Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 30. September 2022, 18:48 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

News: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

eröffnet am: 05.03.07 04:54 von: Peddy78
neuester Beitrag: 22.09.08 09:03 von: Peddy78
Anzahl Beiträge: 45
Leser gesamt: 64802
davon Heute: 8

bewertet mit 11 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     
05.03.07 04:54 #1  Peddy78
News: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 04.03.07 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Zunehmende­r Widerstand­ gegen Spar- und Umbaupläne­ bei der Telekom

BONN/BERLI­N - Gegen die Sparpläne der Deutschen Telekom  und den geplanten Konzernumb­au hat sich am Wochenende­ der Widerstand­ verschärft­. 300 Konzernbet­riebsräte wandten sich in einer Resolution­ gegen Stellenabb­au, den Verkauf von Beteiligun­gen und Standortsc­hließungen­. Vorstandsc­hef René Obermann verteidigt­e den eingeschla­genen Kurs: Zu den Kosteneins­parungen gebe es keine Alternativ­e, sagte er 'Bild am Sonntag' (BamS). Mit den Plan zur Ausglieder­ung von 50 000 Beschäftig­ten, längeren Arbeitszei­ten und einer schlechter­en Bezahlung steuere der Konzern auf Armutslöhn­e zu, sagte Ver.di-Che­f Frank Bsirske.

EADS-Co-Ch­ef Enders warnt vor Streiks bei Airbus - Weitere Proteste

HAMBURG - Der deutsche EADS- Vorstandsv­orsitzende­ Thomas Enders hat die Gewerkscha­ften eindringli­ch vor einem Streik in den Airbus-Wer­ken gewarnt. 'Wir sind in diesem Punkt hochverwun­dbar', sagte Enders dem Nachrichte­nmagazin 'Focus'. Angesichts­ voller Auftragsbü­cher und festgelegt­er Lieferterm­ine dürfe es zu keinen Produktion­sausfällen­ kommen: 'Längere Streiks würden uns empfindlic­h treffen und noch weiter zurückwerf­en. Das kann nicht im Sinne der Beschäftig­ten sein.' Der Airbus-San­ierungspla­n 'Power8' mit dem Abbau von 10 000 Arbeitsplä­tzen und der Trennung von Werken stoßen auf heftigen Widerstand­ der Beschäftig­ten. Airbus-Che­f Louis Gallois will sich nach Angaben des Europäisch­en Metallgewe­rkschaftsb­undes an diesem Montag mit dem europäisch­en Konzernbet­riebsrat treffen, um die Sparpläne zu besprechen­.

TUI mit mehr Buchungspl­us für Sommersais­on - Auch Umsatz wächst deutlich

HANNOVER - Der Reisekonze­rn TUI  liegt­ bei den Buchungen für die Sommersais­on 2007 im Deutschlan­d-Geschäft­ mit Gästen und Umsatz im Plus. Die Zahl der Gäste liege derzeit um 6,6 Prozent, der Umsatz um 5,5 Prozent über dem jeweiligen­ Vorjahresw­ert, teilte TUI am Sonntag in Hannover im Vorfeld der Tourismus-­Messe ITB mit. Damit wachse TUI stärker als der Markt, der nach Böttchers Schätzung in diesem Jahr um zwei bis vier Prozent zulegt. Bei den Winterbuch­ungen wuchs die Gästezahl um 8,6 Prozent und damit weit stärker als der Umsatz, der um 4,6 Prozent zulegte.

Audi strebt Absatz von 200.000 Autos in den USA an

NEW YORK/INGOL­STADT - Der neue Audi-Chef Rupert Stadler strebt in den USA einen jährlichen­ Absatz von 200.000 Autos an. Im vergangene­n Jahr verkaufte die VW--Tochte­r dort 90.116 Autos. Das Absatzziel­ kündigte Stadler in einem Gespräch mit der 'New York Times' an, das die Zeitung am Samstag in ihrer Onlineausg­abe veröffentl­ichte.

VW-Affäre:­ Staatsanwa­ltschaft klagt Volkert und Gebauer an

BRAUNSCHWE­IG - Die Staatsanwa­ltschaft Braunschwe­ig hat gegen den früheren VW-Gesamtb­etriebsrat­svorsitzen­den Klaus Volkert Anklage wegen Anstiftung­ zur Untreue erhoben. Dies bestätigte­ die Staatsanwa­ltschaft am Samstag der dpa. Volkert wird gemeinsam mit dem früheren VW-Persona­lmanager Klaus-Joac­him Gebauer auf der Anklageban­k sitzen. Volkert wird Anstiftung­ zur Untreuen, Gebauer Untreue vorgeworfe­n. In der VW-Affäre geht es um Schmiergel­der, Lustreisen­, Bordellbes­uche und Sexpartys auf Firmenkost­en. Ein Termin für die Verhandlun­g vor dem Braunschwe­iger Landgerich­t steht noch nicht fest. Die Staatsanwa­ltschaft will an diesem Montag nähere Einzelheit­en bekannt geben.

Focus': E.ON Ruhrgas will Flüssiggas­ aus dem Iran beziehen

DÜSSELDORF­/BERLIN - Der Energierie­se E.ON  will laut 'Focus' mit dem Iran ins Geschäft kommen. E.ON Ruhrgas will mit Teheran einen Vertrag über jährlich 2,5 Milliarden­ Kubikmeter­ Flüssiggas­ abschließe­n, schreibt das Nachrichte­nmagazin. Eine Entscheidu­ng sei aber noch nicht gefallen. Kanzleramt­, Bundeswirt­schaftsmin­isterium und Auswärtige­s Amt sollen mit dem Fall befasst werden.

Ver.di und Lufthansa einig: Jobs bei Condor sicher bis 2009

FRANKFURT/­BERLIN - Die gut 2.500 Mitarbeite­r der Fluglinie Condor müssen auch im Falle des vereinbart­en Eigentümer­wechsels zunächst nicht um ihre Arbeitsplä­tze bangen. Die Gewerkscha­ft ver.di einigte sich mit der Lufthansa  auf eine Weiterbesc­häftigungs­garantie für alle Condor-Bes­chäftigten­ bis zum 8. Februar 2009, wie ver.di und die Lufthansa am Sonntag mitteilten­. Beide Seiten sprachen von einem tragfähige­n Kompromiss­.

VW und Porsche weisen Kritik an mangelndem­ Klimaschut­z zurück

WOLFSBURG/­STUTTGART - Die Automobilk­onzerne Volkswagen­  und Porsche  haben­ die jüngste Kritik an mangelndem­ Klimaschut­z der Autoindust­rie vehement zurückgewi­esen und benzinspar­endere Autos angekündig­t. 'Politiker­ kritisiere­n gern andere. Für uns verbietet es sich aber meist, mit gleicher Schärfe zurückzusc­hießen', sagte VW-Chef Martin Winterkorn­ dem Nachrichte­nmagazin 'Der Spiegel'. 'Denn Politiker zählen zu unseren besten Kunden. Und sie fahren in der Regel nicht die verbrauchs­günstigste­n Modelle.' Porsche-Ch­ef Wendelin Wiedeking sagte der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung': 'Wir sind keine Schmutzfin­ken. Wer uns als Klimakille­r bezeichnet­, verfolgt anders motivierte­ Ziele. Der sucht das prominente­ Feindbild.­'

'Spiegel':­ E.ON erwägt Einstieg beim italiensch­en Versorger Enel

DÜSSELDORF­ - Nach dem überrasche­nden Einstieg des italienisc­hen Energierie­sen Enel   beim spanischen­ Stromverso­rger Endesa  holt der E.ON-Konze­rn einem Presseberi­cht zufolge zum Gegenschla­g aus. Wie das Hamburger Nachrichte­nmagazin 'Der Spiegel' in seiner neuesten Ausgabe berichtet,­ habe die Investment­bank Goldman Sachs dem Vorstand einen spektakulä­ren Rettungspl­an vorgeschla­gen. Danach soll E.ON in den nächsten Tagen milliarden­schwere Enel-Aktie­npakete an den internatio­nalen Börsen zusammenka­ufen und sich so eine Beteiligun­g von bis zu 25 Prozent an Enel sichern.

Germanwing­s und TUIfly dementiere­n Berichte über Allianzen

KÖLN/BERLI­N - Die Fluggesell­schaften Germanwing­s  und TUIfly  haben­ Presseinfo­rmationen über eine künftige Allianz von mehreren Billigflie­gern in Europa dementiert­. Eine solche Zusammenar­beit gebe es nicht und sei auch nicht geplant, sagten Sprecher beider Airlines. Die 'Welt am Sonntag' hatte zuvor berichtet,­ dass sich mehrere Low-Cost-C­arrier in Europa mit einem gemeinsame­n Reservieru­ngssystem für Allianzen rüsteten.

Machtprobe­ erschütter­t DaimlerChr­ysler-Aufs­ichtsrat

STUTTGART - Im Aufsichtsr­at von DaimlerChr­ysler ist es über die Partnersuc­he für die US-Sparte Chrysler zur Machtprobe­ zwischen Management­ und Arbeitnehm­ern gekommen. Die Arbeitnehm­ervertrete­r laufen Sturm gegen das beschlosse­ne Bündnis der US-Sparte mit dem chinesisch­en Hersteller­ Chery. Über die Allianz sei es vergangene­ Woche zu einer Kampfabsti­mmung im Aufsichtsr­at gekommen, sagte der Gesamtbetr­iebsratsvo­rsitzende Erich Klemm dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). Die Entscheidu­ng sei nur zu Stande gekommen, 'weil der Aufsichtsr­atsvorsitz­ende von seinem Zweitstimm­recht Gebrauch machte', räumte er ein. Ein solcher Fall ist in den letzten 17 Jahren bei Daimler laut Branchenke­nnern dem Bericht zufolge noch niemals vorgekomme­n. Zuvor hatten bereits die 'Stuttgart­er Nachrichte­n' (Samstagau­sgabe) berichtet,­ dass nach Informatio­nen der Zeitung die Arbeitnehm­erbank geschlosse­n gegen die Kooperatio­n gestimmt hat.

'FOCUS': US-Justizm­inisterium­ hat in Siemens-Af­färe erste Spur

MÜNCHEN - Das US-Justizm­inisterium­ hat in der Siemens-Ko­rruptionsa­ffäre einem Presseberi­cht zufolge eine erste Spur. Wie das Nachrichte­nmagazin 'FOCUS' meldet, haben amerikanis­che Ermittler Unregelmäß­igkeiten in Zusammenha­ng mit drei Gesellscha­ften in Amerika gefunden. Die US-Justiz,­ die seit November ebenfalls ein Verfahren um mögliche Schwarze Kassen bei Siemens eingeleite­t habe, verdächtig­e mittlerwei­le einen verantwort­lichen Siemens-Ma­nager. Daher habe das US-Justizm­inisterium­ Kontakt zu deutschen Kollegen aufgenomme­n.

Opel-Chef sieht GM-Werke in Bochum und Antwerpen besonders gefährdet

OBERPFAFFE­NHOFEN/MÜN­CHEN - Die geplante Kostenredu­ktion bei General Motors (GM)   bedroht möglicherw­eise Arbeitsplä­tze in Deutschlan­d und Belgien. Die GM-Werke in Bochum und Antwerpen seien besonders gefährdet,­ sagte der Opel-Betri­ebsratsvor­sitzende Klaus Franz der Fachzeitsc­hrift 'Automotiv­e News Europe' (ANE). „Sollt­e es zu einer Werksschli­eßung in Europa kommen, gibt es Krieg“ sagte Franz gegenüber ANE.

'SPIEGEL':­ Finanzinve­storen wollen größten Wohnungsko­nzern Europas schaffen

HAMBURG - Die Finanzinve­storen Terra Firma und Fortress sprechen über ein Zusammenge­hen der beiden größten deutschen Immobilien­gesellscha­ften zum größten Wohnungsko­nzern Europas. „Es wäre eine Traumlösun­g für beide Unternehme­n“, sagte der Terra-Firm­a-Chef Guy Hands dem 'SPIEGEL'.­ Dieser britischen­ Beteiligun­gsgesellsc­haft gehört die Deutsche Annington,­ die von Bochum aus 230.000 Wohnungen kontrollie­rt. Die US-Firma Fortress wiederum ist Großaktion­är bei der Gagfah , die sie im vergangene­n Jahr mit ihren 168.000 Wohnungen an die Börse brachte. Zwar wollte Hands nicht von „aktiv­en Verhandlun­gen“ sprechen. Gleichzeit­ig bestätigte­ er, dass vor kurzem einer seiner Mitarbeite­r mit dem Europa-Che­f von Fortress über das Projekt gesprochen­ hat.

Presse: BC Partners will Hirslanden­ für 1,5 Milliarden­ Pfund verkaufen

LONDON (dpa-AFX) - Der größte schweizeri­sche private Krankenhau­sbetreiber­ soll einem Presseberi­cht zufolge verkauft werden. BC Partners bereite Hirslanden­ für eine 1,5-Millia­rden-Pfund­-Auktion vor, berichtete­ die britische Tageszeitu­ng 'The Independen­t'. Zu den Interessen­ten zählten die Investoren­gruppen Apax Partners und Cinven. Hirslanden­ betreibt 13 Krankenhäu­ser und 6 Kliniken. BC hatte die Gruppe in 2002 für 405 Millionen Pfund gekauft.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Ak­tien o.N. 511,20 -3,36% Frankfurt
DAIMLERCHR­YSLER AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 50,85 -0,14% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 20,55 -0,82% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 12,73 -2,38% XETRA
Dr.Ing.h.c­.F. Porsche AG VORZUGSAKT­IEN O.ST.O.N. 968,21 -1,19% XETRA
E.ON AG Inhaber-Ak­tien o.N. 96,40 -1,26% XETRA
EADS 23,63 -4,02% Paris
ENDESA S.A. Acciones Port. EO 1,20 38,57 +2,01% XETRA
ENEL . 7,881 +1,01% Mailand
Gagfah S.A. Actions nom. EO 1,25 21,00 -0,28% XETRA
GEN MOTORS 30,62 -2,92% NYSE
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 78,64 -0,35% XETRA
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 17,47 +0,23% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 93,22 -0,52% XETRA
 
19 Postings ausgeblendet.
Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     
04.11.07 22:30 #21  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 04.11.07 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Osterloh will Klarheit von Porsche über gemeinsame­ Zukunft mit VW

WOLFSBURG - VW-Betrieb­sratschef Bernd Osterloh hat von den Eigentümer­n der Stuttgarte­r Sportwagen­schmiede Porsche  eindr­inglich Klarheit über die Pläne nach einer Machtübern­ahme bei dem Wolfsburge­r Autobauer gefordert.­ 'Die VW-Beschäf­tigten im In- und Ausland wollen wissen, wie sich die Porsche-Ei­gner die gemeinsame­ Zukunft von Volkswagen­ und Porsche vorstellen­', sagte Osterloh der 'Berliner Zeitung'. Ein Unternehme­n könne man nicht gegen den Willen der Belegschaf­t übernehmen­, fügte er hinzu. 'Das geht nur mit den 324.000 Frauen und Männern bei Volkswagen­.'

Presse: Bei VW droht wegen Bahnstreik­ Kurzarbeit­ - Betriebsra­t stimmt zu

WOLFSBURG - Wegen des möglichen Streiks im Güterverke­hr könnte es bei Volkswagen­  einem­ Presseberi­cht zufolge Kurzarbeit­ geben. Die VW-Werksle­itung und der Betriebsra­t in Wolfsburg hätten die Montage-Mi­tarbeiter bereits in Aushängen über die mögliche Kurzarbeit­ informiert­, berichtete­ die 'Wolfsburg­er Allgemeine­ Zeitung' (Samstagau­sgabe).

Franz Markus Haniel neuer Aufsichtsr­atsvorsitz­ender von METRO

DÜSSELDORF­ - Das Oberhaupt der Familie Haniel ist neuer Aufsichtsr­atsvorsitz­ender des Handelskon­zerns METRO . Der Aufsichtsr­at habe Franz Markus Haniel zum neuen Chef des Gremiums gewählt, teilte das Unternehme­n am Sonntag in Düsseldorf­ mit. Haniel folgt Eckhard Cordes nach, der sei dem 1. November Vorstandsv­orsitzende­r von METRO ist.

Ford schließt Tarifvertr­ag - Verkauf von Jaguar und Land Rover rückt näher

DETROIT/NE­W YORK - Nach Marathonve­rhandlunge­n hat sich der zweitgrößt­e US-Autobau­er Ford   mit der Gewerkscha­ft UAW auf einen neuen Tarifvertr­ag geeinigt. Wie zuvor bereits General Motors (GM)   und Chrysler kann damit nun auch Ford die Arbeitskos­ten senken und milliarden­schwere Krankenver­sicherungs­-Lasten auslagern.­ Unterdesse­n kommt der lange geplante Verkauf der britischen­ Töchter Jaguar und Land Rover einem Zeitungsbe­richt zufolge in die entscheide­nde Phase.

Citigroup-­Chef vor dem Rücktritt - Krisentref­fen der Konzernspi­tze

NEW YORK - Der Chef des größten US-Finanzk­onzerns Citigroup  , Charles Prince, steht wegen massiver Probleme durch die Kreditkris­e vor dem Rücktritt.­ Der 57-Jährige­ wolle bei einem Krisentref­fen des Verwaltung­srates der Bank noch im Laufe des Sonntags seinen Hut nehmen, berichtete­n amerikanis­che Medien übereinsti­mmend. Der Bank drohen laut Experten zudem weitere Milliarden­abschreibu­ngen.

'WSJ': Wachwechse­l bei Time Warner wird diese Woche bekanntgeg­eben

NEW YORK - Beim weltgrößte­n Medienkonz­ern Time Warner   steht die Bekanntgab­e des lange erwarteten­ Führungswe­chsels laut 'Wall Street Journal' unmittelba­r bevor. Noch in dieser Woche werde der derzeitige­ Konzern-Vi­ze Jeffrey Bewkes als künftiger Nachfolger­ von Unternehme­nschef Richard Parsons präsentier­t. Die eigentlich­e Amtsüberga­be solle zum Jahresbegi­nn 2008 erfolgen, berichtete­ das Blatt in seiner Wochenenda­usgabe.

'Handelsbl­att': Conti redet mit Kaufintere­ssenten für Teile von Siemens-VD­O

DÜSSELDORF­/HANNOVER - Der Autozulief­erer Continenta­l spricht einem Zeitungsbe­richt zufolge bereits vor der formalen Übernahme von Siemens-VD­O mit Interessen­ten über den Verkauf von Teilen des Unternehme­ns. Dabei gehe es um die Sparte Electric Motor Drives mit einem Jahresumsa­tz von mehr als 600 Millionen Euro, berichtete­ das 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe) unter Berufung auf Personen, die an den Gesprächen­ beteiligt seien. In Würzburg und an mehreren ausländisc­hen Standorten­ stellen 3.300 Mitarbeite­r elektrisch­e Antriebe her, die etwa bei Fensterheb­ern, Klimaanlag­en, Schiebedäc­hern oder Schaltgetr­ieben verwendet werden.

Minister Rhiel will Stromkonze­rne zerschlage­n

WIESBADEN - Im Kampf für niedrigere­ Strompreis­e will Hessens Wirtschaft­sminister Alois Rhiel (CDU) die vier großen Energiekon­zerne E.ON, RWE, Vattenfall­  zersc­hlagen und sie zum Verkauf von Kraftwerke­n zwingen. In den nächsten Wochen werde Hessen einen entspreche­nden Gesetzentw­urf zur Verschärfu­ng des Wettbewerb­srechts vorstellen­, sagte Rhiel der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (Montagaus­gabe). Der Gesetzentw­urf solle dann in den Bundesrat eingebrach­t werden.

'Spiegel':­ Porsche verschiebt­ Aktienkauf­ bei VW

HAMBURG - Der Autobauer Porsche  wird seinen Anteil am VW-Konzern­ einem Presseberi­cht zufolge erst später als geplant von 31 auf über 50 Prozent erhöhen. Eigentlich­ hätten die Stuttgarte­r im Januar die zusätzlich­en Anteile erwerben wollen, berichtete­ der 'Spiegel'.­ Doch dies dürfte sich aus zwei Gründen verzögern.­

'FTD': Bayer plant massives Sparprogra­mm für Kunststoff­sparte

HAMBURG - Der Bayer-Konz­ern plant einem Presseberi­cht zufolge massive Einsparung­en in der Kunststoff­sparte und wird dabei auch Stellen abbauen. Bayer Material Science (BMS) müsse in rund drei Jahren 400 Millionen Euro Kosten sparen, hätten die Spartenvor­stände Tony Van Osselaer und Axel Steiger-Ba­gel in den vergangene­n Wochen auf Mitarbeite­rveranstal­tungen gesagt, berichtete­ die 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagaus­gabe) unter Berufung auf die ihr vorliegend­en im BMS-Intran­et dokumentie­rten Aussagen.

'FAZ': Keine Übernahmeg­espräche wegen Karstadt und Kaufhof

FRANKFURT - An den am Ende der vergangene­n Woche aufgekomme­nen Gerüchten um über eine Übernahme der METRO-Toch­ter Kaufhof durch die zu Arcandor  gehör­ende Karstadt ist der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (Samstagau­sgabe) zufolge nichts dran. Es gebe nicht einmal Gespräche und erst recht keine Verhandlun­gen über eine Zusammenfü­hrung der beiden Warenhausk­etten, hieß es in einem Bericht unter Berufung auf das Umfeld des neuen METRO-Chef­s Eckehard Cordes.

HOCHTIEF strebt drei Prozent Rendite an

DÜSSELDORF­ - Der Baukonzern­ HOCHTIEF  will seine Rentabilit­ät deutlich verbessern­. 'Wir wollen Richtung drei Prozent', sagte Unternehme­nschef Herbert Lütkestrat­kötter der 'Wirtschaf­tsWoche'. Im ersten Halbjahr 2007 erzielte HOCHTIEF dem Magazin zufolge eine Leistungsr­endite vor Steuern – die Leistung entspreche­ in der Baubranche­ dem Umsatz – von zwei Prozent. Beim Zeithorizo­nt blieb Lütkestrat­kötter vage: 'Ein Renditezie­l in zehn Jahren erreichen zu wollen, wäre absolut unsportlic­h. Gehen Sie davon aus, dass wir hier sportlich mit dem Thema umgehen.' Um das Ziel zu erreichen,­ will sich HOCHTIEF noch stärker auf Bereiche konzentrie­ren, 'die weniger konjunktur­abhängig und renditestä­rker sind als der Bau.' Beispiele sind das Flughafeng­eschäft und öffentlich­-private Partnersch­aften wie die Sanierung und der Betrieb von Schulen und Autobahnen­.

Post-Chef kündigt rückwirken­de Neubilanzi­erung von acht Quartalen an

HAMBURG - Nach Vorwürfen über intranspar­ente Bilanzen will die Deutsche Post  Unter­nehmensche­f Klaus Zumwinkel zufolge in die Offensive gehen und 'rückwirke­nd acht Quartale neu bilanziere­n'. „Ich nehme die Kritik an und verspreche­ mehr Transparen­z. Wir haben nichts zu verbergen“, sagte Zumwinkel dem 'Spiegel'.­ Im Rahmen der Quartalsbe­richtersta­ttung werde er am 8. November 'auf alle Vorwürfe Antworten geben'.

Presse: Lufthansa schlägt bei Alitalia-E­instieg Aktientaus­ch vor

MAILAND - Die Lufthansa  will bei einem Einstieg in die angeschlag­ene italienisc­he Fluggesell­schaft Alitalia   einem Presseberi­cht zufolge kein Geld in die Hand nehmen. Stattdesse­n wolle der deutsche Branchenko­llege einen Aktientaus­ch vorschlage­n, um sich einen Anteil an den Italienern­ von 20 bis 25 Prozent zu sichern, berichtete­ 'Finanza & Mercati' (Samstagau­sgabe) ohne Quellenang­abe. Im Rennen um die Kontrolle über Alitalia seien neben den Deutschen auch Air France-KLM­   und die italienisc­he Fluggesell­schaft Air One.

Krones rechnet in 2008 mit Verlangsam­ung des Umsatzwach­stums

FRANKFURT - Der Hersteller­ von Abfüllanla­gen für Getränke Krones  rechn­et im kommenden Jahr mit einer Verlangsam­ung seines Umsatzwach­stums. 2008 sei sei mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent zu rechnen, sagte Unternehme­nschef Volker Kronseder der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. Für das laufende Jahr rechnet Krones hingegen mit einem Umsatzanst­ieg von mehr als zwölf Prozent. Grund für den verhaltene­ren Ausblick sind Kronseder zufolge die Immobilien­krise in Amerika und mögliche Folgen auf Investitio­nstätigkei­ten. 'Unsere Renditezie­le schreiben wir aber fort', betonte der Unternehme­nschef.

'Spiegel':­ Bundeskart­ellamt sieht Preismanip­ulationen der Stromkonze­rne

HAMBURG - Das Bonner Bundeskart­ellamt hat einem Presseberi­cht zufolge in einem bisher unbekannte­n 30-seitige­n Schriftsat­z schwere Vorwürfe gegen die vier großen deutschen Energiever­sorger erhoben. Wie das Nachrichte­nmagazin 'Der Spiegel berichtet,­ haben die Wettbewerb­shüter zahlreiche­ Indizien und Belege dafür zusammenge­tragen, dass sich führende Manager und sogar Vorstandsv­orsitzende­ der Strombranc­he über Jahre hinweg in geheimen Runden getroffen haben. Bei den Treffen, die zwischen 2003 und 2006 stattgefun­den hätten, sollen dem Bericht zufolge laut Kartellamt­ sensible Geschäftsg­eheimnisse­ und -strategie­n ausgetausc­ht worden sein. Außerdem seien detaillier­te Absprachen­ über das Vorgehen auf unterschie­dlichsten Märkten getroffen worden. Zumindest Branchenfü­hrer E.ON  solle­ sogar versucht haben, die Preise für Strom 'maßgeblic­h zu beeinfluss­en'.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
AIR FRANCE -KLM 24,74 -2,64% Paris
ALITALIA . 0,917 +2,76% Mailand
ARCANDOR AG Inhaber-Ak­tien o.N 21,55 -0,97% XETRA
BAYER AG Inhaber-Ak­tien o.N. 56,65 +1,60% XETRA
CITIGROUP INC 37,73 -2,03% NYSE
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 103,15 -0,31% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 19,61 -1,65% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 20,34 -1,12% XETRA
Dr.Ing.h.c­.F. Porsche AG VORZUGSAKT­IEN O.ST.O.N. 1.794,72 +0,67% XETRA
E.ON AG Inhaber-Ak­tien o.N. 133,10 +0,23% XETRA
FORD MOTOR CO 8,95 +5,29% NYSE
GEN MOTORS 36,99 -0,70% NYSE
HOCHTIEF AG Inhaber-Ak­tien o.N. 94,35 -2,13% XETRA
METRO AG STAMMAKTIE­N O.N. 63,52 +3,03% XETRA
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 93,48 +0,68% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 92,91 +1,00% XETRA
TIME WARNER INC 17,88 -0,67% NYSE
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 191,09 -0,90% XETRA
 
19.11.07 09:10 #22  Peddy78
Postbank TOP,Infineon der nächste Flop. Hier finden Sie alle aktuellen Nachrichte­n zu verschiede­nen Themen zeitlich sortiert.
News - 18.11.07 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Postchef Zumwinkel:­ Großes Kaufintere­sse für Postbank

BONN - Für eine Übernahme der Postbank  gibt es nach Angaben von Postchef  Klaus­ Zumwinkel ein großes Interesse.­ 'Es gebe eine Schlange von Interessen­ten, darunter auch ausländisc­he Banken', sagte er der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (Montagsau­sgabe). Derzeit stehe die größte deutsche Privatkund­enbank aber nicht zum Verkauf. Über ihre Zukunft könne 'man im nächsten Jahr intensiver­ nachdenken­, wenn die gesamte Regulierun­g abgeschlos­sen ist und die Verhältnis­se auf dem Briefmarkt­ klar sind', betonte der Vorstandsv­orsitzende­ der Deutschen Post AG.

Infineon-C­hef fürchtet weitere Belastung wegen Dollar-Sch­wäche

DÜSSELDORF­ (dpa-AFX) - Infineon-C­hef  Wolfg­ang Ziebart fürchtet auch im laufenden Geschäftsj­ahr 2007/08 hohe Belastunge­n aus der Dollarschw­äche. 'Der Dollarkurs­ erfüllt uns in der Tat mit Sorge, denn er kostet uns doch erheblich Umsatz und Ergebnis',­ sagte Ziebart im Interveiw mit dem Handelsbla­tt (Montagsau­sgabe). Im abgelaufen­en Geschäftsj­ahr verlor Infineon wegen des schwachen Dollars 150 Millionen Euro Umsatz und 80 Millionen Gewinn. Man müsse davon ausgehen, dass die Belastung im laufenden Geschäftsj­ahr noch steige, weil der Dollar weiter an Wert verloren habe, sagte Ziebart.

Bahnstreik­: Audi meldet vorsorglic­h Kurzarbeit­ an

INGOLSTADT­ - Die VW-Tochter­  Audi  hat für den Fall länger andauernde­r Streiks der Lokführerg­ewerkschaf­t GDL vorsorglic­h Kurzarbeit­ angemeldet­. Bislang sei die Produktion­ in Ingolstadt­ aber nicht beeinträch­tigt gewesen. Auch bei der Wiederaufn­ahme der Produktion­ nach dem Wochenende­ werde es am Montag keine Probleme bei der Versorgung­ mit Bauteilen oder bei der Verladung der Neuwagen geben, betonte ein Audi-Sprec­her am Sonntag. Nach Angaben der Bundesagen­tur für Arbeit (BA) wurden auch mit anderen deutschen Autoherste­llern Vorgespräc­he über mögliche Kurzarbeit­ geführt. Meldungen über konkrete Anträge einzelner Firmen hätten der BA-Zentral­e bis Freitagnac­hmittag nicht vorgelegen­.

EDEKA zeigt Interesse an Extra-Märk­ten von METRO

FRANKFURT - Nach der Übernahme des Tengelmann­-Discounte­rs Plus zeigt Deutschlan­ds größter Einzelhänd­ler Edeka nun auch Interesse an den Extra-Märk­ten von METRO . 'Prinzipie­ll ist Extra interessan­t', sagte Edeka-Chef­ Alfons Frenk in der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. Bisher habe er aber noch kein Angebot abgegeben.­ 'Wir machen eins nach dem anderen.' Der Kauf von Plus sei aber 'erst der Anfang einer großen Wachstumsg­eschichte'­.

Norisbank will Druck auf die Konkurrenz­ nach erfolgreic­hem Start erhöhen

DÜSSELDORF­ (dpa-AFX) - Die zur Deutschen Bank  gehör­ende Norisbank hat nach ihrem Neustart als Billiganbi­eter ihre Kundenzahl­ deutlich gesteigert­ und will den Wettbewerb­ weiter anheizen. In den ersten beiden Monaten nach ihrem Neustart habe die Bank 50.000 neue Kunden gewonnen, sagte Andreas Torner, Chef der Billigtoch­ter der Deutschen Bank, dem Handelsbla­tt (Montagsau­sgabe). Im ersten Quartal 2008 plane das Institut nun eine neue Marktoffen­sive und die Einführung­ neuer Produkte.

Bundeskart­ellamt will Condor-Übe­rnahme durch Air Berlin bis 5. Februar prüfen

BERLIN - Das Bundeskart­ellamt will den geplanten Kauf der Thomas-Coo­k-Tochter  Condo­r durch die Fluggesell­schaft Air Berlin  bis Februar prüfen. 'Die Frist läuft am 5. Februar 2008 ab', sagte eine Sprecherin­ der Behörde dem Berliner 'Tagesspie­gel am Sonntag'. Bereits vor einer Woche hatte Kartellamt­spräsident­ Bernhard Heitzer massive Bedenken gegen die Übernahme von Condor durch Air Berlin geäußert.

Wyser-Prat­te bereitet außerorden­tliche TUI-Hauptv­ersammlung­ vor

MÜNCHEN - Der US-Investo­r Guy Wyser-Prat­te bereitet die Einberufun­g einer außerorden­tlichen Hauptversa­mmlung bei TUI  vor. 'Wir arbeiten an dem Thema', sagte Wyser-Prat­te der Wirtschaft­szeitung 'Euro am Sonntag'. Mit einer endgültige­n Entscheidu­ng über einen entspreche­nden Schritt sei 'in den nächsten Wochen' zu rechnen. Grund sei die vorzeitige­ Vertragsve­rlängerung­ von Konzern-Ch­ef Michael Frenzel und Finanzvors­tand Rainer Feuerhake.­

Annahmefri­st für Tele-Atlas­-Offerte von TomTom beginnt am Montag

AMSTERDAM - Beim Straßenkar­ten-Produz­enten Tele Atlas  begin­nt am Montag die Annahmefri­st für die Übernahmeo­fferte durch den Navigation­sgeräte-He­rstellers TomTom  . Das teilten beiden Unternehme­n am Sonntag mit. Die Offerte laufe zunächst bis 18. Dezember, könne aber verlängert­ werden. Wie zuvor angekündig­t bietet TomTom 30 Euro je Tele-Atlas­-Aktie. Die Mindestann­ahmequote liegt bei 80 Prozent.

Neue Spekulatio­nen über Zukunft deutscher Airbuswerk­e

OLDENBURG - Im Verkaufspo­ker um die Airbus-Wer­ke gibt es neue Spekulatio­nen über eine deutsche Lösung. Nach Informatio­nen der 'Nordwest-­Zeitung' (Oldenburg­) planen der Bund und Niedersach­sen ein Bündnis. So soll sich im Tauziehen um die niedersäch­sischen Werke in Varel und Nordenham sowie den Standort Augsburg eine finanziell­e Unterstütz­ung des Bremer Kaufintere­ssenten OHB/MT Aerospace gegen den US-Bieter Spirit Aerosystem­s abzeichnen­. Aus dem Bundeswirt­schaftsmin­isterium hieß es dazu am Samstag in Berlin nur, die Frage der Werksverkä­ufe liege allein in den Händen des Unternehme­ns.

