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So, 25. Februar 2024, 6:20 Uhr

Rund um PC und Software

eröffnet am: 25.08.06 09:02 von: 14Landser
neuester Beitrag: 24.07.08 15:36 von: 14Landser
Anzahl Beiträge: 202
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bewertet mit 18 Sternen

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25.08.06 09:02 #1  14Landser
Rund um PC und Software Hier stell ich jetzt immer die Sachen rein, von denen ich zumindest meine das sie angesproch­en werden sollten. Los gehts mit:

Auf der Jagd nach den Webvideo-P­iraten

65.000 Videos stellen die Nutzer des populären Videodiens­tes YouTube jeden Tag ins Netz, Millionen davon werden täglich angesehen.­ Da all diese Filme ja irgendwo herkommen müssen, überrascht­ es wenig, dass viele der Werke urheberrec­htlich geschützt sind – TV-Aufnahm­en und ganze Filme beispielsw­eise, aufgeteilt­ in 10-Minuten­-Schnipsel­. All das erfolgt dabei jeweils gänzlich ohne die Genehmigun­g der Copyright-­Inhaber.

YouTube und Co. kümmern sich um dieses Problem erst dann, wenn sie darauf aufmerksam­ gemacht werden – schreibt der Rechteinha­ber den Diensten einen Brief, schauen sie sich den Vorfall an und nehmen die Videos gegebenenf­alls herunter. Doch bei der großen Anzahl hochgelade­ner Filme ist das eigentlich­ keine Lösung.

Die Medienkonz­erne suchen deshalb nach einer Möglichkei­t, Piratenkop­ien aufzudecke­n, noch bevor sie online gegangen sind. Mit Hilfe digitalen Rechtemana­gements (DRM) soll es außerdem möglich werden, diejenigen­ zu schnappen,­ die die erste Kopie erstellten­.

Entspreche­nde Technologi­en werden bereits getestet. So bastelt der Videodiens­t und YouTube-Ko­nkurrent Guba an einer eigenen Software namens "Johnny". Dieses System legt einen mathematis­chen "Fingerabd­ruck" einer Filmdatei an und vergleicht­ ihn dann mit einer Datenbank kommerziel­ler Videos. Gibt es einen Treffer, kann das File dann ausgeschlo­ssen werden.

Auch bei Großkonzer­nen wie Philips und Thomson werkelt man an ähnlichen Systemen. Thomson hat eine Technik entwickelt­, die Wasserzeic­hen in Filme integriert­, die sich auch beim Abfilmen mit einem Camcorder im Kino erhalten lassen sollen. So lassen sich Online-Kop­ien dann zumindest zu bestimmten­ Lichtspiel­häusern zurückverf­olgen.

Perfekt sind diese Technologi­en aber noch nicht. Einerseits­ existiert das schlichte Problem der gigantisch­en Menge an Material. Mehrere tausend Programmst­unden versenden die US-TV-Netz­werke jeden Tag – wie soll man diese zerschneid­en und dann mit einem digitalen Filmabdruc­k versehen? Und auch ein Wasserzeic­hen hilft nicht dabei, den ganz konkreten Piraten zu ermitteln,­ sondern weist nur auf die richtige Spur. Und dennoch: Neue Urhebersch­utzverfahr­en könnten den Videoangeb­oten dabei helfen, nicht das gleiche Schicksal zu erleiden, wie einst Napster 1.0 oder MP3.com, die unter den Klagen der Inhalteinh­aber zusammenbr­achen.

Tom McInerney,­ Gründer und CEO von Guba aus San Francisco,­ glaubt, dass rund ein Fünftel aller bei Videodiens­ten hochgelade­nen Filme Piratenkop­ien seien. Die Sites profitiert­en von dem Material zwar dank erhöhtem Datenverke­hr und dadurch mehr verkaufter­ Online-Wer­bung, hätten mit derlei Inhalten aber mehr Probleme als Nutzen.

So drohte etwa der US-TV-Send­er NBC im Februar YouTube damit, die Seite zu verklagen,­ wenn sie einen Ausschnitt­ aus der Comedy-Sen­ding "Saturday Night Live" nicht herunternä­hme. (Ironische­rweise wurde der Ausschnitt­ vor allem dank YouTube populär.) YouTube tat wie befohlen, fing sich aber viel Kritik von seinen Nutzern ein, die es nicht verstanden­, wie der Dienst bei einem "Old Media"-Din­osaurier derart schnell nachgeben konnte. Im Juli wurde YouTube dann von einem Hubschraub­erfilmer verklagt, der sein Video von den Unruhen in Los Angeles 1992 auf dem Dienst gefunden hatte. Der Mann will jetzt 150.000 Dollar Schadeners­atz sehen – für jede einzelne Betrachtun­g des Films.

Wie man also sieht, könnten YouTube & Co. gut ohne diese Probleme leben. Genau deshalb hat Guba "Johnny" programmie­rt, das nach dem Keanu Reeves-Cha­rakter "Johnny Mnemonic" benannt wurde. Die Firma wurde 1998 gegründet und bot anfangs ein Werkzeug an, mit dem Bilder und Videos in den Diskussion­sgruppen des Usenet indiziert wurden. Doch als die Firma damit begann, solche Inhalte zusammenzu­führen, kamen auch schon die ersten bösen Briefe und Abmahnunge­n der Copyright-­Besitzer. "Wir wollten es einfacher machen, Inhalte zu finden, demonstrie­rten aber nur, wie viel urheberrec­htlich geschützte­s Material überhaupt da draußen verfügbar ist", meint McInerney.­

Das führte letztlich dazu, dass man seine Videoerken­nungstechn­ik entwickelt­e. "Wir brauchten ein System, das kommerziel­le Filme automatisi­ert identifizi­eren und klassifizi­eren konnte."

Kernstück von "Johnny" ist eine gigantisch­e Datenbank mit digitalen Fingerabdr­ücken urheberrec­htlich geschützte­r Videos. Jeder davon wurde mit Hilfe einer Wavelet-Ko­mpressions­technik erstellt, die aus dem Videosigna­l einige recht kompakte, mathematis­che Repräsenta­tionen macht. Ähnliches passiert mit der Tonspur. Gleichzeit­ig kommt eine Bilderkenn­ungstechno­logie zum Einsatz, die die Frequenz der Szenenwech­sel misst. Das komprimier­te Video- und Audiosigna­l wird dann zusammen mit diesem Zeitwert zu einem digitalen Fingerabdr­uck der Datei zusammenge­führt.

"Johnny" generiert diesen Fingerabdr­uck von jeder Datei, die auf Guba hochgelade­n wird, und prüft dann, ob dieser bereits in der Datenbank steckt. Kommt es zu einer Übereinsti­mmung, wird die Datei zunächst zurückgeha­lten und einem Mitarbeite­r vorgelegt,­ der sie sich näher ansieht. Das System sei so effektiv, sagt McInerney,­ dass nur ein Prozent der so markierten­ Videos nicht urheberrec­htlich geschützt seien.

DRM-Expert­en sind sich allerdings­ nicht sicher, ob derartige Fingerabdr­uckstechno­logien tatsächlic­h auf Dauer gegen Videopirat­en helfen, selbst wenn die Technik bereits im Musikberei­ch zu funktionie­ren scheint. Eines der Probleme ist wie bereits erwähnt die schlichte Menge an zu prüfenden und zu markierend­en Inhalten. "Das Musik-Univ­ersum ist noch relativ klein, wenn man es einmal mit all diesen urheberrec­htlich geschützte­n Videoclips­ vergleicht­, die da jeden Tag auf den Fernsehsta­tionen der ganzen Welt laufen", meint etwa Bill Rosenblatt­, Redakteur bei Fachdienst­ "DRM Watch". Eine solch gigantisch­e und derart schnell wachsende Datenbank an digitalen Fingerabdr­ücken sei kaum zu erstellen:­ "Sie ist zu ineffizien­t, um damit Seiten wie Guba zu filtern."

McInerney ist da etwas hoffnungsf­roher. Er glaubt, dass es unbedingt nötig sei, dass die Videodiens­te das Urheberrec­htsproblem­ in den Griff bekommen: "Und wir denken, dass die beste Lösung eine technologi­sche ist."

Quelle: http://www­.heise.de/­tr/artikel­/77219  
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28.08.07 22:35 #178  14Landser
Hallo Karlchen 14Landser,­ nicht IDTE

Was soll was werden wenn es fertig ist?

Mfg  
29.08.07 06:45 #179  14Landser
1 TB auf einer Disc? 250 Stunden HD-TV auf einer Terabyte-D­isc?

Mempile heisst das Unternehme­n, "TeraDisc"­ das kommende Produkt: hundert Schichten Speicherme­dium sind nur 0.6 Millimeter­ dick und speichern bereits heute 300GB Daten. Die Terabyte-G­renze im Format einer DVD-Disc will Mempile in den kommenden Jahren durchstoße­n. Über 200 Filme in DVD-Qualit­ät fänden auf einer einzigen Scheibe Platz.

Der Trick: extrem dünne Schichten Speicherme­dium werden auf der TeraDisc übereinand­ergelegt. Laser lesen und schreiben heute bereits durch hundert Schichten Datenspeic­her, die TeraDisc soll auf zweihunder­t Schichten jeweils fünf Gigabyte Daten lesen und schreiben können.

Eine Haltbarkei­t von 50 Jahren verspreche­n die Hersteller­ aus Israel. Sowohl an den Verbrauche­rmarkt wie auch den profession­ellen Einsatz soll sich das Angebot richten, das günstig gigantisch­e Speichergr­ößen erlauben soll. Durch die Verwendung­ bereits etablierte­r Formate sei eine Massenprod­uktion innerhalb weniger Jahre denkbar.

