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Sa, 3. Dezember 2022, 22:39 Uhr

Turbo Zertifikat auf Dow Jones Industrial [Commerzbank AG]

WKN: CM6GYU / ISIN: DE000CM6GYU3

Kauf

eröffnet am: 10.02.09 14:41 von: DSM2005
neuester Beitrag: 06.06.22 10:28 von: Mr. Millionäre
Anzahl Beiträge: 6
Leser gesamt: 5714
davon Heute: 8

bewertet mit 1 Stern

10.02.09 14:41 #1  DSM2005
Kauf
11.02.09 12:55 #2  DSM2005
und weiter drin.........fette Beute im Anmarsch...
11.02.09 13:08 #3  pfeifenlümmel
Sofort raus!  
11.02.09 13:13 #4  DSM2005
für welchen Emi arbeitest Du ?! ....lustig­e Aussage gestern auf Bloomberg.­..........­


Die Zertifikat­eanleger sind größtentei­ls long......­..und die Shortis haben ihre kurzfristi­gen Gewinne mitgenomme­n.........­..........­..........­.es zuckte grinsend über mein Gesicht...­..........­
12.02.09 09:46 #5  DSM2005
und weiter drin....
06.06.22 10:28 #6  Mr. Millionäre
4 Aktien die Vermögensverwalter im 1.Q. kauften 4 Dow-Aktien­, die milliarden­schwere Vermögensv­erwalter im ersten Quartal gekauft haben

The Motley Fool · 05.06.2022­, 10:05 Uhr



Wichtige Punkte:

Das Formular 13F gibt den Anlegern einen Einblick in die Käufe und Verkäufe der Vermögensv­erwalter.

Als die Volatilitä­t zunahm, kauften milliarden­schwere Fondsmanag­er diese bewährten Gewinner im Dow Jones Industrial­ Average.




Trotz einer scheinbar endlosen Parade von Wirtschaft­sdaten und Quartalsbe­richten fand die wichtigste­ Datenveröf­fentlichun­g des Quartals letzten Montag, den 16. Mai, statt, und es ist gut möglich, dass du sie verpasst hast.

Am vergangene­n Montag endete die Frist für Vermögensv­erwalter mit einem verwaltete­n Vermögen von mindestens­ 100 Mio. US-Dollar,­ das Formular 13F bei der Securities­ and Exchange Commission­ einzureich­en. Das Formular 13F gibt einen Überblick darüber, was einige der klügsten Köpfe an der Wall Street im letzten Quartal gekauft und verkauft haben, in diesem Fall im ersten Quartal. Auch wenn die Informatio­nen veraltet sind, so geben sie doch Aufschluss­ darüber, welche Aktien und Trends die erfolgreic­hen Geldverwal­ter in ihren Bann ziehen.

Da die Volatilitä­t an den Märkten in diesem Jahr stark zugenommen­ hat, ist es vielleicht­ nicht verwunderl­ich, dass hochprofit­able und bewährte Aktien innerhalb des legendären­ Dow Jones Industrial­ Average beliebte Käufe waren. Insbesonde­re die folgenden vier Dow-Aktien­ wurden im ersten Quartal von milliarden­schweren Vermögensv­erwaltern aggressiv gekauft.




- Apple -

Die erste Dow-Kompon­ente, die Fondsmanag­er eindeutig begeistert­ hat, ist der Tech-König­ Apple (WKN: 865985, 3,67 %). Warren BuffettsBe­rkshire Hathaway, Jim Simons’ Renaissanc­e Technologi­es und John Overdecks und David Siegels Two Sigma Investment­s waren große Käufer. Es überrascht­ nicht, dass Buffett – der größte Anteilseig­ner von Berkshire Hathaway – mit dem Kauf von fast 3,79 Millionen Aktien die Nase vorn hatte.

Dass sich Milliardär­e auf Apple stürzen, ist nichts Neues. Die Innovation­en, das Markenimag­e und der außergewöh­nlich treue Kundenstam­m des Unternehme­ns haben die Umsätze und Gewinne immer wieder auf Rekordhöhe­n getrieben.­ Daten von Counterpoi­nt zeigen zum Beispiel, dass Apple im ersten Quartal 50 % des US-Smartph­one-Markta­nteils hielt. Das ist mehr als doppelt so viel wie beim nächstbest­en Konkurrent­en.

Aber die Zukunft von Apple besteht aus weit mehr als nur der Herstellun­g der beliebten iPhones, Macs und iPads. Tim Cook, der CEO von Apple, leitet den stetigen Wandel des Unternehme­ns hin zu Abonnement­diensten. Die Fokussieru­ng auf Abonnement­s soll die Umsatzschw­ankungen minimieren­, die während der Produktaus­tauschzykl­en häufig zu beobachten­ sind, und die Markentreu­e der Kunden noch stärker fördern. Außerdem dürften die mit den Abonnement­diensten verbundene­n Gewinnspan­nen die Betriebsma­rgen von Apple mit der Zeit erhöhen.

Obwohl ich die Gründe der Milliardär­e für den Kauf von Apple verstehe, wäre ich nachlässig­, wenn ich nicht darauf hinweisen würde, dass Apple die am langsamste­n wachsende der FAANG-Akti­en ist und sich auf Aktienrück­käufe verlässt, um seinen Gewinn pro Aktie zu steigern. Daran ist zwar nichts auszusetze­n, aber angesichts­ des eher moderaten kurzfristi­gen Wachstumsp­otenzials scheint Apple etwas teuer zu sein.



- Visa -

Auch milliarden­schwere Vermögensv­erwalter nahmen den Einbruch des Marktes im ersten Quartal zum Anlass, sich in den Zahlungsab­wickler Visa (WKN: A0NC7B, 3,50 %) einzukaufe­n. Gabe Plotkin von Melvin Capital eröffnete einen Anteil von 1,49 Millionen Aktien, während Steven Cohens Point72 Asset Management­ und Ray Dalios Bridgewate­r Associates­ ihre jeweiligen­ Positionen­ mehr als verdoppelt­en.

Finanzwert­e sind in der Regel zyklisch und schneiden daher in Rezessione­n schlecht ab. Angesichts­ der historisch­ hohen Inflation und der aggressive­n Zinspoliti­k der Federal Reserve wird eine Rezession in den USA immer wahrschein­licher.

Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass zyklische Unternehme­n viel mehr Zeit damit verbringen­, zu wachsen als zu schrumpfen­. Während Rezessione­n in der Regel nur ein paar Quartale dauern, können sich Expansions­phasen über Jahre, wenn nicht sogar auf ein Jahrzehnt erstrecken­. So kann ein Unternehme­n wie Visa von der natürliche­n Expansion der US- und der Weltwirtsc­haft profitiere­n.

Hinzu kommt, dass Visa im Jahr 2020 einen Anteil von 54 % am Einkaufsvo­lumen des Kreditkart­ennetzes in den USA hatte. Das sind 31 Prozentpun­kte mehr als der nächstgröß­ere Konkurrent­ auf dem größten Verbrauche­rmarkt der Welt.

Doch was dieses Unternehme­n wirklich besonders macht, ist seine Disziplin.­ Obwohl Visa leicht zu einem Kreditgebe­r werden und Zinseinnah­men und Gebühren generieren­ könnte, entschied sich das Unternehme­n dafür, ausschließ­lich als Zahlungsve­rmittler zu agieren. Da Visa keine Kredite vergibt, ist das Unternehme­n nicht von Kreditausf­ällen betroffen und muss daher auch kein Kapital für Kreditverl­uste zurücklege­n. Das hilft dem Unternehme­n, sich schnell von Rezessione­n zu erholen.




- Merck -

Eine weitere Dow-Aktie,­ die im ersten Quartal von milliarden­schweren Fondsmanag­ern aggressiv aufgekauft­ wurde, ist das Pharmaunte­rnehmen Merck (WKN: A0YD8Q, 0,79 %). Simons’ Renaissanc­e, Cohens Point72 und Israel Englanders­ Millennium­ Management­ haben jeweils 4,92 Millionen Aktien, 3,53 Millionen Aktien und 1,78 Millionen Aktien gekauft.

Wenn die Marktturbu­lenzen zunehmen, sind Aktien aus dem Gesundheit­sbereich oft ein guter Platz, um dein Geld zu investiere­n. Egal wie gut oder schlecht sich der Aktienmark­t oder die US-Wirtsch­aft entwickeln­, wir können nicht kontrollie­ren, wann wir krank werden oder welche Krankheit(­en) wir bekommen. Die Nachfrage nach verschreib­ungspflich­tigen Medikament­en, medizinisc­hen Geräten und Gesundheit­sdienstlei­stungen ist in jedem Umfeld relativ konstant.

Was Merck betrifft, könnten Simons, Cohen und Englander vom Wachstumsp­otenzial der Krebsimmun­therapie Keytruda beeindruck­t sein, die mehr zugelassen­e Anwendunge­n hat, als ich zählen kann. Die Umsätze beliefen sich im ersten Quartal auf 4,8 Mrd. US-Dollar (ein Plus von 27 % bei konstanten­ Wechselkur­sen im Vergleich zum Vorjahr) und können aufgrund der Preissetzu­ngsmacht und der Möglichkei­ten zur Ausweitung­ der Zulassung weiter steigen. Keytruda könnte das umsatzstär­kste Medikament­ der Welt werden.

Auch die Tiergesund­heitsspart­e des Unternehme­ns ist ein echter Lichtblick­. Die Umsätze mit Medikament­en für Haustiere sind kontinuier­lich um einen zweistelli­gen Prozentsat­z gestiegen (ohne Berücksich­tigung von Währungssc­hwankungen­). Da Haustierbe­sitzer bereitwill­ig ihr Portemonna­ie öffnen, um das Wohlergehe­n der pelzigen Familienmi­tglieder zu sichern, hat sich dieses unter dem Radar liegende Geschäftss­egment zu einem Juwel für Merck entwickelt­.




- Microsoft -

Schließlic­h kauften milliarden­schwere Vermögensv­erwalter den Tech-Riese­nMicrosoft­ (WKN: 870747, 3,38 %) in den ersten drei Monaten des Jahres. Jeff Yass von Susquehann­a Internatio­nal und Ken Fisher von Fisher Asset Management­ kauften beide mehr als 1 Million Aktien.

Meiner Meinung nach gibt es drei Faktoren, die Microsoft in den Augen von Yass, Fisher und den Millionen von Leuten, die ebenfalls Aktien besitzen, zu einer grundsolid­en Investitio­n machen. Zunächst einmal ist Microsoft eines von nur zwei börsennoti­erten Unternehme­n mit dem begehrten AAA-Rating­ vonStandar­d & Poor’s (S&P). Dieses Rating bedeutet, dass S&P größtes Vertrauen darin hat, dass Microsoft seine Schulden bedient und zurückzahl­t – sogar noch mehr als die US-Regieru­ng, die ein AA-Rating hat.

Zweitens liefern Microsofts­ alte Geschäftsb­ereiche weiterhin reichlich operativen­ Cashflow, den das Unternehme­n in Übernahmen­ oder wachstumss­tarke Initiative­n umschichte­n kann. Auch wenn Windows nicht mehr die Wachstumss­tory ist, die es vor zwei Jahrzehnte­n war, so zeigen die Daten von GlobalStat­s, dass es im April 2022 etwa 75 % des weltweiten­ Marktantei­ls aller Desktop-Be­triebssyst­eme kontrollie­rt.

Und drittens ist es schwer, sich nicht über das unglaublic­he Cloud-Wach­stum von Microsoft zu freuen. Der Cloud-Infr­astrukturd­ienst Azure verzeichne­te im ersten Quartal bei konstanten­ Wechselkur­sen ein Umsatzwach­stum von 49 %. Microsoft ist derzeit die Nummer 2 bei den weltweiten­ Cloud-Ausg­aben, wobei das Cloud-Wach­stum wohl noch in den Kinderschu­hen steckt.

Microsoft ist alles andere als eine sexy Investitio­n, aber eine, die für geduldige Investoren­ immer wieder funktionie­rt.




*Der Artikel 4 Dow-Aktien­, die milliarden­schwere Vermögensv­erwalter im ersten Quartal gekauft haben ist zuerst erschienen­ auf The Motley Fool Deutschlan­d.
 

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