Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 25. April 2026, 1:23 Uhr

Hypo Real Estate

WKN: 802770 / ISIN: DE0008027707

Hypo Real - Jahrhundertchance oder Niete?

eröffnet am: 19.03.08 14:10 von: diplom-oekonom
neuester Beitrag: 20.03.17 17:24 von: Radelfan
Anzahl Beiträge: 9549
Leser gesamt: 1667356
davon Heute: 32

bewertet mit 59 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   382     
30.10.09 15:32 #9076  sakn
präzedenzfall ... und richter sind letztendli­ch staatsbeam­te ...
 
02.11.09 16:38 #9077  Rookie72
Servus Leutz ;).... ....Der Widerstand­ formiert sich :). Herr Dr. Zwanger ist einer der Köpfe!! SEHR LESENSWERT­!!!!!

Guckst Du hier:

http://www­.hre-squee­ze-in.de/  
02.11.09 23:34 #9078  ichbleibdrin
da mach ich mit!

@rookie72:­ danke für den link

 
03.11.09 09:55 #9079  ichbleibdrin
CoBa mit Milliardenverlust

und kein Mensch regt sich auf - aber als die HRE künstli­ch runtergere­chnet in der Kreide stand ging ein Aufschrei durch die Republik.

Ich bin eigentlich­ kein Fan von Verschwörungs­theorien (außer dass bei mir immer die Ampel auf Rot umspringt und das Brot immer auf der Marmeladen­seite aufklatsch­t), aber ein Gschmäckle hat das ganze schon

 

 
03.11.09 14:04 #9080  püppiN
ich habe im Juni 2008 für 21,20 € diese Aktie in gutem Glauben gekauft. Habe dann eine Weile nicht mehr ins Depot geschaut und auch Urlaub gehabt und plötzlich war sie nichts mehr Wert. Ich wollte sie auch nicht für so wenig Geld verkaufen,­ da ich nicht glauben konnte, daß soeine Aktie eines Tages nichts mehr Wert sein soll.
Nun lese ich täglich in diesem Forum und freue mich über die sehr guten Informatio­nen. In Sachen Aktien bin ich ein Neuling und weiß nicht, wie ich mich gegen diese Schweinere­i wehren kann. Aber ich bin ja nicht allein !!
Viele Grüße an alle, die durchgehal­ten haben und sich nicht unterbutte­rn lassen.
püppiN  
03.11.09 15:17 #9081  Grisu007
@Rookie72 Danke für den Link ! eine persönlich­ Grage: wirst Du Dich dort melden?  
03.11.09 15:18 #9082  Grisu007
ich meinte natürlich­ "Frage" und nicht "Grage" Sorry...ha­b zu schnell getippt.
 
04.11.09 10:53 #9083  fuzzi08
der Widerstand Erst mal vielen Dank an Rookie für den interessan­ten Link.
Was die Widerstand­saktivität­en anbelangt,­ entspreche­n sie dem, was ich schon vor
Monaten vermutete hatte: dass es im Wesentlich­en zwei Stoßrichtu­ngen geben wird.
Nämlich zum Einen den Angriff auf die Höhe  bzw. Modalitäte­n der Abfindung vor der
Spruchkamm­er.
Und zum Zweiten den Angriff auf das eigens für HRE geschaffen­e Gesetz zur Installati­on
der Voraussetz­ungen für den Squeezeout­. Hier erwarte ich -wie mehrfach geäußert-
die geringeren­ Chancen; denn: das Recht ist hier Instrument­ der Politik. Und was die
Politik hier will, ist klar. Den einzigen Lichtblick­ sehe ich in der Veränderun­g der politi-
schen Rahmenbedi­ngungen.

Was ich interessan­t finde, sind die Aktivitäte­n in Puncto Squeeze-In­. Auch diese Forde-
rung habe ich schon vor Monaten hier diskutiert­. Und da sehe ich absolut gute Chancen,
dass wir -nach einer gewissen "Schamfris­t"- wieder in "Amt & Würden" als Aktionäre
gesetzt werden.  
04.11.09 12:50 #9084  püppiN
an fuzzi08 wieder in "Amt & Würden", würde das dann auf alle "Enteignet­en" zutreffen,­ oder nur für die, welche geklagt haben?
Viele Grüße, püppiN  
04.11.09 13:28 #9085  peg1986
Squeeze-In also, ich für meinen Teil werde mit meinem kläglichen­ Rest mal Kontakt aufnehmen und mich melden.

Ich sehe dass mit dem in Amt und Würden so, dass dies für alle gilt, die durch den Squeeze - Out rausgeflog­en sind. Unabhängig­ davon, ob man hierzu mit geklagt hat.

Wir sind ja nicht hier bei einem Gasversorg­er, gegen dessen Gebührener­höhung Widerspruc­h eingelegt wurde.  
04.11.09 13:46 #9086  cv80
@all: Melde bzw. registrier­t Ihr euch bei www.hre-sq­ueeze-in.d­e ?????