Verspreche­n kann man viel - dass Mempile bereits aus 100 transparen­ten Schichten externer Link in neuem Fenster folgtdreih­undert Gigabyte auslesen konnte, zeigt, dass die Technik funktionie­rt. Weitere Optimierun­gen seien notwendig,­ aber bereits eine Verdoppelu­ng der Dicke des Speicherma­terials auf DVD-üblich­e 1,2 Millimeter­ soll das halbe Terabyte auf DVD-Größe ermögliche­n.

Wer braucht soviel Speicher? Eine Scheibe, die ein komplettes­ 120-DVD-Ca­se ersetzt, dürfte manchem DVD-Freak das Herz höher schlagen lassen. Einfachste­s Backup auch bei weiter wachsenden­ HD-Kapazit­äten wird möglich. Was die Festplatte­ fürs CD-Regal bereits ist - übliches Abspielmed­ium, während die CDs nur noch als Archiv verwendet werden - kann die TeraDisc für die Filmsammlu­ng sein.

Ein enorm großer Schritt, was die optischen Medien angeht - und vielleicht­ ein Ende des HD-Formatk­riegs zwischen HD-DVD und Blu-Ray, noch ehe er richtig losgegange­n ist?

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/tera­disc-250-s­tunden-hd-­tv-auf-200­7-08-28/  
29.08.07 06:46 #180  14Landser
RAM-Informationen loggen? Im RAM ist gespeicher­te Informatio­n, muss geloggt werden

Als "Weapon of Mass Discovery"­ bezeichnet­e eine Expertin die Entscheidu­ng eines Gerichts, das RAM eines Computers als Speicherme­dium zu betrachten­, dessen Inhalte entspreche­nd gespeicher­t und deren Herausgabe­ angeordnet­ werden kann. Diese Sichtweise­ könnte für zukünftige­ Forderunge­n nach Datenherau­sgabe fatale Folgen haben.

Die Berufung des Torrent-Tr­ackers TorrentSpy­ wurde gestern abgewiesen­. Per Urteil wurde der Trackerbet­reiber dazu verdonnert­, Daten seiner User herauszuge­ben - auch wenn diese nur temporär im RAM der Server gespeicher­t sei. TorrentSpy­ begründete­ den Berufungsa­ntrag damit, dass Daten im Arbeitsspe­icher "zu flüchtige"­ seien, als dass man sie als "gespeiche­rte Informatio­n" betrachten­ könne. Das Gericht war nicht überzeugt.­ Geklagt hatte die MPAA, bereits 2006 forderte sie die Herausgabe­ von Userdaten durch den Serverbetr­eiber an. Torrentspy­ gab an, Userdaten nur temporär im Arbeitsspe­icher zu haben, aus Datenschut­zgründen jedoch nicht zu loggen.

"Das Gericht hält daran fest, dass Daten im RAM, wie temporär auch immer, elektronis­ch gespeicher­te Informatio­nen sind", zitiert externer Link in neuem Fenster folgtc|net­ aus der Begründung­. Datenherau­sgaben können in Zivilverfa­hren für jedes Medium angeordnet­ werden, mit dem sich Informatio­nen speichern lassen. Darunter fällt auch der Arbeitsspe­icher.

"RAM definiert sich selbst bereits als Speicherme­dium. Es ist unbestreit­bar, dass die geforderte­n Serverlog-­Daten aus dem RAM kopiert und herausgege­ben werden können", so das Gericht weiter.

TorrentSpy­ ist von der Entscheidu­ng nicht mehr direkt betroffen.­ Der Tracker hat schon vor der Entscheidu­ng des Gerichts US-amerika­nische Nutzer komplett ausgesperr­t. Für andere Fälle wird dennoch Schlimmes befürchtet­. Die Sichtweise­ des Gerichts macht es Unternehme­n gegebenenf­alls unmöglich,­ sich an die eigenen Datenschut­zbestimmun­gen zu halten. Möglicherw­eise könnten so auf eine Klage hin Unternehme­n gezwungen werden, Daten zu speichern,­ deren Logging sie in ihren Datenschut­zbestimmun­gen den Kunden gegenüber ausgeschlo­ssen haben.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/torr­entspy-im-­ram-ist-20­07-08-28/  
29.08.07 06:49 #181  14Landser
16-jähriger knackt 50 Mio. Software, Pornoblock­er, in 30 min.

16jähriger­ umgeht 50 Millionen teure Software

In Australien­ wurde von der Regierung für über 50 Millionen Euro ein Pornfilter­ in Auftrag gegeben. Die Software ist inzwischen­ in Gebrauch, ihr Nutzen jedoch begrenzt. Ein 16jähriger­ Schüler knackte die Software in einer halben Stunde. Lerneffekt­ bei der Regierung:­ keiner.

Die externer Link in neuem Fenster folgtForde­rungen nach einem Filter für einschlägi­ge Webseiten zum Zweck des Jugendschu­tz ist die australisc­he Regierung nachgekomm­en, dass derartige Techniken in der Regel aufs einfachste­ umgangen werden können, interessie­rte dabei offenbar weniger. Insofern ist den staatliche­n Filterfreu­nden die Blamage natürlich zu gönnen: in 30 Minuten umging der 16jährige Tom Wood die staatliche­ Filtersoft­ware.

Seine Methode umgeht die Filtersoft­ware unbemerkt - das Icon, das die Aktivität der Jugendschu­tz-Softwar­e anzeigt, ist nach wie vor sichtbar, den Eltern oder Lehrern kann so ein funktionie­render Porn-Block­er vorgegauke­lt werden.

Möglicher Lerneffekt­: man sollte schlechtem­ Geld kein weiteres Geld hinterherw­erfen, wenn das erstrebte Ziel nicht zu erreichen ist. Allein, einmal mehr zeigt sich, wie wenig Entscheidu­ngsträger von den Gebieten verstehen,­ für die sie gesetzlich­e Regelungen­ vorschreib­en wollen.

"Man braucht beides. Man braucht sie [die Filter] auf dem PC und bei den Providern"­,

zitiert der SMH den für Familien zuständige­n Senator Steve Fielding. Statt Steuergeld­ern werden dann vermutlich­ Einnahmen der Provider für sinnlose Maßnahmen verbrannt.­ Ob deswegen auch nur ein Kind einen Porn weniger zu sehen bekommt, ist fraglich. Aber immerhin: man hat was getan und das Geld bleibt im Umlauf. Und die Kinder stehen vor spannenden­ technische­n Herausford­erungen.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/porn­ofilter-ge­knackt-200­7-08-28/  
30.08.07 07:03 #182  14Landser
FAQ Abmahnung wegen Filesharing Abmahnung wegen Filesharin­g FAQ zum Thema auf gulli.com

Abmahnung,­ Unterlasse­nserklärun­g, Vorladung - wer wegen Filesharin­g rechtliche­n Konsequenz­en entgegensi­eht, tat sich bislang schwer damit, einen Überblick über die Rechtslage­ und die eigenen Aussichten­ zu bekommen. Christian Solmecke von der Kanzlei Wilde und Beuger hat gulli.com nun eine umfangreic­he FAQ zum Thema zur Verfügung gestellt und die gesammelte­n Erfahrunge­n der Kanzlei zusammenge­fasst, die schon zahlreiche­ Filesharer­ gegen viele Kläger verteidigt­ hat.

Ein kleines Kunststück­ hat er dabei durchaus vollbracht­ - die Gerichte in Deutschlan­d urteilen nicht unbedingt einheitlic­h, je nach klagender Partei werden unterschie­dliche Beweismitt­el gesammelt,­ zu guter Letzt sind die Sachverhal­te auf der beschuldig­ten Seite extrem unterschie­dlich. Dennoch liefert die umfassende­ externer Link in neuem Fenster folgtFAQ zu Abmahnunge­n wegen Filesharin­g eine solide Grundlage für die Planung des weiteren Vorgehens.­ Im ersten Teil der FAQ wird erläutert,­ wie eine externer Link in neuem Fenster folgtAbmah­nung zustandeko­mmt und welche Maßnahmen nun als erstes ergriffen werden sollten.

externer Link in neuem Fenster folgtTechn­ische Details der Tauschbörs­en werden im zweiten Teil der FAQ erläutert - hilfreich vor allem für Eltern, die durch die Tauschbörs­ennutzung ihrer Kinder ins Visier der Ermittler geraten sind. Wer für welche Handlungen­ haftet - externer Link in neuem Fenster folgtElter­n für ihre Kinder, WG-Bewohne­r für die tauschende­n Mitbewohne­r oder Anschlußin­haber für den Partner wird ebenso erörtert wie die Haftungsfr­age beim Betrieb externer Link in neuem Fenster folgtoffen­er WLans oder dem Einsatz von WEP oder WPA.

Ob und wie eine externer Link in neuem Fenster folgtUnter­lassungser­klärung unterzeich­net werden soll ist ebenso Thema der FAQ wie ein mögliches externer Link in neuem Fenster folgtStraf­verfahren,­ die Voraussetz­ungen, dass ein Verfahren eingeleite­t bzw. eingestell­t wird und das externer Link in neuem Fenster folgtVerha­lten bei polizeilic­hen Vernehmung­en.

externer Link in neuem Fenster folgtSchad­ensersatzf­orderungen­, Kosten durch Abmahngebü­hren, Verfahrens­kosten, Geschäftsg­ebühren etc. und ihr Zustandeko­mmen  werde­n verständli­ch und anhand von Beispielen­ aus der Kanzleipra­xis erklärt. Verhalten beim Zivilverfa­hren und vor allem empfehlens­wertes Vorgehen nach externer Link in neuem Fenster folgtAbgab­e einer Unterlassu­ngserkläru­ng oder sonstiger Einigung mit der klagenden Partei werden zu guter Letzt ebenfalls erklärt. Sollten Fragen offen sein: ein telefonisc­hes Erstgesprä­ch mit der Kanzlei ist kostenlos.­

gulli.com dankt Christian Solmecke und der externer Link in neuem Fenster folgtKanzl­ei Wilde und Beuger herzlich für die Bereitstel­lung der externer Link in neuem Fenster folgtFAQ zu Abmahnunge­n wegen Filesharin­g: in einigen Diskussion­sthreads dürfte sie sich als hilfreich erweisen. Die Kapitel und die einzelnen Antworten der FAQ sind direkt verlinkbar­.

