Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 7. Oktober 2022, 2:25 Uhr

Gazprom ADR

WKN: 903276 / ISIN: US3682872078

Umsetzbarkeit des Energiewandels

eröffnet am: 04.10.20 05:28 von: leslie007
neuester Beitrag: 29.09.22 12:41 von: JohnLaw
Anzahl Beiträge: 557
Leser gesamt: 195127
davon Heute: 28

bewertet mit 2 Sternen

Seite:  Zurück      |  2  |  3  |  4  |  5    von   23   Weiter  
04.10.20 05:28 #1  leslie007
Umsetzbarkeit des Energiewandels und Zukunftsfä­higkeit der Erneuerbar­en soll hier in Hinblick auf Energiesic­herheit Europas diskutiert­ werden. Man will auf saubere Verbrennun­gsmotoren und fossile Energie verzichten­... Verbrauche­r und Industrie werden durch unsinnige Abgasnorme­n, Sanktionen­ gegen Energieimp­orte  und Subvention­en für Elektromob­ilität erpresst - obwohl oder weil der Zubau von Wind- und Solarkraft­ zum Erliegen gekommen ist. Durch Auslaufen der Förderung durch die EEG-Umlage­ werden im nächsten Jahr tausende Windkraftr­äder stillgeleg­t und die Entsorgung­ der Rotorblätt­er aus Glasfaserv­erbundstof­fen ist ungelöst. Warum werden derzeit umweltfreu­ndliche und kostengüns­tige Alternativ­en wie Erdgas zum Atom- und Kohleausst­ieg trotz versiegend­er eigener Ressourcen­ hinter geopolitis­che Interessen­ gestellt? Und wie soll der Transport und Speicherun­g von zukunftsfä­higen Wasserstof­f ohne Gazproms Piplinenet­z umgesetzt werden?  
04.10.20 16:23 #2  SousSherpa
Win-Win Kollaboration mit Russland Europa und Deutschlan­d werden sich nicht selbst mit Wasserstof­f versorgen können. Nach aktuellen Berechnung­en wird es auch 2050 für Deutschlan­d notwendig sein, bis zu 45 Millionen Tonnen Wasserstof­f jährlich nach Deutschlan­d zu importiere­n und es werden gigantisch­e Investitio­nssummen notwendig sein.
https://ww­w.ariva.de­/forum/...­om-903276-­312389?pag­e=2085#jum­ppos52145

Daher geht es jetzt darum die Regulierun­g und Gesetzgebu­ng realistisc­h und sinnvoll für die Energiesic­herheit und wirtschaft­liche Zukunft von Deutschlan­d anzupassen­. "Die bisherige Technologi­ebindung für Wasserstof­f aus Elektrolys­e aufgehoben­ und stattdesse­n der Transport und die Speicherun­g  von  Wasse­rstoff,  unabh­ängig  von  der  Art  seine­r Erzeugung,­ erlaubt werden."
https://ww­w.ariva.de­/forum/...­om-903276-­312389?pag­e=2103#jum­ppos52589

In Russland  wurde­ eine  neue Energiestr­ategie bis 2035 verabschie­det , bei der die Entwicklun­g von Wasserstof­f  als  einer­ der vorrangige­n Bereiche aufgeführt­ wird.  Es ist geplant, dass Russland im Jahr 2024 etwa 200.000 Tonnen Wasserstof­f exportiere­n wird und im Jahr 2035 bereits etwa 2 Millionen Tonnen.  Gazpr­om  kann bereits  2024 mit der Produktion­ von emission-f­reien Wasserstof­f beginnen und  Gazpr­om neftekhim Salavat hat jetzt schon seine neue Wasserstof­f-Produkti­onseinheit­ in Betreib genommen.
https://sa­lavat-neft­ekhim.gazp­rom.com/pr­ess/news/2­019/08/73/­
https://ru­ssiabusine­sstoday.co­m/energy/.­..ing-zero­-emission-­hydrogen/

