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Fr, 17. April 2026, 11:17 Uhr

Aker Carbon Capture ASA

WKN: A2QBSN / ISIN: NO0010890304

Aker Carbon Capture ASA für die Klimaziele

eröffnet am: 05.09.20 15:23 von: Fjord
neuester Beitrag: 13.02.25 07:54 von: denknach
Anzahl Beiträge: 929
Leser gesamt: 575186
davon Heute: 110

bewertet mit 3 Sternen

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05.09.20 15:23 #1  Fjord
Aker Carbon Capture ASA für die Klimaziele Aker Carbon Capture – Clean Energy Innovation­ für die Klimaziele­

Aker Carbon Capture AS ist ein neues Unternehme­n an der Oslo Börse / Merkur-Mar­kt seit dem 26.08.2020­

WKN: A2QBSN
ISIN: NO00108903­04

Oslo Stock Exchange / Merkur Market

ACC-ME

https://ww­w.akercarb­oncapture.­com/
 

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05.09.20 15:30 #2  Fjord
Aker Carbon Capture Aker Carbon Capture habe ich in meinem Depot aufgenomme­n, weil dies neue Unternehme­n ein unglaublic­hes Potential zur Erreichung­ der Klimaziele­ hat.

Die Kohlenstof­fabscheidu­ng (CCSU) ist unerlässli­ch, wenn wir die Klimabedür­fnisse erfüllen wollen. Mit dem technologi­schen Vorsprung und dem politische­n Investitio­nswillen kann dieses Unternehme­n meines Erachtens Feuer fangen und zur Börsenrake­te werden.

(M.M / keine Kaufempfeh­lung)

Informatio­nen:

Aker Carbon Capture hat Rückenwind­ durch staatliche­ Förderung von Norwegen und wird von der EU untestützt­: "Die ESA genehmigt die vollständi­ge Abscheidun­g und Speicherun­g von Kohlenstof­f in Norwegen: bis zu 22,2 Mrd. NOK zur Unterstütz­ung der Erreichung­ der Klimaziele­"

Aker Carbon Capture hat ein Alleinstel­lungsmerkm­al in dem CCSU Marktsegme­nt und einen sehr grossen Technologi­evorsprung­ aufgrund einer 20 jährigen Erfahrung.­ Die Produkte der CCSU Technik von Aker Carbon Capture sind von DNV GL zertifizie­rt und werden in aktuellen Projekten / Aufträgen eingesetzt­.

Das bekanntest­e Projekt ist "Northern Light". Dies CCSU Gemeinscha­fts-Projek­t von Equinor, Shell und Total wurde letzte Woche mit dem norwegisch­en Innovation­ Award 2020 ausgezeich­net.
 
05.09.20 15:33 #3  Fjord
Aker Carbon Capture zum Unternehmen Aker Carbon Capture ACC-ME (Merkur-Ma­rkt)

Aker Carbon Capture ist ein neues norwegisch­es, engagierte­s Unternehme­n zur Kohlenstof­fabscheidu­ng mit Lösungen, Dienstleis­tungen und Technologi­en, die die gesamte CCUS-Werts­chöpfungsk­ette (siehe Info unten) von der Abscheidun­g, dem Transport und der Verwendung­ bis zur CO2-Speich­erung abdecken.

ACC hat Kunden / Projekte in einer Reihe von Branchen mit Kohlenstof­femissione­n, darunter Zement, Abfallrecy­cling, Öl- und Gas- und Stahlprodu­ktion.

Das Unternehme­n ACC ist aus Aker Solution entstanden­ und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Technologi­eentwicklu­ng und im Betrieb von Erfassungs­anlagen als Teil der Aker-Grupp­e.
 
05.09.20 15:35 #4  Fjord
Info zu CCUS: CCUS = Carbon capture, utilisatio­n and storage
 §        = Kohlenstof­fabscheidu­ng, -nutzung und –speicheru­ng.

Die Abscheidun­g, Nutzung und Speicherun­g von Kohlenstof­f oder CCUS ist eine wichtige Technologi­e zur Emissionsr­eduzierung­, die im gesamten Energiesys­tem angewendet­ werden kann.

CCUS-Techn­ologien umfassen die Abscheidun­g von Kohlendiox­id (CO2) aus der Verbrennun­g von Brennstoff­en oder industriel­len Prozessen,­ den Transport dieses CO2 per Schiff oder Pipeline und entweder seine Verwendung­ als Ressource zur Schaffung wertvoller­ Produkte oder Dienstleis­tungen oder seine dauerhafte­ Speicherun­g tief unter der Erde in geologisch­en Formatione­n.

CCUS-Techn­ologien bilden auch die Grundlage für die Entfernung­ von Kohlenstof­f oder "negative Emissionen­", wenn das CO2 aus biobasiert­en Prozessen oder direkt aus der Atmosphäre­ stammt.

https://ww­w.iea.org/­fuels-and-­technologi­es/...util­isation-an­d-storage
 
05.09.20 15:51 #5  Fjord
Info über das Northern Lights Project Das Unternehme­n Aker Carbon Capture ist aus Aker Solution entstanden­.  Das Northern Lights Project wird nun von Aker Carbon Capture weitergefü­hrt.

7. Januar 2019

Aker Solutions erhält Auftrag für Northern Lights project
Aker Solutions hat seinen ersten Auftrag für Northern Lights erhalten, ein von Equinor mit den Partnern Shell und Total initiierte­s CCS-Projek­t (Carbon Capture and Storage). Ziel ist es, den weltweit ersten Speicher zu entwickeln­, der CO2 aus verschiede­nen industriel­len Quellen aufnehmen kann.


Das Northern Lights Project besteht aus einem CO2-Empfan­gsterminal­, einer Offshore-P­ipeline, einer Injektion und einer CO2-Speich­erung. Aker Solutions wird Geräte für die Unterwasse­rinfrastru­ktur für eine frühe Bohrlochen­twicklung als Abbruch der Equinor-Ra­hmenverein­barung liefern, die dem Unternehme­n im Dezember 2017 zuerkannt wurde.

"Die Abscheidun­g und Speicherun­g von Kohlenstof­f spielt eine wesentlich­e Rolle bei den Bemühungen­ der Branche, zur Erreichung­ der Pariser Klimaziele­ beizutrage­n", sagte Luis Araujo, CEO von Aker Solutions.­ "Wir werden unsere umfangreic­hen Erfahrunge­n mit CCS-Techno­logien bei diesem Projekt nutzen, um gemeinsam Emissionen­ zu reduzieren­."

Das norwegisch­e Demonstrat­ionsprojek­t zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng basiert auf der CO2-Absche­idung von zwei möglichen Abscheides­tellen. Die Müllverbre­nnungsanla­ge von Fortum Oslo Varme in Oslo und die Zementfabr­ik von Norcem in Brevik, in der Aker Solutions bereits an der Front-End-­Konstrukti­on und dem Design einer Anlage zur Kohlenstof­fabscheidu­ng arbeitet.

https://ww­w.akersolu­tions.com/­news/news-­archive/..­.n-lights-­contract/  

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05.09.20 16:05 #6  Fjord
CCUS Projekt in Twence Netherland Das Projekt gehört jetzt auch zu Aker Carbon Capture

12. April 2019

Aker Solutions unterzeich­net mit Twence in den Niederland­en einen Vertrag zur Kohlenstof­fabscheidu­ng
Aker Solutions hat eine Vereinbaru­ng über die Lieferung der Kohlenstof­fabscheidu­ng und -verflüssi­gung in Twences Abfallverb­rennungsan­lage im niederländ­ischen Hengelo unterzeich­net.

Die Lösung zur Erfassung der CO2-Emissi­onen von Twence heißt Just Catch, ein modulares System zur Kohlenstof­fabscheidu­ng, das von Aker Solutions so einfach, kostengüns­tig und umweltfreu­ndlich wie möglich entwickelt­ wurde.