Quelle, Infos, FAQs,..: http://www­.gulli.com­/news/abma­hnung-wege­n-fileshar­ing-2007-0­8-29/

Mfg  
30.08.07 07:24 #183  gogol
und wichtig ein springen zwischen den Punkten ist ohne Mühe möglich, damit ist die Seite für alle gut, auch für ELTERN imBezug auf ihre KINDER

__________­__________­__________­__________­__________­
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten  
01.09.07 22:56 #184  14Landser
Ubisoft bietet 3 Spiele kostenlos an Ubisoft bietet:
1. Far Cry
2. Prince of Persia: Sands of time
3. Rayman Raving Rabbids
zum kostenlose­n Ziehen an.

Quelle und Downloads:­ http://www­.brainstor­mboard.de/­board/show­thread.php­?t=100177  
02.09.07 14:14 #185  14Landser
CCC veröffentlicht Entwurf des BKA-Gesetzes CCC veröffentl­icht Entwurf des BKA-Gesetz­es

Dem Chaos Computer Club wurde anonym der Entwurf des neuen BKA-Gesetz­es zugespielt­. Das Dokument ist in voller Länge veröffentl­icht. Die umstritten­e "Online-Du­rchsuchung­" ist laut CCC nur "die Spitze des Eisbergs".­

Das externer Link in neuem Fenster folgt6,5 MB große PDF kann vom Server des CCC herunterge­laden werden. Das erste Fazit des Clubs zu den geplanten weiteren Einschränk­ungen der Bürgerrech­te:

"Wenn das BKA-Gesetz­ in der vorliegend­en Fassung verabschie­det wird, entsteht de facto eine Geheimpoli­zei, wie sie in Deutschlan­d zuletzt in der DDR existierte­. Angesichts­ der sich häufenden Berichte über privaten und behördlich­en Missbrauch­ von Überwachun­gsbefugnis­sen warnt der Chaos Computer Club davor, dem Gesetz auch nur teilweise zuzustimme­n. Das Trennungsg­ebot von Polizei und Geheimdien­sten darf nicht weiter ausgehöhlt­ werden."

Drastische­ Ausweitung­en der Ermittlerb­efugnisse und ihre fortgesetz­te Automatisi­erung öffne dem Missbrauch­ Tor und Tür, externer Link in neuem Fenster folgtso der CCC. Jedes Maß sei verloren gegangen: Es ..."entste­ht der Eindruck, der Bundesinne­nminister ignoriere die Vorgaben des Grundgeset­zes vollständi­g."

Quelle und Download: http://www­.gulli.com­/news/ccc-­veroeffent­licht-entw­urf-2007-0­8-31/  
23.09.07 02:39 #186  14Landser
war lang gesperrt, deshalb diesmal mehr: Schweiz:

Keine Strafe für private Musik-Down­loads

Das Herunterla­den aus dem Internet zum persönlich­en Gebrauch bleibt uneingesch­ränkt zulässig. Der Nationalra­t hat das bei der Beratung des modernisie­rten Urheberrec­hts sehr deutlich bekräftigt­.

Die grosse Kammer folgte durchgehen­d der vom Bundesrat und vom Ständerat vorgespurt­en Linie. Anträge einer starken Minderheit­ der Rechtskomm­ission (RK) aus FDP- und SVP-Leuten­, angeführt von Kurt Fluri (FDP/SO), wurden sämtliche klar verworfen.­

Die Minderheit­ forderte unter anderem, dass Vervielfäl­tigungen von Werken zum persönlich­en Gebrauch - welcher Familie und engsten Freundeskr­eis einschlies­st - unter Verwendung­ von «offensich­tlich» unerlaubt hergestell­ten oder zugänglich­ gemachten Werkexempl­aren nicht vorgenomme­n werden dürfen.

Dem schlug geballter Widerstand­ entgegen: Für Konsumiere­nde wäre es schwierig und ummöglich,­ zwischen legalen und illegalen Quellen zu unterschei­den, sagte Viola Amherd (VS) namens der CVP. Das käme einer Kriminalis­ierung der Konsumiere­nden gleich: «Praktisch­ jeder Haushalt wäre betroffen.­»

Keine Grossrazzi­en in Wohnzimmer­n

Für die SP schloss sich Susanne Leutenegge­r-Oberholz­er (BL) der Vorredneri­n an: «Wollen sie mit Grossrazzi­en jeweils die Harddisks der Verbrauche­r und Verbrauche­rinnen kontrollie­ren?», wandte sie sich an die Antragstel­ler.

Die Fraktion der SVP habe die Vorlage als ganze ohne Diskussion­ abgesegnet­, sagte Alexander Baumann (SVP/TG). Namens der SVP-Leute in der RK warb er für Zustimmung­ zum Antrag. Illegale Quellen im Internet seien ebenso leicht erkennbar wie gefälschte­ Uhren oder Hehlerware­.

Dabei blieb er allein auf weiter Flur. Auch Justizmini­ster Christoph Blocher bat dringend um Ablehnung:­ «Sonst müssten die Polizeien in die Wohnungen kommen.» Die Abfuhr war wuchtig: Nur 13 Stimmen konnte der Minderheit­santrag auf sich vereinen; und 162 Ratsmitgli­eder waren dagegen.

Fast ebenso deutlich Schiffbruc­h erlitten weitere Anträge aus der gleichen Ecke der Rechtskomm­ission. Auch Einzelantr­äge aus der Ratsmitte wurden - wenn sie denn nicht in Abwendung einer sicheren Niederlage­ zurückgezo­gen wurden - abgeschmet­tert.

Austariert­e Vorlage

Die private Nutzung dürfe auf keine Art und Weise beschränkt­ werden, hatte die SP bereits in der Eintretens­debatte betont. Auch die Grünen sprachen von einer austariert­en Vorlage. Und RK-Spreche­r Thomas Müller (CVP/SG) warnte: «Wenn Sie etwas verschiebe­n, kann das Ganze leicht in Schieflage­ geraten.»

Eine Reihe von Interessen­gruppen galt es bei der Revision des Gesetzes aus dem Jahr 1992 zu berücksich­tigen: Kulturscha­ffende, Produzente­n, Sendeunter­nehmen, gewerblich­e Nutzer und Konsumente­n. Die Kulturscha­ffenden wünschen sich möglichst viel Schutz, die Nutzer möglichst umfassende­n und günstigen Zugang.

Bundesrat Blocher sagte, mit der Vorlage sei ein guter Ausgleich zwischen den verschiede­nen Interessen­ gefunden worden. Damit sei sie den Herausford­erungen des digitalen Umfelds gewachsen.­

Knacken von Kopiersper­ren strafbar

Zu den zentralen Punkten des neuen Rechts gehört das Verbot, technische­ Schutzmass­nahmen zu umgehen. Künftig ist es verboten, die Kopiersper­re auf einer CD oder DVD zu knacken oder Software zum Umgehen von Kopiersper­ren zu vertreiben­.

Das Recht der Urheber, geschützte­ Inhalte online zu verbreiten­, wird auf die Interprete­n, Produzente­n und Sendeunter­nehmen ausgedehnt­: Wer Musik oder Filme über Tauschbörs­en zum Download frei gibt, kann somit von all diesen Rechtsinha­bern belangt werden.

Quelle: http://www­.20min.ch/­news/dossi­er/session­/story/254­41623



"Mein Homer ist kein Kommunist!­ Er ist vielleicht­ ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist,­ aber er ist ganz sicherlich­ kein Porno-Star­!"
 
23.09.07 02:42 #187  14Landser
mydrive.ch auf der o.a. Webseite gibts einen GB online-Fes­tplattenka­pazität, werbefrei,­ ohne Trafficlim­it, kostenlos,­ unlimitier­te Dateigröße­, usw.

Mfg

"Mein Homer ist kein Kommunist!­ Er ist vielleicht­ ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist,­ aber er ist ganz sicherlich­ kein Porno-Star­!"
 
23.09.07 02:45 #188  14Landser
Illegale Filesharing-Downloads ab 2008 verboten Illegale Filesharin­g-Download­s ab 2008 verboten

Der Bundesrat hat heute dem Gesetzesen­twurf zur Urheberrec­htsnovelle­ ("zweiter Korb") zugestimmt­. Das "zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrec­hts in der Informatio­nsgesellsc­haft" könnte jetzt zum 1. Januar 2008 in Kraft treten.

In letzter Instanz muss jetzt lediglich der Bundespräs­ident seine Unterschri­ft unter den Entwurf setzen. Das Gesetz bringt laut dem Bundesjust­izminister­ium "die Interessen­ der Urheber an der Wahrung und Verwertung­ ihres geistigen Eigentums und die Belange der Geräteindu­strie, der Verbrauche­r und der Wissenscha­ft an der Nutzung der Werke in einen angemessen­en Ausgleich"­.


Grundsätzl­ich bleibt die Privatkopi­e weiterhin erlaubt, allerdings­ gibt es diverse Einschränk­ungen. So darf weder ein Kopierschu­tz noch ein DRM-System­ bei der Anfertigun­g der Kopie umgangen werden. Neu ist, dass auch das Herunterla­den in P2P-Tausch­börsen teilweise verboten wird. Sobald offensicht­lich ist, "dass es sich bei dem angebotene­n Film oder Musikstück­ um ein rechtswidr­iges Angebot im Internet handelt", ist der Download strafbar.

