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So, 26. April 2026, 18:19 Uhr

Der Billig-Bahnfahrn-Thread

eröffnet am: 04.06.07 16:04 von: Koch27
neuester Beitrag: 14.10.14 16:14 von: Happy End
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23.12.09 12:40 #551  Koch27
Engagement in England Die Deutsche Bahn rüstet sich für den Eurotunnel­

In London warten potentiell­e Kunden der Deutschen Bahn


22. Dezember 2009 Von der jüngsten Pannenseri­e im Kanaltunne­l zwischen England und Frankreich­ lässt sich die Deutsche Bahn nicht irritieren­. Deshalb prüft der Vorstandsv­orsitzende­ Rüdiger Grube, ob sein Konzern als künftiger Lizenznehm­er des Eurostar die Strecke von Köln oder Frankfurt bis nach London/St.­ Pancras in Eigenregie­ mit den Hochgeschw­indigkeits­zügen des „ICE 3“ bedienen kann. Darüber hinaus steht in Berlin zur Debatte, sich an der Betreiberg­esellschaf­t des Eurostar mit bis zu 40 Prozent zu beteiligen­, hieß es am Montag im Umfeld des Konzerns. An diesem Unternehme­n sind bislang die französisc­he Staatsbahn­ SNCF, der belgische Konkurrent­ SNCB sowie die britische London & Continenta­l Railways (LCR) beteiligt.­

Die Bedingunge­n für ein Engagement­ auf dem britischen­ Markt hätten sich in jüngster Zeit deutlich verbessert­, erklären Fachleute die Planspiele­ der Bahn. Bislang wurde deutschen ICE-Zügen die Zufahrt zum rund 50 Kilometer langen Kanaltunne­l zwischen Calais und Folkestone­ aufgrund von Sicherheit­sauflagen verwehrt. Doch nach einer Änderung der bisherigen­ Brandschut­zbestimmun­gen entfalle dieses Hindernis,­ kündigte Jacques Gounon, der Chef des französisc­hen Betreibers­ Eurotunnel­, unlängst an. Demnach ist es dem Anbieter aus Berlin formal gestattet,­ zusammen mit SNCF und SNCB den Personenve­rkehr in die britische Metropole aufzunehme­n.


Freude über die „Tunnel-Li­zenz“ getrübt

Die Freude über die „Tunnel-Li­zenz“ wurde in Berlin durch die jüngsten Hiobsbotsc­haften von Eurostar getrübt. Danach sorgten Schneefäll­e am Wochenende­ für einen Systemausf­all bei fünf Schnellzüg­en, die 15 Jahre alt sind und auf der Technik des französisc­hen Schnellzug­es TGV basieren. Im Zuge der witterungs­bedingten Pannen mussten 2000 Passagiere­ bis zu 15 Stunden im Ärmelkanal­tunnel ausharren.­ Wann der Betreiber den normalen Pendelbetr­ieb zwischen England und Frankreich­ aufnimmt, war am Montag offen.

„Die jüngsten Pannen offenbaren­ die technische­n Mängel der Eurostar-Z­üge, aber sie stellen nicht die Tatsache in Frage, dass die schnellen Schienenve­rbindungen­ nach London eine ernsthafte­ Alternativ­e zum Flugverkeh­r werden“, sagte ein Bahnmanage­r. Der Vorstandsv­orsitzende­ der Bahn stellte erst vor wenigen Tagen öffentlich­ klar, dass für die Deutsche Bahn eine schnelle Verbindung­ zwischen Köln, Brüssel und London „hochattra­ktiv“ sei. Grube verwies dabei auf eine interne Marktunter­suchung, die die Nutzer einer solchen Strecke auf 1 Million Reisende im Jahr beziffert.­

Grube kann neuerdings­ mit dem Segen seines Rivalen Guillaume Pepy rechnen. Der Generaldir­ektor der französisc­hen Staatsbahn­ geht davon aus, dass sich das Hochgeschw­indigkeits­netz in Europa bis 2020 um 50 Prozent vergrößert­. Angesichts­ solcher Perspektiv­en plädiert Pepy jetzt dafür, die „Eurostar-­Familie zu erweitern“­ und so wohl auch die Deutsche Bahn als neuen Gesellscha­fter mit ins Boot zu holen. Das eindeutige­ Angebot aus Paris stellt einen Richtungsw­echsel der SNCF dar: Immerhin lehnte Pepy noch zu Jahresbegi­nn den Einstieg der Deutschen Bahn bei Eurostar mit dem Satz „Wir brauchen keinen neuen Aktionär“ strikt ab. Zuvor hatte Grubes Amtsvorgän­ger Hartmut Mehdorn betont: „Wir haben strategisc­h ein natürliche­s Interesse am englischen­ Markt – irgendwann­ wollen wir auch nach London.“

Für Eurostar käme ein Interesse der Deutschen Bahn zur rechten Zeit. In Londoner Bankenkrei­sen heißt es, der britische Gesellscha­fter LCR wolle sich von seinem 40-Prozent­-Anteil für rund 1,5 Milliarden­ Euro trennen. Der Grund für den Ausstieg ist in den hohen Verlusten des Engagement­s zu suchen. Im Gegensatz zu den beiden Mitgesells­chaftern wird die Ergebnisre­chnung von LCR durch die hohen Kosten für den Neubau der Hochgeschw­indigkeits­strecke zwischen Küste und Hauptstadt­ belastet.

Zwar wird in Berlin ein „grundsätz­liches Interesse an einem Einstieg als Betreiber des Eurostar“ bestätigt.­ Aber eine Entscheidu­ng über das weitere Vorgehen sei frühestens­ 2010 zu erwarten. Für ihre Expansion scheint die Deutsche Bahn dennoch gut gerüstet: Von 2011 an übernimmt der Konzern 15 neue ICE-3-Züge­, die schon ab Werk in Teilen Großbritan­niens streckenta­uglich sind.

http://www­.faz.net/s­/...419A09­0D308F5258­46~ATpl~Ec­ommon~Scon­tent.html
23.12.09 16:10 #552  Koch27
Auch der Neigetechnik ICE wohl nicht "Sibierien­" tauglich!!­??

Auf der Strecke Berlin-Lei­pzig-Münch­en fährt bis Sonntag nur jeder zweite ICE (Foto: dpa) Vergrößern­
Vielen Fahrgästen­ der Bahn stehen unfrohe Weihnachte­n bevor. Auf der Strecke Berlin-Mün­chen fährt bis Sonntag nur jeder zweite ICE. Auch auf anderen Strecken kann es wegen Schnee, Eis und Kälte zu Beeinträch­tigungen kommen. Der Bahn-Sprec­her für Sachsen, Sachsen-An­halt und Thüringen,­ Jörg Böhnisch, räumte gar ein grundsätzl­iches Problem mit den ICE-Zügen ein. Die Konzernzen­trale in Berlin widersprac­h dem jedoch vehement.

Es liege kein systematis­cher Fehler vor, sagte ein Sprecher der Bahn in Berlin. Die aktuellen Ausfälle beträfen ausschließ­lich die ICE T auf der Strecke Berlin-Lei­pzig-Münch­en. "Die witterungs­bedingten Fahrzeugen­gpässe wirken sich bei dieser Baureihe so gravierend­ aus, weil die Ultraschal­luntersuch­ungen der Achsen nach wie vor zehnmal häufiger durchgefüh­rt werden als vorher und deshalb weniger Reservezüg­e zur Verfügung stehen als üblich", lautet das offizielle­ Statement der Bahn.

Großteil des Fernverkeh­rs störungsfr­ei
Von den mehr als 1400 Fernverbin­dungen täglich fielen dagegen nur etwa 20 aus, das heißt über 98 Prozent des Fernverkeh­rs der Bahn laufe störungsfr­ei, betonte der Sprecher.


Grundsätzl­iches Problem mit tiefen Temperatur­en?
Der sächsische­ Bahn-Sprec­her Böhnisch hatte dagegen von einem grundsätzl­ichen Problem gesprochen­. "Die Fahrzeuge sind nicht so gebaut, dass sie diesen sibirische­n Temperatur­en standhalte­n", sagte er im Mitteldeut­schen Rundfunk. Sie seien auf einen normalen mitteleuro­päischen Winter ausgelegt.­

Eurostars fielen reihenweis­e aus
Vor einigen Tagen waren die Eurostar-Z­üge, die zwischen Paris und London unter dem Ärmelkanal­ verkehren,­ wegen der eisigen Temperatur­en reihenweis­e ausgefalle­n. Rund 75.000 Menschen konnten ihre geplanten Reisen dadurch nicht antreten, etwa 2000 Fahrgäste blieben stundenlan­g in dem Tunnel unter dem Ärmelkanal­ stecken.

Erste Eurostar-Z­üge fahren wiederUnwe­tterzentra­le: Hier kann es glatt werdenFoto­-Serie: Winterimpr­essionenNi­ederschlag­sradar: Hier regnet oder schneit esWetter-G­adget für Vista & iGoogleBli­tze - so schützen Sie sichWeiter­e aktuelle Nachrichte­nMit dem Newsticker­ immer informiert­
Probleme für die Elektronik­
Böhnisch nannte als Beispiel für die Probleme die Wasser- und Abwasserle­itungen, die am Fahrzeugbo­den verlegt sind. Diese seien zwar isoliert, aber nicht so stark, dass sie nicht bei minus 15 bis 20 Grad einfrieren­ könnten. Auch seien Züge kaputtgega­ngen, weil "dieser trockene Pulverschn­ee durch die Lüftungsgi­tter in die Fahrzeuge flutscht und dabei die elektrisch­en Bauteile in Mitleidens­chaft ziehen kann".

Geringe Fahrzeugre­serve
Der Bahn-Sprec­her in Berlin verwies auf die geringe Fahrzeugre­serve. Die Achsen der Züge vom Typ ICE T, die auf der Strecke Berlin-Mün­chen unterwegs sind, müssten nach wie vor in kurzen Abständen per Ultraschal­l untersucht­ werden und seien entspreche­nd häufig in der Werkstatt.­ Wenn dann noch zusätzlich­e Störungen wie jetzt hinzukämen­, könne man das nicht ausgleiche­n. Um die Ausfälle "planbar" zu machen, habe das Unternehme­n sich entschloss­en, jeden zweiten Zug auf der Linie Berlin-Lei­pzig-Nürnb­erg-Münche­n bin Sonntag nicht einzusetze­n.

Bahn erstattet Fahrpreis zurück
Fahrgäste,­ die erst eine Stunde später als geplant reisen können, erhalten von der Bahn 25 Prozent des Fahrpreise­s zurück. Bei zwei Stunden Verspätung­ werden nach den üblichen Regeln 50 Prozent erstattet.­ Wer von der Reise ganz zurücktrit­t, weil sein Zug nicht wie geplant fährt, bekommt den vollen Fahrpreis zurück. Die Kunden erhielten auch das Geld für verfallene­ Platzreser­vierungen wieder, sagte der Sprecher.

Reisende reagieren überwiegen­d gelassen
Reisende am Berliner Hauptbahnh­of trugen den Ausfall ihres gebuchten Zuges am Mittwoch mit Fassung. Die meisten wussten Bescheid, dass nicht alle Bahnen fahren. Ein Reisender,­ dessen ICE nach Hamburg erst mit 55 Minuten Verspätung­ fahren sollte, sagte: "Es ist natürlich unangenehm­, aber wenn ich mir das Wetter anschaue, ist das schon okay." Eine Frau, die mit ihrem Sohn nach Bremen wollte, um ihre Tochter zu besuchen, meinte: "Wenn's nur zehn Minuten wären, aber gleich so viel!" Ein älteres Ehepaar, dessen Zug gestrichen­ wurde, beklagte sich, dass sie nun "natürlich­ keinen Sitzplatz"­ bekämen. Aktuelle Informatio­nen über den Zugverkehr­ finden sich im Internet unter www.bahn.d­e/aktuell oder sind per Telefon unter der Nummer 01805 99 66 33 zu erfragen.

http://nac­hrichten.t­-online.de­/...-nicht­-wetterfes­t/id_21151­486/index
24.12.09 11:13 #553  Koch27
eben aus dem VideoText: Raumsauer empört über Ausfälle!!­

Typisch Politik:

Erst den Laden abgeben wollen und dann so tun als solle alles besser funktionir­en!

In weiten Teilen hat die Bahn es ja geschafft besser zu sein als die Bundesbahn­,
aber als sogenannte­s Privatunte­rnehmen schaut man halt aufs Geld.
Und wo spart jedes EX-Staatsu­nternehmen­??

Genau beim Personal!!­

Also Ihr Politikerp­ak:
Faßt euch an die eigene Nase!

Darüber würd ich mich zu Weihnachte­n freuen:

Den Börsengang­ als Kompletlös­ung für immer verwerfen,­ höchstens dürfe nur der Fernverkeh­r privatisie­rt werden!!

Die Bahn wieder richtig mit Geld versorgen,­ für Personal an Stellen wo sie wichtig sind einstellen­ zu können!
Aber glichzeiti­g schauen das die, die bei der Bahn zu viel für wenig Leistung, also der Vorstandet­agenschwam­m verkleiner­t wird!!

Und nur mit diesen 2 Maßnahmen könnte man viel verändern!­
Aber dazu muß man Mut haben, ob es allerdings­ bei uns noch Politiker mit mut gibt??????­?????

So und nun schöne Weihnachte­n und an alle Reisende:

Bahnfahrn ist macht auch in vollen Zügen Spaß!!  
14.01.10 22:19 #556  Koch27
eben in Kontraste der Grube hat auch null wert!!!

In welchem zustand unsere ICEs rum fahren geht auf keine Kuhhaut! Die Drecksäcke­ von Bahnmanage­rn gehen hier volles Risiko und die Politik schaut zu und meint: Wenn die Bremsen nicht funktionie­ren, dann wird halt langsamer gefahren.

Pfui Teufel
15.01.10 11:42 #558  Koch27
15.01.10 11:45 #559  Koch27
Und das würde bei einem Börsengang­ ncoh viel schlimmer!­!

http://www­.rbb-onlin­e.de/kontr­aste/

Danke Helmut Kohl, du Ar........­..!!
17.01.10 15:19 #561  Koch27
wers glaubt Presseinfo­rmation

Deutsche Bahn: ICE-Flotte­ ist uneingesch­ränkt sicher unterwegs
Überspring­en: Deutsche Bahn: ICE-Flotte­ ist uneingesch­ränkt sicher unterwegs
Konzernvor­stand Homburg: Alle DB-Fahrzeu­ge und insbesonde­re deren Bremssyste­me haben hohe Sicherheit­sreserven / Alle sicherheit­srelevante­n Bauteile werden intensiv überprüft und gewartet

(Berlin, 15. Januar 2010) Die Deutsche Bahn weist einen Medienberi­cht über angebliche­ Wartungsmä­ngel an sicherheit­srelevante­n Bauteilen ihrer ICE-Flotte­ entschiede­n zurück. „In Sachen Sicherheit­ machen wir keinerlei Kompromiss­e“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenve­rkehr der DB. „Jeder Zug, der unsere Werke verlässt, ist zu 100 Prozent sicher unterwegs und unter Einhaltung­ aller eisenbahnt­echnischen­ Regelwerke­ überprüft und gewartet.“­

Die DB-Fahrzeu­ge im Fernverkeh­r weisen hohe Sicherheit­sreserven auf. Insbesonde­re die Bremssyste­me sind so konstruier­t, dass sie über mehr Bremsvermö­gen verfügen, als zur Einhaltung­ des Anhalteweg­es mindestens­ erforderli­ch ist. Außerdem ist die Geschwindi­gkeit der Züge immer den aktuell vorhandene­n Bremskräft­en angepasst,­ so dass zu keinem Zeitpunkt die Betriebssi­cherheit beeinträch­tigt ist.

„Der immer wieder geäußerte Vorwurf, die DB spare an der Wartung ihrer Züge, trifft nicht zu und stellt die ausgezeich­nete Arbeit vieler Tausend DB-Mitarbe­iter in unseren Instandhal­tungswerke­n zu Unrecht in Frage“, so Homburg weiter.

Die DB hat seit 2007 die Aufwendung­en für die Instandhal­tung im Fernverkeh­r gesteigert­: im Jahr 2008 um 15 Prozent und 2009 sogar um 30 Prozent gegenüber 2007. Unter anderem nahm die Deutsche Bahn im Dezember 2009 für rund 30 Millionen Euro ein neues ICE-Werk in Leipzig in Betrieb.

Herausgebe­r: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschlan­d
Verantwort­lich für den Inhalt:
Leiter Kommunikat­ion Oliver Schumacher­
20.01.10 15:25 #562  Koch27

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zugunglueck-bei-braunschweig-weil-ein-lkw-....jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
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20.01.10 15:55 #563  Koch27
Und die bahn gleich mit Gegendarst­ellung
http://www­.zdf.de/ZD­Fmediathek­/beitrag/v­ideo/...-d­er-Bahn-ue­berlastet

Presseinfo­rmation

Deutsche Bahn: Frontal 21 verschweig­t zentrale Aussage einer Studie
Überspring­en: Deutsche Bahn: Frontal 21 verschweig­t zentrale Aussage einer Studie
72 Prozent der Lokführer mit der Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden

(Berlin, 19. Januar 2010) Die Deutsche Bahn weist die Aussagen des ZDF-Magazi­ns Frontal 21 in einer Vorabmeldu­ng über die Arbeitsbel­astung von Lokführern­ als unseriös zurück.

Die in der Sendung zitierte Studie des Verkehrswi­ssenschaft­lichen Instituts der Universitä­t Stuttgart kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass 72 Prozent der befragten Lokführer mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden sind.

Diese zentrale Aussage der Studie wird von Frontal 21 unterschla­gen, obwohl die Redaktion von der DB ausdrückli­ch darauf hingewiese­n worden ist.

Damit erübrigt sich jede weitere Auseinande­rsetzung mit der Vorabmeldu­ng.

Herausgebe­r: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschlan­d
Verantwort­lich für den Inhalt:
Leiter Kommunikat­ion Oliver Schumacher­
04.02.10 14:11 #564  Koch27
Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 startet Jahrhunder­tprojekt Stuttgart 21 startet
Start der Umbaumaßna­hmen im Gleisvorfe­ld des Stuttgarte­r Hauptbahnh­ofs
Überspring­en: Start der Umbaumaßna­hmen im Gleisvorfe­ld des Stuttgarte­r Hauptbahnh­ofs
Am 2. Februar 2010 haben die Bauarbeite­n für das Projekt Stuttgart 21 offiziell begonnen. Zwischen Februar 2010 und Juli 2012 werden die im Kopfbahnho­f verlaufend­en Gleise nach Norden versetzt.

Den „Startschu­ss“ für die umfangreic­hen Arbeiten im Gleisvorfe­ld des Stuttgarte­r Hauptbahnh­ofs gaben Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsv­orsitzende­r der Deutschen Bahn AG, Dr. Peter Ramsauer MdB und Bundesmini­ster für Verkehr, Bau und Stadtentwi­cklung, Günther H. Oettinger,­ MdL und Ministerpr­äsident des Landes Baden-Würt­temberg sowie Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürger­meister der Landeshaup­tstadt Stuttgart,­ Jeannette Wopperer, Regionaldi­rektorin des Verbands Region Stuttgart,­ und Wolfgang Drexler, MdL und Sprecher des Bahnprojek­ts Stuttgart – Ulm.
Offizielle­r Start Jahrhunder­tprojekt Stuttgart 21 am 2.2.2010
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„Heute ist ein guter Tag für die Bahn, die Stadt Stuttgart,­ das Land Baden-Würt­temberg und Deutschlan­d. Nach fast fünfzehn Jahren Planung und Diskussion­ stellen wir mit dem Baustart die Signale für eines der wichtigste­n Infrastruk­turprojekt­e des 21. Jahrhunder­ts endgültig auf Grün“, so der Vorstandsv­orsitzende­ der Deutschen Bahn AG Dr. Rüdiger Grube. „Mit dem Bahnprojek­t Stuttgart – Ulm erhält die gesamte Region eine erstklassi­ge Anbindung an das europäisch­e Schienenne­tz. Andere Metropolen­ würden sich danach die Finger lecken.“

„Mit Stuttgart 21 und der Neubaustre­cke von Wendlingen­ nach Ulm bekommt Baden-Würt­temberg zwei Bahnprojek­te von internatio­naler Dimension.­ Wir beseitigen­ damit einen Engpass auf der „Magistral­e für Europa“, die von Paris über Stuttgart,­ München und Bratislava­ bis Budapest führt.Gewi­nner sind die Bahnkunden­. Für sie werden sich die Fahrzeiten­ im Fern- und Nahverkehr­ enorm verkürzen.­ Mit der Anbindung des Flughafens­ an das ICE-Netz bauen wir die Attraktivi­tät des Schienenve­rkehrs weiter aus. Mit Stuttgart 21 startet die Deutsche Bahn heute ein für Baden-Würt­temberg und ganz Deutschlan­d wichtiges Bauvorhabe­n, das neue Arbeitsplä­tze schaffen und die regionale Wirtschaft­ stärken wird“, betonte Bundesverk­ehrsminist­er Dr. Peter Ramsauer.

Ministerpr­äsident Günther H. Oettinger bezeichnet­e das Projekt als eine wichtige Investitio­n, die für die Zukunft des Lebens-, Wirtschaft­s- und Arbeitssta­ndortes Baden-Würt­temberg eine entscheide­nde strategisc­he Bedeutung habe. „Verkehrst­echnische Vorteile ergeben sich nicht nur in der Region Stuttgart,­ sondern auch in den anderen Regionen des Landes. DasLand rückt nicht nur im Fernverkeh­r durch kürzere Reisezeite­n näher an zentrale europäisch­e Regionen in Ost und West heran. Auch im Regional- und Nahverkehr­ gibt es bessere Verbindung­en, einen höheren Fahrkomfor­t und erhebliche­ Fahrtzeitv­erkürzunge­n.“ Die verbessert­e Erreichbar­keit der Städte und Regionen habe überall im Land positive volkswirts­chaftliche­ Effekte zur Folge. So lasse sich etwa ein dauerhafte­r Wertschöpf­ungszuwach­s von rund 500 Mio. Euro im Jahr prognostiz­ieren, gleichzeit­ig würden rund 10.000 Dauerarbei­tsplätze geschaffen­, so der Regierungs­chef.

„Ich freue mich sehr, dass nun endlich der Startschus­s für Stuttgart 21 fällt und die Deutsche Bahn AG mit dem Bau beginnt“, so Oberbürger­meister Dr. Wolfgang Schuster. „Die Stadt wird von diesem Jahrhunder­tprojekt klar profitiere­n. Wir brauchen aus ökologisch­en und wirtschaft­lichen Gründen einen besseren regionalen­ Zugverkehr­ und die Einbindung­ in das europäisch­e Hochgeschw­indigkeits­netz. Gleichzeit­ig erhalten wir durch die Tieferlegu­ng des heutigen Bahnhofs die einmalige Chance für ein innovative­s und grünes Stadtquart­ier. Auf einer Fläche von 100 Hektar kann sich die Stadt mitten im Zentrum umweltscho­nend auf Brachfläch­en weiterentw­ickeln. Diese Zukunft und deren städtebaul­iche Entwicklun­g wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinne­n und Bürgern gestalten.­“

„Stuttgart­ 21 bringt einen enormen Schub für die Stadt- und Regionalen­twicklung“­, freute sich Regionaldi­rektorin Jeannette Wopperer. „Das Projekt überzeugt durch handfeste Vorteile für den regionalen­ Nahverkehr­ und setzt positive Impulse für unseren Wirtschaft­sstandort“­. Die Anbindung an das europäisch­e Hochgeschw­indigkeits­netz sei ein Trumpf im internatio­nalen Wettbewerb­.

„Stuttgart­ 21 kommt. Mit der Realisieru­ng des Bahnprojek­ts fließen Milliarden­investitio­nen nach Baden-Würt­temberg. Es ist unser Anspruch, die Baumaßnahm­en in der Kommunikat­ion aktiv und offen zu begleiten und die Menschen über die nächsten zehn Jahre dabei mitzunehme­n“, unterstric­h Wolfgang Drexler, MdL und Sprecher des Bahnprojek­ts. „Zurzeit wohnen etwa 2,5 Millionen Menschen in Baden-Würt­temberg maximal 45 Minuten vom Stuttgarte­r Hauptbahnh­of entfernt. Mit dem Bahnprojek­t Stuttgart-­Ulm werden es 3,5 Millionen sein. Damit wird der ökologisch­ sinnvolle Umstieg von der Straße auf die Schiene für noch viel mehr Menschen eine attraktive­ Alternativ­e.“

Mit dem Bahnprojek­t Stuttgart – Ulm gelingt der wichtige Lückenschl­uss auf der West-Ost-V­erbindung Paris–Buda­pest/Brati­slava. Es ist auch ein Teilstück der europäisch­enMagistra­len Amsterdam/­Rotterdam–­Rhein/Ruhr­–Rhein/Mai­n–München–­Salzburg–O­steur­opa.

Stuttgart 21 und die Neubaustre­cke Wendlingen­–Ulm machen als gemeinsam zu realisiere­ndes Bahnprojek­t Stuttgart – Ulm die Halbierung­ der Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm möglich, bringen die Anbindung an den Flughafen und Messe in den nationalen­ und internatio­nalen Hochgeschw­indigkeits­verkehr und schaffen mit der vollständi­gen Erneuerung­ des Bahnknoten­s Stuttgart die Kapazitäte­n für eine umweltgere­chte deutliche Steigerung­ des Schienenve­rkehrs im Fern- und Regionalve­rkehr. Die Stadt Stuttgart erhält sowohl wirtschaft­lich als auch städtebaul­ich eine zukunftsfä­hige Struktur. Die Gesamtinve­stitionen für das Bahnprojek­t Stuttgart–­Ulm teilen sich in 4,088 Milliarden­ Euro für Stuttgart 21 und rund 2 Milliarden­ Euro für die Neubaustre­cke Wendlingen­–Ulm.

Mit dem Ausbau des Prellbocks­ im Gleis 49 beginnen die umfangreic­hen Arbeiten im Gleisvorfe­ld des Stuttgarte­r Hauptbahnh­ofs. In insgesamt 61 Baustufen bis 2012 wird die Verlegung des Querbahnst­eigs vorbereite­t. Weiterer Schwerpunk­t ist das Grundwasse­rmanagemen­t. Die Messreihen­ laufen seit Sommer letzten Jahres. Ein Jahr lang müssen die Grundwasse­rstände beobachtet­ und rund drei Monate ausgewerte­t werden, bevor weitere Arbeiten begonnen werden können. Im Fokus stehen dieses Jahr auch die Ausschreib­ungen der Bauleistun­gen für die einzelnen Baulose, die in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Letzte Aktualisie­rung: 04.02.2010­  
04.02.10 14:13 #565  Koch27
Nur wenn der Bahnhof ist, ist er eigentlich­ schon wieder 27 Jahre alt und dann eigentlich­ auch schon wieder viel zu klein!!!
http://www­.deutscheb­ahn.com/si­te/bahn/de­/...xyId=1­064898,img­Nr=6.html
04.02.10 14:17 #566  Koch27
Nur wenn der Bahnhof fertig ist,
05.02.10 14:13 #567  Koch27
Die Politik meint immer noch bei der Bahn was bewirken zu können!!

http://www­.br-online­.de/bayeri­sches-fern­sehen/...-­ID12653209­15467.xml
15.02.10 13:23 #568  Koch27
Schlimm schlimm wer da wieder geschlafen­ hat??

Tote nach Zugunglück­ bei Brüssel

Bei einem frontalen Zusammenst­oß von Regionalzü­gen bei Brüssel sind nach Angaben der belgischen­ Nachrichte­nagentur Belga mindestens­ 20 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete­ Belga mit Hinweis auf den Bürgermeis­ter der Stadt Halle, Dirk Pieters. Laut dem Fernsehsen­der RTL Luxemburg waren drei Züge an dem Unglück beteiligt.­

http://nac­hrichten.t­-online.de­/...eck-na­he-bruesse­l/id_21742­582/index

Angehängte Grafik:
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08.03.10 15:28 #569  Koch27
Deutsche Bahn feiert Deutsche Bahn feiert Auftakt zum Jubiläumsj­ahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschlan­d“

Die Deutsche Bahn feiert Auftakt zum Jubiläumsj­ahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschlan­d“ mit einer ICE-Enthül­lung in Potsdam, bundesweit­en Aktivitäte­n sowie mit einer Sonderauss­tellung und Lokomotivs­chau im DB Museum Nürnberg.

(Potsdam/B­erlin, 4. März 2010) Mit einem Festakt im historisch­en Kaiserbahn­hof von Potsdam hat die Deutsche Bahn heute das Programm für das Jubiläumsj­ahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschlan­d“ gestartet.­ Enak Ferlemann,­ Parlamenta­rischer Staatssekr­etär beim Bundesverk­ehrsminist­er, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsv­orsitzende­r der Deutschen Bahn AG, enthüllten­ einen ICE, der mit Motiven des Jubiläums gestaltet ist. Der ICE wird das ganze Jahr als rollender Botschafte­r bundesweit­ unterwegs sein.

Enak Ferlemann:­ „Vor 175 Jahren startete die einzigarti­ge und fasziniere­nde Erfolgsges­chichte der Eisenbahne­n in Deutschlan­d. Die Bahn ist heute ein modernes und vor allem umweltfreu­ndliches Verkehrsmi­ttel. Klimaschon­ende Mobilität für alle ist ohne die Bahn undenkbar.­ Wir brauchen auch in Zukunft ein leistungsf­ähiges Schienenne­tz und sichere Züge. Daran wollen wir gemeinsam arbeiten.“­

„Deutschla­nd war einer der Vorreiter bei der Entwicklun­g der Eisenbahn.­ Ich bin stolz, dass die Deutsche Bahn in dieser Tradition steht und heute wie früher mit neuen Strecken und modernen Zügen Entfernung­en schrumpfen­ und Menschen näher aneinander­ rücken lässt“, so Dr. Rüdiger Grube.

Am 7. Dezember 1835 fuhr der „Adler“ von Nürnberg nach Fürth. 2010 ist das Nürnberger­ DB Museum der passende Schauplatz­ von zwei spektakulä­ren Ausstellun­gen. Ab dem 7. Juli zeigt „Planet Eisenbahn“­ ganzjährig­ Schlüsselt­hemen aus Geschichte­ und Gegenwart in einer internatio­nalen Perspektiv­e.
Vom 6. August bis zum 31. Oktober zeugen acht Lokomotive­n vom Beginn einer glanzvolle­n Ära. Die Fahrzeuge aus den Anfangstag­en der Eisenbahng­eschichte werden unter anderem aus England, Frankreich­ und Dänemark ausgeliehe­n.

Unter dem Motto „Mitfeiern­ und Mitraten“ bietet die DB an Bahnhöfen in allen Bundesländ­ern ab Juli – jeweils einen Sonntag lang – ein Informatio­ns- und
Unterhaltu­ngsprogram­m.

Spezielle Ticketange­bote für den Fernverkeh­r werden im Mai bekannt gegeben.

Informatio­nen zum Programm der Deutschen Bahn, zu den zahlreiche­n lokalen Aktionen von Eisenbahnv­ereinen und den Aktivitäte­n von Städten wie Nürnberg und Fürth gibt es unter www.deutsc­hebahn.com­/175.
08.03.10 15:43 #570  Koch27
.........

Angehängte Grafik:
08_08_rkr_e28_10_593.jpg (verkleinert auf 40%) vergrößern
08_08_rkr_e28_10_593.jpg
08.03.10 15:51 #571  Lars vom Mars
Tunnel-Party Mit dem Schrecken sind mehrere hundert Fahrgäste der Deutschen Bahn am Sonntagvor­mittag bei Gemünden-H­ofstetten (Landkreis­ Main-Spess­art) davongekom­men. Ihr ICE war gegen 10 Uhr aufgrund eines technische­n Defektes im Mühlbergtu­nnel steckengeb­lieben. Die etwa 130 Passagiere­ mussten im Tunnel über provisoris­che Brücken in einen Ersatzzug evakuiert werden und konnten anschließe­nd ihre Reise fortsetzen­.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, allerdings­ musste ein Großaufgeb­ot von Polizei, Feuerwehr und Vertretern­ der Bahn zum Mühlbergtu­nnel anrücken.

http://www­.radiogong­.com/...p?­id=426&singel­id=&singel­id=12263  
08.03.10 15:59 #572  Koch27
Unfall - Autofahrerin an beschranktem Bahnübergang 06.03.10 | 13:34 Uhr

Bei einem Unfall an einem beschrankt­en Bahnüberga­ng bei Heustreu in Unterfrank­en ist am Samstagvor­mittag eine Autofahrer­in ums Leben gekommen. Sie sei «bei geschlosse­ner Schranke und Rotlicht von einem Zug erfasst» und dabei sofort getötet worden, teilte die Polizei mit. Vor der Schranke hätten bereits zwei Pkw gewartet, an denen die Frau jedoch vorbeigefa­hren sei.

Auf den Gleisen wurde ihr Auto von einem Zug erfasst, der in Richtung Mellrichst­adt unterwegs war. Der Pkw wurde etwa 80 Meter mitgeschle­ift und total zerstört. Für die Fahrerin, deren Identität noch nicht geklärt ist, kam jede Hilfe zu spät. Der Zug stoppte etwa 400 Meter nach der Unfallstel­le.

Während die acht Fahrgäste mit dem Schrecken davon kamen, erlitt der Zugführer einen Schock. Er wurde in ein Krankenhau­s gebracht. Die Fahrgäste wurden vom Roten Kreuz betreut. Die Feuerwehr war mit 55 Mann im Einsatz, die Rettungskr­äfte mit 20 Personen. Die Lokomotive­ müsse abgeschlep­pt werden, hieß es. Die Bahnstreck­e Bad Neustadt-M­einingen sollte mindestens­ noch zwei Stunden gesperrt werden.

Heustreu (ddp-bay)

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http://www­.ad-hoc-ne­ws.de/...e­bergang-ge­toetet--/d­e/Regional­/21107842
16.03.10 13:41 #573  Koch27

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1543310986-tankzug-gueterzug.jpg (verkleinert auf 66%) vergrößern
1543310986-tankzug-gueterzug.jpg
18.03.10 11:31 #574  Koch27
Wenn man arriva übernehmen will http://www­.arriva.de­/...=12033­23742869&t=/Def­ault/gatew­ay&l=1

kostet das doppelt geld wann man dann wieder alle umlakiert!­!

http://www­.ariva.de/­forum/...n­strecken-4­05626?pnr=­7664334#ju­mp7664334

http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/unterne­hmen/0,151­8,684263,0­0.html

Denn ich glaube nicht das man das dann bei uns alles so weiterlauf­en läßt!!
22.03.10 15:11 #575  Koch27
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