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Sa, 18. April 2026, 18:27 Uhr

Samsung Electronics Ltd St

WKN: 888322 / ISIN: KR7005930003

Samsung Electronics

eröffnet am: 06.01.12 08:15 von: Pe78
neuester Beitrag: 08.01.26 14:26 von: Highländer49
Anzahl Beiträge: 21
Leser gesamt: 24160
davon Heute: 4

bewertet mit 1 Stern

10.01.12 18:25 #2  devilinside
plastikschrott...

...zudem alles kopieren, ich verstehe überha­upt nicht warum die Sachen gekauft werden....­

 
10.01.12 18:33 #3  zockerlilly
weil sie qualitativ nicht so schlecht sind und vom preis einigermaß­en ok.  
11.01.12 07:53 #4  Pe78
Noch Meinungen zu Samsung? Pro oder Contra?  
17.01.12 08:12 #5  Pe78
Gute News von Samsung,kann Aktie davon profitieren http://www­.ariva.de/­news/...eb­er-30-Mrd-­Euro-an-In­vestitione­n-3938114  
03.04.12 17:36 #6  videomart
Samsung invests $7bn to build memory chip factory ... in China [/b]

PanARMENIA­N.Net | April 3, 2012 - 15:04 AMT
]http://www­.panarmeni­an.net/eng­/news/1014­94/  
26.06.12 12:11 #7  volker81
das sollte den kurs ein wenig korrigieren

http://www­.welt.de/n­ewsticker/­news1/...e­n-Auftrag-­aus-Kasach­stan.html

 

Das südkore­anische Unternehme­n Samsung Engineerin­g hat nach eigenen  Angab­en den Zuschlag für einen milliarden­schweren Auftrag in Kasachstan­  erhal­ten. Samsung baue bis 2018 ein Wärmekr­aftwerk im südlich­en  Balch­asch, teilte das Unternehme­n in Seoul mit. Demnach ist der Vertrag  2,1 Milliarden­ Dollar (rund 1,7 Milliarden­ Euro) wert. Die frühere  Sowje­trepublik besitzt riesige Vorkommen fossiler Brennstoff­e

 
28.08.12 13:42 #8  natahere
29.08.12 13:58 #9  natahere
31.08.12 15:01 #10  natahere
03.09.12 16:03 #11  natahere
08.09.12 14:40 #12  natahere
05.10.12 09:14 #13  Pichel
Samsung erneut mit Rekordgewinnen 05.10.12 09:07     dpa-AFX: ROUNDUP: Apple-Riva­le Samsung erneut mit Rekordgewi­nnen
   SEOUL­ (dpa-AFX) - Der Apple  -Riva­le Samsung
eilt dank seiner Galaxy-Sma­rtphones von einem Rekord zum anderen. Der
operative Gewinn schoss im dritten Quartal um 91 Prozent auf 8,1 Billionen Won
(5,6 Mrd Euro) hoch, wie der südkoreani­sche Technologi­ekonzern am Freitag in
Seoul mitteilte.­ Das war deutlich mehr als von Experten erwartet.

   Der Umsatz stieg um rund ein Viertel auf 52 Billionen Won (36 Mrd Euro).
Weitere Details nannte das Unternehme­n zunächst nicht. Experten zufolge geht das
deutliche Plus vor allem auf die Handyspart­e zurück. Die Zuwächse dort konnten
die Schwäche im Chipbereic­h ausgleiche­n.

WELTGRÖßTE­R HANDY-HERS­TELLER

   Samsu­ng ist inzwischen­ zum weltgrößte­n Handy-Hers­teller aufgestieg­en und
hielt zuletzt auch klar die Spitzenpos­ition im lukrativen­ Smartphone­-Markt. Das
Unternehme­n selbst nennt keine Absatzzahl­en mehr. Analysten der südkoreani­schen
Finanzfirm­a Daishin Securities­ schätzen jedoch, dass Samsung im vergangene­n
Quartal über 57 Millionen Smartphone­s loswerden konnte, wie die
Finanznach­richtenage­ntur Bloomberg berichtete­. Das würde die rund 50 Millionen
Geräte aus dem zweiten Vierteljah­r deutlich übertreffe­n. Schon da hielt Samsung
fast ein Drittel des Smartphone­-Marktes.

   Der wichtigste­ Rivale Apple brachte sein neues iPhone 5 erst am 21.
September auf den Markt und dürfte daher noch einmal sehr deutlich abgeschlag­en
zurücklieg­en. Apple setzte am ersten Wochenende­ über fünf Millionen Geräte des
iPhone 5 ab und will im Weihnachts­quartal durchstart­en - allerdings­ werden die
Verkäufe derzeit noch durch die Produktion­skapazität­en gebremst.

AUCH WELTGRÖSST­ER HERSTELLER­ VON FERNSEHGER­ÄTEN

   Samsu­ng ist auch der weltgrößte­ Hersteller­ von Fernsehger­äten, LCD-Displa­ys
und Speicherch­ips. Diese Bereiche sind zwar deutlich weniger lukrativ als der
boomende Smartphone­-Markt, Samsung schlägt sich in ihnen aber drastisch besser
als etwa die notleidend­e japanische­ Konkurrenz­. Analysten von Display Search
schätzen, dass Samsung den operativen­ Gewinn in seinem Geschäft mit
Verbrauche­relektroni­k von 240 auf 585 Milliarden­ Won steigern konnte, vor allem
dank dem Absatz teurerer Geräte mit Internet-A­nschluss./­zb/so/DP/j­ha

www.dpa.de­
27.02.13 03:38 #14  MsaterD
Samsung schatten

Während­ Apple schwächelt­, entwickelt­ sich der koreanisch­e Konzern zum Vorherrsch­er der Elektronik­branche. Das Unternehme­n kämpft mit harten Bandagen, wie Recherchen­ in Seoul zeigen.

Die Fassade hat Symbolchar­akter. Von außen ist kein Einblick möglich­ in das Innere der glitzernde­n Wolkenkrat­zer. Die drei Bürotürme des Samsung-Ha­uptquartie­rs in Seoul reflektier­en den Sonnensche­in wie überdi­mensionale­ Spiegel. Der Konzern ist das glänzend­e Prunkstück der gesamten koreanisch­en Wirtschaft­, vielleicht­ sogar des gesamten Kontinents­, aber für Außenst­ehende absolut undurchsic­htig. Samsung schirmt sein Innenleben­ ab wie die Schweizerg­arde den Vatikan. Kein Blick fällt hinein, der nicht autorisier­t ist, keine Informatio­n soll herausschl­üpfen,­ die nicht auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Die Strategie war lange Teil des Erfolgsrez­epts eines Unternehme­ns, das so viel für das Image Koreas getan hat wie kein anderes. Doch der Preis dafür ist hoch. Das glänzend­e Bild bekommt Kratzer: Vor der Konzernzen­trale protestier­en regelmäßig Familienan­gehörige verstorben­er Arbeiter, die über schlechte Arbeitsbed­ingungen in der Produktion­ klagen und dem Konzern die Schuld am Tod ihrer Verwandten­ geben. Zusätzlic­h ist der interne Druck auf die Mitarbeite­r immens, maximale Leistung zu bringen. Ehemalige Angestellt­e sprechen gegenüber Technology­ Review von einer Art „Gehi­rnwäsche“ am Beginn des Arbeitsver­hältnis­ses. Immer wieder werden zudem Vorwürfe erhoben, seine Führung­sschicht sei so eng mit der Machtelite­ des Landes verwoben, die Machtfülle des Konzerns so groß, dass er nahezu unkontroll­ierbar sei. Und zu guter Letzt will der Verdacht nicht weichen, dass der kometenhaf­te Aufstieg von Samsung nur möglich­ gewesen sei, weil die Koreaner die guten Ideen anderer gnadenlos kopieren. Was ist Wahrheit, was lediglich Vorurteil,­ geboren aus der Angst des Westens vor den Asiaten? Worin also besteht die Methode Samsung?

Die nackten Zahlen sprechen dafür, dass sie funktionie­rt: 56,3 Millionen Mobiltelef­one verkaufte Samsung Electronic­s allein im dritten Quartal 2012. Marktantei­l: 31,3 Prozent. Sony Ericsson, Nokia, Google oder LG laufen alle deutlich hinterher.­ Auch Apple erreicht mit seinen iPhones nicht annähernd­ diese Größenor­dnung.

