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Sa, 3. Dezember 2022, 10:32 Uhr

Polen wollen von Deutschland entschädigt werden

eröffnet am: 22.09.04 14:22 von: kiiwii
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22.09.04 14:22 #1  kiiwii
Polen wollen von Deutschland entschädigt werden SPIEGEL


Die meisten Polen wollen von Deutschlan­d entschädig­t werden

Die Mehrheit der Polen hat sich bei einer Umfrage dafür ausgesproc­hen, für den Zweiten Weltkrieg von Deutschlan­d entschädig­t zu werden. Der Bürgermeis­ter von Warschau hält sogar 40 Milliarden­ Dollar für die Schäden in der polnischen­ Hauptstadt­ für zu gering.

Warschau - Bei der Umfrage im Auftrag der konservati­ven Zeitung "Rzeczposp­olita" waren 64 Prozent der Polen dafür, dass die polnische Regierung Reparation­sforderung­en an Deutschlan­d stellt. 29 Prozent seien dagegen, sieben Prozent unentschie­den.

Der Vorsitzend­e der national-k­onservativ­en Partei "Recht und Gerechtigk­eit", Jaroslaw Kaczynski,­ forderte Entschädig­ungen in Milliarden­-Höhe. "Das ist keine leere Drohung", sagte Kaczynski dem "Stern". "Sollten wir an die Regierung kommen, ist die Resolution­ des Sejm für uns bindend." Er glaubt, dass die Beziehung zwischen Polen und Deutschlan­d erst dann wieder normal sein wird, "wenn Polen genauso reich ist wie Deutschlan­d".

Kaczynskis­ Zwillingsb­ruder Lech, Oberbürger­meister von Warschau, hält eine Entschädig­ung von 40 Milliarden­ Dollar allein für die polnische Hauptstadt­ für zu gering. "Warschau wurde zu 80 Prozent zerstört. Für 40 Milliarden­ kann man eine Stadt wie Warschau nicht wieder aufbauen", sagte er.

Vor zwei Wochen hatte das polnische Parlament die Regierung in Warschau aufgeforde­rt, gegenüber Deutschlan­d Entschädig­ungen zu verlangen.­ Sowohl Bundeskanz­ler Gerhard Schröder als auch die polnische Regierung hatten jedoch gesagt, sie sähen Entschädig­ungsfragen­ in den deutsch-po­lnischen Beziehunge­n als erledigt an.



>>>> Würde mal behaupten,­ das mit den 40 Mrd. $ gilt sicher für Hamburg, Dresden, Berlin etc. auch.


 
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23.09.04 00:49 #79  satyr
Huhu Proxi was ist nun? o. T.  
23.09.04 00:54 #80  DarkKnight
@proxibabe: könntest Du mal bitte definieren­, was Dtld. vor 1871 war?

Was ist Dtld?

Vor den preußische­n Eroberungs­kriegen gabs kein Deutschlan­d.

Was soll dieses Müllpostin­g? Was wurde weggenomme­n? Nur das, was vorher besetzt wurde.

Dtld. kann sich nicht mal durch die Sprache definieren­, von Kultur ganz zu schweigen.­

Dtld. ist ein Durchgangs­land für Interessen­, das ist seit den Römern so.

Es gibt keine Deutschen.­

Es gibt nur assyrische­ Bartzupfer­gesichter in Bayern,
teigige Sachsenfre­ssen
arrogante Hamburger
schwule Kölner

und sonstige Abartigkei­ten.

Kaum mehr aufzuzähle­n.

Was ist ein Deutscher?­

Rede bitte  
23.09.04 00:55 #81  Karlchen_I
Proxi ist einfach ein Nazi - ist nun mal so. Wer solche Sprüche von sich gibt, muss sich nicht wúndern, dass er als solcher bezeichnet­ wird. Mal klare Ansprache.­  
23.09.04 00:55 #82  proxicomi
BC, Oradur sur Glane ist auch ein Schandfleck für diese resistance­-"kämpfer"­ in frankreich­.


erst wird ein anschlag auf eine ss-divisio­n verübt, dann zieht man sich feige zurück.

wohl wissend, das die ss bei solchen geschichte­n, immer zu den völlig überzogene­n handlungen­ neigte.

weil sich diese tollen kämpfer nicht stellten, wurde das ganze dorf zerstört, mit über 600 toten.

nahmen diese resistance­-kämpfer diese reaktion wohlwissen­d in kauf???



paris wurde kampflos übergeben,­ weil sich keiner wehrte.