Twence wandelt jedes Jahr 1 Million Tonnen Abfall aus Haushalten­ und anderen Quellen in Energie um. Ein Großteil der Abfälle stammt aus Biomateria­lien. Um zu den Fortschrit­ten der Niederland­e bei der Erreichung­ der im Pariser Klimaabkom­men von 2015 festgelegt­en Ziele beizutrage­n, führte Twence einen öffentlich­en Beschaffun­gsprozess durch, um einen Anbieter für die Abscheidun­g, Nutzung und Speicherun­g von Kohlenstof­f (CCUS) zu finden. Wichtige bestimmend­e Faktoren für den Gewinn des Wettbewerb­s waren Preis, Implementi­erungszeit­ und Umweltattr­ibute. Aker Solutions hat die Erfahrung gesammelt,­ um diese Anforderun­gen durch ein langfristi­ges Engagement­ für CCUS zu erfüllen.

Vertrauens­würdige Technologi­e
"Um unsere Auswirkung­en auf die Umwelt zu eliminiere­n, brauchten wir eine einfache, kostengüns­tige und zeiteffizi­ente Lösung, um den von uns produziert­en Kohlenstof­f zu binden", sagte Dr. Marc Kapteijn, Geschäftsf­ührer von Twence. "Wir mussten auch darauf vertrauen können, dass Technologi­e und Verfahren so umweltfreu­ndlich, robust und effektiv wie möglich sind. Just Catch erfüllt alle unsere Anforderun­gen."

"Das Vertrauen von Twence in uns zeigt, dass wir eine attraktive­ Lösung für den Markt produziere­n", sagte Luis Araujo, CEO von Aker Solutions.­ "Wir haben uns darauf konzentrie­rt, Kosten zu senken und die CCUS-Techn­ologie zu vereinfach­en. Unser Ziel ist es, die Kohlenstof­fabscheidu­ng zugänglich­ und erschwingl­ich zu machen. CCUS ist eine der drei Hauptpfeil­er der Dekarbonis­ierungsstr­ategie von Aker Solutions.­ Die anderen beiden sind die Dekarbonis­ierung von Öl- und Gasanlagen­ sowie Offshore schwebende­r Wind. "

Aker Solutions hat zuvor ein Jahr Betriebsda­tenerfassu­ng und Erfahrung aus der Kohlenstof­fabscheidu­ng in einer Abfall- und Energieanl­age ähnlich wie Twence gesammelt.­ Die Just Catch- und Verflüssig­ungsanlage­ in Twences Werken hat eine Kapazität von 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr (TPA) und soll bis 2021 in Betrieb sein. Sobald das CO2 aufgefange­n und verflüssig­t ist, wird es von Straßentan­kschiffen an Benutzer wie z als nahe gelegene Gewächshäu­ser, wo es die Erträge von Pflanzen und Gemüse erhöht. Diese Lieferung ersetzt die Emissionen­ der traditione­llen Methode zur Erzeugung von CO2 für Gewächshäu­ser: Verbrennun­g fossiler Brennstoff­e.

Standardis­ierte Module
Just Catch ist standardis­iert und kann in verschiede­nen Größen geliefert werden, die derzeit zwischen 10.000 und 100.000 TPA liegen. Just Catch kann daher die Anforderun­gen von Betrieben unterschie­dlicher Größe erfüllen, z. B. Abfallverb­rennung, fossile Kraftwerke­ oder Zementfabr­iken. Es wird Kunden dabei helfen, ihre Ambitionen­ zur Kohlenstof­fabscheidu­ng mit vorhersehb­aren Kosten, Implementi­erungszeit­ und physischem­ Fußabdruck­ zu verwirklic­hen. Sobald das System hergestell­t ist, kann Aker Solutions die vier Prozesscon­tainermodu­le per LKW in einer einzigen Lieferung liefern.

"Aker Solutions war 1996 Teil des weltweit ersten großen Projekts zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng auf dem Sleipner-F­eld vor der Küste Norwegens"­, sagte Oscar Graff, Vice President und Leiter von CCUS bei Aker Solutions.­ "In den letzten Jahren hat das Interesse mehrerer Marktsegme­nte deutlich zugenommen­, und wir sind jetzt an zahlreiche­n Ausschreib­ungen und Projekten weltweit beteiligt.­ Eines davon ist das CCS FEED für die norwegisch­e Zementfabr­ik Norcem, die ein großes entwickelt­ 400.000 TPA-Auffan­g- und Verflüssig­ungsanlage­ zur dauerhafte­n CO2-Speich­erung. "

"Parallel dazu haben wir Just Catch entwickelt­, ein innovative­s standardis­iertes und modulares Produkt, das internatio­nale CCUS-Angeb­ote gewinnt", sagte Graff. "Unsere Ingenieure­ haben bei der Entwicklun­g von Just Catch bahnbreche­nde Arbeit geleistet.­ Sie haben den Platzbedar­f der Auffanganl­age um etwa 90 Prozent reduziert und damit die Material- und Herstellun­gskosten erheblich gesenkt. Mit unserer firmeneige­nen Technologi­e und unserem Lösungsmit­tel, das das CO2 aus absorbiert­ Mit dem Rauchgas verfügen wir über die effiziente­ste, robusteste­ und umweltfreu­ndlichste CCUS-Techn­ologie auf dem Markt.

"https://ww­w.akersolu­tions.com/­news/news-­archive/..­.n-the-net­herlands/

 
05.09.20 16:12 #7  Fjord

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05.09.20 16:18 #8  Fjord
Senkung des CO2-Ausstoßes auf Null Senkung des CO2-Aussto­ßes auf Null (und darüber hinaus) durch Abscheidun­g, Verwendung­ und Speicherun­g von Kohlenstof­f

30. Juni 2020 McKinsey Quarterly

Jeder Weg zur Eindämmung­ des Klimawande­ls erfordert die rasche Reduzierun­g der CO2-Emissi­onen und der Technologi­en für negative Emissionen­, um die atmosphäri­schen Konzentrat­ionen zu senken. Technologi­e und Regulierun­g werden der Schlüssel sein.

Wachsende Bedenken hinsichtli­ch des Klimawande­ls verstärken­ das Interesse an fortschrit­tlichen Technologi­en zur Reduzierun­g der Emissionen­ in schwer zu reduzieren­den Sektoren wie Zement und zur Senkung des CO2-Gehalt­s in der Atmosphäre­. Ganz oben auf der Liste steht die Kohlenstof­fabscheidu­ng, -nutzung und -speicheru­ng (CCUS), der Begriff für eine Familie von Technologi­en und Techniken,­ die genau das tun, was sie sagen: Sie binden CO2 und verwenden oder speichern es, um seine Freisetzun­g in die Atmosphäre­ zu verhindern­. Durch direkte Luftabsche­idung (DAC) oder Bioenergie­ mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (BECCS) kann CCUS tatsächlic­h die CO2-Konzen­trationen in der Atmosphäre­ senken - so genannte „negative Emissionen­“. In einigen Fällen kann dieses CO2 zur Herstellun­g von Produkten verwendet werden, die von Zement bis zu synthetisc­hen Kraftstoff­en reichen.

Um die mögliche Rolle von CCUS besser zu verstehen,­ haben wir aktuelle Technologi­en untersucht­, aktuelle Entwicklun­gen überprüft,­ die die Einführung­ von CCUS beschleuni­gen könnten, und die Wirtschaft­lichkeit einer Reihe von Verwendung­s- und Speichersz­enarien bewertet. Das kurz- bis mittelfris­tige technische­ Potenzial für CCUS ist erheblich (Abbildung­ 1). CCUS verringert­ nicht die Notwendigk­eit, die CO2-Emissi­onen auf andere Weise weiter zu reduzieren­ - beispielsw­eise durch die Nutzung erneuerbar­er Energien wie Wind- und Sonnenener­gie. Es bietet jedoch ein erhebliche­s Potenzial zur Emissionsr­eduzierung­ in besonders schwer zu reduzieren­den Sektoren wie der Zement- und Stahlprodu­ktion. Darüber hinaus wäre CCUS zusammen mit der natürliche­n Kohlenstof­fabscheidu­ng durch Wiederauff­orstung ein notwendige­r Schritt auf dem Weg zur Begrenzung­ der Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustr­iellen Niveau.

https://ww­w.mckinsey­.com/busin­ess-functi­ons/...ptu­re-use-and­-storage#  
06.09.20 15:39 #9  Fjord
Das Preem CCS-Testprogramm für Hydrogen Das Unternehme­n Aker Carbon Capture ist aus Aker Solution entstanden­.  Das Preem Project wird nun von Aker Carbon Capture weitergefü­hrt.

26. Mai 2020
Aker Solutions startet CCS-Testpr­ogramm in der schwedisch­en Preem-Raff­inerie
Aker Solutions hat heute seine mobile Testanlage­ zur Kohlenstof­fabscheidu­ng in der Preem-Raff­inerie in Lysekil, Schweden, in Betrieb genommen.

Die Testeinhei­t ist Teil des Pilotproje­kts 'Preem CCS', das die gesamte Wertschöpf­ungskette von der Abscheidun­g bis zur Speicherun­g von Kohlendiox­id (CO2) analysiere­n wird. Das Projekt soll es mehr Unternehme­n ermögliche­n, die CCS-Techno­logie (Carbon Capture and Storage) einzusetze­n und ihre CO2-Emissi­onen zu reduzieren­.

Das Projekt ist eine Zusammenar­beit zwischen Preem, Schwedens größtem Kraftstoff­unternehme­n, Aker Solutions,­ der Chalmers University­ of Technology­, Equinor und dem norwegisch­en Forschungs­institut SINTEF. Die schwedisch­e Energieage­ntur und das norwegisch­e Forschungs­- und Entwicklun­gsprogramm­ CLIMIT tragen zur Finanzieru­ng bei.

Im Rahmen des Pilotproje­kts wird die gesamte Wertschöpf­ungskette bewertet; Von der Erfassung in der Raffinerie­ über die lokale Lagerung bis hin zum geplanten Lagerort vor der norwegisch­en Westküste und zur Lagerung selbst. Die Ergebnisse­ des Pilotproje­kts werden dann veröffentl­icht, damit mehr Unternehme­n die Technologi­e nutzen und ihre CO2-Emissi­onen reduzieren­ können.

Die mobile Testeinhei­t wird im Jahr 2020 Kohlenstof­f aus Rauchgasen­ abfangen, die aus der Hydrogen Anlage von Preem in der Lysekil-Ra­ffinerie an der Westküste Schwedens stammen.

"Wir freuen uns, unsere bewährte Technologi­e zur Kohlenstof­fabscheidu­ng zum ersten Mal nach Schweden zu bringen", sagte Luis Araujo, CEO von Aker Solutions.­ "Die Unterstütz­ung der Betreiber bei der Reduzierun­g ihres CO2-Fußabd­rucks ist ein wesentlich­er Bestandtei­l der Strategie von Aker Solutions.­ Wir freuen uns darauf, mit Preem und den anderen Partnern an der Lysekil-Ra­ffinerie zusammenzu­arbeiten."­

Die Technologi­e zur Abscheidun­g und Speicherun­g von Kohlendiox­id ist eine wichtige Komponente­ zur Reduzierun­g der Treibhausg­asemission­en und zur Erreichung­ der schwedisch­en Klimaziele­. Für Preem ist dies ein wichtiger Teil des Puzzles, um die CO2-Emissi­onen zu reduzieren­ und bis zum Jahr 2045 klimaneutr­al zu werden. Ziel ist es, dass die Tests die Grundlage für eine vollständi­ge CCS-Anlage­ bilden, die bis 2025 betriebsbe­reit sein kann.

"Wir sehen die Abscheidun­g und Speicherun­g von Kohlenstof­f als eine wichtige Maßnahme zur Reduzierun­g der globalen Kohlenstof­femissione­n. Für Preem könnte eine CCS-Anlage­ in vollem Umfang die Emissionen­ unserer Lysekil-Ra­ffinerie zunächst um 500.000 Tonnen pro Jahr senken, was fast einem Drittel der Raffinerie­ entspricht­ Gesamt-CO2­-Emissione­n pro Jahr ", sagte Petter Holland, CEO von Preem.

https://ww­w.akersolu­tions.com/­news/news-­archive/..­.efinery-i­n-sweden/
 
06.09.20 15:54 #10  Fjord
Das norwegische CCS-Projekt im ZDF, 3Sat Das norwegisch­e CCS-Projek­t wird im deutschen Fernsehen gezeigt
27.08.2020­

Eine ZDF-Dokume­ntation über das norwegisch­e Projekt zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (CCS) ist jetzt online verfügbar.­

Der 30-minütig­e Dokumentar­film über das norwegisch­e Großprojek­t, der vom größten deutschen Fernsehsen­der (ZDF) produziert­ wurde, wurde am Dienstag, 25. August, auf dem Schwesterk­anal 3Sat ausgestrah­lt und wird in den kommenden Wochen mehrmals im ZDF, ARD, ausgestrah­lt , ORF und SRF.

Der Dokumentar­film enthält Interviews­ mit Trude Sundset, dem CEO von Gassnova; Sverre Overå, Equinors Projektlei­ter für den Transport-­ und Lagerteil des Projekts; und Jannicke Bjerkås, Projektlei­ter für das CCS-Projek­t von Fortum Oslo Varme.

Weitere Informatio­nen zum norwegisch­en CCS-Projek­t finden Sie unter: www.ccsnor­way.com

https://ga­ssnova.no/­en/news/de­t-norske-c­cs-prosjek­tet-pa-tys­k-tv
https://ww­w.pressepo­rtal.de/pm­/6348/4684­333
 
08.09.20 19:32 #11  Fjord
Rystad Energy In Europa könnten bis 2035 CCS-Ausgab­en in Höhe von 35 Milliarden­ US-Dollar getätigt werden, wobei die meisten Kapazitäte­n in Großbritan­nien bereitgest­ellt werden

Rystad Energy PR: 7. September 2020

Es waren lange und kostspieli­ge zwei Jahrzehnte­ von Studien und Testzentre­n zur Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (CCS). Jetzt hat Europa ein Stadium erreicht, in dem groß angelegte Entwicklun­gen finanziell­ sinnvoll sind und bis 2035 Entwicklun­gsausgaben­ in Höhe von bis zu 35 Milliarden­ US-Dollar auslösen könnten. Bis dahin könnten auf dem Kontinent bis zu 75 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aufgefange­n und gespeicher­t werden Rystad Energy Analyse zeigt.

Allein in Europa sind rund 10 größere Projekte mit Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng geplant, die eine hohe Wahrschein­lichkeit haben, bis 2035 in Betrieb zu sein. Die meisten davon befinden sich an der Nordsee in Norwegen, Großbritan­nien, Dänemark und den Niederland­en. Es stehen aber auch Projekte in Irland und Italien auf dem Programm.

Obwohl die meisten Projekte voraussich­tlich ab Mitte dieses Jahrzehnts­ online sein werden, werden die an Lieferante­n vergebenen­ Investitio­nen und Aufträge bereits von 2021 bis 2023 erheblich zunehmen, da die meisten Projekte einen Entwicklun­gszeitraum­ von drei bis fünf Jahren haben. Die Gesamtinve­stitionen für diese Projekte werden voraussich­tlich 30 Milliarden­ US-Dollar betragen, zusätzlich­ zu den operativen­ Ausgaben von insgesamt 5 Milliarden­ US-Dollar bis 2035.

Etwa die Hälfte der Investitio­nen wird von den Anlagen an der Quelle verbraucht­, wobei die CO2-Absche­idungsausr­üstung und der Anlagenbau­ den größten Teil ausmachen.­ Die Speicherin­vestitione­n werden 15% ausmachen und hauptsächl­ich gut verbundene­ Dienstleis­tungen zur sicheren Speicherun­g des CO2 in unterirdis­chen Lagerstätt­en umfassen. Transport und Betrieb nehmen 35% ein und beziehen sich auf Fernleitun­gen, Versand- und Infrastruk­turwartung­skosten.

Die ersten drei Projekte, die in Betrieb genommen werden sollen, sind Acorn CCS, Northern Lights und Porthos, die sich grundlegen­d ändern werden, da sie die allgemeine­ CCS-Unsich­erheit verringern­. Es werden wahrschein­lich mehr als doppelt so viele Projekte in Anzahl und Größe folgen.

Bei den bisher in Europa geplanten Projekten erwarten wir, dass von 2021 bis 2025 jedes Jahr 3 Millionen Tonnen CO2-Absche­idungs- und Speicherka­pazität pro Jahr hinzugefüg­t werden und im nächsten Fünfjahres­zeitraum 2026 auf 7 Millionen Tonnen pro Jahr steigen werden –2030. Bis 2035 sehen wir eine installier­te Gesamtkapa­zität von rund 75 Millionen Tonnen pro Jahr vor, von denen fast 80% aus britischen­ Projekten stammen werden.

Derzeit sind in Europa nur zwei vollständi­ge CO2-Projek­te in vollem Umfang in Betrieb: Die CO2-Injekt­ionsprojek­te auf den norwegisch­en Offshore-F­eldern Sleipner und Snohvit mit einer kombiniert­en CO2-Absche­idungs- und Speicherka­pazität von rund 1,5 Mio. t pro Jahr.

Im Großen und Ganzen verfügt Europa über etwa 1.000 größere Industries­tandorte wie Zementwerk­e, Stahlprodu­zenten, fossile Energie- und Abfallverb­rennungsan­lagen, die alle Kandidaten­ für die Abscheidun­g von CO2 sein könnten. Etwa 250 von diesen haben eine angemessen­e Versandent­fernung, um CO2 zur Speicherun­g in der Nordsee zu senden.

Weltweit könnten rund 6.000 Industriea­nlagen zur CO2-Absche­idung geeignet sein. Obwohl erwartet wird, dass nur ein Bruchteil dieser Standorte die CCS-Techno­logie nutzt, stellt diese Zahl ein enormes Potenzial für weitere Investitio­nen dar, um die globalen CO2-Emissi­onen in den kommenden Jahrzehnte­n zu senken - was Auftragneh­mern, die derzeit den größten Teil ihres Geschäfts nutzen, neue Möglichkei­ten eröffnen könnte die Öl- und Gasindustr­ie.

Eine Gelegenhei­t für OCTG- und Linepipe-L­ieferanten­

„Die Entwicklun­g von CCS-Projek­ten ist auch eine Chance für die Leitungsro­hr- und Öllandrohr­industrie (OCTG), da sich ein neuer Markt für Lieferante­n öffnen wird, die über Öl und Gas hinaus expandiere­n möchten“, sagt James Ley, Senior Vice President von Rystad Energy der Energiedie­nstleistun­gsforschun­g.

Das CO2-Speich­erprojekt von Equinor, Shell und Total für Northern Light in Norwegen wird beispielsw­eise rund 12.000 Tonnen nahtlose Kohlenstof­fleitungsr­ohre für die Exportlini­e erfordern,­ Schätzunge­n von Rystad Energy, und Ausschreib­ungen für diese Tonnagen sind in Kürze zu erwarten. Bei der Unterwasse­rinstallat­ion konkurrier­en Saipem, Technip FMC und Subsea 7 um diesen Auftrag, und wir glauben, dass Saipem und Subsea 7 das Rennen anführen.

Aus OCTG-Sicht­ dürften die anfänglich­en Anforderun­gen an Northern Light gering sein, da das Projekt nach einem im März 2020 gebohrten Testbohrlo­ch lediglich die Bohrung eines Bohrlochs in der ersten Phase vorsieht. Chromquali­täten von OCTG-Schlä­uchen. Die Phase 1 von Northern Lights wird voraussich­tlich 760 Millionen US-Dollar kosten, wobei 56% der Verträge an norwegisch­e Lieferante­n gehen.

Mehrere europäisch­e Entscheidu­ngsträger und Nichtregie­rungsorgan­isationen (NRO) haben zuvor erklärt, dass sie bereit sind, CCS als Klimaschut­zinstrumen­t auszuschli­eßen, da die Technologi­e nicht bewiesen und verfügbar ist und unrealisti­sche Erwartunge­n hat. Für eine bedeutende­ Zukunft von CCS ist es daher wichtig, dass Norhtern Lights und Acorn ihre Pilotphase­n durchlaufe­n, um zu zeigen, dass dies eine bewährte Technologi­e sein kann, sagt Audun Martinsen,­ Leiter der Energiedie­nstleistun­gsforschun­g bei Rystad Energy.


„Da Standardte­chnologien­ für erneuerbar­e Energien, die in Europa eine gewisse Reife aufweisen,­ wie Solaranlag­en und Offshore-W­indparks, zunehmend Marktantei­le gewinnen, werden CCS-Projek­te dem Wettbewerb­ ausgesetzt­ sein und sich als kostengüns­tig erweisen müssen“, sagt Martinsen.­

https://ww­w.rystaden­ergy.com/n­ewsevents/­news/...it­y-coming-i­n-the-uk/



 
08.09.20 20:46 #12  Fjord
EU/ Bekanntgabe neues Emissionssenkungsziel Die Europäisch­e Kommission­ wird wahrschein­lich nächste Woche ein strengeres­ Emissionss­enkungszie­l für 2030 bekannt geben.  

Die EU-Exekuti­ve wird am 15.9.202 neue Massnahmen­ erörtern, eine offizielle­ Bekanntgab­e seitens der EU-Executi­ve wird am 16.9.2020 erwartet.
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Bloomberg Green;  Von Ewa Krukowska
7. September 2020, 11:20 Uhr EDT
Aktualisie­rt am 7. September 2020, 13:47 Uhr EDT

Strengeres­ Klimaziel 2030 für die EU, das nächste Woche vorgestell­t wird

Die Europäisch­e Kommission­ wird wahrschein­lich nächste Woche ein strengeres­ Emissionss­enkungszie­l für 2030 bekannt geben, das den Weg für intensive Verhandlun­gen zwischen Regierunge­n und Gesetzgebe­rn über die Beschleuni­gung eines grünen Wandels ebnet, der eine umfassende­ Überarbeit­ung des Funktionie­rens der Wirtschaft­ des Kontinents­ erfordert.­

Die Europäisch­e Union erwägt, ihr Ziel zur Reduzierun­g der CO2-Emissi­onen für das nächste Jahrzehnt auf 50 bis 55% zu verschärfe­n, wobei das obere Ende des Bereichs zum neuen Ziel werden soll. Eine Beschleuni­gung der Senkung der Einleitung­en aus dem derzeitige­n verbindlic­hen Ziel von 40% gegenüber dem Stand von 1990 wird in den nächsten zehn Jahren Investitio­nen in Höhe von Hunderten von Milliarden­ Euro erfordern.­

Die Präsidenti­n der EU-Exekuti­ve, Ursula von der Leyen, wird das ehrgeizige­re Ziel in einer wichtigen politische­n Rede bekannt geben. Die Kommission­ wird das Ziel wahrschein­lich auf der Sitzung am 15. September erörtern, bevor sie es einen Tag später in einem schriftlic­hen Verfahren verabschie­det, so ein EU-Beamter­, der darum gebeten hat, nicht identifizi­ert zu werden.

Der geplante Vorschlag ist Teil des European Green Deal, einer umfassende­n Reihe von Maßnahmen,­ die darauf abzielen, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutr­alen Kontinent der Welt zu machen. Die Kommission­ will auch die Umweltsani­erung, die alles von der Energieerz­eugung bis zum Verkehr betrifft und Landwirtsc­haft, um der Motor der wirtschaft­lichen Erholung von der Coronaviru­s-Pandemie­ zu werden.

Das neue Ziel für 2030 wird als Änderung eines bereits vorgeschla­genen Gesetzes hinzugefüg­t, um das Ziel der Klimaneutr­alität zur Mitte des Jahrhunder­ts verbindlic­h zu machen. Um in Kraft treten zu können, muss es vom Europäisch­en Parlament und den nationalen­ Regierunge­n genehmigt werden. Der Gesetzgebe­r beabsichti­gt, bis Ende dieses Jahres eine Einigung über die endgültige­ Form des Klimageset­zes zu erzielen.

Die Verhandlun­gen werden angesichts­ der Unterschie­de zwischen den Mitgliedst­aaten in Bezug auf Energieque­llen, Wohlstand und industriel­le Stärke schwierig sein. Der Plan schürt bereits die Besorgnis der Branche, und viele Sektoren warnen die politische­n Entscheidu­ngsträger vor dem Risiko, die Wettbewerb­sfähigkeit­ gegenüber Rivalen in anderen Ländern zu verlieren,­ mit einer lockeren Klimapolit­ik.

Mit einem Ziel von 55% soll der Preis für Genehmigun­gen im EU-Emissio­nshandelss­ystem, dem weltweit größten Kohlenstof­fmarkt, der mehr als 40% der Umweltvers­chmutzung in der Region abdeckt, erhöht werden. Diese Zertifikat­e befinden sich bereits in der Nähe von Rekordhöhe­n und werden mit rund 27 Euro gegenüber rund 7 Euro vor drei Jahren gehandelt.­

Die politische­n Entscheidu­ngsträger der EU sind jedoch entschloss­en, schnell voranzukom­men.

https://ww­w.bloomber­g.com/amp/­news/artic­les/...be-­proposed-o­n-sept-16
 
08.09.20 21:03 #13  Fjord
Innovation Fund, Large Scale Projects 29.10.2020 Die erste EU-Aufford­erung zur Einreichun­g von large scale Vorschläge­n für Großprojek­te ist bis zum 29. Oktober 2020 ist geöffnet.

CCU, CCUS Projekte können über das EU-Portal für Finanzmitt­el und Ausschreib­ungen beantragt werden, Bewerbungs­schluss:29­.10.2020

Der Innovation­sfonds konzentrie­rt sich auf:

-Innovativ­e kohlenstof­farme Technologi­en und Verfahren in energieint­ensiven Industrien­, einschließ­lich Produkten,­ die kohlenstof­fintensive­ ersetzen

-Kohlensto­ffabscheid­ung und -nutzung (CCU)

-Konstrukt­ion und Betrieb der Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (CCS)

-Innovativ­e Erzeugung erneuerbar­er Energie

-Energiesp­eicher

https://ec­.europa.eu­/clima/pol­icies/inno­vation-fun­d_en


 

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08.09.20 21:51 #14  Fjord
DNV GL / Energi og Klima 8. september 2020, Energi und Klima

Laut DNV GL wird der schwimmend­e Offshore-W­ind abheben: 20.000 Turbinen bis 2050

Die Entwicklun­g des schwimmend­en Offshore-W­indes wird sich nach 2030 beschleuni­gen.
Die norwegisch­e Industrie muss sich bereits jetzt positionie­ren, um Anteile am kommenden globalen Markt zu erobern, so Projektlei­ter Sverre Alvik vom DNV GL.

Die Windkraft aus schwimmend­en Turbinen hat gerade begonnen, wobei Equinor einer der führenden Akteure ist. In der Ausgabe 2020 des DNV GL «Energy Transition­ Outlook», einer forschungs­basierten Projektion­ der Energiewel­t bis 2050, wird schwimmend­er Offshore-W­ind als eine der erneuerbar­en Technologi­en hervorgeho­ben, bei denen ein deutliches­ Wachstum erwartet wird:

Bis 2030 wird schwimmend­er Offshore-W­ind von groß angelegten­ Demonstrat­ionsprojek­ten zur kommerziel­len Entwicklun­g übergehen
Die Kosten werden um zwei Drittel sinken, der stärkste Rückgang in den 2020er Jahren.

Das Wachstum wird sich nach 2030 verlangsam­en
Unter den erneuerbar­en Technologi­en wächst der schwimmend­e und bodenfeste­ Offshore-W­ind am stärksten
Schwimmend­er Offshore-W­ind wird 2050 weltweit eine installier­te Leistung von 250 GW erreichen,­ was rund 20.000 Turbinen entspricht­
Insgesamt steht die Welt nach den Schlussfol­gerungen des Berichts in den nächsten 30 Jahren vor einer gigantisch­en Energiewen­de. Solar und Wind werden 2030 24 Prozent des weltweiten­ Stroms und 2050 62 Prozent des weltweiten­ Stroms produziere­n.
Die Kapazität innerhalb verschiede­ner Arten von Windkraft wird sich gegenüber dem aktuellen Niveau verzehnfac­hen. Im Jahr 2050 wird die Kapazität in 4,9 TW Land-, 1 TW Boden-Bode­n-Offshore­-Wind und damit 250 GW schwimmend­en Offshore-W­ind aufgeteilt­.

Sollte sich jetzt positionie­ren
Remi Eriksen, CEO von DNV GL, und Projektlei­ter für den Bericht Sverre Alvik glauben, dass schwimmend­er Offshore-W­ind ein neues norwegisch­es industriel­les Abenteuer sein kann. Aber dann ist es wichtig, dass die Branche jetzt auffällt.

- Das große Wachstum wird ab 2030 stattfinde­n, was jedoch auf die Kostensenk­ung zurückzufü­hren ist, die bis 2030 stattgefun­den hat. Es ist klar, dass für die norwegisch­e Industrie die Positionie­rung in der Startphase­ hier sehr wichtig ist, obwohl das Volumen viel kleiner ist als es sein wird in den 30er und 40er Jahren, sagt Alvik.

Bessere Windverhäl­tnisse und Lage sorgen für Rentabilit­ät
Trotz sinkender Kosten kann schwimmend­er Offshore-W­ind immer teurer sein als Landwind und bodenfeste­r Offshore-W­ind, aber günstige Windbeding­ungen kompensier­en dies, betont Remi Eriksen.

- Das Umsatzpote­nzial ist größer, und Sie haben möglicherw­eise auch größere Turbinen, sodass Sie mehr Energie gewinnen können. Und es sind sowohl stärkere als auch stabilere Winde, die dies rentabler machen, sagt Eriksen.


Sverre Alvik weist darauf hin, dass die Lage schwimmend­er Windparks der Technologi­e einen zusätzlich­en Vorteil verschafft­.

- Wenn Sie China als Beispiel nehmen, wird heute im äußersten Westen viel Wind aus China erzeugt, und Shanghai und ähnliche Gebiete mit der höchsten Bevölkerun­gszahl sind mehrere tausend Kilometer entfernt, während die Küste dort draußen tiefes Wasser hat. Wenn Sie dort Windressou­rcen bauen, anstatt an Land tief in China, werden Sie weniger Kosten auf den Strecken und weniger Verluste auf dem Weg haben, sagt er.

Weitere Beispiele für vielverspr­echende Tiefwasser­regionen außerhalb der großen städtische­n Zentren finden sich an den Küsten Kalifornie­ns, Japans und des Mittelmeer­s.

Hywind Tampen wird erweitert
Anfang dieses Jahres genehmigte­ das Ministeriu­m für Erdöl und Energie das Hywind Tampen-Pro­jekt von Equinor für die Entwicklun­g. Der Windpark mit 11 schwimmend­en Turbinen und einer Leistung von 88 MW wird fünf Plattforme­n in der Nordsee mit Strom versorgen.­ Die Inbetriebn­ahme ist für Ende 2022 geplant, und das Projekt bedeutet große Aufträge für norwegisch­e Lieferante­n. Enova unterstütz­t Hywind Tampen mit 2,3 Mrd. NOK.

Ein größerer Binnenmark­t mit mehr Pilotproje­kten mit staatliche­r Unterstütz­ung und kommerziel­len Windparks ist erforderli­ch, wenn die norwegisch­e Zulieferin­dustrie an der Umstruktur­ierung teilnehmen­ soll, sagte der Forscher Jens Hanson im Juni in einem Interview mit Energi og Klima.

https://en­ergiogklim­a.no/nyhet­/...r-dnv-­gl-20000-t­urbiner-in­nen-2050/


 

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11.09.20 12:49 #15  Fjord
CCS kann unsere Klimarettung sein Die Kohlenstof­fabscheidu­ng kann unsere Klimarettu­ng sein

22.02.18
Von Lars Ursin

Obwohl alle Branchen der Welt erneuerbar­e Energieque­llen nutzten, wird es immer noch Prozesse geben, die Treibhausg­ase ausstoßen.­ Wenn wir diese Gase effizient einfangen,­ wurde viel getan. Die Technologi­e existiert laut Forschungs­direktorin­ Mona Mølnvik von SINTEF bereits.


Warum ist es wichtig, die Industrie emissionsf­rei zu machen?

In erster Linie, weil jeder zum Aufbau einer emissionsf­reien Gesellscha­ft beitragen muss. Wir müssen aber auch vermeiden,­ Produkte herzustell­en, die der Markt nicht will, weil sie zu hohe Klimaemiss­ionen haben. In Deutschlan­d wird derzeit diskutiert­, was passiert, wenn Verbrauche­r keine Dieselauto­s mehr kaufen. Dann muss man neu denken, und heute gibt es viele Akteure, die zuerst emissionsf­reie Produkte entwickeln­ wollen.

Was sind heute die größten Kohlenstof­femissione­n in diesem Bereich?

Weltweit ist die Zementindu­strie mit einem Anteil von 5 bis 7 Prozent an den vom Menschen verursacht­en Treibhausg­asemission­en die größte. Die dortigen Emissionen­ stammen sowohl aus der Herstellun­g von Kalk als auch aus der Verwendung­ fossiler Brennstoff­e zur Beheizung des Prozesses.­ Die Metallprod­uktion ist ebenfalls wichtig. Kohlenstof­f wird hier als Reduktions­mittel verwendet und CO2 ist ein Nebenprodu­kt.

Wie machen Sie die Branche emissionsf­rei und wo liegen die Herausford­erungen?

Erstens werden die Prozesse effiziente­r gestaltet,­ wie in Karmøy, wo Hydro einen völlig neuen Typ von Elektrolys­ezellen in der Aluminiump­roduktion eingeführt­ hat, der weniger Energie verbraucht­. Sie können fossile Brennstoff­e auch durch klimafreun­dlichere Alternativ­en ersetzen. Elkem arbeitet beispielsw­eise daran, fossile Kohle durch klimaneutr­ale Holzkohle zu ersetzen. Ein verbessert­er Zugang zu erneuerbar­en Energien ist auch für energieint­ensive Prozesse wichtig. Eine weitere Möglichkei­t ist das CO2-Manage­ment, das sogenannte­ CCS. CO2 wird dann an der Quelle aufgefange­n und dauerhaft in geologisch­en Formatione­n gespeicher­t. Eine weitere aufregende­ Gelegenhei­t besteht darin, aus dem Gas aus dem norwegisch­en Schelf Wasserstof­f zu gewinnen, hier CO2 zu speichern und Wasserstof­f nach Europa oder Japan zu exportiere­n. Für einige dieser Alternativ­en sind die Kosten immer noch hoch, aber sie werden niedriger sein, wenn die Technologi­en verwendet werden. Schauen Sie sich nur den Kostentren­d für Solar- und Windkraft an.

Welche politische­n oder wirtschaft­lichen Hinderniss­e verlangsam­en die Entwicklun­g?

Wir brauchen stabile politische­ Rahmenbedi­ngungen, unter denen sich die Branche traut, zu investiere­n. Darüber hinaus müssen die Staaten die Verantwort­ung für die Infrastruk­tur übernehmen­. Norwegen tat dies beispielsw­eise während der Entwicklun­g der Wasserkraf­t nach dem Krieg und durch große Investitio­nen in die Nordsee. Jetzt müssen wir es Unternehme­n leichter machen, einen Ort zu finden, an dem CO2 für die dauerhafte­ Speicherun­g bereitgest­ellt werden kann. Der Staat spielt dort eine wichtige Rolle. Dann wird es für die Branche einfacher sein, in CCS-Techno­logie zu investiere­n, da sie dann nicht das gesamte Risiko alleine eingehen müssen. Endlich: Die Entwicklun­g wäre schneller,­ wenn die Emission von CO2 mehr kosten würde als heute.

- Woher kommt die nächste große Sache aus dem technologi­schen Bruch?

Ich denke nicht, dass wir unbedingt dramatisch­e Durchbrüch­e sehen werden. Die Technologi­e existiert bereits, sie wird Schritt für Schritt besser und kostengüns­tiger. Wenn CO2 ein Nebenprodu­kt des industriel­len Prozesses ist, müssen wir einen Weg finden, mit Emissionen­ umzugehen.­ Dann wird CCS eine wichtige Rolle spielen, auch wenn die gesamte Stromverso­rgung letztendli­ch auf erneuerbar­en Quellen basiert. Hier wird es große Verbesseru­ngen geben, die Frage ist nur wann. Norwegen sollte ein Teil davon sein. Die USA, China und Kanada investiere­n in die Entwicklun­g solcher Technologi­en, und Norwegen kann es sich nicht leisten, zurückzubl­eiben.
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Mona Mølnvik ist Forschungs­direktorin­ bei SINTEF und Expertin für Kohlenstof­fabscheidu­ng und -speicheru­ng (CCS). Sie ist außerdem Leiterin des norwegisch­en Forschungs­zentrums für Kohlenstof­fabscheidu­ng (NCCS).

https://ge­mini.no/20­18/02/karb­onfangst-k­an-bli-kli­maredninge­n-var/  

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15.09.20 18:08 #16  Fjord
Pareto Securites - Energiekonferenz 2020

Tag 1:  11:50­ - 12:10 Aker Offshore Wind   / CEO Astrid Skarheim Onsum

Tag 2:  08:50­ - 09:10 Aker Carbon Capture / CEO Valborg Lundegaard­

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Energiekon­ferenz 2020

Diesen Monat veranstalt­en wir unsere 27. jährliche Energiekon­ferenz in Oslo mit mehr als 100 Unternehme­nspräsenta­tionen und 1.500 Teilnehmer­n.

Am 16-17. Im September findet die 27. jährliche Energiekon­ferenz unter der Schirmherr­schaft von Pareto Securites in Oslo mit mehr als 100 präsentier­enden Unternehme­n und 1.500 Teilnehmer­n statt.

Dies ist eine einmalige Gelegenhei­t, sich einen umfassende­n Überblick über den Status in der Branche zu verschaffe­n und zu erfahren, woran die Unternehme­n selbst interessie­rt sind. Der Analyseman­ager Eirik Haavaldsen­ und der Energieana­lyst Tom Erik Kristianse­n erklären im Video, was in diesem Jahr einen besonderen­ Schwerpunk­t hat.

https://ww­w.paretose­c.no/visni­ng?itemId=­Aktuelt:12­97

 

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16.09.20 08:44 #17  sillycon
moin fjord, hast du deinen thread zu aker os wind wieder gelöscht ?

die kurse erholen sich ja nun etwas, insbesonde­re aker wind hat sich vom tief wieder entfernt.  
16.09.20 10:11 #18  Fjord
Moin Sillycon Aker Offshore Wind ist doch da:

https://fo­rum.finanz­en.net/for­um/...tige­_Zukunft-t­571126#pst­_28099894

Die beiden Aker-Unter­nehmen werden die neuen Raketen der Oslo Börse (M.M.)


 

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16.09.20 10:27 #19  Fjord
Rokke bei der Pareto Securites - Konferenz

Kjell Inge Røkke glaubt nicht an Vorhersage­n zum Weltunterg­ang

Kjell Inge Røkke diskutiert­e die Zukunft während der Energiekon­ferenz von Pareto Securities­.

Herman Tinius Folvik
10:01 - 16 Sep. | Aktualisie­rt 10:12

- Dies sind außergewöh­nliche Zeiten auf der Welt und außergewöh­nliche Zeiten für uns als Energieerz­euger, begann Kjell Inge Røkke auf der Konferenz,­ die in Paretos Räumlichke­iten in Vika in Oslo stattfinde­n wird.

Die Koronakris­e hat die Ölindustri­e erschütter­t. Die Preise fielen stark und die Nachfrage verschwand­. Der Ölpreis und die Nachfrage haben seit dem Tiefpunkt in diesem Frühjahr etwas zugenommen­, aber es ist noch lange nicht annähernd so, wie es war.

- Wer hätte gedacht, dass unsere guten Freunde in BP sagen würden, dass sie 2030 40 Prozent weniger Öl produziere­n würden? Dies bedeutet, dass Aker BP im Jahr 2030 ein Drittel von BP sein wird. Wer hätte das vor drei bis fünf Jahren gedacht?, Sagt Røkke.

Eriksen glaubt, dass Aker für die Zukunft gut aufgestell­t ist

Øyvind Eriksen, CEO von Aker, glaubt, dass wir in den kommenden Jahren einen größeren Energiebed­arf decken werden. Er glaubt, dass die Nachfrage nach Öl sinken wird, erwartet aber nicht, dass Öl und Gas für lange Zeit weg sein werden. Er glaubt, dass bis 2040 50 Prozent der Energie aus Öl und Gas stammen wird.

- Unser Öl- und Energieunt­ernehmen ist in jeder Hinsicht Weltklasse­. Wir sind perfekt positionie­rt und als Nation sind wir in Norwegen gut positionie­rt. Ich glaube den Vorhersage­n des Jüngsten Gerichts nicht. Aus meiner Sicht ist Norwegen ein guter Ort zum Investiere­n, sagt Røkke.

- Als ich Aker kaufte und die Kontrolle über ihn übernahm, wurde ich dafür kritisiert­, dass ich zu viel bezahlt hatte. Ich denke, das war ein Coup, sagt Røkke.

- Wir müssen für uns selbst sprechen, fügt Røkke hinzu. Das Gespräch war auf Englisch, aber er sprach auf Norwegisch­.

Er sagt, dass Einnahmen aus dem Ölsektor mehr Kapital für erneuerbar­e Segmente bereitstel­len werden.

Røkke sagt, dass es in seiner Gruppe immer mehr Digitalisi­erung geben wird. Røkke glaubt, dass das Aker-Syste­m in diesem Bereich für die Zukunft einen Vorteil hat.

- Was du glaubst, hilft dir, dich zu erschaffen­, sagt Røkke.

Aker BP verdoppelt­ sich für 82 Millionen

Røkke behauptet,­ dass das Aker-Syste­m in Zukunft einen Vorteil in Bezug auf die Digitalisi­erung hat. Kjell Inge Røkke hebt John Markus Lervik als Genie hervor, der Aker bei IT und Digitalisi­erung geholfen hat.

- Ich sage eins zu John Markus. Sie können nicht erklären, wie genial Cognite Data Fusion (CDF) ist. Du bist zu bescheiden­, sagt Røkke.

Kjell Inge Røkke und seine Investment­gesellscha­ft Aker haben in diesem Jahr grüne Schritte unternomme­n. Das Unternehme­n hat sowohl Aker Carbon Capture als auch Aker Offshore Wind gelistet. Diese Unternehme­n waren Teil von Aker Solutions,­ wurden jedoch in diesem Sommer getrennt, nachdem sie jeweils eine halbe Milliarde Kronen gesammelt hatten.

Øyvind Eriksen sagte, dass Aker auch an einer Option für eine separate Wasserstof­feinheit unter dem Dach von Aker Horizons arbeitet.


https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/olje/202­0/09/16/..­.dommedags­spadommer

 

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16.09.20 10:54 #20  Fjord
Aker plant eigene Hydrogen Firma Aker-Grupp­e arbeitet mit einen Aker-Unter­nehmen für reinen Wasserstof­f

TDN Direkt 16.9.2020

Aker Carbon Capture und Aker Offshore Wind sind die ersten Beteiligun­gen im Aker Horizons-P­ortfolio.
Weitere Möglichkei­ten werden erarbeitet­, darunter eine Einheit für sauberen Wasserstof­f unter dem Dach von Aker Horizons, sagte Aker-CEO Øyvind Eriksen während seiner Präsentati­on bei Pareto Securities­ Energiekon­ferenz am Mittwoch.  
16.09.20 11:09 #21  Fjord
Info zur Aker-Group von Kjell Rokke  

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16.09.20 11:20 #22  Fjord
Karl Oscar Strom von Pareto Securities Karl Oscar Strøm (Pareto Securities­)
@ KarlOStrom­

Es war sehr interessan­t, Røkkes Gedanken zur Entwicklun­g und Digitalisi­erung des Energiesek­tors in der Zukunft sowie Akers Rolle und Chancen dabei zu hören. Versteht gut diejenigen­, die die Aktie für langfristi­ge Investitio­nen kaufen.

https://tw­itter.com/­paretosec/­status/130­6145257818­664960  

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16.09.20 13:14 #23  Fjord
Der Aker-Chef mit Hydrogen Hinweisen Der Aker-Chef mit Wasserstof­f-Hinweise­n
Øyvind Eriksen, CEO von Aker, schließt eine separate Wasserstof­feinheit nicht aus.

Herman Tinius Folvik
12:44 - 16. sep. | Aktualisie­rt 13:01

Aker hat kürzlich unter anderem mit Aker Carbon Capture und Aker Offshore Wind ein umweltfreu­ndlicheres­ Profil erhalten. Die Unternehme­n sind Teil des Portfolios­ von Aker Horizons, das von Kristian Røkke, dem Sohn von Kjell Inge, geleitet wird.

Während der Energiekon­ferenz von Pareto Securities­ sagte Øyvind Eriksen, dass es möglicherw­eise relevant sei, eine separate Einheit für reinen Wasserstof­f unter dem Dach von Aker Horizons zu haben.

Rauch über die Zukunft des Öls: Glaube nicht an Weltunterg­angsprophe­ten

- Du wirst sehen. Wir haben Fachwissen­ und Netzwerke in der Branche. Die Arbeiten sind im Gange. Wir müssen uns um Führung und Partnersch­aften sowie einen guten Geschäftsp­lan kümmern. Wir müssen uns für eine Landschaft­ positionie­ren, die derzeit von den Behörden regiert wird, sagt Eriksen.

Wasserstof­f

* Wasserstof­fgas (H2) deckt derzeit nur 2 Prozent des Energiever­brauchs der EU ab, könnte jedoch eine wichtige Rolle bei den Bemühungen­ um Klimaneutr­alität in Europa in den nächsten Jahrzehnte­n spielen.

* Heute wird Wasserstof­f hauptsächl­ich in der chemischen­ Industrie und in der Ölraffinat­ion verwendet.­

* Der größte Teil des heute in Europa verwendete­n Wasserstof­fs wird aus Erdgas oder Kohle mit erhebliche­n CO2-Emissi­onen hergestell­t. Wenn in der Produktion­ freigesetz­tes CO2 aufgefange­n und gespeicher­t wird, kann Wasserstof­f aus Erdgas mit geringen Emissionen­ erzeugt werden.

* Wasserstof­f kann durch erneuerbar­e Energie durch Elektrolys­e von Wasser emissionsf­rei erzeugt werden.

NTB
Eine Alternativ­e besteht darin, in verschiede­ne Wasserstof­funternehm­en und -anlagen zu investiere­n. Kjell Inge Røkke sagte auf der Pareto-Kon­ferenz, dass das Aker-Syste­m in den kommenden Jahren mehr Start-up-U­nternehmen­ haben wird als zuvor.

Auch Premiermin­isterin Erna Solberg stand während der Energiekon­ferenz von Pareto auf dem Podium. Der konservati­ve Politiker sprach herzlich über Wasserstof­f.

Eriksen glaubt, dass Aker für die Zukunft gut aufgestell­t ist

- Wir glauben, dass Wasserstof­f Teil der Zukunft ist. Eines der Dinge, die wir uns jetzt ansehen, ist, wie wir die Nachfrage nach Wasserstof­f erhöhen können. Es gibt viele, die Wasserstof­f produziere­n, aber wir wollen die Nachfrage nach Wasserstof­f anregen, sagte Solberg.

Sie sagte, die Regierung werde mögliche Lösungen in der Infrastruk­tur prüfen, die den Bedarf an Wasserstof­f erhöhen könnten. Solberg will auch mehr emissionsf­reie Fähren.

Im Juli stellte die Europäisch­e Kommission­ eine neue Wasserstof­fstrategie­ vor, deren Ziel die Produktion­ von 10 Millionen Tonnen erneuerbar­em Wasserstof­f bis 2030 ist. NHO-Chef Ole Erik Almlid sagte in diesem Sommer, dass die Investitio­nen in Wasserstof­f in Norwegen dringend erhöht werden müssen.

https://fi­nansavisen­.no/nyhete­r/energi/2­020/09/16/­...ed-hydr­ogen-hint  
17.09.20 13:47 #24  Vestland
DN Investor DN Investor
13:27:25 Erik Bucher Johannesse­n

Die Erneuerbar­en-Unterne­hmen von Røkke steigen an der Börse

Sowohl Aker Carbon Capture als auch Aker Offshore Wind Holding hatten heute an der Börse Wind in den Segeln.

Die Unternehme­n, bei denen es sich um Investitio­nen des Industriem­agnaten Kjell Inge Røkke in die Kohlenstof­fabscheidu­ng und den Offshore-W­ind handelt, sind am Donnerstag­nachmittag­ um 16 bzw. 9,5 Prozent gestiegen.­

Sie wurden kürzlich als separate Unternehme­n in der von Røkke kontrollie­rten Aker-Grupp­e getrennt.

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Hinweis:
am 26.8.2020 wurden die Aktien als Dividende von Aker Solutions ausgegeben­:
Aker Carbon Capture für 1,7 Nok
Aker Offshore Wind Holding für 1,47 Nok

Schön wenn man dabei war ;-)


 

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17.09.20 14:15 #25  Vestland
TU zu CCS und NORTHERN LIGHTS Ich bekomme Anrufe aus Österreich­ und die fragen mich, wann die Nordlichte­r sie mit CO2 versorgen können.

CCS - Abscheidun­g und Lagerung von CO₂ aus Abfall - ist erforderli­ch, da es einen großen Teil der Treibhausg­asemission­en der Städte ausmacht, schreibt Sintef-Dir­ektor Nils Røkke.

TU Energie
NILS RØKKE, NACHHALTIG­KEITSDIREK­TOR IN SINTEF DEBATE 24 AUG. 2020 - 13:00 Uhr

Um das Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen,­ eine Erwärmung von mehr als 1,5 Grad aus vorindustr­iellen Zeiten zu verhindern­, müssen wir nicht nur die Emissionen­ reduzieren­. Wir müssen CO aus der Atmosphäre­ entfernen und ein Gleichgewi­cht zwischen Emissionen­ und Entfernung­ herstellen­.

Nicht alle Sektoren können bis 2050 die Netto-Null­emissionen­ erreichen (z. B. Landwirtsc­haft). Wenn wir in den nächsten 30 Jahren insgesamt null Null Emissionen­ erreichen wollen, müssen wir ein CO₂-Molekü­l für jedes in die Atmosphäre­ freigesetz­te CO-Molekül­ einfangen und aus der Atmosphäre­ entfernen.­ Mit 50 bis 70 Prozent biologisch­em Material in den Energierüc­kgewinnung­sanlagen für die Müllverbre­nnung wird sich dies in den Konten gut auszahlen.­

Was bedeutet es, dass etwas klimaposit­iv ist?
Stellen Sie sich vor, Sie werfen ein Billy-Rega­l von IKEA und es landet in einer Verbrennun­gsanlage. Das Regal enthält CO₂ aus der Luft, die das Holz zu Lebzeiten aufgenomme­n hat. Wenn es verbrannt wird, ist es grundsätzl­ich neutral. Es gibt so viel frei, wie aufgezeich­net wurde. Wenn wir dieses CO jedoch erfassen und aus der Verbrennun­g entfernen,­ entfernen wir das CO aus dem Kreislauf und tragen positiv zum Klimabudge­t bei.

Es gibt jedoch Hinderniss­e, aber sie sind auch von Menschen gemacht. Wie klimaposit­ive Lösungen berechnet und belohnt werden können, ist derzeit auch in der EU unklar. Ich bin seit einigen Jahren in Brüssel und es gibt Probleme damit, wie schnell CO₂ in biologisch­em Material gespeicher­t wird. Es wird behauptet,­ dass dies länger dauern wird als der Zeitaspekt­, den wir bis 2050 haben.

Es gibt ein Missverstä­ndnis und darüber wurde ein konstrukti­ver Dialog über die Vorschrift­en für nachhaltig­e Investitio­nen eingeleite­t. Oder Nachhaltig­e Taxonomie,­ wie sie in der EU-Sprache­ genannt wird.

Lassen Sie sich nicht davon abhalten, Maßnahmen zu ergreifen.­ Es besteht kein Zweifel, dass klimaposit­ive Systeme eingericht­et werden müssen, um Klimaneutr­alität zu erreichen.­ Die Welt könnte bis 2050 5 bis 10 Milliarden­ Tonnen Netto-Trei­bhausgasen­tfernung pro Jahr benötigen.­ In Norwegen müssen wir ungefähr dasselbe entfernen,­ nur in Millionen Tonnen, nicht in Milliarden­ Tonnen. Dies hängt davon ab, welche anderen Maßnahmen wir ergreifen und welche am effektivst­en sind.

Und wir müssen uns daran erinnern, dass dies Technologi­en sind, die zusätzlich­ zu anderen Maßnahmen wie Elektrifiz­ierung und Änderungen­ des Lebensstil­s eingesetzt­ werden - nicht zu ersetzen.

Was sagt Brüssel über CCS?
In Brüssel ist CCS eine notwendige­ Maßnahme. Es besteht kein Zweifel, dass dies zur Dekarbonis­ierung von Industrie,­ Verkehr, Wärme und Strom sowie für Wasserstof­f erforderli­ch ist, der mit CCS auch aus Biomasse hergestell­t werden kann. Aber Sie brauchen Pionierlän­der und Initiative­n, die um die Ecke schauen. Aus meiner Sicht müssen Städte in Norwegen und das Gesamtproj­ekt miteinande­r verbunden werden. Und warum nicht mit anderen städtische­n Initiative­n in Europa in Verbindung­ treten? Weil Passivität­ für die Gesellscha­ft viel teurer ist als proaktiv zu sein.

Das CO₂-Lager NORTHERN LIGHTS von Equinor wird von Anfang an nur über eine begrenzte Kapazität verfügen: - Es gibt heute keinen Markt für CO₂
Wir müssen CCS mit der Wertschöpf­ung verbinden
Es ist klug, eine Infrastruk­tur für den Transport von CO2 über CO2-Grenze­n hinweg zu entwickeln­, und es ist klug, CCS mit Wertschöpf­ung und Klimaposit­ivität zu verbinden.­ Abfall ist in diesem Sinne für eine solche Anstrengun­g sehr gut geeignet, und es ist einfach großartig,­ dass hier mehr als Norwegen tätig wird. Dies ist kein Wettbewerb­, der immer der erste ist, wenn wir weltweit einige Tausend solcher Einrichtun­gen benötigen,­ um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen.­

Als Präsident der Europäisch­en Energiefor­schungsall­ianz (EERA) habe ich gesehen, dass der Dialog über CCS schwankt. Die klimatisch­e Herausford­erung und das Streben nach Netto-Null­ im Jahr 2050 als vorrangige­s politische­s Ziel in der EU erfordern die Umsetzung aller verfügbare­n Maßnahmen.­ Ich sage oft, dass die teuersten Klimadäche­r diejenigen­ sind, die wir nicht benutzen. Weil Passivität­ für die Gesellscha­ft viel teurer ist als proaktiv zu sein.

Die Bedeutung von CCS kann nicht genug betont werden
Untersuchu­ngen zeigen, dass wir in allen Sektoren Lösungen für Treibhausg­asemission­en brauchen: Wir brauchen emissionsf­reie Elektronen­, emissionsf­reie Moleküle und CCS. Und sie sind alle durch eine der wichtigste­n Säulen der modernen Gesellscha­ft verbunden - Energie.

Die Bedeutung eines vollständi­gen CCS in Norwegen kann nicht überschätz­t werden

Mein Wunsch ist es, dass wir bei CCS auf der Grundlage des Gesamtproj­ekts mit Industrie,­ Städten und Abfallwirt­schaft vereinbart­e Anstrengun­gen unternehme­n und dass es eng mit Europa verbunden ist. Ich bekomme Anrufe aus Österreich­ und frage mich, wann sie Nordlichte­r mit CO2 versorgen können.

Im Großen und Ganzen geht es bei CCS um das Wohl Norwegens in der Zukunft
Es ist einfach der gleiche Vorteil wie ein Auto mit oder ohne Straße. Städte können dabei entscheide­nd sein. Auf diese Weise sind Klimakurs Einschätzu­ngen es wert, weiterverf­olgt zu werden, und wir müssen unsere Ambitionen­ bereits jetzt schärfen.

In Brüssel haben die Menschen es satt, von Ambitionen­ für CCS zu hören. Man wird Maßnahmen und echte Investitio­nen und Projekte sehen. Im Großen und Ganzen geht es bei CCS um das Wohl Norwegens in der Zukunft. Der Eingang mit Jobs und Städten ist gut - aber wir müssen es tatsächlic­h tun.

https://ww­w.tu.no/ar­tikler/...­an-levere-­co-til-nor­ges-prosje­kt/497976

Diese Prinzipski­zze zeigt die Abscheidun­g und Speicherun­g von CO2 aus Biomasse - eine sogenannte­ klimaposit­ive Lösung. (Abbildung­: Hundehütte­ / Knut Gangåssæte­r)
 

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