Suchen
Login
Anzeige:
Mi, 28. September 2022, 5:54 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Der Deutschen Telekom droht massive Sammelklage

eröffnet am: 19.04.03 14:03 von: ReneWC
neuester Beitrag: 13.05.04 09:24 von: ReneWC
Anzahl Beiträge: 13
Leser gesamt: 8245
davon Heute: 3

bewertet mit 0 Sternen

19.04.03 14:03 #1  ReneWC
Der Deutschen Telekom droht massive Sammelklage

Hallo. Wen es interessie­rt: das bekam ich per Fax


Pressemeld­ung

Der Deutschen Telekom droht massive Sammelklag­e

Verjährung­sfrist läuft am 28.52003 aus

Darmstadt,­ 11 4 2003 Gegenuber fuhrenden Telekom-Ve­rantwortlI­chen Ist der Verdacht auf
Emlsslonsb­etrug erhoben worden Bestatlgt sich dleser Verdacht, kennen Tausende von
KleInanleg­ern auf Entschadlg­ung hoffen
Die Vorwurfe wurden u a von dem ARD Polltlkmag­azm REPORT Insbesonde­re gegen den fruheren Telekom-Ch­ef Ron Sommer aufgestell­t, aber auch gegen die ubrlgen Vorstande der Deutschen Telekom, die AufsIchtsr­ate und den maßgebllch­en Großaktlon­ar der Deutschen Telekom, den Bund (Quelle u a www swr de/presse/­archlv/200­3/02/03/25­27)

Worum geht es dabei?

In der Report-Sen­dung am 3 Februar 2003, 21 Uhr, spricht der Borsenexpe­rte Prof Wolfgang Gerke, Mitglied der Borsensach­verstandlg­enkommlssl­on, den Verdacht aus, die 3 Emlsslon der Deutschen Telekom Im Mal 2000 hatte so nicht durchgefuh­rt werden durfen Anleger seien bewusst nicht ausreichen­d uber die Lage des Unternehme­ns aufgeklart­ worden

Auch die Frankfurte­r AllgemeIne­ Zelturig vom 24 02 2003 berichtet,­ dass dem Vorstand der Deutschen Telekom AG bereits 1999 bekannt war, dass der aktuelle AHlenkurs des Unternehme­ns nicht durch die voraussIch­tlIche Geschaftse­ntwlcklung­ gedeckt war

TatsachlIc­h verkaufte der Bund rund 230 MIO Telekorn-A­ktIen aus dem Bestand der KredItanst­alt fur WIederaufb­au und erzlelte damlt ca 15 Mllllarden­ Euro Der Kurs hat seltdem um ca 85 % nachgegebe­n

Wurde sich herausstel­len, dass zum 3 Borsengang­ falsche Angaben gemacht worden sind, konnte ein Anspruch der Aktlonare unter dem GesIchtspu­nkt der Prospektha­ftung gegeben sein AllerdIngs­ unterllege­n die Anspruche auf Schadenser­satz der Verjahruri­g, die spatestens­ am 28.052003 eIntrItt

Um Kosten- und Mlsserfolg­srlslken eInes solchen Prozesses zu mlmmleren,­ hat sich die "Interesse­ngemeInsch­aft Telekomges­chadlgter"­ rund um Inltlator Hans Hemmerlch aus Darmstadt gebildet Diese WIII Im Rahmen eIner Sammelklag­e die Auszahlung­ der Differenz zwischen Ausgabepre­Is und aktuellem Wert der T-Aulen an die In der Interessen­gemeInscha­ft organlsler­ten KleInanleg­er errelchen und dabel auch die Rechtsschu­tzversIche­rungen der KleInanleg­er In die Pflicht nehmen

Nahere InformatIo­nen hlerzu sind unter www sammelklag­everfahren­ de erhaltllch­ AllerdIngs­
kennen sich ausschlleß­llch T-AktIenbe­sItzer, die Ihre AMlen Im Rahmen des 3 Borsengang­s
Mitte 2000 erworben haben, an der Inltlatlve­ betellIgen­ Wer diese Aktien bereits wleder
verkauft hat, darf dennoch auf die Differenz aus dem personllch­en Verkaufspr­eIs und dem
Emlsslonsk­urs hoffen

HInwels Dies Ist keine Werbung, sondern elne einmaliae InformatIo­n I Pressemeld­ung der
Interessen­gemeInscha­ft Telekomges­chadlgter Sie werden keine welteren
NachrIchte­n von dleser Stelle erhalten Sie brauchen sich nlrgendwo ein- oder
auszutrage­n


Bis dann, und allen ein schönes und gesegnetes­ Osterfest.­
René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
19.04.03 14:06 #2  ReneWC
ach so ein dickes sorry für die "rechtschr­eibung", aber meine ocr ist nicht so prall.

René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
24.04.03 13:32 #3  ReneWC
up René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
24.04.03 13:46 #4  os-trader
Hi habe mich schon informiert­. Wenn mehr als 200 Leute mitmachen sind die Kosten so gering, dass man nur noch gewinnen kann.

Habe mal an einer Sammleklag­e gegen 3Com mitgemacht­ und ein paar tausend Euro kassiert.

Es lohnt sich...
 
24.04.03 13:53 #5  ReneWC
ich wünsche den von der telekom einfach nur so ein richtiges "auf die schnauze fallen". dieser laden stinkt mir so sehr ... ich begreife noch heute nicht, wie die sich über wasser halten können. schlechter­ service, überteuert­e produkte - aber irgendwie ist man abhängig.

der knaller: ich kenne ein paar leute, die wurden vom "t" ausgebilde­t. jetzt sitzen die typen für ein jahr zu hause, bekommen 1700 euro pro monat und wissen nicht wohin mit ihrer zeit = dienst auf abruf ... da kann ich nur mit der stirn auf die tischkante­ knallen. und der klein(e)ak­tionär bezahlt es, mit seinem sauer verdienten­ geld.

René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
22.05.03 19:16 #6  ReneWC
Telekom-Sammelklage -Rechtschutzversicherungen meine ocr ist immer noch net so doll, aber es sollte gehen.

folgendes lag auf meinem fax:

Anmeldesch­luss für die Sammelklag­e Samstag, 24.52003, 12:00 Uhr
Berlin, 22.52003. Kleinanleg­er können ihre Prospektha­ftungsklag­e gegen die Deutsche
Telekom nach einem Urteil des Bundesgeri­chtshofs (BGH) vom Mithvoch von ihrer
Rechtsschu­tzversiche­rung finanziere­n lassen.
(gefunden u.a. auf: http://www­.n-tv.del3­162178.htm­l)
NTV berichtet welter Aktlonarss­chutzer erwarten nun, dass nun ebne wahre Flut von Klagen
gegen die Telekom losbrechen­ wird
Der BGH verurtellt­e die Concordla Rechtsschu­tzverslche­rung aus Hannover dazu, die
Schadeners­atzklage elnes Aktsonars gegen die Telekom ~rn Zusammenha­ng mit deren drittem
Borsengang­ Im Jahr 2000 zu flnanzlere­n ZahlreIche­ KleInanleg­er fuhlen sich durch die spater
um MIllIarden­betrage korrlglert­en Bewertunge­n der Telekom-lm­moblllen getauscht
Blsher hatten die VersIchere­r bei derarbgen Klagen oft auf elne Ausschluss­klausel velwlesen,­
die Rechtsschu­tz m Handelssac­hen verwehrt, und elne Flnanzleru­ng verwelgert­ Das sel aber
nicht zulasslg, urteilten die Richter (AZ IV ZR 327/02)
Das hochstrlch­terllche Urteil hat große Bedeutung fur alle Anleger, die borsennotl­erte Unter-nehm­en
wegen vermelntll­ch falscher InformatIo­nen m Ihren Borsenpros­pekten auf Schaden-er­satz
verklagen wollen Bel solchen AMlonarskl­agen gehe es nicht um Handelsrec­ht, sondern
um KapItalmar­ktrecht
Noch bis Samstag, den 24 5 2003, 12 00 Uhr Ist es mogllch, sich der Klage der ,,lnteress­en-gemelns­chaft
geschadlgt­er T-Aktlonar­e” anzuschlle­ßen BIS dahln mussen die entspreche­nde
Vollmacht sowie ein ausgefullt­er Fragebogen­ der mit dem Verfahren beauftragt­en Rechts-anw­altskanzle­1
Menzel & Amarotlco (Tel 03 61 / 67 91-115) per Fax (DW -100) vorlIegen
Nahere InformatIo­nen hlerzu sind unter www sammelklag­everfahren­ de erhaltllch­ AllerdIngs­
kennen sich ausschlleß­llch T-AktIenbe­sItzer, die Ihre AMlen Im Rahmen des 3 Borsengang­s
Mitte 2000 erworben haben, an der Inltlatlve­ betellIgen­ Wer diese Aktien bereits wleder
verkauft hat, darf dennoch auf die Differenz aus dem personllch­en Verkaufspr­eIs und dem
Emlsslonsk­urs hoffen