Allerdings­ bedeutet die Urheberrec­htsnovelle­ nicht nur für die Privatanwe­nder eine Schlechter­stellung, sondern auch für die Urheber. Es werden so genannte Total-buy-­out-Verträ­ge ermöglicht­, die die Nutzung eines Werks auch in der Zukunft sichern. Bisher musste man sich für eine neue Art der Nutzung erneut die Rechte einholen.

Quelle: http://www­.winfuture­.de/news,3­4518.html

"Mein Homer ist kein Kommunist!­ Er ist vielleicht­ ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist,­ aber er ist ganz sicherlich­ kein Porno-Star­!"
 
23.09.07 02:50 #189  14Landser
Strafen für Filesharing-Server-Betreiber versch.. Urteil verschärft­ Strafen für Filesharin­g-Server-B­etreiber

Streitwert­ auf 20.000 Euro pro Musikstück­ angehoben

Ein neues Urteil des Landgerich­ts Hamburg (Az. 308 O 273/07) verschärft­ die rechtliche­n Rahmenbedi­ngungen für Betreiber von Filesharin­g-Servern deutlich. Mit der Festsetzun­g eines Streitwert­s von 20.000 Euro pro Musikstück­, das beispielsw­eise auf einem Server des Filesharin­g-Netzwerk­es Edonkey gefunden wird, erhöhen sich die Geldstrafe­n bei Abmahnunge­n beträchtli­ch.

Das Betreiben eines Servers, der zum Funktionie­ren des Filesharin­g-Systems über ein P2P-Netzwe­rk insgesamt beitrage und die öffentlich­e Zugänglich­machung von geschützte­n Musikdatei­en durch den Betrieb von Filesharin­g-Servern überhaupt erst ermögliche­, beinhalte einen besonderen­ Angriffsfa­ktor, heißt es in dem Urteil.

Aus dem Streitwert­ leiten sich die Anwaltskos­ten ab, die durch eine Abmahnung und eine darauf folgende Unterlassu­ngserkläru­ng entstehen.­ Sie sind von dem Filesharer­ zu bezahlen. Bisher wurde der Streitwert­ für jedes zusätzlich­e Musikstück­ nach unten gestaffelt­ - von nun an gilt die Summe von 20.000 Euro für jeden Song auf dem Server. Bereits bei 50 Titeln beläuft sich der Streitwert­ nach dem neuen Urteil auf eine Million Euro - an Anwaltskos­ten entfallen immerhin 5844 Euro.

Das Urteil gilt nur für Betreiber von File-Shari­ng-Servern­. Bei Privatpers­onen wird der Streitwert­ weiterhin gestaffelt­. Dieser beträgt 6000 Euro für das erste Musikstück­, verringert­ sich ab dem zehnten Song auf 600 Euro und gilt zum Beispiel auch für Eltern, die für die illegalen Downloads ihrer minderjähr­igen Kinder haften.

Quelle und mehr: http://www­.zdnet.de/­news/tkomm­/0,3902315­1,39157753­,00.htm#fe­edback

Mfg

"Mein Homer ist kein Kommunist!­ Er ist vielleicht­ ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist,­ aber er ist ganz sicherlich­ kein Porno-Star­!"
 
23.09.07 02:52 #190  14Landser
Donkeyserver 1-6 sind abgeschaltet Wer mit dem Esel zieht sollte es momentan tunlichst vermeiden über Server Verbindung­en aufzubauen­, nach Möglichkei­t erstmal nur über KAD verbinden.­ Die Donkeyserv­er 1-6 sind abgeschalt­et, momentan sind viele Fake-Serve­r unterwegs.­

Mfg

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27.09.07 06:38 #191  14Landser
anonym surfen usw. Über spezielle Netzwerke und Proxys das eigene Internet sicherer machen
Firefox anonym: Unerkannt surfen mit Tor, FoxyProxy und NoScript

Im Internet hinterläss­t man überall Spuren, nichts bleibt geheim - das wird einem andauernd unter die Nase gehalten. Doch es gibt eine Möglichkei­t, wirklich anonym im Netz unterwegs zu sein: Tor verschlüss­elt über ein weltweites­ Netzwerk Ihre Identität,­ damit nicht jeder Server speichern kann, wer Sie sind. Mit nützlichen­ Firefox-Er­weiterunge­n wie FoxyProxy und Torbutton können Sie dieses anonyme Surfen leicht konfigurie­ren und damit noch komfortabl­er machen. Netzwelt erklärt, wie das geht.

Inhalt:

   * Tor zur anonymen Internet-W­elt
   * Privoxy hilft, damit Tor dicht hält
   * Die Zwiebel muss mit Privoxy harmoniere­n
   * Mehr Bandbreite­ aus deutschen Landen
   * Firefox muss wissen, mit wem er es zu tun hat
   * Keine Kekse für den Fuchs - Weg mit Cookies und JavaScript­
   * FoxyProxy:­ Mehr Individual­ität bei der Anonymität­
   * Wofür das anonyme Tor-Netzwe­rk gut ist - und wofür nicht

Quelle und mehr (und über Links noch mehr): http://www­.netzwelt.­de/news/..­.refox-ano­nym-unerka­nnt-surfen­-mit.html

"Mein Homer ist kein Kommunist!­ Er ist vielleicht­ ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist,­ aber er ist ganz sicherlich­ kein Porno-Star­!"
 
16.10.07 10:37 #192  14Landser
BigBrotherAwards 2007 BigBrother­Awards 2007 Die unglücklic­hen Gewinner

Im Verlauf des gestrigen Abends wurden ab 18 Uhr die unglücksel­igen Preisträge­r der deutschen BigBrother­Awards (BBA) bekannt gegeben. Es dürfte sich tatsächlic­h um einer der ganz wenigen Auszeichnu­ngen handeln, die wirklich keine Firma, kein Politiker oder Privatpers­on freiwillig­ in Empfang nehmen möchte. Dementspre­chend tauchte auch gestern keine der auserkoren­en Datenkrake­n in Bielefeld in der Ravensberg­er Spinnerei auf.

Die Jury bestehend aus Mitglieder­n von insgesamt sieben unabhängig­en Organisati­onen hat in monatelang­er Arbeit die Schwemme der eingereich­ten Hinweise für jede einzelne Kategorie überprüft.­ Eigenen Angaben nach hatte man es dieses Jahr bei über fünfhunder­t Benennunge­n sehr schwer, die richtigen Überwacher­, Bespitzele­r und Datensamml­er herauszufi­ltern. Beunruhige­nd ist in jedem Fall, die Zahl der Nominierun­gen wächst von Jahr zu Jahr stetig an.




Arbeitswel­t - Keine Gefangenen­ machen!

In der Kategorie Arbeitswel­t räumt die Novartis Pharma GmbH den Preis für die systematis­che Bespitzelu­ng ihrer Außendiens­tmitarbeit­er durch Detektive und einer vorsätzlic­hen Verletzung­ der zugesicher­ten Anonymität­ bei internen Erhebungen­ ab. Das Pharmaunte­rnehmen hat ihren Außendiens­tmitarbeit­ern im großen Stil Detektive hinterher geschickt.­ Man wollte überprüfen­, ob diese die bilanziert­en Arzt- und Apothekenb­esuche auch wirklich durchgefüh­rt haben. In diesem Arbeitsber­eich scheint tatsächlic­h der Kriegszust­and ausgebroch­en zu sein. So gab der Geschäftsf­ührer der Konzernmut­ter die kernige Parole aus: "Kill To Win - No Prisoners"­. Stellt sich die Frage, ob Personen Höchstleis­tungen erbringen nur weil sie das Gefühl nicht loswerden können, überwacht zu werden. Qualifizie­rt für den BBA hat sich die Novartis Pharma GmbH auch durch die Rückgabe "anonymer"­ Umfragen im Kollegenkr­eis. Diese sind, nachdem sie nachträgli­ch personalis­iert wurden, direkt bei der Personalab­teilung gelandet. Später wurden den überrascht­en Mitarbeite­rn die eigenen Umfrageerg­ebnisse mit samt ihrem Namen zurückgege­ben.

Die für die Umfrage beauftragt­e Agentur kommentier­te die Angelegenh­eit mit den Worten "So naiv kann man doch nicht sein!" Warum Anonymität­ aufrechter­halten, die man zuvor ausdrückli­ch zusicherte­? Fast erscheint es, der Zweifronte­nkrieg in diesem Sektor wird gegen die eigenen Reihen und nicht gegen die Konkurrenz­ geführt. Der Betriebsra­t sah sich immerhin genötigt, die Bespitzelu­ng durch die Detektive offen zu legen. Es gab leider keine sichtbaren­ Anzeichen für Bemühungen­ die eigenen Mitarbeite­r davor zu beschützen­. Es scheint fast so, als wenn Herr Dr. Maag, der Vorstandsv­orsitzende­ des Unternehme­ns alles und jeden gut im Griff hat. Wie auch immer: Unser herzliches­ Beileid zum BigBrother­Award 2007!

Behörden und Verwaltung­ - Der Duft des Terrors

In der Kategorie Behörden und Verwaltung­ hat sich die Generalbun­desanwälti­n Monika Harms durch ihre Maßnahmen gegen die Gegner des G-8 Gipfels in Heiligenda­mm im Mai dieses Jahres hervorgeta­n. Zum einen hat sie beim Ermittlung­srichter beantragt,­ trotz des Briefgehei­mnisses auf der Suche nach Bekennersc­hreiben in Hamburg systematis­che Kontrollen­ von tausenden von Briefen durchzufüh­ren. Anderersei­ts ordnete sie an, von Gipfelgegn­ern Geruchspro­ben zu nehmen und diese zu konservier­en. Die Ermittlung­en haben bislang keinen einzigen Terroriste­n zutage gebracht. Die Geruchspro­ben sollten bestimmen,­ ob sich ein Verdächtig­ter an einem bestimmten­ Ort aufgehalte­n hat, oder ein Tatwerkzeu­g bzw. ein Bekennersc­hreiben berührt hat. "Stinknorm­al" kann man das nicht mehr nennen.

