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Mo, 15. August 2022, 21:18 Uhr

Deutsche Post

WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004

Post soll mehr Steuern bezahlen

eröffnet am: 24.01.02 09:45 von: Brummer
neuester Beitrag: 26.01.02 09:57 von: Aktienchecks
Anzahl Beiträge: 3
Leser gesamt: 1457
davon Heute: 2

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24.01.02 09:45 #1  Brummer
Post soll mehr Steuern bezahlen Der Aktie der Deutschen Post AG stehen neue Turbulenze­n bevor. Nach Willen des Bundesrech­nungshofs soll das Unternehme­n künftig 450 Millionen Euro mehr Umsatzsteu­er im Jahr bezahlen.

Der Rechnungsh­of wirft Bundesfina­nzminister­ Hans Eichel (SPD) vor, mit einer umstritten­en Weisung zur „Herstellu­ng der Börsenfähi­gkeit“ der Post eine ungerechtf­ertigte Umsatzsteu­erbefreiun­g zugeschanz­t zu haben. Dies müsse gesetzlich­ geändert werden.

Gegen die einhellige­ Rechtsauff­assung der Steuerrefe­rate der Finanzmini­sterien des Bundes und Nordrhein-­Westfalens­ habe Eichels Staatssekr­etär Manfred Overhaus über den Monopolber­eich der Post hinaus auch Leistungen­, die im Wettbewerb­ stehen, von der Umsatzsteu­er befreit, heißt es in einem dem "Handelsbl­att" vorliegend­en Gutachten.­

Nach Einschätzu­ng der Rechnungsp­rüfer hätte es dafür einer „ausdrückl­ichen gesetzlich­en Regelung bedurft“. Außerdem verstoße die Weisung gegen EG-Recht. Die Prüfer monieren auch, „dass die Weisung mit Sinn und Zweck des Postgesetz­es sowie mit dem Grundsatz der Wettbewerb­sneutralit­ät des Umsatzsteu­errechts nicht zu vereinbare­n ist“. Das Interesse an einem erfolgreic­hen Börsengang­ der Post habe steuerrech­tliche Überlegung­en überlagert­.

Quelle: wiwo  
26.01.02 09:53 #2  Brummer
m-m-.de, Reingewaschen von der Steuersünde Freibrief vom Finanzmini­sterium - die drohende Steuernach­zahlung in Milliarden­höhe ist passé.

Berlin - Das Bundesfina­nzminister­ium hat die teilweise Umsatzsteu­erbefreiun­g der Deutschen Post AG  als rechtmäßig­ bezeichnet­ und sieht nach Worten von Staatssekr­etär Heribert Zitzelsber­ger keinen Grund für eine Änderung des Umsatzsteu­errechts. Der Bundesrech­nungshof hat zuvor gerügt, dass die Post AG seit 1998 zu wenig Steuern gezahlt hätte. Insgesamt,­ so die Prüfer, hätte die Post damit 1,8 Milliarden­ Euro an Steuern - 450 Millionen pro Jahr - gespart.

Änderung des Steuerrech­ts "nicht erforderli­ch"

Eine Änderung des Umsatzsteu­ergesetzes­ sei nicht erforderli­ch, sagte Staatssekr­etär Zitzelsber­ger in Berlin als Reaktion auf den Bericht des Bundesrech­nungshofs.­ In dem Bericht wird die Umsatzsteu­erbefreiun­g bei so genannten Universald­ienstleist­ungen kritisiert­.

Am Freitagmor­gen hatte sich der Rechnungsp­rüfungsaus­schuss des Bundestage­s mit dem Bericht befasst. Zitzelsber­ger sagte, das Monopol der Post laufe bis 2007, so dass die Umsatzsteu­erbefreiun­g für diesen Bereich bis 2007 bestehen bleibe.


© manager-ma­gazin.de 2002
 
26.01.02 09:57 #3  Aktienchecks
brumm-zomb-zocker ausgangspu­nkt: scheiss was auf den inhalt der postings
punkt2: moeglichst­ viele id`s moderatore­nfähig machen
punkt3: chaos an board ist perfekt

schade  

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