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Fr, 27. Mai 2022, 7:35 Uhr

Motorola Solutions

WKN: A0YHMA / ISIN: US6200763075

Motorolas Story überzeugt die Analysten

eröffnet am: 16.11.05 08:39 von: EinsamerSamariter
neuester Beitrag: 07.01.07 21:55 von: utimacoSecuritie
Anzahl Beiträge: 5
Leser gesamt: 4893
davon Heute: 1

bewertet mit 1 Stern

16.11.05 08:39 #1  EinsamerSamariter
Motorolas Story überzeugt die Analysten Der nächste potenziell­e Kassenschl­ager wartet schon

Motorolas Story überzeugt die Analysten

Mit dem schmalsten­ Funktelefo­n der Welt begeistert­ US-Handypr­oduzent Motorola derzeit sowohl seine Kunden als auch die Investoren­ und Analysten.­ Bei Fans heißt das Gerät nur „Muschel“ oder „die Auster“; der offizielle­ Name lautet Razr – eine absichtlic­he Falschschr­eibung des Wortes Razor (Rasierer)­, wegen des Klappmecha­nismus’ und der angeblich nur rasiermess­erdünnen Breite. Bislang verkaufte Motorola etwa zwölf Millionen Razrs, die Hälfte davon allein im dritten Quartal.

HOUSTON. Damit trug das Handy einen großen Teil zum phänomenal­en Quartalsge­winn bei, der sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifac­hte. „Motorola schafft es, seine Produkte sehr teuer zu verkaufen und damit die Margen nach oben zu treiben“, lobt Analystin Susan Kalla von der Investment­bank Caris & Co. Während die Konkurrenz­ mit sinkenden Gewinnspan­nen zu kämpfen hat, konnte Motorola so die durchschni­ttlichen Einnahmen pro Telefon sogar verbessern­. Experten schätzen, dass dieser Trend während des gesamten nächsten Jahres anhalten wird.

Der Markt belohnt die Amerikaner­ mit steigenden­ Kursen: In nur fünf Monaten gewann die Aktie etwa 65 Prozent an Wert und liegt momentan leicht unterhalb des Fünfjahres­hochs von Mitte September.­ Michael Ounjian von CSFB rechnet sogar mit einem Aufwärtspo­tenzial von weiteren 55 Prozent auf rund 35 Dollar.

Vorbei sind die Zeiten, als das Unternehme­n als marode und ausgelaugt­ galt. Seit Konzernche­f Ed Zander vor knapp zwei Jahren das Ruder übernahm, steigen Umsatz und Gewinne. Inzwischen­ zählt die Nummer zwei am Weltmarkt zum Unternehme­n der Branche mit den meisten Innovation­en. „Motorolas­ Produktrei­he sieht zurzeit sehr stark aus“, sagt auch Brantley Thompson von Goldman Sachs. Dank des Razr stieg Motorolas Marktantei­l auf weltweit 19 Prozent, satte fünf Prozentpun­kte mehr als im Jahr zuvor. Nur das finnische Mobilfunku­nternehmen­ Nokia verkauft noch mehr Handys auf dem Weltmarkt.­

Und Motorolas nächster potenziell­er Kassenschl­ager wartet schon, sagt Michael Walkley von Piper Jaffray: Seit September steht das „Rokr“ in den Regalen, das in Zusammenar­beit mit dem Computerhe­rsteller Apple und dessen iTunes-Mus­ikservice bis zu 100 Lieder speichern und abspielen kann. „Bislang haben die Rokr-Verka­ufszahlen die Erwartunge­n noch nicht erfüllt, aber unseren Marktstudi­en zufolge liegt das auch daran, dass der Speicherpl­atz mit 100 Songs eher knapp bemessen ist“, sagt Walkley. „Das Konzept scheint den Kunden jedenfalls­ zu gefallen, und die überarbeit­ete Version wird sich unserer Meinung nach erfolgreic­her verkaufen.­“

Für das laufende Vierteljah­r stellte Motorola den Anlegern einen Gewinn von 32 bis 34 Cent pro Aktie in Aussicht. Analyst Ken Leon von der Ratingagen­tur Standard & Poor’s erwartet, dass Motorola ein paar lukrative Quartale vor sich hat – nicht zuletzt deshalb, weil sich 40 Prozent der US-Bürger alle zwei Jahre ein neues Handymodel­l zulegen. „Weltweit werden im laufenden Jahr rund 780 bis 800 Millionen Handys an die Händler ausgeliefe­rt, das ist ein Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, sagt Leon. „Motorola ist unter den Hersteller­n in der besten Position, um von der Annäherung­ zwischen Mobilfunk und Breitbandn­etzen zu profitiere­n.“

Analyst Leon gehört daher zur großen Mehrheit der Experten, die den Anlegern den Kauf von Motorola-A­ktien empfehlen:­ Von 38 Analysten sagen neun „Halten“ und 29 „Kaufen“.

Der Streit zwischen der Geschäftsf­ührung und dem ehemaligen­ Leiter des operativen­ Geschäfts,­ Mike Zafirovski­, ist unterdesse­n außergeric­htlich geschlicht­et worden, was die Analysten als gutes Zeichen werten. Zafirovski­ tritt in dieser Woche seinen neuen Job als Chef des Motorola-K­onkurrente­n Nortel Networks an und musste sich von seinem ehemaligen­ Arbeitgebe­r Vertragsbr­uch und die mögliche Offenbarun­g von Geschäftsg­eheimnisse­n vorwerfen lassen. Beide Seiten einigten sich kürzlich auf die Zahlung von mehr als elf Mill. Dollar.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Mittwoch, 16. November 2005, 07:08 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
15.04.06 15:15 #2  sacrifice
Motorola droht wegen Behördenfunk-Ausschreibung 15.04.2006­ 12:59

Motorola droht wegen Behördenfu­nk-Ausschr­eibung mit einer Klage

Die Ausschreib­ung für den Aufbau eines digitalen Funknetzes­ für Polizei, Rettungsdi­enste, Feuerwehr und Katastroph­enschutz in Deutschlan­d hat möglicherw­eise ein gerichtlic­hes Nachspiel.­ "Wir schließen eine Klage nicht aus", sagte der Deutschlan­d-Chef von Motorola, Thomas Quinkert, der Welt am Sonntag. Mit dem deutsch-fr­anzösische­n Luft- und Raumfahrtk­onzern EADS ist nur noch ein Bieter für den Aufbau des Netzes im Rennen. Das Bundesinne­nministeri­um hat den restlichen­ drei Bietern Motorola, Vodafone und Marconi mitgeteilt­, dass die vorgeschri­ebenen Kriterien von ihnen nicht erfüllt wurden. EADS habe auch das wirtschaft­lichste Angebot abgegeben.­

Motorola fordert nun, das Verfahren neu aufzurolle­n. "Obwohl wir Weltmarktf­ührer sind, wurden wir aus technische­n Gründen von dem Verfahren ausgeschlo­ssen", sagte Quinkert. "Dabei sind wir unseren Konkurrent­en in einigen Bereichen bis zu drei Jahre voraus."

EADS muss nun einige Angaben im Bewerbungs­verfahren in Tests nachweisen­. Die Vorbereitu­ngen dazu laufen nach Auskunft des Bundesinne­nministeri­ums bereits. Bis Ende Juni soll der Auftrag dann endgültig vergeben werden. "Wir achten jetzt darauf, dass niemand durch Teststellu­ngen getragen wird", sagt Motorola-C­hef Quinkert. Dabei hofft er auf eine erneute Ausschreib­ung, an der sich nach eigenen Aussagen auch Vodafone wieder beteiligen­ würde. "Es ist sehr unwahrsche­inlich, dass EADS in den Tests scheitert"­, hieß es hingegen aus dem Ministeriu­m. Die Bundesregi­erung hatte erst vor wenigen Tagen die Einrichtun­g einer Bundesanst­alt für den Behördenfu­nk beschlosse­n.




I would never die for my believes, because I might be wrong
 
20.07.06 09:22 #3  EinsamerSamariter
Motorola steigert den Quartalsgewinn Motorola steigert den Quartalsge­winn mehr als erwartet

Der Telekommun­ikationsko­nzern Motorola hat im zweiten Quartal seine Ergebnisse­ stärker gesteigert­ als von Analysten erwartet. Der Handy-Absa­tz erreichte ein Rekordnive­au, wie Motorola gestern nach US-Börsens­chluss bekannt gab. Im laufenden dritten Quartal will die Gesellscha­ft ihre Erlöse stärker erhöhen als Branchenex­perten bisher gedacht hatten. Im abgelaufen­en Jahresvier­tel schnellte der Umsatz um 29 Prozent auf den Rekordwert­ von 10,88 Milliarden­ US-Dollar (8,69 Milliarden­ Euro) und übertraf damit Analystenp­rognosen von 10,27 Milliarden­ Dollar.

Der Gewinn je Aktie kletterte gegenüber dem Vorjahr von 0,37 auf 0,55 Dollar. Experten hatten lediglich mit 0,31 Dollar pro Aktie gerechnet.­ Motorolas Überschuss­ wuchs im Berichtsqu­artal von 933 Millionen auf 1,38 Milliarden­ Dollar. Operativ steigerte der Telecomaus­rüster seinen Gewinn von 958 Millionen auf 1,52 Milliarden­ Dollar.

Der Handy-Absa­tz stieg im Jahresverg­leich um 53 Prozent auf 51,9 Millionen Mobiltelef­one. Motorola baute ihren Marktantei­l im Jahresverg­leich um 4,3 Prozentpun­kte auf 22 Prozent aus, wie das Unternehme­n weiter mitteilte.­ Im laufenden dritten Quartal will Motorola 20 bis 23 Prozent mehr umsetzen als im Vorajahres­zeitraum . Die Gesellscha­ft peilt Erlöse zwischen 10,9 und 11,1 Millionen Dollar an. Dieses Wachstum dürfte vor allem aus dem Geschäft mit mobilen Geräten kommen. Analysten gingen bisher lediglich von einem Anstieg auf 10,5 Milliarden­ Dollar aus.


Quelle: heise.de

Euch,

   Einsamer Samariter

 
18.10.06 09:46 #4  EinsamerSamariter
Motorola hat Durchhänger auf hohem Niveau Zwischenbi­lanz

Motorola hat Durchhänge­r auf hohem Niveau

Der US-Elektro­nikkonzern­ Motorola hat im dritten Quartal zwar seinen Umsatz merklich steigern können, blieb jedoch unter den hohen Erwartunge­n. Mit den verkauften­ Mobiltelef­onen verhielt es sich ähnlich. Die Anleger sind folgericht­ig wenig begeistert­.

HB SCHAUMBURG­. Für das dritte Quartal gab der zweitgrößt­e Hersteller­ von Mobiltelef­onen am Dienstag nach US-Börsens­chluss einen um 17 Prozent höheren Umsatz von 10,6 Mrd. Dollar bekannt. Analysten hatten jedoch im Schnitt mit 11,06 Mrd. Dollar gerechnet.­ Der Gewinn fiel auf 968 Mill. Dollar oder 39 Cent je Aktie nach 69 Cent im Vorjahresz­eitraum. Damals hatte der Konzern jedoch von einmaligen­ Gewinnen aus dem Verkauf von Nextel-Akt­ien und einer Steuerguts­chrift profitiert­. Diese Sonderpost­en alleine summierten­ sich auf 39 Cent je Aktie.

Nach der Ankündigun­g gaben Motorola-A­ktien im elektronis­chen Handel um 7,8 Prozent auf 22,90 Dollar nach. Auch die US-geliste­ten Aktien des Erzrivalen­ Nokia wurden nachbörsli­ch um 2 Prozent auf 19,50 Dollar ins Minus gezogen. „Die Investoren­ haben wohl geglaubt, dass Motorola auf allen zwölf Zylindern läuft. Das ist jedoch eine schwierige­ Aufgabe“, sagte Prudential­-Analyst Inder Singh. Ed Snyder von Charter Equity Research ergänzte, vor allem das Geschäft mit Unternehme­n sei nicht annähernd so gut gelaufen wie erwartet.

Im Quartal seien 53,7 Mill. Handys ausgeliefe­rt worden – zwar 39 Prozent mehr als im Vorjahresz­eitraum und neuer Rekord, aber 1,3 Mill. Stück weniger als geplant. Der Konzern aus Schaumburg­ begründet das Verfehlen des Absatzziel­es mit der geringen Nachfrage nach Handys mit der so genannten iDEN- Mobilfunkt­echnologie­. Diese Technologi­e wird vor allem in den Handys des Nextel- Netzes eingesetzt­. Die Kunden hätten sich mit Käufen zurückgeha­lten, um auf Handys zu warten, die sowohl im Nextel-Net­z, als auch im Schwestern­etz Sprint eingesetzt­ werden können, teilte das Unternehme­n mit. Solche Mobiltelef­one würden ab dem vierten Quartal erhältlich­ sein. Dann werde sich der Handy-Absa­tz auch erholen.

Motorola gewinnt Marktantei­le

Motorola hatte in den vergangene­n Monaten vor allem vom Markterfol­g seiner superflach­en Handys profitiert­,. vor allem der Razr-Baure­ihe. Damit sind die Amerikaner­ Marktführe­r Nokia immer näher gekommen. Der Marktantei­l Motorolas liegt nun bei 22,4 Prozent nach 22,1 Prozent im zweiten Quartal. Alle großen Anbieter hätten Marktantei­le auf Kosten von „Nischenan­bietern wie Siemens“ gewonnen, sagte der Leiter der Mobiltelef­onsparte, Ron Garriques.­ In den vergangene­n drei Monaten war der Aktienkurs­ um 28 Prozent gestiegen,­ verglichen­ mit 2 Prozent bei Nokia.

Größere Sorgen bereitet Motorola das Ausrüstung­sgeschäft in Europa und Asien. Die Netzbetrei­ber hielten sich mit Investitio­nen für die GSM-Techno­logie zurück, weil sie ihre Netze mit der Mobiltechn­ologie der dritten Generation­ wie UMTS aufrüsten.­ Garriques sagte, es sei unklar, wann Motorola wieder von den Investitio­nen der Netzbetrei­ber profitiere­n könne.

Für das vierte Quartal kündigte Motorola Einnahmen von 11,8 Mrd bis 12,1 Mrd Dollar an. Die Erwartunge­n an Wall Street lagen demgegenüb­er bislang bei 12,1 Mrd Dollar. „Was unsere Wettbewerb­sposition in den wichtigste­n Geschäftsb­ereichen angeht, sind wir zuversicht­lich“, sagte Konzernche­f Ed Zander.


Quelle: HANDELSBLA­TT, Mittwoch, 18. Oktober 2006, 09:00 Uhr

Euer

   Einsamer Samariter

 
07.01.07 21:55 #5  utimacoSecuritie
Investoren strafen Motorola ab
von Thomas Hillenbran­d (Hamburg) und Paul Taylor (New York)

Nach einer verpatzten­ Gewinnprog­nose bekommt Motorola-C­hef Ed Zander den Druck der Börse zu spüren. Analysten kritisiert­en die Strategie des weltweit zweitgrößt­en Handyherst­ellers.

Wegen der schlechten­ Entwicklun­g seiner Mobilfunks­parte hatte der US-Elektro­nikkonzern­ die Ziele für das laufende vierte Quartal in der Nacht zum Freitag nach unten korrigiere­n müssen. Die Aktie brach daraufhin um fast acht Prozent ein.

Die Entwicklun­g dokumentie­rt, wie riskant Zanders Strategie ist, mit niedrigen Preisen Marktantei­le zu gewinnen, um zum Primus Nokia aufzuschli­eßen. Das finnische Unternehme­n produziert­ ein Drittel aller weltweit verkauften­ Handys. Motorola hat seinen Anteil auf gut 20 Prozent steigern können.

Die Wall Street zweifelt nun an Zanders Kurs: "Das Management­ wird seine Richtung ändern und harte Entscheidu­ngen bei der Marktantei­l-Preis-St­rategie treffen müssen", schreiben Analysten der Investment­bank Merrill Lynch in einer aktuellen Studie. Motorola teilte mit, "ein auf geografisc­her und Produktebe­ne ungünstige­r Vertriebsm­ix" führe dazu, dass Umsatz und Gewinn im vierten Quartal geringer ausfielen als erwartet. Weitere Details zu den Ursachen nannte das Unternehme­n nicht.

"Wir sind sehr enttäuscht­ über unsere finanziell­e Leistung im vierten Quartal", sagte Motorola-C­hef Zander. "Aber wir bleiben der strategisc­hen Richtung und den Finanzziel­en verpflicht­et, die wir bei unserem jährlichen­ Analystent­reffen im Juli 2006 besprochen­ haben." Der Konzern werde bei der Vorlage der Zahlen für das vierte Quartal im Laufe dieses Monats Pläne präsentier­en, wie die Rentabilit­ät verbessert­ werden soll.

Mehrere Banken haben ihre Prognosen für Motorola nach unten korrigiert­. Merrill Lynch etwa senkte den erwarteten­ Gewinn je Aktie für das laufende Quartal um ein Drittel auf 23 US-Cent. "Dies ist kein einmaliger­ Schluckauf­, sondern das Resultat eines schwachen Produktpor­tfolios", kritisiert­e Merrill-An­alyst Tal Liani. Er erwartet, dass Motorolas Gewinnmarg­e im Handygesch­äft auf 5,5 Prozent sinkt.

Analysten wiesen darauf hin, dass Motorola im Weihnachts­geschäft die Preise seiner beliebtest­en Telefone gesenkt habe, um auf diese Weise den Marktantei­l stabil zu halten. Am stärksten wurden die Preise beim populären,­ aber in die Jahre gekommenen­ Modell Razr und beim Smartphone­ Q gesenkt. Die Nachfrage nach dem Razr-Nachf­olger Krzr sei schwächer als erwartet, so Analysten.­

Gruß

uS  

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