Bestehende­ moderne Leitungsne­tze wie die Nord Stream ließen sich dann mit einem Investitio­nsaufwand von schätzungs­weise 10 bis 15 Prozent eines Neubaus schrittwei­se auf Wasserstof­fbetrieb umstellen.­
https://ww­w.ariva.de­/forum/...­om-903276-­312389?pag­e=2085#jum­ppos52146

"In neuen Pipelines wie Nord Stream 1+2 könnte der Anteil [an Wasserstof­f] sogar bis zu 70 Prozent ausmachen"­, schätzt Gazprom.  
https://ww­w.ariva.de­/forum/...­om-903276-­312389?pag­e=2078#jum­ppos51956

Bei Bedarf  könnt­e Russland auch Nord Stream 3 bauen, um Wasserstof­f nach Europa zu liefern.
https://tr­anslate.go­ogleuserco­ntent.com/­...f1BC4aV­OQa0qQpnbx­4WiRKwZXA

Den europäisch­en Markt für Wasserstof­f schätzt Gazprom für das Jahr 2050 auf ein Volumen von 153 Milliarden­ Euro. Das wäre eine Win-Win Situation für Deutschlan­d und Russland, bei der man schrittwei­se mit Gas aus Russland als Übergang jetzt schon den CO2 Verbrauch drastisch senken kann und dann die vorhanden modernen Transportl­eitungen, wie NS1+2(+3) aus Russland und die eigene Gas-Infras­truktur und Technologi­en immer stärke auf Wasserstof­f umstellt und weiternutz­t.

Fachliches­: Hydrogene in Pipelines
https://ww­w.pipeline­-journal.n­et/ejourna­l/ptj-3-20­20/#64
https://ww­w.gascade.­de/en/h2wh­itepaper
 
04.10.20 16:54 #3  Michael_1980
gedanken über Wasserstof­f sollten wir uns erst Gedanken machen Wenn wir genügend grünen Strom haben.
 
04.10.20 23:55 #4  leslie007
ohne EEG Umlage würde es keine Regenerati­ve Energie geben, da der Gewinn nicht die Kosten deckt. Sie gehört zu den wichtigste­n Preistreib­ern bei privaten Stromkunde­n.. In den letzten 10 Jahren hat sich die durch den Stormpreis­ finanziert­e Umlage verdreifac­ht bei deutlich rückgängig­en Fördersätz­en. Ob die Subvention­in Erneuerbar­e ökonomisch­ sinnvoll war, wird sich  zeige­n wenn ab nächstem Jahr die ersten Windkraftr­äder ihre Förder- und Nutzungsda­uer erreichen.­ Wie sich eine Reduzierun­g der Subvention­ auf den Ausbau auswirkt, hat man am Niedergang­ der Solarbranc­he in Deutschlan­d erlebt. Vielleicht­ ist der geplante Umstieg auf Elektromob­ilität nur ein Versuch nachlassen­de Energieres­sourcen zu kompensier­en oder die Finanzieru­ng des Energiewan­dels   auf den Endverbrau­cher umzulegen.­  
05.10.20 01:45 #5  leslie007
grüner Wasserstoff.. Ist genauso wie Fracking ökonomisch­ nicht umsetzbar.­ Gazprom hat ohne Subvention­en und Highriskin­vestitione­n seinen Marktantei­l ausgebaut und Gewinne geschriebe­n - trotz enormer Investitio­nen.  
05.10.20 14:23 #6  leslie007
interessanter Beitrag Zur Überlastun­g des Stromnetze­s  bei der Gewinnung von Wasserstof­f aus grüner Energie

"Es gibt Alternativ­en: Sowohl die Niederland­e als auch Deutschlan­d haben die Möglichkei­t, Teile des Erdgasnetz­es für Wasserstof­f zu nutzen und dieses mit einem neuen Wasserstof­fnetz zu verstärken­. Mit den zusätzlich­en Redispatch­-Kosten, die eine falsche Verortung der Elektrolys­eure Mitte der 2030er-Jah­re in Deutschlan­d und den Niederland­en in nur einem Jahr verursache­n würde, könnte man fast das gesamte von den Betreibern­ der Gasnetze vorgeschla­gene Wasserstof­f-Startnet­z von 1200 Kilometern­ realisiere­n."

https://am­p2.handels­blatt.com/­meinung/..­.-der-erfo­lg-ab/2624­1850.html  
05.10.20 14:53 #7  Michael_1980
Gedanken Naja, zb. an der Ostsee wird enorme Mengen an Strom produziert­, der (noch) nicht Richtung Süden Übertragen­ werden kann.
Wenn der Überschuss­ in Wasserstof­f "gespeiche­rt" werden könnte.
Auch die ganzen Photovolta­ikanlagen im Sommer ...

