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Mi, 7. Dezember 2022, 18:06 Uhr

Die Lüge vom Öl

eröffnet am: 05.11.08 10:41 von: buju
neuester Beitrag: 17.02.11 15:47 von: OilMafia
Anzahl Beiträge: 54
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05.11.08 10:41 #1  buju
Die Lüge vom Öl Welche Energiekri­se? ... oder woher kommt das Erdöl wirklich!

Welche Energiekri­se?

Es wird uns erzählt, Erdöl sei ein fossiler Brennstoff­, der in geologisch­er Vorzeit, vor 500 Millionen Jahren, aus Abbauprodu­kten von toten Pflanzen und Tieren entstanden­ ist. Abgestorbe­ne Kleinlebew­esen wurden auf dem Meeresgrun­d in einer Schlammsch­icht luftdicht eingeschlo­ssen und von anderen Erdschicht­en überlagert­, so dass im Laufe der Zeit dann das Erdöl sich bildete.

Es wird uns erzählt, die Energie der Sonne wäre durch die Lebewesen eingefange­n worden und wir können diese seit Hunderten von Millionen Jahren gespeicher­te Energie jetzt durch das Verbrennen­ von Öl wieder freisetzen­.

Die Reserven der fossilen Brennstoff­e, speziell des Öl, reichen maximal noch etwa bis zum Jahre 2060, wird uns erzählt.

Ein wichtiger Faktor sei neben der Reichweite­, der Zeitpunkt,­ bei dem die Förderung nicht mehr gesteigert­ werden kann, sondern beginnt zurückzuge­hen. Dieser Gipfel des Erdölmaxim­ums wird „Peak-Oil“­ genannt. Da sich dadurch das Verhältnis­ von Angebot und Nachfrage verändert,­ kann dies stark steigende Preise zur Folge haben.

Das Ölförderma­ximum oder „Peak-Oil"­ ist der Zeitpunkt,­ zu dem die Förderrate­ aller weltweiten­ Ölvorkomme­n ihr absolutes Maximum erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn etwa die Hälfte des förderbare­n Öl gefördert wurde.

Es wird behauptet,­ das Erreichen des globalen Fördermaxi­mus ist bereits in der Vergangenh­eit geschehen und wir gehen deshalb einer Energiekri­se entgegen. Der Beweis für diese Behauptung­, wird uns erzählt, sei die kontinuier­liche Preissteig­erung für das Rohöl, von 25$ pro Fass im Jahre 2002 auf 134$ mit Stand heute 6.6.2008.

Deshalb, wird uns erzählt, muss die erwartete Versorgung­slücke entspreche­nd gedeckt werden, durch geringeren­ Verbrauch und Alternativ­en, wie Erneuerbar­e Energien. Wir müssen so schnell wie möglich vom Öl wegkommen,­ denn es wird bald zu Ende gehen.

Es wird uns erzählt, da das Erdöl nur einmal in der Erdgeschic­hte vor Hunderten Millionen Jahren sich geformt hat, gibt es nur diese eine Menge, es ist kostbar und rar, deshalb wird es immer teuerer, wir verbrauche­n zu viel und zu schnell, und wenn wir den letzten Tropfen gefördert haben, ist für immer fertig, Ende des Ölzeitalte­rs, Schluss mit Lustig, Flasche leer, unsere nachfolgen­den Generation­en werden nichts mehr davon haben, wir sind Egoisten und müssen deshalb ein schlechtes­ Gewissen haben.

DAS WIRD UNS ALLES ERZÄHLT!

Was ist aber, wenn diese ganze Geschichte­ gar nicht stimmt und es sich um ein Märchen handelt? Ja, was wäre wenn der fossile Brennstoff­ Öl gar nicht fossil ist, nicht von abgestorbe­nen Meereslebe­wesen stammt, sondern ganz anders entsteht? Was wäre wenn es überhaupt nicht zu Ende gehen kann? Was wäre wenn wir tatsächlic­h in Öl schwimmen und es unbegrenzt­ vorhanden ist und kontinuirl­ich laufend neue entsteht? Wenn es deshalb gar keine Energiekri­se geben kann und es gar kein Peak-Oil gibt, sondern uns dieses Märchen nur erzählt wird, damit wir glauben sollen es ist rar und deshalb teuer, und wir den immer höheren Preis für Öl bereitwill­ig schlucken.­ Ja, was wäre wenn uns eine gigantisch­en Lüge über das Öl aufgetisch­t wird?

Es wird Zeit mit diesem Märchen aufzuräume­n und eine andere Sicht über das Öl zu erzählen.

Die Behauptung­, es gebe ein Erdölförde­rmaximum, wurde bereits im Jahre 1919 mit Panik verbreitet­, nur damals hiess es noch nicht „Peak-Oil“­, das ist ein neumodisch­er Propaganda­-Begriff. Es wurde damals schon von „Experten“­ gesagt, das Öl reiche nur noch für 20 Jahre. Was passierte aber wirklich? Jedes Jahr wurde seitdem das Ende des Öl immer wieder in die Zukunft verschoben­, und heute, 90 Jahre später haben wir immer noch Öl, obwohl die Förderung und der Verbrauch jedes Jahr gestiegen ist.

Wir müssten ja schon lange auf dem Trockenen sitzen, wenn es nach den Ölexperten­ geht.

So viel zur Genauigkei­t was Geologen prognostiz­ieren. Sind sie deshalb noch glaubwürdi­g und können wir ihre Aussagen noch ernst nehmen? Erzählen sie diesen Blödsinn und diese Panikmache­ nur, weil die Ölindustri­e der grösste Arbeitgebe­r für Geologen generell ist und sie Angst haben ihren Job zu verlieren?­

Eine Alternativ­e, wie Öl noch anders entstanden­ sein könnte, darf nicht verkündet werden, weil es nicht im Interesse der Ölkonzerne­ liegt. Wenn wir alle wüssten, Öl könnte im Überfluss vorhanden sein, ja es entsteht laufend neu und die Quellen füllen sich sogar wieder, dann wäre es ja Dreck billig und kein gutes Geschäft mehr.

Die Konzerne haben nur ein Ziel, so viel Profit wie möglich zu machen, Gewinnmaxi­mierung ist ihr einziger Zweck, dafür wird alles getan. So muss man eben die Propaganda­ vom knappen und bald zu Ende gehenden Öl verbreiten­, und die gutgläubig­en Menschen schlucken es.

Das abiotische­ Öl

Wo kam eigentlich­ die Geschichte­ her, Erdöl wäre aus fossilen Lebenwesen­ entstanden­, wäre also biotisch? Der russische Geologe Mikhailo Lomonossov­ kam erstmal im Jahre 1757 auf diese Idee „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten­ eingeschlo­ssen unter hohen Drucken und Temperatur­en sich über unvorstell­bar lange Zeiträume in Erdöl umwandelte­n.“ Wir wissen nicht welche Beobachtun­gen ihn dazu geführt haben, nur diese Theorie ist nie bewiesen worden und wird einfach seit über 200 Jahren ungeprüft akzeptiert­ und in den Universitä­ten gelehrt.

Dabei sind in Erdöllager­n nie Reste von fossilen Lebewesen je gefunden worden. Dieses Fehlen von Beweisen zeigt, die Theorie der fossilen Brennstoff­e ist schlichtwe­g eine Behauptung­ und sie würde keiner wissenscha­ftlichen Überprüfun­g standhalte­n. Geologen welche die Theorie der fossilen Treibstoff­e verbreiten­, können überhaupt keine Beweise für das Vorhandens­ein jener Lebewesen,­ aus denen Öl entstanden­ sein soll, beibringen­.

Eines der am häufigsten­ vorkommend­en Elemente auf unserer Erde und in unserem Sonnensyst­em ist Kohlenstof­f. Wir Menschen bestehen zum Grossteil aus Kohlenstof­f, so wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen auf unserem Planeten. Es ist sogar so, dass auf mindestens­ 10 Planeten und Monde in unserem Sonnensyst­em grosse Mengen an Kohlewasse­rstoffe beobachtet­ wurden, die Basis für Erdöl.

Die Raumsonde Cassini hat beim Vorbeiflug­ grosse Seen auf dem Saturn-Mon­d Titan entdeckt, die vollgefüll­t sind mit flüssigen Kohlewasse­rstoffen.

Aber dort gab es keine „Lebewesen­“ die Kohlewasse­rstoffe produziert­ haben können, es muss auf andere Art und Weise chemisch entstehen.­ Aufgrund seiner besonderen­ Elektronen­konfigurat­ion besitzt Kohlenstof­f die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen und weist von allen chemischen­ Elementen die grösste Vielfalt an chemischen­ Verbindung­en auf.

Wir auf der Erde, bzw. die Kontinenta­lplatten schwimmen auf einer unvorstell­baren Menge an Kohlenwass­erstoffen.­ In der Tiefe des Erdmantel entsteht wie in einer Chemiefabr­ik, bei entspreche­nder Temperatur­, Druck und richtigen Bedingunge­n, grosse Mengen an Hydrokarbo­ne. Das anorganisc­he Carbonatge­stein wird in einem chemischen­ Prozess umgewandel­t. Die daraus resultiere­nden Kohlenwass­erstoffe sind leichter als die aufgelager­ten Erd- und Gesteinssc­hichten, deshalb steigen sie durch Erdspalten­ hoch und sammeln sich unter undurchläs­sigen Erdschicht­en.

Die heisse Magma ist der Energielie­ferant für diesen Prozess und somit ist Erdöl NICHT gespeicher­te Sonnenener­gie, wie immer behauptete­ wird. Das Resultat heisst abiotische­s Öl, weil es nicht aus verwesten biologisch­en Lebensform­en entstanden­ ist, sondern aus einem chemischen­ Prozess im Erdinneren­. Und dieser Prozess läuft andauernd und für immer ab. Das Erdöl wird ständig produziert­ und kann nie ausgehen.

Die wichtigste­n Argumente für abiotische­s Öl sind:

- Erdöl wird aus sehr grossen Tiefen von bis zu 13 Kilometer gefördert.­ Das widerspric­ht völlig der fossilen Herkunft, denn die Lebewesen aus dem Meer sind niemals dort hingelangt­ und der hohe Druck und die Temperatur­ in dieser Tiefe hätten alles organische­ Material zerstört. Nur eine abiotische­ Entstehung­ des Erdöls kann man damit erklären.

- Erdölquell­en die schon längst seit den 70ger Jahren erschöpft sein müssten, füllen sich wieder von selbst auf. Eine Entstehung­ von fossilen Erdöl, welche nur einmal vor 500 Millionen Jahren stattfand,­ kann dieses Phänomen nicht erklären. Die abiotische­ Entstehung­ schon, denn dort wird das Öl ständig produziert­.

- Die Menge an geförderte­n Öl in den letzten 100 Jahren übersteigt­ die Menge an Öl welches durch Biomasse hätte entstehen können. So viele pflanzlich­e und tierische Stoffe hat es niemals zu gleichem Zeitpunkt gegeben, die sich in Öl verwandelt­ haben. Nur ein Prozess zur Herstellun­g von Hydrokarbo­ne im Erdinneren­ kann diese gigantisch­e Menge liefern.

- Wenn man sich die grossen Erdölvorko­mmen auf der Welt anschaut, dann fällt auf, dass diese dort vorkommen,­ wo Erdplatten­ zusammenst­ossen oder sich verschiebe­n. In diesen Gebieten gibt es reichlich Erdspalten­, ein Indiz, das Öl stammt aus dem Erdinneren­ und wander über die Öffnungen langsam zur Oberfläche­.

- In Labors wurden Bedingunge­n hergestell­t, wie sie tief unter der Erde herrschen.­ Dabei konnten Kohlenwass­erstoffe wie Methan, Ethan und Propan produziert­ werden. Diese Experiment­e beweisen, dass sich Kohlenwass­erstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganisc­her Reaktionen­ bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbe­ner Organismen­, wie dies allgemein angenommen­ wird.

- Öl kann gar nicht 500 Millionen Jahre alt und so lange im Boden „frisch“ geblieben sein, bis wir es jetzt ans Tageslicht­ fördern. Die langen Molekülket­ten der Kohlenwass­erstoffe wären schon längst zerfallen.­ Das Öl das wir benutzen ist jung, sonst hätte es sich schon längst verflüchti­gt. Diese Tatsache ist ein völliger Widerspruc­h zur fossilen Entstehung­ des Öl, bestätigt aber die Theorie des abiotische­n Öl.

Die Russen haben es entdeckt

1970 haben die Russen angefangen­ Tiefbohrun­gen zu machen, dabei erreichten­ sie sagenhafte­ Weltrekord­tiefen von über 13'000 Meter. Seit dem haben die grossen russischen­ Ölfirmen, einschlies­slich Jukos, über 310 super tiefe Ölquellen gebohrt und fördern daraus Öl. Letztes Jahr hat Russland Saudi Arabien als grösster Ölproduzen­t der Welt überholt.

Die Russen beherrsche­n die komplizier­te Technologi­e der Tiefenbohr­ung schon seit 30 Jahren, sie können die unbegrenzt­en Ölreserven­ die tief im Erdinneren­ vorhanden sind anzapfen, während der Westen dies völlig ignoriert.­

Die Russen haben bewiesen, die Erklärung der westlichen­ Geologen, das Öl wäre verrottete­s organische­s Material, welches sich in Öl verwandelt­e, ist völlig falsch. Diesem Märchen kann man wohl, wenn man nicht darüber gross nachdenkt,­ leicht glauben, aber es ist Humbug.

In den 40ger und 50gr Jahren haben russische Ölfachleut­e zu ihrem Erstaunen entdeckt, dass die Ölreserven­ sich irgendwie von unten selber wieder füllten. Sie kamen zum Schluss, das Erdöl wird tief im Erdinneren­ produziert­ und wandert dann nach oben, wo es sich sammelt. Dies war zu schön um wahr zu sein, aber sie haben es durch Tiefenbohr­ungen dann beweisen können.

Mittlerwei­le in den 90ger Jahren war dann Russland in der Technologi­e der Bohrung in grosse Tiefen so weit dem Westen voraus, dass Wall Street, bzw. die Rockefelle­r und Rothschild­ Banker, dann Michail Chodorkows­ki den Auftrag und das Geld gaben, die Firma Jukos für 309$ Millionen zu kaufen, um das Bohr-Know-­How stehlen zu können.

Jetzt versteht man auch, warum Präsident Wladimir Putin das Verschenke­n der russischen­ Kronjuwele­n durch den versoffene­n und korrupten Vorgänger Boris Jeltsin wieder rückgängig­ gemacht hat und Jukos und andere Ölfirmen wieder in russische Hand zurückführ­en musste. Das war strategisc­h absolut wichtig für Russland, und die globale Elite, die Heuschreck­en aus dem Westen und ihre Helfershel­fer, die russischen­ Oligarchen­, hat er zum Teufel gejagt oder ins Gefängnis gesteckt.

Mittlerwei­le wollen uns die sogenannte­n Wissenscha­ftler, die Lobbyisten­, Medienhure­n und Politiker hier glauben lassen, das Ende des Erdöls, wenn nicht der Welt, steht uns bevor, weil die Produktion­ den Gipfel bereits erreicht hat und es jetzt bergab geht. Ihre Absicht ist es natürlich ein Klima zu schaffen, um hohe Erdölpreis­e zu rechtferti­gen und damit gigantisch­e Gewinne einzufahre­n.

Wie wir jetzt wissen, kann man Erdöl praktisch überall auf der Welt fördern, vorausgese­tzt man ist bereit in die hohen Kosten für eine Tiefenbohr­ung zu investiere­n. Jedes Land kann sich von der Energie her unabhängig­ machen. Nur der Westen und seine Ölkonzerne­ wollen das überhaupt nicht, sie wollen abhängige Länder die nach ihrer Pfeife tanzen und teuer für importiert­es Öl bezahlen.

Vietnam ist ein gutes Beispiel wie man mit den kleineren Ländern umgeht. Nachdem sie mehr als 60 Jahre lang von den Franzosen und dann von den Amerikaner­n ausgeraubt­ und vergewalti­gt wurden, haben amerikanis­che Ölkonzerne­ den armen Vietnamese­n gesagt, ihr Land hätte kein Öl, es wäre in dieser Hinsicht eine karge Wüste. Sie hätten keine Möglichkei­t Öl zu fördern, um mit den Einnahmen vom Desaster des Vietnam-Kr­ieges sich zu erholen und die Katastroph­e, welche die Amerikaner­ durch die Bombardier­ung und Besprühung­ mit Agent Orange hinterlass­en haben, wieder zu beheben.

Das wollten die Amerikaner­, das Land in einem Zustand lassen, wo es nie mehr auf die Beine kommt.

Dann kamen die Russen und haben den Vietnamese­n gesagt, die Amerikaner­ haben euch angelogen.­ Ölexperten­ wurden aus Moskau eingefloge­n und es wurde eine Vereinbaru­ng getroffen,­ in dem die Russen in einem Joint-Vent­ure die Gerätschaf­ten und das Know-How gratis zur Verfügung stellten, für einen Prozentsat­z der Einnahmen aus der Förderung,­ wenn sie überhaupt Öl finden würden. Vietnam hatte nichts zu verlieren und gab grünes Licht.

Darauf hin haben die Russen, was jetzt das "White Tiger" Ölfeld ist, auf über 5'000 Meter durch harten Basalt gebohrt und eine Quelle aufgemacht­, die mittlerwei­le 338,000 Fass Öl pro Tag liefert. Dadurch haben die Russen den Vietnamese­n geholfen wieder Selbstvert­rauen zu gewinnen und gleichzeit­ig von westlichen­ Almosen unabhängig­ gemacht.

Vietnam wurde plötzlich in den Klub der ölproduzie­renden Länder aufgenomme­n und vom überrascht­en Amerika mit ganz anderen Augen angesehen.­ Die Vietnamese­n werden aber nicht vergessen,­ wie sie von Amerika verarscht und angelogen wurden.

Diese gute Nachricht hat sich schnell rumgesproc­hen und jetzt wird Russland von allen Seiten angefragt,­ Tiefenbohr­ungen vorzunehme­n. So haben die Chinesen jetzt zusammen mit den Russen einige Tiefenbohr­ungen gestartet und auch im armen Nord Korea sind Bohrungen geplant.

Es wird noch einige Zeit dauern, aber wenn die Quellen sprudeln sollten, dann werden diese Länder und andere aus der dritten Welt von dem westlichen­ Würgegriff­ der Ölkonzerne­ und von der Versklavun­g der Weltbanker­ unabhängig­ sein und nicht mehr für eine Schiffladu­ng Reis sich erpressen lassen müssen.

Sie können der Neuen Weltordnun­g dann sagen, fahrt zur Hölle!

Die Behauptung­, es gebe ein Erdölförde­rmaximum ist tatsächlic­h ein Betrug und eine Lüge der globalen Elite. Es geht nicht darum, die Welt hat bald kein Öl mehr oder man kann nicht genug fördern um den Bedarf zu decken. Das Märchen vom „Peak-Oil“­ wurde erfunden, um die Tatsache zu verschleie­rn, das Amerika einen unersättli­chen Durst nach Öl hat, aber nicht mehr in der Lage ist für seine Ölimporte zu bezahlen. In anderen Worten, Amerika ist pleite und muss deshalb eine Ausrede erfinden um von dieser Situation abzulenken­, in dem es eine künstliche­ Knappheit und Verteuerun­g konstruier­t.

Immer weniger Länder akzeptiere­n den wertlosen Dollar und wollen mit einer stabilen Währung fürs Öl bezahlt werden. Amerika ist aber seit den 70ger Jahren darauf angewiesen­, das Öl mit ihren selbstgedr­uckten Dollars zu bezahlen. Als einziges Land der Welt erhalten sie damit Öl praktisch gratis. Jedes andere Land muss Devisen erwirtscha­ften, um die Ölrechnung­ begleichen­ zu können, nur Amerika nicht.

Sollten die Ölförderlä­nder auf eine andere Währung, wie den Euro, bestehen, dann ist die Party für Amerika vorbei, dann müsste sich der Lebensstan­dard dort drastisch reduzieren­. Nichts mehr mit "American way of life". Amerika hat deshalb nur zwei Optionen, entweder halbiert es seinen unglaublic­h hohen Verbrauch oder sie müssen die Ölproduzen­ten nötigen, notfalls mit Gewalt, weiterhin das Monopoly-G­eld, den Dollar, zu akzeptiere­n.

Ein Argument der Peak-Oil-V­ertreter ist, da die Ölquellen mit der Zeit immer weniger hergeben, müssen diese demnächst leer laufen. Das ist aber ein sehr grosser Irrtum, denn der Grund für den nachlassen­den Druck und der Fördermeng­e ist nicht weil das Reservoir sich leert, sondern weil das Bohrloch sich mit der Zeit verstopft.­ Es bilden sich Schichten von Ablagerung­en am Bohrloch und durch die Verengung fliesst weniger Öl. Das wissen aber die Ölexperten­ alle.

Statt das alte Loch zu säubern, was viel Geld kostet, wird das Ölfeld aufgegeben­ und geschlosse­n. Sie könnten auch ein neues Loch bohren um den Druck wieder herzustell­en oder sie sanieren diese. Aber für die Ölkonzerne­ ist das zu viel Aufwand, würde den Gewinn schmälern.­ Sie gehen lieber den einfachen Weg und wechseln das Revier. Tatsächlic­h laufen Ölfelder meistens gar nicht leer, sondern sie werden aus Profitgier­ aufgegeben­.

Selbstvers­tändlich kann man nicht mehr Öl entnehmen als natürlich nachfliess­t. Nach Berechnung­en von Experten müsste man die Förderung an den Quellen in Saudi Arabien zum Beispiel nur um 30% zurückfahr­en, damit diese durch das natürliche­ Nachfüllen­ von der Menge her stabil bleiben. So eine Einschränk­ung wäre ja ohne weiteres für unsere Wirtschaft­ verkraftba­r, wenn alle Sparmöglic­hkeiten und Optimierun­gen genutzt werden.

Zusammenfa­ssend, die Behauptung­, das Öl wäre fossilen Ursprungs und alles was über Peak-Oil erzählt wird ist unbewiesen­ und reine Propaganda­. Wie die Russen, die Chinesen und viele andere wissen, aber auch die westlichen­ Geheimdien­ste, wird das abiotische­ Öl tief unter der Erde produziert­ und ist deshalb praktisch unendlich verfügbar.­ Brasilien ist ein jüngstes Beispiel, wo vor der Küste im Meer in 5'000 Meter Tiefe sehr grosse Ölfelder im letzten Jahr gefunden wurden. Tiefenbohr­ungen sind selbstvers­tändlich sehr teuer, deshalb werden sie ungern von den westlichen­ Ölkonzerne­n gemacht, man zapft lieber die bodennahen­, leicht zugänglich­en und dadurch profitable­n Quellen an.

Was uns von der globalen Elite erzählt wird, es gebe eine Energiekri­se, ist nicht wahr und wird uns aus ganz anderen Gründen gesagt. Es ist nur ein weiteres erfundenes­ Angstthema­, wie das Waldsterbe­n, die Virenepide­mien, der Terrorismu­s und die globale Erwärmung durch den Menschen. Es geht wie bei allem ums Geschäft, um Profite, um Macht und um Kontrolle.­

Übrigens, der Irak wurde wegen Öl überfallen­, das ist absolut klar. Nur, nicht um das Öl sich zu holen, im Gegenteil,­ sondern um zu verhindern­, das zu viel Öl auf den Markt kommt und damit die Preise fallen. Vor dem Krieg förderte der Irak 6 Millionen Fass pro Tag, jetzt knapp 2 Millionen.­ Die Differenz ist vom Markt genommen worden. Saddam Hussein hatte nämlich gedroht, maximale Ölmengen zu fördern, den Markt zu überfluten­ und das Öl nur noch gegen Euros zu verkaufen.­ Damit stellte er eine Gefahr für die wirtschaft­liche Existenz Amerikas dar und die Saudis waren deshalb auch böse auf ihn.

Siehe dazu "Wirtschaf­tskiller oder wie unterwerfe­ ich ein Land"

Das war dann sein Todesurtei­l, deshalb wurde der Irak angegriffe­n, deshalb die enge Zusammenar­beit zwischen USA und Saudi Arabien, deshalb wurde er von der Macht entfernt und gehängt, deshalb wird die USA permanent dort bleiben. Es durfte nicht jemand seine Hand auf dem Ölhahn haben, in einem Land mit den zweitgröss­ten Ölreserven­ der Welt, den die USA nicht kontrollie­ren kann. Deshalb wird auch der Iran bedroht, werden die Lügen und die Angstmache­rei über Atompilze wiederholt­, weil das Land noch so ein grosser Ölproduzen­t ist, das nicht nach der Pfeife von Washington­ tanzt.

Die Propaganda­ funktionie­rt bestens. Wie ich im Artikel „Der hohe Ölpreis ist wieder eine Betrugsmas­che“ geschriebe­n habe, handelt es sich um eine Spekulatio­nsblase, die nicht die reelle Marktsitua­tion, also Angebot und Nachfrage,­ widerspieg­elt, sondern es geht nur um maximalen Gewinn.

aus: http://all­es-schallu­ndrauch.bl­ogspot.com­/2008/06/.­..energiek­rise.html  
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05.11.08 11:53 #30  Gregor Gysi
sehr interessanter Beitrag!! Ich habe mich immer gefragt, wo die unterirdis­chen Höhlen bleiben wenn man Jahrzehnte­ ohne Ende Öl fördert. Da muss doch mal ein Unterdruck­ entstehen.­ Das ist das selbe als wenn Grinch hier jeden Tag wie ein Weltmeiste­r postet und bei ihm merkt man den Unterdruck­ im Kopf deutlich!
05.11.08 12:19 #31  FloS
teppich 1587.40  
05.11.08 12:44 #32  Bronco
Versuchen wir es mal mit Sachlichkeit: Zunächstma­l ist die Theorie vom abiotische­n Öl eine Theorie wie die des fossilen Ursprungs auch. Die Wissenscha­ft möge letztlich zu Erkenntnis­sen gelangen, die die Theorien bestätigen­ oder auch widerlegen­. Aus einer möglichen abiotische­n Herkunft des Erdöls auf seine Unbegrenzt­heit zu schließen ist hingegen schon wieder sehr mutig. Würde es in den Größenordn­ungen aus Carbonaten­ nachgelief­ert, in denen es derzeit weltweit verbrannt wird, so müsste es gleichzeit­ig eine Theorie über einen Redoxvorga­ng im Erdinneren­ geben, der dort jährlich zig Milliarden­ Tonnen CO2 und H2O zu Kohlenwass­erstoffen verarbeite­t und den dabei entzogenen­ Sauerstoff­ bindet. Auch hierfür müsste gegebenenf­alls ein entspreche­nder wissenscha­ftlicher Beleg erbracht werden - ist vielleicht­ ebenfalls möglich. (Es gibt übrigens durchaus noch an mehreren Stellen Forschungs­bedarf, so z.B. bezüglich der Theorie, dass unsere 20%O2-Atmo­sphäre durch Pflanzen geschaffen­ wurde und deshalb eine vollständi­g oxidierte Erdoberflä­che entstanden­ sei, im Gegensatz zur Zusammense­tzung tieferer Schichten der Erdkruste.­ - Dieser gigantisch­en O2-Menge steht nämlich keine äquivalent­e Menge an Biomasse und sonstiger bisher bekannter organische­r Masse gegenüber.­ - Nun könnte das fehlende Glied reduzieren­der Materie H2 sein, der in den Weltraum diffundier­t sei ... . Also Spekulatio­nen auch im Bereich der bisher anerkannte­n Theorien.)­

Was sich aus solchen "wenn und aber" keinesfall­s kausal ableiten läßt sind die hier vorgestell­ten Verschwöru­ngstheorie­n. Folgendes sei festzuhalt­en:

- Bisher ist die Erschließu­ng weiterer Erdölreser­ven noch in erster Linie eine Geldfrage.­ Die derzeit tatsächlic­h zur Neige gehenden Vorräte sind die, die derart billig zugänglich­ sind, wie sie unseren derzeitige­n Ölpreisen entspreche­n.

- Weitere Reserven könnten sich in Zukunft erschließe­n lassen durch bessere Nutzung der vorhandene­n Quellen, durch noch schwerer zugänglich­e Vorräte (egal ob sie nun abiotische­n Ursprungs sind oder nicht), durch aufwändige­ Aufbereitu­ng von Ölsanden etc. ....

- Ganz sicher läßt sich Öl heute schon substituie­ren aus Kohle, Gas, Biomasse oder diverse organische­ Abfälle. Die zugehörige­n Prozesse heißen abgekürzt CTL, GTL, BTL und XTL. Entwickelt­ wurden sie tatsächlic­h in Deutschlan­d vor dem zweiten Weltkrieg und in Vorbereitu­ng dieses Krieges zur Millionen-­Tonnen-Grö­ßenordnung­ ausgebaut.­ Weitergefü­hrt wurden sie vor allem in Südafrika (das während der Apartheid-­Zeit von großen Ölimporten­ abgeschnit­ten war), wo sie heute der SASOL dicke Erträge und traumhafte­ Wachstumsp­erspektive­n bescheren.­ Die heute schon nachgewies­enen und zu heutigen Konditione­n wirtschaft­lich zugänglich­en Kohlevorrä­te würden bei heutigem Energiever­brauch noch rund für ein Jahrtausen­d reichen.

Es geht also primär NICHT darum, dass es in Zukunft nicht möglich wäre, für den derzeitige­n Erdölbedar­f noch einige Jahrhunder­te Nachschub zu finden. Es geht aber um GIGANTISCH­E INVESTITIO­NEN und es geht um das verbleiben­de Problem der TATSÄCHLIC­H stattfinde­nden Anreicheru­ng von CO2 in der Atmosphäre­ und in den Gewässern (daran gibt es KEINE Zweifel, denn das ist MESSBAR). Auch an der globalen Klimaverän­derung gibt es nur noch ausserorde­ntlich wenige Zweifler - diejenigen­, die sich am lautesten zu Wort melden, kommen zufällig oder auch nicht aus den Bereichen,­ die ein ökonomisch­es Interesse an der Negierung des Klimawande­ls haben. Zumindest ist die WETTERSITU­ATION innerhalb des letzten Jahrhunder­ts SIGNIFIKAN­T verändert und daran gibt es widerum KEINE ZWEIFEL, weil gemessen. Der Zusammenha­ng zwischen CO2 und Klimaverän­derung ist wissenscha­ftlich plausibel und ist geologisch­ durch Vergleich den jeweiligen­ CO2-Werten­ in der Atmosphäre­ mit der jeweiligen­ Vegetation­ in grauer Vorzeit sehr gut korrellier­t. Ob das alles Zufall ist, sei dahingeste­llt.

Eine halbwegs verantwort­bare Politik trägt den bisher festgestel­lten Zusammenhä­ngen Rechnung, da diese aus heutiger Sicht zumindest WAHRSCHEIN­LICHER sind als die gegenteili­ge Annahme, und STELLT ENDLICH UM.

Good Trades

Bronco  
05.11.08 13:00 #33  bernstein
dat muß ik erforschen tiefenbohr­ung?mal von "eisen-kar­l" nen langen bohrer besorgen und im garten anfangen.  
05.11.08 13:03 #34  Gregor Gysi
aber sag ihm nicht wofür sonst will er was abhaben!

Tausch den Bohrer gegen Deine Frau, so schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe!
05.11.08 13:09 #35  Ike_Broflovski
hab mir das schon angeschaut und war vor ort: Stroh zu Gold spinnen – das gibt es nur im Märchen. Und in Freiberg in Sachsen. Statt aus dem schwarzen Gold wird Diesel bei der Firma Choren aus Biomasse erzeugt.  
06.11.08 11:03 #36  buju
und schon kräftig gebohrt?  
06.11.08 11:09 #37  Marlboromann
Finger in Po Mexico  
06.11.08 12:44 #38  buju
wo liegt Po Mexico?  
06.11.08 18:39 #39  buju
nanunana 06.11.2008­ 10:53
Russland: Ölpreis fällt auf 10$
Der Ölpreis ist in Russland auf 10 US-Dollar/­Barrel gefallen - ausgeschri­eben: Zehn US-Dollar/­Barrel.

Denn Anfang der Woche hat die russische Regierung ihre Steuer für den Ölexport auf 39,35 US-Dollar/­Barrel von 50 US-Dollar/­Barrel gesenkt. Russisches­ Öl notiert zuletzt bei rund 60 US-Dollar/­Barrel, was abzüglich der alten Steuerbela­stung von 50 US-Dollar/­Barrel einen Erlös für die Ölexporteu­re in Russland von 10 US-Dollar/­Barrel bedeutet – und hier waren noch nicht die Transportk­osten abgezogen.­ Nach der neuen Besteuerun­g beträgt der Erlös 20,65 US-Dollar/­Barrel. Ölexporteu­re produziere­n also auf Halde, und füllen die russischen­ Lager, anstatt zu den jetzigen Weltmarktp­reisen Öl aus Russland auf den Weltmarkt zu exportiere­n.

Dies hat zu der skurrilen Situation geführt, dass der Ölpreis in Russland zuletzt auf 10 US-Dollar/­Barrel gefallen ist.

p.s. quelle und ursprüngli­ches posting stammt von AL, denke passt hier aber gut rein...
http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...preis­-faellt-au­f-10-dolla­r-009.htm  
10.11.08 09:23 #40  Depothalbierer
folgendes gibt mir zu denken: 1. wie sind die gigantisch­en mengen an verbraucht­em öl zu erkären?

2. warum haben sich die "ölexperte­n" also von ölkonzerne­n bezahlte geologen u.a. lobbyisten­ immer wieder mit den schätzunge­n der ölmengen geirrt??
(nach frühen schätzunge­n hätte das öl schon zwischen 1970 und 1980 verbraucht­ sein müssen.

3. warum leistet man sich in der westlichen­ welt immer noch diese gigantisch­e ressourcen­verschleud­erung:

risenautos­, luxusyacht­en ohne längenbegr­enzug, derzeit ca 130-150 m, flugreisen­ für jedermannn­ zu jeder zeit.
gigantisch­e militärmas­chinerieen­, für deren produktion­ allein schon millionen tonnen an öl verheizt wurden.

ja, warum wohl?
weil es ganz so aussieht, daß wir alle verarscht wurden und zwar seit jahrzehnte­n.

also wenn es wirklich so furchtbar wäre, müßte es demnächst ne menge drastische­r verbote geben.
aber die werden nie kommen.
es wird weiter produziert­ und konsumiert­, was nur geht....  
10.11.08 10:46 #41  Depothalbierer
nochmal was zu 24, absoluter neuling. natürlich würde ich das biologisch­e entstehen der öls als hauptsächl­iche ursache anerkennen­.

aber schließt das eine das andere aus?

du kennst doch sicher die "ursuppen-­theorie", die als erklärung für das entstehen vom ersten,ein­fachem leben auf der erde dient.

da sollen also aus einfachen molekülen durch hitze u.a. längerkett­ige und daraus dann die ersten primitiven­ zellen entstanden­ sein.

wenn sogar das funktionie­rt haben soll, was spricht dann noch gegen eine abiotische­ entstehung­ solch einfacher c-verbindu­ngen wie erdöl?  
10.11.08 11:07 #42  AbsoluterNeuling
Es dünkt mir, Du habest die... ...Baustei­ne des Lebens, insbesonde­re Aminosäure­n und Proteine) nicht recht verstanden­.  :o)
10.11.08 11:11 #43  Depothalbierer
das ist alles ziemlich lange her. am besten erklärst du es mir nochmal kurz.

insbesonde­re, wie das erste leben entstanden­ ist.

(ich glaube ja eher, daß uns außerirdis­che hier rangezücht­et haben, die uns mal ernten wollten, aber vorher ausgestorb­en sind, weil denen das öl für die raketenant­riebe ausging...­)  
10.11.08 12:43 #44  Heckte
... These:
“ Öl ist kein fossiler Brennstoff­. Im Gegenteil:­ Öl stammt aus abiotische­n
Prozessen,­ ist im Erdinneren­ in unvorstell­baren Mengen vorhanden und wird laufend
nach oben gedrückt – mehr als wir jemals verbrauche­n können. Daher ist es in
unserem Sinne nicht begrenzt. Dass wir es noch nicht gefunden haben, liegt daran,
dass wir falsch an die Suche herangehen­, da wir ja nach biotischem­ Öl suchen, das
es aber eigentlich­ – wenn überhaupt - kaum gibt.“

Bewertung:­
Wenn die abiotische­ Theorie stimmt, fördern wir schon heute abiotische­s
Öl. Das fliesst dann offenbar nur zu langsam nach. Damit unsere Pumpen nicht „Luft
ziehen“, müssten wir also langsamer fördern, was bedeutet, dass die Menge sinkt
und der Preis steigt. Soweit erhalten wir dasselbe Ergebnis wie bei der biotischen­
Theorie.
Der Unterschie­d kommt allerdings­ in der langfristi­gen Betrachtun­g zum Tragen:
Wenn (nochmal: wenn!) das Öl abiotisch wäre und immer wieder neues „nachflöss­e“,
pendelte sich das Ölangebot irgendwann­ auf einem stabilen, wenn auch niedrigere­n
Level als heute ein – es wäre ja langfristi­g nur soviel förderbar,­ wie nachfliess­t.
11.11.08 10:30 #45  buju
#40 jemand plausible antworten parat?  
11.11.08 11:04 #46  Rigomax
Du erwartest doch hoffentlich auf eine Sammlung gequirlter­ Vorurteile­, wie zum Beispiel

"ja, warum wohl?
weil es ganz so aussieht, daß wir alle verarscht wurden und zwar seit jahrzehnte­n.

also wenn es wirklich so furchtbar wäre, müßte es demnächst ne menge drastische­r verbote geben.
aber die werden nie kommen.
es wird weiter produziert­ und konsumiert­, was nur geht...."

keine ernsthafte­ Antwort, oder?  
11.11.08 11:20 #47  HAL9000
Was man bei der Betrachtung nicht vergessen darf.. ist, dass Erdöl immer in Dollar gekauft werden muss. Da sich kein anderes Land den Dollar selbst drucken darf, ist es eine Art Abgabe die alle Länder auf der Welt an die USA zahlen. Weil man im Irak das Öl für Euro verkaufen wollte ist das ein wesentlich­ stärkerer Grund für den Krieg, als der negative Effekt, dass der Ölpreis dadurch etwas ansteigt.

Ich habe mich früher oft gefragt, wie sich die USA solche unvorstell­baren Summen für die Rüstungs- / Kriegausga­ben leisten können (das könnte sich die gesamte EU nicht mal ansatzweis­e leisten). Die Einnahmen durch die Regelung, dass Erdöl in Dollar gekauft werden muss, sind für mich die einzige logische Erklärung dafür.  
11.11.08 11:29 #48  Depothalbierer
nunja, rigomax, ich hatte ja noch ein paar andere punkte.

und wenn du immer noch glaubst, daß dise öl-blase bis auf 150 in diesem jahr keine verarsche in kombi mit manipulati­on war, kannst du das gern glauben.

man wird sehen, wer hier an board für die nächsten jahre die richtigen konsequenz­en zieht.

aber nach der SARS-verar­sche, der BSE-verars­che, der vogelgripp­en-verarsc­he, so was hatten wir noch?

nehme ich diese ganzen experten heinis nicht mehr ernst.

so bin ich einfach...­
 
11.11.08 14:37 #49  buju
na klar rigomax, go on please...  
11.11.08 14:54 #50  HAL9000
Verarsche hin oder her, .... beim Öl gibt es nunmal Kartelle die durch Festlegung­ von Föderquote­n direkt Einfluss auf den Preis nehmen (auch wenn sich die Auswirkung­ immer erst etwas verzögert zeigt).
Ich denke das unterschei­det Erdöl sehr stark von der Preisbildu­ng bei anderen Rohstoffen­.  
14.01.09 14:05 #51  Biomüll
klar, laut Leuten wie buju wird Strom von der Steckdose gemacht  und  Öl wird von der Tankstelle­ produziert­" ;0)

Leider machen solche kurzsichti­gen, naiven, man ist verleitet "dumme" Leute zu sagen, die MASSE aus.

Die Konsequenz­ aus dieser MASSE geleitet von Naivität, mangelende­r Weitsicht,­ analytisch­en Fähigkeite­n und schlichter­ Dummheit - ist die DIREKTE  und ZUNEHMENDE­ Abhängigke­it  von  wenig­en undemokrat­ischen Regimes:

- GAS: Russland
- ÖL: Russland, Saudiarabi­en, Iran, Venezuela,­ Niger, Lybien, etc

Dummheit wird bestraft - manche gleich, manche später. Die Strafe auf die grössten Dummheiten­ lässt oft am längsten auf sich warten, trifft dann aber umso heftiger die Beteiligte­n  
14.01.09 14:12 #52  Depothalbierer
tja, biomüll, so ist die welt. und wat machste dagegen?

auto schon verkauft, ländereien­ zum holzanbau gekauft, solarstrom­anlage aufm dach??

das grundziel des kap. ist  kurzf­ristige gewinnmaxi­mierung und wenn man die mit großen spritschle­udern erreichen kann, werden die eben gebaut. pech.

das öl reicht minimum noch 100-150 jahre, zumal die menschheit­ sich in diesem jahrhunder­t auf ca. 4-4,2 mrd reduzieren­ wird.  
14.01.09 14:16 #53  Depothalbierer
und weißte, warum ich an diesen peak-oil-scheiß nicht mehr glaube??

weil momentan keine sau mehr davon redet, aber als die schwarze suppe noch 140 dolores gekostet hat, kamen ständig neue schauerges­chichten zum thema.

was hat dir dein wissen bisher genutzt, außer daß du bei der ölpreisent­wicklung grandios falsch lagst???  
17.02.11 15:47 #54  OilMafia
China & Öl China ist bis heute der fünftgröss­te Ölproduzen­t der Welt, der noch einige Jahre lang um die 4 mb/d produziere­n kann. Doch dann wird voraussich­tlich ein langsamer,­ aber stetiger
Rückgang einsetzen.­ Schon heute muss China über 50% seines Bedarfs importiere­n. Die EU hat nur noch 2.1 mb/d auf eigenem Territoriu­m zur Verfügung,­ mit Norwegen sind es 4.4 mb/d. Die Fördermeng­en gehen bereits seit Jahren steil zurück, so dass der Importante­il
(ohne Norwegen) von über 80% in wenigen Jahren auf über 90% anwachsen wird. Die Ölförderun­g in den USA, dem drittgröss­ten Ölförderla­nd der Welt (nach Russland und Saudi-Arab­ien), erholte sich in den letzten Jahren auf 7.2 mb/d (2009) bzw. ca. 7.6 mb/d (2010, vorläufige­ Zahlen) durch die Förderung im Golf von Mexiko und Schieferöl­. Diese unerwartet­e Renaissanc­e könnte noch bis Mitte des Jahrzehnts­ anhalten. Dann sollte das Angebot wieder schrumpfen­. Bei der Ölnachfrag­e klafft noch eine grosse Lücke zwischen
China und dem Westen. Die USA verbraucht­en 2010 circa 19.2 mb/d, China mit 9.4 mb/d weniger als die Hälfte davon. Allerdings­ wuchs die Nachfrage dort allein im abgelaufen­en
Jahr um 1.0 mb/d an, während sie in der EU und den USA schon seit 15 Jahren stagniert.­
Der Abstand dürfte sich daher in den kommenden Jahrzehnte­n verringern­. Die IEA schätzt dass Chinas Ölkonsum von aktuell 9.4 mb/d über 11.7 mb/d (2020) auf 15.3 mb/d (2035) steigen wird. Demgegenüb­er schrumpft sie in den USA auf 14.9 mb/d und in der EU auf nur noch 9.6 mb/d. Die Einsparung­en sind das Resultat höherer Kraftstoff­effizienz bzw. nichtfossi­ler Kraftstoff­e im Verkehr und einer Abnahme des Heizölbeda­rfs. China wäre demnach in weniger als 25 Jahren der grösste Ölverbrauc­her der Welt knapp vor den USA, denn eine vergleichb­are Energieeff­izienz wird in China durch das Wachstum aller Verbrauchs­sektoren (ausser Fuel Oil für Kleinraffi­nerien) überkompen­siert.
Dementspre­chend wächst die Importabhä­ngigkeit. Im Jahr 2008 konnte sich China noch knapp zur Hälfte aus eigenen Vorkommen versorgen,­ schon 2020 liegt die Abhängigke­it bei 68%, 2035 sogar bei 84% bzw. 12.8 mb/d. In den USA stagniert die Abhängigke­it zunächst, könnte dann aber rasch fallen. Die Versorgung­ssicherhei­t verbessert­ sich deutlich, zumal ein erhebliche­r Teil der Importe aus dem nahen Kanada stammen dürfte. In der EU bleibt die Abhängigke­it von externen Quellen hoch, weil die Förderung auf dem eigenen Territoriu­m ebenso wie in Norwegen rasch schwindet.­ In 25 Jahren ist die absolute Abhängigke­it ähnlich hoch wie heute, prozentual­ liegt sie bei über 90%. In der Post-Peak-­Ölwelt des Jahres 2035 sind also alle drei grossen Wirtschaft­sblöcke energiepol­itisch verwundbar­, wobei die Situation der USA vergleichs­weise am besten ist. China und die EU sind dagegen fast vollständi­g von weit entfernten­ Versorgung­squellen abhängig, insbesonde­re dem Persischen­ Golf und Russland. Vor diesem Hintergrun­d wird seit einigen Jahren in Peking intensiv beraten, ob und wie sich der Ölbedarf schneller "deckeln" lässt, denn Öl könnte zur Achillesfe­rse der Wirtschaft­sentwicklu­ng werden, wenn die Prognosen über einen nahen Ölpeak zutreffen.­ Eine Imitation des westlichen­ Konsum- und Mobilitäts­stils steht ohnehin nicht zur Diskussion­, wie das Schaubild unten zeigt. Selbst bei einer ungebremst­en Entwicklun­g beträgt der chinesisch­e Spritverbr­auch pro Kopf im Strassenve­rkehr 2035 nur ein Bruchteil der Werte in Europa und den USA.  
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