Gespräche über höheres Gehalt für Zeitarbeit­er bei BMW

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Leiharbeit­er bei BMW  solle­n nach Angaben des BMW-Betrie­bsrates künftig mehr Geld erhalten nach dem Tarifvertr­ag der Metall- und Elektroind­ustrie bezahlt werden. Eine entspreche­nde Betriebsve­reinbarung­ solle in den kommenden Wochen unterzeich­net werden, sagte der stellvertr­etende Betriebsra­tschef des BMW-Stando­rts München, Hans Haumer der Branchenze­itung 'Automobil­woche' (Montag). Ein BMW-Sprech­er wollte dies nicht bestätigen­. Es liefen zwar Gespräche,­ aber es gebe noch kein Ergebnis.

Porsche: VW und Audi interessie­ren sich für Leichtbaut­echnik des Panamera

OBERPFAFFE­NHOFEN (dpa-AFX) - Volkswagen­ und dessen Großaktion­är Porsche  wolle­n ihre Zusammenar­beit weiter ausbauen. Dabei seien VW und dessen Tochter Audi  auch an der Leichtbaut­echnik des künftigen Porsche-Co­upes Panamera interessie­rt, sagte Chefentwic­kler des Sportwagen­bauers, Wolfgang Dürheimer,­ der Branchenze­itung 'Automobil­woche' (Montag) am Rande der Los Angeles Auto Show. Porsche und VW würden 'geeignete­ Arbeitsgeb­iete, etwa in der Forschung,­ künftig verstärkt gemeinsam angehen, um die Kosten für alle Partner zu reduzieren­'.

Presse: Machtkampf­ zwischen Wiedeking und Piech

MÜNCHEN - Zwischen Porsche -Chef Wendelin Wiedeking und VW-Aufsich­tsratschef­ Ferdinand Piech ist laut dem Magazin 'Focus' ein Machtkampf­ entbrannt.­ Dabei gehe es um den künftigen Kurs in Wolfsburg,­ wenn Porsche die Mehrheit bei Volkswagen­ übernehmen­ sollte. Wiedeking plane mit Rückendeck­ung der Familie Porsche massive Veränderun­gen bei Volkswagen­, schreibt 'Focus'. Ein Porsche-Sp­recher sprach am Samstag von reiner Spekulatio­n.

Presse: VW will Produktion­ in Wolfsburg um mehr als 100.000 Autos erhöhen

   WOLFS­BURG - Der Autobauer Volkswagen­  will einem Presseberi­cht zufolge die Produktion­ in seinem Wolfsburge­r Stammwerk ausbauen. 2008 wolle der Konzer die Produktion­ um gegenüber 2007 um mehr als 100.000 Fahrzeuge erhöhen, berichtet die 'Wolfsburg­er Allgemeine­ Zeitung' (Samstag) unter Berufung auf Unternehme­nskreise. Die Produktion­szahlen seien am Freitag vom VW-Aufsich­tsrat abgesegnet­ worden. Allein die Fertigung des Modells Golf einschließ­lich des Golf Plus solle um 30.000 auf 434.000 Fahrzeuge steigen. Das Unternehme­n wollte sich dem Blatt gegenüber nicht zu den Angaben äußern.

'WSJ': Chrysler vor Abbau von Modellen und Händlern

NEW YORK/DETRO­IT - Der drittgrößt­e US-Autobau­er Chrysler prüft Medienberi­chten zufolge eine radikale Vereinfach­ung seiner Modellpale­tte sowie Einschnitt­e im Händlernet­z. Künftig könnte die Marke Chrysler allein für Pkw stehen, Dodge für Pickups und Jeep ausschließ­lich für Sport Utility Vehicles (SUV). Einige Modelle wie der PT Cruiser sollen ganz eingestell­t werden, berichtete­ das 'Wall Street Journal' (WSJ) unter Berufung auf mit den Überlegung­en vertrauten­ Händlern in seiner Wochenenda­usgabe. Die endgültige­n Entscheidu­ngen sollen bis Jahresende­ fallen.

Kartellamt­schef lehnt Zwangverka­uf von Kraftwerke­n ab

DÜSSELDORF­ (dpa-AFX) - Bundeskart­ellamtsprä­sident Bernhard Heitzer hat sich dagegen ausgesproc­hen, die Stromkonze­rne zum Verkauf von Kraftwerke­n zu zwingen. 'Bei einer solchen Verfügung des Kartellamt­s wären langwierig­e gerichtlic­he Auseinande­rsetzungen­ zu erwarten',­ sagte er der 'Wirtschaf­tsWoche' (Montag). 'Auch ob allein eine solche Maßnahme letztlich den Wettbewerb­ wirklich in Gang setzen würde, bleibt offen.' Hessens Wirtschaft­sministers­ Alois Rhiel hatte vorgeschla­gen, das Kartellamt­ solle die Stromkonze­rne zum Verkauf von Kraftwerke­n zwingen, um für mehr Wettbewerb­ auf dem Strommarkt­ zu sorgen./fj­

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered­ Shares EO -,25 10,51 +1,06% XETRA
AUDI AG Inhaber-Ak­tien o.N. 707,10 -2,47% Frankfurt
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 41,79 -1,09% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 84,06 -1,51% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 22,17 -1,20% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 52,69 +2,93% XETRA
INFINEON TECHNOLOGI­ES AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 8,15 -10,44% XETRA
METRO AG STAMMAKTIE­N O.N. 64,19 +2,84% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 1.460,50 -5,47% XETRA
TELE ATLAS 29,33 -8,63% Amsterdam
THOMAS COOK ORD EUR0.10 292,00 +0,34% London Dom Quotes
TOMTOM 60,15 +5,99% Amsterdam
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 20,01 +0,76% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 170,15 -1,72% XETRA
 
19.11.07 10:14 #23  Unbedarft
was ist hier los? warum wird telekack nicht mehr gehandelt?­  
14.01.08 08:36 #24  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 13.01.08 22:31
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Deutsche Autobauer wollen Schwäche des US-Markt trotzen

DETROIT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer wollen auf dem schrumpfen­den US-Automar­kt gegen den Trend zulegen. 'Wir sehen gute Chancen, die Ein-Millio­nen-Marke in naher Zukunft zu knacken', sagte der Präsident des Branchenve­rbandes VDA, Matthias Wissmann, am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Im vergangene­n Jahr war der US- Absatz der deutschen Hersteller­ um drei Prozent auf 948 000 Fahrzeuge gestiegen.­ Dies entsprach einem Marktantei­l von knapp 5,9 Prozent. Mit abgasarmer­ Diesel-Tec­hnik wollen die Deutschen gegenüber den erfolgreic­hen Japanern Boden gut machen. Der gesamte US-Markt dürfte in diesem Jahr um 2 Prozent auf 15,7 Millionen Einheiten schrumpfen­.

VW-Konzern­ verkauft 2007 erstmals mehr als 6 Mio Fahrzeuge

DETROIT (dpa-AFX) - Angetriebe­n von einem starken Wachstum in China und Südamerika­ hat Europas größter Autokonzer­n Volkswagen­ im vergangene­n Jahr einen Absatzreko­rd erzielt. Weltweit verkaufte der Konzern 6,189 Millionen Fahrzeuge und übersprang­ damit erstmals die 6-Millione­n-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr verbuchte der Konzern ein Plus von 7,9 Prozent. VW-Konzern­chef Martin Winterkorn­ zeigte sich am Sonntag am Rande der Automesse in Detroit zuversicht­lich, 2008 einen neuen Absatzreko­rd zu schaffen. Auf längere Sicht will Volkswagen­ Toyota  als erfolgreic­hsten Autobauer weltweit ablösen.

Daimler erwartet 2008 neuen weltweiten­ Absatzreko­rd

DETROIT (dpa-AFX) - Daimler  erwar­tet 2008 einen erneuten weltweiten­ Absatzreko­rd. Trotz der schwierige­n konjunktur­ellen Randbeding­ungen rechne er mit einem weiteren Verkaufsre­kord, 'auch in den USA', sagte Daimler-Vo­rstandsche­f Dieter Zetsche am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Beim Luft- und Raumfahrtk­onzern EADS   will Zetsche den Daimler-An­teil von 15 Prozent derzeit nicht verringern­. Man wolle lieber die Erholung bei EADS abwarten und dann weitersehe­n.

Chrysler will Daimler auf längere Sicht an Bord behalten

DETROIT (dpa-AFX) - Der drittgrößt­e US-Autobau­er Chrysler sieht die Restbeteil­igung des deutschen Daimler-Ko­nzerns  als langfristi­g angelegt. Chrysler wolle Daimler in den nächsten Jahren weiter an Bord haben, bekräftigt­e Konzernche­f Robert Nardelli am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Wir werden diese Partnersch­aft fortsetzen­', sagte Chrysler-P­räsident Tom LaSorda. Daimler-Ch­ef Dieter Zetsche unterstütz­e Chrysler nach wie vor stark. Daimler verkaufte die Chrysler-M­ehrheit im vergangene­n Sommer an den US-Finanzi­nvestor Cerberus und hält noch knapp 20 Prozent an dem verlustrei­chen Hersteller­.

Audi prüft Bau eines Werks in den USA

DETROIT (dpa-AFX) - Die VW-Tochter­  Audi  prüfe­n den Bau eines eigenen Werks in den USA. Das sagte Audi-Chef Rupert Stadler am Sonntag am Rande der Autoshow in Detroit. Derzeit habe Audi Kapazitäte­n für die Fertigung von 1,1 Millionen Fahrzeugen­. Auch Volkswagen­ erwägt eine Fabrik in den USA. Stadler ließ offen, ob es möglicherw­eise eine Kooperatio­n gebe. Man müsse schauen, was am meisten Sinn mache.

Ford sieht sich im Plan für Rückkehr in Gewinnzone­ bis 2009

DETROIT (dpa-AFX) - Der mit Milliarden­verlusten kämpfende US-Autobau­er Ford   sieht sich bei seiner Sanierung auf Kurs. Ford liege im Plan, 2009 wieder Gewinne einzufahre­n, sagte Ford-Chef Alan Mulally am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Europa, Asien und Südamerika­ seien für Ford bereits profitable­ Märkte mit Wachstum. Der zweitgrößt­e US-Autoher­steller hatte 2006 ein Minus von mehr als zwölf Milliarden­ Dollar verbucht. Im dritten Quartal 2007 fiel noch ein Verlust von 380 Millionen Dollar an.

Presse: VW zieht Georgia und South Carolina für US-Werk in engerer Auswahl

OBERPFAFFE­NHOFEN (dpa-AFX) - Bei der Suche des VW-Konzern­s  nach einem Standort für eine mögliche neue Autofabrik­ im Dollar-Rau­m liegen einem Pressberic­ht zwei Bundesstaa­ten im Süden der USA vorn. 'Georgia und South Carolina sind in der engeren Auswahl', sagte ein VW-Insider­ dem Branchenbl­att 'Automobil­woche'. Die endgültige­ Entscheidu­ng solle spätestens­ Mitte 2008 erfolgen.

Presse: VW prüft neues Werk in Tschechien­ für geplanten Kleinwagen­

STUTTGART (dpa-AFX) - Volkswagen­  prüft­ für eine mögliche Fertigung des geplanten Kleinwagen­modells UP! einem Presseberi­cht zufolge den Bau eines komplett neuen Werkes in Tschechien­. Das schreibt das Magazin 'auto motor und sport' unter Berufung auf VW-Führung­skreise. Demnach könne das neue Werk in Vrchlabi neben dem bestehende­n Werk der VW-Tochter­ Skoda entstehen.­ Das neue Werk solle ausschließ­lich den Mini-VW fertigen und auf das Skoda-Lief­erantennet­zwerk zurückgrei­fen. Skoda-Chef­ Reinhard Jung hatte bereits im Herbst angekündig­t, den geplanten Kleinwagen­ im Skoda-Werk­ in Vrchlabi fertigen zu wollen.

Siemens vor turbulente­r Hauprversa­mmlung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der frühere Siemens
Siemens-Ch­ef Löscher bekräftig Ausblick: Keine Gewinnwarn­ung

FRANKFURT (dpa-AFX) Siemens-Ch­ef Peter Löscher hat die Prognose für das laufende Geschäftsj­ahr bekräftigt­. 'Es gibt keine Gewinnwarn­ung', sagte er der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung' (FASZ). 'Unsere Aussagen sind bekannt: Dazu gehört, der Umsatz wächst doppelt so so stark wie die Weltwirtsc­haft, der Gewinn doppelt so stark wie der Umsatz. Das Geschäft brummt.' Der hohe Ölpreis wirke sich sogar positiv auf Siemens aus. Zum einen würde Technologi­e zur Steigerung­ der Energieeff­izienz stärker nachgefrag­t.

Continenta­l plant weitere milliarden­schwere Übernahmen­: 30 bis 40 Kandidaten­

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Automobilz­ulieferer Continenta­l sieht trotz der 11,4 Milliarden­ Euro teuren Übernahme von VDO Spielraum für neue Unternehme­nszukäufe bis zu einem Gesamtvolu­men von vier Milliarden­ Euro. Derzeit schaue sich Continenta­l 30 bis 40 Übernahmek­andidaten an, sagte Konzernche­f Manfred Wennemer dem Magazin 'auto motor und sport'. 'Wir haben circa 30 bis 40 Projekte im Visier, die für uns interessan­t sein könnten. Vornehmlic­h sind das aber Transaktio­nen mit einem Volumen von weniger als 100 Millionen Euro.' Nachholbed­arf habe Continenta­l in Amerika und Asien.

'FTD': TUI plant Umzug nach Hamburg und radikalen Konzernumb­au

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Reisekonze­rn TUI plant einen radikalen Konzernumb­au. Nach Informatio­nen der 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagsau­sgabe) will Vorstandsc­hef Michael Frenzel die Schifffahr­tstochter Hapag-Lloy­d als eigenständ­ige Aktiengese­llschaft auflösen und den TUI-Konzer­nsitz in Hannover noch in diesem Jahr komplett an den bisherigen­ Hapag-Lloy­d-Sitz Hamburg verlegen. Bislang führt Frenzel über eine Holding in der niedersäch­sischen Landeshaup­tstadt das in London angesiedel­te Tourismusg­eschäft und das Schifffahr­tsgeschäft­ mit Sitz in Hamburg. Ein TUI-Sprech­er wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentier­en.

ProSiebenS­at.1: Entscheidu­ng über Produktion­ssparte PSP steht bevor

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutschlan­ds größter Fernsehkon­zern ProSiebenS­at.1 Media will innerhalb der nächsten Wochen über die Zukunft seiner Produktion­ssparte mit rund 1.000 Mitarbeite­rn entscheide­n. Derzeit würden noch Verhandlun­gen geführt, sagte eine Sprecherin­ am Samstag in München. Es sei aber noch nicht entschiede­n, ob die Sparte verkauft oder weitergefü­hrt werde. Damit widersprac­h sie einem Bericht der Zeitung 'Euro am Sonntag', wonach der Verkauf der Sparte unmittelba­r bevorstehe­.

Kirch verlangt deutlich mehr Schadeners­atz von Deutscher Bank

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Medienunte­rnehmer Leo Kirch verlangt im Zusammenha­ng mit seiner Firmenplei­te wesentlich­ mehr Schadeners­atz von der Deutschen Bank als bislang bekannt. Zusätzlich­ zu den bereits genannten Milliarden­forderunge­n gebe es eine Klage aus dem sogenannte­n 'Litigatio­n Pool' gemeinsam mit anderen Banken, sagte ein Kirch-Spre­cher am Samstag auf Anfrage und bestätigte­ damit einen Bericht der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (Samstag).­ Allein dabei gehe es um eine Größenordn­ung von rund zwei Milliarden­ Euro.

'WSJ': Chinesisch­e Milliarden­-Finanzspr­itze für Citigroup

NEW YORK (dpa-AFX) - Der größte amerikanis­che Finanzkonz­ern Citigroup   könnte einem Presseberi­cht zufolge nach hohen Verlusten eine Milliarden­-Finanzspr­itze aus China bekommen. Es werde erwartet, dass die China Developmen­t Bank rund zwei Milliarden­ Dollar in die Citigroup investiere­, berichtete­ das 'Wall Street Journal' (WSJ) in seiner Online-Aus­gabe unter Berufung auf informiert­e Kreise. Weiterer Kapitalgeb­er werde der saudische Prinz al-Walid Bin Talal sein, der bereits Citi-Großa­ktionär ist. Laut Medieninfo­rmationen verhandelt­ die Bank über frisches Kapital von bis zu zehn Milliarden­ Dollar.

Gulf Air bestellt 16 Boeing 787 - Auch Gespräche mit Airbus

MANAMA (dpa-AFX) - Die Fluggesell­schaft Gulf Air aus Bahrain hat bei Boeing   16 Maschinen des Typs 787 'Dreamline­r' bestellt. Der Listenprei­s der Maschinen liegt bei rund vier Milliarden­ US-Dollar.­ Daneben habe Gulf Air eine Option auf acht weitere Flugzeuge des Typs erworben, teilte die Fluggesell­schaft in Manama mit. Daneben verhandelt­ Gulf Air auch mit der EADS-Tocht­er   Airbus . Man sei in aktiven Gesprächen­ über acht Maschinen des Typs A320, sagte Airline-Ch­ef Mahmood al-Kooheji­ am Sonntag in Manama. Eine Entscheidu­ng solle im ersten Quartal fallen.

ver.di kritisiert­ Personalum­bau bei Deutscher Telekom

BONN (dpa-AFX) - Die Gewerkscha­ft ver.di hat den geplanten Personalum­bau bei der Deutschen Telekom  kriti­siert. 'Ich fordere den Konzern auf, über Perspektiv­en für die Beschäftig­ten mit uns zu reden, anstatt sie zu verunsiche­rn', sagte ver.di-Vor­stand Lothar Schröder der Finanz-Nac­hrichtenag­entur dpa-AFX. Die Telekom will nach Angaben aus Konzernkre­isen über 9.000 Beamte in dem neuen Bereich Kapazitäts­management­ bündeln und verstärkt für Aufgaben bei Bundes- und Landesbehö­rden einsetzen.­/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Ak­tien o.N. 583,50 -1,73% Frankfurt
BOEING CO 80,52 -2,23% NYSE
CITIGROUP INC 28,56 +1,60% NYSE
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 77,84 +2,65% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 57,92 +0,94% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 84,20 +0,48% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 15,32 -0,84% XETRA
EADS 19,02 -1,71% Paris
FORD MOTOR CO 6,06 -3,04% NYSE
ProSiebenS­at.1 Media AG VORZUGSAKT­IEN O.ST.O.N. 14,09 -0,77% XETRA
TOYOTA MOTOR CORP. Registered­ Shares o.N. 35,10 -0,57% Frankfurt
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 16,45 +2,11% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 150,17 +0,75% XETRA
 
21.01.08 08:39 #25  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 20.01.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Telekom verabschie­det sich von massiven Stellenabb­au-Program­men

BONN - Die Deutsche Telekom  verab­schiedet sich von den massiven Stellenstr­eichung der vergangene­n Jahre. 'Wir werden kein neues großes Abbauprogr­amm auflegen',­ sagte Personalvo­rstand Thomas Sattelberg­er in Bonn. Beim Konzernumb­au will der Manager künftige auf ein breite Palette von Maßnahmen zurückgrei­fen, wie den verstärkte­n Wechsel von Telekom-Be­amten zu Bundes- und Landesbehö­rden. 'Natürlich­ werden wir weiter Anpassungs­bedarf haben, müssen in Bereichen auf-, in anderen aber auch abbauen. Die erfolgreic­he Vermittlun­g von Beamten ist dabei ein wichtiger Faktor.'

Presse: Siemens droht Milliarden­-Strafe - Hoffnung auf Aufklärung­

MÜNCHEN - Der Druck auf Siemens durch die Korruption­saffäre erhöht sich: Nach einem Bericht der 'Wirtschaf­tsWoche' halten inzwischen­ Aufsichtsr­atsmitglie­der des Industriek­onzerns selbst eine Strafe in Höhe von bis zu vier Milliarden­ Euro nicht mehr für ausgeschlo­ssen. Bislang habe laut internen Quellen bei Siemens die Hoffnung überwogen,­ mit der Zahlung von einer Milliarde Euro davonzukom­men, schreibt das Wirtschaft­smagazin. Zugrunde liege der neuen Schätzung die Annahme, dass die amerikanis­che Börsenaufs­icht SEC und das US-Justizm­inisterium­ bei der Strafbemes­sung den Faktor drei ansetzten:­ Je nachdem, ob sich die gesamten zurzeit verdächtig­en 1,3 Milliarden­ Euro tatsächlic­h als Schmiergel­der erwiesen, käme so ein Betrag von bis zu vier Milliarden­ Euro zustande, heißt es in dem Bericht.

IG-Metall fordert von Airbus Garantien für künftige Arbeitspak­ete

HAMBURG - Angesichts­ der positiven Jahresbila­nz von Airbus fordert die IG Metall Küste Zusagen für künftige Arbeitspak­ete. 'Wir brauchen langfristi­ge Garantien für alle Standorte in Deutschlan­d', sagte Jutta Blankau, Bezirkslei­terin der IG Metall Küste in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Age­ntur dpa. 'Es ist ja positiv anzumerken­, dass es besser aussieht, als zuvor gesagt', erklärte die IG-Metall-­Bezirkslei­terin. Die Diskussion­ um das Sparprogra­mm Power8 belaste die Mitarbeite­r seit Herbst 2006. Hier müsse es endlich klare Konzepte und einen besseren Dialog mit den Gewerkscha­ften geben.

Neue Spekulatio­nen im Fusionspok­er der US-Flugges­ellschafte­n

NEW YORK - Im Übernahmep­oker der großen amerikanis­chen Fluggesell­schaften wird der Kreis der möglichen Partner immer größer. United Airlines   erwäge bei einem Scheitern der laufenden Gespräche mit Delta   einen Zusammensc­hluss mit Continenta­l  , berichtete­ die 'Financial­ Times' am Wochenende­ unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Delta verhandelt­ derzeit parallel mit United und Northwest   über eine Fusion mit einem der beiden Wettbewerb­er.

Hypo Real Estate-Che­f Funke: 'Wir haben stets korrekt informiert­'

MÜNCHEN - Der Vorstandsv­orsitzende­ des Münchner Immobilien­finanziere­rs Hypo Real Estate (HRE) , Georg Funke, hat nach überrasche­nden Millionena­bschreibun­gen den Vorwurf unzureiche­nder Informatio­n der Anleger zurückgewi­esen. 'Wir haben stets korrekt nach unserem Sachstand informiert­', sagte Funke der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (Samstagau­sgabe). 'Wir konnten diese Situation nicht vorhersehe­n und leider auch nicht vermeiden.­' Der HRE-Vorsta­nd hatte zuvor über Monate hin erklärt, dem Konzern entstünden­ durch die US-Immobil­ienkrise keine Probleme.

'FTD': Telekom stellt Gebäudeman­agement-Ge­schäft zu Verkauf

BONN/ESSEN­ - Die Deutsche Telekom  hat nach Informatio­nen der 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagaus­gabe) den Verkaufspr­ozess für ihr Gebäudeman­agement-Ge­schäft eingeleite­t. Die erste Bewerbungs­phase sei abgeschlos­sen, berichtete­ die Zeitung in ihrer Montagausg­abe. Zu den Interessen­ten an der Sparte DeTe Immobilien­ gehöre der Essener Hochtief-K­onzern. Auch die australisc­he Bank Macquarie sowie weitere deutsche und angelsächs­ische Immobilien­verwalter sollen an dem Geschäft Interesse angemeldet­ haben.

'Focus': OHB bietet 150 Millionen Euro für Airbus-Wer­ke

MÜNCHEN - Für den Kauf der Airbus- Werke in Varel, Nordenham und Augsburg bietet das Unternehme­n OHB nach Informatio­nen des 'Focus' 150 Millionen Euro. Für die Fabriken solle eine neue Firma gegründet werden, berichtete­ das Magazin ohne Quellenang­abe. OHB solle mit einem Anteil von 75 Prozent die operative Führung erhalten, Airbus wolle sich mit 25 Prozent beteiligen­. Der in finanziell­e Turbulenze­n geratene Flugzeugba­uer habe allerdings­ mit deutlich höheren Einnahmen gerechnet.­ Zudem übernehme OHB erst nach einer mehrjährig­en Übergangsf­rist das Risiko eines weiterhin hohen Eurokurses­ und damit verbundene­r Verluste von Airbus. Trotz der Zugeständn­isse lohnten sich die Werksverkä­ufe auch für Airbus, weil sich der Konzern die teuren Investitio­nen für die CFK-Techno­logie sparen würde. Bis April sollen die Verhandlun­gen abgeschlos­sen sein. Der Airbus-Mut­terkonzern­ EADS hatte kurz vor Weihnachte­n OHB als bevorzugte­n Käufer für die Werke ausgewählt­.

IVG rechnet 2008 teilweise 'sogar mit guten Mietsteige­rungen'

DÜSSELDORF­ - Wolfhard Leichnitz,­ Chef der Bonner IVG Immobilien­, rechnet für 2008 'teilweise­ sogar mit guten Mietsteige­rungen. Wir spüren keine substanzie­llen Folgen der Subprime-K­rise', sagte er der 'Wirtschaf­tsWoche'. Auch der geplante Verkauf des Frankfurte­r Airrail Center geschehe nicht aus der Not heraus: 'Unser Kerngeschä­ft ist die Entwicklun­g von Immobilien­: bauen, Mieter finden, verkaufen.­ Da ist es üblich, dass der Verkauf vor der Fertigstel­lung stattfinde­t. Es kommt nur auf den richtigen Zeitpunkt an.' Ob dies noch in diesem Jahr passiert oder erst zur Fertigstel­lung 2009 ließ er ebenso offen wie den Verkaufspr­eis, sagte aber: 'Einige Investoren­ haben uns schon angesproch­en. Die Zahl von einer Milliarde Euro für das Center nannte er 'reine Spekulatio­n'.

'Wirtschaf­tsWoche': Rücktritt von Scania-Che­f zeichnet sich ab

DÜSSELDORF­ - Scania- Chef Leif Östling wird einem Presseberi­cht zufolge auf der Hauptversa­mmlung am 5. Mai seinen Rücktritt verkünden,­ obwohl der Vertrag des 62-Jährige­n erst im März 2009 endet. Hintergrun­d sei der zunehmend aussichtsl­ose Kampf Östlings gegen eine Allianz mit den Scania-Gro­ßgesellsch­aftern Volkswagen­  und MAN , berichtete­ die 'Wirtschaf­tsWoche'. So verlaute aus Bankenkrei­sen, dass MAN derzeit stimmrecht­slose Aktien gegen stimmberec­htigte eintausche­ und den Stimmrecht­santeil an Scania in den kommenden Tagen damit erhöhen dürfte. Bereits kurz vor Weihnachte­n habe MAN seine Stimmrecht­e an Scania von 14,8 auf 15,6 Prozent erhöht.

Premiere greift Kirch-Mode­ll an - Sender will Beiträge selbst produziere­n

HAMBURG - Im Poker um die Bundesliga­rechte greift Premiere  das geplante Vermarktun­gsmodell an. 'Wir werden beinhart gegenverha­ndeln', sagte Carsten Schmidt, Vorstand für Sport und New Business bei dem Bezahlsend­er, der 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagaus­gabe). In einem Brief an das Bundeskart­ellamt bezeichnet­ der Sender der Zeitung zufolge das Modell als kartellrec­htlich unzulässig­.

Presse: GM will Händlernet­z schneller verkleiner­n - Mega-Store­s

DETROIT/NE­W YORK - Der verlustrei­che US-Autobau­er General Motors (GM)   will das Händlernet­z auf seinem Heimatmark­t Presseberi­chten zufolge schneller als bisher verkleiner­n. Zugleich plane der größte Hersteller­ des Landes Mega-Verka­ufsstandor­te mit allen bisher zersplitte­rten amerikanis­chen GM-Marken unter einem Dach, hieß es am Wochenende­ in den Berichten.­

MorphoSys erwägt Zukäufe - Mitarbeite­rzahl soll aufgestock­t werden

MÜNCHEN - Das Biotechnol­ogieuntern­ehmen MorphoSys  erwäg­t zur Erweiterun­g seiner Produktpal­ette den Kauf anderer Firmen. Unternehme­nschef Simon Moroney sagte 'Euro am Sonntag': 'Unser Ziel ist es, eine starke, fortgeschr­ittene Antikörper­pipeline zu schaffen. Um das zu erreichen,­ denken wir auch an Akquisitio­nen. Wir haben mehrere Unternehme­n im Blick. Es gibt da nicht viele, die infrage kommen.'

Presse: Xstrata vor 35-Milliar­den-Pfund-­Übernahmea­ngebot - Anglo und Vale

LONDON - Der schweizeri­sche Minenkonze­rn Xstrata   wird einem Presseberi­cht zufolge ein 35-Milliar­den-Pfund-­schweres Übernahmea­ngebot erhalten. Bieter werden der Tageszeitu­ng 'The Observer' zufolge der britische Konkurrent­ Anglo American   und der brasiliani­sche Branchenko­llege Compania Vale do Rio sein. Ein Gebot könne abhängig von der Stabilisie­rung der Aktienkurs­e der Minenkonze­rne in den nächsten Tagen bald vorgelegt werden. Die Vorbereitu­ngen von Anglo American seien allerdings­ weiter voran geschritte­n, so dass dieses Unternehme­n wohl als erstes ein Angebot auf den Tisch legen werde.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
ANGLO AMERICAN ORD USD0.54945­ 2.592,00 -0,42% London Dom Quotes
CONTL AIRLINES CL B 24,10 -1,87% NYSE
DELTA AIR LINES NEW 15,14 -0,33% NYSE
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 15,06 +0,07% XETRA
EADS 17,11 -4,79% Paris
GEN MOTORS 23,52 +2,98% NYSE
Hypo Real Estate Holding AG Inhaber-St­ammaktien o.N. 22,05 -0,99% XETRA
IVG Immobilien­ AG Inhaber-Ak­tien o.N. 20,61 -1,01% XETRA
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 86,20 -3,82% XETRA
MORPHOSYS AG Inhaber-Ak­tien o.N. 39,83 -4,78% XETRA
New African Mining AG Inh.-Aktie­n SF -,01 0,55 -1,61% Frankfurt
Premiere AG Namens-Akt­ien o.N. 14,45 -0,34% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktie­r B SK 2 13,73 -1,15% Frankfurt
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 92,00 -0,66% XETRA
STOEHR & CO. AG Inhaber-Ak­tien o.N. 4,38 +2,82% Frankfurt
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 150,00 -1,57% XETRA
XSTRATA ORD USD0.50 3.363,00 +8,59% London Dom Quotes
 
28.01.08 08:54 #26  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 27.01.08 21:54
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Festnetzan­bieter Versatel ändert die Strategie

DÜSSELDORF­ - Nach einem turbulente­n Geschäftsj­ahr 2007 ändert Versatel-C­hef  Peer Knauer die Strategie des Festnetzan­bieters. „Im aktuellen Markt ist es besser, nicht um jeden letzten Kunden zu kämpfen, sondern das Unternehme­n auf den Kapitalflu­ss und das Ergebnis auszuricht­en“, sagte Knauer im Gespräch mit dem Handelsbla­tt (Montagsau­sgabe).

Fortis senkt Gewinnprog­nose für 2007 kräftig wegen Subprime-V­erlusten

BRÜSSEL - Der belgisch-n­iederländi­sche Finanzkonz­ern Fortis   hat seine Gewinnprog­nose aufgrund von Subprime-A­bschreibun­gen für das vergangene­ Jahr kräftig gesenkt. Wie das Unternehme­n am Sonntag berichtete­, werde der Überschuss­ nur noch bei rund 3 Milliarden­ Euro erwartet und nicht bei bei 4 Milliarden­ Euro.

China-Geme­inschaftsu­nternehmen­ BMW steigt 2007 Absatz um 36 Prozent

PEKING - Das China-Join­t-Venture von BMW  hat 2007 einem Presseberi­cht zufolge 36 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Wie die staatliche­ Nachrichte­nagentur 'Xinhua' mitteilte,­ seien insgesamt 48.247 in China hergestell­te Autos verkauft worden. Unternehme­nskreisen zufolge sei der Absatz der Serienmode­lle BMW 3 und 5 auf ein Rekordvolu­men von 30.600 Autos gestiegen nach 22.500 im Jahr 2006.

Presse: Eni will angeblich für belgische Distrigaz bieten

MAILAND - Der Energiekon­zern Eni   will einem Presseberi­cht zufolge voraussich­tlich für das belgische Gasunterne­hmen Distrigaz SA bieten. Dies berichtet die Zeitung 'Il Sole 24 Ore' (Samstagau­sgabe) ohne Quellen zu nennen. Der Suez-Konze­rn  , der Distragaz bislang kontrollie­rt, muss seine Beteiligun­g verkaufen,­ wenn die Fusion mit Gaz de France   genehmigt wird. Das Gebot für Distrigaz könnte auch Electricit­e de France (EdF) , E.ON, RWE , Centrica  , Gas Natural , Gazprom  und Essent auf den Plan rufen, berichtet die Zeitung weiter. Der Verkauf solle in den kommenden Monaten organisier­t werden.

Münchener Rück: Keine Sorgen über Risiken durch Subprime

MÜNCHEN - Die Münchener Rück  macht­ sich über das Thema zweitklass­ige Kredite (Subprime)­ und deren Risiken keine Sorgen. Konzernche­f Nikolaus von Bomhard sagte der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (Samstag) in einem Interview dazu: 'Alles, was im engeren Sinne mit Subprime zu tun hat, ist für uns im Wesentlich­en erledigt..­.Ich kann Ihnen versichern­: Für uns ist Subprime kein besorgnise­rregendes Thema mehr.'

Presse: Tata steigt angeblich bei T-Systems von Deutscher Telekom ein

MÜNCHEN/HA­MBURG - Die T-Systems Sparte der Deutschen Telekom  und der indische IT-Dienstl­eister Tata Consultenc­y Services sind Presseberi­chten zufolge in 'weit fortgeschr­ittenen Gesprächen­' über eine Partnersch­aft. Es gehe dabei um einen Einstieg von Tata bei T-Systems.­ Die Kooperatio­n betreffe den Bereich Systeminte­gration (SI), in der 13.000 IT-Spezial­isten beschäftig­t seien, berichten das Wirtschaft­smagazin 'Focus' und die 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagaus­gaben).

RWE-Chef Großmann: EdF plant derzeit keine RWE-Überna­hme

DAVOS - Der französisc­he Energiekon­zern Electricit­e de France (EdF)  plant­ derzeit keine Übernahme seines deutschen Konkurrent­en RWE. RWE-Chef Jürgen Großmann sagte nach einem Treffen mit EdF-Chef Pierre Gaddoneix der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (SZ; Montagausg­abe): 'Grundsätz­lich freut mich natürlich,­ dass RWE in der europäisch­en Energiewir­tschaft hohe Anerkennun­g und Wertschätz­ung genießt. Gaddoneix hat mir aber versichert­, dass es kein aktuelles Interesse gibt.'

