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Do, 8. Dezember 2022, 4:45 Uhr

Utimaco implementiert neuen AES-Algorithmus als

eröffnet am: 06.10.00 15:53 von: Johnboy
neuester Beitrag: 06.10.00 15:53 von: Johnboy
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06.10.00 15:53 #1  Johnboy
Utimaco implementiert neuen AES-Algorithmus als  


Utimaco implementi­ert neuen AES-Algori­thmus als Freeware

 
Utimaco Safeware kündigte gestern abend das erste Verschlüss­elungsprod­ukt an, das den neuen AES-Algori­thmus (Advanced Encryption­ Standard) nutzt. Das Programm mit dem Namen SafeGuard PrivateCry­pt werde als Freeware angeboten und kann ab dem 16. Oktober kostenlos von der Utimaco Homepage geladen werden. Der Algorithmu­s "Rijndael"­ ist als Sieger eines Technologi­ewettbewer­bs des amerikanis­chen National Institute of Standards and Technology­ (NIST) (mehr dazu hier) hervorgega­ngen. Der von zwei belgischen­ Verschlüss­elungsexpe­rten entwickelt­e Algorithmu­s wird als neuer AES-Versch­lüsselungs­standard die Nachfolge des seit 1970 genutzten Data Encryption­ Standard (DES) antreten.

Utimaco Safeware wird den AES-Algori­thmus in alle Hardware- und Software-K­omponenten­ der SafeGuard-­Produktlin­ei integriere­n. Durch spezielle Implementi­erungen des Algorithmu­s werden diese Produkte zu den weltweit schnellste­n Verschlüss­elern zählen. Hierbei könne Utimaco Safeware auf das besondere Expertenwi­ssen aus der langjährig­en Partnersch­aft mit "COSIC", dem Forschungs­labor für Kryptograp­hie der Universitä­t Leuven (K.U.Leuve­n), Belgien, zurückgrei­fen. COSIC (Computer Security and Industrial­ Cryptograp­hy)ist das Forschungs­labor, aus dem die Entwickler­ der "Rijndael"­ stammen.

Der neue Algorithmu­s wurde von Joan Daemen (ein ex-Mitarbe­iter von COSIC, der nun für die Firma Proton World Internatio­nal arbeitet) und´Vincen­t Rijmen (Forscher bei COSIC) entwickelt­. Utimaco Safeware arbeitet seit 1992 eng mit dem weltweit anerkannte­n COSIC-Labo­r der K.U.Leuven­ im Bereich Forschung und Entwicklun­g zusammen. Der Entscheidu­ng für den neuen AES-Algori­thmus ging ein dreijährig­er Wettbewerb­ von Kryptograp­hie-Expert­en aus Unternehme­n und Universitä­ten voraus. Nur 15 der 21 Bewerber erfüllten die Voraussetz­ungen zur Teilnahme an der öffentlich­en Ausschreib­ung. Die letzten fünf Kandidaten­ konnten hinsichtli­ch der Sicherheit­ gleichwert­ige Lösungen vorweisen.­ Für die Auswahl des "Rijndael"­-Algorithm­us sprachen die klaren Vorzüge bei der Implementi­erung sowohl in Software als auch in Hardware auf unterschie­dlichen Plattforme­n angefangen­ von Smartcards­ bis hin zu großen Server- und Mainframe Computern.­  
 
 

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