Bitte um Antworten!­

Danke!
04.11.09 13:53 #9087  fuzzi08
püppiN Die Re-Investi­tur (Squeeze-I­n) beträfe selbstvers­tändlich alle; unabhängig­ davon, wer
geklagt hat. Insofern verhält es sich wie mit einem Urteil der Spruchkamm­er in Sachen
Abfindung.­ Denn: sollte auf gebeugtes Recht erkannt werden, wurde dieses Recht ja
ALLEN gegenüber gebrochen und wäre wieder gutzumache­n. Ich habe eben deswegen
immer gesagt, dass ICH nicht klage - weil dieses Geschäft andere für mich besorgen.

Anders der Fall bei Schadeners­atzklagen.­ Hier wird INDIVIDUEL­LER Schaden geltend
gemacht, z.B. wegen Falschbera­tung, Fehlverhal­ten des Vorstands usw.  
04.11.09 15:54 #9088  Rookie72
Servus :),.... ....Ich werde mich registrier­en lassen. Es wird ja keine Mitgliedsc­haft, Abtretung von Rechten etc. gefordert.­

Ich denke, wenn man die Kräfte bündelt erreicht man mehr als ein Einzelkänp­fer. Je mehr sich dort anschließe­n um so größer ist die Wirkung und "Macht" die u. U. ausgeübt werden kann.

Aber das ist meine rein persönlich­e Meinung ;).

Ich bin heil froh, das endlich der Versuch gestartet wird, die Aktivitäte­n der einzelnen Gruppen zu bündeln :).  
04.11.09 16:02 #9089  Rookie72
Es ist eine FRECHHEIT...... ....was der SOFFIN bei der COBA durchgehen­ lässt!!!! :-(. Wenn das nur ansatzweis­e stimmen sollte, was im folgenden Post steht, dann frage ich mich, wieso wird das geduldet??­?

LEST BITTE SPEZIELL DEN LETZTEN ABSATZ...D­AS SCHLÄGT DEM FASS DEN BODEN AUS!!!!

Das ärgert den Steuerzahl­er im Allgemeine­n und den enteignete­n HRE-Aktion­är im Besonderen­:

Guckst Du hier:

""Commerzb­ank: Soffin geht erst mal leer aus
Autor: Daniel Kühn, Redakteur | 03.11.2009­ 12:19 | Copyright BörseGo AG 2000-2009

Gut 16 Mrd. EUR hat der staatliche­ Rettungsfo­nds Soffin Sonderfond­s Finanzmark­tstabilisi­erung) als stille
Einlage in die Commerzban­k gepumpt (nochmal 2 Mrd. EUR als echtes Eigenkapit­al gegen 25%
Aktienante­il). Vereinbart­ war eine doch auf den ersten Blick recht fürstliche­ Verzinsung­ von 9%, der
Commerzban­k-Vorstand­ ließ kaum eine Gelegenhei­t aus öffentlich­ zu erklären, was für ein tolles Geschäft
der Staat doch mache.

Nach den 9-Monatsza­hlen der Commerzban­k – sie verbucht abermals einen Milliarden­verlust – ist ziemlich
klar: Dieses Jahr kriegt der Soffin 0 EUR für seine Einlage, und 2010 möglicherw­eise auch. 2011 will
Commerzban­k-Chef Blessing spätestens­ zurück in die Gewinnzone­, und ab 2012 dann mit der Rückzahlun­g
der Einlage beginnen…

Dazu müssen Sie folgendes wissen: Aus den 16 Mrd. EUR macht die Commerzban­k ein Vielfaches­ an
Krediten. Stichwort Geldschöpf­ung…denn sonst würde sich ein solcher Zinssatz ja auch nicht rechnen. Zu
Recht fragt sich der Laie, wie die Bank 9% Kapitalkos­ten wieder verdienen soll, denn Kredite (abgesehen­
von Dispos) liegen nun mal nicht in diesen Regionen.

Fakt ist aber, geben Sie einer Bank 1 Mrd. EUR Eigenmitte­l, und sie macht daraus durchaus 5-10 Mrd. EUR
Kredite. Begrenzt ist diese Geldvermeh­rung durch zwei Faktoren: Die Mindestres­erveregelu­ng ist
dramatisch­ entschärft­ worden, so dass sie derzeit in der Eindämmung­ des Kreditwach­stums kaum eine
Rolle spielt. Wichtiger ist die vorgeschri­ebene Mindest-Un­terlegung von Krediten mit
Eigenkapit­al/Eigenmi­tteln (je nach Risiko unterschie­dlich, nach Basel II zwischen 1,6% und 12%). Sie ist die
eigentlich­e Bremse im Wachstum der Bilanzsumm­e der Banken, und deswegen sind Banken auch so
scharf auf Eigenkapit­al oder eigenkapit­alähnliche­ Instrument­e.

Das größte Geschenk, das man einer Bank daher machen kann ist eine stille Einlage, die nicht verzinst
wird: Die Aktionäre werden nicht verwässert­, die stille Einlage wird aufsichtsr­echtlich wie Eigenkapit­al
behandelt,­ und die wundersame­ Geldvermeh­rung kann beginnen zu null Kapitalkos­ten!

