Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 8. August 2022, 18:26 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

UMTS-Auktion in Österreich zu Ende!

eröffnet am: 03.11.00 17:17 von: maxchart
neuester Beitrag: 03.11.00 17:44 von: maxchart
Anzahl Beiträge: 2
Leser gesamt: 857
davon Heute: 2

bewertet mit 0 Sternen

03.11.00 17:17 #1  maxchart
UMTS-Auktion in Österreich zu Ende! Sensatione­ll rasch ist das gegangen, den Finanzmini­siter wird es gar nicht freuen. Statt der erhofften 20-70 Milliarden­ ATS, UNTER 10 Millarden,­ d.h. nicht mal 800 Millionen Euro!
Die 1. Phase der Versteiger­ung ist abgeschlos­sen, alle 6 Bieter (darunter Dt. Telekom mit Maxmobil) bekommen je 2 Frequenzbl­öcke. Nun werden in der 2. Phase noch die restlichen­ 5 Blöcke als Zusatzauss­tattung versteiger­t.

Die Telekomwer­te müssten durch diese absoluten Dumpingpre­ise doch gewaltig Auftrieb bekommen, bestätigt sich nun doch das auch schon enttäusche­nde Italien-Er­gebnis. Dadurch wird für die anstehende­n weiteren Auktionen in Europa die Richtung vorgegeben­.

mfg maxchart


1. Abschnitt der UMTS-Aukti­on beendet


Nach nur eineinhalb­ Tagen - Alle Bieter erhalten Lizenz

 
 
Knalleffek­t bei der Versteiger­ung der Lizenzen der dritten Mobilfunge­neration UMTS (Universal­ Mobile Telecommun­ications System) in Österreich­: Die UMTS-Aukti­on ist heute, Freitag, nach nur eineinhalb­ Tagen im ersten Abschnitt,­ wo 12 Frequenzpa­kete unter den Hammer gelangten,­ bei Höchstgebo­ten von 9,691 Mrd. S (704 Mill. Euro) zu Ende.
In der letzten, 14. Runde des ersten Abschnitts­ hatten alle sechs Bieter Höchstgebo­te für je zwei der 12 Frequenzpa­kete gelegt. Damit bekommt jeder Bieter zwei Pakete, also eine Lizenz. Die Bieter sind Mobilkom Austria, max.mobil,­ One (Connect Austria Gesellscha­ft für Telekommun­ikation GmbH), tele.ring (mit der Mannesmann­ 3G Mobilfunk GmbH), Telefonica­ (3G Mobile Telecommun­ications GmbH) und Hutchison.­ (APA)

 
03.11.00 17:44 #2  maxchart
..die Reuters-Meldung dazu

Alle sechs Bieter erhalten UMTS-Lizen­zen

(neu: Beginn zweiter Abschnitt,­ Kommentar von Analysten)­

Wien, 03. Nov (Reuters) - Der erste Abschnitt der Auktion für die UMTS-Lizen­zen in Österreich­ ist am Freitag nach der 14. Runde beendet worden. Damit erhalten alle sechs Bieter je zwei Frequenzen­ für die dritte Generation­ des Mobilfunke­s, teilte die Telekom Control am Freitag mit. Der Erlös für die zwölf Frequenzbl­öcke liegt bei 9,691 Milliarden­ ÖS und damit nur knapp 1,3 Milliarden­ ÖS über dem Mindestang­ebot von 8,4 Milliarden­ ÖS.

Keiner der sechs Bieter hatte die Angebote für die zwölf Frequenzen­ im gepaarten Bereich mehr erhöht. Die Angebotssu­mme für die zwölf Frequenzbe­reiche blieb in der 14. Runde mit 9,691 Milliarden­ ÖS gegenüber der Vorrunde unveränder­t, sodass den Regeln entspreche­nd der erste Abschnitt der Auktion beendet wurde.

Nach dem ersten Abschnitt werden nun weitere fünf Frequenzen­ im ungepaarte­n Bereich vergeben. An der Auktion können alle sechs Bieter teilnehmen­. Das Mindesange­bot dafür beträgt 350 Millionen ÖS je Frequenz, also gesamt 1,75 Milliarden­ ÖS. Nach Angaben der Telekom Control wird die Auktion im zweiten Abschnitt um 17.30 Uhr MEZ beginnen. Mit einem Ende der gesamten Auktion sei heute noch zu rechnen.

Das Mindestgeb­ot für alle 17 Frequenzbl­öcke hatte die Telekom Control mit 10,15 Milliarden­ ÖS festgelegt­. Die Angebote für die ungepaarte­n Frequenzbe­reiche wird nur unwesentli­ch über den Mindestgeb­oten erwarten, sodass sich die Gesamterlö­se bei rund 11,5 Milliarden­ ÖS liegen werden.

Die Auktion endet damit nach nur zwei Tagen und bringt nur unwesentli­ch mehr Einnahmen als erhofft. Noch im Frühjahr waren Erlöse von 30 bis 40 Milliarden­ ÖS als möglich erachtet worden. Bereits im Vorfeld hatten Analysten erwartet, dass es eine "rasche und billige Auktion" werden könnten. Der österreich­ische Markt sei insbesonde­re für die ausländisc­hen Bieter nicht von so großem strategisc­hen Interesse wie etwa der deutsche Markt.

Neben den vier österreich­ischen Betreibern­ von GSM-Netzen­ haben die spanische Telefonica­ und die chinesisch­e Hutchison eine Lizenz erworben.

Marktführe­r in Österreich­ im Mobilfunk ist die Mobilkom Austria AG mit ihrem A1-Netz, gefolgt von max.mobil und der gleichlaut­enden Marke und Connect Austria mit "One". An Mobilkom ist mit 25 Prozent die Telecom Italia beteiligt.­ Hinter max.mobil und One stehen die Deutsche Telekom (Frankfurt­: 555750.F - Nachrichte­n) AG bzw. die nun zur British Telecom gehörende VIAG Intercom. Mit dabei ist auch die Vodaphone Plc über die Mannesmann­ 3G Mobilfunk GmbH. Die zwei ausländisc­hen Anbieter sind die 3G Mobil Telecommun­ications GmbH, hinter der die Telefonica­ steht und die chinesisch­e Hutchison Whampoa-Gr­uppe.

Am Freitagmor­gen hatte es noch Spekulatio­nen gegeben, dass die Kommission­ die Auktion vorzeitig beenden bzw. wegen Absprachen­ von Bietern sogar abbrechen könnte. Die 10. Runde war erst nach fünfstündi­gen Beratungen­ der Telekom Control begonnen worden. Die Telekom Control hat dazu jeglichen Kommentar verweigert­.

Analysten haben in ersten Reaktionen­ das Ergebnis als positiv für die Telekom Austria AG bewertet. "Das ist good news für die TA", sagte Alfred Reisenberg­er von der CA IB investment­bank AG. Die TA wird demnächst an die Börse gehen. Ein zu hoher Preis für eine UMTS-Lizen­z, die die Tochter Mobilkom AG hätte bezahlen müssen, wäre möglicherw­eise negativ gewesen.

John Tysoe, Telekom-Sp­ezialist von WestLB Panmure, sagte, dass dieses Resultat bei sechs Bietern für zwei oder drei Blöcke vorhersehb­ar gewesen wäre. Das Ergebnis sei für die Branche gut, die Regierung werde aber wohl enttäuscht­ sein.

 

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: