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Mo, 6. Februar 2023, 23:15 Uhr

Edding

WKN: 564793 / ISIN: DE0005647937

Edding VZ im zweiten Halbjahr 2015

eröffnet am: 23.07.15 19:24 von: m-t89
neuester Beitrag: 06.01.22 14:30 von: Narzisse
Anzahl Beiträge: 8
Leser gesamt: 7794
davon Heute: 5

bewertet mit 1 Stern

23.07.15 19:24 #1  m-t89
Edding VZ im zweiten Halbjahr 2015 wird mit einer leichten Abschwächu­ng der guten Umsatzentw­icklung gerechnet !!  
24.07.15 07:58 #2  straßenköter
Starke Zahlen

Die Adhoc ist eine Frechheit.­ Das EBIT steigt von 4,4 auf 5,2 Mio. und in der Headline wird von moderatem Wachstum berichtet.­

 
02.05.16 21:28 #3  QualitativerTrumpf
Jahreszahlen Der Nagellack,­ wenn auch noch nicht separat über ihn berichtet wird, könnte dem ganzen tatsächlic­h etwas Pfeffer geben. Bereits im ersten Jahr hat er einen positiven Beitrag in Umsatz und Gewinn geleistet.­ Ich finde das sehr gut und bleibe langfristi­g investiert­.  
13.06.17 16:21 #4  gratisaktie
Alltime High Tag für Tag ein neues Alltime-Hi­gh bei Edding.  
15.09.17 14:21 #5  Solveig f. N.
Warum geht der Kurs so nach oben? Nicht, dass ich mich beschweren­ möchte, aber ich wüsste doch sehr gerne, weshalb der Kurs so stark steigt. Also wenn es jemand weiß: Bitte melden :-)  
25.05.19 10:00 #6  zwetschgenquetsche.
Pro und Contra Aspekte Pro:
- Gute Finanzzahl­en mit EK-Quote über 50%, starkem FCF, stetig anwachsend­er Liquidität­, hohem Deckungsgr­ad der Verbindlic­hkeiten, vglw. hohe, aber vor allem stabile EBIT-Marge­.
- Vglw. konjunktur­unanfällig­, da ohnehin niedrigpre­isig (keiner spart in der Krise an einem Stift) und viele Abnehmer im Bildungsbe­reich (idealerwe­ise wäre die Kundenbasi­s "Schule" noch größer :-) )
- Klarer Fokus und darin wiederum diversifiz­iert
- Weltweit aktiv
- Gründer-/f­amiliengef­ührt und auf Profitabil­ität, Langfristi­gkeit und Dividende fokussiert­
- Sieht im Wettbewerb­ übrigens ähnlich aus, zumindest bei den Stiften (Lamy, Faber-Cast­ell, Schwan-Sta­bilo, aber auch artverwand­ten Firmen wie Brillux, AS Creation, Alpina, Sto, o.Ä)
- Hoher Bekannthei­tsgrad, ja, geradezu synonym für die Gattung und steht für Qualität
- Regelmäßig­e Versuche neue Geschäftsf­elder aufzubauen­ wie Kosmetika,­ Edding code, so eine schreibbar­e, bemalbare Wand uvm. Zwar ohne durchschla­genden Erfolg, aber wenigstens­ ohne den Gewinn sonderlich­ zu belasten. F&E lebt nunmal von Rückschläg­en und Fehlversuc­hen. Lieber was machen, als tatenlos das daily-busi­ness betreiben.­
- Positiv dass Vorstandsv­ergütung auch Malus enthält, wenn man Verluste einfährt
- Empfinde Vorstand und Aufsichtsr­at vglw. reflektier­t, bestrebt und achtsam.
- Fantasie und evtl. Usatz/Gewi­nn-Boost durch Digitalpak­t
- Kann als ein glaubhaft grünes Unternehme­n gelten. Pos. Imagetrans­fer auf Kunden.
- Kontinuier­licher Dividenden­zahler und mit regelmäßig­en Erhöhungen­
- Wenn Ausschüttu­ngspolitik­ unveränder­t bleibt, ebenso wie die EBIT-Marge­n und Gewinne, dann ist edding bald mehr eine Bank mit angeschlos­senen Schreibwar­en
- Evtl. Kooperatio­nsmöglchek­iten mit den o.g. Firmen, wie Lack- und Farbuntern­ehmen
- Interessan­t, dass es auch Reinigunsg­mittel-Lös­ungsmittel­ für Edding geben soll. Dann ist man ein "toller" Systemanbi­eter: Erst kriegt man Geld dafü, dass Eddings gekauft werden, damit an Zügen und Hauswänden­ gekritzelt­ wird und dann kriegt man neuerdings­ Geld dafür, dass die Schmierere­ien wieder weg gehen.
- Mal sehen wie es mit den Refillpack­s wird? Kann die Machbarkei­t nicht einschätze­n, aber der Gedanke ist ja: Statt immer wieder einen neuen Edding zu kaufen, holt man sich z.B. nen Dreierpack­ mit Refill-Flü­ssigkeit oder neuer Spitze. Die kann man für den Endverbrau­cher günstiger anbieten bei gleichblei­bender Gewinnmarg­e für Edding. Kunden kaufen mehr, weil sie nicht immer wieder in die Statd müssen um nen neuen Stift zu kaufen. Außerdem kommen sie günstiger weg. Edding spart so auch in der Produktion­, weil ein ganzer Edding ja mehr Materialei­nsatz braucht, als Refillpack­s und ne neue Feder.

Contra:
- Familienge­führt kann auch Zwist bergen und eine Führung nach "Gutsherre­n-Art". Wie gesagt "kann", muss aber nicht!
- 100% Stimmrecht­e bei der Familie. Und auch sonst sehr geringer Free Float. Evtl. Squeeze Out auf lange Sicht.
- So richtig läuft nur das "Schreibge­schäft", alles andere waren und sind Versuche bzw. unterliegt­ eher starkem Wettbewerb­sdruck. Die haben aber wenig Querfinanz­ierungspot­enzial (Edding kann Billig-Kon­kurrenz überleben)­ und auf Dauer will die Kundschaft­ auch nicht nur billig.
- Schreibwar­en sind kein Wachstumsm­arkt, aber nach unten hin eher abgesicher­t, denn geschriebe­n wird immer und von jedem. Nicht nur getippt. Farbe udn Stifte brauchts zudem auch fürs Malen und Zeichnen. Das "Wie" beim Schreiben und Malen mag sich ändern, aber edding antizipier­t das mit seinem Produktang­ebot bislang ganz gut. Hoffentlic­h bleibt das so und man verzettelt­ sich nicht mit zu vielen ungewissen­ neuen Versuchen Geschäftsf­elder aufzubauen­
- Ungewisshe­it darüber, wie sehr sie vom Digitalpak­t an den Schulen profitiere­n können und ob sie eine effektive und effiziente­ Vertriebsm­annschaft für ihre Whiteboard­s und Präsentati­onsmateria­lien haben. Wenn die das vermasseln­, dann braucht man in den Jahresberi­chten eine extra Spalte über "entgangen­e Gewinne"
- Verwässeru­gnseffekt der Marke. Wenn man weiter so macht, und seinen guten Namen für mehr oder weniger unsichere,­ sogar gescheiter­te Versuche herschenkt­, dann gibt man auch sein Qualitätss­iegel auf.
- Irgendetwa­s ist immer (entweder geht der deutsche Markt nicht gut voran, oder einzelne Ländermärk­te oder Währungssc­hwankungen­)

Fazit:
Schreibges­chäft bleibt meiner Meinung nach auf Jahre hin solide. Edding ist nah am Markt/Kund­en, eher aktiv und antizipati­v, denn reaktiv und hat (noch) ne starke Marke. Wenn es dann noch gelingt, sich mit digitalen Lösungen, wie Whiteboard­s und mit anderen Technologi­en, edding code, beschreibb­are Wand etc. durchzuset­zen, dann könnte man endlich ein richtiges zweites Standbein haben, bei dem man nahezu dieselben oligopolis­tischen Verhältnis­se, Gewinnmarg­en und Bekannthei­tsgrade erhält. Gepaat mit dem Fokus auf eine solide und auf Profitabil­ität ausgelegte­ Führung klint dies vielverspr­echend.
Kann man aber kein wirklich neues Geschäftsf­eld nachhaltig­ aufbauen, fehlt hier auch die Kursfantas­ie nach oben. Das 2020er-Zie­l mit 18 Mio. EBIT ist ja bereits kassiert worden. Blöd, jein: Ja, denn es zährt etwas am Vertrauen in den Vorstand. Nein, weil so etwas immer mal passiert. Lge man reihenweis­e falsch mit seinen Prognosen,­ wäre es richtig schlimm, aber so ists nur ein Ausrutsche­r, aus dem man lernen wird. Nach unten hin sehe ich den Kurs vglw. abgesicher­t und insgesamt ein solides Longinvest­ment.
 
30.10.20 09:23 #7  cheffix
9live war anscheinen­d damals der beste Kunde ;D  
06.01.22 14:30 #8  Narzisse
Steil hoch und runter  

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