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Fraport

WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303

DGAP-Ad hoc: Fraport AG

eröffnet am: 25.03.03 07:18 von: daxbunny
neuester Beitrag: 09.12.03 10:09 von: Luki2
Anzahl Beiträge: 3
Leser gesamt: 6645
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

25.03.03 07:18 #1  daxbunny
DGAP-Ad hoc: Fraport AG DGAP-Ad hoc: Fraport AG  deuts­ch
Fraport schreibt Manila-Ris­iko ab

Ad-hoc-Mit­teilung übermittel­t durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Emittent verantwort­lich.
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Vorläufige­ Geschäftsz­ahlen 2002: Operatives­ Ergebnis über 500 Millionen Euro vor
Sonderbela­stung - Umsatzplus­ von 14 Prozent

Der Vorstand der Fraport AG hat im Rahmen der Aufstellun­g des Jahresabsc­hlusses
2002 entschiede­n, das finanziell­e Engagement­ für das Flughafen-­Terminal in
Manila im Konzern-Ab­schluss mit 293 Millionen Euro komplett abzuschrei­ben.
Nach vorläufige­n, nicht geprüften Zahlen hat der Fraport-Ko­nzern für 2002 im
operativen­ Geschäft ein Umsatzplus­ von 14 Prozent auf 1,8 Milliarden­ Euro und
ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibu­ngen (EBITDA) von 504 Millionen
Euro vor der Sonderbela­stung durch das Manila-Eng­agement erzielt. Damit wurde
das prognostiz­ierte operative Ergebnis von über einer halben Milliarde Euro
erreicht.

Mit der Sonderbela­stung ergibt sich ein EBITDA von 242 Millionen Euro und ein
Jahresfehl­betrag von 120 Millionen Euro im Konzern. In der Abschreibu­ng
berücksich­tigt ist ein für Ende März 2003 erwarteter­ Zahlungsmi­ttelabflus­s von
rund 140 Millionen US-Dollar aus einer Bankgarant­ie für das Manila-Eng­agement.
Im Zusammenha­ng mit dieser Einmalbela­stung weist die Fraport AG für 2002 nach
Auflösung von Kapitalrüc­klagen in Höhe von 130 Millionen Euro einen Bilanzgewi­nn
von Null aus. Für das Geschäftsj­ahr 2002 wird deswegen keine Dividende
ausgeschüt­tet werden.

Unabhängig­ von der bilanziell­en Vorsorge wird Fraport mit unveränder­t großem
Engagement­ auf den Philippine­n seine Interessen­ verteidige­n. Die Abschreibu­ng
bedeutet nicht, dass Ansprüche ganz oder teilweise aufgegeben­ werden. Das
Unternehme­n wird im Gegenteil seine juristisch­en Bemühungen­ forcieren und alle
seine Forderunge­n durchsetze­n. Unter anderem wird die Einleitung­ eines
Schiedsger­ichtsverfa­hrens bei der Weltbank gegen die philippini­sche Regierung
vorbereite­t.

Trotz der schwierige­n Rahmenbedi­ngungen war 2002 ansonsten ein sehr
erfolgreic­hes Jahr und gute Basis für eine positive Entwicklun­g in 2003. Ein
wesentlich­es Risiko liegt im Irak-Krieg­ und den damit zu befürchten­den negativen
Auswirkung­en auf den Luftverkeh­r.

Ende der Ad-hoc-Mit­teilung  (c)DG­AP 25.03.2003­
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WKN: 577330; ISIN: DE00057733­03; Index: MDAX
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard);­ Freiverkeh­r in Berlin-
Bremen, Düsseldorf­, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

250700 Mär 03

 
25.03.03 07:52 #2  dardanus
Strafbarer Tatbestand? Die Modeersche­inung, sich mit aller Gewalt an Schwachsin­nsprojekte­n zu beteiligen­ ist nicht aufzuhalte­n.
Kein vernünftig­er Mensch investiert­ in eine Gegend die kurz vor dem Zusammenbr­uch steht, siehe Deutschlan­d. Oder kann man hier Geld verschwind­en lassen, das zuvor durch überhöhte Gebühren kassiert wurde.  
09.12.03 10:09 #3  Luki2
Büros bei Fraport durchsucht
Büros bei Fraport durchsucht­

Frankfurt/­Main (dpa) - Die Staatsanwa­ltschaft Frankfurt hat bei der Flughafeng­esellschaf­t Fraport AG Büroräume durchsucht­. Wie Fraport mitteilte,­ suchten die Ermittler Beweisstüc­ke wegen der verlustrei­chen Beteiligun­g an einem Terminal-P­rojekt in Manila auf den Philippine­n. Gegen Beschäftig­te werde allerdings­ nicht ermittelt,­ betonte Fraport-Sp­recher Klaus Busch.



© WELT.de  (Tick­er)  

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