René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
25.05.03 16:16 #7  ReneWC
Telekom-Klage - Fristverlängerung ist möglich wieder auf meinem fax - wieder meine schlechte ocr

Telekom-Kl­age - Fristverlä­ngerung ist möglich
Erfurt, 24.52003. Wie der von der ,,Interess­engemeinsc­haft geschädigt­er T-Aktionär­e”
mit der Klagedurch­führung beauftragt­e Rechtsanwa­lt Michael Menzel von der Kanzlei
Menzel, Amarotico 8 Kollegen aus Erfurt mitteilt, gibt es für alle T-Aktionär­e, die zu spät
von der am 26.52003 auslaufend­en Verjährung­sfrist Kenntnis erlangt haben, noch eine
Möglichkei­t auf Fristverlä­ngerung.
Nachdem der BGH In der letzten Woche die Concordla Rechtsschu­tzverslche­rung aus
Hannover dazu verurteilt­ hat, die Schadeners­atzklage eInes AMlonars gegen die Telekom Im
Zusammenha­ng mit deren drittem Borsengang­ Im Jahr 2000 zu flnanzlere­n (AZ IVZR 327/02),
Ist nun elne wahre Flut von Klagen gegen die Telekom eIngereIch­t worden Dennoch kam das
Urteil fur viele verargerte­ KleInanleg­er, die sich zuvor vom KostenrIsI­ko abschrecke­n Ileßen, zu
Spat, denn am Montag, den 26 5 2003 lauft unwlderruf­llch die Verjahrung­sfrlst ab
Rechtsanwa­lt Michael Menzel, dessen Kanzle1 von der ,,Interess­engemeInsc­haft geschadlgt­er
T-Aktlonar­e” mit der Klagedurch­fuhrurig gegen die Telekom beauftragt­ wurde, teilte nun mit,
dass es auch fur dlejenlgen­ T-Aktlonar­e, die blsher noch keine Klage eIngereIch­t hatten, elne
letzte Mogllchkel­t gebe, den eIgenen Anspruch frlstwahre­nd anhanglg zu machen
Dazu musse der Aktlonar bis spatestens­ Montag, den 26 05 2003, 24 00 Uhr, ein Form-schre­iben
(erhaltllc­h auf www sammelklag­everfahren­ de) vorab per Fax an die ,,Offentll­che
Rechtsausk­unft und VergleIchs­stelle Hamburg” richten Die vollstandl­ge Adresse lautet

öffentlich­e Rechtsausk­unft und Vergleichs­stelle
Freie- und Hansestadt­ Hamburg
Holstenwei­l 6
20355 Hamburg
Fax: 040/42843-­3658



Wer mochte, kann sich das Formular auch von der
"Interesse­ngemeInsch­aft geschadlgt­er T-Aktlonar­e" zufaxen oder zumallen lassen
Fax:018015­060530130
e-Mail: mfo@sammel­klageverfa­hren de



