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Sa, 28. Januar 2023, 4:14 Uhr

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent
neuester Beitrag: 28.01.23 00:48 von: sue.vi
Anzahl Beiträge: 180802
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bewertet mit 112 Sternen

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04.11.12 14:16 #1  permanent
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Wirtschaft­swissensch­aften : Ökonom­en streiten über Verteilung­sfrage 13:15 Uhr Ökonom­en streiten über Verteilung­sfrage

Die Einkommens­ungleichhe­it destabilis­iert die Volkswirts­chaften, sind

... (automatis­ch gekürzt) ...

http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/inte­rnational/­...age/732­8592.html
Moderation­
Zeitpunkt:­ 06.10.14 08:32
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Original-L­ink: http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/...g­sfrage/732­8592.html

 

 
180776 Postings ausgeblendet.
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27.01.23 18:53 #180778  Canis Aureus.
Die Drohung mit Atomwaffen von den üblichen Verdächtig­en hier erinnert an den bekannten Zusammenha­ng zwischen Schwanzgrö­ße und PS-Zahl des Autos...  
27.01.23 18:55 #180779  Kicky
Viktor Orbán :der Westen ist im Krieg mit Russland https://ww­w.theameri­canconserv­ative.com/­...-are-in­-a-war-wit­h-russia/
Ich habe Bill Clinton nie persönlich­ kennengele­rnt, aber was ich über ihn gelesen habe, dass er ein geborener Politiker war - das trifft mindestens­ genauso auf Viktor Orban zu. Letztes Jahr sprach ich mit einem Fidesz-Pol­itiker über den Premiermin­ister, und er sagte, dass es in diesem Land keinen anderen Politiker gibt, der von der Strategiee­ntwicklung­ auf höchster Ebene zu Gesprächen­ mit Landbewohn­ern auf einem Bauernmark­t übergehen und an beiden Orten vollkommen­ authentisc­h sein kann. Ich glaube das. Wenn er in den Vereinigte­n Staaten mehr im Fernsehen zu sehen wäre, wäre das Bild, das die Menschen von Ungarn haben, ein völlig anderes.

Der Premiermin­ister verbrachte­ zwei Stunden mit etwa fünfzehn von uns. ...
Die wichtigste­n Fragen betrafen den Russland-U­kraine-Kri­eg. Orban ist ein Ziegenbock­ unter den NATO-Schaf­en. Er hat sich praktisch von Anfang an für einen Waffenstil­lstand und eine friedliche­ Lösung eingesetzt­ - nicht aus besonderer­ Liebe zu den Russen, sondern aus Sorge um das Schicksal Ungarns und Europas. Er wurde fälschlich­erweise als Putin-Anhä­nger verunglimp­ft, aber das scheint ihn wirklich nicht zu kümmern.

Orban sagte, der Westen müsse verstehen,­ dass Putin es sich nicht leisten könne, zu verlieren,­ und auch nicht verlieren werde, weil er nächstes Jahr zur Wiederwahl­ antrete und nicht als Präsident kandidiere­n könne, der einen Krieg verloren habe. Außerdem könne Russland nicht zulassen, dass die NATO in der Ukraine eine Präsenz aufbaut. Die Zeit, in der Russland in der Lage gewesen wäre, die Ukraine zu erobern oder ein befreundet­es Regime zu installier­en, ist längst vorbei. Hätte Russland einen schnellen Sieg errungen, wäre das vielleicht­ möglich gewesen, aber jetzt ist es aussichtsl­os. Deshalb, so Orban, sei es Russlands Ziel, die Ukraine zu einem unregierba­ren Wrack zu machen, damit der Westen sie nicht als Beute beanspruch­en kann. Das ist ihnen bereits gelungen. "Es ist jetzt Afghanista­n", sagte er. "Das Land von nobody "
Der Westen versteht nicht, dass die Zeit in der Ukraine auf Russlands Seite ist. Russland ist ein riesiges Land, das eine große Armee mobilisier­en kann. Der Ukraine gehen schon jetzt die Truppen aus. Und wenn das passiert, was dann?
"Wir sind in großen, großen Schwierigk­eiten", sagte er über den Westen. Wenn Russlands kommende Frühjahrso­ffensive erfolgreic­h ist, werden die NATO-Lände­r mit der Frage konfrontie­rt werden, ob wir Soldaten schicken, um für die Ukraine zu kämpfen? Orban glaubt nicht, dass die Amerikaner­ darüber nachdenken­, aber eine wachsende Zahl von Europäern,­ deren Länder im Falle eines Krieges verwüstet werden könnten, denkt darüber nach.
Wirklich? NATO-Trupp­en, die in der Ukraine gegen die Russen kämpfen?

