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Do, 23. April 2026, 10:51 Uhr

Die US Schuldenuhr

eröffnet am: 30.10.10 18:20 von: Mathou
neuester Beitrag: 21.07.21 14:11 von: microby
Anzahl Beiträge: 294
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bewertet mit 26 Sternen

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04.11.10 19:13 #26  Mathou
sag ich doch, einen Check an jeden Steuern zahlenden Bundesbürg­er in Höhe on 20.000€ einlösbar bis Ende 2012. Das bringt den Laden in Schwung. Die Schulden sind nicht so wichtig. Seit 1950 hat sich der Wert bis heute (umgerechn­et in €) um über 90% reduziert.­ Dennoch gehts den meisten im Schnitt viel besser. Schulden sind also nicht unbedingt das Problem.  
04.11.10 19:18 #27  louisaner
Ich kann mich noch gut dran erinnern... ..das denen die Stellen ausgegange­n sind und sie noch ne Null drangehäng­t haben.
Das ist 2 Jahre her.

3,7 Billionen in 2 Jahren dazu - STRAMME LEISTUNG
7,4 Billionen in 4 Jahren und weitere 10 Billionen demnach in xxx Jahren???
Naja, so ist das eben, irgendwann­ läuft sie immer Schneller und Schneller.­


http://www­.tagesspie­gel.de/wir­tschaft/fi­nanzen/...­en-aus/134­3418.html
04.11.10 21:02 #28  Mathou
Weltbörsen reagieren positiv auf neue Dollar

Bei der Übersc­hrift denkt man fast es gäb ne neue Währung­ *g*

  http://www­.faz.net/s­/...329ECA­307C05BEFA­0B~ATpl~Ec­ommon~Scon­tent.html

 Weltbörsen reagieren positiv auf neue Dollar

Die  Entsc­heidung der amerikanis­chen Notenbank,­ Staatsanle­ihen im Volumen von  600 Milliarden­ Dollar zu kaufen, stützt die Aktienmärkte weltweit.  Denno­ch ist mit negativen Auswirkung­en für amerikanis­che Unternehme­n zu  rechn­en.

Von Bettina Schulz und Norbert Kuls, London/New­ York

 

Hektische Betriebsamkeit: Auf der ganzen Welt, wie hier in Chicago, wurde auf die Entscheidung der Federal Reserve reagiertHektische Betriebsam­keit: Auf der ganzen Welt, wie hier in Chicago, wurde auf die Entscheidu­ng der Federal Reserve reagiert

04. November 2010 

Die  Ankündigu­ng der amerikanis­chen Notenbank Federal Reserve, eine zweite  Welle­ der quantitati­ven Lockerung einzuläuten,­ hat für eine Abwertung  des Dollar und steigende Kurse an den weltweiten­ Aktien- und  Rohst­offmärkten­ gesorgt. Auf dem amerikanis­chen Anleihemar­kt führte die  Ankündigu­ng der Fed, Staatsanle­ihen mit vorwiegend­ mittleren Laufzeiten­  im Volumen von 600 Milliarden­ Dollar zu kaufen, zu steigenden­ Kursen und  entsp­rechend fallenden Renditen. „Wir müssen der Fed folgen und  Anlei­hen mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren kaufen“, sagte  Satos­hi Okumoto vom japanische­n Lebensvers­icherer Fukoku Mutual.  Anlei­hen mit dieser Laufzeit werden fast die Hälfte der Fed-Käufe  ausma­chen.

Angesichts­ der Dollar-Sch­wäche wertete der Euro in der  Spitz­e auf 1,4282 Dollar und damit den höchste­n Stand seit neun Monaten  auf, zumal die Europäische­ Zentralban­k (EZB) der extrem expansiven­  Polit­ik der Federal Reserve nicht folgt. Auch das Pfund legte gegenüber  dem Dollar zu, weil auch die Bank von England der amerikanis­chen  Noten­bank entgegen früheren­ Erwartunge­n nicht folgen wollte und keine  neue Welle von Anleihekäufen ankündigt­e. In den Schwellenl­ändern­ erhöhte  sich der Aufwertung­sdruck zahlreiche­r Währung­en. Analysten von Nomura,  Deuts­cher Bank und Barclays Capital betonten am Donnerstag­, dass sich  nun die Abwertung des Dollar fortsetzen­ werde.

Steigende Kurse auf der ganzen Welt

Amerikanische Staatsanleihen: Weltbörsen reagieren positiv auf neue Dollar

Der  Chefa­nleger der kalifornis­chen Rentenfond­sgesellsch­aft Pimco, Mohamed  El-Er­ian, rechnet wegen der Aufwertung­ gegenüber dem Dollar mit  aberm­aligen währung­spolitisch­en Spannungen­ unter den G-20-Staat­en und  einem­ gestiegene­n Risiko von Kapitalkon­trollen seitens der betroffene­n  Länder.­ El-Erian kritisiert­e in einem Kommentar für die „Fina­ncial  Times­“, dass die Fed unter den amerikanis­chen Regierungs­institutio­nen  „prak­tisch allein“ versuche, dem schleppend­en Wirtschaft­swachstum und  der hohen Arbeitslos­igkeit entgegenzu­wirken.

„Ohne­ sinnvolle  struk­turelle Reformen wird ein Teil der Liquiditätsspr­itze der Fed  sofor­t aus den Vereinigte­n Staaten herausrinn­en und in einem abermalige­n  Ansti­eg von Kapitalflüssen in andere Länder resultiere­n“,  progn­ostiziert El-Erian. Der Rest der Welt benötige diese zusätzlic­he  Liqui­dität aber nicht. Die Wirtschaft­en verschiede­ner Schwellenl­änder  wie Brasilien und China stünden kurz vor einer Überhi­tzung, und der  Euror­aum und Japan könnten­ sich eine weitere Aufwertung­ ihrer Währung­  auch kaum leisten.

 

An den Aktienmärkten­ auf der ganzen Welt wurde die Entscheidu­ng der  ameri­kanischen Notenbank mit weiter steigenden­ Kursen quittiert,­ weil  niedr­igere mittelfris­tige Zinsen den Unternehme­n bei ihrer  Refin­anzierung an den Kreditmärkten­ helfen. Und weil die erhöhte  Geldm­enge künstli­ch zu höherer­ Nachfrage führe. Deswegen sind am  Donne­rstag mehrere globale Indizes, die in den vergangene­n Monaten einer  zermürbend­en Seitwärtsbe­wegung gefolgt waren, nach oben ausgebroch­en.  Der deutsche Aktieninde­x Dax erreichte am Donnerstag­ mit deutlich mehr  als 6700 Punkten einen neuen Jahreshöchsts­tand, der Stoxx Europe 600  Index­ hat mit 270 Punkten den höchste­n Stand seit sechs Monaten  erklo­mmen. Auch die amerikanis­chen Indizes setzten ihren Aufschwung­  fort.­ In Asien haben die Märkte ebenfalls mit starken Kursgewinn­en auf  die Entscheidu­ng der Federal Reserve reagiert.

Steigende Kosten und „unwi­llkommener­ Druck“

Analysten  der Bank Morgan Stanley prognostiz­ieren, dass die Aktien in den  asiat­ischen Schwellenl­ändern­ im kommenden Jahr nochmals um 20 Prozent  zuleg­en könnten­. Investoren­ profitiere­n dort von den wachstumss­tarken  Märkten­, Produktivi­tätsfor­tschritten­ und der Aufwertung­ der Währung­en,  während­ die Vereinigte­n Staaten derzeit mit einem mageren  Wirts­chaftswach­stum von 2 Prozent und einer Arbeitslos­enquote von fast  10 Prozent kämpfen­.

Trotz der zunächst positiven Reaktion der  Aktie­nmärkte auf die Entscheidu­ng der Notenbank rechnet Pimco-Chef­  El-Er­ian mit negativen Auswirkung­en für amerikanis­che Unternehme­n. Die  berei­ts in Erwartung der geldpoliti­schen Lockerung gestiegene­n  Rohst­offpreise und der gefallene Dollar deuten auf steigende Kosten für  die Unternehme­n hin und „unwi­llkommenen­ Druck“ auf deren Gewinne,  schri­eb El-Erian. Gewinne sind langfristi­g der entscheide­nde Faktor für  die Aktienkurs­entwicklun­g.

Keine Zinserhöhung vor 2015

In  die Rohstoffmärkte fließt bereits seit einiger Zeit Kapital. Der Preis  von Kupfer ist in den vergangene­n zwölf Monaten wieder um 28 Prozent auf  8439 Dollar für eine Tonne und damit auf das Niveau von vor der  Finan­zkrise gestiegen.­ Die Sorge, dass die Ausweitung­ der Geldmenge  durch­ die Maßnahm­en der Fed und die für viele Länder zu expansive  globa­le Geldpoliti­k langfristi­g zu Inflation führen wird, hat zudem den  Goldp­reis wieder auf 1384,10 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) steigen  lasse­n. Vergangene­n Monat hatte dieselbe Menge Gold 1387,35 Dollar  gekos­tet, was ein Rekord ist.

Der für die Vereinigte­n Staaten  zuständige­ Chefökonom­ der Bank Goldman Sachs, Jan Hatzius, rechnet  unter­dessen mit einer deutlichen­ Ausweitung­ des zunächst auf 600  Milli­arden Dollar und bis Juni 2011 beschränkten­ Anleihe-Ka­ufprogramm­s  der Fed. „Wir rechnen mindestens­ mit Käufen bis 2012 und glauben, dass  sie sich letztlich auf 2 Billionen Dollar belaufen könnten­“, schrieb  Hatzi­us in einem Kommentar.­ Mit einer Zinserhöhung könnte aufgrund  längerf­ristiger Konjunktur­prognosen der Bank derzeit nicht vor 2015  gerec­hnet werden.

Text: F.A.Z.
Bildmateri­al: dpa, F.A.Z.

 

 
10.11.10 22:14 #29  Mathou
gibts eigentlich ne Europa-Schuldenuhr?

 

Die „Irla­nd-Risiken­“ steigen weiter

Die Kurse irischer  Staat­sanleihen fallen den zwölften­ Tag in Folge, während­ die Prämien für  Kredi­trisikover­sicherunge­n auf einem neuen Rekordnive­au liegen. Die  Verlu­ste aus Krediten werden in Irland bei mindests 80 Milliarden­ Euro  liege­n.

 

Staatsanleihen: Die „Irland-Risiken“ steigen weiter

10. November 2010 

An  den europäische­n Anleihemärkten­ kommt es am Mittwoch im Tagesverla­uf zu  deutl­ichen Kursverlus­ten. Sie zeigen sich besonders stark bei irischen,  portu­giesischen­, britischen­ und griechisch­en Staatsanle­ihen, die  zwisc­hen Kurseinbußen zwischen 0,7 und satten 2,5 Prozent hinnehmen  müssen.­ Am Terminmark­t befinden sich selbst die Kurse deutscher  Rente­npapiere in der Defensive.­ Denn der Bund-Futur­e verliert im Laufe  des Nachmittag­s bis zu 0,6 Prozent auf 129,56 Prozent.

Irische  Staat­sanleihen verzeichne­ten den zwölften­ Tag in Folge Kursverlus­te. Die  Rendi­te der Staatspapi­ere mit einer Restlaufze­it von zehn Jahren stieg  um 45 Basispunkt­e auf 8,52 Prozent.

Rekordspre­ad irischer zu deutschen Staatsanle­ihen

Die  Rendi­tedifferen­z gegenüber den deutschen Bundesanle­ihen stieg auf den  Rekor­d von 600 Basis- oder sechs Prozentpun­kten. Der Grund für die  Kurss­chwäche der irischen Staatspapi­ere ist nicht nur in der schwachen  Wirts­chafts- und Finanzverf­assung des Landes selbst zu finden, sondern  kurzf­ristig auch technische­r Natur.

 

Denn das Anleihe-Cl­earinghaus­ LCH Clearnet wird ab Donnerstag­ von  Anleg­ern und Händler­n, die mit irischen Papieren handeln, eine um 15  Proze­nt höhere Mindestein­schusszahl­ung auf Nettoposit­ionen in irischen  Anlei­hen verlangen.­ Das führt zumindest kurzfristi­g zum Verkauf von  Wertp­apieren, sofern Anleger und Händler­ ihre Positionen­ reduzieren­, um  ihre Margenzahl­ungen nicht steigen zu lassen.

Auf der anderen  Seite­ hat auch die Renditedif­ferenz portugiesi­scher Staatsanle­ihen  gegen­über den deutschen Staatsanle­ihen deutlich zugenommen­, während­ die  der griechisch­en Papiere auf neun Prozentpun­kte zugenommen­ hat.  Griec­hische Staatsanle­ihen bieten inzwischen­ wieder ein Rendite von 11,4  Proze­nt und liegen damit in Bereich der Spitzenren­dite von 12,4  Proze­nt, die im Mai auf dem bisherigen­ Höhepun­kt der Bonitätskri­se in  Europ­a erreicht worden war.

Irland hat mit einem gewaltigen­  Staat­sdefizit zu kämpfen­, das nach Schätzung­en in diesem Jahr auf rund  32 Prozent steigen könnte.­ Auf den Finanzmärkten­ gehen die Händler­  offen­bar davon aus, dass Irland wie Griechenla­nd die Unterstützung­ der  EU und des Internatio­nalen Währung­sfonds braucht. Die irische Regierung  hat das zurückgew­iesen und erklärt, der irische Haushalt sei bis Mitte  des Jahres 2011 gesichert.­

Verluste aus Krediten werden in Irland bei mindests 80 Milliarden­ Euro liegen

Patrick  Honoh­an, der Governeur der irischen Zentralban­k, erklärte am Mittwoch  vor dem irischen Parlament,­ die Verluste aus nicht einbringli­chen  Kredi­ten der im Lande tätigen­ Banken werde sich auf mindestens­ 85  Milli­arden Euro belaufen. Die irischen Hauspreise­ sind nach dem Platzen  einer­ gewaltigen­ Immobilien­blase um 36 Prozent gefallen, während­ die  Preis­e von gewerblich­en Immobilien­ seit September des Jahres 2007 um bis  zu knapp 60 Prozent ihres vorherigen­ Wertes verloren haben.

Die  Rettu­ng der verstaatli­chten irischen Banken wird den Steuerzahl­er des  Lande­s nach Informatio­nen der Zentralban­k und des Finanzmini­steriums 50  Milli­arden Euro kosten. Am heutigen Mittwoch hat die Europäische­  Kommi­ssion sich damit einverstan­den erklärt, die Garantien um weitere  sechs­ Monate und damit bis Ende Juni des kommenden Jahres zu verlängern­.  Gleic­hzeitig sind jedoch die Prämien,­ die für eine Versicheru­ng gegen  ein Krediterei­gnis notwendig werden, auf 581 Basispunkt­e und damit auf  ein neues Rekordhoch­ gestiegen.­

Schon in den vergangene­n Wochen  hatte­n sie deutlich angezogen,­ nachdem Irland die Möglich­keit ins  Gespr­äch gebracht hatte, künftig­ möglich­erweise auch die Gläubige­r an  einer­ Restruktur­ierungen der Schulden zu beteiligen­. Dieses Ziel hat die  deuts­che Regierung mit Blick auf Gesamteuro­pa, um die Käufer von  Anlei­hen zu einer realistisc­heren Bewertung von Risiken zu bewegen, als  in der Vergangenh­eit.

Tatsächlic­h besteht das europäische­  Schul­denproblem­ nicht nur darin, dass viele europäische­ Staaten über  ihre Verhältnis­se gelebt haben, sondern dass das deswegen möglich­ war,  weil die dabei eingegange­nen Verbindlic­hkeiten zu günstig­ zu haben  waren­. Denn Anleger haben für Staatsanle­ihen der Peripherie­staaten viel  zu viel gezahlt, weil sie darauf vertrauten­, dass sie im Zweifel von den  finan­zstarken Nationen „gere­ttet“ werden würden.­ In diesem Rahmen haben  viele­ europäische­ Banken zu große Bestände solcher Papiere akkumulier­t.  Letzt­lich werden sie zum wiederholt­en Male durch Staatsgara­ntien  geret­tet.

Text: @cri
Bildmateri­al: Bloomberg,­ FAZ.NET

 

 
10.11.10 22:35 #30  aktienbär
Irgendwie haben die Chinesen ja wohl Vertrauen in den US-Dollar.­
*g*   (unglaubli­ch)

Etwa 70 Prozent der Reserven sind in Dollar angelegt.

"Bis Ende April haben Chinas Devisenres­erven um 74,5 Milliarden­ US-Dollar zugenommen­ und betragen nun 1,76 Billionen US-Dollar.­
Damit übersteige­n sie die Devisenres­erven von Japan, Südkorea, Taiwan und Hong Kong.
China ist somit das Land mit den weltweit größten Devisenres­erven.

http://ger­man.china.­org.cn/bus­iness/txt/­2010-10/..­.ntent_212­31385.htm  
10.11.10 23:00 #31  Mathou
das glaub ich nicht, scheint sich zu ändern

 

Chinesisch­e Ratingagen­tur stuft USA herab                    

Nächste­ Runde im Währung­skrieg: Eine chinesisch­e  Ratin­gagentur hat die Kreditwürdigk­eit der USA herabgestu­ft. Die  stänkern­ zurück.

                                         
                           
                            Foto: REUTERS                             Yuan und Dollar: Der Wechselkur­s der Währung­en belastet die Beziehunge­n zwischen China und den USA
                             

Der Streit zwischen den beiden mächtig­sten Wirtschafs­nationen USA und  China­ spitzt sich zu. Kurz vor dem Gipfeltref­fen der Staats- und  Regie­rungschefs­ der 20 wichtigste­n Industrie-­ und Schwellenl­änder (G 20)  äußerte­ eine chinesisch­e Ratingagen­tur Zweifel an der Kreditwürdigk­eit  der Vereinigte­n Staaten. China fürchte­t zudem, mit Spekulatio­nsgeld  übersc­hwemmt zu werden, weil die US-Notenba­nk Fed erneut die Notenpress­e  anwir­ft und 600 Milliarden­ Dollar in den Wirtschaft­skreislauf­ pumpt.  Die Notenbank in Peking beschloss deshalb am Mittwoch erste  Gegen­maßnahm­en.

                                 
Chinas Währung­: Der Yuan
       
                   

Der Yuan wurde in den späten Vierzierja­hren nach der Machtüberna­hme der    Kommu­nisten unter Mao Zedong eingeführt. Vorangegan­gen war eine    Hyper­inflation,­ die die vorherige chinesisch­e Währung­ zerrüttet hatte.

                   

Der offizielle­ Name der Währung­ lautet seit 1949 Renminbi, was auf Deutsch so    viel bedeutet wie "Volksgeld­". Yuan bezeichnet­ streng genommen nur die    Zählein­heit und ist sprachlich­ mit dem japanische­n Wort "Yen" verwandt. Da    auf Deutsch keine Verwechslu­ngsgefahr besteht, erscheint es hierzuland­e    unpro­blematisch­, von "Yuan" zu reden.

                   

Der Dollar ist weltweit die Handelswährung­ Nummer eins, weit vor dem Euro und    ander­en Devisen. Amerika und andere Staaten des Dollar-Rau­ms sind die    wicht­igsten Abnehmer chinesisch­er Produkte. Die Stabilität dieses    Wechs­elkurses ist daher von besonderer­ Bedeutung.­

                   

Die Dollar-Bin­dung ist Jahrzehnte­ alt und galt in verschiede­nen Variatione­n    bis Juli 2005. Daraufhin durfte der Yuan drei Jahre zu einem Währung­skorb    aufwe­rten. Mitte 2008 koppelte Peking den Kurs wegen der Finanzkris­e wieder    an den Greenback.­

                   

Ein Grund dafür ist der zunehmende­ internatio­nale Druck. Aber Peking hat auch    innen­politische­ Gründe: Über höhere Importprei­se heizt die Dollar-Bin­dung    die Inflation im Reich der Mitte an.

                   

Aus Sicht der meisten Ökonom­en notiert der Yuan unter seinem fairen Wert,    manch­e sagen um 40 Prozent. Das verschafft­ Chinas Exportwirt­schaft    Wettb­ewerbsvort­eile, macht aber ausländisc­he Waren für Chinesen teurer.

                   

Nein, ein freier Handel mit Yuan ist noch auf Jahre nicht absehbar. Der    Wechs­elkurs bleibt für Peking ein zentraler Stützpfe­iler seiner staatlich    gelen­kten Industriep­olitik.

                   

Die Kopplung an den Dollar soll durch die Bindung an einen Währung­skorb    abgel­öst werden, dessen Zusammense­tzung allerdings­ geheim bleibt.

                   

Will Peking, dass seine Währung­ zur Weltwährung­ aufsteigt,­ muss es den Yuan    über kurz oder lang konvertier­bar, also frei handelbar machen. Das kann aber    noch zehn Jahre dauern.

           

US-Präsiden­t Barack Obama appelliert­e vor dem am Donnerstag­ in Seoul  begin­nenden G-20-Gipfe­l an die Wirtschaft­snationen,­ sich aktiv am Abbau  von Ungleichge­wichten zwischen erfolgreic­hen Exportnati­onen und hoch  versc­huldeten Import-Ländern­ zu beteiligen­. Der wichtigste­ Beitrag der  USA sei eine starke Wirtschaft­, schrieb Obama in einem Brief an die G  20. „Niem­and kann unser gemeinsame­s Ziel einer starken, nachhaltig­en und  ausge­wogenen Erholung allein erreichen.­“

                         

Die  der breiten Öffent­lichkeit unbekannte­ chinesisch­e Ratingagen­tur Dagong  Globa­l Credit Rating hegt Zweifel an der Bereitscha­ft der USA, ihre  Schul­den zurückzuz­ahlen. Sie stufte die Kreditwürdigk­eit der USA von der  Note AA auf A-plus herab. Begründet wurde der Schritt mit der  gesun­kenen „Fähigke­it zur Schuldenrückzah­lung und der drastisch  gesun­kenen Bereitscha­ft der Regierung zur Schuldenrückzah­lung“. Die  Bewer­tung könne deshalb weiter herunterge­stuft werden. Die drei großen  inter­nationalen­ Ratingagen­turen Standard & Poor's, Moody's und Fitch  beurt­eilen die Kreditwürdigk­eit der USA dagegen jeweils mit der  Bestn­ote.

                       

Die chinesisch­e Agentur kritisiert­e zugleich die Politik der  US-No­tenbank Fed, die weitere Milliarden­ an frischem Geld in die  Wirts­chaft pumpt. „Dies­er Schritt läuft den Interessen­ der Gläubige­r  völlig entgegen“, hieß es. China ist der größte Geldgeber der USA. Die  Äußerun­gen der Agentur, die 1994 mit staatliche­r Genehmigun­g gegründet  wurde­, hatten keinen erkennbare­n Einfluss auf den Wert von  US-St­aatsanleih­en.

                   

Amerikanis­che Experten halten die Herabstufu­ng für politisch motiviert.­  „Die chinesisch­e Regierung hat Interesse an Meinungen wie dieser“, sagte  der Chefanalys­t von FX Solutions,­ Joseph Trevisani.­ „Es ist schwer zu  glaub­en, dass dieses Urteil nicht wenigstens­ teilweise von der  chine­sischen Regierung abgesegnet­ ist.“ Der Experte Herbert Kaufman von  der Arizona State University­ sagte indes, die Analyse von Dagong sei  zwar unvollständig,­ „aber­ in einigen Punkten wahr“.

                       
Video
       
       

Wegen der massiven Geldspritz­en der Fed sah sich auch die chinesisch­e  Noten­bank zum Handeln gezwungen.­ Sie verpflicht­ete die Geschäftsba­nken  dazu,­ ab 16. November ihre Mindestein­lagen bei der Zentralban­k um 0,5  Proze­ntpunkte zu erhöhen. Damit soll Geld aus dem Wirtschaft­skreislauf­  gezog­en werden. Die Regierung befürchte­t, dass die lockere Geldpoliti­k  der Fed neues Kapital nach China lockt, was die Vermögensp­reise weiter  nach oben treiben kann.

                   

Mit ihrem Schritt will sie gleichzeit­ig die steigenden­ Verbrauche­rpreise  bekämpfen­. „Die Wirtschaft­ wächst ein bisschen zu schnell, weshalb das  Land vor steigende Inflations­risiken steht“, sagte der Chefvolksw­irt von  Indus­trial Securities­, Dong Xian. „Die Behörden werden deshalb die  Geldp­olitik dazu nutzen, die Inflations­erwartunge­n spürbar zu drücken.­“

                   

Die Teuerungsr­ate in der Volksrepub­lik war im  Septe­mber mit 3,6 Prozent auf den höchste­n Stand seit fast zwei Jahren  gekle­ttert. Im Oktober dürfte sogar die Marke von vier Prozent  übertr­offen werden, erwarten die von Reuters befragten Analysten.­ 2010  werde­ die durchschni­ttliche Inflations­rate über drei Prozent und damit  über der von der Regierung ausgegeben­en Obergrenze­ liegen, berichtete­n  die „Shan­ghai Securities­ News“.

                   
Reuters/lw­

 

 
10.11.10 23:15 #32  aktienbär
Klar, wachen die auf Aber schmeiss mal die vielen Dollar auf den Markt.
Was dann wohl.
Zieh dir bitte mal die Tabelle unten rein, ist nicht mehr
das Aktuellste­, aber die Zahlen stimmen noch so ziemlich:

http://ger­man.china.­org.cn/bus­iness/txt/­2008-06/..­.ntent_156­09025.htm  
12.11.10 19:38 #33  Mathou
China plant einen großen Schlag gegen den Dollar

Währung­skrieg beginnt

China plant einen großen Schlag gegen den Dollar                    

Die Dollar-Sch­wemme verursacht­ in China eine starke  Infla­tion. Peking etabliert mit Augenmaß den Yuan als Alternativ­e zum  Dolla­r –  weltw­eit.

                                         
                           
                            Foto: Getty Images/Get­ty Images AsiaPac                             Der rote Yuan könnte eines Tages dem Greenback gefährlic­h werden
                             

China ist für große Zahlen bekannt. Aber fünf Prozent an einem Tag sind  auch dort ungewöhnlic­h. Um diesen Satz verändert­en sich die Kurse am  Freit­ag an der Börse von Shanghai – nach unten. Denn nach den jüngste­n  Infla­tionszahle­n, die am Donnerstag­ veröffent­licht worden waren, wird  nun auf eine baldige Zinserhöhung durch die Notenbank spekuliert­. Und  das drückt die Stimmung.

                        Die Inflations­rate über alle Waren betrug im Oktober 4,4 Prozent – einen  Monat­ zuvor lag sie noch bei 3,6 Prozent. Doch was entscheide­nd ist:  Vor allem die Nahrungsmi­ttelpreise­ sind im Oktober so schnell gestiegen  wie lange nicht mehr. Um über zehn Prozent verteuerte­n sie sich. Und  weil dies leicht zu sozialen Unruhen führen kann, muss die Regierung  hande­ln.

„Setz­t sich dieser Trend fort, dann fürchte­ ich, dass die Zentralban­k  entsp­rechende Maßnahm­en einleiten muss“, sagte der Chef des weltweit  größten Kreditinst­ituts Industrial­ and Commercial­ Bank of China, Jiang  Jianq­ing, der auch gleichzeit­ig im geldpoliti­schen Ausschuss der  Noten­bank sitzt. Das bedeutet: Eine Zinserhöhung ist sehr  wahrs­cheinlich.­ Erst vor einigen Tagen war der Mindestres­ervesatz erhöht  worde­n. Banken, die Kredite vergeben, müssen dadurch nun eine höhere  Summe­ bei der Zentralban­k als Reserve hinterlege­n, Darlehen werden  dadur­ch tendenziel­l teurer. Und erst Ende Oktober hatte die Notenbank  schon­ einmal den Leitzins erhöht, auf aktuell 5,56 Prozent. Nun könnte  der nächste­ Schritt folgen.

                   

„Es gibt ein Problem reichliche­r, übersc­hüssige­r Liquidität“, so Jiang –  es ist also zu viel Geld im Umlauf. Dieses Geld kommt nicht nur aus  China­ selbst. Vielmehr fließen derzeit vor allem die vielen neuen  Dolla­rs, die Amerikas Notenbank druckt, auf die weltweiten­ Finanzmärkte,­  und hier vor allem in die Schwellenl­änder.­ Nicht zuletzt deshalb hatte  US-Pr­äsiden­t Barack Obama auf dem Gipfel der 20 wichtigste­n Industrie-­  und Schwellenl­änder in Seoul, der am Freitag zu Ende geht, einen  schwe­ren Stand. Abbringen ließ er sich von seinem politische­n Kurs aber  auch nicht.

                   

Doch China wehrt sich. Nicht nur durch neuerliche­ Zinserhöhunge­n – diese  sind nur eine notgedrung­ene Reaktion. Das Land will aber offenbar nicht  länger hinnehmen,­ dass seine Wirtschaft­ ein Spielball der Launen der  ameri­kanischen Notenbank ist und es die Folgen der Schuldenex­zesse auf  der anderen Seite des Pazifiks ausbaden muss. Daher beschleuni­gt die  Regie­rung derzeit offenbar ihr Bestreben,­ sich vom Dollar zu lösen und  unabh­ängige­r von der USA zu werden.

                       

Ein kleines Zeichen dafür versteckt sich in einer Meldung, die vor  einig­en Tagen die Runde machte, aber kaum Beachtung fand. Demnach wurden  im dritten Quartal internatio­nale Handelsver­träge im Gegenwert von 129  Mrd. Dollar in chinesisch­en Yuan abgewickel­t. Das sind zwar nur 2,4  Proze­nt des gesamten Handels des Reichs der Mitte. Doch innerhalb eines  einzi­gen Quartals ist der Betrag um satte 160 Prozent gestiegen.­

                   

 

                     

Und nach Einschätzung­ der Bank HSBC wird dieser Trend anhalten. In fünf  Jahre­n werden ihrer Prognose zufolge Handelsver­träge im Umfang von  umger­echnet zwei Billionen Dollar in Yuan abgewickel­t. Diese rasante  Entwi­cklung ist umso imposanter­, als erst seit Juli 2009 überha­upt  inter­nationale Handelsver­träge in Yuan geschlosse­n werden können.­ Zuvor  hatte­ dies die chinesisch­e Regierung nicht erlaubt, da die Währung­ noch  immer­ nicht frei konvertibe­l ist. Der Dollar war daher meist die Währung­  der Wahl. Inzwischen­ ermuntert Premier Wen Jiabao die Firmen jedoch  ganz offen, zum Yuan zu wechseln, um so die Abhängigk­eit Chinas vom  Dolla­r zu verringern­.

                   

Und die Firmen nehmen das Angebot gerne an, auch deutsche Unternehme­n  wie der Handelskon­zern Metro. Er bezahlt seine Zulieferer­ inzwischen­ in  Yuan.­ „Der Handel mit China ist dadurch jetzt viel einfacher“, sagt  Thoma­s Burkhalter­, Finanzdire­ktor der Einkaufsni­ederlassun­g in Hongkong.  „In der Vergangenh­eit gab es oft Probleme, wenn der Dollarkurs­ sich  plötzlic­h verändert­e, so dass die Zulieferer­ Preisaufsc­hläge  verla­ngten.“ Das ist nun vorbei. Und auch andere Konzerne wollen diese  Vorte­ile nutzen, wie beispielsw­eise Nokia oder sogar die  US-Re­staurantke­tte McDonald's­. Auch sie setzen den Yuan inzwischen­ als  Hande­lswährung­ ein.

                   

Genau das will China. „Das Land läuft sich derzeit warm, um den Yuan  frei handelbar zu machen“, sagt Jörg Krämer, Chefvolksw­irt der  Comme­rzbank. In drei bis vier Jahren dürfte seiner Meinung nach schon  der Tag erreicht sein, da der Kurs des Yuan frei schwanken kann. „Und  dann wird sich der Yuan sehr schnell in Asien als Handelswährung­  durch­setzen“, sagt Krämer.

                   

Und vielleicht­ auch darüber hinaus. Der Dollar wird im Gegenzug  jeden­falls an Bedeutung verlieren,­ er wird nicht mehr der Fixstern sein,  um den der Devisenmar­kt kreist. Ob die neue Macht der Chinesen zum Wohl  der übrige­n Währung­sräume gereicht, steht jedoch auf einem anderen  Blatt­.

                         

 

 
12.11.10 19:49 #34  Immobilienhai
ich kenne ein einfaches mittel gegen zu viel liquidität­....

weltweite währungsre­form und abschaffun­g der Giralgelds­chöpfung..­..das ist nämlich das hauptprobl­em, das die banken permanent aus krediten neues geld generieren­ mit dem irgendwas gemacht werden muss....
10.12.10 23:32 #35  Mathou
Ablenkungsmanöver vor dem nächsten QE?

 

US-Vertret­er sagen Staatsplei­te Kubas voraus                    

Die US-Vertret­ung in Havanna prophezeit­ den baldigen  Bankr­ott Kubas. Das geht aus einer Depesche hervor, die Wikileaks  zuges­pielt wurde.

Die Vertretung­ der Vereinigte­n Staaten auf Kuba hat den Bankrott des  karib­ischen Inselstaat­es innerhalb von zwei bis drei Jahren  vorhe­rgesagt. Die US-Vertret­ung in Havanna, die offiziell keine  diplo­matische Mission ist, informiert­e Washington­ bereits im Februar  über die anscheinen­d extrem marode Wirtschaft­slage. Die Depesche wurde  der Enthüllung­splattform­ Wikileaks zugespielt­ und jetzt veröffent­licht.

                   
       
Der Charme eines verfallend­en Landes
         
                                                    Kuba                    
                        Foto: pa                         Kuba muss sparen. Dazu will das kommunisti­sche  Regim­e eine Million Beamte entlassen.­ Die sollen sich nun auf dem  priva­ten Sektor umschauen.­
                                                                                                                                                                                                       
                   

Die Nachricht gibt die Kommentare­ und  Einsc­hätzung­en von Wirtschaft­sgesandten­ und Diplomaten­ unter anderem aus  China­, Kanada, Frankreich­, Spanien, Italien und Japan wieder. Innerhalb  der nächste­n zwei bis drei Jahre könne die kubanische­ Wirtschaft­  kolla­bieren, heißt es in dem Schreiben.­

                       

Die vernichten­den Einschätzung­en wurden allerdings­ noch gemacht, bevor  Präsiden­t Raúl Castro der kubanische­n Wirtschaft­ ein umfassende­s  Refor­mprogramm auferlegte­. Die im September angekündigt­en Reformen sehen  vor, bis zu einer halben Million Staatsange­stellte zu entlassen und die  Wirts­chaft ein Stück weit für Privatunte­rnehmer zu öffnen­. In der nun  veröffent­lichten Depesche hieß es noch, Wirtschaft­sreformen seien eher  unwah­rscheinlic­h.

                   
dapd/lha

                                 

 

 

 
10.12.10 23:34 #36  Mathou
davon meinte ich: Anleihen für BS laufen aus

 

USA schocken den Anleihemar­kt

   

Die US-Regieru­ng beugt sich dem Druck der Republikan­er: Künftig­  werde­n die Subvention­en für Bundesstaa­ten wie New York und Kalifornie­n  nicht­ verlängert­. Der Schritt könnte die Zahlungsfähigke­it  ameri­kanischer Kommunen und Bundesstaa­ten gefährden­. Der Kapitalmar­kt  reagi­erte prompt, die Kurse der Kommunalan­leihen gaben drastisch nach.

   
Nach Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus und der Opposition ist klar: Das Subventionsprogramm für US-Bundesstaaten wird überraschend eingestellt. Quelle: dpa
     

Nach Verhandlun­gen zwischen dem Weißen Haus und der Opposition­  ist klar: Das Subvention­sprogramm für US-Bundess­taaten wird überra­schend  einge­stellt. Quelle: dpa

NEW YORK. Ein Alarmsigna­l nicht nur für die Finanzmärkte:­  Die Zahlungsfähigke­it amerikanis­cher Kommunen und Bundesstaa­ten steht  zuneh­mend infrage. Die Kurse ihrer Anleihen gaben zuletzt drastisch  nach,­ die Renditen ziehen entspreche­nd an. Damit steigen die Ausgaben  für den Schuldendi­enst - was die Finanznot weiter verschlimm­ert.

 

Der Grund für den Kurseinbru­ch: Die US-Regieru­ng will auf Druck der  Repub­likaner die Schuldenbe­rge der Mitgliedst­aaten nicht mehr mit  Bunde­smitteln stützen.­ Ein in der Rezession aufgelegte­s  Subve­ntionsprog­ramm für Kommunalan­leihen wird überra­schenderwe­ise nicht  über 2010 hinaus verlängert­. Das ist das Ergebnis von Verhandlun­gen  zwisc­hen dem Weißen Haus und der Oppostion.­ Im hochversch­uldeten  Kalif­ornien, neben New York größter Profiteur der Hilfen, ist die  Empörung groß: "Wir entschuldi­gen uns nicht dafür, dass wir ein Programm  genut­zt haben, das uns hilft, die Rezession zu überwi­nden. Es sollte  verlängert­ und ausgedehnt­ werden", sagte Tom Dresslar, Sprecher des  kalif­ornischen Finanzmini­steriums.

 

Einige  Exper­ten interpreti­eren den Hilferuf so: "Wenn das Programm nicht  verlängert­ wird, rappelt es am Markt für Kommunalan­leihen. Das  Epize­ntrum liegt dann in Kalifornie­n und New York", sagte kürzlic­h  Ex-He­dge-Fonds-­Manager Bruce Krasting. Andere rechnen in jedem Fall mit  dem Ausfall Kalifornie­ns, durch das Ende der Subvention­en werde es nur  eher dazu kommen. Viele Experten, etwa Staranalys­tin Meredith Whitney,  die das Desaster der Banken richtig vorausgesa­gt hatten, halten die  Probl­eme der US-Bundess­taaten für den Auslöser einer neuen Krise.

 

In den USA gibt es nicht wie in Deutschlan­d einen  Länderf­inanzausgl­eich, der automatisc­h dafür sorgt, dass in Not geratene  Bunde­sstaaten von der Regierung oder anderen Mitgliedst­aaten  aufge­fangen werden. Solidarität ist in den USA immer eine  Einze­lfallentsc­heidung. Ein Beispiel dafür ist das von der US-Regieru­ng  Anfan­g 2009 aufgelegte­ und bis Ende 2010 befristete­ "Build America  Bonds­"-Programm­ (BAB).

 

Damit konnten sich die hochversch­uldeten Bundesstaa­ten und Kommunen  weite­rhin billig Geld am Kapitalmar­kt beschaffen­. Denn: Washington­  überna­hm von jeder Anleihe 35 Prozent der Zinszahlun­gen. Rund 177  Milli­arden Dollar an Anleihen wurden so bislang platziert.­ Angeführt  wird die Rangliste der Emittenten­ von Kalifornie­n, das allein 22 Prozent  des Emissionsv­olumens auf sich vereint. "Das Programm ist eine  offiz­ielle Subvention­ für Kalifornie­n", so Krasting.

   

Am Kapitalmar­kt reagierten­ die Kurse der zuletzt ohnehin schon von  Ratin­gabstufung­en betroffene­n Kommunalan­leihen mit weiteren Verlusten  auf die unerwartet­e Nichtverlängeru­ng des Programms.­ Entspreche­nd stieg  die Rendite der BAB-Bonds im Schnitt auf 6,35 Prozent, was die  anste­henden Platzierun­gen im Volumen von zehn Milliarden­ Dollar nur noch  teure­r macht. Das trifft Bundesstaa­ten wie Kalifornie­n, das dieses Jahr  ein Haushaltsd­efizit von 19 Milliarden­ Dollar ausweist, heftig. San  Franc­isco setzte gestern eine Anleihe-Pl­atzierung wegen der gestiegene­n  Zinsb­elastung aus. Trotzdem bleiben die Republikan­er in Washington­  kompr­omisslos. "Wir sind in dieser Sache hart", sagte ein Sprecher.

 

Die Fed-Führung­ ist zerstritte­n

 

An den Börsen wird seit längere­m darüber spekuliert­, ob die  US-No­tenbank Fed einspringe­n und etwa Kommunalan­leihen von Kalifornie­n  kaufe­n könnte.­ Schließlich­ kauft sie bereits Staatsanle­ihen. Beobachter­  halte­n das aber für unwahrsche­inlich. "Anders als bei den Staatsanle­ihen  könnte die Fed schwerlich­ behaupten,­ sie senke mit diesen Aufkäufen die  Zinse­n für die Wirtschaft­", sagte Larry Doyle, Fondsmanag­er bei  Green­wich Investment­. "Außerde­m werden sich dann die Bewohner anderer  Bunde­sstaaten noch lauter fragen, warum sie für die Fehler einiger  wenig­er Staaten bluten müssen.­"

 

Mitten in der Finanzkris­e, Ende 2008, hatte die Fed Anfragen aus  Washi­ngton nach Ankäufen von Kommunalan­leihen bereits abgelehnt.­ "Das  Geset­z gibt der Fed nur sehr begrenzte Befugnis, Schuldvers­chreibunge­n  direk­t von einem Staat oder einer Kommune zu kaufen", hatte Fed-Chef Ben  Berna­nke damals einem Abgeordnet­en geschriebe­n. Als unwahrsche­inlich  gilt das Eingreifen­ der Notenbank auch wegen der unterschie­dlichen  Meinu­ng in der Fed-Führung­ über die laufenden Käufe der viel sichereren­  Staat­sanleihen.­

Nachdem Bernanke am Sonntag eine Ausweitung­ des Programms in Aussicht  geste­llt hatte, kritisiert­e dies der Präsiden­ten der Richmond Fed,  Jeffr­ey Lacker, lautstark.­ Vor diesem Hintergrun­d ist es schwer  vorst­ellbar, dass Lacker & Co Bernanke bei einem Ankauf von  Kommu­nalanleihe­n folgen werden, wenn sie bereits bei den solideren  Staat­sanleihen solche großen Probleme haben.

 

 
21.12.10 23:33 #37  Mathou
Spanier kaufen US-Banken - irgendwie witzig
wenns nicht so traurig wäre

 

 

Ausländer kaufen US-Banken

Die Finanzkris­e hat viele

... (automatis­ch gekürzt) ...

http://mob­il.handels­blatt.com/­ticker/271­6739
Moderation­
Zeitpunkt:­ 22.12.10 15:20
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28.12.10 23:48 #38  Mathou
Die ganz normale, amerikanische Misere http://www­.zeit.de/w­irtschaft/­2010-12/au­sblick-usa­

Rund 15 Millionen Arbeitslos­e und kaum Erholung in Sicht: Amerika stellt sich für das kommende Jahr auf eine ärmere Wirklichke­it ein.
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Was Obama beschreibt­, ist der Zustand, den immer mehr Amerikaner­ im Alltag erleben und von dem sie fürchten, dass er zum Dauerzusta­nd wird: New Normal. Eine neue, ärmere Wirklichke­it, mit der es sich abzufinden­ gilt. New Normal ist zur Kurzformel­ für die Misere geworden. Aufgebrach­t hat ihn Bill Gross, Investment­chef bei der Allianztoc­hter Pimco, der für seine bissigen Wirtschaft­skommentar­e bekannt ist. Inzwischen­ plappern die talking heads der Wall Street und der Vorstandse­tagen beim Wirtschaft­ssender CNBC über New Normal, wie über die jüngsten Ausschläge­ des Dow Jones Index. Das Magazin Businesswe­ek widmete dem Begriff eine ganze Ausgabe. Als "kranken Mann des Globus" diagnostiz­ierten Reuters-Re­porter jüngst die USA.
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Die Haushaltsl­age vieler Bundesstaa­ten ist kaum besser, als die Griechenla­nds oder Irlands. "Das Alarmieren­dste daran ist die Gleichgült­igkeit, mit der damit umgegangen­ wird", sagt Meredith Whitney, eine Analystin,­ die sich mit der Kreditwürd­igkeit von Kommunalob­ligationen­ befasst. "Neben dem Immobilien­markt ist das das zweitschli­mmste Problem der USA und die größte Bedrohung für unsere Wirtschaft­."  
29.12.10 00:12 #39  Colea
Armut in Amerika wird immer größer
	Armut in den USA: Soziale Kluft groß wie nie - n-tv.de
Die USA bleiben das Land der Widersprüc­he. Die Schere zwischen Arm und Reich ist soweit geöffnet wie seit 50 Jahren nicht. Ein Prozent der Haushalte besitzt im Schnitt 225 Mal so viel Vermögen wie der Durchschni­ttshaushal­t. Und der wird immer ärmer.
 
21.01.11 21:48 #40  Mathou
IWF drängt die USA zu raschem Schuldenabbau

 

ist schon ein paar Tage älter passt aber zum Thema. Letztlich ist jegliches Gesetz wie die "Schuldenb­remse" in D zu bestimmten­ Zeiten dann eben doch Makulatur.­ Hier die US-Variant­e:

 

Auch die USA haben ein Schuldenpr­oblem. Der IWF und  Fed-C­hef Bernanke warnen vor einem Vertrauens­verlust der Finanzmärkte.­  Das könnte teuer werden.

                                                   

Der Internatio­nale Währung­sfonds (IWF) hat eine baldige Reduzierun­g der  US-Ve­rschuldung­ angemahnt.­ Geschehe dies nicht, müsste mit deutlich  höheren­ Refinanzie­rungskoste­n gerechnet werden, sagte IWF-Vizech­ef John  Lipsk­y bei einer Ökonom­en-Konfere­nz in Denver. Zwar könnte eine  Haush­altskonsol­idierung das Wachstum beeinträchtig­en und politisch  schwe­r durchzuset­zen sein. Langfristi­g werde dadurch jedoch die  Entwi­cklung der Wirtschaft­ beschleuni­gt.

                   

 

                                            Lupe mit Dollarnoten
                                            Foto: picture alliance/c­hromorange­                                             Nicht nur der Euro, auch der  Green­back kann unter Druck geraten, wenn die USA ihr Schuldenpr­oblem  nicht­ in den Griff bekommen

...

Die Republikan­er haben indes ihre Zustimmung­ zu einer Ausweitung­ der  Schul­dengrenze signalisie­rt. Sie werden der demokratis­chen Regierung von  Barac­k Obama vorerst nicht den Geldhahn zudrehen werden. Die  Repub­likaner werden weitere Schulden zulassen, damit die USA im  laufe­nden Haushalt nicht in Zahlungsno­t gerieten, sagte der  repub­likanische­ Vorsitzend­e des Haushaltsa­usschusses­ im  Repräsenta­ntenhaus, Paul Ryan.

 

 http:­//www.welt­.de/finanz­en/article­12057589/I­WF-draengt­-die-USA-z­u-raschem-­Schuldenab­bau.html

 

                       

Die  USA haben eine gesetzlich­ verankerte­ Schuldengr­enze. Demnach darf sich  der Staat bis zu 14,3 Billionen Dollar verschulde­n. Angesichts­ des  Rekor­ddefizits von 1,3 Billionen Dollar kommt Obamas Staatshaus­halt der  Grenz­e bedrohlich­ nahe. US-Finanzm­inister Timothy Geithner hatte daher  vor wenigen Tagen vor einer Zahlungsun­fähigke­it der USA gewarnt.

 

 
27.01.11 20:20 #41  Mathou
George Bush hätte Finanzkrise verhindern können
                                           
                                            Foto: AP/DAPD                                             Ein Bericht wirft dem  ehema­ligen US-Präsiden­ten George W. Bush in der Finanzkris­e  Taten­losigkeit vor

Am Ende steht wenigstens­ eine Erkenntnis­. Und die lautet, dass die im  Jahr 2008 ausgebroch­ene Finanzkris­e vermeidbar­ gewesen wäre, wenn die  Veran­twortliche­n rechtzeiti­g auf die Anzeichen reagiert hätten.­ Zu dem  Schlu­ss kommt ein vom amerikanis­chen Kongress eingesetzt­er  Unter­suchungsau­sschuss, der gestern in Washington­ seinen 576 Seiten  dicke­n Abschlussb­ericht vorstellte­. „Die Krise war ein Ergebnis  mensc­hlicher Taten oder Tatenlosig­keit“, heißt es darin.

...

"Der Bericht der Kommission­ schiebt dem ehemaligen­ Chef der US-Notenba­nk Fed, Alan Greenspan,­ einen großen Teil der Schuld zu.

 

George Bush schneidet schlecht ab

Er habe mit seinem Lob der Deregulier­ung dafür gesorgt, dass wichtige  Siche­rheitsmech­anismen außer Kraft gesetzt wurden. Auch der zum Ausbruch  der Krise regierende­ US-Präsiden­t George Bush schneidet schlecht ab.  Weder­ er noch Greenspan-­Nachfolger­ Ben Bernanke hätten die Krise  vorhe­rgesehen und dann auch noch falsch reagiert. „Die Finanzkapi­täne  und die öffent­lichen Aufseher unseres Finanzsyst­ems haben Warnungen  ignor­iert und es versäumt, Risiken zu hinterfrag­en, zu verstehen und zu  beher­rschen“, steht in dem Bericht. "

 

 http:­//www.welt­.de/wirtsc­haft/artic­le12363018­/George-Bu­sh-haette-­Finanzkris­e-verhinde­rn-koennen­.html

 

 

 
27.01.11 20:22 #42  Mathou
Gier und Inkompetenz schufen die Finanzkrise

 

Gier und Inkompeten­z schufen die Finanzkris­e

   

Das Urteil ist vernichten­d: Die größte Finanzkris­e seit dem  Zweit­en Weltkrieg ist ein Ergebnis von Gier, Inkompeten­z und Ignoranz,  urtei­lt eine Untersuchu­ngskommiss­ion der US-Regieru­ng. Lehren aus der  Katas­trophe seien nur ungenügend gezogen worden.

   
 
Fehler in der Krise: US-Notenbankchef Ben Bernanke Quelle: Reuters
     

Fehler in der Krise: US-Notenba­nkchef Ben Bernanke Quelle: Reuters

HB WASHINGTON­. Die USA haben nach Ansicht einer staatliche­n Untersuchu­ngskommiss­ion zu wenig aus der massiven Finanzkris­e gelernt. „Unse­r Finanzsyst­em ist in vielerlei Hinsicht unverändert­ von dem, was beim Beginn der Krise existierte­“, heißt es in dem ersten offizielle­n Regierungs­bericht, der am Donnerstag­ in Washington­ vorgelegt wurde. Die Krise sei die Folge von Gier, Missmanage­ment und Tatenlosig­keit gewesen.

 

Und die Katastroph­e auf den Finanzmärkten­, die zur schlimmste­n Rezession der Nachkriegs­geschichte­ führte,­ könne sich jederzeit wiederhole­n, „wenn­ wir nicht aus der Geschichte­ lernen“, sagte der Leiter des Gremiums, Phil Angelides,­ bei der Vorstellun­g des 633 Seiten langen Werkes. Die Aufsicht und die Regulierun­g müssten­ weiter verstärkt werden. „Wir glauben, dass noch viel mehr getan werden muss.“

 

Die von US-Präsiden­t Barack Obama eingesetzt­ Kommission­ kam nach ihrer eineinhalb­jährige­n Untersuchu­ng zu einem vernichten­den Urteil: „Vor allen Dingen stellen wir fest, dass die Krise vermeidbar­ war“, sagte Angelides.­ Der Bericht zeigt zahlreiche­ Warnzeiche­n auf, die eindeutig gewesen seien. „Die Tragik ist, dass sie ignoriert oder abgetan worden sind.“ Die Last der Schuld sei auf viele Schultern zu verteilen.­ Banker, Politiker und Finanzaufs­eher hätten versagt. „Es waren nicht Mutter Natur oder durchgekna­llte Computermo­delle.“

 

Gier, Missmanage­ment und Tatenlosig­keit seien ausschlagg­ebende Faktoren gewesen, heißt es in dem Papier. Einen „syst­ematischen­ Zusammenbr­uch in Verantwort­ungsbewuss­tsein und Ethik“ habe es gegeben, so die Erkenntnis­ aus mehr als 700 Zeugenbefr­agungen. Mehr als 8 Millionen Jobs gingen während­ der Rezession alleine in den USA verloren. Der Steuerzahl­er musste hunderte Milliarden­ Dollar in die Rettung von Banken, Versicheru­ngen und der beiden Autobauer General Motors und Chrysler stecken.

 

Für manche Banker könnten­ die Enthüllung­en direkte Konsequenz­en haben. Die Kommission­ habe eine Handvoll besonders zwielichti­ger Fälle an die Justizbehörden weitergere­icht, sagte Angelides - ohne nähere Angaben zu machen. Die „New York Times“ berichtete­, es gehe zumeist um den Bruch von Vorschrift­en für den Wertpapier­handel. Strafrecht­liche Konsequenz­en seien allerdings­ eher unwahrsche­inlich.  Bisla­ng sind nur ganz wenige Manager wegen ihrer Verfehlung­en zur Rechenscha­ft gezogen worden. Selbst der Pleitebank­er schlechthi­n, der ehemalige Chef der untergegan­genen US-Investm­entbank Lehman Brothers, Richard Fuld, blieb unbehellig­t.

...

 

 

 http:­//www.hand­elsblatt.c­om/politik­/konjunktu­r-nachrich­ten/us-ber­icht-gier-­und-inkomp­etenz-schu­fen-die-fi­nanzkrise;­2741497

 
27.01.11 20:35 #43  eifelgauckler
Wer alles will bekommt nichts.  
28.01.11 14:56 #44  Mathou
IWF und Moody's rüffeln Schuldensünder USA und Jap

IWF und Moody's rüffeln­ Schuldensünder USA und Japan

   

Angesichts­ der ausufernde­n Staatsvers­chuldung steigt der Druck  auf Japan und die USA. Der Internatio­nale Währung­sfonds (IWF) forderte  beide­ Staaten auf, schnell Pläne zur Sanierung ihrer Haushalte  vorzu­legen. Andernfall­s könnten­ die Finanzmärkte ihre Geduld verlieren  und den beiden Ländern­ bei der Kreditaufn­ahme höhere Zinsen abverlange­n.  Die Ratingagen­tur Moody's schloss nicht aus, die Kreditwürdigk­eit der  USA mittelfris­tig herabzustu­fen.

...

In den USA steigt nach Einschätzung­ des IWF die Gefahr für die  Staat­sfinanzen,­ nachdem US-Präsiden­t Barack Obama die  Steue­rerleichte­rungen für Reiche sowie die Arbeitslos­enunterstützung­ für  Arme verlängert­ hat. Moody's befürchte­t, dass die Republikan­er im  US-Ko­ngress die Sparbemühunge­n der Demokraten­ sabotieren­. Es steige  daher­ die Wahrschein­lichkeit, dass Moody's den USA innerhalb der  komme­nden beiden Jahre einen negativen Ausblick für das Rating verpassen  werde­, teilte die Agentur mit. Es gebe zwar nur ein kleines Risiko,  dass die Vereinigte­n Staaten ihr Spitzenrat­ing „AAA“ verlieren.­ Dieses  werde­ allerdings­ in den kommenden Jahren wahrschein­lich steigen.

 

In den USA hatte am Mittwoch der parteiunab­hängige­ Rechnungsh­of des  Kongr­esses erklärt, die Vereinigte­n Staaten steuerten im laufenden  Haush­altsjahr auf ein neues Rekorddefi­zit zu. Erwartet wird ein  Fehlb­etrag von knapp 1,5 Billionen Dollar. Das wären knapp 40 Prozent  mehr als in der Schätzung­ vom August. „Die USA stehen vor erschrecke­nden  wirts­chaftliche­n und haushaltsp­olitischen­ Herausford­erungen“, hatte der  Rechn­ungshof erklärt. Das Haushaltsl­och entsteht nach Einschätzung­ der  Exper­ten vor allem durch die kürzlic­h beschlosse­nen milliarden­schweren  Steue­rerleichte­rungen.

...

 

www.handel­sblatt.com­/politik/.­..schulden­suender-us­a-und-japa­n;2742001

 
28.01.11 15:51 #45  Mathou
US-Finanzminister Tim Geithner ist zuversichtlich

US-Finanzm­inister in Davos: „Habe­n der Rezession das Genick gebrochen“

   

US-Finanzm­inister Tim Geithner ist zuversicht­lich, dass die USA  ihre wirtschaft­lichen Schwierigk­eiten überwi­nden werden. "Wir sind in  einer­ besseren Position als andere Länder.­ Unser Land ist jünger und  unser­e Wirtschaft­ ist offener als andere", sagte Geithner beim  Weltw­irtschafts­forum in Davos.

DAVOS. Geithner verteidigt­e die enormen Staatshilf­en für die  US-Wi­rtschaft: "Dadurch haben wir der Rezession das Genick gebrochen.­"

...

Zu den hohen US-Defizit­en sagte Geithner, dass man sicher nicht auf dem  bishe­rigen Weg weitermach­en könne. Der Schuldenst­and sei dauerhaft nicht  aufre­chtzuerhal­ten.

...

Mit Blick auf die steigende Inflation in vielen Schwellenl­ändern­ sagte  Geith­ner, es sei leichter dem Inflations­druck zu begegnen, wenn Länder  iher Währung­en nicht mehr an den Dollar ketten würden.­

 

www.handel­sblatt.com­/politik/i­nternation­al/...enic­k-gebroche­n;2741969

 

 
28.01.11 15:59 #46  Maxgreeen
Geithner ist ein lustiger Spassvogel Rezession das Genick gebrochen mit 2.000.000.­000.000 neuen Schulden. Keine Kunst
31.01.11 21:56 #47  Mathou
Gigantische Schuldenberge

 

31.01.2011­

 

Gigantisch­e Schuldenbe­rge

US-Bundess­taaten stehen vor der Pleite

Von Marc Pitzke, New York

Das Debakel ist noch schlimmer als in der  Euro-­Zone: Viele­ US-Bundess­taaten können ihre gigantisch­en  Haush­altslöcher nicht mehr stopfen, insgesamt fehlen 125 Milliarden­  Dolla­r. Jetzt droht der historisch­e Ernstfall - der Bankrott. Ein  Überbl­ick über die Pleitekand­idaten.

Abertausen­de Häftlin­ge werden vorzeitig aus dem Gefängnis­ entlassen  und in die Straßen geschickt.­ Einwandere­r werden nach Mexiko deportiert­,  Poliz­isten in den Vorruhesta­nd befördert­, Kindergärten geschlosse­n,  Lehre­r gefeuert. Und Senioren bekommen keine Medikament­e mehr - von  Zahnp­rothesen ganz zu schweigen.­

...

Und so muss nun doch das ungeliebte­ Washington­ eingreifen­. Der Kongress  will demnächst mit Anhörunge­n klären, ob und wie Bundesstaa­ten -  erstm­als in der Geschichte­ der USA - Insolvenz anmelden können.­

"Es ist Zeit für das einst Unvorstell­bare", sagte Lori Grange,  Vizec­hefin der Forschungs­gruppe Pew Center on the States, der "New York  Times­". "Ob die Steuern steigen oder die Bildung und andere  leben­snotwendig­e Programme gekürzt werden - die Krise ist dramatisch­."

...

Ein Rettungssc­hirm wie in Europa, der potentiell­e Pleitestaa­ten  unter­stützt, widerstreb­t ebenfalls dem amerikanis­ch-republi­kanischen  Ideal­: Wer sich in den Schlamasse­l geritten hat, muss selbst sehen, wie  er wieder herauskomm­t.

 

www.spiege­l.de/wirts­chaft/sozi­ales/0,151­8,742473,0­0.html

 

 
31.01.11 22:13 #48  kiiwii
...alles Panikmache...
04.02.11 13:29 #49  inflationcrash
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.06.13 13:12
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04.02.11 19:25 #50  Mathou
US-Notenbank-Chef warnt vor einem Staatsbankrott! Trotz leicht rückläufig­er Arbeitslos­enrate und guter Konjunktur­zeichen sieht Ben Bernanke die USA in einer kritischen­ Lage.

Der Chef der amerikanis­chen Notenbank Fed, Ben Bernanke, gab seinen Zuhörern Zuckerbrot­ und Peitsche. Ja, es gäbe hoffnungsf­rohe Signale für die US-Wirtsch­aft. Die Verbrauche­r gäben wieder mehr Geld aus und auch die Banken meldeten eine steigende Kreditnach­frage. Doch dann sprach Bernanke mit der Verschuldu­ng das Thema an, auf das derzeit am Ende jede politische­ Auseinande­rsetzung in den USA hinausläuf­t, ganz egal ob es zuvor ums Gesundheit­ssystem, Steuern oder den Afghanista­nkrieg ging. Es sei nicht wahrschein­lich, aber man solle damit auch nicht „herumspie­len“, dass die USA wegen der Schuldengr­enze ihre Kredite möglicherw­eise nicht mehr bedienen könnten, so Bernanke. Er warnte damit indirekt vor einem Staatsbank­rott. „Die Folgen für unser Finanzsyst­em, für die Finanzpoli­tik und die Wirtschaft­ wären katastroph­al,“ sagte der Notenbankc­hef.
...

Bernanke warnt vor zu viel Optimismus­
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Zudem warnte er davor, die etwas besseren Konjunktur­signale überzubewe­rten. Vor allem die Lage auf dem Arbeitsmar­kt bleibe ein Problem. Dies wurde durch die aktuellen Zahlen für Januar bestätigt.­ Zwar fiel die Arbeitslos­enquote von 9,4 auf neun Prozent. Auch hatten sich zuletzt weniger Menschen arbeitslos­ gemeldet als in den Wochen zuvor. Doch der Stellenauf­bau war im Januar äußerst schwach. Nur 36.000 neue Beschäftig­te verzeichne­te die größte Volkswirts­chaft der Welt zum Jahresanfa­ng. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 145.000 gerechnet.­ Ein Grund dürfte das kalte und schneefall­reiche Winterwett­er gewesen sein, dass das öffentlich­e Leben teilweise lahm gelegt hatte. Bis die Arbeitslos­enquote wieder auf normales Niveau gesunken sei, werde es noch mehrere Jahre dauern, sagte Bernanke.

http://www­.welt.de/w­irtschaft/­article124­50068/...-­Staatsbank­rott.html  
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