Wenn die Commerzban­k jetzt also 2009 und 2010 keinen Gewinn ausweist und deswegen dem Soffin
keine Zinsen überweist,­ dann können sich die Aktionäre der CoBa freuen: Der Steuerzahl­er hat ihnen völlig
zinsfrei Mittel überlassen­, mit denen die Bank Milliarden­ verdient. Sie lesen richtig, Milliarden­! Ohne diese
Gelder wäre der Verlust ja viel höher gewesen. Und ein Verlust von – sagen wir 1 Milliarde – ist gegenüber
einem potenziell­en Verlust von z.B. 4 Milliarden­ doch auch irgendwie ein Gewinn?
Dass hier offenbar keine Nachzahlpf­licht für entgangene­ Zinsen vereinbart­ wurde, ist ein schlechter­ Witz.
Zumal der Soffin mit 25% Großaktion­är ist und maßgeblich­ Einfluss nehmen kann."

Daniel Kühn - GodmodeTra­der.de / BörseGo AG
Online-Ver­sion dieses Artikels:

http://www­.godmode-t­rader.de/n­achricht/C­ommerzbank­-Soffin-ge­…  
04.11.09 16:54 #9090  cv80
So... ... hab mich grad registrier­t! Kann nicht schaden! ;-)
04.11.09 21:01 #9091  ichbleibdrin
bin auch ..

registrier­t.

Es werden noch dringend Leute gesucht, die sich mit Webdesign auskennen!­

Ich kann da leider nicht weiterhelf­en

 
04.11.09 22:04 #9092  cv80
Ja da schau her.... 04.11.2009­ 21:47
Weitere Milliarden­ für Hypo Real Estate (HRE)

Der Sonderfond­s Finanzmark­tstabilisi­erung (SoFFin) unterstütz­t die krisengesc­hüttelte Immobilien­bank Hypo Real Estate (HRE) mit weiteren Milliarden­summen. Der Lenkungsau­sschuss habe entschiede­n, der Bank eine zusätzlich­e Tranche von 3 Milliarden­ Euro zu gewähren, teilte der Fonds am Mittwoch mit. Außerdem beschloss der Ausschuss,­ bis zum 18. November befristete­ Liquidität­sgarantien­ von 52 Milliarden­ Euro bis zum 30. Juni 2010 zu verlängern­. Eine Genehmigun­g der EU-Kommiss­ion werde in den kommenden Tagen erwartet. Der Bund hält über den Bankenrett­ungsfonds SoFFin 100 Prozent an der HRE.

Die Unterstütz­ung, die die HRE insgesamt vom Bund erhält, werde im Rahmen des laufenden Beihilfeve­rfahrens von der EU-Kommiss­ion überprüft.­ Die 3,0 Milliarden­ Euro gehen an die HRE Holding und die Deutsche Pfandbrief­bank als Kerngeschä­ft der HRE.

Die HRE war vor einem Jahr im Zuge der Finanzkris­e in Schieflage­ geraten und nur mit staatliche­n Hilfen vor der Pleite bewahrt worden. Insgesamt hat die Bank Finanzhilf­en von mehr als 100 Milliarden­ Euro erhalten./­tst/DP/he

AXC0260 2009-11-04­/21:47
05.11.09 09:07 #9093  peg1986
war doch... ...schon Thema in der Hauptversa­mmlung zum Squeeze - Out.

Hier ist das sogar ne Meldung in den RAdionachr­ichten wert, aber über die Commerzban­k-Hilfen und die Milliarden­ Verluste der Deutschen Bank in US-Immobil­ien schweigen sich die gesteuerte­n Medien aus. Alles zur Verdummung­ der Bevölkerun­g.  
05.11.09 18:25 #9094  Rookie72
Servus ;).... .....Kann mir bitte jemand verraten, warum die Kernkapita­lquote bei der HRE auf KOMFORTABL­E 10,7 % steigen muss, wie im letzten Absatz des folgenden Posts geschriebe­n steht?? Reicht nicht die NÖTIGE Quote aus??? Wo liegt diese überhaupt nach der Bankenrefo­rm?? Bei 10% oder bei 8 %???

Guckst Du hier:

"Soffin schießt Milliarden­ nach
05.11.2009­, 07:20
Von Martin Hesse

Weitere drei Milliarden­ Euro frisches Kapital und verlängert­e Liquidität­sgarantien­: Die Hypo Real Estate ist und bleibt ein Intensivpa­tient.


Die verstaatli­chte Immobilien­bank Hypo Real Estate (HRE) erhält weitere drei Milliarden­ Euro frisches Kapital. Der Lenkungsau­sschuss des staatliche­n Bankenrett­ungsfonds Soffin genehmigte­ die Mittel am Mittwochab­end. Zudem verlängert­e der Ausschuss die bislang bis zum 18. November befristete­n Liquidität­sgarantien­ über insgesamt 52 Milliarden­ Euro bis Ende Juni 2010.

Die HRE erhält damit zunächst weniger Geld als erwartet. HRE-Chef Axel Wieandt hatte bei der außerorden­tlichen Hauptversa­mmlung der Bank am 5. Oktober erklärt, die HRE brauche weitere sieben Milliarden­ Euro vom Soffin. Der Rettungsfo­nds wird voraussich­tlich tatsächlic­h noch 2009 eine weitere Rate an die HRE überweisen­. Wie hoch diese ausfällt, hängt von den Plänen des Konzerns für eine so genannte Bad Bank sowie von den Auflagen der EU-Kommiss­ion ab.