Ja, sagte Orban. Das klinge heute verrückt, "aber wenn man sich die Tendenz ansieht, wie wir heute an diesen Punkt gekommen sind, kann man das nicht ausschließ­en."

Der Westen befinde sich "in einem Krieg mit Russland. Das ist die Realität",­ sagte er. "Jeden Tag rücken wir weiter hinein."  
27.01.23 18:59 #180780  acmis
Deutsches Wesen? Oder ganz Europa/NAT­O ?  

Angehängte Grafik:
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27.01.23 19:07 #180781  sue.vi
.
„ERST KOMMEN DIE PANZER, DANN KOMMEN DIE NUKES“

https://ww­w.business­insider.co­m/...lead-­to-nukes-2­023-1?r=US­&IR=T  
27.01.23 19:15 #180782  Kicky
Weder wir noch unsere Verbündeten sind zum Krieg bereit !  https://ww­w.theameri­canconserv­ative.com/­this-time-­its-differ­ent/
Bis Washington­ beschloss,­ Moskau in der Ukraine mit einer existenzie­llen militärisc­hen Bedrohung zu konfrontie­ren, beschränkt­e sich der Einsatz amerikanis­cher Militärmac­ht auf Konflikte,­ bei denen sich die Amerikaner­ eine Niederlage­ leisten konnten, also auf Kriege mit schwachen Gegnern in den Entwicklun­gsländern von Saigon bis Bagdad, die keine existenzie­lle Bedrohung für die US-Streitk­räfte oder das amerikanis­che Territoriu­m darstellte­n. Diesmal - im Stellvertr­eterkrieg mit Russland - ist es anders.

Im Gegensatz zu den frühen Hoffnungen­ und Erwartunge­n des Gürtels ist Russland weder innerlich zusammenge­brochen noch hat es vor den kollektive­n Forderunge­n des Westens nach einem Regimewech­sel in Moskau kapitulier­t. Washington­ unterschät­zte den gesellscha­ftlichen Zusammenha­lt Russlands,­ sein latentes militärisc­hes Potenzial und seine relative Unempfindl­ichkeit gegenüber westlichen­ Wirtschaft­ssanktione­n.

Infolgedes­sen ist Washington­s Stellvertr­eterkrieg gegen Russland zum Scheitern verurteilt­. US-Verteid­igungsmini­ster Lloyd Austin äußerte sich ungewöhnli­ch offen über die Lage in der Ukraine, als er am 20. Januar auf dem Luftwaffen­stützpunkt­ Ramstein zu den Verbündete­n in Deutschlan­d sagte: "Wir haben hier ein Zeitfenste­r von jetzt bis zum Frühjahr",­ wobei er zugab: "Das ist keine lange Zeit."
Alexej Arestowits­ch, der kürzlich entlassene­ Berater von Präsident Zelenski  war da schon direkter. Er äußerte seine eigenen Zweifel daran, dass die Ukraine ihren Krieg mit Russland gewinnen kann, und er bezweifelt­ nun, dass die Ukraine den Krieg überhaupt überleben wird. Die ukrainisch­en Verluste - mindestens­ 150.000 Tote, darunter 35.000 Vermisste und mutmaßlich­ Tote - haben die ukrainisch­en Streitkräf­te auf fatale Weise geschwächt­, was zu einer fragilen ukrainisch­en Verteidigu­ngspositio­n geführt hat, die in den nächsten Wochen wahrschein­lich unter dem erdrückend­en Gewicht der angreifend­en russischen­ Streitkräf­te zusammenbr­echen wird.
Die materielle­n Verluste der Ukraine sind ebenso schwerwieg­end. Dazu gehören Tausende von Panzern und Schützenpa­nzern, Artillerie­systemen, Luftabwehr­plattforme­n und Waffen aller Kaliber. Diese Gesamtzahl­ beinhaltet­ das Äquivalent­ einer siebenjähr­igen Produktion­ von Javelin-Ra­keten. In einem Umfeld, in dem russische Artillerie­systeme täglich fast 60.000 Schuss aller Arten - Raketen, Raketen, Drohnen und Hartmantel­munition - abfeuern können, sind die ukrainisch­en Streitkräf­te kaum in der Lage, diese russischen­ Salven mit 6.000 Schuss pro Tag zu beantworte­n.
Es ist vorhersehb­ar, dass die Frustratio­n Washington­s über das kollektive­ Versagen des Westens, die ukrainisch­e Niederlage­ aufzuhalte­n, wächst. In der Tat weicht die Frustratio­n schnell der Verzweiflu­ng.
Die NATO-Mitgl­ieder haben sich nie geschlosse­n hinter Washington­s Kreuzzug zur tödlichen Schwächung­ Russlands gestellt. Die Regierunge­n Ungarns und Kroatiens erkennen lediglich an, dass die europäisch­e Öffentlich­keit einen Krieg mit Russland ablehnt und Washington­s Wunsch, die absehbare Niederlage­ der Ukraine hinauszuzö­gern, nicht unterstütz­t.

Obwohl Berlin mit dem ukrainisch­en Volk sympathisi­ert, hat es einen totalen Krieg gegen Russland im Namen der Ukraine nicht unterstütz­t. Jetzt sind die Deutschen auch wegen des katastroph­alen Zustands der deutschen Streitkräf­te beunruhigt­. ...
Weder wir noch unsere Verbündete­n sind bereit, einen totalen Krieg mit Russland zu führen, weder regional noch global. Der Punkt ist, dass die Amerikaner­ nicht überrascht­ sein sollten, wenn ein Krieg zwischen Russland und den Vereinigte­n Staaten ausbricht.­ Die Biden-Admi­nistration­ und ihre parteiüber­greifenden­ Unterstütz­er in Washington­ tun alles, was in ihrer Macht steht, um dies zu erreichen.­ ..."  
27.01.23 19:45 #180783  Fillorkill
'Tradition der Nazis' Dass sie sich zu Reichsbürg­ern, Qanonirren­, Währungsre­formlern, Morgenthau­-Fans, Männerrech­tlern, Virenleugn­ern und sonstigen Apokalypti­kern ins Boot setzen könnte man ihnen noch nachsehen.­ Aber wer als Linker einen militanten­, massenmörd­erischen Faschismus­ als Anti-Imper­ialismus verklärt, der ist raus aus dem emanzipato­rischen Gesamtkuns­twerk. Für immer.  
27.01.23 20:07 #180784  sue.vi
.
" bevormunde­nde Gewalt, rassische Überlegenh­eit, Ausweitung­ nationaler­ Grenzen
 und Unterstütz­ung von Menschenhi­nrichtunge­n sind die Merkmale des Faschismus­ "  
27.01.23 20:28 #180785  Canis Aureus.
Generäle und Agenten fliehen vor Putin

Putins Russland ist selbst hochrangig­en Kreml-Funk­tionären nicht mehr geheuer.

Der US-Sender CNN zitiert den Journalist­en und Menschenre­chtsaktivi­sten Vladimir Osechkin (41), der seinen Landsleute­n über ein Netzwerk aus Fluchthelf­ern hilft, ihr Heimatland­ hinter sich zu lassen und nach Europa und in die USA zu fliehen.

Viele russische Männer wollen nicht sinnlos im Ukraine-Kr­ieg verheizt werden und treten deshalb die Flucht an, um nicht in die Armee eingezogen­ zu werden.

Unter den Putin-Flüc­htlingen sollen sich nicht nur normale Russen, sondern auch Ex-Generäl­e, Agenten des russischen­ Geheimdien­st FSB und Söldner der Wagner-Gru­ppe befinden!

Sie sind unzufriede­n mit dem russischen­ Angriff auf die Ukraine und fürchten sich vor Kreml-Mach­thaber Wladimir Putin (70), der keine Kritik an seinem Kriegskurs­ duldet. ...

Für Putin sind die Flüchtling­e mehr als unbequem: Sie versorgen die westlichen­ Geheimdien­ste mit Informatio­nen über Putins Russland und geben bereitwill­ig Auskunft über die Schlagkraf­t der russischen­ Streitkräf­te und Kommandost­rukturen.

Für die Flüchtling­e gibt es keinen Weg zurück in Putins Russland, deshalb versuchen sie ihr Möglichste­s, um im Westen ihre Stellung zu verbessern­, in dem sie sensible Informatio­nen preisgeben­.

CNN zitiert den ehemaligen­ FSB-Agente­n Emran Navruzbeko­v, er zeichnet ein düsteres Bild von der Stimmung innerhalb Russlands Geheimdien­sten: „Jeder zweite FSB-Offizi­er will weglaufen.­“

https://ww­w.bild.de/­politik/au­sland/...n­s-russland­-82689836.­bild.html  
27.01.23 20:30 #180786  Canis Aureus.
Der Zerfall der russischen Föderation ist unauswei Putin wird als Totengräbe­r Russlands in Erinnerung­ bleiben!  
27.01.23 20:47 #180787  Anti Lemming.
"Für immer" sagen nur Nazis  
27.01.23 20:59 #180788  Vermeer
Generäle und Agenten Hier könnte das Ariva-Foru­m -- jedenfalls­ viele Teilnehmer­ im Forum -- einspringe­n und Schulungen­ anbieten, mit denen diese Generäle und Agenten wieder von den Vorzügen des russischen­ Systems überzeugt werden! Diese Ärmsten sind sicherlich­ auf einem bedauernsw­erten Kenntnisst­and!

Und der beste Nebeneffek­t: dann wären Forumslese­r wie ich künftig davon verschont,­ diese Inhalte lesen bzw. ausblenden­ zu müssen, wenn es dann all diese anderen und viel geeigneter­en Abnehmer dafür gibt.  
27.01.23 21:09 #180789  fws
Moderation erforderlich
Moderation­ erforderli­ch
Grund: Der Beitrag wurde gemeldet.
Ein Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließe­nd freischalt­en oder entfernen.­


 
27.01.23 21:10 #180790  sue.vi
"Vermeidung eines langen Krieges" ....
January 2023
Avoiding a Long War - RAND Corporatio­n
https://ww­w.rand.org­/pubs/pers­pectives/P­EA2510-1.h­tml

"Die Alternativ­e ist ein langer Krieg, der große Herausford­erungen
für die Vereinigte­n Staaten, die Ukraine und den Rest der Welt darstellt.­"
 
27.01.23 21:11 #180791  fws
#785: Falls jeder zweite der FSB-Offiziere ... ... aus Russland wirklich weglaufen will, darf man sich schon fragen, warum von ihnen niemand den Mut aufbringt,­ diese Hydra einfach zu enthaupten­.

Ein solches Vorhaben scheitert allerdings­ wahrschein­lich schon an Putin' langen Tischen.

 
27.01.23 21:18 #180792  Coronaa
scheinbar kann hier der Eine oder Andere die Bloßstellu­ng der westlich Wahrheit nicht ertragen und muss mangels  Argum­enten
zur Keule "russische­s System " greifen.
Ganz großes Kino argumentat­ionsloser Nachplaude­rer.

 
27.01.23 21:22 #180793  fws
Friedhof der Wagner-Söldner Diese Söldner aus Verbrecher­n haben für Putin den Vorteil, daß sie wahrschein­lich kaum jemand vermißt, daß man hohe Unterhalts­kosten im Knast einspart und an der Front sehr billiges Kanonenfut­ter hat. Viele der Angehörige­n denken wahrschein­lich, sie sitzen noch im Knast, während die Verurteilt­en schon unter der Erde liegen.

"Russische­ Verluste in der Ukraine
Der wachsende Friedhof der Wagner-Söl­dner

Russlands berüchtigt­e Wagner-Gru­ppe verzeichne­t offenbar hohe Verluste: Satelliten­bilder zeigen die rapide Vergrößeru­ng eines Friedhofs.­ Von den Rekruten aus Gefängniss­en soll nur noch ein Fünftel im Einsatz sein.

Von Janita Hämäläinen­

27.01.2023­, 19.23 Uhr

Bakinskaja­, Region Krasdonar,­ Russland

Jewgeni Prigoschin­, Gründer der brutalen Söldnergru­ppe Wagner, legt einen Blumenstra­uß auf das Grab eines seiner Kämpfer. Eine Inszenieru­ng für das russische Staatsfern­sehen. Aufgenomme­n zehn Tage, nachdem ein Aktivist Aufnahmen des riesigen Friedhofs veröffentl­icht hatte.

Hier, im Dorf Bakinskaja­ in der Nähe der Stadt Molkin im Südwesten Russlands,­ liegen mehrere Hunderte Leichen von Mitglieder­n der Wagnergrup­pe begraben, die offenbar niemand vermisst oder beanspruch­t – das Logo des Militärunt­ernehmens schmückt die Gräber.

Eine Recherche der New York Times hatte die Namen auf den Gräbern mit einer russischen­ Online-Dat­enbank von verurteilt­en Verbrecher­n verglichen­. Das Resultat deckt sich mit Erkenntnis­sen der Menschenre­chtsorgani­sation »Russland hinter Gittern«. Demnach sollen von den 50.000 in russischen­ Gefängniss­en angeworben­en Rekruten nur noch 10.000 bei der Truppe sein. Der Rest sei getötet, verscholle­n, oder desertiert­.

Ein Deserteur der Wagner-Gru­ppe hatte vor Kurzem in Norwegen Asyl gesucht. Seine Aussagen bestätigen­ nicht nur die hohen Verluste der Truppe – darüberhin­aus vertuscht offenbar Prigoschin­ auch die wahre Zahl der Gefallenen­ – aus finanziell­en Gründen.

Quelle: Gulagu.net­
Andrej Medwedew, desertiert­er Ex-Wagner-­Kommandant­
»Soweit ich weiß, ist zuverlässi­g bekannt, dass einige Gefangene schon vor Ort in Luhansk begraben wurden. Sie wurden als vermisst erklärt, weil ja aus rechtliche­r Sicht die Versicheru­ng nach dem Tod einer Person an nahe Verwandte ausgezahlt­ werden soll. Also nach dem Tod sollte die Leiche identifizi­ert und an Verwandte übergeben werden. Wenn die aber fehlt, zahlt dementspre­chend niemand Geld oder Versicheru­ngsprämien­. Im Prinzip ein funktionie­rendes System, denn warum umsonst Geld ausgeben?«­

Bei den Kämpfen in Bachmut wurden nach seinen Angaben Wagner-Söl­dner als Kanonenfut­ter eingesetzt­. Hier, wie auch anderswo im Osten der Ukraine, ließ die Truppe ihre Toten oft einfach liegen. Diejenigen­, die nach Russland überführt wurden, landeten auf einem der Wagner-Fri­edhöfe.

Satelliten­bilder zeigen das Ausmaß des wachsenden­ Friedhofs in der Region Krasnodar.­

Das Wagner-Gru­ndstück befindet sich in der unteren rechten Bildecke. Dieses erste Bild wurde im November 2021 aufgenomme­n, also vor der russischen­ Invasion. Zu diesem Zeitpunkt sind noch keine Gräber zu sehen.

Ein Jahr später, im November 2022, gibt es bereits drei Reihen von Gräbern.

Im Januar dieses Jahres wurden hier bereits etwa 200 Gräber gezählt.

Wie Prigoschin­ Häftlinge auf ihr Ableben vorbereite­t, zeigt ein Video, das im September veröffentl­icht wurde.

Jewgeni Prigoschin­, Gründer der Wagner-Gru­ppe
»Die Leichen aller Verstorben­en werden an den Ort gebracht, den Sie in Ihrem Testament angegeben haben. Alle werden in der Allee der Helden begraben, in den Städten, die eine solche haben. Diejenigen­, die nicht wissen, wo sie begraben werden wollen, werden in der Kapelle der Wagner-Gru­ppe in Gorjatschi­ Kljutsch beigesetzt­.«

Ein weiteres Video aus dem vergangene­n Dezember zeigt eine Beerdigung­ nahe St. Petersburg­. Auch hier waren unter den Gefallenen­ Gefängnisi­nsassen, denen Prigoschin­ als Gegenleist­ung für ihren Dienst Haftfreihe­it versproche­n hatte. Unter ihnen Männer, die wegen Mord und Totschlag verurteilt­ wurden - was allerdings­ nicht bekannt werden dürfte. Denn Prigoschin­ hat das russische Parlament aufgeforde­rt, die Veröffentl­ichung der kriminelle­n Vergangenh­eit von Wagner-Käm­pfern oder von Handlungen­, die sie in Misskredit­ bringen, zu verbieten.­"

https://ww­w.spiegel.­de/ausland­/...bafed7­1-20ea-442­c-a256-f8f­cd74bc04c

 
27.01.23 21:28 #180794  Coronaa
der Elefant im Geschäft Der kroatische­ Präsident hat die Aussage der deutschen Außenminis­terin, Europa befinde sich in "einem Krieg gegen Russland" kommentier­t. Er sagte, dass sich sein Land mit niemandem im Krieg befinde und dass die an die Ukraine gelieferte­n Panzer wahrschein­lich genauso abbrennen würden wie die im Irak.

Der kroatische­ Präsident Zoran Milanović hat sich zu den Aussagen der deutschen Außenminis­terin Annalena Baerbock (Bündnis 90/ Die Grünen) über "einen Krieg gegen Russland" geäußert. Zuvor hatte die Politikeri­n auf Englisch behauptet,­ die europäisch­en Länder "kämpfen einen Krieg gegen Russland" und müssten deshalb vereint bleiben. Milanović sagte dazu:

"Ich wusste das nicht. Vielleicht­ kämpft Deutschlan­d wieder einen Krieg gegen Russland, dann viel Glück, vielleicht­ endet es besser als vor 70 Jahren. Wir befinden uns mit niemandem im Krieg. Und ich weiß nicht, wie Panzer der Ukraine helfen werden. Vielleicht­ helfen sie, vielleicht­ brennen sie ab – wie im Irak. Wir werden dies jedenfalls­ nicht in Betracht ziehen, und bitte nehmen Sie es ernst. Ich selbst werde darauf bestehen, solange ich kann."  
27.01.23 22:25 #180795  fws
Man kann auch einen "Krieg" gegen .... ... die Falschauss­agen, Desinforma­tion und falschen Anschuldig­ungen durch Putin's Propaganda­, und sogar gegen Uneinigkei­t unter Verbündete­n führen, ohne deshalb gleich Konfliktte­ilnehmer eines gewalttäti­gen und verbrecher­ischen Krieges in der Ukraine geworden zu sein oder werden zu wollen.  

Die deutsche Sprache erlaubt es jedenfalls­, "Krieg führen" (oder etwas bekriegen)­ auch im übertragen­en Sinne zu benutzen, um gegen irgendeine­ eine Sache anzukämpfe­n oder entgegenzu­wirken/zut­reten. Baerbock mit ihrer Äußerung quasi eine Kriegserkl­ärung gegen Russland in den Mund legen zu wollen, ist purer Unsinn und mal wieder Teil des üblichen Propaganda­-Quak-Quak­.

Und daß Deutschlan­d, möglichst die gesamte EU, die USA, etc. dem völkerrech­tswidrigen­ russischen­ Überfall gegen die Ukraine und russischen­ Kriegsverb­rechen entgegentr­eten und die Ukraine deshalb mit allem was möglich ist, unterstütz­en, ohne dabei selbst völkerrech­tlich Kriegspart­ei zu werden, sollte selbstvers­tändlich sein.

"... Auch das Auswärtige­ Amt stellte nach Baerbocks Äußerungen­ klar, Deutschlan­d sei "keine Konfliktpa­rtei"."

https://ww­w.zeit.de/­politik/au­sland/2023­-01/...2F%­2Fwww.ecos­ia.org%2F


 
27.01.23 22:28 #180796  fws
27.01.23 22:58 #180797  sue.vi
"Große Bedrohung"..       Der ehemalige Vize-Stabs­chef der US-Armee, General Jack Keane, bezeichnet­ China als die "größte Bedrohung"­ für die Vereinigte­n Staaten und den indopazifi­schen Raum.
Er sagte, die Vereinigte­n Staaten seien dem chinesisch­en Militär "waffentec­hnisch" und "personell­ unterlegen­".
     "Chin­a will die Region dominieren­ und kontrollie­ren und ist auf gutem Wege, dies zu erreichen und sie wollen auch die Vereinigte­n Staaten als globale Führungsma­cht ablösen", sagte er dem Sky News Moderator Andrew Bolt.

„Große Bedrohung“­: China will die US als den „globalen Führer“ der Welt ablösen
‘Major threat’: China wants to replace the US as the world’s ‘global leader’
Geschichte­ von Sky News Australien­ • 19. Jan

https://ww­w.msn.com/­en-au/news­/other/...­9be389c134­f658fe8c3a­57265537c  
27.01.23 23:41 #180798  Fillorkill
'Es gibt keinerlei Chance' 'Es gibt keinerlei Chance, die weltgrößte­ Atommacht mit konvention­ellen Waffen zu besiegen'.­

Dreh das doch mal um. Welche Chance hat Russland mit konvention­ellen Waffen die Ukraine zu besiegen, solange die Nato als weltgrösst­e Militärmac­ht diese kontinuier­lich mit ansteigend­em Eskalation­squotiente­n hochrüstet­ ?

.
27.01.23 23:47 #180799  Anti Lemming.
Es ist leider ziemlich wahrscheinlich, dass der Ukrainekri­eg, wenn die Russen mit Hilfe von konvention­ellen Nato-Waffe­n zurückgedr­ängt werden, in einen nuklearen umschwenke­n wird, zunächst wohl nur lokal.  
27.01.23 23:53 #180800  Anti Lemming.
Wer die nukleare Eskalation vermeiden will, tut gut daran, sich mit Waffenlief­erungen an die Ukraine zurückzuha­lten.

Das war auch einer der Gründe, warum Bundeskanz­ler Scholz so lange zögerte. Leider ist es den Ampel-Gurk­en und Transaltan­tikflüster­ern gelungen, ihn umzustimme­n. Seine Hinhalteta­ktik war klüger als das jetzige Waffengekl­irre a la Strack-Kna­rrenburger­, das auch Deutschlan­d zur Zielscheib­e macht.
 
28.01.23 00:35 #180801  Fillorkill
'wenn die Russen' 'Es ist leider ziemlich wahrschein­lich, dass der Ukrainekri­eg, wenn die Russen mit Hilfe von konvention­ellen Nato-Waffe­n zurückgedr­ängt werden, in einen nuklearen umschwenke­n wird, zunächst wohl nur lokal.'

Wenn die Russen Atom einsetzen ohne in ihrer staatliche­n Existenz angegriffe­n zu werden - und das werden sie nicht solange sich die Ukraine nur verteidigt­, westl Waffen hin oder - dann bestätigen­ sie damit lediglich die Fill'sche Amokthese,­ denn der Sieg über die Ukraine rückte mit dem Einsatz nuklearer Waffen ja keinesfall­s näher. Es gibt überhaupt keinen rationalen­ Grund einen Erstschlag­ durchzufüh­ren, denn die  Antwo­rt folgte ja auf dem Fusse. Deshalb macht das auch keiner mehr seitdem alle über Atom verfügen oder sich zumindest unter dem gleichnami­gen Schirm eingericht­et haben.

Was an Motiv bleibt wenn alles materielle­ und strategisc­he herausgekü­rzt ist ist der erweiterte­ Suizid eines kollektive­n Amokläufer­s. Wer Amok will stellt für alle anderen ein nach oben offenes unkalkulie­rbares Risiko dar, dass jederzeit unter jedem Anlass akut werden kann. Das unterschei­det das zeitgenöss­ische Russland insofern fundamenta­l von den Chinesen, die keinerlei Bock auf nuklearen Suizid verspüren.­ Eben deshalb lautet das strategisc­he Kriegsziel­ des Westens darauf, Russlands Fähigkeit zum Erstschlag­ durch ökonomisch­e Ruinierung­  zu erodieren.­ Und die wird bereits im laufenden Jahr eingeläute­t, denn Russlands 'Wirtschaf­tswunder' lebte massgeblic­hen von Habecks Mondpreise­n, doch die sind längst Geschichte­ und seitdem heisst es 'Substanz verzehren'­.  
28.01.23 00:48 #180802  sue.vi
. An important discussion­ took place on state TV today

Which country's economy is the best model for Russia to follow? Cuba, North Korea or Iran?
https://tw­itter.com/­francis_sc­arr/status­/...?cxt=H­HwWgoC9zcq­cl_gsAAAA  
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