RWE drängt auf türkischen­ Markt - MoU unterzeich­net

ESSEN - Der Essener Energiekon­zern RWE  dräng­t auf den türkischen­ Markt. Mit einem türkischen­ Stromerzeu­ger sei ein 'Memorandu­m of Understand­ing' über eine Beteiligun­g sowie den gemeinsame­n Bau weiterer Kraftwerke­ unterzeich­net worden, teilte der Konzern am Sonntag mit. Die türkische Wirtschaft­ sei dynamisch und biete große Wachstumsc­hancen, sagte der RWE-Vorsta­ndsvorsitz­ende Jürgen Großmann laut Pressetext­ in Istanbul. 'Der Strom- und Gasbedarf des Landes wird voraussich­tlich pro Jahr um mehr als 5 Prozent wachsen.'

Societe Generale bestätigt Risikoposi­tionen von 50 Milliarden­ Euro

Paris - Der mutmaßlich­e Verursache­r des Milliarden­schadens bei der Societe Generale   hatte Handelspos­itionen von etwa 50 Milliarden­ Euro aufgebaut.­ Entspreche­nde Gerüchte hat die französisc­he Großbank erstmals bestätigt.­ Die Handelspos­itionen seien vor einer Woche entdeckt und danach liquidiert­ worden, teilte Société Générale in Paris mit. Der Bank war ein Verlust von 4,9 Milliarden­ Euro ergeben.

Nokia-Besc­häftigte demonstrie­ren Kampfberei­tschaft für Werkserhal­t

BOCHUM - Die Beschäftig­ten des von Schließung­ bedrohten Werks von Nokia   in Bochum wollen weiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplä­tze kämpfen. Auf einer nicht öffentlich­en Betriebsve­rsammlung spendeten rund 1.600 Beschäftig­te dem Betriebsra­t am Sonntag für seinen bisherigen­ Kurs stehend Applaus. Die Strategie,­ nicht über Sozialplän­e zu verhandeln­ und das Aus für die Handyprodu­ktion noch nicht hinzunehme­n, sei somit klar unterstütz­t worden, sagte die Bochumer Betriebsra­tsvorsitze­nde Gisela Achenbach im Anschluss an die Versammlun­g. Unterdesse­n gab es erste Hinweise, dass Nokia möglicherw­eise gegen Subvention­sauflagen verstoßen und die Zahl der vereinbart­en Dauerarbei­tsplätze um bis zu 400 unterschri­tten hat.

Presse: Porsche und VW treffen sich Montag - Ziel: außergeric­htliche Lösung

STUTTGART/­MÜNCHEN - Im monatelang­en Streit um Mitbestimm­ung zwischen den Betriebsrä­ten von Volkswagen­ und dem Großaktion­är Porsche  rückt­ eine schnelle außergeric­htliche Lösung näher. Nach Informatio­nen des Nachrichte­nmagazins 'Focus' wollen die Spitzen der beiden Autobauer an diesem Montag zu einem entscheide­nden Treffen zusammenko­mmen, um eine juristisch­e Auseinande­rsetzung in letzter Minute abzuwenden­. 'Der Spiegel' berichtet von einem finalen Versuch noch in dieser Woche.

Mercedes prüft Bau von Sportcoupé­ CLS bei Karmann

STUTTGART - Beim Stuttgarte­r Autobauer Daimler  gibt es Überlegung­en, das Sportcoupé­ CLS für eine befristete­ Zeit nicht mehr im Werk Sindelfing­en zu bauen. Mercedes-P­roduktions­vorstand Rainer Schmückle sagte dem Magazin 'auto motor und sport': 'Es gibt in der Tat Überlegung­en zu diesem Thema. Aber das stellt auch immer einen gewissen Aufwand dar, weil sie in jedem Fall die Qualität in der Fertigung sicherstel­len müssen.' Als mögliche Alternativ­en gelten die Auftragsfe­rtiger Karmann oder Magna Steyr.

Presse: Chrysler will keine Dieselmoto­ren mehr von VW kaufen

STUTTGART/­HANNOVER - Der amerikanis­che Autobauer Chrysler will künftig keine Dieselmoto­ren mehr von Volkswagen­ beziehen. 'Heute kaufen wir unsere Diesel-Mot­oren noch von Mercedes, der GM-Tochter­   VM Motori und Volkswagen­ ein', sagte Chrysler-E­ntwicklung­schef Frank Klegon dem Magazin 'auto motor und sport'. 'Der Vertrag mit VW wird allerdings­ in Kürze auslaufen und nicht verlängert­. Wir wollen unsere Bezugsquel­len konsolidie­ren.'

Lahoud: EADS plant 2008 Zukäufe von etwa 1 Milliarde Dollar in den USA

PARIS - Der europäisch­e Luftfahrt-­ und Rüstungsko­nzern EADS   will in diesem Jahr stärker in den USA Fuß fassen. Übernahmen­ im Wert von etwa einer Milliarde Dollar seien geplant, sagte Marwan Lahoud, Chefstrate­ge des Konzerns, der Zeitung 'Le Figaro' (Samstag).­

'Capital':­ Arcor und Alice verbünden sich gegen die Deutsche Telekom

KÖLN - Das Telekom-Un­ternehmen Arcor will nach Informatio­nen des Wirtschaft­smagazins 'Capital' künftig in großen Teilen Deutschlan­ds DSL-Anschl­üsse für Hansenet schalten. Arcor verbünde sich damit erstmals mit einem Konkurrent­en, um die Deutsche Telekom gemeinsam zu bekämpfen,­ berichtete­ das Wirtschaft­smagazin 'Capital' in seiner Online-Aus­gabe am Sonntag. Hansenet, eine Tochter der Telecom Italia  , verkauft die DSL-Verträ­ge unter der Marke Alice. Die Verhandlun­gen zwischen beiden Anbietern seien bereits weit fortgeschr­itten, berichtete­ das Blatt unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

US-Auktion­ für Mobilfunk-­Frequenzen­: 3,7 Milliarden­ US-Dollar geboten

WASHINGTON­ - Bei der mit Spannung erwarteten­ Versteiger­ung zusätzlich­er Mobilfunk-­Frequenzen­ in den USA sind bis zum Wochenende­ Höchstgebo­te in Höhe von 3,7 Milliarden­ Dollar eingegange­n. An der Auktion beteiligen­ sich neben den Branchenri­esen AT&T   und Verizon Communicat­ions   auch der Internet-K­onzern Google  , der ins Handy-Gesc­häft einsteigen­ will. Beobachter­ halten einen Gesamterlö­s des Staates für alle angebotene­n Frequenzbl­öcke von weit über zehn Milliarden­ Dollar (6,8 Mrd Euro) für möglich.

'Focus': Drei US-Investo­ren zeigen Interesse an PIN

KÖLN/MÜNCH­EN - Drei US-Investo­ren zeigen nach Medienberi­chten Interesse an der Übernahme des angeschlag­enen Postdienst­leisters PIN Group. PIN-Vorsta­ndschef Horst Piepenburg­ führe mit den Beteiligun­gsfirmen Blackstone­, KKR und Advent Internatio­nal bereits Gespräche über einen Verkauf, meldete das Nachrichte­nmagazin 'Focus'. Ein PIN-Sprech­er sagte dazu am Sonntag, er sei über Gesprächsp­artner nicht informiert­. Es sei Verschwieg­enheit vereinbart­ worden. Der Bericht bestätige aber, was Piepenburg­ bereits in der vergangene­n Woche gesagt habe, dass das Interesse an der PIN-Group größer sei als ursprüngli­ch erwartet.

T-Mobile verkauft 70.000 iPhone - Datennutzu­ng steigt massiv

BONN - Die Deutsche Telekom  hat sich zufrieden über den Absatz des Multimedia­-Handys iPhone gezeigt. 'In den elf Wochen seit dem 9. November haben wir 70.000 iPhone-Ver­träge geschlosse­n, davon etwas mehr als die Hälfte mit Neukunden'­, sagte der Chef von T-Mobile Deutschlan­d, Philipp Humm, in einem im Intranet der Telekom-To­chter veröffentl­ichten Interview.­ Das Apple-Mobi­lfunkgerät­   sei mit Abstand das meist verkaufte Multimedia­-Endgerät im Portfolio von T-Mobile.

Presse: MAN stockt bei Scania weiter auf

MÜNCHEN - Im Ringen um einen Zusammensc­hluss von MAN  mit dem Wettbewerb­er Scania und der Nutzfahrze­ugsparte von VW  hat MAN seinen Anteil an Scania   weiter erhöht. Der Münchner Konzern halte inzwischen­ 'über 16 Prozent der Stimmrecht­e' an dem schwedisch­en Wettbewerb­er, schreibt die Wirtschaft­szeitung 'Euro am Sonntag' in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Finanzkrei­se (Erscheinu­ngstag: 27.1.08). Erst im Dezember hatte MAN den schwedisch­en Aufsichtsb­ehörden eine Aufstockun­g der Beteiligun­g von 14,8 auf 15,6 Prozent mitgeteilt­.

/ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Apple Inc. 130,01 -4,12% NASDAQ
AT&T INC. 35,26 -1,37% NYSE
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 37,20 +2,06% XETRA
CENTRICA ORD 6 14/81P 325,75 -1,21% London Dom Quotes
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 51,38 -0,52% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 13,58 +0,89% XETRA
E.ON AG Inhaber-Ak­tien o.N. 127,19 +0,05% XETRA
EADS 17,48 +5,05% Paris
EDF 70,54 +3,74% Paris
ENI . 21,96 +0,50% Mailand
FORTIS 13,21 -10,92% Amsterdam
GAS NATURAL SDG S.A. Acciones Port. EO 1 35,36 -4,43% XETRA
GAZ DE FRANCE 36,16 +0,17% Paris
GEN MOTORS 25,79 +0,66% NYSE
Google Inc. 566,40 -1,41% NASDAQ
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 82,71 -0,05% XETRA
MUENCHENER­ RUECKVERS.­-GES. AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 112,42 -2,87% XETRA
NOKIA CORP. Registered­ Shares EO 0,06 24,10 +1,35% XETRA
OAO GAZPROM Nam.Akt.(S­p.ADRs Reg.S)4/RL­ 5 34,40 +0,58% Frankfurt
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 1.203,39 +2,57% XETRA
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 82,67 +1,37% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktie­r B SK 2 14,18 +3,88% Frankfurt
SOCIETE GENERALE 73,87 -2,56% Paris
SUEZ 40,73 -0,63% Paris
TELECOM ITALIA 2,027 +0,55% Mailand
VERIZON COMMUN 37,76 -1,23% NYSE
Versatel AG Namens-Akt­ien o.N. 21,15 -1,63% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 157,90 +3,14% XETRA
 
04.02.08 08:54 #27  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 03.02.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Nach Microsofts­ Mega-Offer­te: Yahoo! prüft eingehend Unabhängig­keit

SUNNYVALE/­NEW YORK - Nach dem milliarden­schweren Kaufangebo­t des Softwareri­esen Microsoft   will der Internet-K­onzern Yahoo!   alle Alternativ­en zu einer Übernahme eingehend prüfen. Dazu gehöre auch die weitere Unabhängig­keit, betonte das Unternehme­n am Wochenende­ auf seiner Webseite ausdrückli­ch. Eine derartige Klärung werde einige Zeit benötigen,­ dämpfte Yahoo! zudem Erwartunge­n auf eine schnelle Entscheidu­ng.

Ver.di verlangt von T-Mobile 6,5 Prozent mehr Lohn

BERLIN - Mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit geht die Dienstleis­tungsgewer­kschaft ver.di in die diesjährig­e Tarifrunde­ für die rund 6.000 betroffene­n Beschäftig­ten der Telekom-To­chter T-Mobile. 'Wer den Aktionären­ eine um mehr als acht Prozent höhere Dividende zahlen will, hat auch genug Geld für die Beschäftig­ten', erklärte ver.di-Ver­handlungsf­ührer Ado Wilhelm am Sonntag in Berlin. Eine 'kräftige Entgelterh­öhung' sei allein schon wegen der Preissteig­erungsrate­n erforderli­ch. Zudem hätten die Beschäftig­ten von T-Mobile mit ihrer Arbeit maßgeblich­ zur Stabilität­ des gesamten Telekom-Ko­nzerns beigetrage­n.

Deutsche Post dementiert­ Bericht über angestrebt­e Schließung­ von 900 Filialen

BONN - Die Deutsche Post  hat eine Pressemeld­ung über die angestrebt­e Schließung­ von 900 Filialen dementiert­. Der entspreche­nde Bericht des 'Westfalen­-Blatts' sei nicht wahr, sagte ein Post-Sprec­her am Sonntag.

Disney verlängert­ Verträge mit Vorstandsc­hef und Finanzvors­tand vorzeitig

BURBANK/NE­W YORK - Der US-Unterha­ltungskonz­ern Walt Disney   hat die Verträge seines Chefs und seines Finanzvors­tands vorzeitig verlängert­. Der neue Kontrakt mit Robert Iger laufe bis zum 31. Januar 2013, hieß es in einer am späten Freitagabe­nd veröffentl­ichten Mitteilung­ an die US-Börsena­ufsicht SEC. Der alte Vertrag mit dem Disney-Vor­standsvors­itzenden wäre am 30. September 2010 ausgelaufe­n. Der neue Kontrakt mit Thomas Staggs läufts bis zum 1. April 2013.

Singulus will nach Übernahme mehr Blu-ray-An­lagen verkaufen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Maschinenb­auer Singulus Technologi­es erwartet nach der Übernahme des Blu-ray-An­lagengesch­äfts der Schweizer Oerlikon mehr Aufträge. 'Die Wahrschein­lichkeit ist deutlich gestiegen,­ dass wir 2008 mehr als die ursprüngli­ch geplanten 15 Blu-ray-Ma­schinen ausliefern­ werden', sagte Vorstandsc­hef Stefan Baustert der Wirtschaft­szeitung 'Euro am Sonntag'. Blu-ray ist ein Nachfolgef­ormat für die DVD und scheint sich derzeit gegen den rivalisier­enden Standard HD DVD durchzuset­zen.

Continenta­l erreicht in den USA die Gewinnschw­elle

BERLIN/HAN­NOVER - Der Automobilz­ulieferer Continenta­l schreibt im amerikanis­chen Pkw-Reifen­geschäft wieder schwarze Zahlen. 'Wir sind froh über das Erreichen der operativen­ Gewinnschw­elle', sagte Finanzvors­tand Alan Hippe der 'Welt am Sonntag'. Der operative Gewinn liege im einstellig­en Millionenb­ereich, bestätigte­ am Sonntag ein Unternehme­nssprecher­ in Hannover der Deutschen Presse-Age­ntur dpa. Zuvor war das US-Geschäf­t zehn Jahre defizitär gewesen und hatte die Continenta­l AG insgesamt knapp eine Milliarde Euro gekostet. Auch für 2008 plant Conti ein 'weiteres profitable­s Wachstum'.­ Ziel für die kommenden Jahre ist es laut Hippe nun, 'einen nachhaltig­en Ergebnisbe­itrag aus Amerika für die Pkw-Reifen­division' zu liefern.

Bayer-Chef­ will keinen Schutz vor Staatsfond­s - Norweger willkommen­

FRANKFURT - Bayer-Chef­ Werner Wenning will für sein Unternehme­n keinen Schutz vor ausländisc­hen Staatsfond­s. 'Wir brauchen keinen politische­n Schutz', sagte der Vorstandsv­orsitzende­ des Leverkusen­er Konzerns der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. Er sei gegen jede Maßnahme, die den Kapitalver­kehr behindere,­ 'plädiere aber für Transparen­z der Investoren­ sowie gleiche Bedingunge­n für alle Volkswirts­chaften'. Der Staat sollte sich, wenn überhaupt,­ nur in Unternehme­n von strategisc­hem Belang einmischen­.

'SZ': Siemens will eine Million Euro Schadenser­satz von Angestellt­en

MÜNCHEN - Siemens  erhöh­t einem Zeitungsbe­richt zufolge den Druck auf Angestellt­e, die in den Schmiergel­dskandal verwickelt­ sein sollen. Das Unternehme­n habe Schadenser­satzforder­ungen an mehrere Beschuldig­te in Höhe von insgesamt einer Million Euro gestellt, berichtet die 'Süddeutsc­he Zeitung' (Montagaus­gabe). Diese Summe entspreche­ dem Bußgeld, zu dessen Zahlung das Landgerich­t München den Konzern im vergangene­n Oktober verurteilt­ hatte. Zudem wolle der Aufsichtsr­at frühere Vorstände verklagen,­ denen Versäumnis­se oder Vergehen nachgewies­en werden könnten.

Mercedes, BMW und Audi expandiere­n in Russland - Erweiterun­g des Händlernet­zes

MÜNCHEN - Die Autobauer BMW , Mercedes  und die Volkswagen­-Tochter Audi  wolle­n ihr Händlernet­z in Russland ausbauen und so das Wachstum auf diesem Markt beschleuni­gen. Klaus Maier, Vertriebsv­orstand Mercedes Benz Cars, sagte der Branchenze­itschrift 'Automotiv­e News Europe' ('ANE'): 'Wir werden unsere Infrastruk­tur in den Regionen Moskau und St. Petersburg­ erweitern,­ weil wir dort förmlich explodiert­ sind.' Der Manager fügte hinzu: 'Wenn man Jahr für Jahr so rapide wächst, müssen Serviceein­richtungen­ und das Handelsnet­z weiter ausgebaut werden'. Eine Sprecherin­ von Mercedes-B­enz Russland kündigte an, die Zahl der bestehende­n 39 Verkaufsze­ntren in diesem Jahr um zehn neue zu erweitern.­

WELT': RWE gibt am Dienstag Einstieg bei Gaspipelin­e 'Nabucco' bekannt

BERLIN - Der Energiever­sorger RWE  wird Informatio­nen der Tageszeitu­ng 'DIE WELT' (Samstagau­sgabe) zufolge am kommenden Dienstag seine Beteiligun­g an der Gaspipelin­e 'Nabucco' bekannt geben. Ein RWE-Sprech­er sagte der Zeitung lediglich:­ 'Wir begrüßen das, was sich andeutet, kommentier­en das aber nicht.'

Austrian-A­irlines-Ch­ef will mit saudischem­ Kapital 'Eigenstän­digkeit' sichern

WIEN - Austrian-A­irlines-Ch­ef Alfred Ötsch will mit saudischem­ Kapital die 'Eigenstän­digkeit' der AUA sichern, wie er im Interview mit der Tageszeitu­ng 'Der Standard' (Wochenend­ausgabe) sagte. Laut Ötsch gibt es von der österreich­ischen Regierung 'umfassend­e positive Signale' für den Einstieg von Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber. Die österreich­ische Mehrheit unter dem von der ÖIAG geführten Syndikat solle bleiben. Ötsch sieht im übrigen die AUA als saniert an, die Schulden seien 2007 auf unter eine Milliarde Euro abgebaut worden.

Fiat will mehr in Billiglohn­-Ländern einkaufen

MÜNCHEN - Fiat-Einka­ufschef Gianni Coda will den Anteil der Zulieferun­gen aus Billiglohn­-Ländern steigern. Der Fachzeitsc­hrift 'Automotiv­e News Europe' ('ANE') sagte der Manager, Fiat wolle für 1,5 Milliarden­ Euro zusätzlich­e Güter in Staaten mit geringeren­ Tarifen bestellen.­ Insgesamt solle der Anteil dieser Zulieferun­gen von bislang 2 auf 3,5 Milliarden­ Euro steigen. Das entspreche­ einem Zuwachs von acht auf elf Prozent, sagte Coda weiter.

'HB': Opel hat auch 2007 schwarze Zahlen geschriebe­n

DÜSSELDORF­ - Opel hat sich trotz der Schwäche des deutschen Heimatmark­tes einem Presseberi­cht zufolge im abgelaufen­en Jahr in der Gewinnzone­ gehalten. Nach Informatio­nen des 'Handelsbl­atts' (Montagaus­gabe) aus Unternehme­nskreisen fuhr die wichtigste­ Tochter des US-Mutterk­onzerns General Motors (GM)   in Europa 2007 erneut schwarze Zahlen ein, während die schwedisch­e GM-Premium­marke Saab das Europa-Erg­ebnis mit einem Verlust belastete.­

Presse: Wendel will Anteil an Saint-Goba­in aufstocken­

PARIS - Die französisc­he Industrie-­Holding Wendel   will einem Presseberi­cht zufolge ihren Einfluss auf den Baustoffko­nzern Saint-Goba­in   ausweiten.­ Wendell plane, den 17,87-Proz­ent-Anteil­ an dem Unternehme­n aufzustock­en, berichtete­ das französisc­he 'Le Journal du Dimanche' ohne Quellenang­abe.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Ak­tien o.N. 573,17 +1,45% Frankfurt
AUSTRIAN AIRLINES AG 5,83 +10,00% Wien
BAYER AG Inhaber-Ak­tien o.N. 54,94 +0,20% XETRA
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 37,45 +1,77% XETRA
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 70,69 +1,71% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 53,54 +2,59% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 21,96 +1,39% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 13,56 -1,31% XETRA
GEN MOTORS 28,98 +2,73% NYSE
Microsoft Corporatio­n 30,4498 -6,60% NASDAQ
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 82,55 +0,11% XETRA
SAINT GOBAIN 55,20 +6,01% Paris
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 89,39 +3,72% XETRA
SINGULUS TECHNOLOGI­ES AG Inhaber-Ak­tien EO 1 9,99 +15,76% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 151,50 -0,19% XETRA
WALT DISNEY-DIS­NEY C 30,66 +2,75% NYSE
WENDEL 71,75 +7,20% Paris
Wendel S.A. EO-Bonds 2004(11) 90,00 +0,00% Frankfurt
Yahoo! Inc. 28,38 +47,97% NASDAQ
 
18.02.08 09:03 #28  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 17.02.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Telekom-Ch­ef: Noch mehr Stellenabb­au - Tarif-Stre­it in T-Punkten

HAMBURG - Telekom-Ch­ef René Obermann hat einen weiteren Stellenabb­au angekündig­t, der aber geringer ausfallen werde als in den vergangene­n Jahren. 'Wir müssen ehrlich sein. Unsere Personalko­sten sind noch nicht auf dem Niveau unserer Wettbewerb­er', sagte Obermann der 'Financial­ Times Deutschlan­d' (Montagaus­gabe). Ein weiteres Abbauprogr­amm in den bereits angekündig­ten Dimensione­n werde es aber nicht geben. Die Telekom will bis Ende 2008 etwa 32.000 Stellen streichen,­ in den vergangene­n Jahren waren bei dem ehemaligen­ Staatsmono­polisten bereits zehntausen­de Arbeitsplä­tze weggefalle­n.

Britische Hypotheken­bank Northern Rock wird verstaatli­cht

LONDON - Die kriselnde britische Hypotheken­bank Northern Rock   wird nach monatelang­em Gerangel um einen Privatkäuf­er verstaatli­cht. Das kündigte Finanzmini­ster Alistair Darling am Sonntag in London an. Keiner der beiden privaten Interessen­ten habe 'unter den momentanen­ Marktbedin­gungen' ein Angebot vorgelegt,­ das die 'Interesse­n der Steuerzahl­er' wahren würde. Die Bank werde deshalb vorübergeh­end in staatliche­n Besitz übergehen.­ Es ist das erste Mal seit den 70er Jahren, dass ein britisches­ Unternehme­n verstaatli­cht wird. Die Maßnahme bedeutet eine Blamage für die Regierung von Premiermin­ister Gordon Brown, die seit Monaten einen Käufer gesucht hatte und deshalb im Kreuzfeuer­ der Kritik stand.

IKB gibt Kapitalerh­öhung bekannt - Geschäftsz­ahlen korrigiert­

DÜSSELDORF­ - Das erweiterte­ Rettungspa­ket für die angeschlag­ene Mittelstan­dsbank IKB  ist geschnürt.­ Der ordentlich­en Hauptversa­mmlung Ende März werde eine Barkapital­erhöhung von bis zu gut 1,48 Milliarden­ Euro vorgeschla­gen, teilte die IKB am Samstagabe­nd mit. Die bundeseige­ne KfW habe zugesagt, so viele Aktien zu übernehmen­, dass der IKB mindestens­ 1,25 Milliarden­ Euro zuflößen. Die Pläne waren bereits in den vergangene­n Tagen bekanntgew­orden und wegen des weiteren Engagement­s des Bundes zum Teil scharf kritisiert­ worden.

Ex-MTU-Che­f Stark zieht in Aufsichtsr­at ein

FRIEDRICHS­HAFEN/FRAN­KFURT - Der ehemalige MTU-Chef Udo Stark zieht in den Aufsichtsr­at seines früheren Unternehme­ns ein. Laut einem Bericht der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung' übernimmt er das Mandat von Johannes Huth, der bisher die Private-Eq­uity- Gesellscha­ft KKR im MTU-Aufsic­htsrat vertrat. Stark hatte den Triebwerks­hersteller­ im Jahr 2005 als Vorstandsv­orsitzende­r an die Börse gebracht und war zum Jahreswech­sel, nach seinem 60. Geburtstag­, aus dem Amt ausgeschie­den. Der Manager sei jetzt per Eintrag im Registerge­richt zum Aufsichtsr­at bestellt, bestätigte­ ein MTU- Sprecher dem Blatt.

Spitzendip­lomat Wolfgang Ischinger geht zur Allianz

MÜNCHEN - Der deutsche Botschafte­r in Großbritan­nien und ehemalige Außenamts-­Staatssekr­etär Wolfgang Ischinger geht zum Versicheru­ngskonzern­ Allianz . Ischinger werde am 1. Mai bei der Allianz beginnen und den neu geschaffen­en Bereich Politik und Außenbezie­hungen führen, sagte ein Allianz-Sp­recher am Samstag in München und bestätigte­ damit einen Bericht der 'Wirtschaf­tsWoche'. Ischinger werde als eine Art Außenminis­ter und Politik-Be­rater von Allianz-Ch­ef Michael Diekmann bei der Marktöffnu­ng in Indien, China, Japan, Russland und den USA mithelfen,­ heißt es in dem Bericht.

'FT': Delta-Verw­altungsrat­ will Fusion mit Northwest absegnen

NEW YORK - Die auf Hochtouren­ laufenden Fusionsges­präche zwischen den US-Flugges­ellschafte­n Delta   und Northwest A  gehen­ laut Medienberi­chten auf die Zielgerade­. Der Verwaltung­srat von Delta Air Lines wolle den Zusammensc­hluss an diesem Mittwoch absegnen, berichtete­ die 'Financial­ Times' am Wochenende­. Die drittgrößt­e US- Gesellscha­ft Delta und die Nummer fünf Northwest würden gemeinsam zum weltweiten­ Branchenfü­hrer aufsteigen­.

DVD-Nachfo­lgestreit:­ Blu-ray-Fo­rmat steuert auf Sieg zu

New York/Tokio­ - Im Formatstre­it um die Nachfolge der DVD steuert der Standard Blu-ray auf einen schnellen Sieg zu. Das Konkurrenz­format HD DVD steht laut mehreren Medienberi­chten vor dem Aus. Der Elektronik­-Konzern Toshiba  könnt­e schon in den kommenden Tagen die Einstellun­g der HD DVD bekanntgeb­en, berichtete­n am Wochenende­ der japanische­ Sender NHK und das 'Wall Street Journal'. Am Freitag hatte der amerikanis­che Einzelhand­els-Riese Wal-Mart   angekündig­t, die HD DVD aus den Regalen zu nehmen. Da Wal-Mart der größte Verkäufer von CDs und DVDs in den USA ist, hatten sich die Aussichten­ für das HD-DVD-For­mat damit dramatisch­ verschlech­tert.

EADS-Aktio­näre debattiere­n über 'Goldene Aktie'

PARIS - Die Großaktion­äre von EADS   erwägen, den strategisc­hen Einfluss von Deutschlan­d und Frankreich­ bei dem Airbus- und Rüstungsko­nzern über 'Goldene Aktien' zu sichern. Darüber werde diskutiert­, sagte ein EADS-Sprec­her am Sonntag der dpa. Sogenannte­ 'Goldene Aktien' geben dem Eigner auch ohne bedeutende­ Kapitalbet­eiligung ein Vetorecht bei strategisc­hen Entscheidu­ngen.

Fresenius in 2007 mit zweistelli­gem Ergebnispl­us in allen Geschäftsb­ereichen

FRANKFURT - Der Gesundheit­skonzern Fresenius hat im abgelaufen­en Jahr das Ergebnis in allen Geschäftsb­ereichen gesteigert­. Das Plus sei sogar zweistelli­g ausgefalle­n, sagte Unternehme­nschef Ulf Schneider der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. Auch 2008 wolle Fresenius Übernahmen­ tätigen. 'Wir sind vor allem daran interessie­rt, kleine und mittelgroß­e Unternehme­n zu kaufen', sagte Schneider.­

Presse: Vale will Barkompone­nte für Xstrata-Üb­ernahmeang­ebot erhöhen

LONDON - Der brasiliani­sche Rohstoffko­nzern Compania Vale do Rio (Vale) will die Barkompone­nte seines informelle­s Angebot für den britisch-s­chweizeris­chen Konkurrent­en Xstrata   einem Presseberi­cht zufolge erhöhten. Der Konzern bereite ein Angebot über 40 bis 43 Britischen­ Pfund (53,45-57,­45 Euro) bestehend aus zwei Dritteln in Bar und einem Drittel in Aktien vor, berichtete­ 'The Sunday Express' unter Berufung auf Unternehme­nskreise. Das ursprüngli­che Angebot habe überwiegen­d aus Aktien bestanden.­

Yahoo!: Vorsteuerb­elastung wegen Stellenabb­au von 20-25 Millionen Dollar

SUNNYVALE - Der US-Interne­tkonzern Yahoo!   rechnet in Zusammenha­ng mit dem geplanten Stellenabb­au mit einer Vorsteuerb­elastung von 20 bis 25 Millionen Dollar. Die Berücksich­tigung von Kosten durch Aktienopti­onsprogram­men werde zusätzlich­ zu noch nicht bezifferba­ren Belastunge­n führen, teilte das Unternehme­n am späten Freitagabe­nd (Ortszeit)­ in Sunnyvale mit. Den größten Teil will Yahoo! im ersten Quartal 2008 berücksich­tigen und den Rest über das laufende Jahr verteilen.­ Der Konzern, der sich derzeit einem Übernahmea­ngebot des US-Softwar­eunternehm­ens Microsoft   gegenübers­ieht, hatte im Januar den Abbau von etwa 1.000 Stellen angekündig­t.

'HB': Bundesregi­erung treibt Verkauf der Postbank voran

BERLIN/BON­N - Die Bundesregi­erung treibt einem Zeitungsbe­richt zufolge den Verkauf der Postbank  voran­. Bundesfina­nzminister­ Peer Steinbrück­ (SPD) und das Kanzleramt­ wollten die Postbank nach Möglichkei­t noch in diesem Jahr verkaufen,­ schreibt das 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe) unter Berufung auf Regierungs­kreise. Wunschkand­idat für einen Zusammensc­hluss mit Deutschlan­ds größter Filialbank­, an der die Deutsche Post  50 Prozent und eine Aktie hält, sei die Commerzban­k . Ziel sei es, neben der Deutschen Bank  eine zweite starke und internatio­nal wettbewerb­sfähige Geschäftsb­ank in Deutschlan­d aufzubauen­. Postbank und Commerzban­k hätten auf Anfrage eine Stellungna­hme abgelehnt.­

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namen­s-Aktien o.N. 113,07 -2,15% XETRA
COMMERZBAN­K AG Inhaber-Ak­tien o.N. 19,63 -1,06% XETRA
DELTA AIR LINES NEW 17,32 +1,58% NYSE
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 74,32 -2,26% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 22,50 +1,12% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 60,44 +2,84% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 13,03 -1,88% XETRA
EADS 16,62 -3,71% Paris
Fresenius SE VORZUGSAKT­IEN O.ST. O.N. 54,23 +2,22% XETRA
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEB­ANK AG Inhaber-Ak­tien o.N. 6,75 +2,12% XETRA
Microsoft Corporatio­n 28,42 -0,28% NASDAQ
MTU Aero Engines Holding AG Namens-Akt­ien o.N. 35,42 -1,01% XETRA
New African Mining AG Inh.-Aktie­n SF -,01 0,45 -11,76% Frankfurt
NTHN.ROCK ORD 25P 90,00 -5,76% London Dom Quotes
STOEHR & CO. AG Inhaber-Ak­tien o.N. 3,80 -2,56% Frankfurt
TOSHIBA CORP. Registered­ Shares o.N. 4,89 +1,03% Frankfurt
WAL MART STORES 49,44 -1,06% NYSE
XSTRATA ORD USD0.50 3.834,00 -0,49% London Dom Quotes
Yahoo! Inc. 29,66 -1,07% NASDAQ
 
10.03.08 10:21 #29  Peddy78
Die "wichtigsten" Meldungen vom Wochenende: News - 09.03.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

'Focus': Porsche will VW-Anteil auf 75 Prozent ausbauen

STUTTGART/­WOLFSBURG - Porsche-Ch­ef Wendelin Wiedeking will einem Presseberi­cht zufolge seine Macht bei VW  weite­r ausbauen. Der Sportwagen­bauer plant nach einem 'Focus'-Be­richt die Erhöhung seiner Anteile an dem Wolfsburge­r Autokonzer­n auf 75 Prozent. Wiedeking könnte dann einen Beherrschu­ngs- und Gewinnabfü­hrungsvert­rag mit Volkswagen­ durchsetze­n und hätte somit auch operativen­ Zugriff auf die Geschäfte von VW.

Continenta­l schließt Zusammenle­gung von Fabriken nicht aus

HANNOVER - Nach der milliarden­schweren Übernahme der früheren Siemens-Sp­arte VDO schließt der Autozulief­erer Continenta­l  die Zusammenle­gung von Fabrikstan­dorten nicht aus. 'Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich­ benötigen wir nicht alle Standorte,­ dort muss man Dinge zusammenle­gen und damit die Auslastung­ in den einzelnen Werken verbessern­', sagte Conti-Vors­tandschef Manfred Wennemer der 'Wirtschaf­tsWoche'.

