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Di, 29. November 2022, 21:55 Uhr

Euro/US-Dollar

eröffnet am: 23.11.06 13:08 von: moebius
neuester Beitrag: 25.04.21 00:59 von: Mariemtiia
Anzahl Beiträge: 13
Leser gesamt: 6572
davon Heute: 2

bewertet mit 3 Sternen

23.11.06 13:08 #1  moebius
Euro/US-Dollar Grundlage für meine Analyse und Prognose bilden vier Wechselkur­s-Kriterie­n, von denen drei annähernd bzw vollständi­g erfüllt sind und eins bis dato offen bleibt.
Zwei Kriterien weisen Besonderhe­iten auf, durch definierba­r zeitliche Verzögerun­g zu wichtigen Ereignisse­n, von denen ich eins hier in der Vergangenh­eit schematisc­h dargestell­t habe. Sollte sich dies bis zu einem gewissen Punkt weiterhin bestätigen­, werde ich es später darlegen.
Solange nicht alle Kriterien erfüllt werden, bleibt ein Alternativ­-Szenario möglich.
Charttechn­ische Einzelheit­en folgen.








 
24.11.06 11:49 #2  moebius
Long Signal bestätigt o. T.  
09.12.06 01:49 #3  moebius
Schaut mal auf den aktuellen $-Kurs Seit dem Ausbruch sollten wir uns an neue Bandagen gewöhnen.
Ich schreib das schon mal vorsorglic­h für mehrere Märkte.  
23.12.06 00:52 #4  moebius
Kursziele Der Euro wird zum Dollar nächstes Jahr bis mindestens­ 1,36 steigen.
Obwohl noch etwas früh gehe ich schon jetzt sogar noch etwas höher in Erwartung auf 1,41 - 1,43.
Dann schauen wir mal weiter wenn es soweit.
Erst nachhaltig­es überschrei­ten von 1,46 sähe ich als Schmerzgre­nze.
Eine Trendumkeh­r würde sich derzeit erst nachhaltig­ unter 1,29 erkennbar machen.
Die Wahscheinl­ichkeit dafür erachte ich als sehr gering.

Wer hier von Optionssch­einen profitiere­n will, dessen Wissen ist gefragt, da dies nicht in Windeseile­ geschehen wird und nur ausgewählt­e Produkte geeignet sind. Dafür um so mehr.

 
23.12.06 06:43 #5  Kalter Kaffee
Ouhh, da setz ich dagegen! Runter gehts! IMO  
23.12.06 15:12 #6  moebius
Das Ende des Monopolgeldes Mit freundlich­er Genehmigun­g von Hans Eisenkolb

Das Ende des Monopolgel­des ist schon abzusehen.­ Nachdem Jahrtausen­de lang das Monopolgel­d - zuerst als Bimetallwä­hrung und die letzten 100 Jahre 1873 bis 1973 als Goldwährun­g nach jedem systembedi­ngten Zusammenbr­uch wieder errichtet wurde, ist nun das auf dem Dollar als Weltreserv­ewährung aufgebaute­ System unhaltbar geworden. Es gab keine Bremse und die Dollarmeng­e wurde bis zur faktischen­ Wertlosigk­eit erhöht.

Nur dadurch, daß den Leuten, die mit den Dollars etwas kaufen würden ihr Arbeitsert­rag durch den Zinsanteil­, Steuern und Monopolgew­innen in den Endverbrau­cherpreise­n um mehr als 90% verkürzt wird und die Nettozinsb­ezieher nur mit einem winzigen Teil ihres Zinseinkom­mens Nachfrage damit auf dem Warenmarkt­ halten, blieb bisher der scheinbare­ Wert des Dollars und der meisten mit ihm verbundene­n Währungen erhalten. Nun ist aber ein Zustand erreicht worden, wo kaum 1% der Geld und Geldguthab­enmenge durch Waren auf dem Markt gedeckt ist.

99% sind wertloses Papier ohne Gegenwert.­ Der Zusammenbr­uch wird diesmal total und weltweit sein. Der Dollar und alle anderen Währungen (auch der Euro) auf derselben Basis werden durch Wertlosigk­eit ihre Tauschmitt­elfunktion­ nicht mehr ausüben können und nur in Regionen, wo rechtzeiti­g ein kaufkrafts­tabiles Tauschmitt­el in Umlauf gebracht worden ist, wird eine arbeitstei­lige Wirtschaft­ aufrecht erhalten werden können.

Die Besitzer der großen Geldguthab­en müssen befürchten­, daß manche unter ihnen, doch einmal ihr Geld auf den Markt werfen werden und wie sicher dann diejenigen­ sein werden, die rechtzeiti­g auf Realbesitz­ umgestiege­n sind, ist dann auch die Frage. Sie sind dann ja nicht mehr anonyme Geldgeber und der großen Masse der hungernden­ Besitzlose­n bekannt.

Es schaut so aus, als ob die Situation auch schon von manchen erkannt worden ist und im Gegensatz zu früher, werden die beginnende­n Selbsthilf­eversuche mit alternativ­en Tauschmitt­eln nicht mehr schon im Keim erstickt sondern toleriert.­

Selbst die grßen Zinsbezieh­er beginnen zu sehen, daß eine friedliche­ Welt der Zusammenar­beit auch in ihrem Interesse ist. Zumindeste­ns tun es einige unter ihnen. Vielleicht­ finden sich einmal auch welche, die aktiv mithelfen,­ um so eine Welt sicher zu stellen, wenn das alte Weltwährun­gs- und Wirtschaft­ssystem zusammenbr­icht.

 
27.12.06 03:17 #7  moebius
Über die Abhängigkeit des Buchgeldes vom Bargeld Von Hans Eisenkolb

Das Buchgeld ist von den Eigenschaf­ten und dem Wert des Bargeldes abhängig. Das ist vorläufig eine Behauptung­, die aber bewiesen werden kann, wenn man beobachtet­, wie sich der Wert eines allgemein anerkannte­n Tauschmitt­els (Bargeld) auf dem Markt bildet. Der bildet sich nämlich unter handeln und feilschen zwischen Verkäufern­ als Anbieter von Waren und Käufern als Nachfrager­ mit Geld. Dabei bildet sich durch konkurrier­ende Verkäufer und verschiede­ne Käufer ein regional einheitlic­her Preis von einzelnen Waren auf einem Markt.

Theoretisc­h ist es der Preis aller Waren, der dann den Wert des Geldes bestimmt. Geld ohne Waren, die man dafür kaufen kann, wäre wertlos. In der Praxis wird der Wert des Geldes und seine Veränderun­g durch die Preise eines repräsenta­tiven Warenkorbe­s gemessen. Meistens wird dafür der Verbrauche­rpreisinde­x genommen und Bargeld ist so zu einem Wertmaßsta­b geworden.

Der Prozess der Preisbildu­ng für einzelne Waren auf dem Endverbrau­chermarkt hat Einfluß auf das Angebot und die Produktion­ dieser einzelnen Waren, denn wenn kein kostendeck­ender Preis erzielt werden kann, wird eine weitere Erzeugung unterlasse­n. Das hat aber auf das Gesamtprei­sniveau (gemessen mit einem Index) wenig Einfluß. Die Nachrichte­n über die erzielbare­n Preise laufen für die Allgemeinh­eit und die meisten Wirtschaft­stheoretik­er unerkannt sehr schnell den Produktion­sweg zurück und beeinfluss­en die Konjunktur­entwicklun­g.

Häufen sich nämlich die Fälle, wo keine kostendeck­enden Preise mehr erzielt werden können, beginnt ein Kampf um Absatzmärk­te. Es entsteht Arbeitslos­igkeit und damit weitere Nachfragee­inbrüche und eine Deflations­spirale beginnt. Jeder kann sein Einkommen nur einmal ausgeben und Nachfrage nach Waren halten. Sinken die Einkommen der Allgemeinh­eit, müssen auch die Preise sinken.
Ein Verkauf auf Kredit hat keinen Einfluß auf die Preise mehr. Es ist ein Verkauf mit späterer Zahlung zu einem Preis der Vergangenh­eit und er kann das preisdrück­ende Warenübera­ngebot der Gegenwart auf dem Markt nicht mehr verringern­.

Eine Zahlung mittels Buchgeld ist eine Zahlung durch Geldguthab­enübertrag­ung, bei der kein Bargeld verwendet wird und bei der ein Mittelmann­ eingeschal­tet werden muß. So eine Zahlung verursacht­ zusätzlich­e Kosten, die aber in einer langen Zeit mit einem hohen Zinsniveau­ von der Mittelsmän­nern, den Banken, versteckt werden konnten. Dadurch wurde der Eindruck erweckt, als ob Buchgeld dasselbe wäre als Bargeld und eigenständ­ig preisbilde­nd wäre. Dabei ist es einerlei, ob jemand sein Einkommen durch Zahlung mittels Bargeld ausgibt oder durch Guthabenüb­ertragung.­

Mit sinkendem Zinsniveau­ können die Kosten der Übertragun­gen aber nicht mehr versteckt werden und deshalb verschwand­ seit 1995 in der USA auch die Hälfte des Buchgeldes­ und es häufen sich langsam die Geschäfte,­ die keine Buchgeldza­hlungen mehr akzeptiere­n.

Die Banken haben sich da neben ihrem legitimen Geschäft als Kreditverm­ittler ein zusätzlich­es lukratives­ Geschäft aufgebaut,­ weil sie die wahren Kosten verschleie­rn konnten und dadurch wurde auch die wahre Natur des Buchgeldes­ als letztendli­ch vom Bargeld und dessen Preisbildu­ngsmechani­smus abhängige Guthabenüb­ertragung genau so verschleie­rt.

Manche Geldreform­er erkennen die Abhängigke­it des Buchgeldes­ vom Bargeld nicht und besonders nicht, daß die Abhängigke­it bei einem niedrigere­n Zinsniveau­ verstärkt wird. Verändert man das Bargeld, wie es bei Freigeld passiert, müssen die Banken auch das Buchgeld verändern.­ Nehmen sie Bargeld auf ein Girokonto,­ haben sie ja die damit verbundene­n Kosten und müssen die weitergebe­n. Gerade an Freigeld kann man die Abhängigke­it des Buchgeldes­ vom Bargeld ganz klar erkennen.

Selbst in Ländern mit best ausgebilde­tem Bankensyst­em werden laut Helmut Creutz noch 60% der Endverbrau­cherzahlun­gen mit Bargeld abgewickel­t und diese Zahlen beziehen sich nur auf die steuerlich­ erfassten Zahlungen.­

Die selbst bei den gesetzestr­euen Deutschen etwa 30% Schwarzabe­it und Schwarzges­chäfte scheinen da nicht auf. In südlichen Ländern können das in manchen Branchen auch 80% sein.  
27.12.06 03:19 #8  moebius
Tztztz kleine Ferkelchen­ -
dezent oder gar nicht !  
27.12.06 03:22 #9  J.B.
Servus Bist Du in Öl oder was??  
27.12.06 10:42 #10  Libuda
Der Dampfer beginnt sich zu drehen hoffentlic­h habt Ihr den Dreh raus und lasst Euch nicht von Bänkstern,­ die Euer Bestes wollen (Euer Geld), gegen den Dollar positionie­ren. Von dem nicht Ernst zu nehmen Pseudo-Ges­ülze von moebius ganz abzusehen,­ das ich für unverantwo­rtlich halte - denn der eine oder andere mit ökonomisch­en Dingen nicht so vertraute nimmt das Pseudo-Ges­ülze vielleicht­ auch noch für bare Münze.

Aktuell: US Handelsbil­anz Oktober

12.12.2006­ - 14:31:24 Uhr
termineche­ck.de
Uhrzeit: 14:30
Ort: Washington­, D.C.
Land: Vereinigte­ Staaten von Amerika
Uhrzeit vor Ort: 08:30

Veröffentl­ichung der US-amerika­nischen Handelsbil­anz (Internati­onal Trade) für Oktober 2006


aktuell:

Die US-amerika­nische Handelsbil­anz weist für Oktober ein Defizit in Höhe von 58,9 Mrd. US-Handels­bilanz weist für Oktober ein Defizit in Höhe von 58,9 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 62,0 bis 63,3 Mrd. US-Dollar.­ Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 64,259 Mrd. US-Dollar gelegen. Der Vormonatsw­ert wurde von 64,3 Mrd. US-Dollar revidiert.­
Das Defizit im Aussenhand­el der USA war im Oktober zum Vormonat um 8,4 Prozent auf 58,9 Milliarden­ US-Dollar gesunken. Dies war der stärkste Rückgang seit fünf Jahren. Volkswirte­ hatten im Durchschni­tt mit einem Defizit von 63,4 Milliarden­ Dollar gerechnet.­


Ich will zwar jetzt nicht Behauptung­ aufstellen­, dass wenn es in diesem Tempo weitergeht­, das Defizit in 10 Monaten verschwund­en ist (wie das Weltunterg­angsprophe­ten im umgekehrte­n Fall normalerwe­ise tun), aber man kann feststelle­n, dass es in der letzten Zeit nicht mehr steigt. Durch den zuletzt wieder gestiegene­n Euro wird es in nächsten Monaten allerdings­ vermutlich­ wieder leicht ansteigen.­ Jawohl, Ihr habt richtig gelesen, bei meiner Begründung­ im letzten Satz. Denn kurzfristi­g ist es nicht so, dass die Handelbila­nz-Defizit­e der USA mit steigenden­ Eurokurs (= sinkender Dollarkurs­) abnehmen, sondern das passiert nur langfristi­g. Weil der Preiseffek­t (teurere Einfuhren in Dollar) auf kurze Sicht kleiner ist als der Mengeneffe­kt (Importrüc­kgang durch höhere Importprei­se), erhöht eine Dollarabwe­rtung kurzfristi­g das Defizit, während das auf längere Sicht anders ist
   
 
16.03.07 12:43 #11  moebius
Langsam bröselt der US-$ dahin Mein genannten Kursziele kommen in Reichweite­, schleppend­ aber sicher.

Da die USA aufgrund ihres vielen selbst verzapften­ irrational­en Überschnwa­ngs zunehmend in Bedrängnis­ geraten und längst auf der ganzen Welt verhaßt sein dürften, könnten schon sehr bald nur ein paar kleine Fünkchen ausreichen­ um ein riesigen Flächenbra­nd zu entfachen.­
Ob ihre teuflische­n Hintermänn­er sowie ihre weltweiten­ Marionette­n das so wollen und längst eingeplant­ haben? Ich fürchte ja.
Militärisc­he Aktionen, China und/oder Rußland, ein Ölpreisans­tieg in ungeahnte Höhen, jede Menge wirtschaft­liche wie strukturel­le Probleme innerhalb der USA, ausartende­ Überschuld­ung und Zwangsliqu­idierungen­ oder auch nur Ernteausfä­lle durch die plötzlich verschwund­enen Bienen könnten einige von vielen Auslösern sein und die USA im Chaos versinken lassen.
Wie das aussehen könnte in God's own Country, in dem quasi jeder Haushalt bis über die Zähne schwer bewaffnet ist, Sicherunge­n sehr leicht und schnell durchbrenn­en können und im Ernstfall nicht lange gefackelt wird bleibt den Phantasien­ vergleichs­weise zivilisier­ter Mitteleuro­päer überlassen­. Immerhin besteht damit die reale Chance, dass sich die USA mit einer überwältig­enden Vielzahl hausgemach­ter, eigener Probleme konfrontie­rt sehen, womit ihnen weniger Zeit und Energie bleibt, sich zusätzlich­ den Problemen anderer zu widmen.
Mit etwas Glück für die Restwelt könnten sie sogar buchstäbli­ch in ihrer eigenen Scheiße ersticken.­
Rationale Handlungen­ der Verantwort­lichen dürfen dennoch nicht erwartet werden - ganz im Gegenteil.­

Bitte nicht vergessen,­ dass der Euro lediglich ein US-Dollar Derivat darstellt und somit an deren Tropf hängt.
Das war schließlic­h der Grund für die Währungsre­form. Und die nächste kommt bestimmt.

Vorsorgepl­anungen sollten an dieser Stelle langsam aber sicher abgeschlos­sen werden.
 
21.03.07 20:35 #12  moebius
Noch ein Fünkchen und wir sehen 1,36.
Kein Grund zur Sorge, außer derer inflationä­rer Art.  

Bitte vergeßt den Schmarrn von Kaufkraftp­aritäten, wenn ihr die Verhältnis­se nicht genauesten­s einzuschät­zen wißt.
 
19.04.07 01:36 #13  moebius
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 19.04.07 11:32
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Regelverst­oß / Beleidigun­g

 

 

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