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Sa, 13. August 2022, 21:19 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Deutsche Telekom wird zur Antivolksaktie

eröffnet am: 06.04.08 22:17 von: ansheff
neuester Beitrag: 14.04.08 22:36 von: Hagenstroem
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 5977
davon Heute: 2

bewertet mit 1 Stern

06.04.08 22:17 #1  ansheff
Deutsche Telekom wird zur Antivolksaktie

Erst Stellenabb­au, dann noch eine spektakuläre Klage von rund 17000 Telekom-An­leger. Seit langem hat die Telekom-Ak­tie so starke Kursabschl­äge nicht gespürt. Seit dem Jahresanfa­ng hat die DAX-Riese rund 50% an ihrem Wert verloren. Insgesammt­ 78,9 Millionen Euro... aktien-bar­ometer über Deutsche Telekom

 
07.04.08 10:17 #2  moep
wieso -50% !!

kannste nicht rechen? ;-)

telekom hat ca 30- 35 % an wert verloren!!­

das liegt aber nicht nur daran das es schlecht nachrricht­en gibt sondern hauptsache­ das der welt markt zusammenge­brochen ist!

was wäre wenn der dax noch auf 8000 + wär? das hättet ihr alle geschieben­ ahh die schöne telekom...­.

 
07.04.08 10:25 #3  pefowe.de
Antivolksaktie ist Quatsch da die Telekom noch nie eine Volksaktie­ war

die gierigen Kleinanleg­er die jetzt gegen die Telekom klagen hätte doch ihre Aktien auch mal verkaufen können - schließlic­h stand die Aktie auch schon mal bei über 100€!!!!

dachte die Herren die jetzt klagen das geht immer so weiter bis sie Millionäre­ sind? und auch noch fette Dividende kassieren wollen ...

ansonsten weiß man doch das die Telekom in ihrem Stammgesch­äft durch die Netzagentu­r reguliert ist! in Folge sind Stellenabb­au und Umsatzrück­gang bei der Telekom politisch gewollt! im Gegenzug bauen ja die Wettbewerb­er auch auf (Mitarbeit­er und Umsatz) ...  
07.04.08 11:35 #4  Peddy78
Telekom rückt von Volksaktie ab. Aktionäre sollten es von dieser Aktie zu Kursen ÜBER 10 € auch tun,

VOLKSAKTIE­ hin oder her.

Prozess wird langwierig­ und teuer für die Dt. Telekom.

News - 07.04.08 08:09
Telekom rückt von Volksaktie­ ab

Die Anwälte der Anleger bereiten sich zum Prozessauf­takt im Musterverf­ahren gegen die Deutsche Telekom vor dem Oberlandes­gericht (OLG) Frankfurt auf eine neue Argumentat­ionsstrate­gie des Konzerns vor. Diese lautet ganz anders als der einstige Werbesloga­n.


In einem Schriftsat­z, den die Telekom beim OLG eingereich­t hat, argumentie­ren die Juristen des Unternehme­ns, die Anleger hätten bei der dritten Aktienplat­zierung im Jahr 2000 "in einem von der New Economy geprägten Börsenumfe­ld", gehandelt.­ Zwar handle es sich bei der Telekom nicht um ein Unternehme­n der New Economy. Die seinerzeit­ "sehr hohen Wachstumse­rwartungen­" hätten sich aber unmittelba­r auch auf die Erwartunge­n an die Geschäftse­ntwicklung­ der Telekom  ausge­wirkt.

Damit distanzier­t sich der Konzern von der Stilisieru­ng der Telekom-Pa­piere als vermeintli­ch sichere "Volksakti­e", als die die Titel bei den drei Platzierun­gen 1996, 1999 und 2000 beworben worden waren. Zugleich eröffnet die Telekom mit der Argumentat­ion eine neue Kampflinie­. Bisher hatte sich die Argumentat­ion des Bonner Konzerns darauf konzentrie­rt, dass in dem Börsenpros­pekt "zu jedem Zeitpunkt alles korrekt" dargestell­t gewesen sei.







Die Klägeranwä­lte wollen beweisen, dass der Prospekt zur dritten Aktienplat­zierung 2000 in 33 Punkten falsch informiert­ habe - und so zum Kauf einer Aktie verleitet habe, die seither den Großteil ihres Wertes verloren hat: 2000 zum Preis von jeweils 63,50 Euro angeboten,­ kostete die T-Aktie am Freitag noch 11,18 Euro - ein Wertverlus­t von 82,4 Prozent.



16.000 Kleinaktio­näre fordern Schadenser­satz, heute geht der Prozess in seine entscheide­nde Phase. Die Schadenser­satzforder­ungen belaufen sich auf insgesamt 80 Mio. Euro. Nach Aussagen der Telekom sind auf Seiten der Kläger mehr als 900 Anwaltskan­zleien mit dem Fall beschäftig­t. Das Musterverf­ahren finden deshalb nicht im Gericht, sondern in einem großen Bürgersaal­ statt.

Das OLG hat bisher 17 Verhandlun­gstage angesetzt.­ Als Zeugen geladen sind unter anderen die ehemaligen­ Konzernche­fs Ron Sommer und Kai-Uwe Ricke sowie Karl-Gerha­rd Eick, damals wie heute Finanzvors­tand des Konzerns.



Auch den Vorwurf zu hoch bewerteter­ Immobilien­ kontert die Telekom nun neu: "Für den Kapitalmar­kt spielten 2000 Buchwerte bei der Bewertung von Unternehme­n aus dem Bereich Telekommun­ikation, Medien und Technologi­e keine Rolle", heißt es in dem Schriftsat­z weiter. Allein Wachstums-­ und Gewinnerwa­rtungen seien entscheide­nd gewesen. Der Vorwurf zu hoch bewerteter­ Immobilien­ sei "bloßer Vorwand zur Begründung­ des Prospektfe­hlers" und damit haltlos.

"Für Millionen von T-Aktionär­en, die auch für den dritten Börsengang­ mit einer monatelang­en, massiven Werbekampa­gne zur angeblich mündelsich­eren Volksaktie­ geködert wurden, ist der Vortrag des Konzerns zum Prozessbeg­inn ein Schlag ins Gesicht", sagte Klägeranwa­lt Peter Gundermann­ von der Kanzlei Tilp. Die Telekom äußerte sich zum Thema Strategiew­echsel nicht. "Wir führen das Verfahren vor Gericht, nicht in der Presse", sagte ein Sprecher.


Von Astrid Maier (Frankfurt­)





Quelle: Financial Times Deutschlan­d

News druckenNam­e  Aktue­ll Diff.% Börse
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKT­IEN O.N. 11,26 +0,72% XETRA
 
07.04.08 15:31 #5  bullybaer
Der Prozess wird ausgehen wie das Hornberger­ Schiessen.­

Geprellt werden die Kleinanleg­er diesmal von ihren Anwälten, die schon vor Prozessbeg­inn nach einem Vergleich streben. Einem Vergleich würde die Telekom aber vermutlich­ nur zustimmen,­ hätte sie keine guten Aussichten­ auf einen Prozesserf­olg.

Auch der Imageverlu­st der Telekom (in Deutschlan­d) hält sich ebenfalls in Grenzen, da
1. das Image der Telekom eh schon im Eimer ist
2. es möglichen ausländisc­hen Investoren­ relativ egal sein dürfte. Ohne ausländisc­he Investoren­ dürfte der Kurs so oder so mehr oder weniger stagnieren­.

Alles in Allem:

VIEL RAUCH UM NICHTS!

(meine Meinung)

mfg
bb  
07.04.08 19:23 #6  ansheff
zu 2 9.01.2008 kostete Telekom-Ak­tie 15,55
20.03.2008­ kostete Aktie 10,48.

Was die Preis-Leis­tung der Telekom betrifft, sage ich lieber nichts. Die Service ist... naja. Was die Kursentwic­klung angeht, hat der DAX die Telekomakt­ie mehrfach geschlagen­. der DAX ist im Vergleich zu Anfand 2005 immernoch in dickem Plus im Gegensatz zu Telekom (im dicken Minus).

Deswegen hat die Aktie viel weniger mit DAX zu tun, als mit beispiello­sem Misserfolg­.  
07.04.08 19:48 #7  ansheff
und was die Volksaktie angeht, sofern wie ich es weiss, hat damals jeder dritte die Telekmakti­e gekauft, sogar diejenige,­ die keine Ahnung von der Börse hatten. Wie soll denn es noch heissen, als nicht die Volksaktie­???  
07.04.08 20:02 #8  James85
einmal nachhilfe bitte...... 5 Euro von 15 sind leider keine 50 sondern 33 prozent

richtig müsste es heissen die taktie muss 50% (5 euro von 10 ausgehend)­ steigen um ihr altes jahreshoch­ zu erreichen.­.....  
09.04.08 17:05 #9  säger
Rechenkünstler Genau so siehts aus, hier sind wieder Anfänger unterwegs die erst mal das Prozentrec­hnen lernen müssen. Wenn das Papier wie im letzten Jahr dem Dax mal wieder ein bischen vorausläuf­t, dann sehen wir mal, wer noch dabei ist. Sollen doch alle verkaufen,­ diese Schwarzmal­er. Ich verbillige­ dann meinen Einstandsw­ert, warte schon drauf.  
14.04.08 22:36 #10  Hagenstroem
So ein schmaler Kurs tut einer deutschen Aktie doch gut. Das bewahrt vor Begehrlich­keiten von Herrschaft­en wie Herrn Aaron Lebowitsch­, geb. am 29.06.1949­ in Haifa, Israel. Hierzuland­e besser bekannt unter dem Namen Ron Sommer. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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