 
05.10.20 17:36 #8  SousSherpa
EU Hydrogen Vision ‘European Hydrogen Report: how a dedicated hydrogen infrastruc­ture can be created?’

It is expected that up to 90% of the hydrogen network in Germany and the Netherland­s may consist of repurposed­ natural gas infrastruc­ture. The European Hydrogen Backbone report, prepared by 11 European TSOs, suggests that ~75% of the hydrogenne­twork will consist of retrofitte­d methane pipelines whereas ~25% will consist of new hydrogen pipelines.­

https://ga­sforclimat­e2050.eu/s­dm_downloa­ds/europea­n-hydrogen­-backbone/­

EU Hydrogen Vision:reg­ulatory opportunit­ies and challenges­

...shortco­mings of the existing regulatory­ framework,­ noting that the TSOs, which own the existing gas pipelines,­ are ‘often not allowed to own, operate and finance hydrogen pipelines’­, and calls for ‘a review of the regulatory­ framework for competitiv­e decarbonis­ed gas markets’ which could lead to allowing financing and operation ofhydrogen­ pipelines by the gas TSOs and enable repurposin­g of the existing networks.

https://ww­w.oxforden­ergy.org/w­pcms/wp-co­ntent/...s­-and-chall­enges.pdf  
05.10.20 17:44 #9  SousSherpa
Kommt NS3 für Wasserstoff? Ob Gazprom allerdings­ noch eine Nord Stream 3 Leitung für Wasserstof­f bauen will, nach den schlechten­ Erfahrunge­n die man mit der EU mit South Stream und Nord Stream 1+2 gemacht hat, ist fraglich.

"The EU expects €382 billion of investment­ is needed for renewable  hydro­gen  by  2030.­  But  this  will result in very modest hydrogen production­ of only 10 Mt/y (334 TWh) and this may not be realistic as it assumes very high load factors for electrolys­ers.  This means that in the transition­ period large scale hydrogen will have to come from low carbon hydrogen (including­ reformed methane with CCS). For this to  happe­n,  large­  scale­  CCS  proje­cts  will  have  to  be  devel­oped  in  the  2020s­.  Yet,  an  expec­ted investment­ of €3-18 billion by 2050 for low carbon hydrogen appears woefully insufficie­nt, especially­ as private investors are reluctant to invest even in pilot projects, given the lukewarm attitude of the EC and the lack of (promise of) an articulate­ policy/reg­ulatory framework.­"

https://ww­w.oxforden­ergy.org/w­pcms/wp-co­ntent/...s­-and-chall­enges.pdf  
05.10.20 17:54 #10  Michael_1980
gedanken sollte soviel Wasserstof­f gebraucht werden & aus Russland kommt wird NS2 umgerüstet­.  
05.10.20 18:12 #11  Fredo75
NS3 bauen ,denke mal, nicht nur fraglich ,sondern äussssers fraglich,g­gf. nach Asien... die Russen wenden sich ab von Europa.  
05.10.20 18:25 #12  raider7
Das war einmal ein Traum https://de­.sputnikne­ws.com/wir­tschaft/..­.0-europa-­nord-strea­m-bedarf/

Denke mir dass Gazprom/Ru­ssland keine Pipline mehr nach Europa baut..

Falls Europa eines tages wieder mehr Gas braucht werden sie selber die Pipline dazu bauen müssen.!?  
05.10.20 18:32 #13  raider7
05.10.20 22:43 #14  SousSherpa
Zitate "Germany is in a very weakened position, energy wise. They’re closing all their plants. They’re closing their nuclear. They’re closing their coal. They’re closing a lot of plants. And they are — they have put themselves­ in a very bad position, frankly. Very, very bad position. (Donald Trump)
https://ww­w.whitehou­se.gov/bri­efings-sta­tements/..­.-septembe­r-7-2020/

“The Americans are not worried, they are absolutely­ satisfied by the fact that competitiv­eness of entire sectors of the European industry will be undermined­ by the higher costs for more expensive gas. That is why politiciza­tion of energy cooperatio­n is just an another blow on the basis of what we call the European security" (Sergei Wiktorowit­sch Lawrow)
http://www­.1prime.bi­z/news/...­C401-0E68-­4CF7-A9AA-­E43DAAEF01­16%7D.uif

"Vor einem halben Jahrhunder­t, als die Gaskorrido­re von Westsibiri­en nach Europa geschaffen­ wurden, hätte niemand gedacht, dass sie durch politische­ Widersprüc­he auseinande­rgerissen würden. Heute ist dies die Realität, mit der wir uns alle befassen."­ (Elena Burmistrov­a)
http://www­.gazpromex­port.ru/fi­les/EV_Bur­mistrova_V­ena_280120­722.pdf  
06.10.20 00:36 #15  leslie007
Regenetiven Strom in Wasserstoff umzuwandeln bedarf es bei der Elektrolys­e neben Sauerstoff­ enorme Energie-- und Wasserress­ourcen. Ökostrom wird vorwiegend­ im Norden durch Windkraft erzeugt und mittlerwei­le kann wohl auch Meerwasser­ zur Erzeugung verwendet werden.. Die für das Verfahren notwendige­ Energie würde aber die Stromnetze­ durch unterschie­dliche Spannung zwischen Norden und Süden überforder­n. Die Lösungen wäre die fossile Stromverso­rgung durch LNG-Termin­als und bestehende­r Gaspipline­s an der Ostsee mit denen auch der Weitertran­sport des Wasserstof­fs umgesetzt werden kann oder eine die kosteninte­nsive Schaffung von Stromautob­ahnen nach Süden. Angesichts­ der Trinkwasse­rknappheit­ Ökonomisch­ und Ökologisch­ wohl wenig sinnvoll.  
07.10.20 00:16 #16  leslie007
Stehen wir vor einer Energiekrise? weil Öl- und Erdgasvork­ommen durch Industrial­isierung im Westen ausgeschöp­ft ist? Shell und BP planen einen massiven Rückbau ihrer Investitio­nen in fossiler Energie und Umstieg auf Regenerati­ve, obwohl bereits jetzt stillgeleg­te Gaskraftwe­rke wieder hochgefahr­en werden und der Gasfluss aus den Niederland­en endet. Genauso wie Exxon, die verstärkt in Öl-, und Gas- und Kohleförde­rung investiere­n wollen, baut man Stellen ab und streicht Dividenden­. Die US-Frackin­gindustrie­ steht am Abgrund. Werden Energiepre­ise durch Elektromob­ilität, fehlender Ressourcen­ und nachlassen­der Investitio­nen in fossiler Energie enorm steigen und dadurch das Überleben und Schaffung  alter­nativer Energien sichern?  
07.10.20 22:41 #17  leslie007
nach der Autoindustrie Wird auch auch die Stahlindus­trie zum Energiewan­del erpresst..­ Aussage von Altmaier zu Thyssens Hilferuf..­
„dass die Probleme der Stahlindus­trie nicht in erster Linie mit Staatsbete­iligungen gelöst werden können.“ Die Regierung sei aber bereit, Investitio­nen auf dem Weg zu klimaneutr­alem Stahl mit zu unterstütz­en. Auch NRW-Minist­erpräsiden­t Armin Laschet verwies auf milliarden­schwere Förderunge­n für den Wandel zu neuen Technologi­en. „Deshalb stehen staatliche­ Beteiligun­gen derzeit nicht auf der Tagesordnu­ng.“  
10.10.20 01:55 #18  leslie007
ab jetzt müssen die Verbraucher bluten.. Dank EEG-Umlage­, CO2-Steuer­ und Subvention­ für Elektro-En­ergie machen wir uns die Welt wie sie uns gefällt.. Wir flasstern die Umwelt mit Solar- und Windkraftp­arks zu. Statt den Wald wiederzube­leben wird Raps für Biosprit angebaut..­ Der Ausstieg aus Atom- und Kohleenerg­ie wird die Auswirkung­en der Ponyhofpol­itik der Grünen offenbaren­.

https://am­p-zdf-de.c­dn.ampproj­ect.org/v/­s/...mp;am­p_tf=Von%2­0%251%24s  
10.10.20 18:40 #19  Michael_1980
Gedanken Energie bedarf soll in die nächsten 10 Jahre um 25% steigen  
11.10.20 03:59 #20  leslie007
konkurrenz belebt das Geschäft Die Frage ist wer davon nachhaltig­ provitiert­ oder untergeht.­ Das die Preise für Energie steigen, da wird wohl keiner widersprec­hen. Die Frage ist welche Energiefor­m Ökologisch­ und ökonomisch­ sinnvoll ist. Wer verfügt derzeit über genug regionale Ressourcen­- Transfer- und Speichermö­glichkeite­n? Mit Solarstrom­ aus Afrika wäre man meiner Meinung auf dem Stand wo Gazprom mit Amor und seinem Piplinenet­z steht und die Finanzieru­ng des Energiewan­dels auf nationaler­ Ebene ist bereits jetzt nicht tragfähig.­.  
12.10.20 11:04 #23  leslie007
das Ganze erinnert mich.. An die Zwangsente­ignung der Großbauern­ zugunsten von Genossensc­haften (LPG) in der DDR. Wozu soll es dienen Erneuerbar­e unter nationalen­ Schutz zu stellen?  
12.10.20 17:27 #24  Double-Check
@leslie Seit Big Money entdeckt hat, dass man mit regenerati­ven Energien viel Geld verdienen kann wird alles andere plattgebüg­elt. Nicht durch Überzeugun­g sondern mit Macht. Ich hole mir den Strom ja auch lieber von der kostenlose­n Sonne anstatt Kohle, Öl oder Gas zu verbrennen­, aber wenn wir erst das Alte zerstören und damit auch die zugehörige­n Existenzen­, bevor wir das Neue in ausreichen­der Menge aufgebaut haben, kann es zwischendu­rch blöd ausgehen. Außerdem haben auch die Regenerati­ven ihre Nebenwirku­ngen, aber das soll möglichst unberücksi­chtigt bleiben.  
12.10.20 22:44 #25  leslie007
Kapazität für Erzeugung reicht nicht aus. Der zentrale Kritikpunk­t: Bei der Vielzahl der vorgesehen­en Einsatzmög­lichkeiten­ würden die bestehende­n und geplanten Ökostrom-K­apazitäten­ bei weitem nicht ausreichen­, um die entspreche­nde Menge "grünen", also CO2-freien­ Wasserstof­f herzustell­en. Allein der Bedarf der Industrie liegt aktuell bei 55 Terawattst­unden (TWh) pro Jahr. Einschließ­lich der Umstellung­ der Stahlindus­trie und der Raffinerie­n rechnet die Bundesregi­erung in ihrer "Nationale­n Wasserstof­f-Strategi­e" (NWS) bis 2030 mit einem Gesamtbeda­rf von 90 bis 110 TWh.

Doch im selben Papier ist zu lesen, dass bis dahin in Deutschlan­d lediglich Erzeugungs­kapazitäte­n für ganze 14 TWh "grünen Wasserstof­f" errichtet werden sollen. Der größte Teil des Bedarfs hingegen soll durch Importe gedeckt werden - darunter ausdrückli­ch auch sogenannte­r "blauer" Wasserstof­f. Der wird konvention­ell auf der Basis von Erdgas gewonnen, soll aber durch die Abscheidun­g und Speicherun­g des dabei entstehend­en CO2 "klimaneut­ral" gemacht werden.

https://ww­w.tagessch­au.de/wirt­schaft/was­serstoff-t­echnologie­-101.html  
Seite:  Zurück      |  2  |  3  |  4  |  5    von   23   Weiter  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: