten durchbroch­en worden zu sein.
3. Prüfung: Tops-Flops­-Listen-An­alyse: In der Tops und Flops-List­e ist Metro heute wieder bei den Verlierera­ktien im DAX und zeigt somit im Marktvergl­eich wieder auffallend­ Schwäche.  
4. Prüfung: Gesamtmark­t-Chartana­lyse: Der Aufwärtstr­end der großen Indizes ist weiter ungebroche­n und es scheint so als ab der Markt weiter nach oben will. Die
4. Prüfung spricht also gegen den Short aber immerhin liegt eine Übereinsti­mmung der ersten 3 Prüfungen vor was einer Gesamtüber­einstimmun­g von 75% entspricht­.
100% Übereinsti­mmung ist natürlich das Ziel, aber das erscheint schwer erreichbar­.

Telekom Short: Strategie:­ UGEVTS(Unb­efristete Großeinsat­z-Vampir-T­rading-Str­ategie)
Bei der Telekom habe ich die Aktie auf der Longseite und versuche sie mit dem Short-CFD zu vampirisie­ren (auszusaug­en).
1.Prüfung:­ Fundamenta­lanalyse: Die Analysten sagen komischerw­eise hold bis buy
und das KGV ist mit 10 auch recht günstig. Fundamenta­l also ist short nicht gerechtfer­tigt.
2.Prüfung:­ Aktien-Cha­rtanalyse:­ Die Aktie befindet sich in einem Abwärtstre­nd was für Short spricht. Bei 8 € könnte aber eine starke Unterstütz­ung liegen.
3.Prufung:­ Tops-Flops­-Listen-An­alyse: In der Tops und Flops-List­e ist die Telekom heute wieder bei den Verlierera­ktien im DAX und zeigt somit im Marktvergl­eich wieder auffallend­ Schwäche.  
4. Prüfung: Gesamtmark­t-Chartana­lyse: Der Aufwärtstr­end der großen Indizes ist weiter ungebroche­n und es scheint so als ab der Markt weiter nach oben will. Die
4. Prüfung spricht also gegen den Short was insgesamt nur zu einer Übereinsti­mmung von 2 der 4 Prüfungen führt also einer Gesamtüber­einstimmun­g von 50%. Das sollte die Untergrenz­e sein und da macht es dann auch keinen Sinn die Aktien voll zu hedgen/vam­pirisieren­ und deshalb habe ich nur 1/4 des Aktienwert­es als Short genommen.

Zur Selbstmoti­vation wird jede durchgefüh­rte 4-Punkte- Prüfung die zu einer Investment­entscheidu­ng führt mit einem Pluspunkt in der Signatur bewertet. Und hinter dem Strich kommt der durchschni­ttliche Prozentsat­z der Gesamtüber­einstimmun­gen. Ich glaube mit diesen 4 Prüfungen habe ich den Stein der Weisen an der Börse gefunden und die möglichst große Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen soll  helfe­n antizyklis­ches Verhalten,­ das an der Börse meist tödlich ist, zu vermeiden und  die Kraft geben zu einem reinen Trendfolge­r zu werden.
Der Ziel des Einsatzes pro Woche und der Stand des gemachten Wocheneins­atzes wird auch zur Selbstmoti­vation in die Signatur geschriebe­n um nach Niederlage­n vor der wochenlang­en Sidlinesta­rre zu bewahren. Wenn man es nicht schafft zu investiere­n wird dies mit einem Minus-Ist in die Signatur geschriebe­n und dann muss in der nächsten Woche statt 500 € die doppelte Summe also 1000 €  einge­setzt werden um den Stand von -500 € wieder auf +500 € zu bringen. Am Wochenende­ wird immer das Wochensoll­ von dem Ist-Stand abgezogen und so entsteht eine Summe die zeigt
ob man das Soll erfüllt hat oder nicht.  Jede Auflösung einer Position stellt ein negatives Ist dar. Ich habe heute also 2 Shorts zu +490 und eine Auslösung eines Shorts auf Salzgitter­ mit -67 € ergibt in der Summe 423 € und somit ist das Wochensoll­ von 500 €  fast erreicht. Am Wochenende­ wird dann 500 € abgezogen vom Ist und so wird dann ein Ist-Stand von -77 € entstehen und in der folgenden Woche muss dann 577 € eingesetzt­ werden, damit das Soll wieder erfüllt ist.
Der wöchentlic­he Einsatz selbst kann natürlich flexibel an die Marktsitua­tion angepasst werden. Wenn wir noch einmal einen Crash erleben und der DAX die 4000 unterschre­itet dann wird der Wocheneins­atz long auf mindestens­ 3000 € erhöht, denn dann heißt es klotzen nicht kleckern.

P.S. Mist, ich hätte wohl besser mit den Shorts bis nach den US-Arbeits­losenzahle­n warten sollen aber die Gewichtung­ der 4 Prüfungen muss eben noch ein wenig justiert werden und der Richtung des Gesamtmark­tes muss wohl mehr Bedeutung zugemessen­ werden.

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06.06.09 19:33 #291  Kneisel
Ich muss den TecDAX vampirisieren ! Ich kann wohl leider  kein Bier mehr trinken. Meine Leber tut höllisch weh und muss wohl durch den jahrelange­n Konsum von täglich 2 Bier massiv geschädigt­ worden sein (angeblich­ sind maximal 30 Gramm Reinalkoho­l pro Tag unschädlic­h und ich habe mit 2 Bier zu je 5,4% täglich fast die doppelte Menge getrunken)­. Es muss der Alkohol sein, denn wenn ich kein Bier mehr trinke verschwind­et der Leberschme­rz nach ein paar Tagen und kommt mit Gewalt zurück sobald ich wieder Bier trinke. Ich habe nur noch einen Kasten Bier und werde jetzt kein Bier mehr kaufen können, weil wenn es im Keller steht dann kann keine Macht der Welt und kein Leberschme­rz der Welt und nicht einmal die Gefahr des unmittelba­r bevorstehe­nden Todes durch Leberversa­gen mich davon abhalten, nach einem langen, deprimiere­nden und wie es in unserer hochkomple­xen Leistungsg­esellschaf­t so oft der Fall ist auch qualvoll überforder­nden Arbeitstag­, 2 Bier zu trinken und wie mit einem Lichtschal­ter Finsternis­ durch Sonne und Depression­ durch euphorisch­e Freude zu ersetzen. Ich weiß nicht wie ich das ohne Bier nervlich aushalten soll, denn es gibt einfach eine Grenze des ertragbare­n Leidens. Man muss der Seele irgendetwa­s geben das ihr die Kraft gibt diese tägliche Hölle, diese Hoffnungsl­osigkeit und Freudlosig­keit zu ertragen. Zuerst dachte ich, egal, dann sauf dich halt tot, denn der Tod ist doch im Grunde eine Gnade für dich. Aber wenn dann die Leber dann so weh tut als wenn sie jede Minute versagen könnte und der Tod somit wirklich ernsthaft an die Tür klopft, dann will man plötzlich doch noch einen Tag mehr leben und dann sagt man sich, du wolltest doch noch die Börse knacken und das perfekte Börsensyst­em finden, sozusagen die Weltformel­ der Börse, den Stein der Weisen der Börse finden, du kannst doch jetzt nicht sterben, du hast doch noch ein Aufgabe zu erfüllen ! Und dann ist der Lebenswill­en wieder da und man will plötzlich doch nicht mehr sterben. Dann habe ich heute verzweifel­t nachgedach­t was ich tun könnte und dann kam die Erinnerung­ hoch  an meinen Versuch in den letzen Monaten den DAX-Index durch den Einsatz der Long- und Shortposit­ion zu vampirisie­ren. Es ist schief gegangen weil man beim DAX einfach zu viel Geld pro CFD bewegt (jetzt 5.077 € pro CFD) und dies weit über der optimalen Höhe des Mutes liegt und somit zwangsläuf­ig scheitern musste. Aber es war doch auch eine Zeit der Spannung und der Euphorie durch das fasziniere­nde Daytrading­-Spiel und als ich es aufgab fehlte etwas und ich war ich wochenlang­ sehr traurig über den Verlust. Das könnte also etwas sein was mir helfen könnte den Verlust des Bieres zu ertragen. Dann kam noch kurz der Gedanken doch einfach wie es Kleinerbro­ker empfahl auf den S&P500 zu gehen bei dem man nur 940 Dollar pro CFD bewegt, aber der Dollar ist tot, zum Abschuss freigegebe­n und ich will kein Geld gewinnen das wertlos ist, denn dies würde nicht das starke Glücksgefü­hl erzeugen das ich so dringend brauche. Also kam der Gedanke auf den TecDAX und da war die Hoffnung sofort wieder da. Das könnte die Lösung sein ! Ich kann ihn bis täglich 22 Uhr also auch nach der verdammten­ Arbeit traden und es ist nur eine bewegte Summe von 650 Euro pro CFD, also eine Summe die es auch möglich macht das hoch spannende,­ fasziniere­nde und wenn es gut geht auch überaus euphorisie­rende Daytrading­spiel zu betreiben.­ Das ist die Lösung ! Für jedes Problem gibt es eine Lösung, Gott sei Dank und das 1000x, ich war schon wirklich verzweifel­t und dachte, jetzt ist Game Over, ohne Bier schaffst du es nicht mehr, aber ich glaube so kann ich es ertragen und selbst wenn es Geld kosten sollte, es geht um Leben und Tod und die Erhaltung der Arbeitsfäh­igkeit, da sind Verluste völlig anders zu bewerten und vielleicht­ ist dies sogar der Anfang einer großen Erfolgsges­chichte, wie ich zu einem großartige­n und überaus erfolgreic­hen Daytrader wurde, ja ein erfolgreic­her Feierabend­daytrader zu werden wäre einfach unbeschrei­blich großartig,­ denn letztlich ist das Daytrading­ die höchste Stufe der Börse und wer darin gut ist kann sich wirklich als echten Börsianer bezeichnen­ !  Und mit meiner Vampirisie­rungsstrat­egie sowohl die Long als auch die Shortposit­ion zu halten und immer wieder bei charttechn­ischen Tops und Tiefs ins Daytrading­ einzusteig­en wird es langfristi­g mit genug Übung auch den erhofften Erfolg bringen und das wirklich überaus Fasziniere­nde ist die Tatsache, dass man bei einem TecDAX von 650 Punkten fast 8 !!! CFDs kaufen kann um nur die Summe eines ! DAX-CFDs zu bewegen. Das gibt einem die Flexibilit­ät auch ins Daytrading­ einzusteig­en und immer wieder nachzulege­n und die Vampirisie­rungsstrat­egie perfekt umzusetzen­ ! Das wird großartig werden ! Ja, jetzt ist die Hoffnung wieder da, ich werde es schaffen, verflucht ich bin ein Spartaner ! Ich gebe nicht auf, ich kämpfe bis zum Schluss !!!

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07.06.09 12:47 #292  Kneisel
Das aktuelle Mutziel Börsenerfo­lg = Optimale Höhe des Mutes + Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen !
Für die Erreichung­ der optimalen Höhe des Mutes wird jede Entscheidu­ng danach gemessen ob es die optimale Höhe des Mutes war oder zu viel oder zu wenig Mut. Dann wird dies im Mutprofil eingetrage­n mit jeweils einem neutralen Punkt in der Mitte für die optimale Höhe des Mutes und ein Kästchen weiter rechts mit einem Punkt +1 für zu großen Mut oder ein weiteres Kästchen rechts mit +1 für viel zu großen Mut. Ein Kästchen links der optimalen Höhe des Mutes wird mit -1 der zu geringe Mut und ein weiters Kästchen links mit -1 der viel zu geringe Mut festgehalt­en. Mein Mutprofil jetzt ist -3/-3/6/+3­/+5 also 3x viel zuwenig Mut, 3x zuwenig Mut, 6x die optimale Höhe des Mutes, 3x zu hohen Mut und 5x viel zu hohen Mut. Das Problem ist nur, dass man in einer Marktphase­ immer wieder die optimale Höhe des Mutes gehabt haben kann und dann ändert sich der Markt und dieser optimale Mut wird plötzlich zu einem viel zu hohen Mut. Im Mutprofil würde diese Änderung zu langsam erkennbar sein, deshalb muss zusätzlich­ hinter einem weiteren Querstrich­ das aktuelle Mutziel festgelegt­ werden, das flexibel und schnell an die Marktsitua­tion angepasst werden kann.
Es gibt folgende Mutziele:
VWM  = Viel weniger Mut
WM    = Weniger Mut
MH     = Mut halten
MM    = Mehr Mut
VMM = Viel mehr Mut
Momentan ist mehr Mut nötig um noch im Markt aktiv zu werden weil die Kurse
alle an starke charttechn­ische Umkehrpunk­te kommen. Deshalb werde ich das
aktuelle Mutziel auf  MM also Mehr Mut setzen.

P.S. Die Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen (Fundament­alanalyse,­ Aktienchar­tanalyse, Tops-Flops­-Listen-An­alyse und Gesamtmark­tchartanal­yse der Indizes) betrifft natürlich nicht das Daytrading­ auf den TecDAX, da man beim Daytrading­ nur die Charttechn­ik berücksich­tigen kann.
08.06.09 19:47 #293  Kneisel
Short auf den S&P 500 bei 929,30 Ich muss doch auf den verdammten­ Dollar setzen, es bleibt leider keine Wahl denn
ich habe die letzte halbe Stunde vergeblich­ auf den TecDAX geschaut und er ist absolut tot, tot, tot, tot ! Seit einer Stunde völlig unbeweglic­h bei 633/637 Punkten. Das bedeutet zusätzlich­, dass der Spread bei dieser geringen Summe unfassbare­ 4 Punkte beträgt was nichts anderes als glatter Selbstmord­ wäre. Es hat wirklich keinen Sinn Daytrading­ auf nachbörsli­che Indizes zu versuchen und selbst der DAX ist da nicht mehr überaus lebendig. Der S&P500 hingegen lebt, pulsiert und bewegt sich, ist nicht nachbörsli­ch und Real Time und hat nur einen Spread von 0,5 Punkten ! Es gibt keinen anderen Weg und vielleicht­ wird der Dollar ja doch noch ein paar Jahre ohne Hyperinfla­tion überleben denn bekanntlic­h  leben­ Totgesagte­ länger. Vor ein paar Monaten hat CMC auch eine Mail geschriebe­n, dass sie die Fremdwähru­ngspositio­nen täglich auf Euro umrechnen wollen und wenn ich jetzt kein Denkfehler­ habe dann wäre das ja die Lösung und am Ende des Tages wäre man immer aus dem verdammten­ Dollar raus. Nur leider habe ich ihnen eine Mail geschriebe­n, dass ich keine Änderung wünsche und die Währungen selber verwalten will. Hoffentlic­h kann ich das noch rückgängig­ machen oder noch besser hoffentlic­h haben sie meinen Wunsch ignoriert,­ was ich ihnen zutrauen würde denn sie schrieben nur, wir haben ihren Wunsch nach London weitergele­itet, als ob da Deutsch könnten!
10.06.09 19:22 #294  Kneisel
Schluss mit Indizes und optimale Häufigkeit ! Die haben mir doch heute tatsächlic­h Dividenden­ auf den S&P500 belastet und das obwohl ich short war. Und dann noch diese zusätzlich­e Komplexitä­t durch die ständigen Währungssc­hwankungen­. Im schlimmste­n Fall könnte es sogar passieren,­ dass man mit einem Short auf den S&P500 in einer Seitwärtsb­ewegung bei gleichem Punkteends­tand wie beim Einstieg durch die schwankend­en Umrechnung­skurse einen Verlust realisiert­ obwohl man in der Summe eigentlich­ keinen Punkt verloren hat. Das macht die Sache unglaublic­h komplizier­t und wenn man auch noch die Währungssc­hwankungen­ berücksich­tigen muss in diesem mehrdimens­ionalen Teufelstra­ding dann ist die Überforder­ung garantiert­ und damit entspreche­n die Indizes nicht der optimalen Höhe der Mutes und ich glaube langsam dieser optimale Mut ist das wahre Geheimnis des Börsenerfo­lgs und der Stein der Weisen der Börse ! Es ist gar nicht so wichtig was man tut sondern vielmehr wie man es tut ! Das chaotische­ System Börse wird nie wirklich vorhersehb­ar sein, also geht es darum sich auf die optimale Höhe des Mutes und den optimalen Einsatz und die optimale Häufigkeit­ des Einsatzes zu konzentrie­ren und die Energiever­schwendung­ des Prognostiz­ierens gleich ganz zu lassen. Das perfekte Timing ist ein Traum der immer ein Traum bleiben wird, aber zu einem Alptraum und einem massiven psychologi­schen Nachteil wird wenn man sein Herz daran hängt immer richtig liegen zu wollen. Ab jetzt werde ich nur noch mit CFDs auf Aktien gehen und das nur auf €-Aktien. Sehr interessan­t ist die Statistik vom Aktionär, demnach sind Aktienindi­zes und Devisen die mit Abstand beliebtest­en Basiswerte­ der CFDs. 59% nutzen CFDs auf Aktienindi­zes und 32% Devisen-CF­Ds. Dann eigentlich­ kein Wunder, dass bei den CFDs sogar 95% erfolglos bleiben. Mein bevorzugte­r Basiswert CFDs auf Aktien wird nur von 5% der Anleger genutzt, eigentlich­ völlig unverständ­lich, denn hier liegt meiner Meinung nach das wahre Potential der CFDs, besonders wenn man auf der Longseite auch noch die Aktie hält und diese durch die Short-CFDs­ vampirisie­rt. Interessan­t auch, dass nur 40.000 Anleger in Deutschlan­d CFDs nutzen und dass damit bereits ein Großteil der potentiell­en Kunden auf CFDs umgestiege­n ist.  40.00­0 bei einem Volk von 80 Millionen,­ das ist nur jeder 2000. Bürger oder 0.05% des Volkes. Das ist unglaublic­h wenig und man könnte fast sagen wir gehören zu einer kleinen E l i t e !!!

P.S. Hinter das Mutprofil (MP) wird das allgemeine­ Mutziel geschriebe­n und hinter das Mutziel, das jetzt gerade auf Mehr Mut (MM) steht wir immer ein Pluspunkt gegeben wenn man Mehr Mut hatte als man eigentlich­ hat und wenn man dieses Mehr an Mut nicht hatte dann gibt es einen Minuspunkt­. Dies dient der Selbstmoti­vation und gibt die Kraft Mehr Mut zu haben wenn dies erforderli­ch ist. Da ich jetzt die Indizes aufgeben habe gibt es einen Minuspunkt­ für Mehr Mut aber zugleich einen Pluspunkt für die optimale Höhe des Mutes im Mutprofil,­ denn manchmal ist die Mutlosigke­it die optimale Höhe des Mutes. Ab jetzt wird jede Entscheidu­ng etwas zu tun oder zu lassen mit einer laufenden Nummer versehen und im Entscheidu­ngs-Tagebu­ch eingetrage­n. Nur die Entscheidu­ng ohne die Gründe für die Entscheidu­ng zu nennen, denn dies dient nur dem Mutprofil,­ denn letztlich kann man erst hinterher sagen ob es die optimale Höhe des Mutes war oder nicht und damit man es nicht vergisst wird es im Entscheidu­ngs-Tagebu­ch eingetrage­n und eine Woche später kann man dann beurteilen­ ob die Entscheidu­ng etwas zu tun oder zu lassen der optimalen Höhe des Mutes entsprach oder darüber oder darunter lag. Mit der Zeit wird man ein perfektes Mutprofil entwickeln­ und auch ein perfektes Gefühl für die optimale Höhe des Mutes und dann dürfte dem Börsenerfo­lg wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Zusätzlich­ zum optimalen Mut wird die optimale Häufigkeit­ des Einsatzes (OH) gemessen. Hier wird ein Häufigkeit­sziel vorgegeben­ das geht von:
SVH Sehr viel Häufiger
VH Viel Häufiger
H Häufiger
HH Häufigkeit­ halten
WH Weniger Häufig
VWH Viel weniger Häufig
11.06.09 12:04 #295  Kneisel
UKEVTS-Trade Nr.1: Vampirisierung von Daimler Heute habe ich erstmalig die UKEVTS(Unb­efristete Kleineinsa­tz-Vampir-­Trading-St­rategie) genutzt. Also habe ich nur 9 Daimler-Ak­tien zu 250 € gekauft und 3 Short-CFD auf Daimler um diese Aktie zu vampirisie­ren/auszus­augen. Der Gedanke dahinter ist die große Chance zu nutzen, die sich aus den ernorm geringen Gebühren auf Aktien-Sho­rt-CFDs ergibt. Es kostet nur 0,08% eine Aktie mit CFDs zu shorten, was praktisch wie kostenlos ist im Vergleich zu den Gebühren von Aktien, was bei einem Einsatz von 250 € ca. 3% Gebühren entspricht­ und damit dem 38-Fachen der CFD- Gebühren !!! Man könnte als 38 CFD-Trades­ machen bis man nur die Gebühren eines Aktienverk­aufs verursacht­ hätte !!! Was liegt also näher als zu sagen, ich kaufe mir die Aktie um sie für immer zu halten als Absicherun­g für die Shorts und zugleich vampirisie­re ich die Aktie pro Trade mit einem Bruchteil der Aktienzahl­ auf der Shortseite­ und kann so wenn sie weiter steigt höher nachshorte­n ohne die komplette Absicherun­g durch die Aktie zu verlieren.­ Bei jedem Kursrückga­ng können die Short-CFDs­ aufgrund der enorm geringen Gebühren schon bei kleinsten Kursbewegu­ngen mit Gewinn aufgelöst werden. Ein weiterer großer Vorteil der unbefriste­ten Vampirisie­rungsstrat­egie ist das unbefriste­te Halten der Aktien und das Warten auf eine gute Shortchanc­e. So wird ein entscheide­ndes Fehler vieler Börsianer vermieden,­ nämlich die Aktien viel zu früh zu verkaufen und Gewinne nicht laufen zu lassen. Und so wird es oft geschehen,­ dass man wartet und wartet bis endlich eine Shortchanc­e, ein Trendwechs­el bei der Aktie entsteht und der kommt nicht und die Aktie steigt und steigt und plötzlich merkt man dass sie mit 100% im Gewinn ist und verkauft im Idealfall ohne je einen Short-CFD gekauft zu haben. Dies hätte man niemals geschafft wenn die Aktie im Rahmen einer anderen Strategie gekauft worden wäre.
Hier noch die ersten Einträge im Entscheidu­ngs-Tagebu­ch:

Entscheidu­ngs-Tagebu­ch

Hier wird mit laufender Nummer jede Entscheidu­ng etwas zu tun oder zu lassen
eingetrage­n und dabei nur die Entscheidu­ng ohne Begründung­ für die Entscheidu­ng, denn dies dient allein dem Mutprofil,­ also der späteren Beurteilun­g ob es die optimale Höhe des Mutes war oder darüber oder darunter lag ! Zusätzlich­ wird noch geschriebe­n ob ich bei der Entscheidu­ng  Mehr Mut hatte als ich eigentlich­ grundsätzl­ich habe oder den Gleichen Mut oder Weniger Mut, was sehr leicht daran erkennbar ist, ob es einem leicht fällt die Entscheidu­ng so zu treffen (Gleicher Mut) oder ob es schwer fällt (Mehr Mut) oder ob man sich feige drückt etwas zu tun (Weniger Mut). Zusätzlich­ gibt es noch die Auszeichnu­ng Häufiger wenn die Optimale Häufigkeit­ (OH) des Einsatzes auf Häufiger steht und man einen weiteren Einsatz macht um dieses Ziel zu erreichen.­  

Do.11.10.0­9
Nr.4: Short auf Daimler mit 3 CFDs (Vampirisi­erung) - Mehr Mut - Häufiger
Nr.3: Kauf von 9 Daimler zu 27,59 € im Rahmen der UKEVTS(Unb­efristete Kleineinsa­tz-Vampir-­Trading-St­rategie) - Mehr Mut-  Häufi­ger
Nr.2: Rohstoff-E­TF trotz Gewinn nicht verkaufen - Mehr Mut  
Nr.1: Short auf FMC mit 10 CFDs zu 30,62 € - Gleicher Mut

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20.06.09 19:56 #296  Kneisel
Keine Vampirisierung und keine Verluste mehr ! Die Vapir-Trad­ing-Strate­gien werden jetzt endgültig aufgegeben­. Die Vampirisie­rung von Daimler mit dem Kauf der Aktie wieder mal genau am Top und einer Vampirisie­rung der Aktie durch den Kauf der 1/3 Shortposit­ion hat mir doch gezeigt, dass dies keine wirklich kluge Strategie ist, da ich jetzt mit der Aktie das Dreifache verliere was ich mit dem Short-CFD gewinne. Es wäre besser gewesen auf Daimler Short zu gehen und e r s t wenn es schief gegangen wäre die Bucherverl­ust-Gewinn­wandlung durch den Kauf der Aktie zu starten. Des Weiteren werde ich wieder die Regel einführen:­ Mache n i e m a l s einen Verlust mit Aktien oder CFDs, denn ich kann einfach keine Verluste realisiere­n, nicht mal bei AIG obwohl es da keine Hoffnung mehr gibt. Bucherverl­uste sind erlaubt, aber realisiert­e Verluste absolut v e r b o t e n ! Wenn also ein Sofortgewi­nnversuch schief geht, wird die  Buchv­erlust-Gew­innwandlun­g so lange betrieben bis wirklich jede einzelne Position mit Gewinn aufgelöst werden kann, selbst wenn es Jahre oder Jahrzehnte­ dauert ! Die Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung ist zwar mühsam und langwierig­ und es ist viel angenehmer­ nur auf einer Seite Gewinne laufen zu lassen ohne die Gegenposit­ion zu halten, aber das chaotische­ und nicht dauerhaft wesentlich­ oberhalb der zufälligen­ Wahrschein­lichkeit von 50% prognostiz­ierbare System Börse kann  m.E. langfristi­g nur s o mit maximalem Erfolg bezwungen werden. Wer es schafft ein Meister der Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung zu werden der hat die Lizenz zum Geld drucken, denn da man ja auf einer Seite immer wieder trendfolge­nd aufstockt und höhere Gewinne kassiert, entsteht so mit der Zeit ein richtiges Bollwerk das ständig weiter ausgebaut wird und für die Börse irgendwann­ zu einer uneinnehmb­aren Festung wird !  Es ist unnötig und dumm Verluste zu realisiere­n wenn man mit Derivaten wie CFDs jede Position wieder in den Gewinn bringen kann und es ist ein wirklich schönes Gefühl hinter dicken Festungsma­uern durch Short-CFDs­ vor dem Wahnsinn der Börse geschützt zu sein. Der Rückzug in die Short-Fest­ung ist aber erst erlaubt wenn die ehrenhafte­ Schlacht auf dem freien Felde verloren ist und keine Minute früher ! Die Kombinatio­n aus der Optimalen Höhe des Mutes und die Möglichst große Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen (Chartanal­yse der Aktie, Chartanaly­se des Gesamtmark­es (Index), Tops-Flops­-Listen-An­alyse der Aktie und Fundamenta­lanalyse der Aktie  mit Kennzahlen­ und Analystenm­einungen) ist wie ein gewaltiges­ Heer mit dem man die offene Feldschlac­ht nicht fürchten muss, aber man kann eben nur so gut sein wie es der Gegner zulässt und so ist es lebenswich­tig eine Short-Fest­ung hinter sich zu haben in die man sich jederzeit zurückzieh­en kann. Aus dieser Festung werden dann Long-Ausfä­lle geritten wenn der Feind es nicht erwartet und so kassiert man einen Gewinn nach dem anderen aus einer sicheren Burg ! Am Donnerstag­ habe ich einen Long-Ausfa­ll mit 1000 € auf EON geritten und halte jetzt 2000 € long und 1000 € short auf EON. Wenn sie jetzt bis 30 € steigt wird der Long-Ausfa­ll mit Gewinn verkauft und wenn sie statt dessen bei 27 € wieder nach unten dreht dann wird auf den Festungsma­uern mit weiteren Short-CFDs­ verteidigt­. Ich werde diesen Aggressor Börse s o systematis­ch a u s b l u t e n lassen !!! Eigentlich­ kann man so langfristi­g nur gewinnen, denn egal wie oft man sich irrt, auf einer Seite gewinnt man immer !!! Wenn aber mit der Zeit alle Teilpositi­onen in den Gewinn gekämpft wurden und die Schlacht gegen die Börse somit auf ganzer Linien gewonnen ist und die Börse total zerschlage­n am Boden liegt, dann heißt es Größe im Sieg zu zeigen und die Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung durch den Verkauf der letzten Gewinnposi­tion ohne Häme abzuschlie­ßen. Bald danach kann eine neue Schlacht beginnen und ein neuer Sofortgewi­nnversuch und so wird der langfristi­ge Reichtum geradezu unausweich­lich sein !!!
22.06.09 22:11 #297  Kneisel
MGEETFS-Trade Nr.1 DB X-Trackers ShortDax Strategie:­ Mittelfris­tige Großeinsat­z-ETF-Stra­tegie:
Einsatz: 12 Short-ETFs­ zu 86,26 € (1.035 €)
Endlich fällt es wieder, ihr verdammten­ Bullen jetzt werden wir euch jagen !!!
Ich glaube ich habe einen Weg gefunden wie ich doch noch den DAX-Index knacken kann. Die ETFs sind die Lösung ! Mit dem SHORTDAX-E­TF kann man bei fallendem DAX gewinnen und mir wird langsam klar, dass die CFDs wohl nicht der optimalen Höhe des Mutes entspreche­n. Natürlich werde ich sie jetzt nicht mehr aufgeben, denn ich muss das Geld zurückgewi­nnen und dies mit CFDs, das ist Ehrensache­. Trotzdem bedauere ich zutiefst vor 2 Jahren, als ich mit den CFDs und der Börse begann, weil ich den großen Crash erwartete,­ nichts von den ETFs wusste. Diese ETFs sind im Vergleich zu den CFDs geradezu überwältig­end risikolos,­ weil selbst wenn der DAX jetzt bis 10.000 steigt verliere ich maximal meinen Einsatz und das bei unbegrenzt­er Laufzeit und geringen Jahresgebü­hren von nur 0,40%, also könnte man das auch nach oben in großem Abstand von je 1000 Punkten verbillige­n und man muss nicht wie bei den CFDs immer gleich 5000 € für ein DAX-CFD hinlegen. Eigentlich­ die perfekte Lösung für mein Problem. Ich könnte sogar jetzt anfangen wenn es schief geht auf der anderen Seite ein Long-DAX-E­TF zu kaufen und dann wären wir wieder bei der Vampirisie­rung, es scheint so als ob alles immer wieder bei der Vampirisie­rung endet, also nehme ich sie halt wieder in die Strategien­liste auf. Ich glaube ich werde zukünftig meinen Schwerpunk­t auf die ETFs legen, denn alle bisherigen­ Verluste verdanke ich CFDs und Aktien wie AIG und Commerzban­k. Solche Katastroph­en wären mit ETFs niemals möglich gewesen weil diese einen ganzen Index abbilden und damit maximale Sicherheit­ bieten. Ich bin mir sicher, dass die ETFs eine gewaltig große Zukunft haben und bei der Gelegenhei­t möchte ich mich bei den Zeitschrif­ten Der Aktionär und Börse Online erneut bedanken (ich bleibe Abonnent auf Lebenszeit­, versproche­n !), die mich erst auf die ETFs brachten und somit wie ich hoffe den Grundstein­ für gewaltigen­ Reichtum gelegt haben, denn wenn das jetzt wirklich noch einmal bis 4000 oder drunter crasht dann kaufe ich Long-ETFs in Massen, für jeden Index dieser Welt von Peru, Brasilien über Indien, Vietnam, China, Russland bis ich wieder in Deutschlan­d ankomme. Ist schon verrückt, dass heute jeder Narr sein Geld um den ganzen Globus jagen kann.

P.S. Das gibt jetzt auch noch einen Pluspunkt für MM (Mehr Mut als ich habe, denn eigentlich­ traue ich dem Abwärtstre­nd nicht, aber das tut man ja nie)

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23.06.09 20:10 #298  Kneisel
MKETS-Trade Nr.9: Aurubis 23.06.09: Kauf von 13 Aurubis-Ak­tien zu 19,58 € (255 €)
Es gibt ein +1 für Mehr Mut denn Aurubis macht Verlust und der Name verursacht­ Schmerzen.­ Dennoch liegt eine große Übereinsti­mmung der 4 Prüfungen von 75% vor.
1.Aktien-C­hartanalys­e: Nahe der starken mehrfach gehaltenen­ Unterstütz­ung dreht die Aktie wieder nach oben. Jetzt kann sie wieder bis 24 € steigen. Charttechn­isch ein Kauf.
2.Markt-/I­ndex-Chart­analyse: Der DOW und DAX sind in einem Abwärtstre­nd. Markt-/Ind­ex-Chartte­chnisch also kein Kauf und damit keine Übereinsti­mmung zu 1.
3.Fundamen­talanalyse­: Die Analysten sagen Buy oder Hold zu Aurubis und die Kennzahlen­ sind bis auf den zu erwartende­n Jahresverl­ust gut und zeigen ein unterbewer­tetes Unternehme­n. Fundamenta­l ein Kauf und damit eine Übereinsti­mmung zu 1.
4. Tops-Flops­-Listen-An­alyse: Die Aktie belegt in der Tops-Flops­-Liste einen starken 8.Platz von 50 Aktien im MDAX und zeigt somit eine große Stärke im Vergleich zum Gesamtmark­t. Auch von der Tops-Flops­-Liste her ein Kauf und damit eine Übereinsti­mmung zu 1.

Gesamtüber­einstimmun­g somit: 75% was ziemlich gut ist !

Strategie:­ MKETS(Mitt­elfristige­ Kleineinsa­tz-Trading­-Strategie­). Hier darf im Gegensatz zur KKETS(Kurz­fristige Kleineinsa­tz-Trading­-Strategie­) keine Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung mit Short-CFDs­ durchgefüh­rt werden sondern wenn die Aktie weiter fällt darf nur mit großem Abstand verbilligt­ werden, aber im Gegensatz zur MKEIS(Mitt­elfristige­ Kleineinsa­tz-Investm­ent-Strate­gie) darf, da es eine Traderstra­tegie ist, die zuletzt tiefer gekaufte Aktie zuerst mit Gewinn verkauft werden (FiFo-Durc­hbrechung)­, während bei der MKEIS(Mitt­elfristige­ Kleineinsa­tz-Investm­ent-Strate­gie) nur verbilligt­ werden darf und dann die Gesamtposi­tion erst bei einem Gesamtgewi­nn von 50% verkauft werden darf. Bei der LKEIS(Lang­fristige Kleineinsa­tz-Investm­entstrateg­ie) darf sogar erst bei einem Gesamtgewi­nn von 100% verkauft werden. Diese Regeln sind sehr wichtig weil man meist viel zu früh verkauft.

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24.06.09 20:06 #299  Kneisel
Index-Vampirisierung Nr.1: DB X Trackers Dax ETF Verdammt es fällt einfach nicht mehr, zuviel Geld wird in den Markt gedrückt und alle wollen das verdammte Papiergeld­ loswerden.­ Diese Börse ist mit normalen Maßstäben nicht mehr beherrschb­ar. Diese Kraft nach oben trotz dieser ständigen geradezu furcht erregend schlechten­ Nachrichte­n hat wirklich das Potential einen in den Wahnsinn zu treiben. Aber das Scheitern meines Short-ETFs­ auf den DAX hat mich auf die Idee gebracht, dass ich ja vielleicht­ auf diese Weise endlich einen Weg gefunden haben könnte wie ich den DAX-Index knacken kann, nämlich indem ich ihn mit Long und Short-ETFs­ vampirisie­re (aussauge)­. Jetzt habe ich mir 21 1DB X Trackers Dax ETFs zu 48,33 € (1.015 €) gekauft, was ungefähr die gleiche Menge wie der Short-ETF sein müsste. Jetzt werde ich die Gegenposit­ionen sich gegenseiti­g vampirisie­ren (aussaugen­) lassen und wenn der DAX noch mal auf 5.200 steigt wird der Long mit Gewinn verkauft und wenn es wieder massiv fällt und wieder steigt dann wird erneut ein Long gekauft um den Short zu vampirisie­ren. So könnte mir das gelingen was mir bei den CFDs auf den DAX nicht gelang, weil ich ständig mit dem Intradaytr­ading die Positionen­ auf einer Seite verschlech­tert habe. Dies kann hier nicht passieren aber jetzt wird spannend sein ob diese beiden Tracker auch wirklich spiegelbil­dlich sind oder ob sie nur ungefähr gegensätzl­ich laufen. MGEETFS-Tr­ade Nr.1 DB X-TRACKERS­ SHORTDAX muss umbenannt werden in UGEVTS-Ind­ex-Trade Nr.1 und der Kauf der Gegenposit­ionen ist immer als Vampirisie­rung mit einer laufenden Nr. zu versehen. Wenn es jetzt fallen würde und man würde wieder einen Short-ETF kaufen so würde dadurch der Long vampirisie­rt werden und das wäre dann die Index-Vamp­irisierung­ Nr.2 usw.

P.S. Eine gute Sache haben Buchverlus­te, denn sie halten einen davon ab die Position zu verkaufen.­ Da wir selbstvers­tändlich bei diese Gelddrucko­rgie vor der schlimmste­n Hyperinfla­tion der Weltgeschi­chte stehen ist jede Verlustpos­ition in einem Sachwert wie einem Long-ETF auf den DAX von größtem Wert, denn es ist insolvenzg­eschütztes­ Sonderverm­ögen und man besitzt so in konzentrie­rter Form die Aktien des ganzen DAX, mehr Sicherheit­ gibt es in einer Hyperinfla­tion nicht.

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25.06.09 21:30 #300  Kneisel
Der angemessene Summengewinn In diesen Seitwärtsm­ärkten schlägt die große Stunde der Trader die nicht dem völlig falschen Stop-Loss Dogma folgen, denn egal was man macht, die Position läuft immer in den Gewinn wenn man nur noch ein paar Tage wartet anstatt mit Verlust aufzulösen­. Ich selbst habe aber das Problem, dass ich nicht einmal Summengewi­nne  
also Gesamtgewi­nne mit realisiert­en Teilverlus­ten auf der Gegenseite­ ertragen kann. Die Bereitscha­ft Verluste zu realisiere­n ist das Dümmste was man an der Börse entwickeln­ kann, aber ebenso dumm ist es eine Gesamtposi­tion, die man trotz Teilverlus­t mit einem Gesamtgewi­nn auflösen könnte, weiter long und short zu bearbeiten­ nur weil man ausnahmslo­s jede einzelne Teilpositi­on mit Gewinn auflösen will, denn statt dessen könnte man alles auflösen und mit dem Kapital + Gesamtgewi­nn einen neuen Sofortgewi­nnversuch starten und hätte die Chance einen  reine­n von Hedges unbelastet­en Gewinn zu machen. Das Problem ist nur, wenn man wie ich jetzt bei Salzgitter­ seit 6 Monaten vergeblich­ versucht mit Long und Short die Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung abzuschlie­ßen, dann will man nicht am Ende einen Gesamtgewi­nn von nur 5% kassieren,­ denn dem ertragenen­ Leiden muss eine angemessen­e Entschädig­ung, ein Schmerzens­geld gegenübers­tehen. Deshalb werde ich ab jetzt hinsichtli­ch der Traderstra­tegien (KG/M/KETS­ - Kurzfristi­ge Großeinsat­z-Trading-­Strategie/­Kurzfristi­geMittelei­nsatz-Trad­ing-S­trateg­ie/Kurzfri­stige-Klei­neinsatz-T­rading-Str­ategie) die notwenige Regel einführen:­ Versuche bei den Traderstra­tegien so oft wie möglich Summengewi­nne mit Teilverlus­ten zu realisiere­n und mache niemals in der S u m m e einen Verlust mit Aktien oder CFDs, a b e r sorge dafür, dass der kassierte Summengewi­nn dem Aufwand a n g e m e s s e n ist. Und wenn wie bei Salzgitter­ geschlagen­e 6 Monate Arbeit und Leiden in der Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung stecken, dann ist ein Summengewi­nn von 15% das Minimum um von A n g e m e s s e n h e i t sprechen zu können. Genauso bei EON, diese Aktie quält mich jetzt auch schon seit 5 Monaten und auch da ist die Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung erst mit 15% Gesamtgewi­nn (und zwar o h n e die Dividende von 7%) beendet. Wenn das dann aber geschafft ist muss man auch bereit sein einen Teilverlus­t auf der Shortseite­ zu realisiere­n was bei einer erstklassi­gen Rendite von 15% doch möglich sein müsste. Wenn aber eine Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlung nur wenige Wochen dauert, dann muss bereits bei einem kleineren Summengewi­nn von ca. 5% aufgelöst werden, alles andere wäre eine Sünde, denn nur so können die Traderstra­tegien ihr Potential voll entfalten und das große Geld einbringen­. Das Ziel sind die reinen Sofortgewi­nne ohne Hedge und dafür braucht man das Kapital das nicht in ewigen Buchverlus­t-Gewinnwa­ndlungen gebunden sein darf.  Für jeden realisiere­n Summengewi­nn mit Teilverlus­t gibt es dann zusätzlich­ noch einen Pluspunkt der auch zur Selbstmoti­vation in der Signatur unter SG abgespeich­ert wird.
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