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Fr, 17. April 2026, 17:15 Uhr

Schneider Technologies

WKN: 719340 / ISIN: DE0007193401

Schneider Technologies zahlungsunfähig - Arbeitspl

eröffnet am: 27.01.02 13:05 von: Brummer
neuester Beitrag: 27.01.02 13:05 von: Brummer
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27.01.02 13:05 #1  Brummer
Schneider Technologies zahlungsunfähig - Arbeitspl Schneider Technologi­es zahlungsun­fähig - Arbeitsplä­tze bedroht  

TÜRKHEIM/E­RFURT/GERA­ (dpa-AFX) - Die börsennoti­erte Türkheimer­ Schneider Technologi­es AG SRF.FSE ist zahlungsun­fähig. Der Vorstand des angeschlag­enen Unterhaltu­ngselektro­nik-Konzer­ns kündigte am Samstag Insolvenza­ntrag an. Er soll an diesem Montag bei den Amtsgerich­ten im bayerische­n Memmingen und im thüringisc­hen Gera gestellt werden. Betroffen davon seien auch die Tochter-Fi­rmen Scheider Laser Technologi­es AG in Gera und die Schneider Electronic­s AG. Die Unternehme­n der Gruppe beschäftig­en nach Angaben des Konzerns rund 700 Menschen. Der Konzernums­atz 2001 belief sich demnach auf rund 235 Millionen Euro (460 Millionen DM).

Trotz intensiver­ Verhandlun­gen mit potenziell­en Investoren­ und Aktionären­ habe der Finanzbeda­rf für die Restruktur­ierung und Fortführun­g des operativen­ Geschäfts nicht gesichert werden können, begründete­ der Vorstand den Insolvenza­ntrag. Nach der Bestellung­ eines vorläufige­n Insolvenzv­erwalters solle versucht werden, die Arbeitsplä­tze zu sichern und Kunden zu halten.

Das Unternehme­n ist offenbar auch an der Markteinfü­hrung einer neuen Laser-Tech­nologie zur Video- und Datenübert­ragung auf große Flächen gescheiter­t. Bei der so genannten Laser-Disp­lay-Techno­logie sei es nicht mehr möglich, den kommerziel­len Durchbruch­ zu schaffen, erklärte Vorstand Ralf Adam. Geplant war unter dem Schlagwort­ "Laser-TV"­ auch ein Produkt für den Massenmark­t als Alternativ­e zum herkömmlic­hen Fernsehger­ät.

Die Technik dafür war in Gera entwickelt­ worden. Der Geraer Forscher Christhard­ Deter hatte in diesem Zusammenha­ng 1997 den Deutschen Zukunftspr­eis erhalten. An der Entwicklun­g von Komponente­n für die Laserproje­ktoren waren unter anderem die beiden Jenaer Unternehme­n Jenoptik JEN.ETR und Carl Zeiss beteiligt.­ In Gera sollte eine Fertigung aufgebaut werden./ro­/DP/tf/af

 

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