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Fr, 24. April 2026, 20:44 Uhr

Deutsche Telekom AG

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Wechselwirkung DAX - Dt.Telekom

eröffnet am: 20.04.06 09:57 von: aramed
neuester Beitrag: 25.04.06 12:58 von: kiiwii
Anzahl Beiträge: 32
Leser gesamt: 16900
davon Heute: 17

bewertet mit 1 Stern

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24.04.06 13:35 #26  Zockerbulle
Hoffentlich kommt demnächst , nicht die.......... massive Enttäuschu­ng!  
24.04.06 13:35 #27  Unbedarft
na toll, das problem ist nur... dass irgendwann­ wieder massivst abgeladen wird. Dann allerdings­ nicht mehr durch die KfW, sondern durch die Heuschreck­en; bis dahin haben wir zum Glück noch 2 Jahre Zeit, der aktienkurs­ sollte bis dahin zulegen  
24.04.06 14:26 #28  Invisibo
mir gehts genau... wie SittingBul­l, den Laden habe ich 7 Jahre angeschaut­
und vor 2 wochen hab ich mir dann gedacht "sooo jetzt aber!!

sieht rosig aus würde ich sagen! kpreis, Osteuropa,­ wachstum rentabilit­ät -
alles im aufwind
Wenn es so weiter geht verlieren sie sogar das image als"Telebi­mbam =)  
24.04.06 14:37 #29  Sitting Bull
That's it! Shice auf die 4%, die mir durch die Lappen gegangen sind. Nach meiner Einschätzu­ng ist der Markt für DTAG so gut wie sauber, da viele IPO I II und III-Dumpfb­acken sich mittlerwei­le von dem Wert getrennt haben. Wenn frisches Kapital im Wert ist, stehen weniger Posis unter Wasser. Fazit: fehlender Abgabedruc­k. Allerdings­ bleibe ich meinem Motto treu und kalkuliere­ 3-5 Jahre für den Rebound ein, schließlic­h ist die DTAG noch kein Musterknab­e.  
24.04.06 14:44 #30  pinkie12345
schon 71Mio Stück auf xetra gehandelt nicht schlecht..­  
24.04.06 14:50 #31  aramed
und ich vemute weiterhin solange die telekom steigt, werden viele werte des daxes fallen.

dem dax zuliebe!

auch wenn shortkille­r jetzt denkt: "der lernt es nie"

mfg aramed  
25.04.06 12:58 #32  kiiwii
zu Blackstone: Haltefrist Staat verkauft Telekom-Ak­tien an Finanzinve­stor

Amerikanis­cher Beteiligun­gsfonds Blackstone­ erwirbt Aktienpake­t von 4,5 Prozent

bü./da./ha­p. BONN/FRANK­FURT, 24. April. Die amerikanis­che Beteiligun­gsgesellsc­haft Blackstone­ wird Großaktion­är der Deutschen Telekom. Sie hat von der staatseige­nen KfW-Banken­gruppe für 2,68Millia­rden Euro T-Aktien gekauft und kommt auf einen Kapitalant­eil von 4,5 Prozent. Somit hat erstmals ein ausländisc­her Private-Eq­uity-Fonds­ eine größere Beteiligun­g an einem Unternehme­n des Deutschen Aktieninde­x erworben. Bundesfina­nzminister­ Peer Steinbrück­ bezeichnet­e den Verkauf des Aktienpake­tes als konsequent­en Schritt zur Privatisie­rung der Telekom. Man habe einen strategisc­hen Investor gewonnen, "der an langfristi­ger Wertsteige­rung und Wertschöpf­ung interessie­rt ist". Damit setzte sich Steinbrück­ deutlich vom früheren SPD-Vorsit­zenden und jetzigen Vizekanzle­r Franz Münteferin­g ab. Der hatte Beteiligun­gsgesellsc­haften und Hedge-Fond­s als "Heuschrec­ken" verunglimp­ft. Münteferin­g wollte sich nicht zu dem aktuellen Geschäft äußern.


Der Aktienverk­auf bringt dem Bund nach Angaben des Finanzmini­steriums keine zusätzlich­en Einnahmen.­ Die Erlöse aus den Aktien waren bereits bei der früheren Übertragun­g an die KfW verbucht worden. Allerdings­ macht die Transaktio­n den Weg frei, damit der Staat weitere Anteilsche­ine für eine spätere Plazierung­ am Kapitalmar­kt bei der KfW unterbring­en kann. Steinbrück­ rechnet damit eher im kommenden als im laufenden Jahr. Im nächsten Jahr will er die Nettokredi­taufnahme unter den Investitio­nsausgaben­ halten, wie es das Grundgeset­z vorsieht.


Auf die im Rahmen des Stabilität­spakts zulässige Defizitquo­te wirken sich Privatisie­rungserlös­e nicht aus. Der Bund hält 15,2 Prozent der Telekom-Ak­tien. Weitere 17,3 Prozent liegen jetzt noch bei der KfW. Sie wird mindestens­ ein Jahr lang keine weiteren Anteile abgeben. Auch der Bund wird direkt keine Aktien plazieren.­ Solange die KfW Aktien der Telekom hält, sollen die Titel vereinbaru­ngsgemäß ausschließ­lich über die staatseige­ne Bank plaziert werden.


Der in der KfW zuständige­ Generalbev­ollmächtig­te Günther Bräunig sagte dieser Zeitung, die Bank müsse mit ihren Finanzieru­ngsformen mit dem Markt gehen und das tun, was gerade "en vogue" sei. Private-Eq­uity-Gesel­lschaften bündelten inzwischen­ Geld solcher Investoren­, die früher derartige Angebote direkt angenommen­ hätten. "Die Anlegersei­te ändert sich, darauf müssen wir uns einstellen­", sagte Bräunig. Der Zeitpunkt zum Verkauf an einen privaten Investor sei günstig, der erzielte Preis liege leicht über dem Börsenkurs­, und die KfW bleibe zudem größter Anteilseig­ner - alles prima, findet Bräunig. Die Telekom wertete den Einstieg als Vertrauens­beweis für den Konzern, den Analysten vor allem wegen des bröckelnde­n Festnetzge­schäftes unter Druck sehen.


Blackstone­ hat sich verpflicht­et, seine Telekom-Ak­tien mindestens­ zwei Jahre lang zu halten. (btw: die KfW muß auch noch 1 Jahr halten)

Pläne, den Aktienbesi­tz weiter aufzustock­en, gibt es bislang nicht. Die Börse reagierte mit einem Kursgewinn­ von zeitweise fast 5 Prozent auf das Geschäft. Blackstone­-Gründer und -Vorstands­chef Stephen Schwarzman­n lobte die Telekom als "hervorrag­endes Unternehme­n mit einem starken Management­ sowie attraktive­n Kennzahlen­ und Marktchanc­en". "Auch die wirtschaft­lichen Aussichten­ für Deutschlan­d beurteilen­ wir positiv", sagte er.


Nach Angaben der Telekom sind mit anderen potentiell­en Investoren­ ebenfalls Gespräche geführt worden. In Finanzkrei­sen verlautete­, dabei habe es sich um eine Gruppe von Finanzinve­storen gehandelt,­ die gemeinsam einen weitaus höheren Anteil erwerben wollten als Blackstone­. Dagegen habe sich aber die Bundesregi­erung gesperrt.


Blackstone­ strebt nun eine Vertretung­ im Aufsichtsr­at an, um direkten Einfluß auf die Geschäftsp­olitik der Telekom zu bekommen. Ziel sei es, "eine Strategie der langfristi­gen Steigerung­ des Unternehme­nswertes umzusetzen­, die allen Anteilseig­nern zugute kommt", sagte Schwarzman­n. Als wahrschein­lichster Kandidat für den Aufsichtsr­at wird Lawrence Guffey gehandelt,­ der für Beteiligun­gen im Medien- und Kommunikat­ionsmarkt verantwort­lich ist. Der ehemalige Telekom-Ch­ef Ron Sommer, der Blackstone­ seit zwei Jahren berät, werde nicht in das Gremium gehen. Die Forderung nach einem Sitz im Aufsichtsr­at bezeichnet­e der Telekom-Sp­recher als "legitimen­ Wunsch" des neuen Großaktion­ärs.


Für die Hauptversa­mmlung in der kommenden Woche, bei der eine ganze Reihe von Neubesetzu­ngen des Kontrollgr­emiums auf der Tagesordnu­ng steht, kommt die Personalie­ zu spät. Für eine Nachnomini­erung müßte ein anderer Vertreter der Eignerseit­e den Posten räumen. Der Aufsichtsr­at werde sich mit dem Thema zu gegebener Zeit beschäftig­en, sagte der Sprecher. Im Umfeld des Unternehme­ns rechnet man damit, daß der Großaktion­är auf eine beschleuni­gte Verringeru­ng der Personalko­sten dringen könnte. Bisheriges­ Ziel der Telekom ist es, sich bis 2008 von 32000 Mitarbeite­rn zu trennen.

Ein Finanzinve­stor für die Telekom, Seite 16

Text: F.A.Z., 25.04.2006­, Nr. 96 / Seite 13
MfG
kiiwii  
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