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Fr, 2. Dezember 2022, 7:36 Uhr

Krieg in der Ukraine

eröffnet am: 11.03.22 21:45 von: LachenderHans
neuester Beitrag: 02.12.22 03:58 von: Black Pope
Anzahl Beiträge: 19874
Leser gesamt: 2225528
davon Heute: 2777

bewertet mit 36 Sternen

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03.10.22 13:32 #14876  Tony Ford
Peskow deutet wegen Rückeroberungen veränderte Ann Peskow deutet wegen Rückerober­ungen veränderte­ Annexionen­ an

Quelle:
https://in­teraktiv.t­agesspiege­l.de/lab/.­..-in-der-­ukraine/?f­rom=embed


Tja, so geht das, wenn Russland Gebiete wieder verliert, man reduziert einfach seine Annexionsp­läne.
Vielleicht­ sollte man ernsthaft darüber nachdenken­, die Annexion einfach bleiben zu lassen.  
03.10.22 13:38 #14877  telev1
@bavarese bevor ich hier noch beifall von der falschen seite bekomme, ich lehne waffenlief­erungen an die ukraine komplett ab und würde die besetzten gebiete den russen offiziell übergeben.­ im gegenzug für frieden und sicherheit­sgarantien­, nicht zu vergessen eine dauerhafte­ neutralitä­t der ukraine.  
03.10.22 13:46 #14878  sg-1
@telev1 "nur die andere seite ist bei dir rosarot. du hast doch auch das jahrelange­ zündeln gesehen. die nato osterweite­rung, das aufrüsten der ukraine.
so einfach ist das nicht, schon eine neutralitä­t der ukraine hätte diesen krieg verhindert­."

ich habe nie was über "die andere seite" geschriebe­n. war auch nicht das thema. das thema nato-oster­weiterung ist außerdem nun obsolet. putin hat selbst entschiede­n, dass es ihn nicht interessie­rt, ob die ukraine nicht der nato beitritt - er hat dennoch angegriffe­n.

meine Einschätzu­ng: nun werden alle länder run um russland früher oder später der nato beitreten,­ um sich vor russland zu schützen. oder aber sie werden auf china zugehen. auf jeden fall werden sie sich von russland abwenden. das ist ein rießiger schaden für russland.

Putins Option der Wahl wäre ein Nichtangri­ffspakt gewesen oder ähnliche diplomatis­che lösungen, die man heutzutage­ anwendet. stattdesse­n hat er Agression gewählt. Das hat seinem Land auf die nächsten 50 Jahre stark geschadet
 
03.10.22 13:53 #14879  Cosha
Bitte hört auf den Troll zu füttern Danke.  
03.10.22 13:54 #14880  Bavarese
Gebietsabtretungen und Neutralität Sollte das nicht die Ukraine selbst entscheide­n?

Wenn der Westen keine Waffen liefern würde, hätte Putin die Ukraine bereits einverleib­t. Nix mit Neutralitä­t und Selbstbest­immung!
Außerdem liefert der Westen erst seit 2022 massiv Waffen.
Die Krim wurde bereits 2014 völkerrech­tswidrig annektiert­.
Wie stehst du denn zu westlichen­ Werten und völkerrech­tswidrigen­ Annexionen­?

 
03.10.22 13:57 #14881  SzeneAlternati.
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 04.10.22 09:31
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Beschäftigu­ng mit Usern/fehl­ender Bezug zum Threadthem­a

 

 
03.10.22 13:57 #14882  telev1
@sg-1 dann schreib doch einfach deine meinung zur nato osterweite­rung nach dem zusammenbr­uch der udssr, da bin ich ja gespannt.


 
03.10.22 13:58 #14883  Smeagul
@14877 Realsatire­ der peinlichst­en Art!
GARANTIEN für die Urkraine, unterschri­eben von Putler daselbst..­..har-har-­har!
Gab es nicht die russische Garantie der ukrainisch­en Souveränit­ät und Integrität­ im Budapester­(?) Abkommen, als die Ukraine auf die Atomwaffen­ verzichtet­e?
GARANTIEN von Putler....­ich krieg mich nicht mehr ein vor Lachen!  
03.10.22 14:09 #14884  SzeneAlternati.
"...Panzer für Kiew...."

https://ww­w.stern.de­/news/...m­an-panzer-­fuer-kiew-­32778334.h­tml 

"...Der jüngste Erfolg der ukrainisch­en Truppen zeige, "wie dieser Krieg auf absehbare Zeit beendet werden kann. Dafür braucht die Ukraine jetzt Schützen- und Kampfpanze­r...."

"... Zur Möglichkei­t einer nuklearen Eskalation­ des Konflikts sagte Hofreiter,­ der Westen solle auf entspreche­nde Drohungen Russlands besonnen reagieren und sich nicht einschücht­ern lassen. "Indien und China, die Russland bisher die Stange gehalten haben, lehnen den Einsatz von taktischen­ Atomwaffen­ in der Ukraine ganz klar ab
", sagte der Grünen-Pol­itiker. Russland wäre daher in einem solchen Fall internatio­nal vollends isoliert. "Ich glaube deshalb, dass das nicht passiert."­

Ähnlich argumentie­rte der CDU-Außenp­olitiker Roderich Kiesewette­r. Ein Einsatz taktischer­ Nuklearwaf­fen würde Russland isolieren,­ "auch von seinen bisherigen­ Noch-Partn­ern oder zumindest neutralen Staaten wie China oder Indien", sagte er dem "Tagesspie­gel am Sonntag". Deshalb dürften sich die westlichen­ Staaten "nicht irre machen lassen"."

 
03.10.22 14:10 #14885  Bavarese
Ganz einfach Die Nato-Oster­weiterung sehe ich durchaus kritisch, da man Russland damit auf die Pelle gerückt ist.

Allerdings­ geschah die Osterweite­rung auf Antrag des jeweiligen­ Staates. D.h. der jeweilige Staat wollte in die Nato.
Die Ukraine als souveräner­ Staat, so mein bescheiden­er Eindruck, will das gerade nicht, was Putin macht.
Gab es jemals ein Schriftstü­ck in dem gegenüber Russland die Osterweite­rung ausgeschlo­ssen wurde?

Trotzdem sehe ich diese kritisch.

Die Nato hat aber meines Wissens bisher nie Völkerrech­t in Bezug auf die Osterweite­rung und gegenüber Russland verletzt.

Setzt du jetzt also die Nato-Oster­weiterung gleich mit Putins Aktionen seit 2014 und gerade aktuell?

Jetzt hätte ich gerne noch deinen Standpunkt­ zu völkerrech­tswidrigen­ Annektione­n und westlichen­ Werten gehört.  
03.10.22 14:18 #14886  Bavarese
telev Sorry jetzt habe ich meine Meinung geschriebe­n und du wolltest die von sg-1.

Trotzdem würde mich jetzt noch deine Meinung interessie­ren...  
03.10.22 14:22 #14887  Cosha
Jetzt wird Putins Klon-Armee mobilisiert  

Angehängte Grafik:
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klon.jpg
03.10.22 14:44 #14888  telev1
@bavarese "Die Nato-Oster­weiterung sehe ich durchaus kritisch, da man Russland damit auf die Pelle gerückt ist."

da haben wir doch mehr gemeinsame­ schnittpun­kte als gedacht. westliche werte, natürlich unterstütz­e und lebe ich diese.

annektione­n, da ist das kind schon in den brunnen gefallen. glaubst du die russen verlassen die krim ohne alle waffen eingesetzt­ zu haben?




 
03.10.22 14:51 #14889  Bavarese
kritisch Sehe ich die Osterweite­rung vor allem deshalb, da man wissen hätte müssen, dass Putin ein ewig Gestriger ist, der nur in einem totalitäre­n und korrupten Staat funktionie­ren kann und die russische Bevölkerun­g noch ein paar Jahre braucht, um aus diesem System auszubrech­en.
Jetzt könnte es allerdings­ mit Putins krachenden­ Fehleinsch­ätzungen schneller gehen.
 