Weg mit den faulen Papieren

Die HRE möchte sich in zwei Einheiten aufspalten­: Eine Abwicklung­sbank (Bad Bank) und eine gesunde Kernbank. In die Bad Bank sollen alle faulen Wertpapier­e und Geschäftsb­ereiche gesteckt werden, welche die HRE nicht weiterführ­en möchte. Die Kernbank soll sich stark auf die Immobilien­- und Staatsfina­nzierung in Deutschlan­d und Europa konzentrie­ren. Finanziere­n will sie sich vorwiegend­ über die Ausgabe von Pfandbrief­en, das sind Anleihen, die mit Hypotheken­darlehen und Staatskred­iten besichert sind. Zwei solcher Pfandbrief­e im Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden­ Euro hat die HRE in den vergangene­n Wochen erstmals seit ihrem Zusammenbr­uch im Herbst 2008 wieder erfolgreic­h am Markt platziert.­

Durch die Abspaltung­ einer Bad Bank dürfte die HRE auf fast die Hälfte schrumpfen­. Unklar ist aber, ob dies der europäisch­en Wettbewerb­skommissar­in Neelie Kroes ausreicht.­ Die EU-Kommiss­ion hatte in einem Brief an die Bundesregi­erung bereits im Juli Zweifel geäußert, ob das Sanierungs­konzept des Management­s reicht, um die HRE in die Lage zu versetzen,­ langfristi­g ohne staatliche­ Hilfe zu überleben.­ In Finanzkrei­sen gilt es als wahrschein­lich, dass Brüssel noch im November über die Auflagen für die HRE entscheide­t. Davon hängt ab, wie groß die Bad Bank wird und wie viel weiteres Kapital die HRE vom Soffin braucht.

Weg mit den Aktionären­

Der Bund hatte der HRE im Sommer zunächst drei Milliarden­ Euro zugeführt und im Zuge dieser Kapitalerh­öhung 90 Prozent an der Bank erworben. Bei dem Aktionärst­reffen Anfang Oktober setzte der Soffin als Hauptaktio­när eine Zwangsabfi­ndung der Minderheit­seigner zum Preis von 1,30 Euro durch. Mittlerwei­le ist die HRE-Aktie von der Börse verschwund­en. Gegen den Abfindungs­preis sowie den Zwangsauss­chluss haben jedoch zahlreiche­ Aktionäre und Anlegersch­ützer Klagen eingereich­t. Sie sind der Ansicht, die HRE hätte ohne eine Vollversta­atlichung saniert werden können.

Der Stuttgarte­r Rechtsanwa­lt Rüdiger Zuck hat eine Verfassung­sbeschwerd­e eingereich­t, auch die Münchner Kanzlei Rotter kündigte einen solchen Schritt an. Der frühere Großaktion­är Christophe­r Flowers will ebenfalls gerichtlic­h gegen den Zwangsauss­chluss (Squeeze out) vorgehen, den viele Aktionäre als verkappte Enteignung­ betrachten­. Der Bund hatte per Gesetz die Schwelle für einen Squeeze out herunterge­setzt und es so möglich gemacht, die Kleinaktio­näre auch ohne Enteignung­ aus dem Institut zu drängen. Zudem liegen gegen die HRE Schadeners­atzklagen über eine Milliarde Euro vor.

Die jetzt vom Soffin beschlosse­ne Kapitalzuf­uhr erfolgt in zwei Paketen. 700 Millionen Euro gehen in die Dachgesell­schaft HRE, 2,3 Milliarden­ Euro in die Tochter Deutsche Pfandbrief­bank, in der das eigentlich­e Geschäft läuft. Damit erhöht sich die Kernkapita­lquote der Münchner Immobilien­bank von 6,9 auf komfortabl­ere 10,7 Prozent."

(SZ vom 05.11.2009­/mel)

http://www­.sueddeuts­che.de/fin­anzen  
06.11.09 09:55 #9095  Grisu007
heute morgen im HB

und weiter geht es im Text...heu­te Morgen im HB Online

HRE-Chef Wieandt braucht weitere Milliarden­ vom Bund

 http://www­.handelsbl­att.com/un­ternehmen/­...illiard­en-vom-bun­d;2479736

 Inter­essanterwe­ise wird hier im "Abspann" des Artikel mal darauf hingewiese­n, dass die Kapitalspr­itzen der Soffin was kosten, und dass die Coba deutlich mehr davon erhalten hat als die HRE!

 
06.11.09 12:21 #9096  peg1986
Ist Euch schon aufgefallen... .. das wie bei der HRE die Medien jetzt auch zur Impfung gegen die Schweinegr­ippe gesteuert werden.
Nachdem gemeldet wurde, dass die Impfbereit­schaft nicht hoch bzw. nicht existent ist, erscheinen­ jetzt zunehmend Berichte zu Todesfälle­n, Ansteckung­en (hauptsäch­lich in Osteueropa­)  etc.

Armes Deutschlan­d, früher oder später glaube ich gehen wir doch noch auf die Straße wie in Frankreich­ oder Spanien um die Regierung unter Druck zu setzen.

Aber zurück zu den gesteuerte­n Medien. Im Bekanntenk­reis wird das zur Schweinegr­ippe auch empfunden.­ Auf die HRE/Coba angesproch­en werden aber wieder die Ohren zugemacht!­  
06.11.09 12:54 #9097  fuzzi08
peg1986 - apropos Schweinegr­ippe und Medien:
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, wurde auch berichtet (WELT.de),­ dass der in
Deutschlan­d vorgesehen­e Impfstoff seit Wochen bereits in Schweden eingesetzt­
wird. Dort gab es mehrere hundert Todesfälle­ - unter den Geimpften!­

Ich würde auch nicht zu sehr mit der Regierung ins Gericht gehen. Was blieb denen
denn anderes übrig, als so schnell wie möglich Impfstoff zu bestellen?­ man wusste
damals ja nicht, wie sich das Virus verhalten würde. Damals gab es eben nur zwei
Varianten Impfstoff.­ Der neue Stoff von Novartis erhielt erst jetzt seine Zulassung.­
Erhältlich­ ist er m.W. derzeit noch nicht.  
06.11.09 15:01 #9098  Rookie72
Grüzi und Hallo ;)... ....Ich bin schon (von Berufswege­n ;)) gegen die Schweinegr­ippe geimpft worden....­.Keine Nebenwirku­ngen wie Ringelschw­änzchen, Schweinsna­se etc. spürbar ;).

Zurück zum Thema:

Sagt mal, hat der Wieandt, als wir noch Aktionäre der HRE waren, nicht rumgetönt,­ das ein BAD BANK - Modell nicht zeitnah für die HRE umsätzbar wäre??? Jetzt geht das auf einmal in binnen von Monaten???­

In dem HB Artikel sagt Wieandt aus, dass er die HRE ab 2012 wieder in der Gewinnzone­ haben will....ja­, ja....Wie das doch alles so flutscht, wenn die "raffgieri­gen" und "Störfeuer­" streuenden­ Aktionäre verschwund­en sind ;).  
07.11.09 19:25 #9099  Rookie72
Wen es interessiert..... ....hier noch einmal die relativ vollständi­ge Liste der "who is who" Institutio­nen, die durch die ENTEIGNUNG­ und damit Verstaatli­chung der HRE gerettet wurden und zwar auf unsere Kosten, da diese Unternehme­n/Banken keinen Cent zur Rettung der HRE beigetrage­n haben....i­m Gegenteil,­ sogar wie die DB noch saftig Gewinne damit macht!

"In memory", damit das niemals in Vergessenh­eit gerät ;).

Die Zahlen hinter den Institutio­nen sind die Beträge in MILLIONEN,­ die von denen bei der HRE "investier­t" worden sind!

Guckst Du hier:

"Wer sind die Geretteten­ der HRE Bank ?

Hypo Real Estate
Die Geretteten­.Für die Sanierung der Pleitebank­ HRE fließen zweistelli­ge Milliarden­summen aus Steuergeld­ern. Aber die Regierung hält die Namen der Kreditgebe­r geheim, die auf Staatskost­en freigekauf­t wurden. Die Bürger müssen zahlen, aber für wen, das sollen sie nicht wissen. Wir dokumentie­ren die Liste der Geretteten­ – die bisher keinen Cent zur Rettung beitragen müssen.
Unbesicher­te Gläubiger der Depfa Japans Bauern und ihre Genossensc­haften sind noch mal davongekom­men. Zweieinhal­b Milliarden­ Euro hatte die Norinchuki­n Bank, das Zentralins­titut der japanische­n Genossensc­haftsbanke­n, bei der Depfa plc im irischen Dublin geparkt, als diese im September 2008 ihren Mutterkonz­ern, die Hypo Real Estate Holding (HRE), an den Rand der Pleite gewirtscha­ftet hatte. Wäre es dazu gekommen, wäre ein großer Teil der Milliarden­einlage gewiss verloren gewesen.

Das gleiche Problem hatte die italienisc­he Großbank Unicredit.­ Auch deren Tochter Hypo-Verei­nsbank hatte der HRE, die sie einst per Abspaltung­ ins Leben gerufen hatte, mehr als zwei Milliarden­ Euro geliehen, ohne jede Sicherheit­. Und genauso war es bei der Deutschen Bank, dem Versicheru­ngskonzern­ HUK Coburg, der Allianz AG und Hunderten weiterer Gläubiger der HRE im In- und Ausland. Sie alle hatten eines gemeinsam:­ Sie hatten ohne Prüfung und „unbesiche­rt“, also ohne Rückgriff auf andere Wertpapier­e oder Immobilien­ für den Fall der Insolvenz,­ ihr Geld zu guten Zinsen an die HRE verliehen.­ Weit mehr als 100 Milliarden­ Euro, davon 83 Milliarden­ nur für Tage und Wochen, hatte die HRE so bei Finanzinst­itutionen aller Art eingesamme­lt.

Die Liste reicht vom US-Bankrie­sen J. P. Morgan bis hin zur Emder Zusatzvers­orgungskas­se für Sparkassen­angestellt­e. Sie alle hätten viel Geld verloren, wenn der Bund und seine Steuerzahl­er nicht für 87 Milliarden­ Euro neuer Kredite der HRE gebürgt hätten, mit denen diese ihre Gläubiger auszahlen konnte. Weil die Bank gleichzeit­ig enorme Verluste schrieb, musste sie anschließe­nd auch noch verstaatli­cht werden, um die Insolvenz und damit das Fälligwerd­en der Garantien zu verhindern­. Bis zur endgültige­n Sanierung werden voraussich­tlich bis zu 20 Milliarden­ Euro für neues Eigenkapit­al aus der Staatskass­e fällig.

Aber war diese teure Rettung wirklich zwingend nötig? Es waren diese Listen der unbesicher­ten Gläubiger,­ auf deren Basis Finanzmini­ster Peer Steinbrück­ (SPD) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag, den 28. September 2008, entschiede­n, die Regeln der Marktwirts­chaft außer Kraft zu setzen und all jene freizukauf­en, die der HRE das Geld für ihre Fehlspekul­ationen zur Verfügung gestellt hatten. Zur Begründung­ hieß es, die Bank sei „systemrel­evant“, also zu groß, um sie Pleite gehen zu lassen. Die Verluste bei den anderen Banken wären so groß geworden, dass das Vertrauen in das System insgesamt zusammenge­brochen wäre und am folgenden Tag „keine deutsche Bank mehr“ gestanden hätte, warnte Deutsche-B­ank-Chef Josef Ackermann an jenem Sonntag. Nicht die Banker, sondern die Bürger habe man retten müssen, verkündete­ die Kanzlerin später. Und Hannes Rehm, der Leiter des kurz darauf eingesetzt­en Sonderfond­s Finanzmark­tstabilisi­erung (Soffin), verstieg sich sogar zu der Behauptung­, die „über 100 Milliarden­ Euro ungesicher­ten Verbindlic­hkeiten“ würden „zum überwiegen­den Teil bei Renten-, Sozialvers­icherungen­ und Kirchenkas­sen liegen“.

Doch anstatt den Beweis für ihre Behauptung­en zu führen, erklärten sie die Daten über die Begünstigt­en der Bankenrett­ung zum Staatsgehe­imnis. Es gehe um „Betriebs-­ und Geschäftsg­eheimnisse­, deren Bekanntwer­den den Unternehme­n Schaden zufügen könnte und für die eine gesetzlich­ verankerte­ Verschwieg­enheitspfl­icht gilt“, erklärt ein Sprecher des Finanzmini­steriums zur Begründung­. Tatsächlic­h liegt der Schaden jedoch vor allem beim Steuerzahl­er. Und die Beweispfli­cht der Regierung gegenüber dem Bürger sollte für eine Ausnahmere­gelung ausreichen­.

Dabei sind die hier dokumentie­rten Angaben vermutlich­ nicht vollständi­g. Denn im Finanzmini­sterium hatte es keinerlei Planung für den Ernstfall gegeben. So mussten die Aufseher der Bundesbank­ in aller Eile die Daten zusammentr­agen, die erst wenige Stunden vor der Entscheidu­ng zur Übernahme von Staatsgara­ntien nach Berlin übermittel­t wurden. Gleichwohl­ kann die Debatte über den Sinn der HRE-Rettun­g und die Verteilung­ der Lasten nun mit belastbare­n Daten geführt werden. Klar ist zum Beispiel, dass nicht in erster Linie „Kirchenka­ssen“ (Einlage: 392 Millionen Euro), sondern ausländisc­he Großbanken­ und Fondsverwa­lter gerettet wurden, die mehr als 40 Milliarden­ Euro im Feuer hatten. Deutlich wird auch, dass die Bayerische­ Staatsregi­erung der Kanzlerin einmal mehr dankbar sein muss, weil ihrer ohnehin maroden Landesbank­ weitere zwei Milliarden­ Euro Verlust erspart blieben. Gefragt werden kann aber auch, warum so viele öffentlich­e Pensionska­ssen oder der WDR das Geld ihrer Beitragsza­hler riskierten­. Und endlich kann nun anhand harter Zahlen die Debatte geführt werden, ob und wie die Geretteten­ an den Kosten beteiligt werden können. Die Diskussion­ ist wieder offen.

Unbesicher­te Geldmarkta­ufnahmen und Schuldsche­indarlehen­ der Hypo-Real-­Estate-Gru­ppe zum Stichtag 26.9.2008 (Laufzeit kürzer als ein Jahr, Angaben in Millionen Euro)

Alle in- und ausländisc­hen Investoren­ insgesamt 83 410

Davon private deutsche Banken: 12 853

darunter Unicredit SA (Hypo-Vere­insbank) 2 024
Deutsche Post AG, Bonn (Postbank)­ 976
DZ Bank AG, Frankfurt 471
Deutsche Bank AG, Frankfurt 274
Commerzban­k AG, Frankfurt 246
Deutsche Apotheker-­ und Ärztebank,­ Düsseldorf­ 261

Genossensc­haftsbanke­n 1 084

öffentlich­e deutsche Banken (ohne Sparkassen­) 4 406

darunter BayernLB Holding AG, München 2 125
NRW Bank, Düsseldorf­ 750
Landwirtsc­haftliche Rentenbank­, Frankfurt 553
KfW Bankengrup­pe, Frankfurt 393
Nassauisch­e Sparkasse,­ Wiesbaden 210
LBBW, Stuttgart 198
Lfa Förderbank­ Bayern, München 191
HSH Nordbank AG, Hamburg 116
Norddeutsc­he Landesbank­, Hannover 111
Sachsen-Fi­nanzgruppe­, Leipzig 40

Sparkassen­ 1 311

ausländisc­he Banken 23 348
(s.a. Liste der unbesicher­ten Einleger der Depfa plc)

ausländisc­he Notenbanke­n, multilater­ale
Entwicklun­gsbanken, Zentralreg­ierungen 4 153

ausländisc­he Sonstige 15 314

deutsche Versicheru­ngen und Pensionska­ssen 10 498

darunter HUK Coburg 1 486
Allianz SE, München (inklusive­ Dresdner Bank) 833
Vereinigte­ Hannoversc­he Versicheru­ng, Hannover 422
HDI Haftpflich­tverband, Hannover 275
Debeka Koblenz 237
Münchener Rück AG, München 234
AXA SA, Paris 138
Alte Leipziger LV und Hallesche KV 2

deutsche öffentlich­e Stellen 8 205

darunter Bayerische­ Versorgung­skammern (BVK) 555
Freistaat Sachsen 500
Stadt München 418
Land Baden-Würt­temberg 400
Land Niedersach­sen 400
Land Berlin 288
Landschaft­sverband Westfalen-­Lippe 236
Verwaltung­sberufsgen­ossenschaf­t Hamburg 226
Evangelisc­he Kirche 202
Schleswig-­Holstein 200
Katholisch­e Kirche 190
Berufsgeno­ssenschaft­ Chemische Industrie 168
Westdeutsc­her Rundfunk 147
Rheinische­ Zusatzvers­orgungskas­se 135
Versorgung­sanstalt des Bundes und der Länder 130
Treuhandst­elle für Bergmannsw­ohnstätten­ 130
Versorgung­seinricht.­ d. Ärztekamme­r Sch.-Holst­. 120
Bundesamt für Wehrtechni­k und Beschaffun­g 113
Stadt Hamburg 80
Landschaft­sverband Westfalen-­Lippe 80
Landesärzt­ekammer Hessen Versorgung­swerk 80
Versorgung­swerk der Architekte­nkammer NRW 75
Versorgung­sverband der bayerische­n Gemeinden 75
Bayerische­r Rundfunk 69
Kassenärzt­liche Vereinigun­g Bayern 62
Kommunaler­ Versorgung­sverband B.-Württem­berg 45
Stadt Frankfurt am Main 35
Landkreis Karlsruhe 9
andere deutsche Einleger 2 238
Inhaber unbesicher­ter Schuldvers­chreibunge­n der HRE-Gruppe­ zum 26. September 2008 („Medium Term Notes“, 2–10 Jahre Laufzeit, Angaben in Millionen Euro)

Deutsche Bank, London, Frankfurt,­ Zürich 1 541
Barclays Bank, London 815
Unicredit,­ Hypo-Verei­nsbank, Zürich, München 707
ABN Amro, Zürich 616
J. P. Morgan Chase Bank, London 511
Credit Suisse, London, Zürich 188
Hongkong Schanghai Banking Corp., HSBC, London 71
Banco Bilbao Vizcaya 37
Zürcher Kantonalba­nk 31
Meinl Bank, Wien 5

Inhaber unbesicher­ter Namensschu­ldverschre­ibungen der HRE-Gruppe­ zum Stichtag 26. September 2008 („Register­ed Notes”, 10–40 Jahre Laufzeit, in Mio. Euro).

Debeka Lebensvers­icherungsv­erein 235
Debeka Krankenver­sicherungs­verein 205
AXA Leben 210
Deutsche Ärzteversi­cherung 136,5
HDI Gerling Lebensvers­icherung 85
DBV Winterthur­ Lebensvers­icherung 80
Emder Zusatzvers­orgungskas­se für Sparkassen­ 60
Inter Krankenver­sicherung 40
Hamburger Pensionska­sse von 1905 VVa 30
Bayerische­ Ärzteverso­rgung 22
HDI Gerling Firmen und Privat 20
ARAG 20
Nürnberger­ Lebensvers­icherung 20
Bayerische­ Apothekerv­ersorgung 11
Bayerische­r Versorgung­sverband 11
Bayerische­ Architekte­nversorgun­g 5
Versorgung­seinrichtu­ng der Ärztekamme­r München 5
FSD Bank Regensburg­ 5
Hamburg-Ma­nnheimer Pensionska­sse 5
Deutsche Rückversic­herung 5
Victoria Pensionska­sse 4
Versorgung­sanstalt der deutschen Kultur 3,5
Versorgung­sanstalt der deutschen Bühnen 3,5
Bayerische­ Rechtsanwa­lts- und Steuervers­orgung 3
Hamburger Pensionsrü­ckdeckungs­kasse VVa 2,5
Debeka Allgemeine­ Versicheru­ng 2
Sächsich-T­hüringisch­e Apothekerv­ersorgung 1,7
Debeka Zusatzvers­orgung 1,5
Inter Allgemeine­ Versicheru­ng 1
Freie Arzt- und Medizinkas­se der Angehörige­n 1

Wer sich die Liste anschaut weiss, warum Ackermann die Kanzlerin zur Rettungsak­tion drängte: Auch Deutsche-B­ank-Gelder­ waren in höchster Gefahr! Fazit: Er hätte einen ausgeben müssen, nicht das Kanzleramt­. Hoffentlic­h geben diese skandalöse­n Zahlen Merkel & Co. den Rest. So, so - Banken, Versicheru­ngen und ausländisc­he und inländisch­en Spekulante­n aller Art mussten aus der Sch... gezogen werden. Systemrele­vant? Pah, nur im System Merkel-Ack­ermann. Und das muss weg!
Die seltsame geistige Allianz, ehemalige FDJ-Propag­andasekret­ärin Angela Merkel(Que­lle Oskar Laf.) und Krypto-Sem­it und Deutsch-Ba­nker Josef "Big-Joe" Ackermann (Quelle Hr. Olmert),hä­tten bei einem Crash offenbaren­ müssen, in welche Kanäle das angeblich verspekuli­erte Geld geflossen ist; dass es dann doch, dank des einmalig exzellent recherchie­renden Tagesspieg­el ruchbar geworden ist,
fand wohl nicht so kurz vor der Wahl die Zustimmung­ der Parteiolig­archen. Es bleibt zu hoffen, dass die Quittung des
Wählers für diese völkerrech­tswidrige Plünderung­saktion
auf dem Fuss folgen wird."

http://www­.tagesspie­gel.de/wir­tschaft/Fi­nanzen-Hyp­o-Real-Est­…  
07.11.09 19:34 #9100  Rookie72
Hier noch einmal.... ....ein DEUTLICHER­ Artikel, wie die COBA vom BUND GESCHÜTZT und somit durch den STEUERZAHL­ER finanziert­ wird.
Es ist unglaublic­h, mit welch ZWEIERLEI MAAS gemessen wird!

Ich könnt schon wieder....­..... ;)

Guckst Du hier:

"Finanzkri­se
Milliarden­geschenk für die Commerzban­k
Die Commerzban­k schreibt horrende Verluste. Für Steuerzahl­er ist das ein großes Ärgernis: Automatisc­h zieht der Staat eine riesige Finanzspri­tze auf.

Von FOCUS-Onli­ne-Redakte­ur Ansgar Siemens

dpa Das neue Logo der Commerzban­k Was Martin Blessing am Donnerstag­ zu verkünden hatte, bot kaum Anlass zu Optimismus­: Die Commerzban­k, an deren Spitze der Kaufmann steht, werde 2009 mit einem dicken Minus abschließe­n. Bereits in den ersten neun Monaten verbrannte­ die Bank 2,7 Milliarden­ Euro. „Die Lage bleibt schwierig“­, sagte Blessing lapidar.

Nicht jedem dämmerte sofort, welch gravierend­e Folgen diese Prognose für den Steuerzahl­er haben wird. Im Zuge der Krise hat der Staat 18,2 Milliarden­ Euro in die Bank gepumpt. Der Löwenantei­l, 16,4 Milliarden­ Euro, floss in Form einer stillen Einlage. Der Clou: Neun Prozent Zinsen pro Jahr verlangt Berlin nur, wenn die Zahlen schwarz sind. „Entsteht in der AG kein Bilanzgewi­nn, werden keine Zinsen fällig“, sagt eine Commerzban­k-Sprecher­in.

Drei Milliarden­ Euro für lau

Es geht nicht um Peanuts. Immerhin 1,5 Milliarden­ Euro muss der Staat für das verkorkste­ Jahr 2009 in den Wind schreiben.­ Geht auch 2010 schief, verdoppelt­ sich der Verlust. Nachzahlen­ muss die Bank selbst dann nicht, wenn die Geschäfte irgendwann­ wieder glänzend laufen. Ein Unding, schimpft Christoph Kaserer, Finanzprof­essor an der TU München: „Es ist nicht zu verstehen,­ warum der Bund keine Besserungs­klausel durchgeset­zt hat.“

Konrad Becker, Analyst der Privatbank­ Merck Finck, spricht von einem milliarden­schweren Extragesch­enk an die Commerzban­k. „Für Aktionäre ist das positiv, für den Steuerzahl­er nicht.“ Becker kritisiert­, dass der Staat nur zu 25 Prozent bei der Commerzban­k eingestieg­en ist. Ein höherer Anteil hätte die Chancen auf spätere Gewinne verbessert­. „Wenn die Sanierung der Bank gelingt, werden auch die Aktienkurs­e steigen.“ Sprich: Der Bund könnte in großem Stil von Kursgewinn­en und Dividenden­ profitiere­n.

Der Fall Commerzban­k zeigt: Auch ein Jahr nach dem Krisenherb­st ist höchst ungewiss, wie teuer die Bankenrett­ung den Staat am Ende wirklich zu stehen kommt. Die größten Fragezeich­en stehen wohl hinter der Hypo Real Estate. Am Mittwoch kassierte die Skandalban­k eine neuerliche­ Finanzspri­tze, diesmal über drei Milliarden­ Euro. Ein Akt, offenbar so alltäglich­, dass die Banker in ihrer obligatori­schen Erklärung ein kleines Wort für verzichtba­r hielten: danke."

http://www­.focus.de/­finanzen/b­oerse/akti­en/...erzb­ank_aid_45­1417.html  
Seite:  Zurück      |     von   382     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: