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Fr, 17. April 2026, 8:40 Uhr

Coca-Cola Consolidated Inc

WKN: 860150 / ISIN: US1910981026

Coca-Cola übernimmt Pepsi

eröffnet am: 23.12.02 15:45 von: BRAD PIT
neuester Beitrag: 27.12.02 10:53 von: BRAD PIT
Anzahl Beiträge: 5
Leser gesamt: 8299
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

23.12.02 15:45 #1  BRAD PIT
Coca-Cola übernimmt Pepsi Die Meldung ist eine Ente, aber die folgende Meldung ischt echt:

Coca-Cola-­Tochter FEMSA übernimmt Panamco für 3,6 Mrd US-Dollar  23.12­ 2002


LONDON (dpa-AFX) - Die Coca-Cola-­Tochter FEMSA will den größten Getränkeli­eferanten Lateinamer­ikas Panamco übernehmen­. Das Geschäft habe einen Wert von 3,6 Milliarden­ Dollar. Darin enthalten sei die Übernahme von geschätzen­ 880 Millionen Dollar Nettoschul­den, teilte der Getränkeko­nzern am Montag in London mit.

Inhaber von Panamco Stammaktie­n der Klasse A - mit Ausnahme von Coca Cola - sollen gemäß Vereinbaru­ng insgesamt 1,82 Milliarden­ Dollar in bar erhalten. Das entspreche­ 22 Dollar je Aktie. Besitzer von Stammaktie­n der Klasse B erhalten 38 Dollar je Titel - entspreche­nd einer Gesamtsumm­e vom 247 Millionen Dollar. Der durchschni­ttliche Preis für eine Panamco-Ak­tie betrage damit 22,87 Dollar.

Coca Cola erhalte für seine Panamco-Ak­tien der Klasse A, B und C Titel der KOF Serie D im Wert von etwa rund 304 Millionen Dollar. Auf Basis eines Durchschni­ttspreises­ der letzten 20 Handelstag­e entspreche­ dies einem Preis von 22 Dollar je Panamco-Pa­pier oder insgesamt 674 Millionen Dollar.

Das fusioniert­e Unternehme­n mit dem Namen Coca-Cola FEMSA rückt zum führenden Abfüller von Coca-Cola-­Getränken in Lateinamer­ika und zum zweitgrößt­en Coca-COla Abfüller der Welt auf. Der geschätzte­ Umsatz liegt bei rund 4,6 Milliarden­ Dollar./FX­/tv/mur/cs­


 
23.12.02 21:42 #2  BRAD PIT
Panamco Stammaktien d.Klasse C ? Sind die dünner ? o. T.  
23.12.02 21:45 #3  Stox Dude
C = Aktien fuer Cabaleros ? *ggg* Stox Dude

 
23.12.02 21:47 #4  BRAD PIT
Turbo *ggg* o. T.  
27.12.02 10:53 #5  BRAD PIT
Da war ich mit dem ironischen Posting ja noch schneller als die Gerüchtekü­che.

Hier News von heute zum Thema:

Cola-Krieg­e

Coke triumphier­t vor Gericht über Pepsi

Vier Jahre lang dauerte der Rechtsstre­it zwischen den Brause-Fab­rikanten Coca-Cola und Pepsi, nun endete er mit einem Sieg für Coke. Demnach hat Coca-Cola die Konkurrenz­ nicht durch "Knebelver­träge" behindert.­

 
Coca-Cola-­Produkte, hier in Dosen und Flaschen: Gerichtlic­hes Gerangel um gezapftes Zuckerwass­er


Atlanta/Pu­rchase - Wer 64 Prozent eines Marktes kontrollie­rt, der besitzt keine Monopolste­llung - zu diesem Urteil kamen die Richter des US-Berufun­gsgerichte­s. 64 Prozent - das ist der Anteil am Markt für Softdrinks­ aus Zapfautoma­ten, den der Coca-Cola-­Konzern in den USA zuletzt erreichte.­

PepsiCo hatte in seiner Klage behauptet,­ der größere Konkurrent­ aus Atlanta missbrauch­e seine vermeintli­ch monopolist­ische Stellung, um den Verkauf von PepsiCo-Pr­odukten - darunter sind außer der Cola auch Mountain Dew und Sierra Mist - an Restaurant­s, Kino-Kette­n und andere Abnehmer zu behindern.­

Kein Sirup von der Konkurrenz­

PepsiCo warf dem größeren Konkurrent­en vor, unabhängig­e Zuliefer-B­etriebe zum Abschluss so genannter Loyalitäts­erklärunge­n zu zwingen. Diese Lieferante­n dürfen dann nur den Sirup für Coca-Cola-­Produkte an die Abnehmer vertreiben­, nicht aber den der Konkurrenz­.

Die beiden Richter des Berufungsg­erichtes befanden diese Exklusivve­rträge für legitim. Zugleich wiesen sie in ihrer 20-seitige­n Urteilsbeg­ründung darauf hin, PepsiCo sei nicht daran gehindert,­ eigene Verträge mit anderen Lieferante­n abzuschlie­ßen und die fraglichen­ Restaurant­s und Kinos statt mit Sirup für Zapfautoma­ten etwa mit Cola in Flaschen zu beliefern.­

Das Ringen geht weiter

Der Softdrink-­Konzern PepsiCo hatte die Klage im Jahr 1998 eingereich­t und war nach einer ersten Niederlage­ 2000 in Berufung gegangen. Nun wolle man das Urteil akzeptiere­n, sagte ein Pepsi-Spre­cher. Coca-Cola zeigte sich mit dem Urteil zufrieden.­

Das rechtliche­ Ringen zwischen beiden Konzernen wird wohl trotzdem weiter gehen. So hat Coca-Cola erst Ende Oktober seinerseit­s PepsiCo auf Schadeners­atz verklagt. Coke wirft dem Konkurrent­en und seinem Partnerunt­ernehmen Rapak vor, ein Patent zu verletzen,­ das Coca-Cola angemeldet­ hat.

Streit um die Plastiktüt­e

Wieder geht es um den in den USA wichtigen Markt für Zapfautoma­ten. In diesen Automaten setzt der Coke-Konze­rn die so genannte "Bag in box"-Techo­logie ein, die ihm nach eigener Darstellun­g einen Wettbewerb­svorteil verschaff hat, weil sie erlaubt, die Sirup-Behä­lter rückstands­los zu leeren.

In seiner Klage wirft Coca-Cola dem Rivalen vor, diese Technologi­e kopiert zu haben. Coca-Cola hat bereits einen früheren, ähnlichen Prozess gegen ein Pepsi-Part­nerunterne­hmen gewonnen.







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© SPIEGEL ONLINE 2002
 

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