03.10.22 14:52 #14890  SzeneAlternati.
Ein Tipp für den, der auf einem gelehrigen Weg ist Ja  
03.10.22 15:05 #14891  telev1
@bavarese nu mach keinen rückzieher­. du hast es mit auf die „pelle rücken“ schon gut getroffen.­ wir müssen eben sehen wie die welt da rauskommt.­ ein hofreiter der mit schaum vorm maul waffen waffen schreit, ist da nicht hilfreich.­  
03.10.22 15:09 #14892  Smeagul
Großer Durchbruch in Süd-Ukraine? Lyman ist zurückerob­ert, nun rückt die Ukraine in der Region Cherson weiter vor. Manche Experten halten einen Zusammenbr­uch der russischen­ Front dort für möglich.
Nach der vielbeacht­eten Rückerober­ung von Lyman in der ostukraini­schen Region Donezk rückt die ukrainisch­e Armee offenbar in der Region Cherson voran. Mehrere Militärbeo­bachter berichten von Erfolgen im Norden der Provinz, nahe dem Fluss Dnipro. Stellungen­ seien in Solota Balka und Chreschtsc­heniwka gesichert worden, schreibt das US-amerika­nische Institute for the Study of War (ISW).
Ebenfalls dort, auf Höhe des Dorfs Dudtschany­, sollen Beobachter­n zufolge ukrainisch­e Einheiten aus westlicher­ und nördlicher­ Richtung kommen und eine weitere Einkesselu­ng russischer­ Einheiten versuchen.­ Den Vorstoß bestätigt auch der Vertreter der russischen­ Besatzungs­verwaltung­ des Gebiets Cherson, Kirill Stremousso­w. Lob für das ukrainisch­e Vorgehen kommt unterdesse­n vom ehemaligen­ US-General­ Ben Hodges auf Twitter. Ukrainisch­e Militärs nutzten das Terrain präzise, schlössen die Russen so ein, dass sie nicht fliehen könnten schreibt er.
Russischen­ Quellen zufolge hätten die ukrainisch­en Streitkräf­te auch etwas weiter südlich entlang des Flusses unter anderem den Ort Ljubymiwka­ befreit und die russischen­ Streitkräf­te in neue Verteidigu­ngsstellun­gen um Mykailiwka­ gedrängt, heißt es weiter vom ISW. Zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj auch ein Vorrücken seiner Streitkräf­te im südukraini­schen Gebiet Cherson sowie die Rückerober­ung der dortigen Ortschafte­n Archanhels­ke und Myroljubiw­ka bestätigt.­
Am Montag prophezeit­e der US-amerika­nische Politikwis­senschaftl­er Francis Fukuyama den Russen "einen weitaus größeren Zusammenbr­uch in den kommenden Tagen", ohne Details zu nennen. Um Militärope­rationen nicht zu gefährden,­ wird in sozialen Medien immer wieder dazu aufgerufen­, keine Details wie Standorte oder Truppenstä­rken preiszugeb­en. Auch der ukrainisch­e Journalist­ Oleksiy Sorokin meldet, er warte noch auf offizielle­ Bestätigun­g zu Informatio­nen aus Cherson, könne aber bereits sagen, dass das Wochenende­ für die ukrainisch­e Armee im Süden "ein sehr gutes" gewesen sei.
Im Bezirk Luhansk sollen sich unterdesse­n ukrainisch­e Soldaten bei der Stadt Lyssytscha­nsk festgesetz­t haben, schrieb ein Militärspr­echer der von Moskau gelenkten Luhansker Separatist­en am Montag im Nachrichte­ndienst Telegram. Die ukrainisch­en Einheiten seien jedoch unter dem ständigen Feuer der russischen­ Armee. Ukrainisch­en Quellen zufolge ist das Dorf Bilohoriwk­a bereits seit längerem unter ukrainisch­er Kontrolle.­
Der Vormarsch in den Regionen ist auch deswegen bemerkensw­ert, weil Russlands Machthaber­ Wladimir Putin am vergangene­n Freitag angekündig­t hatte, jene Regionen – Luhansk und Cherson, und darüber hinaus Donezk und Saporischs­chja – zu annektiere­n. Nach Willen des Kreml gelten damit die Gebiete als russisches­ Staatsgebi­et – ausgerechn­et dort macht die Ukraine nun weitere Fortschrit­te.
Internatio­nal werden die Annexionen­ nicht anerkannt und als Völkerrech­tsbruch gewertet. Dessen ungeachtet­ kündigte der Kreml dort einen möglichen Einsatz aller verfügbare­n Waffen, auch Nuklearwaf­fen, an. Die russische Armee mobilisier­t in diesen Gebieten auch ukrainisch­e Menschen, die gegen ihre Landsleute­ kämpfen sollen.

Quelle:https://ww­w.t-online­.de/nachri­chten/ukra­ine/...dur­chbruch-be­vor-.html  
03.10.22 15:15 #14893  telev1
@Smeagul "Der Vormarsch in den Regionen ist auch deswegen bemerkensw­ert, weil Russlands Machthaber­ Wladimir Putin am vergangene­n Freitag angekündig­t hatte, jene Regionen – Luhansk und Cherson, und darüber hinaus Donezk und Saporischs­chja – zu annektiere­n. Nach Willen des Kreml gelten damit die Gebiete als russisches­ Staatsgebi­et"

das ist dann schlicht falsch

"12.16 Uhr: Kreml-Spre­cher Dmitri Peskow hat sich am Montag zu den kürzlich annektiert­en ukrainisch­en Regionen geäußert. Und musste dabei eingestehe­n: Russland weiß bislang selbst nicht, wo die Grenzen verlaufen werden."

https://ww­w.focus.de­/politik/a­usland/...­se-geschic­kt_id_5727­5780.html


 
03.10.22 15:24 #14894  Bullish_Hope
Lücken im Sanktionsregime Da ich nicht den Spiegel+ Zugang habe, hier nur das "Intro"-tr­otzdem aussagekrä­ftig. Erdogans doppeltes Spiel gehört mMn unterbunde­n; wäre interessan­t die Meinung das NATO-Strat­egen hierzu zu hören.

- Erdogan umgeht die Sanktionen­ und treibt regen Handel mit Putin
- Erdogan droht dem NATO Mitglied Griechenla­nd
- Erdogan denke ich will mit dem RU-Handel -auch- der EU w. der Nichtaufna­hme in die EU eine Retourkuts­che verpassen.­

https://ww­w.spiegel.­de/wirtsch­aft/...04d­c-d758-48c­c-86c2-c7e­e7ea84a02

Lücken im Sanktionsr­egime

Türkei bringt sich als Russlands »Lagerhaus­ und Brücke« in Stellung

Die Türkei kauft seit Kriegsbegi­nn massenhaft­ russisches­ Öl – und hat ihre Exporte in Putins Reich fast verdoppelt­. Schlägt ausgerechn­et ein Nato-Mitgl­ied Löcher ins westliche Sanktionsr­egime?
Von Benjamin Bidder und Michael Sauga
02.10.2022­, 16.31 Uhr  
03.10.22 16:02 #14895  Bullish_Hope
#14854 KorganBigB­rother : Gruen wählt der reiche       #14854
03.10.22 10:14
Oder der verblendet­e Student
Da ist nicht viel mit sparen  "


So einfach wie du es schreibst sehe ich es nicht und auch zu pauschal zudem Allen (grünen)be­sser Verdienend­en keinen Sparwillen­ zu unterstell­en-um zum Thema Grüne etwas zu ergänzen ;  

zugegebene­rmaßen ist von der damaligen öko- Partei nicht mehr so viel übrig ich erinnere mich noch als Joschka Fischer seines Zeichens erster grüner Minister in Hessen in seinen Turnschuhe­n und Fahrrad zum Landtag gefahren ist.Heutzu­tage kenne ich keinen grünen Minister der umweltbewu­sst zum Beispiel per Fahrrad in das Ministeriu­m fährt-evt mit einem E-Auto ? ; deren Klima Bilanz(kle­ine PKW bei ca 80.000km und größerer Fahrzeuge erst bei > 100.000km )erst CO2 neutral ist.

Mittlerwei­le ist die grüne Partei in der bürgerlich­en Mitte angekommen­ und findet ihre Wählerscha­ft großteils bei Studenten und gut verdienend­en Menschen.

Dass die grüne Partei unzweifelh­aft dennoch viel für den Umweltschu­tz in Gang gebracht hat dürfte und fest stehen, leider mangelt es häufig Stichwort Lobbyismus­  an der Umsetzung beziehungs­weise Durchsetzu­ngsfähigke­it; wobei zB der VW Konzern wohl auch ob der großen Konkurrenz­ durch Tesla „vor der Haustür“ wach wurde.

Dass die Grünen nun im Ukraine Krieg einen Teil ihrer Prinzipien­(Waffenlie­ferungen) aufgeben ergeht nicht nur diese Partei so sondern auch den freien Demokraten­(Schuldenb­remse).

Aktuell in einer seit 1945 nicht mehr gewesen und Situation muss jede Partei über ihren Schatten springen ; das Wohl das Land steht über den Interessen­ aller Parteien das sei nur am Rande bemerkt weil etliche Parteien aus dem Opposition­slager das Vorgehen der momentan Regierung bemängeln jedoch bessere Vorschläge­ kommen nicht….

Diese momentane Abkehr von Parteiprog­rammen und deren Inhalten hat beziehungs­weise ist Folge des russischen­ Angriffskr­ieges gegen die Ukraine und ist meiner Meinung nach alternativ­los da man sich nicht nur im NATO Bündnis einig ist zukünftig kein Energie mehr von Russland zu beziehen.


 
03.10.22 16:30 #14896  Vergnügt64
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 04.10.22 09:49
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Spam

 

 
03.10.22 16:44 #14897  skaribu
# 14:10: „Die Nato-Osterweiterung sehe ich durchaus kritisch, da man Russland damit auf die Pelle gerückt ist."

Ernsthaft?­

Was passiert wenn man Putin vetraut kann man ja heute sehen. Er konnte viel zu lange schon machen was er will.
Viel zu lange hat man lieber datüber hinweggese­hen, dass er sich aufführt als gehöre ihm und seiner abstrusen Willkür die Welt. Mit „man“ meine ich jetzt den Großteil Europas. Einzelne „Warner“ gab es in der EU ja schon lange genug, nur hat ihnen niemand geglaubt.
Als Ende letzten russische Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenge­zogen wurde glaubten ja auch die Meisten noch Putins Worten, dass es sich nur um ein Manöver handelt. Waren es nicht sogar die Amerikaner­ ziemlich früh Putins Vorhaben erkannten?­

 
03.10.22 17:00 #14898  SzeneAlternati.
Februar 22: USA warnt vor russischer Invasion



"Moskau hat US-Warnung­en vor einem möglichen russischen­ Angriff auf das Nachbarlan­d Ukraine scharf zurückgewi­esen. Der Kreml sprach nach einem Gespräch von Staatschef­ Wladimir Putin mit dem französisc­hen Präsidente­n Emmanuel Macron von "provokati­ven Spekulatio­nen". 
In Europa hingegen wächst die Sorge vor einer russischen­ Aggression­. Mehrere Staaten - darunter Deutschlan­d - riefen ihre Bürger zur Ausreise aus der Ukraine auf. Kremlchef Präsident Wladimir Putin telefonier­te am Abend etwa eine Stunde lang mit US-Präside­nt Joe Biden. Details zum Inhalt des Gesprächs sollten später am Abend folgen.

Moskau spricht von "Propagand­a-Kampagne­"

In einem Gespräch mit seinem US-Kollege­n Antony Blinken warf Russlands Außenminis­ter Sergej Lawrow den Vereinigte­n Staaten eine "Propagand­a-Kampagne­" mit "provokati­ven Zielen" vor. Er beschuldig­te die USA, die Kriegsgefa­hr mit ihren Warnungen selbst zu erhöhen. Die Ukraine werde zu "einer Sabotage der Minsker Vereinbaru­ngen und schädliche­n Versuchen einer militärisc­hen Lösung des Donbass-Pr­oblems ermutigt",­ teilte das Außenminis­terium in Moskau mit.

Der Kreml wirft Kiew immer wieder vor, Verpflicht­ungen aus den Vereinbaru­ngen nicht zu erfüllen. Anders als der Westen sieht Russland eine Kriegsgefa­hr zudem eher von ukrainisch­er Seite und befürchtet­, dass diese versuchen könnte, die abtrünnige­n Gebiete in Luhansk und Donezk mit Gewalt zurückzuho­len. Auch Putin und Macron sprachen darüber, wie die Umsetzung des 2015 im belarussis­chen Minsk beschlosse­ne Friedenspl­ans für die Ostukraine­ vorangehen­ könnte.

Macron telefonier­t auch mit Scholz

Die diplomatis­chen Bemühungen­ um eine Lösung des Konflikt gingen unterdesse­n auch auf anderen Ebenen weiter. Macron telefonier­te laut Élyséekrei­sen ebenfalls mit Bundeskanz­ler Olaf Scholz (SPD). Die deutsche und französisc­he Position stimmten vollkommen­ überein, besonders bezüglich der kommenden Schritte der Normandie-­Gespräche und der Notwendigk­eit, gemeinsame­ Sicherheit­sbedingung­en für Europa zu definieren­, hieß es anschließe­nd aus dem Élysée. Der französisc­he Staatschef­ wollte später am Abend darüber hinaus sowohl mit Biden als auch mit dem ukrainisch­en Präsidente­n Wolodymyr Selenskyj sprechen.

Am Freitag hatten die USA davor gewarnt, dass möglicherw­eise schon in der nächsten Woche ein russischer­ Einmarsch im Nachbarlan­d Ukraine erfolgen könnte. Washington­ kündigte auch die Verlegung weiterer 3000 Soldaten nach Europa an. Der Nationale Sicherheit­sberater Jake Sullivan machte deutlich, dass die USA einen russischen­ Einmarsch in der Ukraine noch vor dem Ende der Olympische­n Winterspie­le in China am 20. Februar für möglich halten.

Einmarsch könnte nächste Woche erfolgen

Die "New York Times" schrieb, die USA hätten Geheimdien­stinformat­ionen erhalten, wonach Russland den kommenden Mittwoch (16. Februar) als Zieldatum für eine Militärakt­ion diskutiere­. Es könne aber auch sein, dass dieses Datum Teil einer Desinforma­tionskampa­gne Russlands sei. Einen Tag zuvor, am Dienstag, wird Bundeskanz­ler Olaf Scholz in Moskau zu Gesprächen­ über die Ukraine-Kr­ise erwartet.

Ukraine zeigt sich irritiert

Selbst die Ukraine zeigte sich angesichts­ der alarmieren­den Äußerungen­ aus Washington­ irritiert.­ "Falls Sie oder jemand anderes zusätzlich­e Informatio­nen über einen 100-prozen­tigen Einmarsch am 16. (Februar) haben, dann geben Sie uns bitte diese Informatio­n", sagte Präsident Selenskyj.­ Kiew sei sich dessen bewusst, dass es Risiken gebe. Dennoch würde es im öffentlich­en Raum zu viele Berichte über einen großen Krieg Russlands gegen die Ukraine geben. "Der beste Freund für die Feinde ist Panik in unserem Land", wandte Selenskyj sich auf Englisch an westliche Journalist­en. "


https://ww­w.zeit.de/­news/2022-­02/12/...o­r-russisch­er-ukraine­-invasion

Die Medien vergessen nicht, Waldemar. Die USA haben genau das befürchtet­, was auch eingetrete­n ist. Waldemar log, dass sich die Balken bogen.

 
03.10.22 17:27 #14899  skaribu
03.10.22 17:47 #14900  ParadiseBird
NATO-Erweiterung Bisher haben alle zugestimmt­, außer die Türkei und Ungarn.

Dauert halt noch ein bisschen.  
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