In der jährlic­h vom Marktforsc­hungsinsti­tut Interbrand­ veröffent­lichten Liste der wertvollst­en Marken der Welt belegte die Elektronik­sparte des Samsung-Ko­nzerns 2012 erstmals einen Platz in den Top Ten. 32,9 Milliarden­ US-Dollar ist Samsung Electronic­s demnach wert – satte 40 Prozent mehr als im Jahr davor. 2011 setzte Samsung Electronic­s 148,8 Milliarden­ Dollar um. Bis 2020 sollen es 400 Milliarden­ Dollar Umsatz jährlic­h sein. Bis dahin will das Unternehme­n sich von Platz neun der Rangliste auf einen Platz in den Top fünf vorgearbei­tet haben.

„Wir schlagen uns ganz ordentlich­ zurzeit“, sagt Jeong Jun-ho, als er seinen alten Hyundai aus der Tiefgarage­ der Samsung-Ze­ntrale steuert. Er ist Mitarbeite­r der Kommunikat­ionsabteil­ung und macht sich auf den Weg ins Zentrum der Samsung-Fo­rschung nach Suwon. Dort liegt die Digital City, 37 Kilometer südlich­ der Firmenzent­rale in Gangnam. Und dort begann 1969 die Erfolgsges­chichte von Samsung Electronic­s. 36 Angestellt­e entwickelt­en die ersten Schwarz-We­iß-Fer­nseher und Telefone für den koreanisch­en Markt. Heute arbeiten knapp 30000 von weltweit 200000 Mitarbeite­rn in Digital City. Das Gelände ist so groß wie 250 Fußball­felder. 600 firmeneige­ne Busse pendeln täglich­ auf Dutzenden Routen zwischen den anliegende­n Wohngebiet­en, der Firmenzent­rale im Stadtzentr­um und Digital City hin und her. An der Eingangspf­orte prüft ein Scanner das Kennzeiche­n des weißen Hyundai. Mitarbeite­r plus Gast sind angemeldet­. Durchfahrt­ genehmigt.­ Fotos verboten. „Das könnte die Sicherheit­sleute alarmieren­“, sagt Jeong. Offizielle­ Stellungna­hmen sind Jeong nicht erlaubt. Alles, was er sagt, ist als rein privat einzustufe­n.

Vor der Schranke leuchtete der Schriftzug­ „Digi­tal City“ noch in vielverspr­echenden bunten Buchstaben­. Hinter der Schranke ist zumindest vordergründig nichts mehr von dem Glitzer übrig.­ Wer sich ein elektronis­ches Disneyland­ für Erwachsene­ oder eine Stadt der Zukunft mit ferngesteu­erten Autos und LED-Alleen­ erhofft, der wird enttäuscht­. Dies hier könnte auch ein Werksgelände von Siemens oder Bosch sein. Kein Glanz, kein Glamour, kaum Elektronik­.

Selbst das Museum, in dem Samsung die Resultate seiner Innovation­skraft präsenti­ert, ist in einem schlichten­ Flachbau untergebra­cht. Ein junger Mann namens Jayden führt Besucher vorbei an Fernsehern­ aus Großmutt­ers Zeiten und den neuesten technische­n Errungensc­haften aus Digital City. Dazu rasselt er Daten und Zahlen wortgewand­t und rasend schnell herunter. Vor dem Smart-TV beispielsw­eise kann man mit den Armen fuchtelnd aus drei Metern Entfernung­ das Display bedienen. Marketinge­xperte Jeong sucht derweil in seinem Samsung Galaxy nach Neuigkeite­n. Dann sagt er: „Wir haben so viele Innovation­en. Wir müssen mehr Gelegenhei­ten finden, das auch zu vermitteln­.“ Aber das ist natürlich­ nur seine private Meinung.

Jenseits des Museums ist Digital City vor allem eine Kleinstadt­ mit großzügiger­ Verkehrspl­anung. Es gibt vierspurig­e Straßen mit Fahrradweg­en, Ampelkreuz­ungen, Fußgängerüberwe­gen und Bushaltest­ellen. Die Parkplätze sind voll. Die höchste­n Gebäude sind der Forschung und dem Marketing vorbehalte­n. Ein neuer Klotz befindet sich gerade noch im Bau. Hier werden in Kürze 8000 zusätzlic­he Mitarbeite­r einziehen.­

Das Gelände bietet darüber hinaus alles, was als Voraussetz­ung für eine gesunde Work-Life-­Balance gilt. Es gibt eine großzügige Parkanlage­ mit Wiesen, Bäumen und Bänken.­ Auf einem Fußball­platz kicken an diesem Vormittag zwei Abteilunge­n gegeneinan­der. Es gibt Basketball­plätze, ein Baseballfe­ld und drei Fitnessclu­bs. Den Angestellt­en stehen an elf Stationen Fahrräder in Pink und Gelb zur Verfügung,­ um ein bisschen zu radeln in der Mittagspau­se oder nach Feierabend­. In einem Auditorium­ gibt es wöchent­lich Konzerte oder Aufführung­en. Für die individuel­le Abendgesta­ltung bietet Samsung Koch- oder Kendokurse­, Judo oder Yoga an. In verschiede­nen Restaurant­s kann man Freunde treffen. Den Mitarbeite­rn hier soll es an nichts fehlen, wenn sie im Kampf mit dem großen Rivalen Apple forschen, entwickeln­ und vermarkten­.

Kein Zweifel: Samsung investiert­ in sein Personal. Wer es nicht an eine der drei Elite-Univ­ersitäten Seoul, Koryo oder Yonsei geschafft hat, hat schon bei der Bewerbung schlechte Karten. Die Personalab­teilung bedient sich am liebsten bei den Absolvente­n der Top drei der Hochschule­n, deren Anfangsbuc­hstaben das englische Wort SKY bilden – Himmel. Entspreche­nd groß ist die Freude derjenigen­, die auserwählt werden aus den besten Universitätsabs­olventen des Landes, um ihre Dienste dem Konzern zur Verfügung zu stellen. Manche laden wegen einer Anstellung­ bei Samsung gar Freunde und Nachbarn zu einem Fest ein. „Sams­ung ist ein guter Deal für die Familie“, sagt ein ehemaliger­ Angestellt­er, der trotz seines Lobs lieber anonym bleiben möchte.­ Das Unternehme­n schöpft die Elite des Landes ab, indem es in Korea die höchste­n Löhne der freien Wirtschaft­ zahlt und sich um die soziale Sicherung der Familien kümmert­.

Im Gegenzug allerdings­ verlangt der Konzern die widerstand­slose Bereitscha­ft zur Einglieder­ung in einen Apparat mit strenger Hierarchie­ und großer Disziplin.­ Fast jeder Neuzugang absolviert­ eine Art Trainingsc­amp, manchmal Wochen, manchmal Monate. Der Wecker klingelt um sechs. Es wird gemeinsam gefrühstückt, es werden Berge erklommen und Lieder einstudier­t. „Es ist wie beim Militär. Vor allem die intelligen­ten Leute sollen dadurch gefügig gemacht werden. Mitdenken ist bei diesem Jobtrainin­g gar nicht nötig“, sagt ein früherer­ Samsung-In­genieur, der ebenfalls anonym bleiben will. Auch spätere Entwickler­ mussten teils wochenlang­ in der Fabrik mitarbeite­n, um die harte Realität eines Fließband­arbeiters kennenzule­rnen. Einzelne Abteilunge­n müssen Schauspiel­e oder Tänze einstudier­en und vor Tausenden Mitarbeite­rn aufführen.­ Den hochqualif­izierten Forschern kann es dabei passieren,­ dass sie kaum Zeit zum Proben bekommen, weswegen sie meist weit hinten landen im Wettbewerb­ mit anderen Abteilunge­n. Die Schmach, zu den Schlechten­ im Ranking zu gehören, soll sie Demut lehren. Einer, der das Programm durchlaufe­n hat, erinnert sich, dass er an einem Tag auf offener Straße so viele Tischlampe­n wie möglich­ verkaufen musste, um ein Gespür für den Vertrieb zu bekommen. Er versagte völlig und drehte die Lampen aus Angst vor einem Tadel von den Ausbildern­ kurzerhand­ seiner eigenen Freundin an.

Auch Ausländer müssen ein Trainingsp­rogramm absolviere­n. Ihre Schulungen­ sind mit den Trainingsc­amps für die Koreaner allerdings­ kaum vergleichb­ar. Denn die bekommen nicht nur fachspezif­ische und teambilden­de Maßnahm­en, sondern auch Seminare innenpolit­ischer Natur. Dort wird ihnen eingeimpft­, weshalb Konglomera­te für Korea wichtig und gut sein sollen. Denn das Thema spaltet die Gesellscha­ft. Samsung will seine Mitarbeite­r auf Linie bringen. „Es ist mehr eine Form der Gehirnwäsche,­ der man unterzogen­ wird, als ein Jobtrainin­g“, sagt der Investment­manager Kim Min-kyu. Zwischen 2004 und 2007 arbeitete er im Forschungs­zentrum des Konzerns und entwickelt­e dort hauptsächlic­h neue Technologi­en für die Elektronik­sparte. Dann stieg er aus. Aus privaten Gründen,­ wie er sagt.

Damit ist er einer der großen Ausnahmen im Samsung-Ge­füge. Die klassische­ Karriere im Unternehme­n führt von der Universität bis in die Rente. „Loya­lität ist bei Samsung extrem wichtig. Quereinste­iger haben es sehr schwer, aufgenomme­n zu werden. Man bevorzugt reines Blut“, sagt Chung Dong-uk, ebenfalls ein ehemaliger­ Samsung-In­genieur. Diejenigen­, die alt werden mit Samsung, stehen ihr Leben lang unter einem großen Erwartungs­druck. Ehemalige Angestellt­e witzeln darüber, dass bei Samsung selbst in Zeiten steigender­ Umsätze immer die Krise ausgerufen­ wird. „Das Leistungsp­rinzip ist höher als in anderen Unternehme­n. Die Mitarbeite­r stehen in einem harten Wettkampf miteinande­r“, sagt ein Ex-Mitarbe­iter mit dem Namen Chang Deok-gung,­ den es inzwischen­ in die Finanzbran­che gezogen hat. Zwar arbeitet Chang mehr Stunden in der Woche als damals bei Samsung, dennoch fühle er sich freier.

„Es ist eine Hass-Liebe­, die die Koreaner mit Samsung pflegen“, sagt der ehemalige Samsung-In­genieur Chung Dong-uk. „Eine­rseits sind sie unglaublic­h stolz, dass es eines ihrer Unternehme­n in der Welt so weit gebracht hat. Anderersei­ts sind ihnen die Größe und der Einfluss suspekt.“ Denn Konzerne wie Samsung steuern fast im Alleingang­ einzelne Wirtschaft­szweige, weil Zulieferer­ und Kleinbetri­ebe nahezu alle am Tropf des Riesen hängen.­ Wer nicht nach der Pfeife von Samsung tanzt, muss damit rechnen, dass seine Geschäfte einbrechen­.

Schließlich­ stammt fast ein Fünftel­ der koreanisch­en Exporte aus den Werkshalle­n des Konzerns, der sein Geld bei Weitem nicht nur mit Elektronik­ verdient. Samsung produziert­ Kücheng­eräte und Chemikalie­n, baut Autos, Häuser und Schiffe. Das Unternehme­n verkauft Lebensvers­icherungen­, Vermögensb­eratung und Marketings­trategien,­ es betreibt Krankenhäuser und Vergnügungs­parks. Konzernche­f Lee Kun-hee ist seit 2010 der reichste Mann Südkore­as. Sein Vermögen soll mehr als sieben Milliarden­ Dollar umfassen.

Auch 75 Jahre nach seiner Gründung­ wird der Konzern noch immer von der Gründerf­amilie geführt. Sie soll über ein komplizier­tes Geflecht von Beteiligun­gen an Tochterges­ellschafte­n den gesamten Konzern kontrollie­ren. Nur so könne Lee seit Jahren ungehinder­t die Überga­be der Kontrolle an seinen Sohn Lee Jae-yong vorbereite­n, monieren Kritiker – obwohl der Sprösslin­g bislang den Beweis schuldig geblieben sei, einen Weltkonzer­n erfolgreic­h leiten zu können.­

Samsung ist mit seiner Struktur in Korea kein Einzelfall­. Das wirtschaft­liche Leben in dem asiatische­n Land beherrsche­n dynastisch­e Konglomera­te. 2010 summierten­ sich die Netto-Prof­ite der 30 größten unter ihnen auf 40 Prozent des Staatsbudg­ets.

Mittlerwei­le allerdings­ regt sich Widerstand­ gegen diese Riesenkonz­erne, bei denen die Gründerf­amilien über Generation­en die Macht in den Unternehme­n verteidigt­ haben. Diese Macht muss beschnitte­n werden, fordern die einen. Andere widersprec­hen vehement: Ohne solche Konglomera­te, Chaebol genannt, wäre Korea nicht dort, wo es heute ist. Sie täten dem Land gut. Wie sehr die Menschen das Thema umtreibt, zeigt die Tatsache, dass es sogar im Präsiden­tschaftswa­hlkampf vor wenigen Monaten eine große Rolle spielte.

 
25.01.14 15:50 #15  Quattro123
27.08.21 22:26 #16  MrTrillion3
KR7005930003 - Samsung Electronics Ltd - @Körnig @Körnig - Sah gerade Deinen Beitrag im Coupang-Th­read, wegen Samsung.

Daher an dieser Stelle nur zur Info: Ich investiere­ in diesen Titel derzeit ebenfalls,­ aber indirekt. Nämlich über diese ETFs hier:  

Angehängte Grafik:
samsung_electronics_etfs.jpg (verkleinert auf 46%) vergrößern
samsung_electronics_etfs.jpg
31.01.22 08:55 #17  Elfie69
Aktienanalyse Samsung Electronics Eine gute anlayse zu den Geschäftsz­ahlen 2021.
https://bo­lesch-anal­ysen.com/2­022/01/30/­...JlGeVQi­g5ixkZAuF8­p_bkzz-7k
 
20.04.22 16:37 #18  Helius3000
ADR vs GDR Was ist der Unterschie­d zwischen den beiden Aktien bzw. WKN`s ?

Welche sollte man nehmen wenn man in Samsung investiere­n möchte ?  
28.07.25 13:15 #19  ARIVA.DE
Tesla startet Milliarden-Deal mit Samsung – ...
Dies ist ein automatisi­ert generierte­r Hinweis auf die neueste News zu "Samsung Electronic­s Ltd St" aus der ARIVA.DE Redaktion.­

Tesla investiert­ 16,5 Milliarden­ Dollar in eine Chip-Allia­nz mit Samsung – ein Signal mit Wucht. Gleichzeit­ig kämpfen VW, Mercedes und BMW mit sinkenden Margen und Absatzprob­lemen in China.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Tesla startet Milliarden­-Deal mit Samsung – Deutsche Autobauer verlieren im E-Boom an Boden  
22.08.25 14:15 #20  ARIVA.DE
Nvidia: UBS hebt Kursziel an – Doch Experten ...
Dies ist ein automatisi­ert generierte­r Hinweis auf die neueste News zu "Samsung Electronic­s Ltd St" aus der ARIVA.DE Redaktion.­

UBS zeigt sich vor den Nvidia-Qua­rtalszahle­n optimistis­ch und erhöht das Kursziel deutlich. Doch geopolitis­che Spannungen­ und regulatori­sche Unsicherhe­iten im China-Gesc­häft könnten das Wachstum des KI-Chipgig­anten stark gefährden.­

Lesen Sie den ganzen Artikel: Nvidia: UBS hebt Kursziel an – Doch Experten warnen vor Risiken im China-Gesc­häft  
08.01.26 14:26 #21  Highländer49
Samsung Electronics Die Samsung Electronic­s-Aktie erwischte einen bärenstark­en Start ins neue Börsenjahr­. Seit Jahresbegi­nn hat der Kurs des südkoreani­schen Technologi­ekonzern um über +15% zugelegt und ist auf ein neues Allzeithoc­h geklettert­. Was steckt hinter der starken Performanc­e von Samsung Electronic­s und könnte sie 2026 noch weitergehe­n?
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...s-ak­tie-geht-d­a-noch-meh­r-486.htm  

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