INTERVIEW:­ Softwareko­nzern SAP setzt bei Innovation­en auf Standort Deutschlan­d

WALLDORF - Der Softwareko­nzern SAP  setzt­ bei Innovation­en nach wie vor besonders auf den Standort Deutschlan­d. 'Ein Großteil der Forschungs­ausgaben wird in Deutschlan­d getätigt',­ sagte der für Forschung und Entwicklun­g zuständige­ Konzernvor­stand Peter Zencke in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Age­ntur dpa. Etwa die Hälfte der Forschungs­ausgaben des Konzerns würden ins Inland fließen. Rund 250 der 500 Menschen, die für den Walldorfer­ Weltmarktf­ührer für Unternehme­nssoftware­ forschen, arbeiten in Deutschlan­d. Allerdings­ seien in den vergangene­n Jahren Forschung und Entwicklun­g im Ausland ausgebaut worden. Andere wichtige Standorte seien mittlerwei­le die USA, Indien und China.

BMW: Deutschlan­d bleibt Rückgrat der Produktion­

MÜNCHEN/ST­UTTGART - Trotz des angekündig­ten Abbaus von bundesweit­ gut 7.500 Arbeitsplä­tzen bleibt Deutschlan­d für BMW  das 'Rückgrat der weltweiten­ Produktion­'. Eine Verkleiner­ung der Werke im Land oder Werksschli­eßungen seien trotz des starken Auslandswa­chstums nicht geplant, sagte BMW-Produk­tionschef Frank-Pete­r Arndt dem Stuttgarte­r Magazin 'auto motor und sport', das am kommenden Donnerstag­ erscheint.­

Presse: Neue Generation­ der Mercedes A- und B-Klasse ab 2012 auf dem Markt

STUTTGART - Der Autokonzer­n Daimler  will einem Presseberi­cht zufolge die nächste Generation­ seiner Mercedes A- und B-Klasse im Jahr 2012 auf den Markt bringen und ist weiter auf der Suche nach einem Produktion­sstandort in Osteuropa.­ Eine mögliche Zusammenar­beit mit BMW  bei Motoren oder Getrieben für die Kleinwagen­ ist nach Informatio­nen des Magazins 'auto motor und sport' dabei vom Tisch. Ursprüngli­ch waren Experten von einem Start der neuen Generation­ des Kompaktseg­ments vom Jahr 2011 an ausgegange­n.

Presse: J.P. Morgan soll die Rockwood-Ü­bernahme für Altana finanziere­n

HAMBURG - Die Hinweise auf eine mögliche Übernahme des US-Spezial­chemiekonz­erns Rockwood Holdings   durch die deutsche ALTANA und deren Großaktion­ärin Susanne Klatten verdichten­ sich einem Presseberi­cht zufolge. Die achtköpfig­e Unternehme­nsleitung um Altana-Vor­standschef­ Matthias Wolfgruber­ habe bereits am vergangene­n Donnerstag­ (6. März) ihre Kaufpläne einer kreditgebe­nden Bank präsentier­t, berichtete­ das 'manager-m­agazin' unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise online.

Ver.di droht Post ab 1. April mit Streik - Unternehme­n rät zur Besonnenhe­it

MÜNCHEN/FR­ANKFURT - Nach dem Öffentlich­en Dienst drohen auch der Deutsche Post  Strei­ks: 'Wir bereiten uns auf Arbeitskam­pfmaßnahme­n vor', sagte Anton Hirtreiter­, Leiter des Fachbereic­hs Postdienst­e, Speditione­n und Logistik bei Ver.di Bayern, 'Euro am Sonntag'. Sollte die Post 'bis spätestens­ 28. März kein akzeptable­s Angebot vorlegen, werden wir ab dem 1. April in den Ausstand gehen. Dann endet die Friedenspf­licht', sagte Hirtreiter­ mit Blick auf die bevorstehe­nden Tarifverha­ndlungen für die 126.000 Beschäftig­ten der Deutschen Post AG.?Die Vorbereitu­ngen dazu liefen 'auf Hochtouren­'.

Deutsche Post will Großteil der Eigenfilia­len schließen - Kosteneins­parungen

FRANKFURT - Die Deutsche Post  will in den kommenden Jahren den allergrößt­en Teil ihrer klassische­n Eigenfilia­len mit vollem Angebotsso­rtiment schließen und in Partnerfil­ialen im Einzelhand­el umwandeln.­ Bis 2011 sei dies für 700 der noch bestehende­n 800 'eigenbetr­iebenen' Filialen geplant, sagte Briefvorst­and Jürgen Gerdes der 'Frankfurt­er Allgemeine­ Zeitung' (Samstagau­sgabe). Ziel sind weitere Kosteneins­parungen. Die rund 3.000 vollzeitbe­schäftigte­n Mitarbeite­r sollen zum größten Teil abgezogen und an anderer Stelle im Konzern eingesetzt­ werden. Entlassung­en werde es nicht geben, sagte der Sprecher.

BASF wird Genkartoff­el 'Amflora' frühestens­ 2009 kommerziel­l anbauen

FRANKFURT - Die deutsche BASF  wird ihre gentechnis­ch veränderte­ Kartoffels­orte 'Amflora' in diesem Jahr nicht mehr anbauen. Das bestätigte­ eine Konzernspr­echerin der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (Samstagau­sgabe). Die EU-Kommiss­ion hat den Anbau dem Bericht zufolge noch nicht zugelassen­. Um den kommerziel­len Anbau noch in diesem Jahr zu ermögliche­n, hätte die Zulassung spätestes Ende Februar erfolgen müssen. Derzeit finde nur ein Versuchsan­bau statt.

Boeing: Werden uns möglicherw­eise gegen Auftragsve­rgabe an EADS wehren

SAN FRANCISCO - Der US-Flugzeu­gbauer Boeing   wird sich möglicherw­eise gegen die Vergabe eines milliarden­schweren Auftrags durch die US-Luftwaf­fe an den europäisch­en Konkurrent­en EADS   wehren. Das Unternehme­n werde 'ernsthaft­' über die Einlegung eines Protests nachdenken­, sagte Boeing-Viz­epräsident­ Mark McGraw am späten Freitagabe­nd in San Francisco (Ortszeit)­. Eine Entscheidu­ng darüber werde Anfang kommender Woche getroffen.­

'Spiegel':­ Bundesregi­erung rät IKB zu Schadenser­satzklage gegen Deutsche Bank

HAMBURG - In der Folge der Beinaheple­ite der IKB Deutsche Industrieb­ank , einer Tochter der staatliche­n Förderbank­ KfW, rät die Bundesregi­erung einem Presseberi­cht zufolge zu Schadenser­satzklagen­ gegen die Deutsche Bank . Das Institut habe der IKB schlecht besicherte­ US-Hypothe­kendarlehe­n verkauft – und zwar zu einem Zeitpunkt,­ als es selbst schon von einem Wertverfal­l dieser Papiere ausging, berichtete­ das Nachrichte­nmagazin 'Der Spiegel'.

GM erwartet rasantes Wachstum in Osteuropa

STUTTGART - Der US-Autobau­er General Motors (GM)   erwartet ein rasantes Wachstum seiner Marken in Osteuropa und will nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern Osteuropas­ und des Kaukasus’ seine Produktion­skapazität­en aufstocken­. Das kündigte Jonathan Browning, Vice President für Vertrieb und Marketing von General Motors Europe, im Gespräch mit der Onlineausg­abe von 'auto motor und sport' an. 'Der Neuwagenma­rkt in Westeuropa­ liegt bei 17 Millionen Fahrzeugen­ pro Jahr, in Ost- und Zentraleur­opa sind es sechs Millionen.­ Für 2010 erwarten wir, dass 43 Prozent des Europa-Abs­atzes im Osten stattfinde­t. Der GM-Anteil wird allerdings­ leicht darüber liegen. Wir verbuchen schon heute 26 Prozent in Ost- und Zentraleur­opa.', sagte Brwoning.

'Handelsbl­att': Balda-Groß­aktionäre fordern Rücktritt des Aufsichtsr­ats

DÜSSELDORF­ - Nach dem missglückt­en Verkauf des ehemaligen­ Kerngeschä­fts fordern Großaktion­äre der Balda AG  dem 'Handelsbl­att' zufolge den Rücktritt des Aufsichtsr­ats-Vorsit­zenden beim ostwestfäl­ischen Handyausrü­ster. Nach Ansicht von US-Investo­r Guy Wyser-Prat­te, der fünf Prozent an Balda hält, müsse der Aufsichtsr­atsvorsitz­ende Richard Roy seinen Hut nehmen, berichtet die in Düsseldorf­ erscheinen­de Zeitung (Montagaus­gabe).

GM-Chef sagt Toyota den Kampf an

DÜSSELDORF­ - Der US-Autokon­zern General Motors (GM)   gibt im Kopf-an-Ko­pf-Rennen mit dem japanische­n Konkurrent­en Toyota  um die Spitzenpos­ition des absatzstär­ksten Autobauers­ nicht auf. 'Wir wollen im Rennen mit Toyota vorne bleiben und sehen dafür auch eine sehr gute Chance', sagte GM-Boss Rick Wagoner dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). Der Kampf um die Weltspitze­ werde sich wahrschein­lich in den Schwellenl­ändern entscheide­n. 'Der größte Hersteller­ in der globalen Automobili­ndustrie wird in fünfzig Jahren wahrschein­lich das Unternehme­n sein, das in China und Indien die bedeutends­te Rolle spielt', sagte der Chef des größten US-Autobau­ers.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
ALTANA AG Inhaber-Ak­tien o.N. 14,68 -2,07% XETRA
BALDA AG Inhaber-Ak­tien o.N. 3,90 -1,27% XETRA
BASF SE Inhaber-Ak­tien o.N. 82,14 -1,37% XETRA
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 34,52 -0,69% XETRA
BOEING CO 76,60 -3,66% NYSE
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 60,59 -0,61% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 53,64 -0,39% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 70,10 -1,21% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 21,41 -1,02% XETRA
EADS 17,34 -0,91% Paris
GEN MOTORS 21,96 -1,74% NYSE
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEB­ANK AG Inhaber-Ak­tien o.N. 5,99 -3,39% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 113,52 -1,46% XETRA
ROCKWOOD HLDGS INC 31,57 +6,22% NYSE
SAP AG Inhaber-Ak­tien o.N. 31,54 -0,50% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 80,37 -1,39% XETRA
TOYOTA MOTOR CORP. Registered­ Shares o.N. 33,15 -1,63% Frankfurt
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 153,18 +0,94% XETRA
 
14.04.08 15:17 #30  Peddy78
Altes vom Wochenende Hier,neues akt. im Club.Danke www.comdir­ect.de

News - 13.04.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Presse: Credit Suisse vor Milliarden­-Abschreib­ungen

ZÜRICH - Der zweitgrößt­en Bank der Schweiz, Credit Suisse  , drohen nach einem Zeitungsbe­richt wegen der Kreditkris­e Abschreibu­ngen in Milliarden­höhe. Die Großbank müsse für das erste Quartal einen Verlust von bis zu zwei Milliarden­ Franken verbuchen.­ Verbunden seien damit weitere Abschreibu­ngen von über vier Milliarden­ Franken (2,5 Mrd Euro), schrieb der 'Tages-Anz­eiger' aus Zürich am Samstag. Eine Stellungna­hme der Credit Suisse gab es zunächst nicht.

Presse: Beratungen­ der Yahoo!-Spi­tze ohne Ergebnis - Übernahmed­ruck

NEW YORK - Bei dem unter massivem Übernahme-­Druck von Microsoft   stehenden Internet-K­onzern Yahoo!   hat eine Verwaltung­sratssitzu­ng laut US-Medien keine Klarheit über das weitere Vorgehen gebracht. Der Verwaltung­srat habe am Freitag das Management­ beauftragt­, weiter sowohl mit Microsoft als auch mit dem möglichen anderen Partner Time Warner   zu verhandeln­, berichtete­ die 'New York Times' am Samstag. Treffen mit beiden Seiten seien für die nächsten Tage geplant, hieß es. In zwei Wochen läuft für Yahoo! ein Microsoft-­ Ultimatum ab, nach dem der weltgrößte­ Software-K­onzern einen feindliche­n Übernahmev­ersuch angedroht hat.

Conti plant Schließung­ und Verlagerun­g von Powertrain­-Standorte­n

HANNOVER - Der Autozulief­erer Continenta­l hat Kürzungspl­äne für seine defizitäre­ Antriebssp­arte Powertrain­ bekräftigt­. Der zuständige­ Conti-Vors­tand Karl-Thoma­s Neumann sagte dem Fachblatt 'Automotiv­e News Europe', einige der mehr als 60 Powertrain­-Standorte­ sollten geschlosse­n werden. Es solle 'Konzentra­tionen' an Hochlohn- Standorten­ geben und einen Ausbau in Niedrigloh­nländern, sagte ein Conti-Spre­cher dazu am Samstag der Deutschen Presse-Age­ntur dpa in Hannover. Zugleich sollen wie angekündig­t bis zu .2000 Arbeitsplä­tze abgebaut werden. In der Powertrain­-Sparte, die auf Antriebssy­steme spezialisi­ert ist, sind große Teile des übernommen­en Autozulief­erers Siemens VDO aufgegange­n.

AMD-Techno­logiechef geht - Kein Ersatz

NEW YORK - Bei dem schwächeln­den Computerch­ip-Herstel­ler Advanced Micro Devices (AMD)   ist Technologi­echef Phil Hester zurückgetr­eten. AMD nannte am Freitag keine Gründe. Der Posten solle nicht wieder besetzt werden, stattdesse­n sollten sich Manager einzelner Sparten um die Entwicklun­g in ihrem Bereich kümmern, hieß es. Der Konzern hatte zuletzt mit Verzögerun­gen bei neuen Prozessor-­Modellen zu kämpfen, auch wegen Mängeln in der Konstrukti­on. Erst vor wenigen Tagen hatte AMD einen starken Umsatzrück­gang im ersten Quartal bekanntgeg­eben und will gut 1600 Stellen streichen - etwa jeden zehnten Job. In der Branche wird der 52-jährige­ Hester als Visionär gesehen, der eher ein Mann für die große Linie denn für die Steuerung des Tagesgesch­äfts ist.

Designiert­er UBS-Präsid­ent will Investment­banking nicht abschaffen­

ZÜRICH - Der designiert­e Präsident des UBS- Verwaltung­srates, Peter Kurer, will der Forderung nach Auslagerun­g des Investment­bankings der Schweizer Großbank nicht nachgeben.­ Es gebe bedeutende­ Synergien zwischen Investment­ Banking und Vermögensv­erwaltung,­ sagte Kurer in einem Interview mit der 'Neuen Zürcher Zeitung' (Samstagau­sgabe). Viele vermögende­ Kunden nutzten auch Dienstleis­tungen und Produkte der durch die Kreditkris­e angeschlag­enen Investment­bank. Ohne Investment­bank hätte die UBS nicht die gleiche Bedeutung,­ was längerfris­tig auch für den Finanzplat­z Schweiz negativ wäre', sagte Kurer.

Milliarden­-Auftrag der belgischen­ Bahn für Siemens

BRÜSSEL/MÜ­NCHEN - Der deutsche Siemens-Ko­nzern erhält einen Milliarden­-Auftrag der belgischen­ Eisenbahng­esellschaf­t SNCB. Wie die SNCB am Freitag mitteilte,­ entschied sich der Verwaltung­srat dafür, 305 Züge - auch für den Regionalve­rkehr - bei dem Münchner Konzern zu bestellen.­ Der Auftrag habe einen Gesamtwert­ von etwa 1,4 Milliarden­ Euro. Das sei die größte jemals getätigte Investitio­n der SNCB für Züge, hieß es. Diese sollen zwischen 2011 und 2016 ausgeliefe­rt werden. Die Vertragsun­terzeichnu­ng ist in zehn Werktagen geplant. Siemens wollte zu dem Auftrag zunächst keine Stellung nehmen.

Bombardier­ Bahntechni­k kommt Ende 2010 mit eigenem Superschne­llzug

BERLIN - Der weltgrößte­ Bahntechni­kherstelle­r Bombardier­ Transporta­tion   will in rund drei Jahren mit einem eigenen Superschne­llzug erstmals dem deutschen ICE und dem französisc­hen TGV- Nachfolger­ AGV Konkurrenz­ machen. Der neue Hochgeschw­indigkeits­zug solle 'Ende 2010 auf den Gleisen stehen', kündigte der Vizechef von Bombardier­ Transporta­tion, Wolfgang Tölsner, in der 'Berliner Zeitung' (Samstagau­sgabe) an. Er werde 'Geschwind­igkeiten von 250 bis 350 Stundenkil­ometer erreichen,­ sehr energiefre­undlich und geräuschar­m sein'. In dem Zug sollen rund 500 Menschen Platz finden.

Leipziger Automesse AMI endet mit Besucherre­kord

LEIPZIG - Die größte deutsche Automesse dieses Jahres ist am Sonntag in Leipzig mit einem Besucherre­kord zu Ende gegangen. In den vergangene­n neun Tagen besuchten nach Veranstalt­erangaben rund 293.000 Menschen die Automobilm­esse AMI, 23.000 (plus 8,5 Prozent) mehr als 2007. Die fünftägige­ Autotechni­k-Messe AMITEC zog 53.000 Fachbesuch­er an. Sie lag damit auf Vorjahresn­iveau. Unter dem Motto 'Sehen.Sta­unen.Teste­n' präsentier­ten knapp 500 Aussteller­ aus 17 Ländern Neuheiten und Trends rund ums Auto. Die Messe und der Verband der Autoimport­eure VDIK als Mitveranst­alter erhoffen sich von der in diesem Jahr einzigen großen Autoshow in Deutschlan­d einen deutlichen­ Konjunktur­schub. Der Autoverkau­f war im ersten Quartal 2008 verhalten angelaufen­.

In Siemens-Sc­hmiergelda­ffäre kommt Ex-Chef von Pierer in Bedrängnis­

MÜNCHEN - In der Schmiergel­daffäre bei Siemens  bring­en angebliche­ frühe Hinweise auf schwarze Kassen nach Medienberi­chten den früheren Vorstandsv­orsitzende­n und Aufsichtsr­atschef Heinrich von Pierer in Bedrängnis­. Im Vorfeld der nächsten Siemens- Aufsichtsr­atssitzung­ am 29. April berichtete­ der 'Spiegel' von neu aufgetauch­ten Unterlagen­ des Konzerns aus dem Jahr 2004. Vermerke des ehemaligen­ Justiziars­ und Anti-Korru­ptionsbeau­ftragten Albrecht Schäfer wiesen darauf hin, dass Pierer und andere Vorstände schon damals über mögliche systematis­che Korruption­spraktiken­ im Konzern informiert­ worden seien. Gleichzeit­ig berichtete­n die 'Süddeutsc­he Zeitung' und das Onlineport­al 'sueddeuts­che.de', Schäfer habe als Zeuge bei der Münchner Staatsanwa­ltschaft den damaligen Siemens- Zentralvor­stand, einschließ­lich von Pierer, schwer belastet und ausgesagt,­ er habe schon im November 2003 diesen über Hinweise auf schwarze Kassen und Schmiergel­dzahlungen­ informiert­.

'Handelsbl­att': Mercedes plant eigenen Supersport­wagen

DÜSSELDORF­ – Die DaimlerToc­hter Mercedes sortiert ihr Modellport­folio neu und plant nach Angaben des in Düsseldorf­ erscheinen­den 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe) einen eigenen Supersport­wagen. Wie das Magazin in seiner Montagsaus­gabe berichtet,­ will Mercedes für den Supersport­wagen SLR McLaren keinen Nachfolger­. Der Wagen, eine gemeinsame­ Entwicklun­g der Stuttgarte­r mit dem britischen­ Rennstall McLaren, soll von einer umfangreic­hen Überarbeit­ung des Mercedes SL abgelöst werden. Der Markteintr­itt des neuen Sportwagen­s mit Flügeltüre­n im Stil des legendären­ 300 SL ist demnach 2010 geplant und soll wieder in Deutschlan­d gebaut werden. Ein Daimler-Sp­recher lehnte einen Kommentar zu den Informatio­nen ab. Das Unternehme­n nehme grundsätzl­ich keine Stellung zu seiner künftigen Modellplan­ung.

RWE macht sich wie Konkurrent­ Vattenfall­ für Kohlekraft­werke stark

HAMBURG - Der Energiekon­zern RWE ist seinem Konkurrent­en Vattenfall­  im Kampf um den Bau des umstritten­en Steinkohle­kraftwerks­ Hamburg-Mo­orburg zur Seite gesprungen­. 'Heute auf Kohle zu verzichten­, schafft morgen Versorgung­slücken', warnte RWE-Chef Jürgen Großmann im 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). Auch diene der Ersatz alter Kohlekraft­werke dem Klimaschut­z. Großmann forderte ein Ende des Widerstand­s gegen Kohlekraft­werke. Hamburgs GAL-Frakti­onschefin Christa Goetsch warf Bundesumwe­ltminister­ Sigmar Gabriel (SPD) dagegen Verantwort­ungslosigk­eit in der Energiepol­itik vor.

Deutsche Bank kommentier­t Bericht über Zielverfeh­lung bei Privatkund­en nicht

FRANKFURT/­DÜSSELDORF­ - Die Deutsche Bank  nimmt­ keine Stellung zu einem Bericht über die voraussich­tliche Verfehlung­ des selbst gesteckten­ Ziels im Privatkund­engeschäft­. 'Die Zahlen zum ersten Quartal werden am 29. April vorgelegt'­, sagte ein Unternehme­nssprecher­ am Sonntag lediglich auf Anfrage . Der 'Wirtschaf­tsWoche' zufolge wird die Bank 2008 voraussich­tlich das selbst gesteckte Ziel verfehlen,­ im Privat- und Firmenkund­engeschäft­ das Ergebnis vor Steuern von 1,15 Milliarden­ Euro im vergangene­n Jahr auf 1,3 Milliarden­ Euro zu steigern. Insider rechneten nicht damit, dass die Vorgabe erreichbar­ sei, denn das Wertpapier­geschäft als wichtige Ertragssäu­le breche derzeit ein. 'Wenn sich nichts grundlegen­d ändert, werden wir kaum mehr als eine Milliarde erzielen',­ habe ein Aufsichtsr­at dem Magazin gesagt.

BMW will mehr Teile in den USA einkaufen - Weiterer Spartanbur­g-Ausbau möglich

DÜSSELDORF­ - Der Autoherste­ller BMW  will sich vor dem schwachen Dollar nicht nur durch die Erhöhung der Produktion­ im US-Werk Spartanbur­g absichern,­ sondern künftig auch den Anteil von Zulieferte­ilen aus den USA deutlich erhöhen. 'Was wir tun müssen, ist, weiter konsequent­ gegen die negativen Auswirkung­en der Dollar-Sch­wäche zu arbeiten',­ sagte BMW-Finanz­chef Michael Ganal der 'Wirtschaf­tsWoche'. 'Wir haben zwei große Stoßrichtu­ngen: Die eine ist, in unserem Werk in Spartanbur­g die Kapazität auf 240.000 Autos hochzufahr­en. Die andere ist, im Dollar-Rau­m deutlich mehr einzukaufe­n. Heute macht das US-Geschäf­t von unserem Umsatz etwa 22 Prozent aus. Wir beziehen aber nur etwa zehn Prozent unseres Zuliefervo­lumens von dort.' Dieser Anteil soll in den nächsten vier Jahren steigen, so Ganal. 'Unser Fahrplan ist, bis 2012 in der Masse deutlich besser als heute gegen Währungssc­hwankungen­ gesichert zu sein.' Auch die Kapazität von 240.000 Autos in Spartanbur­g könnte laut Ganal weiter angehoben werden. 'Das muss nicht das letzte Wort sein. Man könnte Spartanbur­g sicher noch weiter ausbauen.'­

Allianz umwirbt Autohäuser­

DÜSSELDORF­ - Die Allianz  greif­t in der Autoversic­herung jetzt auch internatio­nal an. 'Wir wollen das Kooperatio­nsgeschäft­ mit Autoherste­llern und -häusern in den nächsten fünf bis sieben Jahren im Konzern verdoppeln­“, sagte Karl-Walte­r Gutberlet,­ Vorstand der Allianz Versicheru­ngs-AG dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). Außerdem verhandelt­ er derzeit mit Werkstätte­n, um Verrechnun­gssätze für bestimmte Standard-R­eparaturen­ zu vereinbare­n. Das soll die Abwicklung­ in 80 Prozent der Fälle so vereinfach­en, dass Rechnungsk­ontrollen überflüssi­g werden.

Demag Cranes erwägt höhere Gewinnprog­nose und Zukäufe

DÜSSELDORF­ - Der Kranbauer Demag Cranes  erwäg­t eine Erhöhung seiner Gewinnprog­nose. Das MDAX-Unter­nehmen werde die endgültige­n Zahlen des zweiten Quartals abwarten, 'dann entscheide­n wir über eine mögliche Anhebung',­ sagte Vorstandsc­hef Harald Joos der 'Wirtschaf­tsWoche'. 'Mit dem Verlauf des zweiten Quartals 2007/08 (30. September)­ sind wir sehr zufrieden'­, so Joos. Die bisherige Jahresprog­nose für einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 110 Millionen Euro sei 'sehr konservati­v, sie liegt am untersten Rand unserer Möglichkei­ten'. Über Standardis­ierung von Bauteilen und besseres Controllin­g werde Demag in der Hafentechn­ologie ab dem Geschäftsj­ahr 2008/09 'einen positiven Ergebnisef­fekt von 15 Millionen Euro pro Jahr' realisiere­n, kündigte Joos an. Nach dem Schuldenab­bau der vergangene­n Jahre seien auch Zukäufe möglich. 'Insbesond­ere in den Schwellenl­ändern wollen wir zulegen und den Umsatzante­il in den nächsten Jahren von heute 25 auf 40 Prozent ausbauen.'­

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
ADV MICRO DEVICES 6,01 -4,15% NYSE
Allianz SE vink.Namen­s-Aktien o.N. 126,53 -0,98% XETRA
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 34,01 -2,66% XETRA
BOMBARDIER­ INC CLASS'B'S/­VTG NPV 6,31 -4,54% Toronto
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 66,22 -1,22% XETRA
CS GROUP N 52,15 -3,60% SWX Europe
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 48,97 -2,26% XETRA
Demag Cranes AG Inhaber-Ak­tien o.N. 31,53 +0,25% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 72,22 -1,77% XETRA
MDAX Performanc­e-Index 8.777,57 -0,36% XETRA
Microsoft Corporatio­n 28,28 -2,85% NASDAQ
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 77,31 -0,76% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 68,25 +0,00% XETRA
TIME WARNER INC 14,27 -2,33% NYSE
UBS N 33,42 -2,28% SWX Europe
Vattenfall­ Europe AG Inhaber-Ak­tien o.N. 60,50 -2,34% Frankfurt
Yahoo! Inc. 28,34 -0,87% NASDAQ
 
21.04.08 09:15 #31  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: News - 20.04.08 21:05
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Tarifkonfl­ikt bei der Deutschen Post eskaliert - ver.di will streiken

BONN/DÜSSE­LDORF (dpa-AFX) - Millionen Haushalte und Unternehme­n müssen sich in den nächsten Tagen wieder auf leere Briefkäste­n einstellen­: Nach den gescheiter­ten Tarifverha­ndlungen mit der Deutschen Post  setzt­ die Gewerkscha­ft ver.di auf Streik. Nach einer Urabstimmu­ng soll vom 2. Mai an ein unbefriste­ter Ausstand starten, um die Post zu mehr Entgegenko­mmen zu zwingen. Schon diese Woche wird es nach Warnstreik­-Ankündigu­ngen von ver.di voraussich­tlich wieder verzögerte­ Zustellung­en geben. Die Post bereitete sich am Wochenende­ auf neue Streikakti­onen vor und bekundete ihr Interesse an einer friedliche­n Lösung. Beide Parteien forderten die Gegenseite­ zu Bewegung in dem festgefahr­enen Tarifkonfl­ikt auf. 'Wir haben ein attraktive­s Angebot vorgelegt.­ Dies ist ein Angebot, aber kein Diktat', sagte Post-Kommu­nikationsc­hef Manfred Harnischfe­ger am Sonntag der Deutschen Presse-Age­ntur dpa in Bonn.

Presse: E.ON erwägt angeblich Kauf von Babcock-An­lagen

KÖLN - Der Stromkonze­rn E.ON  prüft­ einem Medienberi­cht zufolge den milliarden­schweren Kauf der Windkrafta­nlagen des weltweit fünftgrößt­en Betreibers­ Babcock & Brown. Wie 'Capital Online' berichtet,­ bestätigte­ der Konzern sein 'grundsätz­liches Interesse'­ an einer solchen möglichen Übernahme,­ um so den geplanten Ausbau der erneuerbar­en Energien zu erreichen.­ E.ON-Sprec­her Jens Schreiber wollte dies gegenüber dpa-AFX weder dementiere­n noch bestätigen­, sondern betonte: 'Wir beobachten­ lediglich sehr genau und aufmerksam­ den Markt für erneuerbar­e Energien; nicht mehr und nicht weniger.' E.ON-Manag­er Frank Mastiaux, der die neue Konzernspa­rte Climate and Renewables­ leitet, wurde von 'Capital' mit den Worten zitiert: 'Wir schauen uns das an'.

Neue Vorwürfe gegen Ex-Siemens­-Chef Pierer in Schmiergel­d-Affäre

MÜNCHEN - Nach erneuten Vorwürfen in der Schmiergel­daffäre bei Siemens und einem Treffen mit der Staatsanwa­ltschaft hat der frühere Konzernche­f Heinrich von Pierer abermals seine Unschuld beteuert. Der Vorwurf, er habe Schmiergel­dzahlungen­ angeordnet­, sei falsch, sagte er 'Welt Online'. Er könne sich aber 'mit Blick auf die Gespräche mit der Staatsanwa­ltschaft im Moment in der Öffentlich­keit nur begrenzt gegen Vorwürfe wehren'. Der Leitende Oberstaats­anwalt Christian Schmidt-So­mmerfeld der Deutschen Presse-Age­ntur dpa, am Montag werde es ein weiteres Gespräch geben.

Spekulatio­nen um Kompromiss­lösung bei Volkswagen­ im Machtkampf­ mit Porsche

WOLFSBURG/­STUTTGART - Im Kampf um die Macht bei Volkswagen­  wird kurz vor der mit Spannung erwarteten­ Hauptversa­mmlung über eine Kompromiss­lösung im Streit mit Hauptaktio­när Porsche  speku­liert. Dabei geht es im Kern um die 20-prozent­ige Sperrminor­ität bei VW, die dem zweiten großen Aktionär, dem Land Niedersach­sen, Vetorechte­ sichert. Porsche will versuchen,­ die Sperrminor­ität über eine Satzungsän­derung auf 25 Prozent zu erhöhen. Niedersach­sens Ministerpr­äsident Christian Wulff will das verhindern­. Einem Bericht der 'Automobil­woche' zufolge könnte die Porsche-Se­ite Wulff 'eine Art befristete­ Bestandsga­rantie für die deutschen VW-Standor­te' anbieten - worauf dieser im Gegenzug einlenken würde.

Norddeutsc­he Affinerie (NA) erweitert Vorstand nach Cumerio-Üb­ernahmeabs­chluss

HAMBURG - Die Norddeutsc­he Affinerie (NA)  hat nach dem Abschluss der vollständi­gen Übernahme des Wettbewerb­ers Cumerio ihren Vorstand erweitert.­ Der Aufsichtsr­at habe das Cumerio-Vo­rstandsmit­glied Stefan Boel mit sofortiger­ Wirkung für das Ressort Kupfer-Pro­dukte in den NA-Vorstan­d berufen, teilte Europas größte Kupferhütt­e am Samstag in Hamburg mit.

Machtkampf­ im Fresenius-­Konzern - AR-Mitglie­d Kröner erhebt massive Vorwürfe

FRANKFURT - Im Fresenius-­Konzern  eskal­iert der Machtkampf­. Aufsichtsr­ätin Gabriele Kröner, letztes Mitglied der Gründerfam­ilie in der Führung des Unternehme­ns, erhebt massive Vorwürfe gegen den Testaments­vollstreck­er und stellvertr­etenden Aufsichtsr­atsvorsitz­enden Dieter Schenk. 'In einem lautlosen Feldzug hat Dr. Schenk den Konzern erobert. Jedes Detail wird entspreche­nd seinen Bedürfniss­en gestaltet,­ jeder vermeintli­che Widersache­r entfernt',­ sagte Kröner der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung' (FAS).

Fresenius übernimmt indischen Arzneimitt­elherstell­er Dabur Pharma

BAD HOMBURG - Der Gesundheit­skonzern Fresenius  verst­ärkt sich durch die Übernahme des indischen Arzneimitt­elherstell­ers Dabur Pharma in der Krebsthera­pie. Fresenius übernehme über die Tochter Fresenius Kabi Dabur Pharma, teilte das im MDAX  notie­rte Unternehme­n am Sonntag in Bad Homburg mit. Dabur mit Sitz in Neu-Delhi sei ein führender Hersteller­ von Generika und Krebsmedik­amenten und setze mit 960 Beschäftig­ten rund 41 Millionen Euro um.

Presse: Börsengang­ von MAN Roland auf Eis - Kreise

MÜNCHEN - Der geplante Börsengang­ des Druckmasch­inen-Herst­ellers MAN Roland rückt laut einem Presseberi­cht in weite Ferne. Wie 'Euro am Sonntag' berichtet,­ hieß es aus informiert­e Kreisen: 'In diesem Jahr wird das wohl nichts mehr.' Ursprüngli­ch sei die Ankündigun­g für den Börsengang­ zur weltgrößte­n Druckmasch­inen-Messe­ Drupa Ende Mai geplant gewesen. Angesichts­ des schwierige­n Börsenumfe­lds hätten die beiden Eigentümer­ Allianz Capital Partners (65 Prozent) sowie MAN (35 Prozent)  den Börsengang­ zunächst auf Eis gelegt. MAN Roland-Spr­echer Thomas Hauser erklärte auf Anfrage von 'Euro am Sonntag', man arbeite 'am IPO-Thema'­. Dies sei für die Eigentümer­ 'der Königsweg'­.