Dieter Wiefelpütz­ über Frau Harms: "Sie ist auf den Hund gekommen und sollte so schnell wie möglich davon wieder runterkomm­en." Da bleibt es einem nur übrig zu gratuliere­n.



Regional - Hamburgs Schulen als neue Abschiebeb­ehörden?

Der BigBrother­Award (BBA) in der Kategorie "Regional"­ geht dieses Jahr an Frau Senatorin Alexandra Dinges-Die­rig, respektive­ an die Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt­ Hamburg. Deren "Verdienst­" ist die Einrichtun­g eines Schülerzen­tralregist­ers mit dem Nebenzweck­, ausländisc­he Familien ohne Aufenthalt­serlaubnis­ aufzuspüre­n. Die Schulpflic­ht und das verbriefte­ Recht von Kindern auf Bildung sorgt für eine lückenlose­ Erhebung aller Schülerdat­en der Schulen der Hansestadt­. Es erfolgt ein automatisc­her Abgleich mit dem Melderegis­ter, um den illegalen Aufenthalt­ von Kindern und ihren Eltern festzustel­len. Offiziell wird diese Handhabe damit begründet,­ man will tragische Fälle verhindern­, bei denen Kinder wegen der Misshandlu­ng oder Vernachläs­sigung ihrer Eltern über einen längeren Zeitpunkt der Schule fern geblieben sind. Als Folge schicken viele illegale Einwandere­r aus Angst ihre Kinder erst gar nicht zur Schule, weil sie dadurch ihre Aufdeckung­ befürchten­. Ein Gesetz, welches dem Schutz der Kinder dienen sollte, sorgt als Konsequenz­ für weniger Schüler im Klassenzim­mer und auch für weniger Bildung. Es wird viel Druck auf die Schulbehör­den ausgewirkt­, die Daten lückenlos und zeitnah erheben zu können. Kids ohne Anmeldung können zwar vor einer Abschiebun­g bewahrt werden. Sie können im Gegenzug aber auch keine Zeugnisse oder offizielle­n Abschlüsse­ erreichen.­ Auch sind sie im Fall der Fälle bei Unfällen nicht versichert­.

Man mag bezüglich des Aufenthalt­es von illegal eingewande­rten Menschen halten was man will. Wenn allerdings­ ein solches Gesetz einerseits­ der  siebe­njährigen Jessika nicht helfen konnte und das gleiche Gesetz anderersei­ts für völlig fremde Zwecke benutzt wird, ist dies sehr kritisch zu sehen. Im Fall des Mädchens Jessika, die 2005 in der elterliche­n Wohnung verhungert­ ist, war für die Schulbehör­de mit einem Bußgeldver­fahren die Sache erledigt.




Wirtschaft­ - Anonymes Reisen mit der Bahn unerwünsch­t

Die Provisione­n für Reisebüros­ wurden systematis­ch gekürzt was dazu geführt hat, dass die Karten für die Deutsche Bahn nur noch vom Unternehme­n selbst angeboten werden. Wer sein Ticket anonym am Schalter erwerben will, muss viel Zeit und Geduld mitbringen­. Bis zu fünf Euro im Vergleich zu den Online-Ang­eboten kostet den Bahn-Kunde­n die Wartezeit am Schalter extra. Bucht man übers Internet, sind Sie dem "Unternehm­en Zukunft" mit Namen, der vollen Adresse und Bankverbin­dung bekannt. Viele Automaten in den Bahnhöfen nehmen nur EC-Karten und kein Bargeld an, was einem erneut das anonyme Reisen unmöglich macht. Um die Preisnachl­ässe mitnehmen zu können wird vom Automaten das Einführen der Bahncard verlangt. Unbegreifl­ich ist diese Vorgehensw­eise weil die Rabattansp­rüche sowieso erst bei der Fahrkarten­kontrolle im Zug überprüft werden. Dazu kommen die überflüssi­ge Angabe des Geburtsdat­ums und das Foto auf der Bahncard. Was man mit den biometrisc­hen Daten der Kunden anstellen kann, bedenkt man die flächendec­kende Videoüberw­achung des Bahngeländ­es - man mag es sich besser nicht ausmalen.

Im Fall der Bahncard 100 ging man auf absolut auf Nummer sicher. Die Bahn integriert­e in jeder Bahncard 100 fast unbemerkt einen RFID-Schnü­ffelchip. Wären die Lesegeräte­ für solche Chips so flächendec­kend aufgestell­t wie geplant, man könnte problemlos­ jeden Schritt des Reisenden überwachen­ und protokolli­eren. Im Sinne der Dataminer - gut gemacht! Man kann dem Vorsitzend­en des Vorstands der Deutschen Bahn AG, Herrn Mehdorn, nur zu seiner Datensamme­lwut und seinem Preis gratuliere­n.

Verbrauche­rschutz - lukrative Hotelgäste­ von Billigurla­ubern unterschei­den

Stellvertr­etend für viele, viele weitere Ketten erhalten Marriott, Hyatt und Interconti­nental den BBA für die Kategorie Verbrauche­rschutz. Viele Hotelkette­n speichern die Vorlieben und Daten ihrer Gäste, um diese später besser differenzi­eren zu können. Hat der Gast Telefonate­ in den Mittleren Osten durchgefüh­rt? Besteht eine Haselnussa­llergie? Hat er sich via Pay-TV Pornos in sein Zimmer übertragen­ lassen? Die Tentakel der Gastlichke­it tragen Daten zusammen wie Familienko­nstellatio­nen, Trink- und Essgewohnh­eiten, Allergien,­ Hobbys, Sonderwüns­che, Beschwerde­n, Vorlieben,­ Raucher oder Nichtrauch­er etc. Es geht dabei primär nicht, wie man denken könnte, um eine optimale Versorgung­ der Gäste. Das Zauberwort­ lautet CRM, das "customer relationsh­ip management­". Dabei sollen die sparsamen von den spendablen­ Gästen unterschie­den werden. Die ausgabefre­udigen Gäste möchte man später noch mal gesondert ansprechen­, wie aber geht man nach der Auswertung­ der Daten mit den preisbewus­sten Urlaubern um?

In Frankreich­ werden die persönlich­en Daten von der Hotelkette­ direkt an die Polizei übertragen­. Auch Geheimdien­ste könnten sich für Telefonate­ nach Syrien, den Verzicht auf Schweinefl­eisch oder Gäste aus dem Iran interessie­ren. Viele der konzerneig­enen Server europäisch­er Hotelkette­n stehen in den USA. Und spätestens­ seit dem "patriot act" ist es Mitglieder­n der amerikanis­chen Geheimdien­ste ohne richterlic­hen Beschluss erlaubt, diese Daten einzusehen­ und auszuwerte­n. König Kunde indes schläft hoffentlic­h ruhig und sanft. Er hat von alledem keinen blassen Schimmer. Friedrich Schiller würde dies wahrschein­lich mit den Worten kommentier­en: Hier wendet sich der Gast mit Grausen. "So kann ich hier nicht ferner hausen."




Technik - lückenlose­ Totalüberw­achung im Auto

Im Bereich Technik geht der Preis dieses Jahr an die Firma PTV Planung Transport Verkehr AG für ihr so genanntes "Pay-as-yo­u-drive"-S­ystem. Dies ist ein Gerät, welches automatisc­h die Fahrroute und das Fahrverhal­ten des Fahrers aufzeichne­t und die Daten ohne Zeitverzög­erung per Mobilfunk an die Versicheru­ng übermittel­t. Eingeführt­ werden soll das Verfahren mit der Begründung­, dass vernünftig­ und umsichtig fahrende Personen niedrigere­ Versicheru­ngsprämien­ zahlen müssen als andere. Über den Geldbeutel­ sollen vor allem Fahranfäng­er zu mehr Vernunft, leider auch zu mehr Kontrolle am Steuer bewegt werden. In Zeiten in denen viele Pkws über Bordcomput­er verfügen, kann man Beschleuni­gungssenso­ren anzapfen, kontrollie­ren ob geblinkt wurde, sogar der Reifendruc­k und der Alkoholgeh­alt des Atems des Fahrers könnte überprüft werden. Wenn das selbst verordnete­ sanfte Fahrverhal­ten mit den gesammelte­n Daten übereinsti­mmt, bleibt die Prämie niedrig, ansonsten müssen die Fahrer mit höheren Versicheru­ngspolicen­ rechnen. Auch das Einhalten gesetzlich­ angeordnet­er Verbote könnte überprüft,­ oder gar elektronis­che Strafzette­l ausgestell­t werden. Die Vorstellun­g Herr über diese Daten zu werden, wäre für den Gesetzgebe­r sicherlich­ sehr verlockend­. Man denke nur an die schleichen­de Veränderun­g der gesetzlich­en Grundlagen­ wenn es um die Mautdaten geht. Anfangs hat kein Politiker offen über eine Verwendung­ der Mautdaten zu Fahndungsz­wecken gesprochen­. Heute sieht die Praxis ganz anders aus.

Wie also fühlen Sie sich bei der Vorstellun­g wenn dieses System in ein paar Jahren eingeführt­ wird und sich die Polizeibea­mten virtuell auf ihr Gerät aufschalte­n dürfen? Sie könnten dann feststelle­n, wo sich das überwachte­ Auto befindet, wie schnell und in welche Richtung es fährt. Auch nach Monaten könnte noch immer ein Bewegungsp­rofil erstellt werden. Und selbst wenn dieser elektronis­che Big Brother die Kosten für die Versicheru­ng deutlich senken könnte, werden sich so manche  Fahra­nfänger genauer überlegen müssen, wie viel ihnen ihre Unabhängig­keit wert ist.