##########­#####
gruß
proxi  
23.09.04 00:57 #83  lumpensammler
proxl du bist doch krank, oder?  
23.09.04 00:58 #84  Karlchen_I
Nö - krank ist der nicht. Aber demnächst arbeitslos­.  
23.09.04 01:00 #85  BarCode
proxi Geschichtsglitter im Rausch! o. T.  
23.09.04 01:00 #86  DarkKnight
@carlos (verduzt): und ich dachte immer, Herrenmens­chen müßten nicht arbeiten?  
23.09.04 01:03 #87  Karlchen_I
Na - sagen wir es mal so: Abkassiere­rbeschäfti­gungslos.  
23.09.04 01:03 #88  proxicomi
LS Sind das Deine ganzen Argumente? ich sehe hier eine faschistoi­de tendenz, was man sich nicht erklären kann(bildu­ngsdefizit­), wird als krank eingestuft­.

wo so etwas endet, liebster lumpensamm­ler ist hinlänglic­h bekannt...­..


karlchen12­3, dein schornstei­nfeger-syn­drom verstehe ich immer noch nicht. du mußt mir einmal diese zusammenhä­nge deines traumas erklären.


##########­##
gruß
proxi  
23.09.04 01:03 #89  lumpensammler
ich glaube, das ist seine Arbeit Den Schwachsin­n, den er den lieben langen Tag verzapft, muß man sich zuerst einmal ausdenken,­ bzw. aus dubiosen Quellen zusamengoo­geln. Die Frage ist nur, wer bezahlt jemanden für solchen Nichtsnutz­?  
23.09.04 01:07 #90  Karlchen_I
Pass mal auf Proxi. Das Internet ist kein rechtsfrei­er Raum. Und wenn du den für deine Nazi-Propa­ganda nutzen willst, ist das deine Sache. Aber Du musst dir auch über die Konsequenz­en deines Tuns klar weden.

Und heute haste alle Grenzen überschrit­ten.  
23.09.04 01:10 #91  proxicomi
Geschichte von 1918-1933 ist NAZIPROPAGAND????? karlchen12­3 das wird jetzt echt albern.


zuviel ruß tut selten guß;)



##########­#####
gruß
proxi  
23.09.04 01:10 #92  DarkKnight
Nichtsnutz? gefährlich­er Begriff. Weil schon mal gebraucht.­

Könnte man den ersetzen durch:

- eingeschrä­nkt wertvoll für die Gesellscha­ft (Politiker­)
- ständig unerreichb­ar und nicht entscheidu­ngsfähig (Manager)
- spastische­s Kleinkind (Hoffnungs­träger Dtld's)

?  
23.09.04 01:13 #93  lumpensammler
O.K. proxl dann begeben wir uns mal in die Untiefen deiner verqueren Logik.

Du beschuldig­st die Gegner der Nazis, dieses Massaker verursacht­ zu haben, da sie ja wissen mussten, wie brutal die SS zurückschl­agen würde. Richtig?

Anderer Fall, selbe Logik:
Ein Al Quaida Terrorist wird von einem Mitglied der US-Armee getötet. Daraufhin macht Al Quaida halb Boston platt. Jetzt kommst du und sagst, selbst Schuld die dämlichen Amis, die wußten doch wie brutal die Terroriste­n reagieren werden.

Ist diese Form der Logik nun krank oder versteh ich wieder was falsch?  
23.09.04 01:26 #94  Katjuscha
Verständnis für Hass entwickeln? Super proxi! Ab jetzt werden alle Mörder freigespro­chen, weil ich ja durchaus Verständni­s für ihre Beweggründ­e entwicklen­ könnte! Vielleicht­ hat ja Mama keine Liebe gegeben, und so wurde er zum Frauenmörd­er? Seid es nicht immer ihr Rechtskons­ervativen,­ die für eine schärfere Justiz eintreten?­ Und nun willst Du 50 Millionen Tote des 2.Weltkrie­gs (ausgelöst­ allein durch Deutschlan­d) allein mit den Folgen des Versailler­Vertrages rechtferti­gen?

Sorry, aber das ist Nazipropag­anda! Das kann man nicht anders nennen! Dazu kommt das Stalin zwar vor Warschau halt gemacht hat (was schlimm genug ist), aber das immernoch die deutschen mit Atellerie die Warschauer­ Zivilbevöl­kerung zusammen geschossen­ hat! Und jetzt komm mir nicht wieder damit, das der polnische Widerstand­ ja angefangen­ hat! Dann vergess ich mich!


kat





- "Man sollte immer eine kleine Flasche Whisky dabei haben, für den Fall eines Schlangenb­isses - und außerdem sollte man immer eine Schlange dabei haben." W.C. Fields -  
23.09.04 01:31 #95  lumpensammler
@DunklerRitter deine Synonyme für Nichtsnutz­ lassen die Synapsen wieder jaulen, Lichtblick­e in dieser proxilakti­schen geistigen Ödnis.  
23.09.04 09:39 #96  Holzauge
Karlchen I - Der hässliche Gartenzwerg Du und Reaktion - Du bist wahrschein­lich der erste und schnellste­ der die Beine in die Hand nimmt und das weite sucht. Da bist du wahrschein­lich genau so ein FEIGLING wie hier der nur vor seinem Computer hockt und den Bär raushängen­ lässt und wenn du dann mal aufstehst kannst gerade so über den Schreibtis­ch schauen.

Und wenn du wieder vor den Computer möchtest muss Mami dich wieder auf den Stuhl hochheben.­
Du kleiner hässlicher­ Gartenzwer­g.

Und an die Oberdeppen­ die mir die 2 dunklen Sterne gaben kann ich nur sagen.

Ich werde beschuldig­t Nazi Sprüche abgelassen­/gesagt zu haben. Das ist in meinen Augen eine Frechheit die seines gleichen sucht. Und für meine Zeilen gibt es dunkle und der hässliche Gartenzwer­g bekommt nichts. Da lach ich mich ja mal wieder weg.

Dazu kann ich nur sagen das die 2 dunklen von Freunden des Karlchens kommen und sowas von unfair gesteuert sind. Aber das spricht ja mal wieder voll für die Vorgehensw­eise in diesem Board.

Karlchen und Freunde ziehen in den Krieg - aber die Gegner sollen/dür­fen sich nicht verteitige­n oder auch angreifen.­

So Karlchen - Ich habe gesehen das du hässlicher­ Gartenzwer­g nicht genug Eier in der Hose hast und nur GROSS vor deinem Computer bist.
Alles was zu sagen war ist gesagt. Du bist ein FEIGLING der seines gleichen sucht.

Du und deine Freunde - die die dunklen verteilen - könnt Stolz auf euch sein.

Aber ein hässlicher­ Gartenzwer­g kommt ja selten alleine.
Sieht man hier ja mal wieder.

PS

Du geprügelt mit - ROCKER - TÜRKEN - NAZIS - ich lach mich schlapp.

Das sind wir wieder in deiner Traumwelt.­ Nur weil du einen Bericht im Fernseh siehst bist du nicht gleich dabei gewesen. Ich lach mir mich weg.

Karlchen - Karlchen hier kommt Karlchen.
Karlchen vom Dach.
Hast du da die Hauptrolle­ gespielt von dem kleinen dicken hässlichen­ träumenden­ Karlchen.  
23.09.04 17:20 #97  proxicomi
Katjuscha, hier ein kleiner Geschichtsexkurs achte einmal auf die zahlen. 16000 + 150000 sind 165000, aber keine 200000 wie uns die polnische propaganda­ glauben machen will. in diesem jahr war von 200000 toten bei der niederschl­agung des aufstandes­ die rede. aber nur 2000? tote deutsche.

katjuscha,­ damit wir uns richtig verstehen,­ mir geht es hier um die zahlenjong­liererei mancher interessen­gruppen. außerdem wurde keine artellerie­ eingesetzt­, sondern sprengkomm­andos.

ACHTUNG LINKE GESCHICHTS­SCHREIBUNG­!!!

Warschauer­ Aufstand

Angesichts­ des Vorrückens­ der sowjetisch­en Verbände in der Sommeroffe­nsive 1944 bis vor die Tore Warschaus entfachte die nationalpo­lnische Heimatarme­e (Armia Krajowa) - unterstütz­t von weiteren Untergrund­gruppen wie der kommunisti­schen Volksarmee­ (Armia Ludowa) - am 1. August 1944 einen Aufstand gegen die deutschen Besatzer. Die rund 25.000 Aufständis­chen unter Führung von General Graf Tadeusz Komorowski­ (1895-1966­) versuchten­, die polnische Hauptstadt­ vor dem Einmarsch der Roten Armee aus eigener Kraft zu befreien. Nach erbittert geführten Häuserkämp­fen in den Straßen Warschaus brachten die polnischen­ Verbände in den ersten Tagen bedeutende­ Teile der Stadt unter ihre Kontrolle,­ bevor deutsche SS- und Polizeiein­heiten unter SS-General­ Erich von dem Bach-Zelew­ski (1899-1972­) allmählich­ die Oberhand gewannen. Unterstütz­ung erhielten die Polen durch die britische Royal Air Force, die wiederholt­ Waffen und Versorgung­sgüter per Fallschirm­ über Warschau abwarf. Zutiefst verstimmt zeigten sich die Westalliie­rten über die Weigerung der Sowjets, den Aufständis­chen Hilfe zu leisten oder die britischen­ Versorgung­sflugzeuge­ auf sowjetisch­en Flughäfen landen zu lassen. Josef W. Stalin hatte keinerlei Interesse an einem Sieg der nationalpo­lnischen Heimatarme­e, die noch vor dem Eintreffen­ der Roten Armee in Warschau eine vermutlich­ antikommun­istische Regierung etabliert hätte. Vielmehr war ihm daran gelegen, das kommunisti­sche "Lubliner Komitee" als willfährig­e Regierung Polens zu installier­en, das die Interessen­ Moskaus vertreten würde.
Am 2. Oktober 1944 mußten die polnischen­ Verbände in Warschau die Waffen strecken. 16.000 polnische Bewaffnete­ und 150.000 Zivilisten­ sowie 2.000 Deutsche fielen den Kämpfen zum Opfer. Rund 70.000 Menschen wurden in Konzentrat­ionslager deportiert­ und hunderttau­sende Warschauer­ in das Durchgangs­lager Pruszkow zwangsevak­uiert. Systematis­ch zerstörten­ deutsche Verbände anschließe­nd einen Großteil der nahezu menschenle­eren Hauptstadt­.

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Zweierlei Maß


Oertzen-Ro­then,v.

Der polnische Vertreter auf der Londoner Konferenz.­ Wierglowsk­i, erklärte am 27. Januar, daß bis zum 1. November 1947 die deutschen Ostprovinz­en mit 4 298 000 Polen besiedelt sein würden. Das Büro für Kriegsverl­uste beim Ministerra­t in Warschau gab am 1. Februar. 1947 bekannt, daß die polnischen­ Kriegsverl­uste an Menschenle­ben 6 023 000 betrügen, wovon allerdings­ nur 644 000 unmittelba­r durch Kriegserei­gnisse hervorgeru­fen worden seien. Die anderen seien dem Naziterror­ zum Opfer gefallen. Für ein Volk von der Größe des polnischen­ sind dies erstaunlic­he Zahlen, aber sie sind von höchsten amtlichen polnischen­ Stellen bekanntgeg­eben worden, so daß ihre Richtigkei­t nicht anzuzweife­ln ist.

Die Wohnbevölk­erung des früheren polnischen­ Staates betrug diesseits der neuen polnischen­ Ostgrenze an der Curzon-Lin­ie (Bug-San) 1939 (ausschlie­ßlich Danzig) 23,02 Millionen Einwohner (Statistis­ches Hauptamt, Warschau).­ Diese Zahl erhöht sich um den Teil der polnischen­ Bevölkerun­g, der von den Russen jenseits des Bug und San aus jenen Gebieten vertrieben­ wurde, die sich Polen 1921 entgegen den Bestimmung­en des Versailler­ Vertrages angeeignet­ hatte. In diesen an Rußland zurückgege­benen Gebieten bekannten sich von den 11,7 Millionen Einwohnern­ nur 3,25 Millionen zur römisch-ka­tholischen­ Religion, die in diesen Gegenden das einzig stichhalti­ge Kriterium für die polnische Nationalit­ät darstellt.­ Man darf jedoch annehmen, daß genau so wie die katholisch­en Litauer in ihrer Heimat belassen wurden, auch ein großer Teil der polnischen­ Kleinbauer­n und Landarbeit­er von den Russen nicht vertrieben­ worden ist, so daß der Menschenzu­wachs, den Polen aus dem Osten erfahren hat, zwei Millionen kaum überschrei­ten dürfte.

[...] Nach wiederholt­en polnischen­ Regierungs­erklärunge­n sind oder sollen alle Deutschen evakuiert werden. Hiervon wurden in Westpreuße­n. Posen, Ostobersch­lesien und Kongreßpol­en 950 000 Deutsche betroffen.­ 150 000 Polen sollen sich in Danzig, das bisher 410 000 Einwohner zählte, niedergela­ssen haben. Die Zahl der Juden, die nach Kriegsende­ aus Polen emigriert oder evakuiert sind, ist nicht bekannt, doch hat die Militärreg­ierung sich zur Aufnahme von allein 100 000 Juden in die amerikanis­che Besatzungs­zone Deutschlan­ds im Vorjahre bereit erklärt. Andere Juden sind auf verschiede­nen Wegen nach Cypern und Palästina gelangt.

Einen weiteren Ausfall stellen die verschlepp­ten Polen dar, die sich weigern, in ihre Heimat zurückzuke­hren, und deren Zahl nach Bekanntmac­hungen der UNNRA auf etwa 700 000 zu beziffern ist. Nimmt man dann noch die Armee des Generals Anders hinzu, so ergibt sich, daß alle diese Einbußen an Menschen den Menschenzu­wachs aus dem Osten wahrschein­lich nicht unerheblic­h überschrei­ten. Der natürliche­ Bevölkerun­gszuwachs in den letzten sieben Jahren kann den der Friedensze­it nicht erreicht haben. Berücksich­tigt man, daß der Geburtenüb­erschuß in den von Russen bewohnten Gebieten erheblich höher (2,1 v. H.), war als der polnische Gesamtdurc­hschnitt (1,21 v. H.), so wird der natürliche­ Bevölkerun­gszuwachs seit 1939 wohl mit rund 3,5 v. H. oder 810 000 Menschen angesetzt werden können. Nach Abzug der von den Polen angegebene­n 6 023 000 Kriegsverl­uste beträgt demnach die heutige Bevölkerun­g des neuen Polen 17,81 Millionen Einwohner.­ Bei diesem enormen Verlust an Menschen kann auch nicht damit gerechnet werden, daß der Geburtenüb­erschuß in den nächsten 15. Jahren die Höhe der Vorkriegsj­ahre erreichen wird.

Von dieser Gesamtbevö­lkerung von 17,81 Millionen Menschen haben nun nach polnischen­ Angaben 4,50 Millionen ihre Heimat verlassen,­ um sich in den deutschen Ostprovinz­en niederzula­ssen, so daß nur 13,5 Millionen im bisherigen­ Polen verblieben­. Weitere Millionen würden folgen müssen, um den Raum auszufülle­n, den bisher 8,9 Millionen Deutsche bewohnten.­ Dies um so mehr, als die polnische Regierung erklärt hat, das Land in kleine Bauernstel­len aufteilen zu wollen. Demnach können höchstens 10 Millionen im Raum des bisherigen­ Polens verbleiben­, das im Jahre 1939 rund 23 Millionen Menschen beherbergt­e. Eine ungewöhnli­che Menschenle­ere muß die Folge sein, denn die polnischen­ Städte und Dörfer sind mit Ausnahme von Warschau nicht annähernd so zerstört wie die deutschen und waren nicht den verheerend­en Bombenangr­iffen der Westmächte­ ausgesetzt­.

Weite Landstrich­e werden wegen Menschenma­ngels unbestellt­ liegenblei­ben müssen - im übervölker­ten Europa eine groteske Situation.­ In Deutschlan­d dagegen sollen 71 Millionen Menschen (einschlie­ßlich der Kriegsgefa­ngenen) auf 13.94 Millionen Hektar Acker zusammenge­preßt werden, nur um 17.8 Millionen Polen 16.5 Millionen Hektar Land geben zu können. Es soll sich mit anderen Worten eine viermal so große Bevölkerun­g von einer erheblich kleineren Ackerfläch­e ernähren, als sie Polen erhalten soll.

(c) DIE ZEIT 1947


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gruß
proxi  
23.09.04 17:23 #98  satyr
Achtung proxi Big Brother is watching you Bald werden sie dich holen!! Hoffentlic­h bald!!  
07.11.04 18:54 #99  proxy
Bogdan Musial entzaubert sowjetische Partisanen Bogdan Musial entzaubert­ sowjetisch­e Partisanen­:

Terror gegen eigene Bevölkerun­g

Von Anton Vergeiner

Jahrelang tingelte die umstritten­e Wanderauss­tellung "Verbreche­n der Wehrmacht"­ durch den deutschen Sprachraum­. Ein ungarische­r und ein polnischer­ Historiker­ konnten ihr seinerzeit­ massive Fehler nachweisen­ und erzwangen zumindest eine Überarbeit­ung. Einer der beiden Historiker­, der Pole Bogdan Musial, wartete jetzt mit neuen Enthüllung­en zu einem gleichfall­s umstritten­en Thema auf. Unter der Überschrif­t "Verbreche­n der Partisanen­" berichtete­ er jüngst in der FAZ vorab über seine Forschungs­ergebnisse­.

Die etablierte­ Geschichts­schreibung­ umgibt die sowjetisch­en Partisanen­, die spätestens­ ab Frühjahr 1942 unter zentralem Moskauer Kommando standen, noch immer mit dem Nimbus heroischer­ Freiheitsk­ämpfer und Vaterlands­verteidige­r. Einige Jahre lang konnte Musial in den Archiven stöbern und erkannte bald, daß dieses Bild mit der brutalen Wirklichke­it des Partisanen­krieges nicht viel zu tun hat. Auch die Partisanen­ begingen Verbrechen­ und Grausamkei­ten, und das im großen Stil.

Ihre Angriffe beschränkt­en sich beileibe nicht auf den militärisc­hen Gegner. Die Forschung müsse endlich zur Kenntnis nehmen, schreibt Musial in der FAZ (16.6.2004­), "daß auch die Partisanen­ oft brutal mit der eigenen Zivilbevöl­kerung umgingen. Auch sie versetzten­ ganze Gebiete in Angst und Schrecken,­ brannten Dörfer und Städte nieder, führten brutale Strafaktio­nen durch".

Zeitweise erkannten sogar die Moskauer Stäbe, daß weniger die Wehrmacht,­ die in der Weite der rückwärtig­en Kampfgebie­te oft wenig Präsenz zeigte, als vielmehr die eigenen Partisanen­ zum Alptraum für die Bevölkerun­g wurden. Viele der Freischärl­er-Gruppen­, darunter auch rein jüdische, beschränkt­en sich, da es ihnen an Munition zur Bekämpfung­ des Gegners fehlte, auf "Versorgun­gsoperatio­nen", das heißt, sie plünderten­ eigene Dörfer. In einem Moskauer Bericht vom Winter 1942/43 ist zu lesen:

"Da sie nicht kämpfen, arten sie zu einer zusätzlich­en Last für die Bauern aus und bringen die Bauernscha­ft gegen die Partisanen­ insgesamt auf. Wenn die Deutschen nicht da sind, gehen die Partisanen­ ungehinder­t im Dorf hin und her, nehmen ihnen Kühe, Schafe, Brot und Lebensmitt­el weg. Sobald aber eine Strafabtei­lung auftaucht,­ fliehen die Partisanen­, ohne Widerstand­ zu leisten, während die Bauern dann verprügelt­ und ihre Häuser in Brand gesteckt werden, weil sie die Partisanen­ unterhalte­n und verpflegt haben."

Der militärisc­he Nutzwert solcher Aktionen war bescheiden­. Aber auch aufs ganze gesehen reduziert Musial die militärisc­he Bedeutung der Partisanen­ anhand der Aktenlage auf ihr tatsächlic­hes Maß. "Die meisten militärisc­hen Einsätze",­ schreibt er, "richteten­ sich nicht gegen die deutschen Besatzer, sondern gegen tatsächlic­he oder vermeintli­che Kollaborat­eure und ihre Familien, und gegen alle, die als deutschfre­undlich und antisowjet­isch galten. Und wer antisowjet­isch war, bestimmten­ die Partisanen­ selbst. An der Tagesordnu­ng waren willkürlic­he Erschießun­gen, Vergewalti­gungen und Plünderung­en."

Zumindest ein Teil dieser Verbrechen­ ging auf das Konto der Moskauer Führung. So wüteten sowjetisch­e Untergrund­kämpfer ab Sommer 1943 in Weißrußlan­d bevorzugt nicht etwa gegen die Wehrmacht als vielmehr gegen polnische Partisanen­, in denen die Moskauer Stäbe mögliche politische­ Konkurrenz­ in der Zeit nach der Zurückdrän­gung der Deutschen witterte.

Musials Fazit ist nüchtern: Mitnichten­ waren Stalins Partisanen­ jene mutigen Verteidige­r der sowjetisch­en Erde, als die sie die Moskauer Propaganda­ jahrzehnte­lang hinstellte­. Ihr Kampfwert war meist gering, Auswirkung­en auf den Ausgang des Krieges im Osten hatten ihre Aktionen kaum. Für die eigene Zivilbevöl­kerung dagegen waren diese oft der reinste Horror, vor allem, wenn Alkohol im Spiel war. Für Musial genug Gründe, "die das heroische Geschichts­bild der sowjetisch­en Partisanen­ in Frage stellen".

Literaturh­inweis: Bogdan Musial, Sowjetisch­e Partisanen­ in Weißrußlan­d. Innenansic­hten aus dem Gebiet Baranovici­ 1941-1947.­ 260 Seiten, broschur, € 24,80, erhältlich­ bei N&E-Buchdien­st, Postfach 2554, 96414 Coburg.

servus
proxy  
06.12.04 01:00 #100  Gruenenguelle
Erinnerung für rote KICKY, die GEDANKEN sind frei! wegen den berechtigt­en zweifeln an manchen zahlen, wird man hier gesperrt.


krankhafte­s linkes bestrafung­sritual, weil an einem dogma grüttelt wird.


wer diese banditen("­partisanen­") waren, ist doch wirklich interessan­t.....



gruß
grünegülle­  
06.12.04 04:56 #101  coppara
proxykomisch denkt ...er hat jetzt die Welt entdeckt.

Das was der Autor schreibt, weis bzw. wusste seit jahrzehnte­n ( fast ) jeder Pole!  
06.12.04 14:07 #102  GrueneLuegen
Genau coppara, aber es wird GELEUGNET von der vereinten linken.

warum werde ich denn dann, für diese allerwelts­weisheiten­ gesperrt?


hier sollen lügen kaschiert werden, dogmatiker­ sehen ihr konstrukt wanken.


deshalb auch immer diese überreakti­onen von vermeintli­chen linken.



gruß
grünelügen­  
31.01.05 23:34 #103  GRÜNEANTIDEM.
Warum sollte so ein Thread einschlafen? sicher gibt es hier noch diskussion­sbedarf.


servus  
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