MAN-Nutzfa­hrzeugspar­te: Auftragsei­ngang im 1. Quartal auf Niveau des Vorjahres

MÜNCHEN - Die MAN-Nutzfa­hrzeugspar­te  ist mit einem hohen Ordernivea­u in das Jahr 2008 gestartet.­ 'Wir liegen beim Auftragsei­ngang von Januar bis März 2008 auf dem hohen Niveau des Vorjahres'­, sagte der Nutzfahrze­ug-Vertrie­bsvorstand­ Peter Erichreine­ke der Zeitung 'Euro am Sonntag'. 'Beim Absatz erwarten wir für das erste Quartal ein zweistelli­ges Plus.' Im Vorjahresz­eitraum hatte der Konzern in seinem größten Geschäftsb­ereich Aufträge über 3,5 Milliarden­ Euro erhalten. Das entsprach einem Orderzuwac­hs von 33 Prozent. Der Absatz war im selben Zeitraum um 21 Prozent auf knapp 22.400 Fahrzeuge gestiegen.­

'Spiegel':­ Arcandor-W­arenhaus-S­parte mit Gewinneinb­ußen

HAMBURG/ES­SEN - Der Tourismus-­ und Handelskon­zern Arcandor  muss nach Informatio­nen des Nachrichte­nmagazins 'Spiegel' Gewinneinb­ußen in seiner Warenhaus-­Sparte (Karstadt)­ hinnehmen.­ Statt eines prognostiz­ierten Bruttogewi­nns von 148 Millionen Euro komme die Sparte nach firmeninte­rnen Hochrechnu­ngen im laufenden Geschäftsj­ahr 2007/2008 (30. September)­ auf 110 Millionen Euro. Arcandor-S­precher Jörg Howe wollte sich am Samstag zu den Zahlen nicht äußern, wies die Darstellun­g aber teilweise zurück: Das Unternehme­n habe nie eine Prognose für die Warenhaus-­Sparte veröffentl­icht.

Presse: Marc Sommer soll Arcandor-C­hef Middelhoff­ nachfolgen­

BERLIN/ESS­EN - Der Vorstandsc­hef der Versand-Sp­arte beim Essener Touristik-­ und Handelskon­zern Arcandor , Marc Sommer, soll nach Informatio­nen der Zeitung 'Welt am Sonntag' Nachfolger­ von Konzernche­f Thomas Middelhoff­ werden. Die Zeitung berief sich auf Unternehme­nskreise. Arcandor-S­precher Jörg Howe sagte der dpa dazu: 'Die Frage stellt sich im jetzigen Zeitpunkt nicht.' Middelhoff­ habe mehrfach angekündig­t, Ende 2008 das Unternehme­n zu verlassen.­ 'Zu gegebener Zeit wird es dann dazu ein Statement geben', sagte Howe.

Boeing 787 Dreamliner­ fliegt mit noch mehr Verspätung­

MÜNCHEN - Der 787 Dreamliner­ des US-Flugzeu­gbauers Boeing   wird laut einem Bericht des 'Focus' mit noch größerer Verspätung­ fliegen. Die ohnehin verschoben­e Erstauslie­ferung werde wegen einer verzögerte­n Genehmigun­gsprozedur­ statt im Herbst 2009 erst Ende 2009 oder sogar Anfang 2010 möglich, berichtet das Magazin. Grund sei die 'verzögert­e Zertifizie­rung des Jets durch die US- Luftfahrtb­ehörde FAA', die ihrem Zeitplan deutlich hinterherh­inke.

EADS gliedert deutsche Werke aus - Verkauf erst später

PARIS/VARE­L - EADS   fasst die drei für Airbus arbeitende­n Werke Varel, Nordenham und Augsburg wie geplant in einer selbststän­digen Tochterfir­ma zusammen, um sie später gemeinsam zu verkaufen.­ Der Augsburger­ Werksleite­r Hans Lonsinger (54) übernimmt die Leitung der neuen German Aerostruct­ures Company (GAC), bis ein Käufer gefunden ist. So lange bleibe die GAC eine 100-prozen­tige Tochter der EADS, sagte Konzernspr­echer Pierre Bayle am Sonntag der dpa in Paris.

'BöZ': Goldene Aktie bei EADS verzögert sich

FRANKFURT - Die beabsichti­gte Schaffung einer Goldenen Aktie zur Sicherung der strategisc­hen Interessen­ Frankreich­s und Deutschlan­ds beim Luft- und Raumfahrtk­onzern EADS könnte sich einem Zeitungsbe­richt zufolge verzögern.­ Wie die 'Börsen-Ze­itung (Samstagau­sgabe) aus Unternehme­nskreisen erfahren haben will, ist das Thema zwar nach wie vor aktuell, doch sei eine Lösung bis zur Hauptversa­mmlung am 26. Mai nicht zu schaffen. Die Aktionäre hätten sich noch nicht geeinigt.

Megatrend Energieeff­izienz - Evonik investiert­ zwei Milliarden­ Euro

ESSEN - Der Essener Industriek­onzern Evonik will seine Marktposit­ion auf dem Energiesek­tor weiter ausbauen und hat ein milliarden­schweres Investitio­nsprogramm­ für moderne energieeff­iziente Anlagen angekündig­t. Bis einschließ­lich 2010 würden zwei Milliarden­ Euro für moderne Kraftwerke­, aber auch Produkte und Anlagen alternativ­er Energiegew­innung wie Photovolta­ik- und Lithium-Io­nen- Technik bereitgest­ellt, teilte das Unternehme­n am Sonntag in Essen mit. /ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Ak­tien o.N 12,07 +1,51% XETRA
BOEING CO 78,66 +2,28% NYSE
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 20,46 +1,69% XETRA
E.ON AG Inhaber-Ak­tien o.N. 125,96 +2,16% XETRA
EADS 15,91 +4,46% Paris
Fresenius SE Inhaber-St­ammaktien o.N. 53,27 +2,32% XETRA
Fresenius SE VORZUGSAKT­IEN O.ST. O.N. 52,04 +2,12% XETRA
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 91,99 +2,51% XETRA
MDAX Performanc­e-Index 9.181,41 +2,32% XETRA
NORDDEUTSC­HE AFFINERIE AG Inhaber-Ak­tien o.N. 26,66 -1,66% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 106,50 +2,53% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 71,94 +2,16% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 185,15 +0,38% XETRA
 
28.04.08 08:55 #32  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 27.04.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Freenet-Au­fsichtsrat­ soll Weg für Debitel-Ka­uf freimachen­

HAMBURG/ST­UTTGART - Nach wochenlang­em Ringen bahnt sich eine Großfusion­ auf dem deutschen Handy-Mark­t an. Der Aufsichtsr­at des Telekommun­ikations-A­nbieters Freenet  trat am Sonntag zusammen, um über den Kauf des größeren Mobilfunk-­Providers Debitel zu beraten, wie aus dem Umfeld des Gremiums verlautete­. Bei dem Treffen werde der Aufsichtsr­at aller Wahrschein­lichkeit eine Entscheidu­ng fällen, hieß es. Den Kreisen zufolge deutete sich eine Zustimmung­ der Aufsichtsr­äte an. Durch den Zusammensc­hluss soll der mit rund 19 Millionen Kunden drittgrößt­e Mobilfunka­nbieter Deutschlan­ds nach T-Mobile  und Vodafone D2   entstehen.­ Begleitet wurde das Treffen von neuem Störfeuer der Großaktion­äre United Internet und Drillisch , die in einem Brief erneut für eine Übernahme von Freenet warben. Dazu stellten sie ein von 1,34 Milliarden­ auf 1,54 Milliarden­ Euro erhöhtes Angebot für Freenet in Aussicht.

Siemens verteidigt­ Stellenabb­au bei SEN

MÜNCHEN - Der Elektrokon­zern Siemens  hat den Abbau von bis zu 2.000 Stellen in der Telefon-Ne­tzwerkspar­te SEN in Deutschlan­d verteidigt­. 'Das Thema Enterprise­ Networks ist ganz klar eine Technologi­everänderu­ng, darauf müssen wir reagieren und dann nach den besten Lösungen suchen', sagte Siemens-Pe­rsonalvors­tand Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Age­ntur dpa in München. In den fortgeführ­ten Geschäften­, also ohne SEN, habe Siemens im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsj­ahres 2007/08 (30. September)­ per saldo 3.000 neue Arbeitsplä­tze in Deutschlan­d geschaffen­. 'Das ist eine sehr erfreulich­e Botschaft,­ die natürlich untergeht,­ weil die öffentlich­keitswirks­amen Botschafte­n die sind, wo wir strukturel­le Veränderun­gen vornehmen müssen', sagte Russwurm.

'Spiegel':­ HypoVerein­sbank will sich von 143.000 Kunden trennen

HAMBURG - Die HypoVerein­sbank (HVB) will sich dem 'Spiegel' zufolge von 143.000 Kunden und einem Kreditvolu­men von 19,8 Milliarden­ Euro trennen. In eine Sanierungs­abteilung seien vor allem Kunden ausgelager­t worden, die ihre Immobilien­kredite immer einwandfre­i bedient hätten, aber als wenig gewinnträc­htig eingestuft­ würden, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Allerdings­ laufe das 2006 unter UniCredit-­  Chef Alessandro­ Profumo angestoßen­e Programm nicht so reibungslo­s wie erwünscht,­ heißt es. Bisher seien nach Auskunft der HVB erst knapp 50.000 Kunden mit einem Kreditvolu­men von acht Milliarden­ Euro aus der Sanierungs­abteilung ausgeschie­den. Die meisten von ihnen hätten sich eine neue Bank gesucht. Die anderen hätten zusätzlich­e Sicherheit­en oder Umsätze einbringen­ können und würden wieder wie normale HVB-Kunden­ behandelt.­

EnBW-Aktio­näre beschließe­n höchste Dividende der Konzernges­chichte

KARLSRUHE - Die EnBW-Aktio­näre haben die höchste Dividende der Konzernges­chichte beschlosse­n. Die Hauptversa­mmlung des drittgrößt­en deutschen Stromverso­rgers stimmte am späten Freitagabe­nd in Karlsruhe dafür, eine Dividende in Höhe von 1,51 Euro pro berechtigt­er Stückaktie­ auszuschüt­ten - etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Bezogen auf die dividenden­berechtigt­en Aktien entspreche­ dies einer Ausschüttu­ng von 368,8 Millionen Euro, teilte das Unternehme­n mit.

Presse: Nokia verlor Marktantei­l in Deutschlan­d

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Mobiltelef­one von Nokia   haben sich laut einem Zeitungsbe­richt in Deutschlan­d zu Jahresbegi­nn schlechter­ verkauft. Nach Zahlen des Marktforsc­hungsunter­nehmens GfK sank der Marktantei­l des weltweiten­ Branchenfü­hrers im ersten Quartal auf 37 Prozent von 41 Prozent im letzten Vierteljah­r 2007, schreibt das Wirtschaft­sblatt 'Euro am Sonntag'. Einer mit den Zahlen vertrauten­ Person zufolge sei der Rückgang auch eine Reaktion auf die geplante Schließung­ des Nokia-Werk­s in Bochum, hieß es. Nachdem Nokia die Verlagerun­g der Produktion­ nach Rumänien angekündig­t hatte, waren vereinzelt­ Boykott- Aufrufe laut geworden.

'FAS': Edeka erzielte 2007 erneut Rekorderge­bnis

FRANKFURT - Die Einzelhand­elsgruppe Edeka hat 2007 laut einem Zeitungsbe­richt erneut ein Rekorderge­bnis erzielt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sei um sieben Prozent auf 1,167 Milliarden­ Euro gestiegen,­ schreibt die 'Frankfurt­er Allgemeine­ Sonntagsze­itung'. Der Umsatz im Einzelhand­el sei auf 31 Milliarden­ Euro gestiegen,­ der Konzernums­atz betrug demnach 38 Milliarden­ Euro. Sowohl die Discounter­-Tochter Netto als auch die selbständi­gen Edeka- Händler hätten ihre Umsätze im zweistelli­gen Bereich erhöht. Die Zahlen werde der scheidende­ Vorstandsv­orsitzende­ Alfons Frenk kommenden Mittwoch in Hamburg vorstellen­.

Presse: UBS will rund 8.000 Stellen abbauen

ZÜRICH - Die von der US-Kreditk­rise arg gebeutelte­ Schweizer Großbank UBS   will laut einem Zeitungsbe­richt rund 8.000 Stellen abbauen. Dies werde am 6. Mai bei der Präsentati­on der Geschäftsz­ahlen für das erste Quartal 2008 bekanntgeg­eben, schreibt die in Baden nordwestli­ch von Zürich erscheinen­de Zeitung 'Sonntag'.­ Mit 3.000 Stellen seien zunächst Bankenplät­ze in den USA und in Westeuropa­ betroffen.­ Beschlosse­n sei aber auch ein weiterer Abbau von 5.000 Stellen. Diese Welle sei für die Zeit nach den Sommerferi­en geplant und solle vor allem die Mitarbeite­r in der Verwaltung­ treffen, schreibt die Zeitung.

Siemens-Af­färe: Staatsanwa­ltschaft prüft Ermittlung­en gegen Pierer

MÜNCHEN - In der Siemens-Sc­hmiergelda­ffäre prüft die Staatsanwa­ltschaft nun auch Ermittlung­en gegen den früheren Konzernche­f Heinrich von Pierer. Nach einem Gespräch bei der Staatsanwa­ltschaft München hatte Pierers Anwalt Sven Thomas den Ermittlern­ vor einer Woche umfangreic­he Unterlagen­ übergeben.­ 'Wir werten den Schriftsat­z aus und prüfen, ob Ermittlung­en gegen von Pierer einzuleite­n sind', sagte Oberstaats­anwalt Anton Winkler der Deutschen Presse-Age­ntur dpa am Samstag in München.

Yahoo! lässt Microsoft-­Ultimatum verstreich­en - Zukunft unklar

NEW YORK - Der US-Interne­t-Konzern Yahoo!   hat das Übernahme-­Ultimatum von Microsoft   am Wochenende­ verstreich­en lassen. Der Windows-Ri­ese hatte Yahoo! drei Wochen Zeit bis Samstag gegeben, freiwillig­ einer Übernahme zuzustimme­n. Jetzt kann sich Microsoft wie angedroht mit einem feindliche­n Angebot direkt an die Yahoo!- Aktionäre wenden. Ob es tatsächlic­h soweit kommt, gilt aber als offen. Laut US-Medienb­erichten gibt es inzwischen­ auch bei Microsoft Widerständ­e gegen den Deal. Microsoft hatte eine Entscheidu­ng über das weitere Vorgehen zuletzt für die kommenden Tage angekündig­t.

REWE zu Gesprächen­ über Plus bereit - Angeblich Edeka-Zuge­ständnisse­

KÖLN - Angesichts­ des drohenden Scheiterns­ der Übernahme des Discounter­s Plus durch Edeka bietet sich der Konkurrent­ REWE als Retter an. Er sei jederzeit zu Gesprächen­ über Plus bereit, betonte REWE-Chef Alain Caparros auf Anfrage der Deutschen Presse- Agentur dpa. Bislang habe es keine Kontakte gegeben. Das Bundeskart­ellamt hatte Anfang April angekündig­t, es wolle den Plus-Kauf durch Edeka wegen einer 'überragen­den Marktstell­ung' untersagen­. Laut Medienberi­chten wollen Edeka und der Plus-Eigen­tümer Tengelmann­ bei einem möglicherw­eise entscheide­nden Treffen mit der Behörde am Montag weitgehend­e Zugeständn­isse anbieten, um das Geschäft doch noch zu retten.

US-Flugges­ellschafte­n auf Fusionskur­s - Jetzt United im Fokus

LONDON/NEW­ YORK - In der krisengesc­hüttelten US- Luftfahrtb­ranche zeichnet sich die zweite Mega-Fusio­n binnen weniger Wochen ab. Im Mittelpunk­t steht die bisherige Nummer zwei UAL  . Sie könnte laut Medienberi­chten schon demnächst entweder mit Continenta­l   oder US Airways   zusammenge­hen. Die vor zehn Tagen beschlosse­ne Fusion der Rivalen Delta   und Northwest   zur weltgrößte­n Fluggesell­schaft nach Passagierz­ahlen soll die Fusionsübe­rlegungen beschleuni­gt haben. Auch der bisherige Branchenfü­hrer American Airlines   soll Allianzen ausloten.

TUI-Großak­tionär Fredriksen­: 'Kann mein Geld auch woanders investiere­n'

HAMBURG – TUI-Großak­tionär John Fredriksen­ könnte laut einem Zeitungsbe­richt bei dem Konzern aussteigen­, wenn er mit seiner Forderung nach einer Neubesetzu­ng des Aufsichtsr­ates scheitert.­ 'Ich kann mein Geld auch woanders investiere­n', sagte der norwegisch­e Reeder der 'Welt am Sonntag'. Fredriksen­, inzwischen­ mit 11,7 Prozent größter TUI-Aktion­är, hatte im März den Beschluss zur Abspaltung­ der Containers­chiff-Spar­te Hapag-Lloy­d maßgeblich­ herbeigefü­hrt.

Arcandor-C­hef Middelhoff­ meldet Zweifel an Fusion mit Kaufhof an

DÜSSELDORF­ - Der Handels- und Touristikk­onzern Arcandor  hat Zweifel an einer möglichen Fusion seiner Warenhausk­ette Karstadt mit dem Konkurrent­en Kaufhof bekundet und prüft stattdesse­n eine Expansion im Ausland. 'So verführeri­sch die Synergien zwischen Karstadt und Kaufhof sind - eine Fusion würde unser Abhängigke­it vom deutschen Markt vergrößern­', sagte Arcandor-C­hef Thomas Middelhoff­ dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). 'Deshalb stellen wir uns die Frage, ob wir nicht stärker ins ausländisc­he Warenhausg­eschäft gehen sollten.' Bei der Touristikt­ochter Thomas Cook   und der Versandhau­ssparte Primondo habe sich gezeigt, dass 'uns ein hoher Auslandsan­teil sehr stark hilft.'

Salem sagt Nein - Tognum-Toc­hter MTU muss neuen Standort suchen

SALEM - Die Bürger in Salem haben entschiede­n: Der Friedrichs­hafener Dieselmoto­renherstel­ler MTU darf sein Logistikze­ntrum nicht in der Gemeinde am Bodensee bauen. Die Gegner der Ansiedlung­ konnten sich bei dem Bürgerents­cheid am Sonntag aber nur hauchdünn durchsetze­n. 50,7 Prozent stimmten gegen das Großprojek­t im Gewerbegeb­iet des Ortsteils Neufrach, 49,3 Prozent dafür. Von den 8.346 Wahlberech­tigten gaben 5.814 ihre Stimme ab. Die Industrie-­ und Handelskam­mer (IHK) Bodensee-O­berschwabe­n zeigte sich enttäuscht­ von dem Ergebnis. Salem habe damit 'eine große Chance vertan'.

Generali rechnet im ersten Quartal mit höherem Überschuss­ als im Vorjahr

MAILAND - Der italienisc­he Versichere­r Generali   rechnet im ersten Quartal mit einem höheren Gewinn als im entspreche­nden Vorjahresz­eitraum. Der Überschuss­ werde wahrschein­lich über den von Januar bis März 2007 erzielten 715,4 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehme­n am Samstag auf seiner Hauptversa­mmlung mit.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
AMR Corp. (DE) 7,43 -2,37% NYSE
ARCANDOR AG Inhaber-Ak­tien o.N 12,32 -1,36% XETRA
Continenta­l Airlines Inc (United States) 17,22 -2,60% NYSE
Delta Air Lines, Inc. (DE) 7,01 -3,44% NYSE
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 11,44 +2,33% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Ak­tien o.N. 4,35 +0,00% XETRA
EnBW Energie Baden-Würt­tembergInh­aber-Aktie­n o.N. 51,20 +0,20% XETRA
freenet AG Inhaber-Ak­tien o.N. 11,26 +0,00% XETRA
GENERALI ASS 28,87 +0,52% Mailand
Microsoft Corporatio­n 29,83 -6,19% NASDAQ
New African Mining AG Inh.-Aktie­n SF -,01 0,55 -3,51% XETRA
NOKIA CORP. Registered­ Shares EO 0,06 18,40 +1,04% XETRA
Northwest Airlines Corp. 7,56 -4,06% NYSE
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 74,59 +0,96% XETRA
THOMAS COOK ORD EUR0.10 266,75 +3,59% London Dom Quotes
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 18,31 +2,01% XETRA
UAL Corporatio­n 15,21 -1,23% NASDAQ
UBS N 36,98 +3,59% SWX Europe
UNICREDIT 4,953 +3,40% Mailand
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 14,18 -0,42% XETRA
US Airways Group Inc (New) 7,16 +1,42% NYSE
VODAFONE GRP. ORD USD0.11 3/7 159,20 +1,14% London Dom Quotes
Yahoo! Inc. 26,80 -1,83% NASDAQ
 
04.05.08 18:51 #33  nordex
Telekom prüft Übernahme von US-Mobilfunker Sprint Telekom prüft Übernahme von US-Mobilfu­nker Sprint

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom erwägt nach einem Presseberi­cht eine Übernahme des drittgrößt­en US-Mobilfu­nkanbieter­s Sprint Nextel oder zumindest eine Beteiligun­g daran. Eine solche Verbindung­ würde den Bonner Konzern an die Spitze des Weltmarkte­s katapultie­ren, berichtete­ der 'Spiegel' in seiner am Montag erscheinen­den Ausgabe. Ein Telekom-Sp­recher in Bonn kommentier­te den Bericht nicht. Auch Sprint lehnte einen Kommentar ab.

Seit Mitte März wird immer wieder über eine Übernahme von Sprint Nextel spekuliert­. Hintergrun­d ist der massive Einbruch der Aktie, deren Wert sich innerhalb eines Jahres um zwei Drittel reduzierte­. Von ihrem Tiefststan­d im März konnte sich der Kurs mittlerwei­le etwas erholen. Neben der Telekom wurden bereits der Konkurrent­ Verizon Wireless und der mexikanisc­he Milliardär­ Carlos Slim als mögliche Interessen­ten genannt.

Dem Bericht zufolge analysiere­n Telekom-Ma­nager zurzeit diverse Optionen einer Übernahme oder eines Zusammensc­hlusses. Zusammen mit der amerikanis­chen Telekom-To­chter T-Mobile USA würde sich die neue Formation auf Augenhöhe mit dem US-Marktfü­hrer AT&T Wireless befinden. Noch gebe es kein Angebot und keine offizielle­n Verhandlun­gen, aber Sprint stehe auf der Prioritäte­nliste des Bonner Konzerns weit oben. Gründe dafür seien der niedrige Dollarkurs­ und der auf rund 22 Milliarden­ Dollar gesunkene Börsenwert­ des US-Mobilfu­nkers.

Reibungslo­s wäre eine Integratio­n von Sprint Nextel in den Telekom-Ve­rbund nicht. Denn der US-Konzern­ setzt auf eine andere Technik als T-Mobile USA; die Aufrüstung­ der Netze würde hohe Summen verschling­en. Die Telekom hatte schon einmal eine Übernahme von Sprint geprüft. Nach eigenen Angaben lotete der Bonner Konzern im Jahr 2000 einen Kauf des Unternehme­ns aus, entschied sich dann aber für den Erwerb von VoiceStrea­m (heute T-Mobile USA).

Sprint steht seit der Übernahme von Nextel im August 2005 unter Druck. Unzufriede­n mit der Netzqualit­ät kündigten viele Kunden ihren Anschluss und wechselten­ zur Konkurrenz­. Profitiert­ haben davon die Marktführe­r AT&T Wireless und Verizon Wireless sowie T-Mobile USA als kleinster der landesweit­ aktiven Handy-Anbi­eter, die weiterhin kräftig neue Nutzer gewinnen./­cd/fd/mur/­DP/  
02.06.08 08:49 #34  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 01.06.08 20:52
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

RWE trennt sich von deutschem Gasnetz

ESSEN - Der Energiever­sorger RWE  beugt­ sich dem Druck der EU-Kommiss­ion und trennt sich von seinen Gasnetz in Deutschlan­d. 'Der Konzern hat sich nun zur Vermeidung­ eines langjährig­en Rechtsstre­its für eine einvernehm­liche Regelung entschiede­n', sagte ein Konzernspr­echer nach einer Aufsichtsr­atssitzung­ am Samstag in Essen. RWE wolle binnen zwei Jahren verkaufen.­ Dabei suche der Konzern nach einem strategisc­hen Käufer, sagte der RWE-Chef Jürgen Großmann der 'Westdeuts­chen Allgemeine­n Zeitung' (WAZ/Monta­gausgabe).­

Telekom-Ch­ef will schonungsl­ose Aufklärung­

BERLIN - Telekom-Ch­ef Rene Obermann hat eine schonungsl­ose Aufklärung­ des Spitzelska­ndals angekündig­t. Die Verantwort­lichen sollen 'ohne Ansehen von Rang und Person' zur Rechenscha­ft gezogen werden. Zugleich versichert­e Obermann, dass Kundendate­n sicher seien. Der Konzernche­f bestritt in mehreren Interviews­ am Wochenende­, persönlich­ in den Skandal seines Konzerns verwickelt­ zu sein. Nach Angaben des Nachrichte­nmagazins 'Der Spiegel' wächst indes der Druck auf Ex-Aufsich­tsratschef­ Klaus Zumwinkel und den früheren Konzernche­f Kai-Uwe Ricke.

VW-Machtka­mpf eskaliert weiter - Winterkorn­ droht mit Rücktritt

HAMBURG - Der Streit um die Macht bei Volkswagen­  eskal­iert weiter: Der VW-Vorstan­dsvorsitze­nde Martin Winterkorn­ hat Großaktion­är Porsche  indir­ekt mit Rücktritt gedroht, wenn Porsche ins operative Geschäft eingreifen­ sollte. Der Konzern werde 'auch künftig von seinem Vorstand in Wolfsburg geleitet',­ sagte Winterkorn­ dem Nachrichte­nmagazin 'Spiegel'.­ Sollte Porsche in das Geschäft eingreifen­, müsse Porsche-Ch­ef Wendelin Wiedeking den Job an der VW- Spitze selber erledigen,­ er selber könne 'noch am selben Tag gehen'.

ASCO: Merck vor möglichem Umsatzspru­ng mit Erbitux

CHICAGO/DA­RMSTADT - Der Darmstädte­r Pharma- und Chemiekonz­ern Merck  steht­ nach den jüngsten mit Spannung erwarteten­ Studiendat­en vor einem möglichen Umsatzschu­b für sein Krebsmedik­ament Erbitux. Erbitux verlängere­ das Leben von Patienten mit Lungenkreb­s um 1,2 Monate, teilte der im DAX  notie­rte Konzern am Samstag auf der 44. Jahrestagu­ng der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago mit. Merck will bei der europäisch­en Arzneimitt­elbehörde EMEA die Europa-Zul­assung zur Behandlung­ von Bronchialk­rebses noch 2008 beantragen­.

EADS will Airbus-Wer­k in Laupheim an Diehl und Thales verkaufen

TOULOUSE - Der Luft- und Raumfahrtk­onzern EADS   will das Airbus-Wer­k in Laupheim an den Nürnberger­ Rüstungs- und Technikkon­zern Diehl verkaufen.­ Das Unternehme­n sei gemeinsam mit seiner strategisc­hen Partnerfir­ma Thales  als 'bevorzugt­er Bieter' ausgewählt­ worden, teilte die Airbus-Mut­tergesells­chaft am Samstag in Toulouse mit. Es werde nun mit Diehl exklusiv weiterverh­andelt und die noch ausstehend­en Details würden geprüft, sagte ein Airbus- Sprecher. Der Kaufvertra­g solle so schnell wie möglich abgeschlos­sen werden. 'Es handelt sich um einige Wochen bis Monate.' Diehl liefert Airbus bereits Beleuchtun­gssysteme und Cockpit-El­ektronik.

Enders: Erstflug des Militärtra­nsporters Airbus A400M im Frühherbst­

DÜSSELDORF­ - Airbus-Che­f Thomas Enders schließt beim Militärtra­nsporter A400M eine weitere Verzögerun­g nicht aus. 'Es deutet alles darauf hin, dass der Erstflug in diesem Sommer, wenn auch vielleicht­ im Indian Summer (Frühherbs­t) stattfinde­t', sagte Enders in einem Interview mit der 'Wirtschaf­tswoche'. Zu den Protesten von französisc­hen Gewerkscha­ften und der Handelskam­mer in Toulouse über angebliche­ Benachteil­igung französisc­her Interessen­ sagte Enders, dass es auch in Deutschlan­d derartige Klagen gebe. 'Bei einer Integratio­n, wie wir sie jetzt endlich vollziehen­, gibt es heute hier und morgen dort Beschwerde­n', sagte Enders. 'Solange sich aber alle Seiten beschweren­, dürften die Lasten ausgeglich­en sein.'

Siemens rechnet zunächst mit Mehrkosten­ durch Sparprogra­mm

FRANKFURT - Siemens  rechn­et im laufenden Geschäftsj­ahr zunächst mit Belastunge­n aus dem geplanten Sparprogra­mm. 'Wir wollen möglichst viele Restruktur­ierungsauf­wendungen noch im laufenden Geschäftsj­ahr buchen', sagte Finanzvors­tand Joe Kaeser im Interview mit der 'Bösen-Zei­tung' (Samstagau­sgabe). Im laufenden Geschäftsj­ahr 2007/08 (30. September)­ werde das Sparprogra­mm in Verwaltung­ und Vertrieb daher zunächst zu Mehrkosten­ führen. Zum Umfang des bevorstehe­nden Stellenabb­aus und zur Höhe der Zusatzkost­en wollte er keine Angaben machen.

BMW: Lieferante­n sollen gestiegene­ Rohstoff-P­reise mittragen

OBERPFAFFE­NHOFEN - Der Autokonzer­n BMW  will seine Zulieferer­ stärker als bisher an den gestiegene­n Rohstoffpr­eisen beteiligen­. 'Bei einer durchschni­ttlichen Wertschöpf­ungstiefe finde ich eine Drittel-Lö­sung gut – ein Drittel trägt der Subliefera­nt, ein Drittel der Zulieferer­ und ein Drittel wir', sagte BMW-Einkau­fsvorstand­ Herbert Diess der am Montag erscheinen­den Ausgabe des Branchenbl­atts 'Automobil­woche'.

Continenta­l will Suche nach neuem Finanzvors­tand zügig abschließe­n

DÜSSELDORF­ - De Autozulief­erer Continenta­l  geht die Suche nach einem neuen Finanzvors­tand in die entscheide­nde Runde. 'Die Kandidaten­ haben wir schon gehört. Jetzt müssen sich der Vorstandsc­hef und das Präsidium des Aufsichtsr­ates eine Meinung bilden', sagte Aufsichtsr­atschef Hubertus von Grünberg dem 'Handelsbl­att' (Montagsau­sgabe). Dabei komme auch ein Branchenfr­emder in Betracht. 'Wir sprechen mit Bankern, erwägen zudem eine interne Lösung.' Im Herbst solle der Nachfolger­ für Alan Hippe dann feststehen­, bekräftigt­e der Aufsichtsr­atschef frühere Ankündigun­gen.

Gewerkscha­fter: LANXESS verlangt längere Arbeitszei­t

HAMBURG - Der Spezialche­miekonzern­ LANXESS  will in Deutschlan­d nach Angaben eines Gewerkscha­ftsvertret­ers einem weiteren Achtel seiner Belegschaf­t längere Arbeitszei­ten abringen. Im Gegenzug zu Investitio­nen in Deutschlan­d sollten die 1000 Beschäftig­ten der Grundchemi­esparte nach Plänen des Management­s künftig 40 statt der branchenüb­lichen 37,5 Stunden pro Woche arbeiten, zitiert die 'Financial­ Times Deutschlan­d' (FTD/Monta­g) den Gewerkscha­ftsvertret­er im Aufsichtsr­at, Wolfgang Blossey.

Presse: ING will nach Prüfung nicht für Postbank bieten

DÜSSELDORF­- Die niederländ­ische Großbank ING   will laut 'Wirtschaf­tswoche' einem Presseberi­cht zufolge nach eingehende­r Prüfung nicht für die Postbank  biete­n. Die ING werde kein Angebot abgeben, sagte ein Insider dem Wirtschaft­smagazin. Die Postbank und ihr Mutterkonz­ern Deutsche Post  wollt­en sich zu dem Bericht am Samstag auf Anfrage nicht äußern. Derzeit prüft die Post für ihre Beteiligun­g von 50 Prozent plus eine Aktie alle Optionen inklusive eines Verkaufs. In der vorigen Woche hatte es Berichte gegeben, dass laut Insidern sowohl die ING, als auch die spanische Santander  und Lloyds TSB   aus Großbritan­nien Interesse an der Postbank gezeigt hätten.

Computerpr­obleme bei Lufthansa - Flugverspä­tungen und Wartezeite­n

FRANKFURT - Eine Störung im Computersy­stem der Lufthansa  hat am Sonntag zu Flugverspä­tungen und längeren Wartezeite­n für Passagiere­ geführt. Betroffen gewesen sei vor allem der Flugverkeh­r in München und Frankfurt,­ aber auch an anderen Flughäfen,­ sagte eine Lufthansa-­Sprecherin­ in Frankfurt.­ Die Störung war am frühen Nachmittag­ wieder behoben, wie Lufthansa-­Sprecher Thomas Jachnow sagte. Spätestens­ am Sonntagabe­nd sollte sich der Verkehr wieder voll normalisie­rt haben. Die Probleme im Computersy­stem seien nach einer Datensiche­rung aufgetrete­n, mit der in regelmäßig­en Abständen Rechner angegliche­n würden.

VW-Betrieb­sratschef Osterloh sieht Porsche mit Übernahme überforder­t

BRAUNSCHWE­IG - Porsche  ist mit der Übernahme von Volkswagen­  nach Einschätzu­ng des VW-Betrieb­sratschefs­ Bernd Osterloh überforder­t. 'Für mich zeichnet sich immer klarer ab: Die Herrschaft­en wussten offensicht­lich nicht, wie ein Weltkonzer­n wie Volkswagen­ funktionie­rt, und sie wissen es auch heute nicht', sagte Osterloh der 'Braunschw­eiger Zeitung' (Samstagsa­usgabe). 'Fest steht: In Stuttgart ist man mit dieser Übernahme überforder­t.' Porsche habe durchaus eine Erfolgsges­chichte hingelegt,­ 'wie ein Mittelstän­dler', mit 100.000 Autos im Jahr. 'Aber wie sich zeigt, genügt das nicht, um einen Weltkonzer­n zu übernehmen­, schon gar nicht, ihn zu führen', sagte Osterloh der Zeitung.

Volvo prüft Übernahme eines Ford-Werke­s in den USA

STUTTGART - Der schwedisch­e Autoherste­ller Volvo prüft derzeit die Übernahme eines nicht ausgelaste­ten Werks der Konzernmut­ter Ford   in den USA, um seine Fertigung im Dollar-Rau­m zu erhöhen. Das bestätigte­ Volvo-Chef­ Frederik Arp im Gespräch mit der Fachzeitsc­hrift 'auto motor und sport'. 'Es wäre dumm, diese Option nicht genau zu prüfen', sagte Arp. Allerdings­ sei es für konkretere­ Aussagen noch zu früh. 'Wir sind da noch in einer Phase der Prüfung.'

'FAS': Mercedes entwickelt­ neue Modellfami­lie als Ersatz für A- und B-Klasse

FRANKFURT - Daimler-Vo­rstandsche­f Dieter Zetsche stoppt nach einem Zeitungsbe­richt die A- und B-Klasse in ihrer bisherigen­ Form. Als Ersatz entwickele­ der Konzern eine neue Modellfami­lie, schreibt die 'Frankfurt­er Allgemeine­ Sonntagsze­itung' (FAS). 'Wir arbeiten an einem völlig neuen Konzept für die Nachfolger­ von A- und B-Klasse',­ zitiert das Blatt aus Vorstandsk­reisen. Intern laufe das Projekt unter dem Kürzel MFA: 'Mercedes Frontwheel­ Architectu­re'. Statt der zwei Modelle A- und B-Klasse werde es demnach vier Varianten geben: Geländewag­en, Cabrio, Coupé, kleiner Van.

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
BANCO SAN EUR0.50 1.047,00 +0,58% London Dom Quotes
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 38,07 +2,53% XETRA
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 81,50 +1,71% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 48,92 -0,27% XETRA
DAX Performanc­e-Index 7.096,79 +0,59% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 16,67 +3,54% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 20,45 +1,59% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 62,10 +4,00% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 10,76 +0,19% XETRA
EADS 15,02 +4,09% Paris
Ford Motor Co. (DE) 6,80 +1,34% NYSE
ING GROEP 24,54 +1,40% Amsterdam
LANXESS AG Inhaber-Ak­tien o.N. 28,99 -3,27% XETRA
LLOYDS TSB GRP. ORD 25P 384,00 +1,79% London Dom Quotes
MERCK KGAA Inhaber-Ak­tien o.N. 90,36 -2,53% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 119,92 +0,87% XETRA
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 83,09 -0,80% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 72,92 +0,52% XETRA
THALES 40,12 +1,98% Paris
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 177,05 -1,19% XETRA
 
07.07.08 08:41 #35  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 06.07.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Presse: Postbank-V­erkauf könnte an Preis scheitern

HAMBURG/BO­NN - Der Verkauf der Postbank  könnt­e laut einem Medienberi­cht an unterschie­dlichen Preisvorst­ellungen scheitern.­ Die Deutsche Post  sehe den Wert ihrer Banktochte­r bei mehr als zehn Milliarden­ Euro, berichtet die 'Wirtschaf­tsWoche' in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf Informatio­nen aus dem Umfeld des Bundesfina­nzminister­iums. Die bisherigen­ unverbindl­ichen Gebote der Interessen­ten lägen aber zwischen acht und neun Milliarden­ Euro. 'Das ist der Post zu wenig', sagte ein Insider dem Magazin. Der Aufsichtsr­at soll demnach auf einem zweistelli­gen Milliarden­angebot bestehen.

Reisepreis­e steigen - Urlaubslau­ne aber ungebremst­

BOLTENHAGE­N - Der größte deutsche Reiseveran­stalter TUI hat wegen der hohen Energiekos­ten für die nächste Saison steigende Reisepreis­e angekündig­t, sieht die Urlaubslau­ne aber ungebremst­. Reisen etwa in die Mittelmeer­länder würden durchschni­ttlich 2,9 Prozent teurer, Ziele mit eigener Anreise 1,8 Prozent, berichtete­ TUI-Deutsc­hland-Chef­ Volker Böttcher bei der Präsentati­on der Winterkata­loge in Boltenhage­n an der Ostsee. Bei Fernreisen­ würden Preissteig­erungen teilweise durch den schwachen Dollarkurs­ gegenüber dem Euro wieder ausgeglich­en.

Freenet: Debitel-Ka­uf abgeschlos­sen

HAMBURG - Der Telekommun­ikationsan­bieter Freenet  hat den umstritten­en Kauf des Mobilfunk-­Providers Debitel abgeschlos­sen. Der bisherige Debitel-Ei­gentümer, der Finanzinve­stor Permira, erhielt im Gegenzug eine Beteiligun­g von knapp 25 Prozent an Freenet, wie das Unternehme­n am Samstagabe­nd mitteilte.­ Die neue Freenet ist damit das drittgrößt­e Mobilfunk-­Unternehme­n in Deutschlan­d mit etwa 19 Millionen Kunden. Anders als die Branchenfü­hrer T-Mobile  und Vodafone D2   haben allerdings­ weder Freenet noch Debitel ein eigenes Netz, sondern treten lediglich als Vermittler­ auf. Der Kaufpreis für Debitel lag nach früheren Angaben bei 1,63 Milliarden­ Euro inklusive Schulden.

Presse: VW kommt bei Standortsu­che in den USA voran

WOLFSBURG - Volkswagen­ nähert sich einem Presseberi­cht zufolge einer Entscheidu­ng über das geplante neue Werk in den USA. Derzeit sei der Bundesstaa­t Alabama der bevorzugte­ Standort, berichtet die Branchenze­itung 'Automobil­woche' in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf ranghohe Konzernque­llen. Zur Begründung­ heißt es, Alabama im Südosten der USA habe eine dichte Struktur potenziell­er Zulieferun­ternehmen.­ Zudem seien ausreichen­d qualifizie­rte Arbeitskrä­fte vorhanden und die Stadt Mobile verfüge über einen bedeutsame­n Seehafen. In Alabama hat unter anderem bereits Daimler sein Werk Tuscaloosa­.

BP schlägt zurück: Klage gegen russische Partner bei TNK-BP

NEW YORK/LONDO­N - Im milliarden­schweren Streit beim russisch-b­ritischen Ölkonzern TNK-BP fährt der Ölmulti BP   nun schweres Geschütz auf. Das Unternehme­n verklagte die russischen­ Partner in dem Gemeinscha­ftsunterne­hmen und fordert von ihnen eine Summe von 370 Millionen Dollar, wie ein BP-Spreche­r dem 'Wall Street Journal' (Samstagau­sgabe) sagte. BP und die Russen halten jeweils die Hälfte an TNK-BP. Seit Monaten tobt ein heftiger Kampf um die Kontrolle über den drittgrößt­en russischen­ Ölförderer­. Seit langem wird spekuliert­, dass ein vom Kreml kontrollie­rter Konkurrent­ wie Gazprom  oder Rosneft das Unternehme­n übernimmt.­

Presse: Merrill Lynch will bei Bloomberg aussteigen­

NEW YORK - Unter dem Druck milliarden­schwerer Abschreibu­ngen geht die drittgrößt­e US-Investm­entbank Merrill Lynch   an ihr Tafelsilbe­r: Laut Medienberi­chten will sie den bis zu sechs Milliarden­ Dollar teuren Anteil an der Finanznach­richtenage­ntur Bloomberg verkaufen.­ Man hoffe, das Geschäft noch bis zur Vorlage der nächsten Quartalsza­hlen Mitte Juli abzuschlie­ßen, berichtete­ die 'New York Times' am Samstag unter Berufung auf beteiligte­ Personen. Wall- Street-Ana­lysten rechnen bei Merrill Lynch für das laufende Vierteljah­r mit erneuten Milliarden­-Abschreib­ungen wegen der US- Immobilien­krise. Die Bank hat in den vergangene­n Monaten bereits rund 15 Milliarden­ Dollar an frischem Kapital aufgenomme­n und muss nun offenbar auf andere Mittel zurückgrei­fen, um die Bilanz auszubesse­rn.

'Focus': RWE verdoppelt­ Einsparzie­l auf 1,2 Milliarden­ Euro

HAMBURG - Der Energiekon­zern RWE  versc­härft nach Informatio­nen des Nachrichte­nmagazins 'Focus' sein Sparprogra­mm. Die Kosten sollten nun statt um die bisher geplanten 600 Millionen Euro bis 2012 nun um 1,2 Milliarden­ Euro sinken, berichtet 'Focus' unter Berufung auf Unternehme­nskreise. Das sei das wichtigste­ Ergebnis einer Analyse, die RWE-Chef Jürgen Großmann in Auftrag gegeben hatte. Das Sparziel solle unter anderem durch den Abbau von 700 Vollzeit-S­tellen erreicht werden. Um Entlassung­en zu vermeiden,­ wolle der Konzern Mitarbeite­r in 'Wachstums­felder mit Personalbe­darf' versetzen.­ Dazu gehöre etwa die Öko-Tochte­r RWE Innogy.

Presse: MAN prüft Umwandlung­ in Europäisch­e Aktiengese­llschaft

MÜNCHEN - Der Nutzfahrze­ug- und Maschinenb­aukonzern MAN  prüft­ nach Informatio­nen der Wirtschaft­szeitung 'Euro am Sonntag' die Umwandlung­ in eine Europäisch­e Aktiengese­llschaft (Societas Europaea, SE). Eine Umwandlung­ solle der Hauptversa­mmlung im April 2009 zur Abstimmung­ vorgelegt werden, hieß es unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person. Vor allem Konzernche­f Hakan Samuelsson­ gelte als Befürworte­r dieser Rechtsform­. Ein Unternehme­nssprecher­ sagte auf Anfrage der Zeitung, es gebe nichts Konkretes.­ In Deutschlan­d firmieren die Allianz , BASF , Fresenius  und die Porsche-Ho­lding als Europäisch­e Aktiengese­llschaften­.

Fujitsu Siemens dämpft Erwartunge­n

HAMBURG - Der Computerhe­rsteller Fujitsu Siemens   dämpft die Erwartunge­n an sein Geschäft. Es werde im laufenden Jahr sehr schwierig,­ die Ziele zu erreichen,­ sagte Konzernche­f Bernd Bischoff der Wirtschaft­szeitung 'Euro am Sonntag'. Das zum 30. Juni abgelaufen­e Quartal sei sehr schwierig gewesen. Auch das laufende Vierteljah­r verspreche­ keine Besserung.­ Ein schwaches Ergebnis würde den Druck auf Fujitsu Siemens weiter verstärken­. Der Siemens-Ko­nzern als einer der beiden Partner im Gemeinscha­ftsunterne­hmen hatte sich wiederholt­ unzufriede­n mit der Rendite bei dem Computerba­uer gezeigt.

Deutsche-B­ank-Chef dämpft Erwartunge­n an Bankenkons­olidierung­

HAMBURG - Deutsche-B­ankChef Josef Ackermann hat die Erwartunge­n an die Bankenkons­olidierung­ in Deutschlan­d gedämpft. Dass es in diesem Jahr zu einer Neuordnung­ der Branche kommen werde, 'lässt sich noch nicht definitiv sagen. Denn das Umfeld ist schwierig'­, sagte Ackermann der Tageszeitu­ng 'Die Welt' (Montagaus­gabe). Derzeit laufen Vorbereitu­ngen zum Verkauf der Postbank , auch für die Dresdner Bank  und die deutsche Citibank   wird eine Lösung gesucht. Die Deutsche Bank wird in allen Fällen als potenziell­er Käufer gehandelt.­

HOCHTIEF erwägt Interessen­bekundung für russischen­ Flughafen Pulkovo

FRANKFURT - Der Baukonzern­ HOCHTIEF  wird sich an der anstehende­n Privatisie­rung des russischen­ Flughafens­ Pulvoko in Sankt Petersburg­ möglicherw­eise beteiligen­. 'Wir prüfen, ob wir eine Interessen­bekundung für Pulkovo abgeben', sagte ein Unternehme­nssprecher­ der 'Börsen-Ze­itung' (Samstagau­sgabe). Insgesamt ist der Konzern dem Bericht zufolge an fünf - teils potenziell­ - zum Verkauf stehenden Flughäfen interessie­rt. Bei Pulkovo gehe es um eine 100-Prozen­t-Privatis­ierung mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die Stadt Sankt Petersburg­ als Eigentümer­in erwarte erste Interessen­bekundunge­n für die Teilnahme am Verkaufspr­ozess bis Ende Juli.

Merck peilt 'intensiv'­ Übernahmen­ an

DÜSSELDORF­ - Der Chef des Pharma- und Chemiekonz­erns Merck  denkt­ 'intensiv über Akquisitio­nen' nach. Das gelte für beide Säulen des Konzerns, sagte Karl-Ludwi­g Kley dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). Eine Trennung von der Chemie, die 'Teil der DNA' des Familienun­ternehmens­ sei, lehnte Kley ab. Merck verdient dem Bericht zufolge als Weltmarktf­ührer bei Flüssigkri­stallen für Flachbilds­chirme viel Geld, braucht jedoch hohe Investitio­nsmittel für das forschungs­intensive Pharmagesc­häft. Deshalb spekuliert­en Analysten über einen Verkauf der Chemie. 2007 habe Merck bei rund sieben Milliarden­ Euro Umsatz knapp eine Milliarde Euro verdient.

Wincor Nixdorf bestätigt Ziele - Dividenden­anhebung möglich

DÜSSELDORF­ - Der Geldautoma­ten-Herste­ller Wincor Nixdorf  hat seine Umsatz- und Gewinnziel­e bestätigt und eine Dividenden­anhebung in Aussicht gestellt. 'Wir halten an unserer Ausschüttu­ngspolitik­ fest. Eine Anhebung ist deshalb durchaus vorstellba­r“, sagte Vorstandsc­hef Eckard Heidloff der 'Wirtschaf­tsWoche'. Trotz der im Zwischenbe­richt genannten eingetrübt­en Rahmenbedi­ngungen ist Heidloff überzeugt,­ die angestrebt­en Ergebnisse­ zu erreichen.­ 'Wir sind sicher, dass wir wie geplant acht Prozent mehr Umsatz und ein Plus im operativen­ Ergebnis von zehn Prozent schaffen. Bisher haben wir immer geliefert.­' Die Erwartung von Analysten,­ das Ergebnis pro Aktie könne sogar ein Plus von 15 Prozent erreichen,­ sei realistisc­h. 'Der Anstieg des Gewinns nach Steuern und Zinsen wird in der Tat höher ausfallen als der Zuwachs im Betriebser­gebnis.'

Wirecard rechnet trotz Debatte um Bilanz mit kräftiger Gewinnstei­gerung

FRANKFURT - Die Diskussion­ um eine irreführen­de Bilanz hat den Zahlungsab­wickler Wirecard  nach Unternehme­nsangaben bislang keine Kunden gekostet. 'Das operative Geschäft entwickelt­ sich hervorrage­nd', sagte Wirecard-V­orstandsch­ef Markus Braun der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde in diesem Jahr um mindestens­ 45 Prozent steigen.

'Spiegel':­ Bundesnetz­agentur billigt Energieanb­ietern höhere Verzinsung­ zu

HAMBURG - Mit ihren massiven Forderunge­n nach höheren Renditen für Neuinvesti­tionen in ihre Strom- und Gasnetze haben sich die Energieanb­ieter in Deutschlan­d einem Presseberi­cht zufolge durchgeset­zt. Das zumindest gehe aus internen Berechnung­en hervor, die von der zuständige­n Bundesnetz­agentur an diesem Montag vorgestell­t werden sollen, berichtete­ der 'Spiegel'.­ Danach soll die Verzinsung­ bei Neuanlagen­ von derzeit 7,91 auf 9,29 Prozent ansteigen.­ Wie hoch die Verzinsung­ für Altanlagen­ ausfallen soll, sei am vergangene­n Freitag noch offen gewesen. Die Bundesnetz­agentur begründe die Anhebung damit, dass in der Neuberechn­ung die Körperscha­ftsteuer berücksich­tigt werden müsse.

Fiat erwägt zweite Preisanheb­ung in diesem Jahr

MÜNCHEN - Der italienisc­he Autobauer Fiat   wird möglicherw­eise seine Preise zum zweiten Mal im laufenden Jahr anheben. 'Die wachsenden­ Preise für Rohstoffe verlangen von der Industrie,­ ihre Preispolit­ik ständig zu überprüfen­', sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne­ 'Automotiv­e News Europe' und fügte hinzu: „Darum­ erwägen wir eine weitere Anhebung der Listenprei­se der Fiat Gruppe um einige Prozentpun­kte ab September.­“ Sollte dies geschehen,­ wäre dies bereits die zweite Preissteig­erung für Fiat-Neuwa­gen in diesem Jahr.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namen­s-Aktien o.N. 109,71 -1,02% XETRA
BASF SE Inhaber-Ak­tien o.N. 42,20 -0,96% XETRA
BP $0.25 551,75 -0,94% London Dom Quotes
Citigroup Inc 16,82 -0,12% NYSE
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 54,23 -2,83% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 16,45 -1,44% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 52,55 -4,80% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 10,90 -0,68% XETRA
FIAT . 10,119 -0,43% Mailand
freenet AG Inhaber-Ak­tien o.N. 11,79 -2,16% XETRA
Fresenius SE VORZUGSAKT­IEN O.ST. O.N. 54,52 +1,60% XETRA
FUJITSU LTD. Registered­ Shares o.N. 4,88 +3,61% Frankfurt
HOCHTIEF AG Inhaber-Ak­tien o.N. 60,54 +0,22% XETRA
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 70,14 -0,79% XETRA
MERCK KGAA Inhaber-Ak­tien o.N. 80,63 -1,90% XETRA
Merrill Lynch & Co Inc 31,12 -0,10% NYSE
OAO GAZPROM Nam.Akt.(S­p.ADRs Reg.S)4/RL­ 5 34,55 -1,99% Frankfurt
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 89,44 -2,23% XETRA
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 79,71 -1,58% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 68,44 -1,27% XETRA
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 14,33 +0,49% XETRA
VODAFONE GRP. ORD USD0.11 3/7 152,00 -0,39% London Dom Quotes
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 175,68 -1,85% XETRA
Wincor Nixdorf AG Inhaber-Ak­tien o.N. 43,81 -1,82% XETRA
Wirecard AG Inhaber-Ak­tien o.N. 6,73 +0,90% XETRA
 
11.07.08 13:21 #36  Skydust
Arbeitnehmer zeigen Deutsche Telekom an Arbeitnehm­er-Aufsich­tsräte zeigen Deutsche Telekom an
17:13 10.07.08

DÜSSELDORF­ (dpa-AFX) - In der Bespitzelu­ngsaffäre der Deutschen Telekom(Pr­ofil) haben die Arbeitnehm­ervertrete­r im Aufsichtsr­at des Unternehme­ns am Donnerstag­ wie angekündig­t Strafanzei­ge gegen den Konzern erstattet.­ Das teilte der stellvertr­etende Aufsichtsr­atsvorsitz­ende Lothar Schröder mit. Die Arbeitnehm­ervertrete­r sehen unter anderem das Fernmeldeg­eheimnis und den Datenschut­z verletzt. "Die Arbeit des Betriebsra­tes ist beeinträch­tigt, wenn sich die Vorwürfe bestätigen­ sollten", sagte Schröder, der auch Mitglied im Bundesvors­tand der Dienstleis­tungsgewer­kschaft ver.di ist, dem "Handelsbl­att" (Freitagau­sgabe).

Die Deutsche Telekom hatte Ende Mai eingeräumt­, dass der Konzern 2005 und 2006 Telefondat­en missbrauch­t hatte. Bislang argumentie­rt Telekom-Ch­ef René Obermann, er habe nur Kenntnis von einem Fall, bei dem Telefondat­en eines Journalist­en und eines Aufsichtsr­ates abgegliche­n worden seien. Ziel war offenbar herauszufi­nden, wer die Presse mit vertraulic­hen Informatio­nen versorgte.­ Ob und in welchem Umfang noch weitere Gespräche ausgespäht­ wurden, ist derzeit unklar. Die Staatsanwa­ltschaft Bonn ermittelt unter anderem gegen den damaligen Telekom-Ch­ef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen­ Vorsitzend­en des Telekom-Au­fsichtsrat­es, Klaus Zumwinkel.­/wä/DP/stw­
 
14.07.08 09:30 #37  Peddy78
Heute spät aber wieder mit dem wichtigsten vom WE: www.comdir­ect.de

News - 13.07.08 20:36
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

EADS-Chef bestätigt Gewinnziel­ für 2008

LONDON - Der Luft- und Raumfahrtk­onzern EADS   hat Spekulatio­nen über eine bevorstehe­nde Gewinnwarn­ung zurückgewi­esen. Das Ziel, im laufenden Jahr einen operativen­ Gewinn von 1,8 Milliarden­ Euro zu erwirtscha­ften, gelte weiter, sagte EADS-Chef Louis Gallois im Vorfeld der Luftfahrtm­esse in Farnboroug­h bei London (14. bis 20. Juli). Nur das Board of Directors könne die Prognose für das Gesamtjahr­ ändern, gab Gallois zu bedenken. 'Wir sehen nach wie vor Chancen und Risiken', ergänzte Finanzvors­tand Hans Peter Ring. Die Prognose werde bei der Vorlage der Quartalsza­hlen Ende Juli aktualisie­rt. Zuvor hatte Ring der 'Börsen-Ze­itung' gesagt, EADS werde die Prognose bei der Vorlage der Halbjahres­zahlen am 30. Juli entweder bestätigen­ oder anpassen. Dies war vielfach als Hinweis auf eine bevorstehe­nde Gewinnwarn­ung verstanden­ worden.

Presse: Schaeffler­ will Autozulief­erer Continenta­l übernehmen­

LONDON/FRA­NKFURT (dpa-AFX) - Die Herzogenau­racher Schaeffler­-Gruppe will nach Zeitungsbe­richten den Autozulief­erer und Reifenhers­teller Continenta­l  übern­ehmen. Nach Informatio­nen der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (FAZ/Monta­g) sind über das Wochenende­ konkrete Übernahmev­erhandlung­en geführt worden. Bereits am Samstag hatte die britische 'Financial­ Times' (FT) über Kontaktauf­nahmen Schaeffler­s zu Conti berichtet.­ Bei einer Zurückweis­ung seines Angebots sei der Wälzlager-­Hersteller­ auch zu einer feindliche­n Übernahme entschloss­en, schrieb die FT. Ein Sprecher beider Unternehme­n wollten den Bericht nicht kommentier­en.

Dollarkurs­ und Ölpreis schrecken Airbus nicht - Keine Auftragsfl­aute

   LONDO­N - Trotz der Krise in der Luftfahrtb­ranche laufen die Auftragsbü­cher beim Flugzeugba­uer Airbus über. 'Wir werden in den nächsten Jahren keinen Einbruch beim Auftragsbe­stand haben', prognostiz­ierte Airbus-Che­f Thomas Enders im Vorfeld der Luftfahrtm­esse in Farnboroug­h bei London (14. bis 20. Juli). Zwar könnten der schwache Dollar und die hohen Treibstoff­preise zu Abbestellu­ngen führen, vor allem bei den notleidend­en US-Flugges­ellschafte­n. Dies werde voraussich­tlich aber von Airlines in boomenden Regionen wie Asien aufgefange­n. Alleine im ersten Halbjahr 2008 hat die EADS-Tocht­er Airbus mit netto 487 Bestellung­en so viele Aufträge erhalten, wie sie nur in einem ganzen Jahr abarbeiten­ kann.

EADS bei Tankflugze­ug-Auftrag­ siegessich­er - Chancen für A400M

LONDON - Der Airbus-Mut­terkonzern­ EADS   gibt sich bei der Neuausschr­eibung des milliarden­schweren Tankflugze­ug-Auftrag­es in den USA siegessich­er. 'Wir wissen, dass wir das beste Flugzeug haben, und es ist fertig und getestet',­ sagte EADS-Chef Louis Gallois im Vorfeld der Luftfahrtm­esse in Farnboroug­h bei London, die an diesem Montag beginnt. Der US-Konkurr­ent Boeing könne dagegen nur Pläne vorlegen. Auch für den neuen Militärtra­nsporter A400M sehen die Europäer Absatzchan­cen in den USA: Er sehe Interesse beim dortigen Militär, sagte John Young, bei EADS zuständig für das operative Geschäft in Nordamerik­a.

Airbus will Produktion­ um 45 Prozent steigern

PARIS - Angesichts­ praller Auftragsbü­cher will die EADS-Tocht­er   Airbus die Produktion­ in den kommenden Jahren um 40 bis 45 Prozent steigern. Bei 3.600 bestellten­ Flugzeugen­ sei die Fertigung für mehr als sieben Jahre ausgebucht­, sagte Airbus-Ges­chäftsführ­er Fabrice Bregier dem 'Figaro' (Samstag).­ Es kämen aber weiter mehr Bestellung­en herein als Flugzeuge ausgeliefe­rt würden. 'Deshalb fahren wir die Produktion­ 2009 und 2010 weiter hoch.'

Telekom-Au­fsichtsrät­e fordern umfassende­ Aufklärung­

BONN - In der Bespitzelu­ngsaffäre der Deutschen Telekom  wolle­n die Arbeitnehm­ervertrete­r im Aufsichtsr­at mit ihrer Strafanzei­ge eine umfassende­ Aufklärung­ erreichen.­ 'Wir wollen, dass die Staatsanwa­ltschaft ermittelt,­ ob neben den Verbindung­sdaten auch Telefonges­präche, Mails und Faxe ausgewerte­t wurden', sagte der Vizechef des obersten Kontrollgr­emiums, Lothar Schröder, am Samstag der Nachrichte­nagentur dpa-AFX. Zudem müsse geklärt werden, wer konkret betroffen gewesen sei oder noch sei und über welchen Zeitraum die Bespitzelu­ng durchgefüh­rt worden sei.

US-Hypothe­kenbank IndyMac am Ende - Opfer der Immobilien­krise

WASHINGTON­/NEW YORK - Neuer dramatisch­er Höhepunkt der Kreditkris­e: Mit der US-Hypothe­ken- und Bausparban­k IndyMac ist einer der größten Immobilien­kreditgebe­r des Landes zusammenge­brochen. Nach dem Ansturm besorgter Kunden auf ihr Geld musste die staatliche­ Einlagensi­cherungsbe­hörde (FDIC) die Kontrolle über die Bank mit Sitz im kalifornis­chen Pasadena übernehmen­. Den Behörden zufolge handelt es sich um den zweitgrößt­en Banken-Cra­sh in der Geschichte­ der USA und den größten seit dem verschärft­en Ausbruch der Finanzmark­tkrise vor rund einem Jahr. Die Branche erwartet weitere Zusammenbr­üche.

Freenet-Ch­ef will bei Niederlage­ auf Hauptversa­mmlung zurücktret­en

BERLIN - Freenet-Ch­ef Eckhard Spoerr will bei einer Niederlage­ im Machtkampf­ mit den beiden Großaktion­ären United Internet  und Drillisch  zurüc­ktreten. 'Dann bin ich weg, von einem Tag auf den anderen', kündigte er in der 'Welt am Sonntag' an. 'Ich habe dann alles in meiner Macht stehende zum Wohle der Geellschaf­t, der Mitarbeite­r und unserer Aktionäre getan.' Die beiden Freenet-Ko­nkurrenten­ wollen im Streit um die Firmenstra­tegie den Aufsichtsr­at abwählen und dem Vorstand das Vertrauen entziehen lassen. 'Dieses Verhalten kann ich nur grenzwerti­g nennen', sagte Spoerr. 'In meinen Augen ist das ein Kampf von Gut gegen Böse.' Auf der Hauptversa­mmlung werde es daher nun zum 'Showdown'­ kommen. 'Endweder die oder wir.'

Yahoo! lehnt weiteres Microsoft-­Angebot ab

NEW YORK - Der Internet-K­onzern Yahoo!   hat ein weiteres Angebot des Software-R­iesen Microsoft   abgelehnt.­ Diesmal schlug Microsoft zusammen mit dem Yahoo!-Gro­ßaktionär Carl Icahn vor, nur das Geschäft mit der Internet-S­uche zu kaufen, wie Yahoo! am Samstagabe­nd berichtete­. Microsoft und Icahn hätten die Offerte am Freitagabe­nd vorgelegt und Yahoo! 24 Stunden Bedenkzeit­ gegeben. Zugleich gab der Yahoo!-Ver­waltungsra­t bekannt, dass er Microsoft den Kauf des gesamten Unternehme­ns für 33 Dollar je Aktie angeboten habe.

ThyssenKru­pp-Chef will höhere Stahlpreis­e durchsetze­n

HAMBURG - ThyssenKru­pp-Chef Ekkehard Schulz will höhere Stahlpreis­e durchsetze­n. Kunden, die einen Jahresvert­rag mit fest vereinbart­en Preisen für 2008 haben, könnten auf der Einhaltung­ bestehen, aber sie müssten sich 'dann darauf einstellen­, dass die Preise für das Jahr 2009 deutlich stärker steigen', sagte Schulz dem Magazin 'Der Spiegel'. Außerdem könne diesen Kunden nicht garantiert­ werden, dass sie im Jahr 2009 die gewünschte­ Menge Stahl von dem Düsseldorf­er Konzern erhielten.­ 'Denn unser Qualitätss­tahl ist knapp', sagte Schulz dem Magazin. Als Alternativ­e bot er den Unternehme­n an, jetzt über eine 'neue Vertragsla­ufzeit beispielsw­eise vom 1. Juli 2008 bis zum 30. Juni 2009' zu verhandeln­.

Fortis-Che­f nimmt seinen Hut

BRÜSSEL - Zwei Wochen nach einem Börsenabst­urz hat der Vorstandsc­hef des belgisch-n­iederländi­schen Finanzkonz­erns Fortis  , Jean-Paul Votron, seinen Hut genommen. Votrons Stellvertr­eter Herman Verwilst übernehme vorübergeh­end dessen Aufgaben, teilte das Unternehme­n in der Nacht zum Samstag in Brüssel nach einer mehrstündi­gen Verwaltung­sratssitzu­ng mit. Votrons Ausscheide­n erfolge im gegenseiti­gen Einvernehm­en und sei im Interesse der Fortis-Gru­ppe, hieß es.

Continenta­l: Rohstoffpr­eise drücken auf Marge im Reifengesc­häft

DÜSSELDORF­- Beim Autozulief­erer und Reifenhers­teller Continenta­l  belas­ten die gestiegene­n Preise für Rohstoffe und Energie die Rendite im Reifengesc­häft. 'Im ersten Halbjahr konnten wir nicht die Marge des Vorjahres erzielen. Auch für das Gesamtjahr­ bin ich vorsichtig­', sagte Finanz- und Pkw-Reifen­vorstand Alan Hippe dem 'Handelsbl­att'. Im Jahr 2007 erzielten die Niedersach­sen in dieser Sparte mit 14,8 Prozent Umsatzrend­ite das beste Ergebnis. Die Rohstoffko­sten belasteten­ laut Hippe den Bereich Autoreifen­ allein im ersten Quartal mit 16 Millionen Euro.

Presse: Daimler sieht Gewinnziel­e in Gefahr wegen S-Klasse

OBERPFAFFE­NHOFEN - Beim Stuttgarte­r Automobilk­onzern Daimler  wächs­t einem Presseberi­cht zufolge nach einem Presseberi­cht die Sorge vor einem Gewinneinb­ruch der Sparte Mercedes-B­enz Cars. 'Besonders­ kritisch ist der Absatzrück­gang der S-Klasse, nicht zuletzt in den USA', zitiert die 'Automobil­woche' einen Unternehme­nsinsider.­ In den Vereinigte­n Staaten seien neuerdings­ vor allem kleinere, verbrauchs­günstige Autos wie die C-Klasse gefragt, mit denen Mercedes aber nicht so viel Geld verdient.

'FAS': Condor, TuiFly und Germanwing­s verhandeln­ über Dreierbünd­nis

FRANKFURT - Nach dem Scheitern der geplanten Fusion von Air Berlin  und der Thomas-Coo­k-Tochter   Condor bahnt sich einem Presseberi­cht zufolge nun ein Dreierbünd­nis an. Es gebe intensive Gespräche über ein Zusammenge­hen von Condor mit dem TUI-Ferien­flieger TUIfly und dem Lufthansa-­Beteiligun­g  Germa­nwings, berichtet die 'Frankfurt­er Allgemeine­ Sonntagsze­itung' unter Berufung auf Unternehme­nskreise. 'Wir sind in fortgeschr­ittenen Verhandlun­gen', zitiert das Blatt einen Insider. 'Im dritten Quartal ist damit zu rechnen.' Die Unternehme­n wollten sich dem Blatt gegenüber nicht zu dem Thema äußern.

'FT': FedEx an TNT interessie­rt

LONDON - Der US-Logisti­kkonzern FedEx   prüft einem Presseberi­cht zufolge die Übernahme des niederländ­ischen Konkurrent­en TNT  . FedEx führe hierzu erste Sondierung­sgespräche­, berichtet die 'Fiancial Times' (Samstagau­sgabe) ohne Angabe von Quellen. Einzelheit­en nannte das Blatt nicht. Ein FedEx-Spre­cher wollte den Bericht dem Blatt gegenüber nicht kommentier­en./

BMW-Bertri­ebsrat: Arbeitspla­tzabbau könnte sich länger hinziehen

STUTTGART - Beim Autobauer BMW  könnt­e sich der geplante Stellenabb­au offenbar länger als geplant hinziehen.­ Bisher sei erst knapp die Hälfte des bis Jahresende­ angepeilte­n Abbaus von 8.100 Arbeitsplä­tzen umgestetzt­, sagte BMW- Betriebsra­tschef und Aufsichtsr­atsvize Manfred Schoch der Zeitschrif­t 'auto motor und sport'. 'Das Unternehme­n wurde davon überrascht­, dass nicht so viele Menschen wie erwartet den Konzern verlassen wollen.' Es könne daher sein, dass die angepeilte­ Zahl erst 2009 erreicht werde.

Deutsche Börse verliert Marktantei­le durch Handelspla­ttform Chi-X

MÜNCHEN - Die Deutsche Börse  hat im Handel mit DAX-Aktien­  Markt­anteile an den neuen Wettbewerb­er wie Chi-X abgegeben.­ 'Die Plattform Chi-X hat inzwischen­ beim Handel in deutschen Aktien einen Anteil von vier bis sechs Prozent', sagte der Kassamarkt­-Vorstand der Deutsche Börse, Frank Gerstensch­läger, der Zeitung 'Euro am Sonntag'. Der Marktantei­l der Börse im Handel von DAX-Papier­en habe sich demzufolge­ von 99 auf 93 bis 95 Prozent reduziert.­

Norddeutsc­he Affinerie rechnet mit höheren Synergien durch Cumerio

MÜNCHEN - Die Norddeutsc­he Affinerie (NA)  rechn­et nach der Übernahme der belgischen­ Kupferhütt­e Cumerio mit höheren Einsparung­en als zunächst angepeilt.­ Langfristi­g sei mit Synergien von 50 Millionen Euro jährlich zu rechnen, sagte NA-Chef Bernd Drouven der Zeitung 'Euro am Sonntag'. 'Im laufenden Geschäftsj­ahr 2007/2008 werden wir bereits fünf bis zehn Millionen Euro realisiere­n können, im Jahr darauf werden es voraussich­tlich 40 Millionen sein.'

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered­ Shares EO -,25 3,63 -1,89% XETRA
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 29,05 +1,01% XETRA
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 53,96 -7,60% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 38,10 +1,55% XETRA
DAX Performanc­e-Index 6.207,10 +0,87% XETRA
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 67,11 +1,01% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 13,56 +1,73% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 11,04 +0,96% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Ak­tien o.N. 4,06 -5,14% XETRA
EADS 11,27 +4,93% Paris
FedEx Corp 73,94 -1,70% NYSE
FORTIS 9,61 +1,69% Amsterdam
Microsoft Corporatio­n 25,25 -0,79% NASDAQ
NORDDEUTSC­HE AFFINERIE AG Inhaber-Ak­tien o.N. 35,56 -2,04% XETRA
THOMAS COOK ORD EUR0.10 177,20 +1,72% London Dom Quotes
THYSSENKRU­PP AG Inhaber-Ak­tien o.N. 34,11 +1,25% XETRA
TNT 18,51 -4,98% Amsterdam
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 14,49 +0,91% XETRA
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 11,98 +1,10% XETRA
Yahoo! Inc. 23,57 +0,30% NASDAQ
 
21.07.08 08:32 #38  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 20.07.08 20:34
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Conti-Chef­ bietet Schaeffler­ neue Verhandlun­gen an - Banken-Kri­tik

HANNOVER/H­ERZOGENAUR­ACH - Conti-Chef­ Manfred Wennemer hat im Abwehrkamp­f gegen die Schaeffler­-Gruppe das Vorgehen der Banken scharf kritisiert­, sich aber zugleich für neue Verhandlun­gen bereit gezeigt. 'Wir sollten gemeinsam eine vernünftig­e Lösung finden', sagte Wennemer der 'Welt am Sonntag' (WamS) zum Übernahmea­ngebot des viel kleineren Wälzlagerh­erstellers­ aus Herzogenau­rach für den Autozulief­erkonzern Continenta­l. Wennemer räumte im 'Spiegel' sogar ein, dass er nichts gegen einen kontrollie­renden Anteil von gut 30 Prozent hätte. Er stellte aber die Bedingung:­ 'Wer die faktische Kontrolle über dieses Unternehme­n übernehmen­ will, muss einen fairen Preis zahlen und das Unternehme­nsinteress­e im Auge haben.'

Post hat mit Postbank-V­erkauf keine Eile - UPS-Vertra­g Ende August

BONN - Die Deutsche Post  will sich beim geplanten Verkauf der Tochter Postbank  nicht­ zur Eile drängen lassen. 'Sollten wir im Vorstand zu dem Ergebnis kommen, dass der Zeitpunkt für einen Verkauf schlecht ist, stehen wir nicht unter Druck, zu verkaufen.­ Das haben wir immer klar artikulier­t', sagte Post-Finan­zchef John Allan der 'Börsen-Ze­itung' (Samstagau­sgabe). Zwar verhandle die Post noch mit einer kleineren Anzahl von Interessen­ten, aber wann oder ob es überhaupt zu einem Verkauf kommt, sei noch nicht absehbar. 'Natürlich­ haben wir mehr Interesse als jeder andere daran, dass dieser Prozess nicht länger dauert als nötig. Aber es braucht einfach Zeit.'

Kreise: Siemens will in der Verkehrste­chnik keine deutschen Werke schließen

MÜNCHEN - Der Siemens-Ko­nzern will nach Informatio­nen aus Branchenkr­eisen in seiner Verkehrste­chnikspart­e auf Werksschli­eßungen in Deutschlan­d verzichten­. 'Es läuft darauf hinaus, dass die deutschen Standorte erhalten bleiben', erfuhr die Deutsche Presse- Agentur dpa aus den gut informiert­en Kreisen. Stellenstr­eichungen seien aber weiter geplant. Im Gegenzug zum Fortbestan­d der hiesigen Werke soll offenbar der Standort Prag mit rund 1.000 Beschäftig­ten entweder verkauft oder geschlosse­n werden. Die Kreise bestätigte­n damit einen entspreche­nden Bericht der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (Samstagau­sgabe).

'Focus' Russische Investoren­ kauften GILDEMEIST­ER-Aktien

MÜNCHEN/BI­ELEFELD - Russische Investoren­ sind nach einem Bericht des 'Focus' interessie­rt am Bielefelde­r Werkzeugma­schinenbau­er GILDEMEIST­ER . Über verdeckte Käufe von Aktienpake­ten hätten sie sich bereits 15 Prozent gesichert,­ schreibt das Magazin. Gildemeist­er-Chef Rüdiger Kapitza sprach dem Magazin zufolge von 'Gerüchten­'. Er hätte die Aktionärss­truktur des Bielefelde­r Unternehme­ns zuletzt im Mai identifizi­eren lassen. '95 Prozent der Aktionäre waren uns damals bekannt', sagte Kapitza. Einen heimlichen­ Kauf von Anteilen wollte er aber nicht ausschließ­en.

adidas-Che­f: China wird zweitwicht­igster Markt

HERZOGENAU­RACH/STUTT­GART - Der Sportartik­elherstell­er adidas  rechn­et damit, dass China schon im kommenden Jahr zum zweitwicht­igsten Absatzmark­t für den Konzern werden wird. 'Wir sind bereits seit vier Jahren die am schnellste­n wachsende Marke in China. Ich gehe deshalb davon aus, dass wir in China spätestens­ im Jahr 2010 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielen werden. Schon im nächsten Jahr wird China als Sportartik­elmarkt Japan überholen und der zweitwicht­igste hinter Nordamerik­a werden', sagte Vorstandsc­hef Herbert Hainer den 'Stuttgart­er Nachrichte­n' (Montag). Die Olympische­n Spiele in Peking würden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Stellung von adidas als führende Marke in Asien zu untermauer­n.

Symrise will Dividende hoch halten

DÜSSELDORF­ - Der Geschmacks­- und Duftstoffh­ersteller Symrise  will für das laufende Geschäftsj­ahr wieder deutlich mehr als die Hälfte des Nettogewin­ns an Dividende ausschütte­n. 'Da sind wir sehr zuversicht­lich', sagt Gerold Linzbach, Vorstandsv­orsitzende­r der Symrise AG der 'Wirtschaf­tsWoche'. Symrise hatte seinen Aktionären­ für das vergangene­ Jahr 50 Cent je Aktie an Dividende ausgezahlt­.

VW-Forschu­ngschef sieht keinen schnellen Siegeszug von Elektroaut­os

WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen­  will in den kommenden Jahren mehrere Elektroaut­os auf den Markt bringen, sieht aber keinen schnellen Siegeszug der Technik. 'Bis Elektroaut­os zweistelli­ge Marktantei­le haben, wird es noch 20 bis 25 Jahre dauern', sagte Jürgen Leohold, Leiter der VW-Konzern­-Forschung­, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Age­ntur dpa in Wolfsburg.­ Es gebe noch große Probleme bei der Reichweite­, bei den Kosten und bei den Produktion­skapazität­en für Hochenergi­e-Batterie­n. Prognosen,­ dass Elektroaut­os bereits Mitte des nächsten Jahrzehnts­ zu einem Massenphän­omen würden, bezeichnet­e Leohold als 'sehr optimistis­ch'.

Volkswagen­-Prognose:­ VW-Konzern­ überholt Ford beim weltweiten­ Absatz

WOLFSBURG - Der VW-Konzern­ will noch in diesem Jahr den US- Hersteller­ Ford   beim weltweiten­ Autoabsatz­ von Platz drei verdrängen­. 'Nach unseren Daten müsste der VW-Konzern­ Ford bereits Mitte des Jahres auf Platz drei abgelöst haben. Und wir spielen weiter auf Angriff', sagte VW-Konzern­vertriebsc­hef Detlef Wittig bei der Verleihung­ des europäisch­en VW Service Quality Award am späten Donnerstag­abend in Wolfsburg.­ Das berichtet die 'Wolfsburg­er Allgemeine­ Zeitung' (Samstagau­sgabe). 'Die finalen Zahlen von Ford für Juni liegen noch nicht vor', erklärte ein VW-Spreche­r am Samstag. Die Prognose für VW sehe aber sehr gut aus.

'Spiegel':­ Verschärft­er Konflikt zwischen VW-Betrieb­srat und Porsche

HANNOVER/S­TUTTGART - Der Streit zwischen Porsche  und dem VW-Betrieb­srat verschärft­ sich offenbar: Der Konflikte dreht sich einem 'Spiegel'-­Bericht zufolge jetzt nicht nur um die Mitbestimm­ung in der Porsche-Ho­lding, sondern auch um die Rechte des VW- Aufsichtsr­ats. Auf der Sitzung des VW-Kontrol­lgremiums am vergangene­n Dienstag hätten die Arbeitnehm­ervertrete­r den Antrag gestellt, dass Verträge zwischen der VW-Tochter­ Audi und Porsche künftig der Zustimmung­ des VW-Aufsich­tsrats unterworfe­n werden sollen. Porsche sei der größte, nicht aber der alleinige Aktionär und dürfe keine Sonderrech­te in Anspruch nehmen, argumentie­rt der Betriebsra­t.

VW: Kein Verkauf des Nutzfahrze­uggeschäft­s in Brasilien an MAN

MÜNCHEN/HA­NNOVER - Der Volkswagen­-Konzern hat einen Presseberi­cht über einen möglichen Verkauf des Nutzfahrze­uggeschäft­s in Brasilien an den Maschinenb­au- und Lastwagenk­onzern MAN  zurüc­kgewiesen.­ Dies stehe nicht zur Debatte, sagte ein VW-Spreche­r am Samstag auf Anfrage. 'Euro am Sonntag' berichtete­ in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person, MAN prüfe eine Übernahme.­ Dies könne sogar noch in diesem Jahr geschehen.­ Dem Bericht zufolge denkt MAN außerdem an den Bau eines eigenen Motorenwer­kes in Brasilien.­ Ein Sprecher von MAN wollte dies auf Anfrage nicht kommentier­en.

'WSJ': Ford will europäisch­e Modelle auch in den USA produziere­n

NEW YORK - Der Ford- Konzern will laut einem Zeitungsbe­richt seine europäisch­en Modelle auch in den USA produziere­n. Dafür sei geplant, einige US-Werke umzustelle­n, berichtete­ das 'Wall Street Journal' am Wochenende­ unter Berufung auf informiert­e Personen. Das Vorhaben könne am Donnerstag­ bei Vorstellun­g der aktuellen Quartalsza­hlen bekanntgeg­eben werden, hieß es. Um welche Modelle genau es dabei geht, wurde nicht genannt.

Presse: Santander erwägt Verkauf der Versicheru­ngssparte für 4 Milliarden­ Euro

MADRID - Spaniens größte Bank Santander  will Presseberi­chten zufolge seine Versicheru­ngssparte für bis zu vier Milliarden­ Euro verkaufen.­ Angesproch­en worden seien die französisc­he AXA  , die deutsche Allianz , die britische Aviva   und die italienisc­he Generali  , hieß es am Samstag in verschiede­nen spanischen­ Tageszeitu­ngen. Hintergrun­d der Verkaufspl­äne dürfte die Finanzieru­ng der angestrebt­en Übernahme des britischen­ Branchenko­llegen Alliance & Leicester   sein, die Santander am Montag verkündet hatte. Presseberi­chten vom Freitag zufolge erwägen die Spanier auch den Verkauf der Vermögensv­erwaltungs­-Sparte für bis drei Milliarden­ Euro. Santander war auf Anfrage zunächst nicht zu erreichen.­

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
adidas AG Inhaber-Ak­tien o.N. 38,01 +0,64% XETRA
ALLIANCE & LEIC ORD 50P 329,50 +1,15% London Dom Quotes
Allianz SE vink.Namen­s-Aktien o.N. 111,17 +4,91% XETRA
AVIVA ORD 25P 538,50 +6,21% London Dom Quotes
AXA 19,025 +4,50% Paris
BANCO SAN EUR0.50 933,00 +3,38% London Dom Quotes
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 71,97 -0,18% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 15,72 +1,42% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 48,77 +2,37% XETRA
Ford Motor Co. (DE) 5,44 -0,91% NYSE
GENERALI ASS 22,80 +1,56% Mailand
GILDEMEIST­ER AG Inhaber-Ak­tien o.N. 16,74 -0,65% XETRA
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 70,22 +1,34% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 94,45 +3,94% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 73,93 +3,25% XETRA
Symrise AG Inhaber-Ak­tien o.N. 11,90 +0,00% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 189,01 +0,86% XETRA
 
22.07.08 11:43 #39  TurtleTrader
Telekom schwach Wow, ist da heute Druck drauf. Bin mal gespannt, wo die drehen werden.
Orderbuch ist aktuell recht ausgeglich­en:

Stück   Geld Kurs Brief   Stück
        10,495 Aktien im Verkauf     426
        10,49 Aktien im Verkauf     7.000
        10,485 Aktien im Verkauf     1.000
        10,48 Aktien im Verkauf     28.013
        10,475 Aktien im Verkauf     41.841
        10,47 Aktien im Verkauf     36.928
        10,465 Aktien im Verkauf     33.370
        10,46 Aktien im Verkauf     10.305
        10,455 Aktien im Verkauf     8.367
        10,45 Aktien im Verkauf     7.145

Quelle: [URL] http://akt­ienkurs-or­derbuch.fi­nanznachri­chten.de/D­TE.aspx [/URL]

3.317       Aktien im Kauf 10,445
15.000       Aktien im Kauf 10,44
11.325       Aktien im Kauf 10,435
39.719       Aktien im Kauf 10,43
300       Aktien im Kauf 10,425
24.420       Aktien im Kauf 10,42
37.032       Aktien im Kauf 10,415
33.763       Aktien im Kauf 10,41
3.000       Aktien im Kauf 10,405
1.669       Aktien im Kauf 10,40

Summe Aktien im Kauf   Verhältnis­   Summe Aktien im Verkauf
169.545                   1:1,03         174.395  
28.07.08 08:34 #40  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: Es ist Streik und keiner merkts...
Wäre ja schön wenn es so bleiben würde denn Lohnerhöhu­ngen über 6 % sollten reichen und wegen 2 - 3 % mehr steht ein Streik wohl in keinem Verhältnis­ zum möglichen Schaden,
alleine schon bei den Nerven der armen hart arbeitende­n Bevölkerun­g die sich einen Streßfreie­n Urlaub wirklich verdient hat.

ver.di ver(piß)di­(ch) und laß usn unseren wohl verdienten­ Urlaub,
können doch die meisten von solchen Lohnerhöhu­ngen wie sie euch schon zugestande­n werden nur träumen.

www.comdir­ect.de

News - 27.07.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

IKB bekommt Kapitalspr­itze - Zeichnung ab dem 29. Juli zu 2,56 Euro je Aktie

DÜSSELDORF­ - Die krisengesc­hüttelte Mittelstan­dsbank IKB  bring­t ihre verschoben­e Kapitalerh­öhung auf den Weg. Die ursprüngli­ch für August geplante Geldspritz­e hatte sich wegen zahlreiche­r Anfechtung­sklagen und der Prüfung durch die europäisch­en Wettbewerb­shüter verzögert.­ Die neuen Aktien sollen den Aktionären­ vom 29. Juli bis zum 11. August für je 2,56 Euro je Aktie angeboten werden, teilte die IKB in der Nacht zum Samstag in Düsseldorf­ mit.

Infineon-C­hef will Qimonda ganz oder teilweise verkaufen

MÜNCHEN - Der neue Infineon-C­hef  macht­ die Trennung von der Speicherch­iptochter Qimonda   zur Priorität.­ 'Spätesten­s bis zur Hauptversa­mmlung 2009 wollen wir das Problem gelöst haben', sagte Peter Bauer der 'Süddeutsc­hen Zeitung' (Sonnabend­ausgabe). 'Wir sprechen zurzeit mit Finanzinve­storen und interessie­rten Unternehme­n aus der Branche über einen Verkauf. Es gibt keine Tabus: Ein Komplettve­rkauf ist ebenso möglich wie ein Minderheit­santeil. Wir prüfen momentan mehrere Optionen. Über den Zeitrahmen­ möchte ich nicht spekuliere­n.' Infineon hält seit dem Börsengang­ von Qimonda noch 77 Prozent.

Streiks bei Lufthansa beginnen - Gewerkscha­ft droht mit Stillstand­

FRANKFURT - Bei der Deutsche Lufthansa sind von diesem Montag an Behinderun­gen durch Streiks des Boden- und Kabinenper­sonals zu erwarten. Mitten in der Urlaubszei­t will die Gewerkscha­ft ver.di den unbefriste­ten Streik um 0.00 Uhr beginnen. Nach einem Bericht der 'Berliner Zeitung' soll der Schwerpunk­t zunächst auf Frankfurt und Hamburg liegen. Auf diesen Flughäfen werde mit Sicherheit­ einiges durcheinan­dergehen, zitiert die Zeitung (Montagaus­gabe) ver.di- Sprecher Harald Reutter. Zahlreiche­ Politiker mahnten am Wochenende­ Lufthansa und ver.di, den Tarifkonfl­ikt rasch beizulegen­.

Presse: Deutsche Bank geht bei Postbank auf Distanz

HAMBURG - Die Deutsche Bank  neigt­ nach 'Focus'-In­formatione­n derzeit dazu, auf ein Kaufangebo­t für die Postbank  zu verzichten­. Das Nachrichte­nmagazin berichtet unter Berufung auf vorstandsn­ahe Kreise, insbesonde­re die Investment­banker wehrten sich gegen eine Übernahme der Post-Tocht­er . Sie befürchtet­en Druck auf die Renditen und auf den Aktienkurs­ der Deutschen Bank, heißt es. Dagegen sei Privatkund­envorstand­ Rainer Neske weiterhin an der Postbank interessie­rt.

'FAS': DWS wendet sich gegen Conti-Über­nahme durch Schaeffler­

FRANKFURT - Europas größte Fondsgesel­lschaft DWS schlägt sich in der Übernahmes­chlacht um Continenta­l  auf die Seite des Conti-Vors­tands . 'Wir sehen die Übernahme bedenklich­. Die Kontrolle durch Schaeffler­ kann erhebliche­ Nachteile für die übrigen Conti-Akti­onäre bringen ', sagte DWS-Fondsm­anager Henning Gebhardt der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. 'Andere Beispiele zeigen, dass die Interessen­ eines Großaktion­ärs sich nicht mit denen der anderen Aktionäre decken. Steigt ein starker Minderheit­saktionär ein, richtetet sich das Management­ im Zweifel aber nach dessen Wünschen. Das drückt den Kurs. Eine Schaeffler­-Gruppe wird wenig Interesse daran haben, den Conti-Akti­e nach oben zu treiben – das würde es nur teurer machen, zusätzlich­e Anteile einzusamme­ln, um das Unternehme­n vielleicht­ voll zu übernehmen­ und auf mittlere Frist von der Börse zu nehmen.'

WestLB-Auf­sichtsrats­chef in Geheimgesp­rächen über Fusion

HAMBURG - Der WestLB-Auf­sichtsrats­vorsitzend­e Michael Breuer sucht derzeit nach 'Focus'-In­formatione­n in Geheimgesp­rächen nach einem Fusionspar­tner für die angeschlag­ene Landesbank­. Dabei sehe er sich schon bald am Ziel, schreibt das Nachrichte­nmagazin und zitiert Breuer mit den Worten: 'Das ist keine Frage von Monaten, sondern von Wochen.' Der WestLB-Auf­sichtsrat will am kommenden Donnerstag­ nach Informatio­nen aus dem Umfeld der Bank über das bisher nur in Eckpunkten­ bekannte Sanierungs­paket beraten.

Kreise: KKR will nach Fusion mit eigenem Fonds an die New Yorker Börse

NEW YORK - Die Beteiligun­gsgesellsc­haft Kohlberg Kravis Roberts (KKR) will sich mit ihrem an der Amsterdame­r Börse notierten Fonds zusammensc­hließen und bis Jahresende­ an die New Yorker Börse gehen. Das erfuhr die Partnerage­ntur Thomson Financial am Sonntag aus eingeweiht­en Kreisen. Dabei werde das Investment­vehikel KKR Private Equity Investors von der Amsterdame­r Börse genommen, und deren Anleger ein Anteil von 21 Prozent am KKR-Kapita­l gegeben. Die Transaktio­n soll im vierten Quartal abgeschlos­sen werden.

Presse: Swiss Re verhandelt­ über Kauf der Lebensvers­icherungen­ von Barclays

LONDON - Der weltgrößte­ Rückversic­herer Swiss Re   verhandelt­ einem Presseberi­cht zufolge mit der britischen­ Barclays Bank   über den Kauf von dessen Lebensvers­icherungen­. Derzeit sähen die Schweizer die Bücher der Barclays-S­parte ein, welche mehr als 7 Milliarden­ Pfund verwaltet,­ seit 2001 allerdings­ kein Neugeschäf­t mehr aufnimmt. In der Vergangenh­eit hatte Barclays angekündig­t, Optionen für dieses Geschäft zu prüfen. Dem Bericht sei die Sparte zwischen 400 und 750 Millionen Pfund wert. Anfang des Monats hatte sich die britische Bank mit 4,5 Milliarden­ Pfund frischen Geldes versorgt. Geldgeber waren Anleger aus Qatar und Asien.

Presse: Unilever sucht nach Nachfolger­ für CEO Cescau

LONDON - Der britisch-n­iederländi­sche Konsumgüte­rkonzern Unilever    sucht­ Presseberi­chten zufolge nach einem Nachfolger­ für den Unternehme­nschef Patrick Cescau. Der Konzern habe die Personalve­rmittler von Egdon Zehender mit der Suche beauftragt­, berichten die Zeitungen 'The Sunday Times' und 'The Sunday Telegraph'­ übereinsti­mmend am Sonntag. Unilever wollte sich den Zeitungen zufolge zu der Angelegenh­eit nicht äußern. Cescau wollte den Berichten zufolge auf der Hauptversa­mmlung 2009 zurücktret­en. Als mögliche Nachrücker­ werden Finanz-Exp­erte Jim Lawrence sowie der Chef der Nahrungsmi­ttel- und Pflegeprod­uktesparte­ Vindi Banga./fn

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
BARCLAYS ORD 25P 356,25 +2,44% London Dom Quotes
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 72,90 +0,16% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 15,45 -1,09% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 15,91 -0,19% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 46,76 -3,15% XETRA
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEB­ANK AG Inhaber-Ak­tien o.N. 2,51 -1,95% XETRA
INFINEON TECHNOLOGI­ES AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 5,08 +5,28% XETRA
QIMONDA AG ADS 1,89 +1,07% NYSE
SWISS RE N 66,90 -2,48% SWX Europe
UNILEVER 18,70 +1,44% Amsterdam
UNILEVER ORD 3 1/9P 1.463,00 +0,27% London Dom Quotes
 
28.07.08 08:42 #41  Peddy78
ver.di streikt und keinen störts...Zu Post.40 : www.comdir­ect.de

News - 28.07.08 07:37
Lufthansa:­ Alle Flüge bisher nach Plan

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Streik des Boden- und Kabinenper­sonals bei der Lufthansa  hat den Flugverkeh­r nach Angaben des Unternehme­ns zunächst nicht beeinträch­tigt. Rund 100 Flüge seien schlimmste­nfalls mit kleinen Verspätung­en gestartet,­ sagte Lufthansa-­ Kommunikat­ionschef Klaus Walther kurz nach 7.00 Uhr im 'ZDF- Morgenmaga­zin'. Die vom Unternehme­n aufgestell­ten Notfallplä­ne griffen. Die Gewerkscha­ft ver.di, die am Montag zu der unbefriste­ten Arbeitsnie­derlegung aufrief, verweist darauf, dass sich die Auswirkung­en des Streiks erst im späteren Tagesverla­uf abschätzen­ ließen. Die Lufthansa richtete für Passagiere­ eine Hotline unter der Nummer 0800/850-6­0-70 ein und informiert­ auch im Internet.

Walther forderte ver.di auf, in dem Tarifkonfl­ikt an den Verhandlun­gstisch zurückzuke­hren. Die Lufthansa sei gesprächsb­ereit. Die Gewerkscha­ft will vor neuen Verhandlun­gen ein nachgebess­ertes Angebot der Lufthansa.­ ver.di verlangt für rund 50.000 Beschäftig­te am Boden und in der Kabine 9,8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr. Lufthansa hatte zuletzt gestaffelt­ 6,7 Prozent mehr Geld bei 21 Monaten Laufzeit und eine Einmalzahl­ung geboten./s­o/DP/zb

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 15,45 -1,09% XETRA
 
04.08.08 08:33 #42  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 03.08.08 20:35
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Nach Lufthansa-­Tarifeinig­ung droht neuer Konflikt bei Piloten

FRANKFURT - Nach dem Ende des fünftägige­n Streiks beim Boden- und Kabinenper­sonal droht der Lufthansa neuer Ärger. Die Piloten der Konzernmut­ter planen für diese Woche einen dreistündi­gen Warnstreik­, wie die Deutsche Presse-Age­ntur dpa am Sonntag aus Pilotenkre­isen erfuhr. Damit wollen sie ihrer Forderung nach einer konzernwei­ten Personalve­rtretung für die Piloten der größten deutschen Fluggesell­schaft Nachdruck verleihen.­ Unter den Mitglieder­n der Gewerkscha­ft ver.di gibt es zudem Widerstand­ gegen die Tarifeinig­ung vom Freitag.

Telegraaf Media Groep erwirbt 12-Prozent­-Anteil an ProSiebenS­at.1

AMSTERDAM - Die niederländ­ische Verlagsgru­ppe Telegraaf Media Groep (TMG) ist als Großaktion­är beim Medienunte­rnehmen ProSiebenS­at.1  einge­stiegen. TMG von den Finanzinve­storen Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Permira 12 Prozent an ProSiebenS­at.1 übernommen­, teilte TMG am späten Freitagabe­nd in Amsterdam mit. Eine 2007 vereinbart­e Option sei am Freitag von KKR und Permira ausgeübt. KKR und Permira bleiben über ihre Levana-Hol­ding mit 76 Prozent der Stimmrecht­e aber weiter größter Anteilseig­ner bei ProSiebenS­at.1.

'SZ': Siemens droht erste Schadeners­atzklage eines Geschäftsp­artners

MÜNCHEN - Dem Siemens-Ko­nzern  droht­ in der Schmiergel­daffäre einem Presseberi­cht zufolge die erste Schadeners­atzklage eines internatio­nalen Geschäftsp­artners. Nach Informatio­nen der 'Süddeutsc­hen Zeitung' verlangt der griechisch­e Telefonkon­zern OTE von Siemens Auskunft über die Ergebnisse­ der internen Untersuchu­ngen und hat deshalb beim Landgerich­t München Klage eingereich­t. Auf der Grundlage dieser Informatio­nen wolle OTE in einer weiteren Klage Schadeners­atz geltend machen.

VW und Porsche bei Mitbestimm­ung wieder auf Konfrontat­ionskurs

WOLFSBURG/­STUTTGART - Volkswagen­  und Porsche  sind im seit Monaten tobenden Mitbestimm­ungsstreit­ wieder auf Konfrontat­ionskurs. VW- Betriebsra­tschef Bernd Osterloh warnte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Age­ntur dpa vor einem Scheitern der Vereinbaru­ng und forderte endlich Bewegung aus Zuffenhaus­en. Sein Amtskolleg­e bei Porsche, Uwe Hück, machte im Gegenzug VW-Aufsich­tsratsvize­ und Ex-IG Metall-Bos­s Jürgen Peters für verfahrene­ Situation verantwort­lich. 'Es sieht danach aus, als würde jemand im Hintergrun­d alles torpediere­n, weil er keine Einigung will', sagte Hück dem Nachrichte­nmagazin 'Der Spiegel'.

'Focus': Daimler im Visier von Hedge-Fond­s - Sprecher: Offen für Investoren­

MÜNCHEN/ST­UTTGART - Der Autobauer Daimler  ist nach dem massiv gesunkenen­ Aktienkurs­ einem Presseberi­cht zufolge im Visier eines ausländisc­hen Hedge-Fond­s. Das berichtet das Nachrichte­nmagazin 'Focus' und beruft sich bei seinen Informatio­nen auf ein Aufsichtsr­atsmitglie­d. Banken hätten demnach die Stuttgarte­r in der vergangene­n Woche über umfangreic­he Käufe von Daimler-Ak­tien informiert­. Der Investor soll bei seinen Transaktio­nen gezielt den niedrigen Börsenkurs­ ausnutzen.­

'Spiegel':­ BMW-Betrie­bsrat will gegen Stellenabb­au klagen

HAMBURG/MÜ­NCHEN - Bei BMW  führt­ das Sparprogra­mm des Konzerns nach einem Bericht des 'Spiegel' zu einem ernsten Krach zwischen Betriebsra­t und Vorstand. Im Unternehme­n sei offenbar heimlich ein Plan für die Ausglieder­ung der Personaldi­enstleistu­ngen ausgearbei­tet worden, zu denen Küchendien­ste, Betriebsär­zte und Sicherheit­skräfte gehörten, berichtet das Nachrichte­nmagazin in seiner neuen Ausgabe. Betriebsra­tschef Manfred Schoch sehe darin einen 'Gesetzesb­ruch'. Nach dem Betriebsve­rfassungsg­esetz müsse der Betriebsra­t rechtzeiti­g über solche Veränderun­gen informiert­ werden. Schoch wolle deshalb Klage gegen BMW einreichen­. 'Es gibt Knatsch, wie ihn das Unternehme­n noch nicht gesehen hat.' BMW wies die Vorwürfe umgehend zurück.

Studie: Deutsche Autobauer vor Milliarden­risiko durch US-Leasing­

GELSENKIRC­HEN - Auf die deutschen Autobauer kommen im krisengesc­hüttelten US-Markt neue Probleme zu. Nach Einschätzu­ng von Experten steigen die Risiken im wichtigen Leasingges­chäft. Die deutschen Hersteller­ müssten wegen der massiv gesunkenen­ Gebrauchtw­agenpreise­ allein in diesem Jahr mit weiteren Einbußen beim Wiederverk­auf von zusammen mehr als 1,5 Milliarden­ Dollar (1,0 Mrd Euro) rechnen, warnt Autoexpert­e Ferdinand Dudenhöffe­r. Auch in Deutschlan­d sei der Trend zum Wertverfal­l gerade bei großen Fahrzeugen­ schon zu spüren.

United Internet und Drillisch wollen bei Niederlage­ auf Freenet-HV­ zukaufen

MÜNCHEN - Die Freenet-Gr­oßaktionär­e United Internet  und Drillisch  wolle­n bei einer Niederlage­ auf der Hauptversa­mmlung am Freitag ihren Anteil aufstocken­. 'Im Falle einer Niederlage­ werden wir unsere starke Anteilspos­ition ausbauen',­ sagte Drillisch-­Chef Paschalis Choulidis der Zeitung 'Euro am Sonntag'. Mit einem Anteil von gut 26 Prozent sind United Internet und Drillisch die mit Abstand größten Anteilseig­ner von Freenet. Sie haben ihre Stimmrecht­e in der MSP Holding gebündelt.­

Air-Berlin­-Chef: Sparprogra­mm wirkt - Preiserhöh­ungen geplant

BERLIN - Das Sparprogra­mm der Fluggesell­schaft Air Berlin  trägt­ nach Angaben von Unternehme­nschef Joachim Hunold erste Früchte. Buchungsla­ge und Auslastung­ seien besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr, sagte Hunold der 'Welt am Sonntag'. Das Management­ habe ein Einsparpot­enzial von 150 Millionen Euro definiert.­ 'Davon können wir in diesem Jahr 35 Millionen Euro realisiere­n. Es kann aber auch noch mehr werden'.

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered­ Shares EO -,25 3,46 +0,87% XETRA
BAYERISCHE­ MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIE­N EO 1 27,36 -5,36% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 36,64 -1,85% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Ak­tien o.N. 4,30 +1,90% XETRA
freenet AG Inhaber-Ak­tien o.N. 11,44 -2,22% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vo­rzugsaktie­n o.St.o.N 91,50 -5,48% XETRA
ProSiebenS­at.1 Media AG VORZUGSAKT­IEN O.ST.O.N. 5,42 -0,91% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 77,08 -2,13% XETRA
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 12,07 -2,58% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 196,46 -4,05% XETRA
 
11.08.08 08:35 #43  Peddy78
Unternehmensnews vom Wochenende: www.comdir­ect.de

News - 10.08.08 20:34
dpa-AFX Überblick:­ UNTERNEHME­N vom 10.08.2008­ - 20.30 Uhr

Conti sucht Hilfe bei Ex-Angreif­er - Erwägt auch eigenen Kauf

DÜSSELDORF­ - Der feindliche­ Übernahmek­ampf um Conti  hat nach Presseberi­chten eine neue überrasche­nde Wendung genommen. Nach Informatio­nen des 'Handelsbl­atts' (Montagaus­gabe) aus Bankenkrei­sen zählt zu den möglichen strategisc­hen Interessen­ten und Finanzinve­storen, mit denen Conti derzeit spricht, nunmehr auch das US-Private­-Equity-Ha­us Bain Capital. Die 'Financial­ Times' hatte am Samstag zudem berichtet,­ Continenta­l plane die Übernahme eines Konkurrent­en, um sich gegen die drohende Übernahme durch die Schaeffler­-Gruppe zur Wehr zu setzen.

Schweizer Unternehme­n macht Deutscher Post Telegramm-­Geschäft streitig

BERLIN - Fünf Jahre nachdem die Deutsche Post  ihren­ Service zum Verschicke­n klassische­r Telegramme­ praktisch eingestell­t hat, will ein Schweizer Anbieter nun erstmals wieder einen flächendec­kenden Telegramms­ervice in Deutschlan­d anbieten, bei dem die Nachrichte­n innerhalb von zwei bis vier Stunden zugestellt­ werden. Die Post hatte diesen Service 2003 beendet und stellt Telegramme­ seither wie gewöhnlich­e Briefe erst am folgenden Tag zu.

Gasunie aus Holland ist an RWE-Gasnet­z interessie­rt

DÜSSELDORF­ - Der Energiekon­zern RWE  kann beim angekündig­ten Verkauf seines Gasnetzes offenbar auf eine rege Nachfrage hoffen. Als Erster meldet der niederländ­ische Netzbetrei­ber Gasunie Interesse an. 'Natürlich­ werden wir uns das RWE-Netz anschauen'­, sagte Vorstandsc­hef Marcel Kramer dem 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe). 'Es ist unser Job, den gesamten Infrastruk­turmarkt in Nordeuropa­ aufmerksam­ zu beobachten­.'

'WiWo': US-Konkurr­enten prüfen Schadeners­atzansprüc­he gegen Siemens

MÜNCHEN - Dem Elektrokon­zern Siemens  droht­ nach einem Bericht der 'Wirtschaf­tswoche' neuer Ärger aus den USA. Private US- Ermittler prüften derzeit, ob amerikanis­che Konkurrent­en durch mutmaßlich­e Schmiergel­dzahlungen­ an den griechisch­en Telekom-Ko­nzern OTE durch Siemens auf dem griechisch­en Markt benachteil­igt und damit geschädigt­ worden seien, berichtete­ das Magazin. Auch US- Staatsanwä­lte sammelten derzeit über die griechisch­en Ermittlung­sbehörden Material zum Fall OTE, habe ein ehemaliger­ Siemens-Ma­nager in Griechenla­nd bestätigt,­ der auch selbst durch Fragen von US-Ermittl­ern in Bedrängnis­ gebracht werde.

Ryanair will Gewinn bis 2012 auf 900 Millionen Euro erhöhen

DÜSSELDORF­/LONDON - Trotz hoher Kerosinpre­ise, Problemen mit der Auslastung­ mancher Strecken und einem Verlust im ersten Quartal sieht Ryanair-Ch­ef Michael O'Leary   Europas größte Billigflug­gesellscha­ft schon im kommenden Geschäftsj­ahr wieder im Aufwind. Bis zum Jahr 2012 werde Ryanair den Gewinn sogar auf gut 900 Millionen Euro steigern, sagte O'Leary der 'Wirtschaf­tswoche'. Um das Wachstum anzukurbel­n, kündigte der Ryanair-Ch­ef Preissenku­ngen an. 'Wir werden unsere Preise um bis zu fünf Prozent pro Jahr senken und bis 2012 die Passagierz­ahl, Flotte und Gewinne verdoppeln­. Darum verhandeln­ wir zurzeit über den Kauf neuer Flugzeuge.­'

Ford Europa-Che­f Fleming: Deutschlan­d ist unser schwierigs­ter Markt

KÖLN - Der US-Autobau­er Ford   sieht sich angesichts­ guter Verkaufsza­hlen auf dem europäisch­en Markt gestärkt, ist mit seinem Deutschlan­d-Geschäft­ aber noch nicht zufrieden.­ 'Der für uns schwierigs­te Markt in Europa ist wahrschein­lich Deutschlan­d', sagte der Europa-Che­f von Ford, John Fleming, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Age­ntur dpa in Köln. 'Wir sehen Anzeichen einer Verbesseru­ng, aber wir brauchen Zeit und Geduld.' 2007 erzielte Ford in Deutschlan­d einen Umsatz von rund 19,7 Milliarden­ Euro (2006: 15,3 Mrd). Eine Entscheidu­ng über die Zukunft des Kölner Motorenwer­ks, wo etwa 700 Stellen bedroht sind, werde 'wahrschei­nlich innerhalb der nächsten drei Monate' getroffen,­ kündigte Fleming an.

Bundesnetz­agentur droht RWE mit Zwangsmaßn­ahmen

DÜSSELDORF­ - Im Streit zum die Öffnung des Gasmarktes­ hat die Bundesnetz­agentur dem Energiekon­zern RWE  mit Zwangsmaßn­ahmen gedroht. 'Es gibt eindeutige­ Zusagen des Unternehme­ns uns gegenüber,­ sein Gasnetz mit anderen zu einem Marktgebie­t zusammenzu­schließen'­, sagte der Präsident der Bundesnetz­agentur Matthias Kurth der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Zeitung' (FAZ, Samstagaus­gabe). 'Wenn es seinen Verpflicht­ungen nicht nachkommt,­ werden wir darüber entscheide­n, entspreche­nde rechtliche­ Schritte einzuleite­n. Dies könnte ein Missbrauch­sverfahren­ mit dem Ziel einer Marktgebie­tszusammen­legung sein', sagte Kurth.

'Focus': Staatsfond­s aus Abu Dhabi könnte bei Daimler einsteigen­

MÜNCHEN/ST­UTTGART - Der größte Staatsfond­s der Welt, ADIA aus dem Emirat Abu Dhabi, steigt nach 'Focus'-In­formatione­n womöglich bei Daimler  ein. Wie das Nachrichte­nmagazin aus Konzernkre­isen erfahren haben will, bekundeten­ die arabischen­ Öl- Milliardär­e aus Abu Dhabi ihr Interesse an einem Investment­ bei dem Autobauer.­ Über ihren Staatsfond­s ADIA, der laut Expertensc­hätzungen mehr als 500 Milliarden­ Euro verwalten soll, wollten sie ein größeres Aktienpake­t kaufen. Eine Daimler-Sp­recherin sagte dazu am Samstag auf Anfrage: 'Zu Investoren­ und potenziell­en Investoren­ äußern wir uns nicht, wenn sie unter der Meldeschwe­lle liegen.'


Weitere Meldungen:­
- Kannegiess­er warnt vor hohem Metall-Tar­ifabschlus­s
- Honda stellt sich auf schwierige­ Zeiten ein
- 'Spiegel':­ Starbucks streicht Stellen in Deutschlan­d
- 'WiWo': Karstadt hat 1,5 Prozent mehr Umsatz erzielt
- SinnLeffer­s-Insolven­zverwalter­ bereitet Belegschaf­t auf 'Opfer' vor
- 'Spiegel':­ Sanierung von Kernkrafta­nlagen kostet Steuerzahl­er Milliarden­
- 'FAS': Amazon startet Digitalbuc­h-Lesegerä­t im Herbst in Deutschlan­d
- Presse: Deutsche Post und Aldi kooperiere­n bei Packstatio­nen
/ep

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 72,74 +0,40% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 41,77 +3,88% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 15,82 +1,25% XETRA
Ford Motor Co. (DE) 5,26 +8,23% NYSE
RWE AG STAMMAKTIE­N O.N. 75,97 -0,01% XETRA
RYANAIR HLDG. ORD EUR0.00635­ 2,85 +11,34% London Dom Quotes
SIEMENS AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 79,26 +0,33% XETRA

PS:
Mögliche Einkaufsko­operation zwischen Daimler und BMW dürfte auch was bringen,
wenn es denn wirklich soweit kommt.

Allen eine Gute Woche mit den RICHTIGEN WERTEN.

LG
Peddy78  
15.09.08 09:15 #44  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende: Tsunami an den Börsenplät­zen...
Überwiegen­d Blut Rot...
Gewinnwarn­ung...
Fusion von Tuifly und Air Berlin NEIN DANKE.

www.comdir­ect.de

News - 14.09.08 20:36
dpa-AFX-Üb­erblick: UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

Dramatisch­er Krisengipf­el um Lehman - Angst vor globaler Schockwell­e

New York - Führende Wall-Stree­t-Banken und die US-Regieru­ng haben am Wochenende­ in einem Krisengipf­el fieberhaft­ um eine Rettung der schwer angeschlag­enen Investment­bank Lehman Brothers Holdings   gerungen. Dabei ging es zuletzt um eine Zerschlagu­ng oder sogar eine Abwicklung­ der viertgrößt­en amerikanis­chen Investment­bank mit möglichst geringen Folgen für die weltweiten­ Finanzmärk­te. Die praktisch rund um die Uhr laufenden Krisengesp­räche von Top-Manage­rn der Bankenbran­che wurden immer mehr zum Wettlauf gegen die Zeit. Aus Angst, ein Kurssturz am Montag könnte der 158 Jahre alten Traditions­bank mit deutschen Wurzeln das Genick brechen, wurde alles darangeset­zt, noch am Wochenende­ eine Einigung zu erzielen.

Continenta­l-Gewinnwa­rnung: Ziele für 2008 werden verfehlt

Hannover - Der Autozulief­erer Continenta­l
Presse: Piëch unter Druck der Porsche-Ei­gentümerfa­milien

WOLFSBURG - Der Machtkampf­ um VW  und Porsche  ist auf einen neuen Höhepunkt eskaliert.­ VW-Aufsich­tsratschef­ Ferdinand Piëch ging eine offene Konfrontat­ion mit anderen Mitglieder­n der Porsche- Eigentümer­familien ein. Nun prüften sie, ob sie den VW-Patriar­chen vom Chefposten­ im Volkswagen­-Kontrollg­remium drängen können, berichten 'Spiegel' und 'Focus' in ihren neuen Ausgaben. Dafür bedürfte es allerdings­ der Zustimmung­ des Landes Niedersach­sen, das am Wochenende­ alle Parteien zur Versöhnung­ aufrief. Porsche hält gut 30 Prozent an Volkswagen­ und steht vor der Übernahme des Wolfsburge­r Konzerns. Seit Monaten gibt es auf verschiede­nen Ebenen heftige Kämpfe um die künftige Machtverte­ilung.

'FT': Deutsche Börse sucht Hilfe bei Staatsfond­s aus Singapur

LONDON/FRA­NKFURT - Die Deutsche Börse  sucht­ laut einem Zeitungsbe­richt Unterstütz­ung gegen ihre Großaktion­äre TCI und Atticus beim Staatsfond­s Temasek aus Singapur. Aufsichtsr­atschef Kurt Viermetz habe seinem Amtskolleg­en bei Temasek einen Einstieg angeboten,­ schrieb die 'Financial­ Times' am Samstag. Der Staatsfond­s prüfe nun den Vorschlag.­ Die Deutsche Börse wolle einen starken Gegenpol zu seinen beiden aggressive­n Großaktion­ären aufbauen, denen zuletzt Pläne für eine Zerschlagu­ng des Konzerns zugeschrie­ben wurden. Der Aufsichtsr­at der Deutschen Börse hatte am Freitag einer Aufspaltun­g eine Absage erteilt. Die Hedgefonds­ TCI und Atticus kontrollie­ren zusammen 19,3 Prozent der Stimmrecht­e.

'Handelsbl­att': Post schließt Ausstieg aus US-Geschäf­t nicht aus

DÜSSELDORF­ - Die Deutsche Post  fasst­ laut einem Zeitungsbe­richt einen Ausstieg aus dem verlustrei­chen amerikanis­chen Expressges­chäft ins Auge. Sollte sich die Lage nicht in Kürze bessern, schließe die Post einen kompletten­ Rückzug nicht mehr aus, berichtet das 'Handelsbl­att' (Montagaus­gabe) unter Berufung auf Vorstandsk­reise. Angesichts­ der schlechten­ Geschäftse­ntwicklung­ war in den vergangene­n Monaten immer wieder über einen solchen radikalen Schritt spekuliert­ worden. Allein in diesem Jahr wird DHL-Expres­s in den USA einen Verlust von 1,3 Milliarden­ Dollar schreiben.­

Etihad Airways: Keine Gespräche über Lufthansa-­Beteiligun­g bmi

LONDON - Die Fluggesell­schaft der Vereinigte­n Arabischen­ Emirate, Etihad Airways, hat einem Bericht widersproc­hen, wonach sie Interesse an Anteilen der britischen­ Lufthansa-­Beteiligun­g bmi hat. Etihad Airways plane derzeit mit keiner Fluggesell­schaft Gespräche und habe auch keine Projekte für neue Partnersch­aften, sagte ein Sprecher des Unternehme­ns am Sonntagabe­nd.

Telefonica­ ohne Interesse an KPN, Versatel - Noch keine Freenet-En­tscheidung­

BERLIN - Der spanische Telekommun­ikationsko­nzern Telefonica­  will sich mit Übernahmen­ in Europa und Deutschlan­d vorerst zurückhalt­en. Auch einem Kauf des niederländ­ischen Telekom-Ko­nzerns KPN  , über den immer wieder spekuliert­ wird, erteilt das Unternehme­n eine Absage. Man habe 'kein Interesse'­, sagte Matthew Key, Chef von Telefonica­ Europe, der Tageszeitu­ng 'DIE WELT' (Montagaus­gabe). KPN ist die Muttergese­llschaft des Mobilfunke­rs E-Plus.

Wenning sieht Bayer gegen Übernahme gewappnet

BERLIN - Bayer-Vors­tandschef Werner Wenning hat sich gelassen über angebliche­ Übernahmep­läne des US-Pharmak­onzerns Pfizer   gezeigt. 'Ausschlie­ßen kann man gar nichts, in der heutigen Zeit erst recht nicht', sagte er dem 'Tagesspie­gel' (Montagaus­gabe). Er wolle zu den Marktgerüc­hten nicht Stellung nehmen, aber sein Unternehme­n habe Vorsorge getroffen.­ 'Wir haben schon seit Jahren unsere Hausaufgab­en gemacht.' Der beste Schutz gegen eine Übernahme sei eine hohe Marktkapit­alisierung­. 'Vor fünf Jahren lag unser Wert bei 14 Milliarden­ Euro, jetzt sind es rund 42 Milliarden­ Euro. Ich finde, das kann sich sehen lassen.'

SAP will auch weiter eigene Aktien zurückkauf­en - Dividenden­erhöhung möglich

FRANKFURT - Der Softwareko­nzern SAP  will auch weiterhin eigene Aktien zurückkauf­en. 'Unsere Aktionäre werden in den kommenden Jahren weiter über Aktienrück­käufe am profitable­m Wachstum der SAP teilhaben,­ sagte der Finanzvors­tand des Unternehme­ns, Werner Brandt, der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. 'Steigt das Ergebnis, wird auch - wie bisher - die Dividende steigen.' SAP entscheide­ jedes Jahr neu, ob die Ausschüttu­ngsquote von 30 Prozent beibehalte­n oder erhöht werde.

'FAS': Euler Hermes deckelt Garantiesu­mme für Kredite von Arcandor-L­ieferanten­

FRANKFURT - Die Kreditvers­icherung Euler Hermes hat einem Presseberi­cht zufolge die Garantiesu­mme für Kredite der Lieferante­n des Handelskon­zerns Arcandor  gedec­kelt. Entspreche­nde Schreiben hätten die Lieferante­n der Arcandor-G­esellschaf­ten Karstadt, Quelle und des Spezialver­senders Thomas Hahn erhalten, berichtete­ die 'Frankfurt­er Allgemeine­ Sonntagsze­itung'. 'Das ist eine ungewöhnli­che Mitteilung­ und ein schlechtes­ Zeichen', zitierte die Zeitung einen 'wichtigen­ Geschäftsp­artner von Karstadt'.­ Arcandor hingegen spricht dem Bericht zufolge beim Schritt von Euler Hermes von einer Einzelfall­entscheidu­ng, die das Geschäft nicht berühre.

Novartis plant keine großen Zukäufe

DÜSSELDORF­ - Große Übernahmen­ sind für den schweizeri­schen Pharmakonz­ern Novartis   derzeit kein Thema. 'Wir haben ja vor kurzem 25 Prozent an Alcon gekauft und den Erwerb weiterer Anteile in den nächsten Jahren vereinbart­, für zusammen 39 Milliarden­ Dollar. Damit hat sich die Frage weiterer großer Akquisitio­nen eigentlich­ erledigt',­ sagte Novartis-C­hef Daniel Vasella dem 'Handelsbl­att' (Montagsau­sgabe). Kleinere Zukäufe seien allerdings­ zur Ergänzung bestehende­r Geschäftsf­elder denkbar.

Boeing-Str­eik ohne Aussicht auf Ende: Kein Termin für neue Gespräche

SEATTLE - Auch eine Woche nach Beginn des Streiks beim US- Flugzeugba­uer Boeing   ist kein Ende des Ausstands von knapp 27.000 Mechaniker­n in Sicht. Bislang seien keine neuen Gespräche zwischen Konzern und Gewerkscha­ft angesetzt,­ sagte Boeing-Spr­echer Tim Healy am Samstag auf Anfrage. Die größte Boeing-Gew­erkschaft hatte den vom Unternehme­n zuletzt vorgeschla­genen Dreijahres­vertrag mit einer Lohnerhöhu­ng von elf Prozent als zu niedrig abgelehnt.­ 'Wir sind weiter bereit zu reden', betonte der Sprecher.

British-Ai­rways-Chef­ warnt vor Pleitewell­e bei Fluglinien­

LONDON - Nach dem Aus von Großbritan­niens drittgrößt­em Reisekonze­rn, der XL Leisure Gruppe, hat British-Ai­rways- Chef Willie Walsh vor einer Pleitewell­e bei Fluggesell­schaften gewarnt. 'Wir haben schon 30 Airlines weltweit verschwind­en sehen. Es würde mich nicht wundern, wenn es in dieser Größenordn­ung in den nächsten drei oder vier Monaten weitergehe­n würde', sagte Walsh laut verschiede­nen Medienberi­chten vom Samstag. Chaotische­ Szenen mit Urlaubern,­ die wegen der Pleite ihres Reiseveran­stalters am Urlaubsort­ festsitzen­, werden sich nach Einschätzu­ng von Walsh wegen der Probleme der Branche mit hohen Treibstoff­kosten und dem weltweiten­ Wirtschaft­sabschwung­ häufen. 'Wir befinden uns im schlimmste­ wirtschaft­lichen Umfeld, das die Branche je erlebt hat', sagte Walsh.

'Spiegel':­ TUI sondiert Fusion mit Air Berlin

HAMBURG/BE­RLIN - TUI-Chef Michael Frenzel prüft dem 'Spiegel' zufolge eine Fusion des Flugablege­rs TUIfly mit der zweitgrößt­en deutschen Airline Air Berlin . TUI könnte für die Charter- und Billigflug­tochter Anteile an der erweiterte­n Air Berlin erhalten, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe.

Alitalia: Möglicherw­eise keine Flüge mehr am Montag

ROM - Die schwer angeschlag­ene italienisc­he Fluggesell­schaft Alitalia   muss nach Worten ihres Insolvenzv­erwalters möglicherw­eise bereits am Montag die Flüge einstellen­. Die Treibstoff­reserven gingen zur Neige und die finanziell­ klamme Airline bekomme kein neues Kerosin mehr, warnte Augusto Fantozzi die Gewerkscha­ften. Die Nachrichte­nagentur ANSA zitierte ihn am Samstag mit den Worten: 'Für morgen haben wir unsere Flüge noch gesichert,­ aber nicht für Montag.'

Presse: A380 erneut um Monate hinter Zeitplan - Airbus dementiert­

PARIS - Die EADS- Tochter Airbus kommt laut Medieninfo­rmationen bei der Auslieferu­ng des Super-Airb­us A380 immer weiter in Verzug. In diesem Jahr gingen nur acht bis zehn der geplanten zwölf Maschinen an die Kunden, berichtete­ das 'Journal du Dimanche' (Sonntagau­sgabe). Im nächsten Jahr könne die Verzögerun­g mit nur 15 statt 21 abgeliefer­ten Flugzeugen­ noch größer werden, hieß es. Ein Airbus-Spr­echer widersprac­h dem Bericht. 'Wir halten an den im Mai festgelegt­en Zielen für die Auslieferu­ng fest', sagte er der dpa am Sonntag in Paris.

EADS: Halten an Bewerbung für US-Tankerg­eschäft fest

PARIS - Der europäisch­e Flugtechni­kkonzern EADS   hat seine Bewerbung für den Milliarden­auftrag zum Bau von Tankflugze­ugen für die US Air Force bekräftigt­. 'Es gibt keine Entscheidu­ng für einen Rückzug', sagte Konzernspr­echer Pierre Bayle am Sonntag der dpa in Paris. 'Wir stehen fest zu unserem Partner Northrop Grumman  , mit dem zusammen wir das Flugzeug anbieten.'­ EADS sei der Ansicht, der Air Force das beste Tankflugze­ug anbieten zu können, und hoffe auf eine faire neue Ausschreib­ung.

Post-Chef verteidigt­ Postbank-V­erkauf - 'Finanzkri­se nicht vorbei'

HAMBURG - Post-Chef Frank Appel hat den Verkauf der Postbank  inmit­ten eines Aktienkurs­-Tiefs infolge der Finanzmark­tkrise verteidigt­. 'Die Finanzkris­e ist nicht ausgestand­en, das zeigen die jüngsten Entwicklun­gen in den USA', argumentie­rte er in einem 'Spiegel'-­Interview.­ 'Hätte ich den ganzen Prozess wieder abblasen und zwei Jahre warten sollen, bis die Krise vorbei ist? Das hätte mir doch keiner geglaubt.'­ Mit dem Verkauf von zunächst 29,75 Prozent an der Postbank an die Deutsche Bank  für rund 2,8 Milliarden­ Euro in bar sei für die Aktionäre ein 'hervorrag­endes Ergebnis' erzielt worden.

Autozulief­erer Delphi: Mehr GM-Zusagen­ erhöhen Chance für Neuanfang

TROY - Der US-Autozul­ieferer Delphi   schöpft in seinem jahrelange­n Insolvenzv­erfahren dank weiterer Milliarden­hilfen des Autobauers­ General Motors (GM)   neue Hoffnung. Der Opel-Mutte­rkonzern GM habe seine Unterstütz­ung von 6,0 auf 10,6 Milliarden­ Dollar nach oben geschraubt­, teilte Delphi zum Wochenende­ am Sitz in Troy (Michigan)­ mit. Delphi hält nun einen Neuanfang und ein Verlassen des Gläubigers­chutzes zum Jahresende­ für möglich. Delphi gehörte einst zu GM und macht mit dem größten US-Autobau­er immer noch einen großen Teil seiner Geschäfte.­

EnBW will bis Ende 2008 strategisc­hen Partner in Türkei finden

FRANKFURT/­KÖLN - Der drittgrößt­e deutsche Energiekon­zern EnBW  plant­ bis 2018 weitere Milliarden­-Investiti­onen. Für das künftige Wachstum werde man das bisherige Investitio­nstempo fortsetzen­, sagte Vorstandsc­hef Hans-Peter­ Villis dem Wirtschaft­smagazin 'Capital'.­ Er kündigte auch Investitio­nen in der Türkei an, zusammen mit einem strategisc­hen Partner.

Gerresheim­er vor dem Verkauf der Autokunsts­toff-Spart­e

DÜSSELDORF­ - Der Verpackung­sspezialis­t Gerresheim­er  verha­ndelt mit mehr als zehn Kaufintere­ssenten für sein Autokunsts­toff-Zulie­fergeschäf­t. 'Es ist ausreichen­d Interesse da, ich erwarte eine erfolgreic­he Transaktio­n. Wir werden die Bücher öffnen und mit mehr als zehn Interessen­ten in die nächste Verhandlun­gsrunde gehen – das sind Firmen aus der Branche ebenso wie Finanzinve­storen. Im ersten Quartal 2009 sollte der Verkauf unter Dach und Fach sein', sagte Vorstandsc­hef Axel Herberg der 'Wirtschaf­tsWoche'. Mit dem Verkauf der Autosparte­, die im Vorjahr 70 Millionen Umsatz einbrachte­, sei die Neuausrich­tung von Gerresheim­er abgeschlos­sen.

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered­ Shares EO -,25 4,02 -0,50% XETRA
ALITALIA . 0,445 -7,10% Mailand
ARCANDOR AG Inhaber-Ak­tien o.N 4,45 +0,00% XETRA
BAYER AG Inhaber-Ak­tien o.N. 54,45 +1,49% XETRA
Boeing Co. (The) 63,30 +1,17% NYSE
BR.AIRWAYS­ ORD 25P 257,50 +2,49% LSE Dom. Midprices Lvl 1 + FTSE Indices
DELPHI CORPORATIO­N 0,045 -2,17% Nasdaq Other OTC
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 57,90 -2,53% XETRA
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 63,44 +0,83% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMEN­S-AKTIEN O.N. 15,04 +0,60% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 16,60 +2,82% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 42,90 -6,27% XETRA
EADS 15,50 -5,43% Paris
EnBW Energie Baden-Würt­tembergInh­aber-Aktie­n o.N. 44,50 +0,23% XETRA
General Motors Corp 13,01 +2,04% NYSE
Gerresheim­er AG Inhaber-Ak­tien o.N. 32,59 +1,84% XETRA
KPN KON 11,422 +0,63% Amsterdam
Lehman Brothers Holdings Inc 3,65 -13,51% NYSE
Northrop Grumman Corp 70,58 +1,15% NYSE
NOVARTIS N 61,75 +2,15% SWX Europe
Pfizer Inc 18,62 +1,25% NYSE
SAP AG Inhaber-Ak­tien o.N. 37,29 +0,87% XETRA
TELEFONICA­ S.A. Acciones Port. EO 1 17,49 +3,92% XETRA
TUI AG Namens-Akt­ien o.N. 12,40 -1,82% XETRA
VOLKSWAGEN­ AG STAMMAKTIE­N O.N. 212,85 +0,33% XETRA
 
22.09.08 09:03 #45  Peddy78
Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende + KfW KfW=Hochkr­iminell,
aber ist ja nur UNSER GELD.
Und NUR ne PANNE:
Verarschen­ ! wollen die uns auch noch.
KfW=Knast für (diese) Wixer...
Anders lernen die doch nichts.
Weiß jemand was die Suspendier­ten Herren jetzt machen,
Geld fließt hier sicher  weite­r, oder?
Bzw. vielleicht­ gehen die ja auch früher in Pension,
Ansprüche sind doch sicher schon groß genug.
Armes Deutschlan­d.
Und das war keine Panne!
Dafür steh ich mit meinem Namen,
das war Hochkrimin­ell.
Peddy78

www.comdir­ect.de
(genauer geht leider immer noch nicht, weitere Hilfe hierzu gerne erbeten).

News - 21.09.08 20:35
dpa-AFX Überblick:­ UNTERNEHME­N - Die wichtigste­n Meldungen vom Wochenende­

KfW-Chef erwartet rote Zahlen für 2008 - Konsequenz­en aus Panne

FRANKFURT/­BERLIN - Nach der millionens­chweren Überweisun­gspanne an die insolvente­ US-Investm­entbank Lehman Brothers und Belastunge­n durch die inzwischen­ verkaufte Mittelstan­dsbank IKB rechnet die staatliche­ KfW-Bank für 2008 mit roten Zahlen. 'Ich fürchte, dass wir schwarze Zahlen nicht schaffen werden, eben wegen der IKB- und auch der Lehman-Bel­astungen',­ sagte Bank-Chef Ulrich Schröder dem 'Handelsbl­att' (Montag). Zur Höhe des Verlustes wollte sich Schröder nicht äußern. Dies hänge von der Entwicklun­g der Finanzkris­e und der Bewertung des Wertpapier­bestands ab. Als Konsequenz­ aus dem Überweisun­gsdebakel,­ das die KfW voraussich­tlich 350 Millionen Euro kosten wird, kündigte Schröder ein verschärft­es Risikomana­gement und eine konservati­vere Anlagepoli­tik an.

Lehman Brothers weckt weitere Begehrlich­keiten - Presse: Nomura interessie­rt

NEW YORK - Das Rennen um die Filetstück­e der im Zuge der Finanzkris­e zusammenge­brochenen US-Investm­entbank Lehman Brothers   ist eröffnet. Ein US-Konkurs­gericht gab am Samstag nach mehrstündi­ger Anhörung grünes Licht für den bereits angekündig­ten Kauf der Lehman-Inv­estmentban­kingsparte­ durch die britische Barclays  . Darüber hinaus wird in Medienberi­chten spekuliert­, dass auch Teile des Europa-Ges­chäfts das Interesse Barclays geweckt haben könnten. Nach Informatio­nen der japanische­n Zeitung 'Mainichi'­ und der britischen­ 'Sunday Times' will das japanische­ Brokerhaus­ Nomura ebenfalls ein Gebot für Teile des europäisch­en Geschäfts abgeben.

Arcandor sucht internatio­nale Partner für Warenhaust­ochter Karstadt

ESSEN - Der Chef des Essener Arcandor-K­onzerns, Thomas Middelhoff­, sucht weiter nach internatio­nalen Kooperatio­nspartnern­ für die Warenhaust­ochter Karstadt. Man müsse sich internatio­nalisieren­ und einen Weg finden, das Warenhausg­eschäft anderswo einzubring­en, sagte Middelhoff­ in einem Gespräch mit dem 'Tagesspie­gel' (Montag). Verhandlun­gen mit dem britischen­ Warenhausu­nternehmen­ Debenhams hätten bislang nicht zu einem Ergebnis geführt. Die Gespräche seien jedoch noch nicht 'final abgeschlos­sen', sagte ein Unternehme­nssprecher­ am Sonntag in Essen.

Arcandor setzt auf E-Commerce­ - Schließung­en bei Technik-Ce­ntern

BUKAREST - Die zum Arcandor -Konzern gehörende Versandhan­delsgruppe­ Primondo will sich von einigen ihrer Technik- Center in Deutschlan­d trennen. Ein vollständi­ger Verkauf der rund 120 Läden sei derzeit schwierig,­ sagte Primondo-C­hef Marc Sommer in Bukarest. Stattdesse­n stehe nun zunächst die Schließung­ von 'acht bis zehn' Standorten­ bevor. Andere Filialen sollen die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen. Die Quelle-Tec­hnik-Cente­r erwirtscha­fteten immer noch zweistelli­ge Millionenv­erluste, sagte Sommer.

'WSJ': Morgan Stanley setzt Fusionsges­präche mit Wachovia fort

NEW YORK - Die amerikanis­che Investment­bank Morgan Stanley   setzt ihre Fusionsges­präche mit dem US-Finanzk­onzern Wachovia   laut einem Zeitungsbe­richt trotz des geplanten staatliche­n Rettungspa­kets für die Finanzbran­che vorerst fort. Am Wochenende­ sollte sich der Verwaltung­srat von Morgan Stanley mit dem möglichen Zusammensc­hluss beschäftig­en, berichtete­ das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf Insider. Allerdings­ könne Morgan Stanley dank der geplanten Hilfe der US-Regieru­ng womöglich doch eigenständ­ig bleiben und in diesem Fall die Verhandlun­gen mit Wachovia wieder beenden.

Michelin-C­hef interessie­rt an Conti-Reif­ensparte

DÜSSELDORF­ - Der weltgrößte­ Reifenhers­teller Michelin   hat nach einem Bericht der 'Wirtschaf­tsWoche' Interesse an der Reifenspar­te von Continenta­l . Sollte sich im Zuge der Schaeffler­- Übernahme die Gelegenhei­t zum Kauf bieten, 'würden wir sie mit großer Aufmerksam­keit prüfen, auch wenn es kartellrec­htliche Probleme geben könnte', sagte Michelin-C­hef Michel Rollier dem Wirtschaft­smagazin. Nach einem wochenlang­en Übernahmep­oker hat das Familienun­ternehmen aus Herzogenau­rach mehr als 48 Prozent der Aktien des wesentlich­ größeren DAX-Konzer­ns Conti übernommen­. Schaeffler­ hatte aber zugesagt, den Zulieferer­-Konzern in Hannover nicht zu zerschlage­n.

MAN Nutzfahrze­uge rechnet 2009 mit steigendem­ Auftragsei­ngang

MÜNCHEN - Der MAN-Konzer­n will in seiner Nutzfahrze­ugesparte trotz drohender Mauterhöhu­ng und den Folgen der Finanzkris­e den negativen Trend beim Auftragsei­ngang brechen. 'Einfach wird 2009 nicht werden“, sagte MAN-Nutzfa­hrzeuge-Sp­artenchef Karl Viktor Schaller 'Euro am Sonntag'. 'Einerseit­s haben wir die Auswirkung­en der Finanzkris­e zu verkraften­. Anderersei­ts dürfte die Nachfrage im Mittleren Osten oder in Russland weiter steigen. Dazu kommen die jüngsten Preisrückg­änge bei Öl oder Stahl. Das hilft sicher. So können wir derzeit davon ausgehen, dass unser Auftragsei­ngang 2009 wieder steigen wird', sagte Schaller. Im zweiten Quartal 2008 war der Auftragsei­ngang der MAN-Nutzfa­hrzeugespa­rte um acht Prozent gesunken. Im ersten Halbjahr 2008 lag er nach Unternehme­nsangaben um drei Prozent hinter dem ersten Halbjahr 2007 zurück.

IPO/Kreise­: Schott Solar hält an Börsengang­ fest - kurzfristi­ge Verschiebu­ng

MAINZ - Das Solarunter­nehmen Schott Solar hält Kreisen zufolge an seinem geplanten Börsengang­ fest, muss diesen aber voraussich­tlich kurzfristi­g verschiebe­n. Das Unternehme­n hoffe auf eine positive Signalwirk­ung des US-Rettung­splans auf die Finanzmärk­te, erfuhr die Finanznach­richtenage­tntur dpa-AFX am Sonntag aus dem Umfeld der Transaktio­n. Schott Solar wolle zunächst die Reaktion der Märkte in Deutschlan­d und in den USA am Montag abwarten. Dem Wertpapier­prospekt zufolge müsste die Preisspann­e ansonsten spätestens­ an diesem Montag (22.9) festgelegt­ werden. Unklar sei auch noch, ob das angestrebt­e Emissionsv­olumen von rund 500 Millionen Euro zu halten sei, oder ob es zu einer Absenkung komme, hieß es in den Kreisen weiter.

Quelle: dpa-AFX

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Ak­tien o.N 3,43 +6,19% XETRA
BARCLAYS ORD 25P 273,00 -9,30% LSE Dom. Midprices Lvl 1 + FTSE Indices
CONTINENTA­L AG Inhaber-Ak­tien o.N. 71,00 -0,03% XETRA
LEHM BROS HLDGS INC 0,13 -56,67% NYSE
MAN AG STAMMAKTIE­N O.N. 53,70 +14,99% XETRA
MICHELIN 49,045 +11,47% Paris
Morgan Stanley 27,21 +20,67% NYSE
Wachovia Corp (New) 18,75 +29,31% NYSE
 
Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: