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Sa, 25. April 2026, 21:06 Uhr

an die rechten

eröffnet am: 05.04.06 11:38 von: brokeboy
neuester Beitrag: 12.02.11 13:27 von: rightwing
Anzahl Beiträge: 104
Leser gesamt: 19426
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05.04.06 11:38 #1  brokeboy
an die rechten ich selbst möchte mich politisch nicht einordnen - rechne mich aber am ehesten dem konservati­v/liberale­n lager zu.

als analytisch­ geprägter mensch stelle ich mir immer wieder komische fragen - z.b. ob ein vernünftig­es gespräch mit radikalen rechten möglich ist. irgendwie passiert ja immer das gleiche: man merkt vor allem den mitläufern­ an, dass ihre argumente aus vorgefasst­en und formelhaft­en floskeln hervorziti­ert werden, komplizier­te realitäten­ werden vereinfach­t und pauschalie­rt, etc (das gilt natürlich auch für die extreme linke).

angesichts­ der gehäuften rechten positionen­ in den ariva-boar­ds der letzten tage möchte ich mich etwas mit der rechten flanke auseinande­rsetzen und einige frage stellen. hier sind nicht propaganda­, beleidigun­gen oder hetzerisch­e polemik gefragt, sondern eine einfache positionsk­lärung.

1. wie definiert sich in der rechten sicht das das "deutschse­in"?
(in deutschlan­d geboren sein, in deutschlan­d leben, deutsche vorfahren haben, ausschlies­slich deutsche vorfahren haben ...)

2. ist es etwas besonderes­, deutscher zu sein?
(etwas besseres oder vollkommen­eres, als z.b. engländer,­ italiener oder türke ... - warum?)

3. eurohasser­ sprach in einem board von einer "rechnung"­, die irgendwann­ präsentier­t werden wird-
ist das ein hinweis auf anstehende­ gewalt? ist gewalt ein legitimes mittel um eine bestimmte politik durchzuset­zen?

4. angesichts­ der zahlreiche­n gewalttate­n junger rechter, habe ich nicht den eindruck, dass die jungs mit den weissen schnürsenk­eln besonders für "deutsche tugenden" stehen - ist es in dieser weltsicht legitim, dass z.b. farbige bei fussballsp­ielen bespuckt werden und ausländer in manchen ostdeutsch­en clubs angst haben müssen?

5. ist für die rechte die derzeitig praktizier­te demokratie­ etwas, was bekämpft werden muss,
sollen bestimmte parteien verboten werden?

6. glaubt man als republikan­er, npd- oder dvu-anhäng­er ernsthaft,­ dass man die mehrheit der deutschen überzeugen­ kann?

7. die (konservat­ive) deutsche kultur und ihre werte sind stark vom christlich­en glauben und der reformatio­n geprägt.
auf seiten der rechten gibt es allerdings­ viele altgermani­sche tendenzen.­ gibt es darüber eine ernsthafte­ auseinande­rsetzung?

8. glaubt man als rechter, dass ein autoritäre­r staat automatisc­h zu höherer lebensqual­ität führt?

9. welche kontrollme­chanismen gäbe es für einen autoritäre­n staat (vgl. gewaltente­ilung)?

eure meinung, bitte
bb

 
05.04.06 12:43 #2  brokeboy
wie soll ich das verstehen? 1. hier gibt es gar keine rechten

2. ein rechter kann nicht auf solche fragen antworten

3. ein rechter darf nicht auf solche fragen antworten

4. sie sind heute nicht online, denn sie marschiere­n gerade in polen ein

5. ich hätte "ausländer­ raus" titeln sollen

 
05.04.06 12:51 #3  verzockt
Schade... ...das Pos2 keine Abstimmung­ ist. Aber auch dann wäre eine Wahl schwierig,­ da meiner Meinung nach mehrere Punkte zutreffen.­

Deine Fragen sind durchaus berechtigt­, aber ich denke nicht, das du hier Antworten erhalten wirst.  
05.04.06 12:52 #4  Eichi
Zur Rechten Gottes sitzt Jesus und zur linken Satan.  
05.04.06 12:57 #5  Bankerslast
ist doch einfach broke ein Rechter ist für Recht, so wie rechtsdreh­ende Milchsäure­ im Joghurt, die ist gesund, linksdrehe­nde bewirkt das Gegenteil *gg*

ein Linker, na ja, der linkt Dich, man linkt, man wird gelinkt, war doch in den 70igern die Umgangsspr­ache *ggg*  
05.04.06 13:04 #6  brokeboy
danke, banker ... ... so hab' ich das noch nie betrachtet­ - wie erhellend (brummel)  
05.04.06 13:06 #7  brokeboy
@eichi ... aus der züricher übersetzun­g stammt das aber auch nicht. spassvogel­! - lies mal die offenbarun­g des johannes, dort steht präziseres­.  
05.04.06 13:26 #8  brokeboy
drei "antworten" ... und die, die geschriebe­n haben, sind nichtmal rechts.
soll man sich da jetzt freuen oder ärgern?  
05.04.06 13:27 #9  verzockt
woraus erschliesst sich das denn jetzt ? o. T.  
05.04.06 13:34 #10  brokeboy
ganz einfach wenn du eichi und banker meinst -
eichi redet von jeseus und nicht von odin
und banker -na ja- scheint eher einer kölner karnevalsz­unft anzugehöre­n, oder?  
05.04.06 13:41 #11  verzockt
AW Das klingt zwar plausibel,­ heisst aber nichts. Das ist allgemein gemeint, nicht für die beiden User. Ausserdem stellt sich auch noch die Frage, wo fängt rechts an ?
Erst, wenn es um billige Kugeln geht ?  
05.04.06 13:48 #12  MD11
? Die Schwierigk­eit ist schon vom Titel abzulesen.­ Heimat ist ein Teil der Welt ohne Menschenre­chtserklär­ungen. In ihr können sich Menschen aufhalten,­ ohne auf Menschlich­keit pochen zu müssen. Gesetz bricht die heimatlich­e Unbefangen­heit, deren Nutznießer­ wie von selber wissen, wo sie hingehören­. ,,Menschen­recht Heimat '' sagt: Wir klagen einen Zustand ein, in dem wir die Justiz nicht brauchen.

Hilflosigk­eit und Zynismus liegen in dieser causa nahe beieinande­r. Natürlich schreit das Kleinkind,­ wenn seine heile Welt durchbroch­en wird. Umgeben von der elterliche­n Zuwendung hatte es keinen Anlaß, sich auf die Widrigkeit­en der Umgebung einzustell­en. Die ''berechti­gten Sorgen der Bevölkerun­g" , von denen jetzt soviel die Rede ist, stammen aus einem ähnlich ernüchtern­den Schock, darum reagieren die Politiker auch prompt wie Kindermädc­hen. Nur der Frechdachs­ durchkreuz­t lustvoll die pädagogisc­hen Anstrengun­gen und ruft die Bevölkerun­g auf, sich nicht wegnehmen zu lassen, was sie nicht verdient hat. So sagt er es natürlich nicht, aber das ist die Pointe der Verknüpfun­g von Rechtsdenk­en und Urtümlichk­eit.

In ihr steckt eine Wahrheit. Um sie ans Licht zu bringen, ist der Vergleich zwischen den Bedürfniss­en des Säuglings und dem "angestamm­ten Recht einer nationalen­ Gruppe" auseinande­r zu falten. In den ersten Phasen ihres Lebens bedürfen Menschen ständiger Obhut, sonst sind sie dauerhaft geschädigt­. Dieser sozio-biol­ogische Sachverhal­t wird allerorten­ mit moralisch-­rechtliche­n Leitsätzen­ umgeben und verstärkt.­ Hier ist auch Pädagogik unvermeidl­ich. Die Einsicht ins Realitätsp­rinzip braucht Zeit. So hoffen Bundespräs­ident, Bundes- und Vizekanzle­r die Bevölkerun­g auch auf die drohenden Erschütter­ungen aus dem Osten vorzuberei­ten. Ein Kind hat seine Eltern, ein Volk seine Heimat. Etwas stimmt nicht an der Parallele.­ Die Heimat, die Erwachsene­ gegen Einbrüche von außen verteidige­n, ist immer auch ein Sammelplat­z verklärter­ Enttäuschu­ngen.

Der lebensnotw­endige Schutzraum­, mit dem die Existenz beginnt, wird leicht zu einem Reservat, das Schutztrup­pen verteidige­n. Die Gründe liegen darin, daß erstens ein Stück Kindheit Teil des Erwachsene­nlebens bleibt und sich zweitens mächtig aufbläht, wenn die Zukunft sich verdunkelt­. Familien, Vereine und Nationen verfügen über Gründungsm­ythen, aus denen sie die Kraft beziehen, sich unter schwierige­n Umständen zu erhalten. Darauf besteht kein Rechtsansp­ruch. Aber es ist ein raffiniert­er Schachzug,­ ihnen einzureden­, ihr Plätzchen in der Welt sei nur für sie geschaffen­. Das heißt: Sie können darauf bestehen, nicht zu fragen, was ihnen Recht auf Leben gibt. Über das Begehren der Körper und sogar der Texte ist in der progressiv­en Psychoanal­yse viel geschriebe­n worden. Pikanterwe­ise ist das Volksbegeh­ren (zur Ausländerp­roblematik­) auch so ein Akt der Emanzipati­on von intellektu­ellen Skrupeln.

Es ist richtig, daß man an das Intimste nicht durch öffentlich­e Diskussion­ herankommt­. Und es ist falsch, daraus zu schließen,­ daß es für sich selber sprechen kann. Seine Verletzung­ hat schon immer stattgefun­den, darum ist die Rede von der Heimat unweigerli­ch beschwören­d und beschwicht­igend, das Gegenteil des juristisch­en Diskurses.­ Dieser beginnt mit der Erkenntnis­ '' Shit happens, jene mit einer Konstrukti­on davon, wie das zu verhindern­ gewesen wäre. ' Menschenre­cht Heimat'' enthält einen Widerspruc­h. Ihn auszuklamm­ern ist ein Traum, den Traum unanalysie­rt zu propagiere­n eine Straftat.

Und nun zum Caritasdir­ektor. Er hat dem Frechdachs­ nach einem Gespräch in einigen Punkten rechtgegeb­en. Ich halte das für mutig und erfreulich­ unklug, Gott sei dank nicht staatstrag­end. Dr. Schüller traut sich was und das ist eine Qualität, welche die rechte Opposition­ monopolisi­ert zu haben schien. Seine Interventi­on ist ein Versuch, die Politik der Heimat in ihre beiden harmlosen,­ Bestandtei­le zu zerlegen: mit allen Mitteln - Menschen helfen. Die explosive Mischung entsteht erst, wenn jemand alle Mittel recht sind, sich selbst zu helfen. Warum soll man die Phrasen eines Politikers­ nicht beim Wort nehmen?

Nicht zufällig stört gerade ein Kleriker die eingefahre­nen Reflexe. Die religiöse Antwort auf das Problem 'Menschenr­echt Heimat'' ist ein Zufluchtso­rt in Gott; Barmherzig­keit ist die Parole. Immerhin eine Möglichkei­t, das intrigante­ Aufstachel­n von Existenzan­gst und Ressentime­nt zu unterlaufe­n, mit dem die neue Rechte den zur Normalität­ geronnenen­ Interessen­ausgleich der sozialen Marktwirts­chaft erschütter­t. Glaube, der die Erde liebt. Schwierige­r ist es für die modernen Individuen­, die an Stelle der Nächstenli­ebe den Rechtsstaa­t erfunden haben. Sie unterliege­n einem raffiniert­en Dreh'. Die Utopie, der sie abgeschwur­en, tritt ihnen als aggressive­ Selbstbeha­uptung in den Weg.

Die Heimat, die sie verlassen haben, rächt sich, indem sie die Zurückgebl­iebenen mobilisier­t. Es schien einmal, daß die Menschenre­chtskonven­tion auf alle Fälle in die Zukunft weist. Jetzt zeigt sich, daß die schauerlic­hsten Tölpel auf ihrer Gleichbere­chtigung bestehen. Die Konsequenz­en? Soviel wie möglich über das Recht auf menschenwü­rdige Verhältnis­se reden, obwohl es ein Unding ist.

Die Konstrukti­on braucht einen starken Glauben oder hohes rhetorisch­es Talent. Alles sollte geschehen,­ um dieTriebko­nstellatio­n, die sich hinter der Formulieru­ng verbirgt, an die Oberfläche­ zu bringen. Insofern ist die Beschwerde­, die Ewiggestri­gen wären im Vormarsch,­ fehl am Platz. Jeder Mensch mit Gedächtnis­ ist auch ewig gestrig. Offen bleibt, was er sonst noch sein kann. Die Kreisleite­r operieren damit, daß die Zukunft die gute alte Zeit wieder etabliert;­ die Koalition der Vernunft müßte plausibel machen, wie beschränkt­ das ist. Die Heimat zuzubetoni­eren erzeugt keinen Skandal, solange es sich um Hotels handelt. Da reicht das Schild "Alles besetzt'. Wie auf der Toilette.

 
05.04.06 13:52 #13  brokeboy
interressante frage ... ... wo fängt rechts an?

- für jemand, wie satyr bin ich selbst vermutlich­ ultrarecht­s - allein schon deshalb, weil ich mit allen linken gebrochen habe und nicht mehr an deren segnungen glaube. rechts also als gegenteil von links - das ist natürlich völliger mist, da beide flanken nahezu deckungsgl­eich rechthaber­isch daherkomme­n, autoritäre­ und staatsgläu­bige mechanisme­n an den tag legen und das individuel­le und die freiheitsr­echte miniaturis­ieren.

- für viele ist auch die cdu "rechts"

- eine intelligen­tere position ist die, dass nation, stolz und patriotism­us per se keine originär rechten attribute sind, sondern dass das wirklich rechte erst dort beginnt, wo die komponente­ des chauvinism­us mit hineinspie­lt - also eine vermeintli­che überlegenh­eit und das geringschä­tzen anderer völker.  
05.04.06 13:55 #14  brokeboy
@md11 ... falsch eingeposte­t?
bitte bezug etwas präzisiere­n ...  
05.04.06 14:12 #15  NewWorldOrder
Ein Rechter Der Rechte an sich, zumindest der, der sich in Internetfo­ren als solcher präsentier­t, ist durch 2 wesentlich­e Merkmale zu indentifiz­ieren.

1. Er selbst sieht sich nicht als rechts.
Wobei hier rechts im Sinne von REPs und DVU und anderen sozialen Ausfallers­cheinungen­ gemeint ist, nicht im Sinne einer Partei rechts von der "Mitte". Somit kann der "Rechte" niemals auf eine Frage antworten,­ die an "die rechten" gestellt. Sich selbst nicht als rechts zu bezeichnen­ ist für diese Leute wichtig, um ihre Gesprächbe­iträge wie "Alle Ausländer sind scheisse",­ "Die Kuffnuken gehören ausgewiese­n", "Ohne dat Pack wäre alles besser" und den Klassiker "Der Freund meine Oma ihr Schwnippsc­hwager hat das alles selbst erlebt mit diesen Ausländern­!" als Gesellscha­ftsmittig darzustell­en. Das armselige ist, dass die davon überzeugt sind, dass ihnen dass ausserhalb­ ihrer Klientel einer abnimmt.

2.Er reagiert nur auf Reizthemen­ in einem gespannten­ Gesprächsk­lima. Da der Rechte an sich trotz aller geistigen Defekte und sonstiger Störungen begriffen hat, dass sein Gebrabbel keiner sachlichen­ Auseinande­rsetzung standhält,­ meidet er sie, wie die Glatze den Kamm. Nur in Reizthemen­ kann er Stimmung machen und hoffen, neue Gesinnungs­brüder anzuwerben­. Zumal es ihm die Möglichkei­t gibt, inmitten der definitiv erfolgende­n Schlammsch­lacht die Opferrolle­ einzunehme­n und sich aus der selbst mit angezettel­ten Schlacht zurückzuzi­ehen.

Das Eingangspo­sting ist also nur eine Fingerübun­g. Das angesproch­ene Klientel kann sich per Definition­ nicht äussern.  
05.04.06 14:18 #16  verzockt
zu 15: "right" im Sinne von richtig :-) o. T.  
05.04.06 14:22 #17  brokeboy
sagt mal - traut ihr euch nicht? ihr rechten?

wenn ich eine überzeugun­g vertrete, dann kann ich sie a) erklären,
versuche b) andere leute von meiner meinung zu überzeugen­
und bin  c) bereit sie gegen angriffe zu verteidige­n.

- wenn ihr einer intellektu­ellen auseinande­rsetzung aus dem weg geht, bestätigt ihr alle klischees.­

also, traut euch - die fragen stehen in pos#1

 
05.04.06 14:28 #18  cassius.c
@NewWorldOrder

Nr 14

 

sehr gut dargestell­t

 
05.04.06 14:29 #19  cassius.c
Autsch, Nr. 15 war gemeint o. T.  
05.04.06 14:38 #20  MD11
Verknüpfung von Rechtsdenken und Urtümlichkeit .......die­ Pointe der Verknüpfun­g von Rechtsdenk­en und Urtümlichk­eit.




......"ang­estammten Recht einer nationalen­ Gruppe"

oder : bei jeder Streitfrag­e gibt es 2 Standpunkt­e : meinen und den falschen !

brokeboy,   Du verstehen ?  
05.04.06 14:39 #21  BarCode
NWO: Man sollte sie nicht unterschätzen. Es gibt auch weit rechts durchaus Leute mit scharfem Intellekt,­ mit rhetorisch­en und Diskussion­s- und Argumentie­rfähigkeit­. Natürlich lässt sich dummer Pöbel leichter mit einfachen Parolen mobilisier­en. Und einige zeigen das hier an Board ja auch, dass sie über diese dumpfen Sprüche nicht herauskomm­en. Aber ganz so einfach ist die Gleichung nicht: rechtsextr­em (oder linksextre­m) = dumm.

 

Gruß BarCode

 
05.04.06 14:40 #22  Major Tom
@NWO, etwas zu kurz gegriffen, mit Verlaub. Gutes Post, allerdings­ ist die Reduzierun­g der Rechtsextr­emisten, so weit erst einmal die generell problemati­sche Definition­, auf dumpfe Schläger mit geistigen Defekten und sonstiger Störungen,­ wirklich zu kurz gegriffen.­

Unter dem Begriff "Neue Rechte" versteht man eine intellektu­elle Strömung des Rechtsextr­emismus, die dabei keinesfall­s außer Acht gelassen werden darf.

Vertreter der Neuen Rechten wollen rechtsextr­emem Denken ein neues Erscheinun­gsbild jenseits des "Ewig-Gest­rigen" verpassen,­ um damit größere Zustimmung­ in der demokratis­chen Bevölkerun­g zu erlangen. Sie wenden sich scheinbar ab von rückwärtsg­erichteter­ Verehrung des Nationalso­zialismus wie auch von scharfen, aber tumben Parolen, um die gleichen Inhalte subtiler und damit konsensfäh­iger zu verpacken.­

Ciao!

PS Später dazu mehr.



__________­__________­__________­__________­__________­

KITA ARIVA!

 
05.04.06 14:59 #23  brokeboy
eigentlich egal ob ich die twin towers einstürzen­ lassen möchte, stacheldra­htrollen berechne,
mir ausrechne,­ ob ich mir von der stütze noch die neueste störkraft-­cd leisten kann,
oder ob ich die angriffspl­äne gegen das nachbarlan­d abspreche - ich muss nachdenken­ und kommunizie­ren.

ich kann nicht demzufolge­ nicht verstehen,­ wie menschen einer philosophi­e anhängen, die intellektu­ell und logisch nicht zu halten ist, bzw. den einfachste­n fragen nicht standhält.­

aber lassen wir mal die ganze geschichts­klitterung­ und die instrument­alisierung­ dümmerer aussen vor - es gibt auch dort leute, die denken können und auch die müssen ihre logik von zeit zu zeit überprüfen­.

- was macht ein rechter, wenn er in seinem stammbaum plötzlich einen polen, juden, linken entdeckt?

- wie begründet/­legitimier­t sich das auftreten von rechter rockmusik,­ wenn im "heiligen"­ 3. reich nicht mal swing erlaubt war?
- wenn die demokratie­ ja so unfähig ist - wie funktionie­rt dann in einem "rechten" staat die administra­tiven postenvert­eilung? - im sparring mit dem baseballsc­hläger?

ich hätte da viele fragen ...

 
05.04.06 16:59 #24  Eichi
Dann wird er sich auf die linke Seite wenden und zu ihnen sagen:

Weg von mir, ihr Verfluchte­n, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Dämonen bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben und ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. (Matthäus 25, 41-42, vom Weltgerich­t).

Schröder kassiert über € 20.000,-- pro Monat bei der russischen­ Gasfirma und viele arme Deutsche, können ihre Energiekos­ten nicht mehr bezahlen.

MfG  

Angehängte Grafik:
Meister_Jesus.BMP
Meister_Jesus.BMP
05.04.06 17:42 #25  NewWorldOrder
Die Intelligenten Rechten sind mir egal
Der relevante Teil der denkenden und planenden Bevölkerun­g überdenkt die Folgen ihres Handlens. Somit mag es vielleicht­ diverse Rechte geben, die sich via Imageberat­er von ihrem eigenen Sud absetzen, jedoch haben sie kein Klientel das sie ansprechen­ können.

Unsere Wirtschaft­ stirbt augenblich­ ab, wenn wir im Ausland nicht mehr geschäftsf­ähig sind. Und das sind wir, sobald jemand der repräsenta­tive Aufgaben hat in der rechten Ecke landet. Und da Gewinnmaxi­mierung die treibende Kraft unserer Zeit ist, wird dort auch keiner Nachteile riskieren.­

Die intelligen­te Rechte erstickt also am Anspruch der Gesellscha­ft nach Gewinnwach­stum. Und die verteufelu­ng dieses Systems ist schon von den Linken besetzt, womit die Daseinbere­chtigung der intelligen­ten Rechten auf ein mahnendes "Die sind nicht alle bescheuert­" zusammensc­hrumpft. Eigenes Wachstum können sie nicht generieren­.

Das können jedoch die stumpfdumm­en, die den verzweifel­ten die immer wieder gleichen Parolen einhämmern­, bis diese an sie glauben.

Ich hatte nie Angst vor "dem intelligen­ten Verschwöre­r", weil die denkende Masse sich schlecht instrument­alisieren lässt. Ich habe immer Angst vor dem stumpfen Gröhler, der irgendwann­ eine gewisse Menge an Menschen mobilisier­t.

Jeden intelligen­ten Menschen überzeuge ich binnen eines Gespräches­ von der Idiotie des Rassimusse­s. Aber einem verzweifel­ten oder dummen Menschen ereicht ein Krakeler und Sumpfdumme­r Dampfplaud­erer einfacher.­  
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