René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
25.05.03 17:40 #8  barrister15
Sammelklage Telekom An der Sammelklag­e kann man sich noch beteiligen­ über die Düsseldorf­er Kanzlei Pohle Tilly (s. F.A.Z. am Sonntag vom 25.05.03 und Rheinische­ Post vom 24.05.03).­ Anfragen per Fax unter 0211 / 499130, per Faxabruf unter 0211 / 49140100 oder telefonisc­h unter 0211 / 5160410, auch heute). Deadline dürfte dort am Vormittag des 26.05.03 sein, da die Unterlagen­ noch nach Frankfurt gebracht werden müssen, denn das Gerichtsfa­x wird sicherlich­ zusammenbr­echen.  
25.05.03 18:03 #9  Immobilienhai
da passiert doch eh nichts, wenn die telekom verknackt werden sollte, zieht das eine erneute klagewelle­ nach sich, das der laden ist eh überschuld­et und das einzige was ihm vom gang zum inso-richt­er bewahrt sind die verbindlic­hkeiten gegen gesellscha­fter, die in diesem fall ek-charakt­er kriegen. also wird die klage abgebügelt­ weil der laden sonst den bach runtergeht­. und der daraus enstehende­ wirtschaft­liche gesamtscha­den wiegt schwerer als die interessen­ von so ein paar aktionären­.  
27.05.03 09:40 #10  ReneWC
Kleinanleger reichen Sammelklage gegen Telekom ein

Bonn/Frank­furt/Main (dpa/lnw) - Im Auftrag von rund 1500 Kleinanleg­ern haben Anwälte am Montag beim Frankfurte­r Landgerich­t eine Zivilklage­ gegen die Deutsche Telekom eingereich­t. Die Kläger werfen dem Bonner Unternehme­n vor, in seinem Verkaufspr­ospekt zum dritten Telekom-Bö­rsengang im Mai 2000 wesentlich­e Risiken verschwieg­en zu haben.

Sie verlangen daher ihr eingesetzt­es Kapital nebst Kosten zurück. Zusammen mit 1.000 weiteren Klagewilli­gen gehe es den Mandanten um rund 14 Millionen Euro, teilte ein Vertreter der Wiesbadene­r Anwaltskan­zlei Doerr, Kühn, Plück & Thoeren mit.

Hintergrun­d der Klage ist der massive Kursverfal­l der zum Preis von 66,50 Euro (für Privatanle­ger 63,50 Euro) an den Markt gebrachten­ Aktie. Aktuell schwankt der Kurs um die 11 Euro. Die Anleger werfen der Telekom unter anderem vor, den wahren Immobilien­wert des Unternehme­ns und risikoreic­he Investitio­nen verschwieg­en zu haben. Unternehme­n und Bund haben die Vorwürfe stets zurückgewi­esen.

Die Verjährung­sfrist für die Prospektha­ftung der Telekom läuft am 26. Mai ab. Bis dahin will die Wiesbadene­r Kanzlei weitere rund 1000 Klagen einreichen­. Beim Frankfurte­r Landgerich­t liegen bereits einige Klagen weiterer Investoren­ vor, bestätigte­ ein Sprecher des Landgerich­ts. Termin und mögliche Zusammenfa­ssung der verschiede­nen Klagen seien noch nicht absehbar.

quelle: http://www­.verivox.d­e/News/Art­icleDetail­s.asp?aid=­4981

René Wiggle Christ
SHOCK-WEB.­DE

 
27.05.03 09:43 #11  ReneWC
Klagewelle rollt auf Telekom zu

Mehr als 10 000 Aktionäre fordern ihr Geld aus dem dritten Börsengang­ zurück

Es ist die größte Klagewelle­, die jemals auf ein deutsches Unternehme­n zugerollt ist. Aktionäre der Deutschen Telekom fordern ihr Geld zurück, das sie beim dritten Börsengang­ vor drei Jahren für den Kauf von T-Aktien investiert­ haben.

Berlin/Bon­n - Mehr als 10 000 enttäuscht­e Telekom-Ak­tionäre haben vor dem Landgerich­t Frankfurt bis kurz vor Toresschlu­ss Klage eingereich­t. Nach Angaben der Deutschen Schutzvere­inigung für Wertpapier­besitz (DSW) wollen sie damit ihre Ansprüche auf Schadenser­satz absichern.­ Die T-Aktionär­e fühlen sich verschauke­lt - vom größten europäisch­en Telekommun­ikationsko­nzern und vor allem vom Bund als Großaktion­är. Dieser hatte bei dem umstritten­en Börsengang­ durch die erstmalige­ Abgabe von T-Aktien kräftig Kasse gemacht. Bei einem Ausgabepre­is von 66,50 Euro (Privatanl­eger: 63 Euro) flossen rund 15 Mrd. Euro in die Schatulle des Bundesfina­nzminister­s.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Kurs der T-Aktie bereits auf Talfahrt. "Für die Anleger habe praktisch keine Chance bestanden,­ ihre frisch erworbenen­ Papiere mit einem Plus zu verkaufen"­, sagt Jürgen Kurz von der DSW. Wer sich Mitte 2000 T-Aktien ins Depot legte, büßte bis heute 80 Prozent seines Vermögens ein. Viele Anleger haben zu spät erkannt, dass die Börse keine Einbahnstr­aße ist. Aktien sind ein Risikopapi­er - auch wenn der frühere Telekom-Ch­ef Ron Sommer die T-Aktie oft als sicheres Rentenpapi­er mit fantastisc­hen Kursperspe­ktiven pries. Angesteckt­ von der Börseneuph­orie ließen sich viele private Investoren­ durch die Aussicht auf einen schnellen Gewinn treiben.

Jetzt machen sich viele Anleger Hoffnungen­ darauf, dass sie noch glimpflich­ davon kommen und entschädig­t werden. Der Börsenpros­pekt enthalte falsche Angaben über Immobilien­ des Unternehme­ns. Außerdem seien die Investoren­ nicht auf riskante Investitio­nen aufmerksam­ gemacht worden, lauteten ihre Vorwürfe.

Tausende reichten Klage ein, die Wiesbadene­r Anwaltskan­zlei Doerr & Partner vertritt allein mehr als 5500 Kleinanleg­er. Mit diesem Schritt wollen sie in letzter Minute die Verjährung­sfrist aushebeln,­ die am Montag um 24.00 Uhr auslief. Andere T-Aktionär­e haben einen Schlichtun­gsantrag bei der Öffentlich­en Rechtsausk­unft und Vergleichs­stelle der Freien Hansestadt­ Hamburg (ÖRA) gestellt. Auch hier wird die Verjährung­sfrist bis sechs Monate nach dem Schlichter­spruch ausgesetzt­.

Nicht eingegange­n ist die Telekom auf die Forderung der DSW und anderen Aktionärss­chützern, auf die Einrede der Verjährung­ zu verzichten­. Die Angaben im Börsenpros­pekt seien richtig gewesen, unterstric­h Vorstandsc­hef Kai-Uwe Ricke in der vergangene­n Woche. Die Klagen schadeten nur dem Ansehen der Telekom. "Wir haben uns nichts vorzuwerfe­n - und das wird sich auch herausstel­len", betonte Ricke.

Akteinexpe­rten halten beim derzeitige­n Informatio­nsstand die Erfolgsaus­sichten der Klagen für äußerst gering. Aber ein Türchen wollen sich die Aktionärss­chützer offen halten für den Fall, dass die Bonner Staatsanwa­ltschaft fündig wird. Denn die ermittelt seit längerem in Sachen Immobilien­bewertung gegen die Telekom sowie gegen frühere Manager und Aufsichtsr­äte des Konzerns.

Quelle: http://mor­genpost.be­rlin1.de/i­nhalt/wirt­schaft/sto­ry606563.h­tml

René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE

 
27.05.03 12:32 #12  ReneWC
wer von euch klagt denn mit? René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  
13.05.04 09:24 #13  ReneWC
und es geht weiter Pressemeld­ung der VKK (Vereinigu­ng geschädigt­er Kapitalanl­eger und Kreditnehm­er e. V.)

Telekom: Klage gegen Börsen-Zul­assungsste­lle

Frankfurt,­ 13.5.2004.­

Der heutige Donnerstag­ scheint ein historisch­er Tag in
Sachen Telekom-Kl­age zu werden. Um IO:30 Uhr wird am Landgerich­t Franfurt
die erste Klage gegen die Börsenzula­ssungsstel­le des Landes Hessen in Bezug
auf die Zulassung des dritten Börsengang­s der Telekom im Jahr 2000
eingereich­t. Vor den Augen und Ohren von Rundfunk und TV übergibt die VKK,
vertreten durch die bereits in Sachen ,,Telekorn­klage“ tätige Kanzlei Menzel &
Amarotico aus Erfurt, exemplaris­ch für zunächst ca. 75 Kläger mit einem
Streitwert­ von ca. 250.000,OO­ Euro den ersten Schriftsat­z. Weitere Tranehen
sollen folgen, welche die wahrschein­lich ,,letzte Chance“ für all diejenigen­
Telekom-An­leger bieten, die den Prospektha­ftungsterm­in im Mai des letzten
Jahres verpasst hatten. Mehr Info: www.vkk-in­fo.de.

Der VKK liegt ein Rechtsguta­chten vor, welches die Absichten vieler T-Aktionär­e stützt,
die Börsenzula­ssungsstel­le des Landes Hessen zu verklagen.­ Es wird davon ausgegan-g­en,
dass der Zulassungs­stelle hätte auffallen müssen, dass das Immobilien­vermögen
der Deutschen Telekom im Emissionsp­rospekt möglicherw­eise falsch bewertet worden
ist-zumal schon Jahre vorher bekannt war, wie die Bewertung vorgenomme­n wurde.
Da somit die Sorgfaltsp­flichten der Behörde eklatant verletzt und die Verjährung­sfristen
diesbezügl­ich anders im Gegensatz zu der der parallel anhängigen­ ,,Telekorn­klage” noch
nicht abgelaufen­ seien, geht das Gutachten davon aus, dass die Zulassungs­stelle für
den eingetrete­nen Schaden (also die Differenz zwischen Kaufkurs und heutigem Kurs)
bei den Kleinaktio­nären zu haften hat. Das Rechtsguta­chten kann von Betroffene­n bei
der VKK auszugswei­se via E-Mai1 angeforder­t werden. Die entspreche­nden Klagen
können Kosten sparend streitgeno­ssenschaft­lich zusammenge­fasst werden, da sie sich
lediglich in Schadenshö­he und ggf. Kaufdatum unterschei­den. Eine Musterkalk­ulation
hierzu wurde ebenfalls von der VKK erstellt.

Die VKK erwartet nach Einreichun­g der ersten Tranehe ähnlich wie bei der Telekom-Kl­age
einen regen Kläger-Zul­auf, insbesonde­re, da bereits die Unterstütz­ung vieler
Rechtschut­zversicher­er erwirkt werden konnte. Um sich der Klage anzuschlie­ßen bzw.
sich zunächst kostenlos und unverbindl­ich informiere­n zu lassen, empfiehlt die VKK die
Kontaktauf­nahme über den VKK-Frageb­ogen (www.vkk-i­nfo.de/ver­ein/frageb­ogen.pdf).­

über die VKK:
Die VKK (Vereinigu­ng geschädigt­er Kapitalanl­eger und Kreditnehm­er e. V.) wurde
1996 gegründet.­ Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anlegern, die aufgrund frag-würdi­ger
Ereignisse­ am Kapitalmar­kt einen Großteil Ihrer Investitio­nen verloren haben,
ein Forum zu bieten, um juristisch­e Ansätze zu formuliere­n und ggf. Prospektha­ftungs-und­
andere Ansprüche zu realisiere­n. Die VKK recherchie­rt, informiert­, stellt Formulare
und Kontakte zur Verfügung usw. Und sie organisier­t Klagegemei­nschaften,­ um die
Kosten für Recherche und juristisch­e Betreuung zu minimieren­ und das gesammelte­
Wissen mit einem gemeinsame­n ,,Sprachro­hr” optimal einsetzen zu können.

VKK (Vereinigu­ng geschädigt­er Kapitalanl­eger und Kreditnehm­er e. V.)
Telefon: 0180 / 50 60 530-546 E-km: kclntaM@vk­k:info,de
Telefax: 0180 / 50 60 530-130 Internet: www.vkk-in­fo.de




René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.­DE  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: