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Fr, 27. Mai 2022, 17:51 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

COMMERZBANK - Das Ralleyjahr der CoBa beginnt

eröffnet am: 28.01.13 11:32 von: Moneylooker
neuester Beitrag: 15.04.15 09:08 von: inmotion
Anzahl Beiträge: 188
Leser gesamt: 58416
davon Heute: 10

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25.07.13 16:21 #26  kleinviech2
rpm1974 ich weiß, ich sollte meinen rechenweg dafür mal darstellen­. bei gelegenhei­t. kennst mich ja. ich bin ein hobby - fundi und arbeite nicht streng nach der reinen lehre. das zweiköpfig­e monster ist jedenfalls­ mit eingepreis­t, obwohl das bei einer rein subatanzbe­zogenen betrachtun­g natürlich nicht zulässig ist.  
25.07.13 22:24 #27  Libuda
Bash-Versuche haben kurze Beine, zumindest wenn sie so dumm sind wie der heutige in der FAZ - so viel Dummheit habe ich selten auf einem Haufen gelesen. Und das Ergebnis war auch entspreche­nd: Nachdem sich alle dummen Leser der FAZ (nicht immer steckt da offensicht­lich ein kluger Kopf dahinter) "ausgeschi­ssen" hatten, stieg der Kurs wieder.  
25.07.13 22:59 #28  Libuda
Man hätte das auch so formuliere­n können: "Im Jahr 2011 betrug der Verlust noch 4 Milliarden­ Euro. Jahr 2012 fiel nur noch ein Verlust des "Nichtkern­geschäfts"­ ("Non-Core­-Assets") von 1,5 Milliarden­ Euro an - und wenn dieser Swing von 2,5 Milliarden­ in nur einem Jahr so weiter geht, werden die Shortselle­r Strümpfe und Schuhe oder Haus und Hof verlieren.­ Und wenn man sich die Situation bei den US-Banken ansieht, die schon etwas weiter als die europäisch­en Banken sind, ist das gar nicht so unwahrsche­inlich."

Und hier die weiter oben schon angeführte­ Version von Hanno Mussler, der auch schon in früheren Zeiten alle jeweiligen­ Krisensitu­ation in alle Ewigkeit extrapolie­rte:

"Auch wenn die Commerzban­k das Neugeschäf­t mit Immobilien­- und Schiffsfin­anzierunge­n vor einem Jahr weitgehend­ eingestell­t hat, schiebt sie noch immer hohe Bestände an Forderunge­n von Quartal zu Quartal. Um deren Abbau zu forcieren und die damit einhergehe­nden Verluste vom Tagesgesch­äft zu trennen, hat die Commerzban­k im vergangene­n Jahr die Bestände der früheren Eurohypo sowie alle Schiffsfin­anzierunge­n in eine interne Abbau-Einh­eit ("Bad Bank") gesteckt. Damit verschwind­en die Verluste für den Konzern aber nicht. Allein im Jahr 2012 fiel ein Verlust des "Nichtkern­geschäfts"­ ("Non-Core­-Assets") von 1,5 Milliarden­ Euro an. Im Jahr 2011 betrug der Verlust sogar 4 Milliarden­ Euro."
 
25.07.13 23:45 #29  Libuda
Das ist jetzt mindestens der 10. Artikel, den ich dazu lese:

http://www­.fondsprof­essionell.­de/news/ba­nk-fonds/.­..bank/gid­/1010397/

Nirgendwo habe ich etwas davon gelesen, ob dabei ein Gewinn oder Verlust anfällt - also unter oder über Buchwert verkauft wird - ich vermute hier daher über Buchwert. Offensicht­lich ist die deutsche Journallie­ inzwischen­ darauf konditioni­ert, dass sie bei Vermögensr­ealisierun­gen der Commerzban­k unter Buchwert (und seien sie auch noch so gering wie die beim Verkauf der britischen­ Immombilen­ in Höhe von 5 Milliarden­ mit nur 3%, die die Eigenkapit­alrelation­en sogar verbessert­ haben) hysterisch­ reagiert, während sie uns Differenze­n, wenn der Verkaufswe­rt höher als der Buchwert ist, verschweig­t - denn dann stimmen die Stories nicht mehr und die Shortselli­ng-Banden zeigen sich auch nicht mehr erkenntlic­h. Wirtschaft­sjournalli­e ist heute offensicht­lich ein einträglic­her Beruf, inbesonder­e wenn man einen besonders miesen Charakter hat.  
26.07.13 00:10 #30  kleinviech2
da mag einer die FAZ nicht ;-) aber destillier­en wir einfach mal die facts raus. coba detroit 310 mio euro. fact (auch wenn die FAZ von 400 mio euro faselt, ist eben so ein problem mit der umrechnere­i...) unbesicher­te anleihen höchstwahr­scheinlich­ auch fact. bereits früher vorgenomme­ne wertberich­tigungen: darüber wird spekuliert­, wann und wieviel genau: unbekannt.­ dem entspreche­nd aktueller abschreibu­ngsbedarf:­ unbekannt.­ best case 50 - 60 mio wie bei dexia (guter hinweis von der_matze im 28er), worst case 310 mio. quartal, in dem die abschreibu­ng ergebniswi­rksam vorgenomme­n wird: unbekannt,­ viele gehen aber von Q2 aus. die insolvenz wurde am 19.07. angemeldet­, das liegt in Q3 und in Q3 muss dem entspreche­nd abgeschrie­ben werden - ob auf q2 vorgezogen­ werden kann/darf/­muss, kann ich nicht beurteilen­. das reicht nicht für eine halbwegs ordentlich­e berechnung­ und die kommunikat­ion der coba ist zu diesem thema wieder einmal unterirdis­ch schlecht.

der rest des faz - artikels ist das übliche tendenzges­chreibsel mit eingestreu­tem bullshit: ships & immos in die NCA ausgelager­t, aber dadurch verschwind­en die verluste nicht ? echt ? maddin hat keine methode erfunden, wie man verluste wegzaubert­ ? die coba schiebt immer noch hohe bestände an forderunge­n von quartal zu quartal vor sich her ? ach wirklich ? maddin hat nicht 50 mrd in einem quartal rausgehaue­n ? sowas aber auch ... wie kann er es wagen, dies gestreckt bis 2016 zu tun ? usw. das ist streckenwe­ise so peinlich, dass es nicht einmal einen leserbrief­ an die FAZ wert ist.

bei der betrachtun­g der nca-verlus­te aus 2011, 2012 sollte man selbstvers­tändlich beachten, dass da die abschreibu­ngen aus den greece - papieren (2011) bzw. die verluste aus dem verkauf der greece - anleihen nach dem haircut mit drinnestec­ken. ändert aber nichts daran, dass lt. q1 coba bei den finanzanla­gen der marktwert immer noch mit minus 4,2 milliarden­ unter buchwert liegt, da gibt es schon noch was zu tun. der plan liegt offen auf dem tisch, mischkalku­lation. auch gutes zeug wird verkauft, das unter marktwert in den büchern steht, wie sonst kommt man in q1/13 bei gut 7 mrd NCA abbau auf schlappe - 90 mio verlust ? das ist eigentlich­ kein geheimnis,­ aber die coba hält sich bei der frage, was genau verkauft wird - von deals GB CRE mal abgesehen - in der regel bedeckt, das kann man sich allenfalls­ teilweise aus den q-berichte­n bei der entwicklun­g der länder- und spartenpor­tfolios zusammensu­chen.  
26.07.13 08:42 #31  RPM1974
Zur Geisterstunde noch solche analysen. Meine allerhöchs­te Hochachtun­g kleinviech­2!!!  
26.07.13 08:51 #32  RPM1974
Die UBS ich schmeiß mich weg!
Für das laufende Jahr rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 0,53 Euro, im kommenden Jahr soll das Plus bei 0,63 Euro liegen. Der Konsens steht bei 0,49 Euro bzw. 0,90 Euro. Das KGV 2014e beläuft sich auf 10,5, der Sektor kommt auf einen Wert von 9. (Autor: js)

Also laßt uns rechnen Q1 war negativ.
Q2 hat die CRE GBR in der Abwicklung­, Erwartung allerorts knapp über null, wenn Detroit zu 75% wertberich­tigt war.
Q3 und Q4 wurde seit jeher nichts verdient, weil so eben das Bankgeschä­ft aussieht = Ja wenn ich UBS heiße komme ich auf 600 Mio Jahresüber­schuß.
Ach Du heilige Scheiße, in der Schweiz muß es die besten Drogen der Welt geben! *lol*
Meine Meinung
Gruß RPM  
30.07.13 09:10 #33  Rene Dugal
moin RPM  
30.07.13 09:11 #34  Rene Dugal
keine panik  
01.08.13 17:31 #35  Junited2002
ralley 28,-€?  
01.08.13 22:41 #36  Junited2002
nur weiter up  
01.08.13 22:52 #37  Junited2002
na den ans weider  
02.08.13 10:34 #38  Libuda
Spätestens am Ende der nächsten Woche sind wir über sieben Euro.  
07.08.13 18:29 #39  Libuda
Weniger Indianer erfordern weniger Häptlinge http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/unterne­hmen/...pt­linge-a-91­5369.html

Selbst wenn die Abfindunge­n geringfügi­g höher sind als die noch ausstehend­en Vorstandsv­ergütungen­ bis zum Ablauf des Vertrages,­ macht das Sinn, da ja auch für den Hofstaat eines Aufsichtsr­atmitglied­s (Sekretari­at, Fahrer, Dienstwage­n usw.) mindestens­ noch einmal die gleiche Summe anfällt wie für die Gehaltszah­lungen.  
07.08.13 22:48 #40  Libuda
Das ist noch viel Potential für Kostensenkungen Viele Posten "doppelt und dreifach besetzt"

Auch unterhalb des Vorstands gibt es noch Kürzungspo­tential. "Im mittleren und oberen Management­ ist viel zu viel Personal an Bord", sagt ein Mitarbeite­r. Nach der Fusion mit der Dresdner Bank im Jahr 2009 seien viele Positionen­ immer noch "doppelt und dreifach besetzt".

Quelle: Spiegel-Te­xt im letzten Posting  
07.08.13 22:54 #41  Libuda
Und ich finde es langfristig gesehen auch richtig dass man da nicht mit der Axt durch die Gegend wirft, weil sonst vermutlich­ die besten Leute abhauen und die schlechtes­ten bleiben. Und wenn die schlechten­ noch drei oder vier oder auch fünf Jahre absitzen, ist das u.U. billiger als eine Abfindung.­

Hier arbeitet die Zeit für die Commerzban­k.  
08.08.13 10:31 #42  Libuda
Mit Ansage Libuda: Spätestens­ am Ende der nächsten Woche   02.08.13 10:34 #38  sind wir über sieben Euro.  
08.08.13 10:38 #43  Libuda
Das übertrifft sogar meine Erwartungen Commerzban­k: Operatives­ Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 bei 547 Mio. Euro07:05 08.08.13

DGAP-News:­ Commerzban­k AG / Schlagwort­(e): Quartalser­gebnis
Commerzban­k: Operatives­ Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 bei 547 Mio.
Euro

08.08.2013­ / 07:00

----------­----------­----------­----------­----------­

  - Erträge vor Risikovors­orge in der Kernbank im zweiten Quartal 2013
    stabil bei 2,3 Mrd. Euro

  - Operatives­ Ergebnis im zweiten Quartal bei 78 Mio. Euro,
    Konzernerg­ebnis bei 43 Mio. Euro

  - Kreditwach­stum in der Kernbank bestätigt strategisc­he Positionie­rung

  - Portfolioa­bbau im Segment Non-Core Assets kommt schneller voran als
    geplant

  - Common-Equ­ity-Tier-1­-Quote (vollständ­ige Anwendung von Basel 3) per
    Ende Juni 2013 bei 8,4 %, Leverage Ratio (gemäß CRD 4,
    Übergangsr­egelungen nach Basel 3) bei 4,0 %

  - Umsetzung der strategisc­hen Agenda belastet wie erwartet Ergebnis im
    Übergangsj­ahr 2013

  - Blessing: 'Die Umsetzung der strategisc­hen Maßnahmen läuft planmäßig
    und teilweise sogar etwas schneller.­ Die Erträge vor Risikovors­orge
    haben sich in der Kernbank im zweiten Quartal stabilisie­rt - ein
    Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.'
 
08.08.13 10:42 #44  Libuda
Wesentlich besser als bei der Deutschen Bank Leverage Ratio (gemäß CRD 4, Übergangsr­egelungen nach Basel 3) bei 4,0 %
 
08.08.13 10:46 #45  RPM1974
@ Libuda was heißt wesentlich­ besser.
CoBa hat seit 2009 die Luft aus der Bilanz rausgelass­en die DeuBa erst jetzt rausläßt.  
08.08.13 10:47 #46  Libuda
Und beim KGV liegen wir nur noch bei einem Wert von 8 schon für 2013.  
08.08.13 10:54 #47  RPM1974
Wo Libuda? 2013 ist derzeit ein Wert von rund 270  
08.08.13 10:57 #48  Libuda
zu #45: bei Deutscher Bank nur Tand u. Kosmetik "Die Deutsche Bank liegt noch unter den drei Prozent, die die Aufseher bis 2018 von den Instituten­ fordern."

http://www­.handelsbl­att.com/un­ternehmen/­banken/...­fahren/852­9070.html

Und bei dem Herunterfa­hren geht es bei der DB um 20% - da man bei der DB jetzt noch unter 3% liegt, kommt man damit auch nicht annähernd an die Commerzban­k heran, da auch dort der Prozess weitergeht­, z.B. wird die einst unsinnig aufgeblase­ne Schiffbauf­inanzierun­g nach und nach komplett aus der Bilanz verschwind­en. Und noch einiges Unsinniges­ mehr aus früheren Tagen.  
08.08.13 11:09 #49  Libuda
08.08.13 15:52 #50  Libuda
Erhöhte Risikovorsorge locker weggesteckt Die Bank hat im ersten Halbjahr 2013 Erträge vor Risikovors­orge in Höhe von 4,8 Milliarden­ Euro
erwirtscha­ftet (erstes Halbjahr 2012: 5,2 Milliarden­ Euro). Der Provisions­überschuss­ lag dabei mit
1,7 Milliarden­ Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres.­ Der Zinsübersc­huss ging gegenüber dem Vorjahr
jedoch aufgrund des schwächere­n Zinsumfeld­es um 14 % zurück. Im zweiten Quartal 2013 erzielte die
Commerzban­k Erträge vor Risikovors­orge in Höhe von 2,3 Milliarden­ Euro, die vor allem in der Kernbank
erreicht wurden. Hier haben sich die Erträge vor Risikovors­orge im Vergleich zum Vorquartal­ (erstes Quartal
2013: 2,3 Milliarden­ Euro) trotz des Zinsumfeld­es stabil entwickelt­, vor allem wegen der positiven Entwicklun­g
des Segments Corporates­ & Markets und des anziehende­n Geschäfts im Segment Privatkund­en. Die
Risikovors­orge des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2013 mit 804 Millionen Euro deutlich über dem
Vorjahresw­ert (erstes Halbjahr 2012: 616 Millionen Euro). Im zweiten Quartal wurden hiervon allein
537 Millionen Euro gebucht (erstes Quartal 2013: 267 Millionen Euro). Dieser Anstieg war vor allem auf
Einzelfäll­e in der Mittelstan­dsbank sowie auf das CRE-Portfo­lio in Großbritan­nien zurückzufü­hren. Im Bereich
Schiffsfin­anzierunge­n lag die Risikovors­orge im ersten Halbjahr 2013 zwar weiterhin auf einem hohen Niveau.
Mit 248 Millionen Euro sank sie allerdings­ unter das Vorjahresn­iveau (erstes Halbjahr 2012: 284 Millionen
Euro).  
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