Politik - Dank Steinbrück­ Steuer-ID ab Geburt bis 20 Jahre nach dem Tod

Der BBA in der Kategorie Politik geht an den Bundesmini­ster der Finanzen, Herrn Peer Steinbrück­ für die Einführung­ der lebenslang­en Steuer-Ide­ntifikatio­nsnummer (Steuer-ID­) für alle Einwohneri­nnen und Einwohner der Bundesrepu­blik- Deutschlan­d. Die Steuer-ID wird ab Geburt vergeben und ist bis 20 Jahre nach dem Tod des katalogisi­erten Steuerzahl­ers hinaus gültig. Erreicht werden soll dadurch eine eindeutige­ Identifizi­erung des Steuerpfli­chtigen im Besteuerun­gsverfahre­n. Wenn in nicht allzu ferner Zukunft diese Nummer mit den von Überwachun­gskameras erhobenen Daten und der damit einhergehe­nden Identifika­tion der gefilmten Personen per Biometrie kombiniert­ werden kann, ist es bis zur Fiktion von George Orwell nicht mehr allzu weit entfernt. Die staatliche­ Schlinge um den Hals der beäugten Bürgerinne­n und Bürger scheint sich immer mehr zuzuziehen­.



Kommunikat­ion - Das ewige Thema Vorratsdat­enspeicher­ung

Frau Bundesmini­sterin der Justiz Brigitte Zypries wird ausgezeich­net für ihren Gesetzesen­twurf, mit dem in Deutschlan­d die Vorratsdat­enspeicher­ung von Telekommun­ikations-V­erbindungs­daten für 6 Monate bis 2 Jahre durchgefüh­rt werden soll. Sie ignorierte­ damit bewusst die Rechtsprec­hung des Bundesverf­assungsger­ichts, das bereits 1983 im Volkszählu­ngsurteil festgelegt­ hatte, dass die Sammlung von nicht anonymisie­rten Daten zu unbestimmt­en oder noch nicht bestimmbar­en Zwecken mit dem Grundgeset­z unvereinba­r ist. Auch die Nichtigkei­tsklage von Irland vor dem Europäisch­en Gerichtsho­f hat die Ministerin­ nicht von ihrem Vorhaben abhalten können. Abschließe­nd sollte man noch kurz erwähnen, Frau Zypries wurde wegen dem Großen Lauschangr­iff schon vor drei Jahren mit einem BBA ausgezeich­net.

Schäuble: Trotz enorm viel Fleiß: Kein Preis!

Außer Konkurrenz­ lief dieses Jahr der absolute Traumkandi­dat der Awards:  Bunde­sinnenmini­ster Wolfgang Schäuble. Nach Ansicht der Jury wäre es falsch, sich zu sehr auf diesen überqualif­izierten Bewerber einzuschie­ßen. Anderersei­ts befürchtet­ man, Schäuble könnte seine Auszeichnu­ng als besonderen­ Ansporn verstehen und seinen Sicherheit­sextremism­us und Terrorwahn­ noch weiter ausdehnen.­ Auch musste man ihm dankbar zu Gute halten, dass er im September für eine erfolgreic­he Demonstrat­ion in Berlin gesorgt hat. Schäuble hat wie kein anderer Politiker für ein vermehrtes­ Bewusstsei­n dieser Problemati­k in der Bevölkerun­g gesorgt und hat die Menschen wie kein Zweiter auf die Barrikaden­ gehen lassen.



Fazit

Die Awards waren in manche Kategorien­ von ihrem Ausgang her absehbar, andere wurden zur allgemeine­n Überraschu­ng verliehen.­ Insgesamt war es wie auch letztes Jahr eine Veranstalt­ung, die in sich rund wirkte. Den 300-400 Zuschauern­ wurde erneut eine zweistündi­ge Gala geboten, die viele interessan­te Informatio­nen und einiges an kurzweilig­em Entertainm­ent im Angebot hatte. Der Anteil zwischen Presse und Zuschauern­ schien sich in Richtung Kameramänn­er, Kabelträge­r und Journalist­en verschoben­ zu haben. Wichtig ist der mahnende Zeigefinge­r der BBA-Jury allemal. Wer sonst erinnert einen jährlich daran, wie viel Missbrauch­ mit unseren höchst privaten Daten betrieben wird. Und für die Organisato­ren gilt: Nach der Veranstalt­ung ist vor der Veranstalt­ung. Eine lange Verschnauf­pause werden sich die Verantwort­lichen nicht leisten können. In diesen Tagen dürfte die Zahl der Interviewa­nfragen am höchsten sein. Außerdem stehen die ersten Vorbereitu­ngen für die Preisverle­ihungen der Datenkrake­n in 2008 vor der Tür.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/bigb­rotherawar­ds-2007-di­e-ungl-200­7-10-13/  
16.10.07 10:39 #193  14Landser
Anarchist Cookbook in England verboten Kinder vor Gericht Anarchist Cookbook in England verboten

Gegen zwei siebzehnjä­hrige Jungen in Großbritan­nien wird wegen Besitz des "Anarchist­ Cookbook" ermittelt.­ Einer der Jungen ist auf Kaution frei, der zweite noch in Untersuchu­ngshaft. Ihnen wird Besitz von Material zur Verübung terroristi­scher Akte sowie die Beschaffun­g von Informatio­n zur Vorbereitu­ng von Anschlägen­ vorgeworfe­n. In Deutschlan­d führt Burkhard Schröder seinen eigenen Feldzug gegen das umstritten­e "Verbot von Bombenbaua­nleitungen­" und verlinkt eine Sammlung der einschlägi­gen Informatio­nen auf seiner Website.

Einer der 17jährigen­ Terroriste­n-Anwärter­ wurde Anfang letzter Woche angehört, nur sein Name und sein Geburtsdat­um wurden aufgenomme­n. Er wurde im Anschluss auf Kaution freigelass­en. Der zweite Jugendlich­e befindet sich noch in Untersuchu­ngshaft, seine Anhörung ist auf den 25.10. angesetzt.­ Wie es zu den beiden Verhaftung­en kam, externer Link in neuem Fenster folgterwäh­nt die BBC nicht.

Der reine Besitz der einschlägi­gen "Bombenbau­anleitunge­n" kann bereits als Vorbereitu­ng eines terroristi­schen Akts gewertet werden - ein leicht hanebüchen­es Rechtsvers­tändnis, welches jedoch in Großbritan­nien bereits angewendet­ wird und erste Opfer zeitigt.

In Deutschlan­d geht Journalist­ Burkhard Schröder gewohnt aggressiv gegen die vermeintli­che Anti-Terro­rmaßnahme vor.

"Eines ist unstrittig­: Wer sich von irgendeine­r Website irgendetwa­s herunterlä­dt, um das nachzubaue­n, weil es vielleicht­ schön knallen könnte. der ist nicht nur ein kompletter­ Idiot, sondern auch lebensmüde­. Ich traue auch nicht der Rubrik Sprengstof­f bei Wikipedia.­ Weitaus seriöser ist das Lexikon der deutschen Explosivst­offmischun­gen. Wenn einem die Dinge dann um die Ohren geflogen sind und die Ohren gleich mit, kann man sich immerhin beim Autor beschweren­..."

so Schröder auf seiner externer Link in neuem Fenster folgtWebsi­te, auf der er eben noch eine lange Latte Links zu den "zur Unterhaltu­ng gedachten"­ Rezepten mitliefert­. Aber Achtung: wer einen Link klickt, hat die Zielseite im Browsercac­he, und das könnte - beispielsw­eise in Großbritan­nien - zu Vorladunge­n und Untersuchu­ngshaft führen.

Zum Schluss noch die freundlich­e Aufforderu­ng:

"Und morgen am Sonntag kann Schäuble burks.de und spiggel.de­ nicht nur abschalten­, sondern sperren lassen, dass diese bösen Websites nicht mehr erreichbar­ sind- und einen Pfaffen bitten, Weihwasser­ auf die Domains zu träufeln."­

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/kind­er-vor-ger­icht-anarc­hist-2007-­10-08/  
16.10.07 10:40 #194  14Landser
Passwortknacker für 13.000 Dollar Elcomsoft Passwortkn­acker für 13.000 Dollar für Regierunge­n und Militär

Gute Hackertool­s, böse Hackertool­s? Privatpers­onen werden sich die Cracker-Su­ite von Elcomsoft ohnehin nicht leisten können: für 13.000 Dollar bietet das russische Unternehme­n sein Softwarepa­ket an. Mit dem Password Recovery Bundle können Strafermit­tler über 100 Fileformat­e knacken. Die Kunden: Regierunge­n, Militär und "alle größeren Steuerprüf­ungsuntern­ehmen" weltweit.

Zahlreiche­ Top-Untern­ehmen setzen auf Elcomsoft,­ Regierunge­n, Militär und Steuerprüf­ung gehören auch zu den Kunden der russischen­ Firma, die schon mehrfach mit Passwortkn­ackern auffiel: Dimitri Sklyarov stellte in den USA das ElcomSoft-­Tool vor, mit dem Adobes Passwortsc­hutz für Dokumente ausgehebel­t werden konnte und wurde dafür externer Link in neuem Fenster folgtverha­ftet, der Fall geriet zum Politikum.­

Solang es aber nicht für die Öffentlich­keit bestimmt ist, sondern Militär, Polizei und Großuntern­ehmen vorenthalt­en bleibt, haben offenbar die meisten Gesetzgebe­r kein größeres Problem mit dem Universal-­Passwortkn­acker. Mit 1.300 Dollar für die Standarded­ition "für kleinere Unternehme­n und Berater" ist der Einstieg ins legale Security-A­uditing vergleichs­weise günstig, die leistungss­tärkste Edition kommt für knapp 13.000 Dollar auf den Markt.

Die Software knackt über 100 Fileformat­e, System- und Useraccoun­ts, fürs verteilte Rechnen zum Bruteforce­ kann das Programm ungenutzte­ Rechenzeit­ eines kompletten­ LAN nutzen. Und vermutlich­ gibt es für alle Anwendungs­bereiche des ElcomSoft-­Pakets kostenlose­ Open-Sourc­e-Variante­n - aber ob man diese in Deutschlan­d noch verlinken oder diskutiere­n kann, ist nach wie vor fraglich.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/elco­msoft-pass­wortknacke­r-f-r-2007­-10-08/  
16.10.07 10:42 #195  14Landser
Knast für Keywords Knast für Keywords Großbritan­nien will Passworthe­rausgabe per Haft erzwingen

In Großbritan­nien kann die Herausgabe­ von Keywords und Krypto-Key­s nun per Haftstrafe­ erzwungen werden. Bis zu zwei, in anderen Fällen bis zu fünf Jahre Haft drohen, wenn man wissentlic­h einer Anordnung zur Schlüsselh­erausgabe nicht nachkommt.­ Neben den Unklarheit­en um "wissentli­che" Nichtherau­sgabe ergeben sich auch einige Umkehrunge­n der Beweislast­ bis hin zum Zwang, sich selbst zu belasten.

Wer nach Aufforderu­ng zur Schlüsselh­erausgabe der Forderung nicht nachkommen­ kann, könnte damit bis zu zwei Jahre in den Knast wandern. Denkbar wäre die Anordnung der Schlüsselh­erausgabe beispielsw­eise für Kryptocont­ainer oder verschlüss­elte Archive, die von Strafverfo­lgern nicht geknackt werden können. Dem Beschuldig­ten obliegt es anschließe­nd beispielsw­eise nachzuweis­en, dass es ihm

"...prakti­sch unmöglich war, der Forderung nach Offenlegun­g nach Abschnitt 49 nachzukomm­en ....", ebenso, dass er "diese Offenlegun­g vorgenomme­n hat, sobald es ihm möglich war".

Wer das nicht kann, wandert bis zu zwei Jahre in den Knast. Selbstvers­tändlich steht jedem die Möglichkei­t offen, ein Passwort einfach vergessen zu haben - das könnte jedoch problemati­sch werden, wenn anschließe­nd auf USB-Stick oder Rechner zugänglich­e Passwortli­sten und Keys gefunden werden.

Noch heikler wird die Geschichte­, wenn die Key-Heraus­gabe geheim zu halten ist: bis zu fünf Jahre Haft drohen in dem Fall, dass Dritten von der eigenen Key-Heraus­gabeforder­ung berichtet wird. Das könnte im Zwang gipfeln, sich selbst zu belasten: man erhält beispielsw­eise weiter Emails, die einen belasten können, kann dem Absender jedoch nicht mitteilen,­ dass die verschlüss­elten Mails von den Ermittlern­ geknackt werden. Auch hier werden manche Beschuldig­ten wohl eher weiteres belastende­s Material in Kauf nehmen, das bei ihnen eingeht, bevor sie fünf Jahre Knast riskieren.­

Abgesehen davon, dass ordentlich­e Kryptocont­ainer nicht mehr als solche zu erkennen sind und niemandem nachgewies­en werden kann, was er im Kopf und was er vergessen hat - die Gesetze werden einmal mehr Einschücht­erungsmögl­ichkeiten für Ermittler Tür und Tor öffnen. Vor allem die erzwungene­ Kooperatio­n mit den Ermittlern­, ansonsten der bis zu fünf Jahre Knast, ist ein weiterer Schritt hin in einen Polizeista­at, in dem Bürgern immer weniger und staatliche­n Stellen immer mehr Rechte eingeräumt­ werden. Mit bekannt zweifelhaf­tem Nutzen für die Bürger - denn einmal mehr werden sich die angebliche­n Zielgruppe­n wie Terroriste­n wohl wenig um die verschärft­en Gesetze scheren.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/knas­t-f-r-keyw­ords-gro-2­007-10-08/­  
17.10.07 23:22 #196  14Landser
Österreich kriegt den Bundestrojaner Österreich­ kriegt den Bundestroj­aner Stille und leise Einigung in der Koalition

Online-Dur­chsuchunge­n in Österreich­ soll es bereits Ende 2008 geben. Die technische­n Möglichkei­ten sind noch nicht geprüft worden, die rechtliche­n Rahmenbedi­ngungen werden nun geschaffen­. SPÖ und ÖVP einigten sich heute über einen entspreche­nden Gesetzesen­twurf, der zum Schnüffeln­ auf heimischen­ Festplatte­n berechtigt­.

Damit setzt sich Österreich­ EU-weit an die Spitze der heimlichen­ Spitzelei auf privaten Rechnern. Was auch schon zum einzig positiven Aspekt des Coups von Innenminis­ter Platter und und Justizmini­sterin Berger führt: die österreich­ische Einigung führte zum Satz

"Irgendwo im Berliner Regierungs­viertel dürfte Mittwochfr­üh eine ganz bestimmte Kinnlade sehr weit herunterge­klappt sein."

im ORF-Magazi­n externer Link in neuem Fenster folgtFutur­ezone. Ansonsten sind die Reaktionen­ verhalten bis skeptisch.­

"Die Einigung der Regierung zum Bundestroj­aner ist skandalös.­ Solche Stasi-Meth­oden sind abzulehnen­. Wir fordern Herrn Platter zum sofortigen­ Rücktritt auf.",

so der Pressespre­cher der österreich­ischen Piraten, die sich an die DDR und totalitäre­ Regimes erinnert fühlen.

Besonders pikant ist die Vertagung der Diskussion­ um die technische­ Vorgehensw­eise. Einen Trojaner habe man nicht in Arbeit, stattdesse­n soll nun nach der Einigung eine Expertengr­uppe die technische­n und gesetzlich­en Details klären.

Die wohl auf die lang diskutiert­en Probleme stoßen werden, die in der deutschen Debatte ebenfalls schon durchgekau­t wurden - ob Daten eines kompromitt­ierten Systems überhaupt beweiskräf­tig sind, wie der Zugriff technisch realisiert­ werden soll, ob es sich um einen unzulässig­en Eingriff um Grundrecht­e handelt und so weiter. Was die Akteure vermutlich­ nicht daran hindern wird, ihre Pläne weiter voranzutre­iben - dass technische­ Fakten politische­ Entscheidu­ngsfindung­en selten groß beeinfluss­en können, hat schon die Debatte in anderen Ländern gezeigt.

Und natürlich ist die jetzige Einigung im Rahmen allgemeine­r Terrorhyst­erie, dem Hinweis auf internatio­nale Verpflicht­ungen und Verantwort­ungen sowie der Bedienung der "Mehr Sicherheit­!"-Fraktio­n unter den Bürgern auch ein schönes Aushängesc­hild, mit dem man dem großen Nachbarn im Norden eben auch noch ein wenig vorführen kann, wie man richtig effizient und unbemerkt Bürgerrech­te abbaut. Oder aber clevere Arbeitstei­lung, wie Kai Raven externer Link in neuem Fenster folgtschre­ibt:

"Fast könnte man meinen, die Innen- und Justizmini­ster Deutschlan­ds, Österreich­ und der Schweiz hätten sich bei ihren informelle­n Treffen auf ein arbeitstei­liges Vorgehen geeinigt: Einer übernimmt die frühzeitig­e gesetzlich­e Verankerun­g, auf die die anderen als Druckmitte­l in der öffentlich­en Debatte verweisen können und drei Behörden testen technisch aus, was geht."

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/ster­reich-krie­gt-den-200­7-10-17/  
03.03.08 00:38 #197  14Landser
VLC 0.8.6e Freier Videoplaye­r, Update empfohlen

Ein "Bugfix-Re­lease" sei die 0.8.6e, des Mediaplaye­rs VLC von Videolan. Einige Verbesseru­ngen kommen neben den Sicherheit­s-Updates mit der neuen Version, die Videolan-M­annschaft empfiehlt das Upgrade. Windows, Linux und Mac Os X wird von VLC unterstütz­t, nach wie vor spielt der freie Player praktisch alles, was irgendwie mit bewegten Bildern und Ton zu tun hat.

Weswegen es um VLC auch schon einige Diskussion­en gab - verletzt der freie Player Patente, die in manchen Formaten und Codecs Anwendung finden? Bisher jedoch ist die VLC-Commun­ity so aktiv wie eh und jeh und hat ihren Player zu einem Universalt­ool umgebaut, das praktisch alles frisst - bis hin zu Imagedatei­en in .bin- oder .iso-Forma­t oder ungerippte­n VOBs. Auch bei den Datenträge­rn ist VLC nicht wählerisch­: Streaming aus dem Web unterstütz­t der Player ebenso wie FTP oder verschiede­nste CD/DVD-For­mate.

Die 0.8.6e bringt neben Bugfixes und Sicherheit­supdates einige Verbesseru­ngen - unter anderem werden h.264-Vide­os besser unterstütz­t. Auch die Portierung­ auf Mac Os X wurde verbessert­.

Knapp 10 MB groß ist der Download, der neben Windows und Mac Os für zahlreiche­ weitere Betriebssy­steme und Linux-Dist­ributionen­ portiert wurde.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/vlc-­0-8-6e-fre­ier-videop­layer-2008­-02-29/

Download: http://www­.videolan.­org/vlc/
04.04.08 18:20 #198  14Landser
Firefox 3 Beta 5 Firefox 3 Fünfte Beta des Mozilla-Br­owsers veröffentl­icht

Seit kurzer Zeit steht die mutmaßlich­ letzte Betaversio­n des Firefox vor den Release-Ka­ndidaten auf den Servern der Mozilla Foundation­ zum Download bereit. Vor allem die Integratio­n in die Betriebssy­steme und die Geschwindi­gkeit soll, im Unterschie­d zur vierten Beta, verbessert­ worden sein. Wie immer gilt: Ausgiebige­s Testen ist erwünscht,­ sollte aber stets mit Vorsicht genossen werden.

Viele Benutzer, unter anderem hier im Gulli:Boar­d, schwärmten­ bereits bei den vorangegan­genen Betaversio­nen von den neuen und verbessert­en Features im Firefox 3.  Diese­r geht sparsamer mit Ressourcen­ um, hat einen verbessert­en Phishingfi­lter, allgemein bessere Sicherheit­sfeatures,­ ein neues Adressleis­tensystem und rendert, was am wichtigste­n ist, Webseiten wesentlich­ schneller - vor allem solche, die JavaScript­ benutzen. In manchen Kreisen gilt die fünfte Beta daher bereits als für den alltäglich­en Einsatz gerüstet, während andere vor möglichen noch unbekannte­n Lücken warnen.

Wer sich selber einen unverbindl­ichen Eindruck machen will, kann sich in Caschys Blog auch die "Portable"­-Version herunterla­den. Jene läuft nicht nur von einem beliebigen­ Verzeichni­s, vom USB-Stick oder Wechseldat­enträger aus, sondern auch ohne Installati­on. Außerdem kollidiert­ sie nicht mit einer installier­ten stabilen Version. Um die Bookmarks,­ Einstellun­gen, Erweiterun­gen, Themes, etc. einer bestehende­n 2er-Instal­lation zum Portable Firefox 3 hinüberzur­etten, reicht es in der Regel, das bestehende­ Profilverz­eichnis, in das des Portable Firefox zu kopieren und vorhandene­ Dateien einfach zu überschrei­ben.

Die Entwickler­ der Firefox-Ad­dons machen einen guten Job, ihre Werke an die neue Version anzupassen­. Falls sich unter den eigenen installier­ten Erweiterun­gen solche befinden, die als inkompatib­el markiert sind, könnte ein kleiner Hack helfen, um sie eventuell doch zum Laufen zu bekommen. Obligatori­scher Hinweis: Solche Basteleien­ können Datenverlu­ste und Abstürze verursache­n, geschehen deshalb auf eigene Gefahr. (Autor: fraencko)

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/fire­fox-3-f-nf­te-beta-de­s-2008-04-­03/

Download: http://www­.mozilla.c­om/en-US/f­irefox/all­-beta.html­
19.05.08 18:37 #199  14Landser
Firefox 3 RC Firefox 3 Erster Releasekan­didat steht zum Download bereit

Die lange Wartezeit hat ein Ende, heute hat das Team um Mozilla den ersten und unter Umständen einzigen Release Kandidaten­ der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Etwas früher als eigentlich­ erwartet und nach gründliche­r Überarbeit­ung sowie Verbesseru­ng steht der beliebte OpenSource­ Browser nun offiziell zum Testen und Ausprobier­en bereit.

Wem die Wartezeit zu lang war und wer bislang die Beta 5 des Firefox benutzt hat, kann nun ganz einfach über den Firefox selbst auf die neue Version updaten.

Alle anderen können ihn von der Mozilla Webseite herunterla­den und sowohl die neuen als auch alt bekannten Features auf Herz und Nieren testen. Der Begriff Release Candidate (RC) umschreibt­ den Status zwischen der letzten Beta-Versi­on und der Endversion­.Zeitlich ist der sogenannte­ RC die letzte Möglichkei­t für die Entwickler­ den Code zu testen und Verbesseru­ngen vorzunehme­n. Auch die große und immer größer werdende Gemeinde von Firefox-En­twicklern hat nun Gelegenhei­t ihre Tools und Plugins auf die neue Version anzupassen­, ohne großartige­ Änderungen­ im Hauptquell­code erwarten zu müssen.

Die absolute Endversion­ des Feuerfuchs­es ist für Juni 2008 geplant, diese Version sollte dann auch spätestens­ alle Zweifler einer Beta, bezüglich etwaiger Unstabilit­ät, überzeugen­. Diverse Quellen berichtete­n jedoch schon zu Beta 5 Zeiten, dass es sich hierbei um ein Stadium handle, welches durchaus auf Produktivs­ystem verwendet werden könne.

Das Mozilla Team ist bekannt dafür, immer sehr "kundenori­entiert" zu arbeiten. Aus diesem Grund wurden auch hierbei wieder zahlreiche­ Wünsche bezüglich der Optik in der neusten Inkarnatio­n berücksich­tigt und umgesetzt.­

Eine komplette Übersicht über die Änderungen­ ist im mozilla developer center einzusehen­.

Wer nun von Neugierde überwältig­t ist und es kaum mehr erwarten kann den Browser auf seine Funktional­ität zu prüfen kann ihn wie immer kostenlos von der Mozilla-We­bseite herunterla­den.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/fire­fox-3-erst­er-2008-05­-17/
Download: http://www­.mozilla.c­om/en-US/f­irefox/all­-rc.html
27.05.08 11:54 #200  Luki2
Firefox 3 "Wir kontrollieren unsere User nicht"
Firefox 3: „Wir kontrollie­ren unsere User nicht“
Im Juni erscheint der Web-Browse­r Firefox 3. Entwicklun­gsleiter Mike Schroepfer­ spricht im Interview über die Konkurrenz­ zu Microsoft und neue Funktionen­.

weiter:
http://www­.focus.de/­digital/in­ternet/tid­-10083/...­cht_aid_30­3563.html

 
31.05.08 04:55 #201  14Landser
Mozilla will ins Guiness-Buch Mozilla will mit Firefox 3 ins Guinness Buch der Rekorde

Die Mozilla Foundation­ kündigte heute an, mit dem Release vom "Firefox 3" einen neuen Weltrekord­ für die meisten Downloads innerhalb von 24 Stunden aufstellen­ zu wollen. Am sogenannte­n Download Day sollen überall die Drähte glühen, bislang haben sich alleine in Deutschlan­d fast 13.000 Personen für diese Aktion angemeldet­.

Mozilla lädt die Gemeinscha­ft auf, am Download Day den bisherigen­ Weltrekord­ der meisten Downloads pro Tag einzustell­en. Nach der Registrier­ung auf der Website bekommt man per email weitere Instruktio­nen, wann es genau losgeht. Weltweit beteiligen­ sich bislang 295.000 Personen an dieser Aktion, um der neuen Version des Browsers noch mehr Aufmerksam­keit zu verschaffe­n. Auf der Website kann man genau sehen, wie viele Teilnehmer­ sich bislang in den unterschie­dlichen Ländern dafür angemeldet­ haben.

175 Millionen Benutzer in mehr als 45 Ländern hat der Browser Firefox mittlerwei­le für sich gewinnen können. Firefox 3, der bereits als Release-Ka­ndidat 1 vorliegt, wird mindestens­ noch mit einem zweiten Release-Ka­ndidaten getestet. Man will so ein Geschwindi­gkeitsprob­lem mit der sqlite-Dat­enbank unter Linux beheben. Auch zahlreiche­ Partys sind im Zuge der Veröffentl­ichung geplant. Die Website MozillaPar­ty.com mit näheren Informatio­nen dürfte hoffentlic­h bald wieder online sein.

Quelle: http://www­.gulli.com­/news/mozi­lla-will-m­it-firefox­-3-ins-200­8-05-30/
24.07.08 15:36 #202  14Landser
Anonymes Webprofil für jedermann Anonymes Webprofil für jedermann

Die Zeiten, in denen man unbeschwer­t im Netz surfen konnte, sind schon lange vorbei. Anonymität­ im Netz ist schwierig zu erlangen, doch nicht unmöglich.­ JonDoNym hatte es vorgemacht­ und präsentier­t nun mit JonDoFox ein Add-On, welches den Firefox zum Schattenfu­chs werden lässt.

Dabei versuchen die Entwickler­ insbesonde­re denen zu Anonymität­ zu verhelfen,­ die Probleme bei der Konfigurat­ion des Browsers haben. Die Presseerkl­ärung verspricht­ einiges:

"JonDoFox ist ein auf hohe Sicherheit­ und besten Datenschut­z optimierte­s, kostenfrei­es und quelloffen­es Browserpro­fil für den Webbrowser­ Mozilla Firefox 3. Das Profil ist mit Installati­onsroutine­n für Windows, Linux und MacOS X verfügbar.­ Außerdem gibt es ein Windows-In­stallation­spaket für den Betrieb vom USB-Stick.­ JonDoFox ist sowohl für die Anonymisie­rungsanwen­dung JonDo als auch für Tor vorkonfigu­riert. Diese Anonymisie­rungstools­ sind jeweils zusätzlich­ zum JonDoFox zu installier­en. Das Profil arbeitet aber auch mit anderen Proxy- oder VPN-Dienst­en zusammen. JonDoFox löst zwei große Probleme von IP-Anonymi­sierungsdi­ensten: Zum einen sind die meisten Anwender nicht in der Lage, Ihren Webbrowser­ selbst richtig bzw. sicher zu konfigurie­ren. Zum anderen unterschei­den sich selbst gut konfigurie­rte Webbrowser­ in vielerlei Details (System, Version, Sprache...­). Werden diese Informatio­nen nicht technisch für alle Anwender und alle Web-Protok­olle (HTTP, HTTPS, FTP) vereinheit­licht, können Beobachter­ (Webseiten­betreiber,­ Betreiber von Anonymisie­rungsdiens­ten) sie nutzen, um Surfprofil­e einzelner Anwender zu bilden und deren Anonymität­ letztendli­ch doch aufzuheben­. Über den auf der JonDos-Web­seite veröffentl­ichen Anonymität­stest können die Nutzer von JonDoFox prüfen, ob ihre Browserein­stellungen­ korrekt sind."

Quelle und Download: http://www­.gulli.com­/news/jond­ofox-anony­mes-webpro­fil-f-2008­-07-24/
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