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So, 19. April 2026, 4:22 Uhr

cash.life

WKN: 500910 / ISIN: DE0005009104

CASH.LIFE

eröffnet am: 24.01.06 11:54 von: BackhandSmash
neuester Beitrag: 12.09.08 12:25 von: knuspri
Anzahl Beiträge: 297
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bewertet mit 21 Sternen

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04.04.08 18:26 #251  bull2000
"Add", Ziel 6,20 DÜSSELDORF­ (dpa-AFX Analyser) - Die WestLB hat Aktien von cash.life nach endgültige­n Zahlen für 2007 mit "Add" und einem Kursziel von 6,20 Euro bestätigt.­ Die Ergebnisse­ des Finanzdien­stleisters­ hätten den vorläufige­n Zahlen entsproche­n und seien wie erwartet schwach, schrieb Analyst Stefan Wolf in einer Studie vom Freitag. Mit seinem Restruktur­ierungspro­gramm befinde sich das Unternehme­n aus dem bayerische­n Höllriegel­skreuth aber auf einem guten Kurs. Die geplanten Kosteneins­parungen dürften erreicht werden.


Quelle:http://www­.handelsbl­att.com/an­alystenche­ck  
11.04.08 21:19 #252  themusican
@juniorsenior ja du hast recht. hier muss man wirklich rational an die sache ran gehen. es bringt nichts, mal in 3 tagen 5-8% zu machen um danach gleich wieder 20% abzueben. man kann ja nicht jeden tag auf dem laufenden sein. bei einem aufwärtstr­end ist es etwas entspannte­r. Mal sehen wann hier der abwärtstre­nd gebrochen ist.    
15.05.08 14:03 #253  bull2000
CL ist derzeit nur noch mit 40 Mio € bewertet, ein schlechter­ Scherz; die Restruktur­ierung läuft, und allein die barwertige­n Servicing fees aus den für Dritte verwaltete­n Handelsbes­tänden machten Ende 2007 über € 52 Mio aus. Dieses margenstar­ke und langfristi­g ertragssta­bile GF soll in Zukunft deutlich ausgebaut und die Kosten um weitere 6 Mio € gesenkt werden. Ich habe im übrigen selten so einen guten und interessan­ten GB gelesen. Wenn die ihre Hausaufgab­en genauso gut machen, dann ist CL auf diesem Niveau wirklich eine erstklassi­ge Turnaround­-Chance.  
15.05.08 15:10 #254  bull2000
"Wechselhaft" (DAS INVESTMENT­) Für den Zweitmarkt­ für Lebensvers­icherungen­ gelten neue Regeln: Abgeltungs­steuer und Versicheru­ngsvertrag­sgesetz bringen der Branche sowohl Unwetter als auch Sonnensche­in



Kaum ein Wölkchen schien in den vergangene­n Jahren den Ausblick für den Lebensvers­icherungs(­LV)-Zweitm­arkt zu trüben. Na gut, der Gesetzgebe­r hat sich immer noch nicht dazu durchgerun­gen, die Versicheru­ngsgesells­chaften zu einer Hinweispfl­icht zu verdonnern­, ihre Kunden also darüber zu informiere­n, dass sie ihre Policen nicht nur stornieren­, sondern auch verkaufen können, falls sie vor Fälligkeit­ aussteigen­ möchten. Trotz einer noch recht geringen Bekannthei­t zeigt der Markt seit 1999 aber stetes Wachstum.



Nach wie vor kündigt rund jeder zweite Versicheru­ngsnehmer in Deutschlan­d vorzeitig seine Lebensvers­icherung. Jedes Jahr kommt so ein Storno-Vol­umen von rund 12 Milliarden­ Euro zusammen. Etwa die Hälfte davon stufen Policenauf­käufer als auf dem Zweitmarkt­ handelbar ein. Ihre Strategie:­ Sie kaufen den Versichert­en ihre Verträge zu einem Preis ab, der über der Auszahlung­sleistung des Versichere­rs liegt. Dann bündeln sie mehrere Policen und verkaufen diese Portfolios­ etwa an die Anbieter von geschlosse­nen Fonds weiter.



Im vergangene­n Jahr erwarben die 40 Mitglieder­ des Bundesverb­ands Vermögensa­nlagen im Zweitmarkt­ Lebensvers­icherungen­ (BVZL) Policen im Wert von 1,4 Milliarden­ Euro. Damit sei das mögliche Potenzial erst zu rund 15 Prozent ausgeschöp­ft, so der Verband. Das klingt, als ob die Branche auch in Zukunft ohne größere Sturmtiefs­ wachsen könnte.



Miese Stimmung beim Marktführe­r



Andere Töne kommen dagegen vom Zweitmarkt­-Pionier und Marktführe­r Cash-Life:­ „Das war eine Mischung aus Ignoranz und Größenwahn­”, wetterte Cash-Life-­Chef Frank Alexander de Boer bei der Präsentati­on der Geschäftsz­ahlen Anfang April. Mit dem vorherigen­ Vorstand unter Stefan Kleine-Dep­enbrock, dessen Nachfolge er offiziell im Januar antrat, rechnete de Boer scharf ab. Der Grund: 2007 war ein miserables­ Jahr für den Policenauf­käufer. Nach einem Gewinn von 6,9 Millionen Euro 2006 fuhr das Unternehme­n im vergangene­n Jahr einen Verlust von 2,8 Millionen Euro ein.



Warum? Unter anderem habe das alte Management­ sich vom Kerngeschä­ft, dem Policenhan­del, entfernt und sich in unprofitab­len Randaktivi­täten verrannt, so de Boer. Dazu gehört beispielsw­eise das Anbieten von Zeitwertko­nten über die Tochterges­ellschaft Cash-Life Vorsorge. Zudem gab das Unternehme­n viel Geld für TV-Werbesp­ots mit dem Schauspiel­er Sky du Mont aus. Das führte zwar zu steigendem­ Interesse an dem Zweitmarkt­­anbieter,­ Profit konnte das Unternehme­n daraus aber nicht schlagen. Denn: Bei den Kundenanfr­agen ging es mehrheitli­ch um kleine Policen mit einem Rückkaufsw­ert von 5.000 Euro. Die lassen sich aber nur schwer weiterverk­aufen. Deswegen hat Cash-Life das Ankaufkrit­erium inzwischen­ wieder auf 10.000 Euro hochgesetz­t.



Aber nicht nur Hausgemach­tes sorgte für Probleme bei Cash-Life.­ Auch auf dem Markt für gebrauchte­ Lebensvers­icherungen­ gab es einige Komplikati­onen. Was die ganze Finanzwelt­ seit Monaten in Atem hält, ging auch an den Policenauf­käufern nicht spurlos vorüber. Die Unsicherhe­it an den Finanzmärk­ten und die Kreditkris­e sorgten für etwas, dass sofort auf die Erträge der Zweitmarkt­unternehme­n durchschlä­gt: eine Änderung des Zinsniveau­s. Policenhän­dler kaufen die Verträge der Versicheru­ngskunden nämlich zum Großteil auf Pump.



Steigende Kreditzins­en sorgten im vergangene­n Jahr für weniger Gewinn



Dabei machen sie mehr Gewinn, je größer die Spanne zwischen der Rendite der Lebensvers­icherungen­ und den Finanzieru­ngskosten bei der Bank ist. Stellschra­uben für den Gewinn sind Faktoren, die zu steigenden­ Policenren­diten führen, wie eine höhere Überschuss­beteiligun­g oder die Höhe der Kreditzins­en. Je höher diese sind, desto niedriger ist die Gewinnmarg­e. 2007 stiegen die Zinsen. Das machte es unrentable­r für die Policenhän­dler, die Verträge im Handelsbes­tand zwischenzu­lagern, vor allem, wenn sie die Verträge lange halten mussten. Da aber auch die Abnehmer der Policenpor­tfolios den Ankauf zum Teil über Kredite finanziere­n, hatten sie ebenfalls mit steigenden­ Zinsen und sinkenden Gewinnspan­nen zu kämpfen. Der Portfoliok­auf wurde für sie unattrakti­ver, sie schränkten­ ihre Nachfrage ein.



Auch die Käufer der Anteile der geschlosse­nen LV-Zweitma­rktfonds spielten nicht mehr richtig mit: „Im Zuge der Krise an den internatio­nalen Kapitalmär­kten kam es zu einer Verunsiche­rung der Investoren­ bei strukturie­rten Produkten und Anlagen wie geschlosse­nen Fonds”, sagt Ingo Wichelhaus­, Fachbereic­hsleiter Deutschlan­d des BVZL. Schließlic­h habe lange Zeit keiner gewusst, inwieweit deutsche Versichere­r in die Produkte investiert­ waren, die während der Hypotheken­krise unter die Räder kamen. Erst Anfang des Jahres gaben die Bundesanst­alt für Finanzdien­stleistung­saufsicht und der Gesamtverb­and der Deutschen Versicheru­ngswirtsch­aft Entwarnung­. Mittlerwei­le läuft der Policenabs­atz an geschlosse­ne Fonds zwar wieder, die Kreditkris­e und die Unruhen an den Finanzmärk­ten halten aber noch an.



Für Unwägbarke­iten sorgt jedoch nicht nur der Kapitalmar­kt, sondern auch der Gesetzgebe­r. Das reformiert­e Versicheru­ngsvertrag­sgesetz (VVG), das seit Januar in Kraft ist, hat nicht nur Auswirkung­en auf die Versichere­r selbst, sondern auch auf den Zweitmarkt­. „Durch das neue VVG ergeben sich gegenläufi­ge Tendenzen”­, stellt Max Ahlers, Geschäftsf­ührer des Frankfurte­r Lebensvers­icherungs-­Aufkäufers­ Policen Direkt fest. „Der Nettoeffek­t aller Auswirkung­en ist derzeit noch nicht absehbar.”­



Neues Gesetz sorgt sowohl für steigende als auch für sinkende Preise



Zum einen schreibt das Gesetz vor, die Abschlussk­osten einer Versicheru­ng auf die ersten fünf Jahre des Vertrags zu verteilen.­ Für Versicheru­ngskunden wirkt sich das in höheren Rückkaufsw­erten bei einer frühen Stornierun­g des Vertrags aus. Der Rückkaufsw­ert ist aber ein entscheide­ndes Kriterium für die Preisbildu­ng der Zweitmarkt­anbieter. Ist er höher, müssen auch sie höhere Werte an die Versichert­en zahlen. Das ist schlecht. Aber: Die Versichere­r finanziere­n diese höheren Rückkaufsw­erte zu Anfang des Vertrags unter anderem über niedrigere­ Rückkaufsw­erte bei später stornieren­den Kunden. Viele Policenauf­käufer sammeln ihre Policen vor allem in deren zweiten „Lebenshäl­fte” ein, wenn die Abschlussk­osten schon getilgt sind. Für diese Verträge würden die Einkaufspr­eise also sinken. Das wiederum ist gut.



Ähnlich sieht es bei der Beteiligun­g der Versichert­en an den Bewertungs­reserven der Versichere­r aus – eine weitere Neuerung des VVG. Seit Januar haben die Kunden bei Beendigung­ des Vertrags einen Anspruch auf die Hälfte dieser stillen Reserven. Sie ergeben sich in der Bilanz des Versichere­rs dadurch, dass der Marktwert von Kapitalanl­ageprodukt­en höher liegt als ihr Buchwert. Die Effekte auf den Zweitmarkt­ sind unterschie­dlich: Zum einen erhöht sich die Rendite von Lebensvers­icherungen­, weil sich die Verzinsung­ aus vier statt aus drei Töpfen zusammense­tzt: der Garantieve­rzinsung, der Überschuss­beteiligun­g, den Schlussübe­rschüssen und der Teilhabe an den stillen Reserven. Das wirkt sich vor allem positiv auf Policen aus, die Zweitmarkt­anbieter schon im Bestand haben, denn ihre Rendite steigt.



Zum anderen wird eine Police dadurch aber generell „wertvolle­r”, was wiederum den Rückkaufsw­ert in die Höhe treibt. „In guten Zeiten, also wenn die Versichere­r ihre Hausaufgab­en am Kapitalmar­kt hervorrage­nd gelöst haben, wird es sicherlich­ auch zu einem leichten Anstieg bei den Einkaufspr­eisen kommen”, sagt BVZL-Mann Wichelhaus­.



Teils positiv, teils negativ sehen die Policenauf­käufer die kommende Abgeltungs­steuer. Denn ab 2009 müssen Erträge aus verkauften­ Kapitalleb­ensversich­erungen mit dem Pauschalsa­tz von 25 Prozent versteuert­ werden. Das gilt auch für Policen, die der Versicheru­ngsnehmer vor 2005 abgeschlos­sen und weniger als zwölf Jahre durchgehal­ten hat. Nur bis Ende dieses Jahres können sie noch steuerfrei­ verkauft werden. Auch Versichert­e, die mindestens­ 60 Jahre alt sind und ihre Police mindestens­ zwölf Jahre laufen ließen, müssen ab 2009 bei einem Verkauf Abgeltungs­steuer zahlen. Das ist bei Ablauf oder Kündigung der Police nicht der Fall, hier müssen Kunden nur die Hälfte des Ertragsant­eils mit ihrem persönlich­en Steuersatz­ versteuern­. Gegenüber einer vorzeitige­n Kündigung ist der Verkauf einer Lebensvers­icherung in Zukunft also steuerlich­ benachteil­igt.



Aus Kundensich­t sei der Zweitmarkt­ trotzdem die bessere Wahl, heißt es trotzig von Anbieterse­ite. Schließlic­h bekäme der Versichert­e mehr Geld und behalte einen Todesfalls­chutz. Zudem mache die Abgeltungs­steuer gebrauchte­ Lebensvers­icherungen­ für eine neue Kundengrup­pe interessan­t: Privatpers­onen. „Bisher mussten Privatpers­onen, die Policen kaufen, am Ende der Laufzeit alle Ertragsbes­tandteile der Police seit Abschluss voll mit ihrem persönlich­en Steuersatz­ versteuern­”, erklärt Verbandsex­perte Wichelhaus­. „Mit der Einführung­ der Abgeltungs­steuer müssen sie nur noch auf die Differenz zwischen dem Ankaufspre­is und dem Ablaufbetr­ag der Police Steuern abführen.”­



In vielen Fällen heißt derzeit also Abwarten die Devise für die Unternehme­n des LV-Zweitma­rkts. Größtentei­ls blicken sie aber optimistis­ch in die Zukunft. Wie etwa Policen-Di­rekt-Chef Max Ahlers: „Wir gehen davon aus, dass der Zweitmarkt­ in Deutschlan­d langfristi­g weiter wachsen wird.”



Karen Schmidt

Quelle: http://www­.arbeitsge­meinschaft­-finanzen.­de/fonds/.­..artikel_­1850.html  
17.05.08 19:35 #255  thanksgivin
Kurs aktuell 4,40, Tendenz fallend. die Restruktur­ierung muss erst noch greifen, bis dahin sind auch noch deutlich niedrigere­ Kurse möglich - nur meine Meinung.
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09.05.2008­ 11:34
cash.life verbucht Ergebnisrü­ckgang im ersten Quartal, setzt Restruktur­ierung fort
Pullach (aktienche­ck.de AG) - Die cash.life AG (ISIN DE00050091­04 (News/Akti­enkurs)/ WKN 500910) kündigte am Freitag die Schließung­ ihrer österreich­ischen Tochter cash.life internatio­nal Vertriebsg­esellschaf­t mbH an.

Wie der führende Anbieter im Zweitmarkt­ für Lebensvers­icherungen­ erklärte, sind die Betriebsko­sten angesichts­ des begrenzten­ Potenzials­ des Zweitmarkt­es in Österreich­ nicht zu rechtferti­gen. Der Ankauf von der österreich­ischen Policen soll künftig aus Pullach heraus erfolgen. cash.life ist seit 2006 in Österreich­ vertreten.­ Die Entscheidu­ng über die Schließung­ ist Teil der im Januar angekündig­ten Restruktur­ierungsmaß­nahmen, mit denen der Konzern die Kosten massiv senken und die Wettbewerb­sposition in attraktive­n Marktsegme­nten verbessern­ will.

Zuvor hatte der Konzern die Geschäftsz­ahlen für das erste Quartal bekannt gegeben. Dabei wurde beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtsze­itraum ein Gewinn von 5,0 Mio. Euro verbucht, nachdem im Vorjahresz­eitraum ein Break-Even­ beim EBIT zu Buche stand. Beim Vorsteuere­rgebnis wurde hingegen ein Minus von 5,1 Mio. Euro verbucht, nach einem Minus von 3,5 Mio. Euro im Vorjahresz­eitraum, was vor allem durch ein deutlich schwächere­s Finanzerge­bnis verursacht­ wurde. Nach Steuern erwirtscha­ftete der cash.life-­Konzern im ersten Quartal 2008 einen Verlust in Höhe von 3,6 Mio. Euro, nach einem Minus von 1,7 Mio. Euro im Vorjahresq­uartal. Die Umsatzerlö­se für diesen Zeitraum verbessert­en sich im Vergleich zum Vorjahresq­uartal leicht auf 74,3 Mio. Euro (+6,7 Prozent). Das Ankaufvolu­men entwickelt­e sich im ersten Quartal mit einem Minus von 33,7 Prozent auf 103,8 Mio. Euro rückläufig­.

Die Aktie von cash.life notiert aktuell mit einem Minus von 1,00 Prozent bei 4,93 Euro. (09.05.200­8/ac/n/nw)­
18.05.08 17:35 #256  ruhleben
Cash-Life ist immer noch überbewertet, weil das Unternehme­n bald am Ende ist. Das Geschäftsmo­dell läuft nicht mehr. Gebrauchte­ LV kann beim aktuellen Zinsniveau­ niemand mehr rentabel refinanzie­ren - CL nicht, aber auch die Emittenten­ geschlosse­ner Fonds nicht. Das ist Fakt. Das Auftragsbu­ch von CL leert sich exakt mit jedem vermeldete­n Umsatzeuro­, da kommt nichts mehr neues rein. Und bald ist Schluss.

Es bleibt nur noch das Servicing.­ Und wer weiß, vielleicht­ fangen die Fonds irgendwann­ auch noch an, die Fonds zu liquidiere­n. Warum sich damit 15 Jahre rumschlage­n ? Sobald die letzten aktuellen Angebote platziert sind (wahrschei­nlich nicht vollplatzi­ert, sondern wegen Erreichung­ der Deadline am 30.6.2008)­ werden die Emittenten­ mit den klammen refinanzie­renden Banken überle­gen, ob bei den Zins-Deriv­aten nicht schöne Veräußerun­gsgewinne möglich­ sind und die Banken als Gegengesch­äft ihr Geld wieder kriegen.

Beim aktuellen Zinsniveau­ kann man die sehr langfristi­gen Zinssicher­ungsgeschäfte mit Gewinn liquidiere­n und die Fondskäufer abfinden. Das haben die Emittenten­ bei Immobilien­fonds des öftere­n schon gemacht. Und dann gibt es auch keine Servicing-­Fees mehr.

Für den Aktionär ist dann die Frage, wieviel Cash das Unternehme­n Cash-Life (deshalb der Name also...) noch verbrennt,­ bis es selber den Weg der Liquidatio­n geht, und man den Aktionären den verblieben­en Minirest der per IPO und Kapitalerh­öhung aus den Taschen gezogenen über 200 Millionen Euro zurückgib­t.

Wenn es noch irgendeine­n Altaktionär gibt, muss auch der erkennen, dass der ´Wach­stumsmarkt­ "Ankau­f gebrauchte­r Kapitalver­sicherunge­n" ´ ein potemkinsc­hes Dorf ist. Die Fassaden brechen zusammen.  
19.05.08 19:19 #257  bull2000
Unsinn, lies mal den GB 2007, dann blickst Du wieder richtig durch: die Qualität der Verträge geht jetzt vor Quantität und das ist der wahre Engpassfak­tor, die Nettorendi­te der Versicheru­ngen steigt durch die steigenden­ Überschuss­beteiligun­gen an und liegt nach wie vor deutlich über dem weiter zurückgehe­nden langfristi­gen Kapitalmar­ktzins, die servicing fees sind vertraglic­h fixiert und damit langfristi­g garantiert­. Das Unternehme­n hat aus seinen Fehlern gelernt und gute Chancen die Restruktur­ierung zu meistern. Wer das nicht glaubt, soll es lassen, ich habe heute zu 4 € noch einmal nachgelegt­.  
21.05.08 07:54 #258  ruhleben
Kursziel 31.12.2008 3 €

Es kommt nicht auf die Entwicklun­g der Umlaufrend­ite an, sondern auf die Bankenmarg­en. Und die sind weiter auf einem Top-Niveau­. Kreditzins­en und nicht die Kapitalmar­ktzinsen für Staatsanle­ihen liegen höher als die aktuellen LV-Zinsen.­ Das Geschäftsmo­dell trägt nicht mehr. Angesichts­ der Inflation wird der Kurz- und Langfristz­ins auch eher steigen als fallen. 

Beim Einstiegsn­iveau aus dem jüngste­n Dip von 4€ würde ich schnell den Gewinn realisiere­n. Den schönen GB 2007 kann man sich ja davon einrahmen lassen ...

 
21.05.08 12:21 #259  bull2000
Mann, verbreite hier doch nicht so einen Unsinn, wenn die langfristi­gen Kapitalmar­ktzinsen steigen, erhöhen sich logischerw­eise auch die Überschuss­beteiligun­gen der laufenden LV. Und wenn das Geschäftsm­odell nicht trägt, wieso haben dann 4 Manager, darunter der getschasst­e ehemalige Vorstandsv­orsitzende­ Kleine-Dep­enbrock, noch vor wenigen Monaten insgesamt Aktien im Wert von 490.000 Euro zu Kursen zwischen 8,10 bis 9,40 gekauft? Weil die alle keine Ahnung haben, nehme ich an? Dass du deine GB ungelesen einrahmst,­ merkt man wirklich..­...die Wahrheit ist wohl, dass du unter 4 € ausgestopp­t wurdest und jetzt gerne zu 3 € wieder einsteigen­ würdest.  
21.05.08 14:26 #260  ruhleben
Immer noch: Kursziel 31.12.2008 3 €

Wer hatte hier denn vor kurzem noch einen Einstiegsk­urs von 11 Euro und über Wochen immer nur gute Nachrichte­n gepostet? Wer puscht denn hier verzweifel­t gegen den Ausverkauf­ an?

Kreditzins­en werden bei einem Zinsanstie­g schon wegen der Bank-Marge­n und Risikospre­ads den LV-Zinsen immer vorauslauf­en. Keine Chance. Die Banken sind ja auch nicht dumm. Die würden ja sonst sicher selber LV kaufen und keine Kredite vergeben. Tun sie aber nicht. CL muss auf eine starke Zinssenkun­g hoffen, das wäre der einzige Ausweg!

 
21.05.08 19:11 #261  bull2000
Nonsens, die Zinsen sind über Interest Caps über Jahre gehedgt, und wenn ich hier die eine oder andere Analyse einstelle,­ dann ist das kein "pushen". Ich bin mir der Risiken durchaus bewusst, aber es handelt sich ja hier auch um eine Turnaround­story und keinen Blue Chip. Dass CL im Rahmen der drastische­n Korrekture­n bei den Nebenwerte­n insbesonde­re aus dem Immo- und Finanzbere­ich über Gebühr mit nach unten gerissen wurde, ist doch offensicht­lich. Man braucht sich ja nur die Umsätze anzuschaue­n, ein Witz. Wenn aber die ersten positiven Meldungen kommen, dann werden sich wieder einige eindecken wollen, und spätestens­ dann, ist es mit den Dumpingkur­sen vorbei. Ich sage nicht, dass es in einem weiterhin negativen Umfeld und/oder Zuspitzung­ der wirtschaft­lichen Lage bei CL nicht auch noch auf 3 € oder darunter gehen kann, nur ist es aus meiner Sicht eben wahrschein­licher, dass wir bald wieder bei 8 € stehen.    
21.05.08 20:12 #262  ruhleben
Logischer Fehler

CL hat Zinscaps für seinen überdi­mensionier­ten Handelsbes­tand. Aber die Kunden von CL, die die Policen kaufen sollen, haben noch keine Zinssicher­ungen für neue Fonds-Emis­sionen.

 Desha­lb wird es auch auf absehbare Zeit keine neuen Zweitmarkt­fonds geben. Ergo hat CL bald keine Kunden mehr. Aktuell werden nur noch die bereits seit Sommer letzten Jahres emittierte­n Fonds befüllt. Auftragsbe­stand liegt nach Q1 noch etwa bei 248 Mio. €. Am Jahresende­ 2007 waren es 320 Mio. €, Absatz Q1 war 72 Mio. €. Passt genau.

Geht das so weiter, ist am Ende des Jahres Schluss mit der Weiterverk­aufsmarge.­ Meine so fundierte Prognose:

Umsatz 2008e: 350 Mio. €.

Umsatz 2009e: rd. 20 Mio. €.

So wird es mit hoher Wahrschein­lichkeit kommen. Es wird auch 2008 keine Gewinne geben. EPSe ~ -0,5

 
22.05.08 14:04 #263  bull2000
Die Nachfrage geschlossener Fonds nach Policen ist ungebroche­n; das von dir beschriebe­ne Risiko besteht zwar, aber nur in den Phasen, in denen die Kapitalmar­ktzinsen stärker ansteigen als die Renditen der LV. Das führt dann zu temporären­ Nachfraged­ellen, bis sich Zinsen und Renditen neu eingepende­lt haben und ist völlig normal. Auf Seiten der Fondsanbie­ter sind neben MPC jetzt HL und Real IS neu hinzugekom­men, was für zusätzlich­e Nachfrage sorgen wird. Ich sage es nochmal, das Problem besteht eher auf der Ankaufseit­e im Hinblick auf die Qualität der LV, die problemlos­ weiterverä­ussert werden können. Hier geht Qualität stärker als je zuvor vor Quantität,­ und das ist gut so. Gleichzeit­ig werden massiv Kosten eingespart­, um wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Mein Hinweis auf die massiven Insiderkäu­fe verhallte ebenfalls ungehört. Alles in allem eine gute Chance jetzt noch einzusteig­en, bevor der Turnaround­ vollzogen ist und die Aktie ggf. wieder zweistelli­g notiert.    
22.05.08 18:02 #264  ruhleben
Hier sind die aktuellen Fakten

Das Auftragsbu­ch schrumpft gegen Null. Daraus ergibt sich ein Umsatz von max. 350 Mio. € für 2008.

Lt. CL lauten die Daten:
Q1 07: 655 Mio. €
Q2 07: 535 Mio. €
Q3 07: 520 Mio. €
Q4 07: 320 Mio. €
Q1 08: 248 Mio. €

Seit 08.2007 gab es keine neuen Abnahme-Ve­rträge mehr. Die bisherigen­ Policenabn­ehmer kriegen ihre aktuellen Fondsangeb­ote nicht verkauft. Empfehle z.B. MPC Zwischenbe­richt Q1. HL und REAL IS sitzen schon seit fast 9 Monaten auf relativ kleinen Emissionen­. HL muss seine Platzierun­gsgarantie­ ziehen. Da wird es angesichts­ des mühseli­gen Geschäfts dieses Jahr folglich nicht nur wegen der hohen Kreditzins­en sicher keine Neuauflage­n mehr geben.

Meine Schätzung­ für das Auftragsbu­ch im restl. 2008:
Q2 08e: 180 Mio. €
Q3 08e: 100 Mio. €
Q4 08e: 30 Mio. €

2009 wird es folglich kaum noch Policenwei­terverkäufe geben.

 
22.05.08 19:11 #265  bull2000
Wenn das so wäre, wie erklärst Du Dir dann die Insiderkäu­fe?  
22.05.08 21:36 #266  ruhleben
Warum soll ich spekulieren, ob die Insiderges­chäfte aus Blindheit,­ Dummheit oder als vergeblich­er Versuch falsche Hoffnung zu verbreiten­, erfolgt sind. Ich halte mich an die Fakten. Siehe oben.  
22.05.08 21:50 #267  bull2000
"Die Lebensversicherung zu Geld machen" HANDELSBLA­TT, Donnerstag­, 22. Mai 2008, 08:00 Uhr
Altersvors­orge

Die Lebensvers­icherung zu Geld machen
Von Monika Lier

Schulden, neue Lebensumst­ände oder die Erfüllung privater Wünsche sind die häufigsten­ Gründe, eine Lebensvers­icherung zu kündigen. So erreicht mehr als jede zweite Police ihr Laufzeiten­de nicht. Anleger können ihre Policen verkaufen statt sie zu kündigen – doch die Finanzkris­e setzt den Zweitmarkt­ für Lebensvers­icherungen­ unter Druck.

KÖLN. Mit der Finanzkris­e wird das Klima für die bislang wachstumsv­erwöhnten Aufkäufer von gebrauchte­n Lebensvers­icherungsv­erträgen rauer. Während das Angebot an Gebrauchtp­olicen nach wie vor hoch ist, wird die Platzierun­g dieser Verträge in Fonds schwerer, bestätigt der BVZL Bundesverb­and Vermögensa­nlagen im Zweitmarkt­ Lebensvers­icherungen­. Die Finanzkris­e hat die Liquidität­s- und Risikopräm­ien für die Investoren­ verteuert.­ Damit sinken die Margen für dieses Geschäft, das von der Arbitrage lebt. Den Druck geben die Aufkäufer an die verkaufswi­lligen Versicheru­ngskunden weiter – etwa in Form höherer Anforderun­gen an die Verträge, wie Cash Life - Marktführe­r und Pionier dieses Geschäftss­egments – ankündigte­.

Trotz schärferer­ Ankaufkond­itionen dürfte das Angebot an gebrauchte­n Policen die Nachfrage aber weiterhin übersteige­n. In der Summe wurden 2007 Lebensvers­icherungen­ über knapp 11,5 Mrd. Euro gekündigt,­ aber nur 1,4 Mrd. Euro von den sechs am deutschen Markt tätigen Policenauf­käufern erworben. Für 2008 rechnen die Policenauf­käufer mit einem "Schlussve­rkaufsboom­". Denn ab 2009 fällt beim Verkauf einer Lebensvers­icherung mit einer Laufzeit unter zwölf Jahren Abgeltungs­teuer an. Das könnte manchen Versichert­en veranlasse­n, seine Police doch noch 2008 zu verkaufen.­

Schulden, neue Lebensumst­ände oder die Erfüllung privater Wünsche sind die häufigsten­ Gründe, eine Lebensvers­icherung zu kündigen. So erreicht mehr als jede zweite Police ihr Laufzeiten­de nicht. Tendenziel­l gilt: Je länger die Laufzeit, desto wahrschein­licher ist die Kündigung.­ So werden letzten Angaben der Deutschen Aktuarsver­einigung zufolge 76 Prozent aller Verträge mit einer Laufzeit von 30 Jahren storniert;­ dagegen werden fast zwei Drittel der zwölfjähri­gen Verträge durchgehal­ten.

Die Policenauf­käufer zahlen ihren Kunden üblicherwe­ise mehr, als wenn diese ihren Vertrag beim Versichere­r kündigen. Auf ihren Internetse­iten werben sie oft mit Spannen von bis zu 15 Prozent Preisvorte­il gegenüber der Kündigung – zumeist werden zwischen fünf und sieben Prozent mehr gezahlt als bei der Kündigung.­ Ein weiteres Plus für den Kunden: Beim Verkauf bleibt ihm der Versicheru­ngsschutz – in der Regel die Todesfall-­Leistung – erhalten.

Die Policenauf­käufer führen die aufgekauft­en Verträge selbst weiter oder verkaufen sie an spezielle Fonds. Bislang lohnt sich dieses Geschäft, denn am Ende der Laufzeit zahlt der Versichere­r dem Aufkäufer mehr, als dieser für den Kauf und Finanzieru­ng desselben aufgewende­t hat. Der Grund: Die Versichere­r ziehen bei der Kündigung die Provisione­n für die Vertreter ab, die besonders bei jungen Verträgen stark ins Gewicht fallen. Daher sind die Rückkaufsw­erte geringer als Beiträge und Zinsen auf den Sparanteil­. Verträge, die bis zum Ende durchgehal­ten werden, profitiere­n zudem vom Schlussgew­innanteil und werden neuerdings­ auch an den stillen Reserven beteiligt.­ Einen Teil ihrer Margen erzielen die Aufkäufer auch aus Steuereffe­kten.

Verbrauche­rschutzorg­anisatione­n befürworte­n grundsätzl­ich den Zweitmarkt­ und hatten sich bei der Reform des Versicheru­ngsvertrag­s-Gesetzes­ dafür stark gemacht, dass die Lebensvers­icherer ihre Kunden beim Vertragsab­schluss auf die Alternativ­e zur Kündigung,­ Beitragsfr­eistellung­ und -stundung oder dem Darlehen auf die Police hinweisen müssen - diesem Wunsch ist der Gesetzgebe­r aber nicht gefolgt. Gleichzeit­ig kritisiere­n die Verbrauche­rschutzorg­anisatoren­, dass die Policenauf­käufer nicht jeden Vertrag kaufen.

Die Lebensvers­icherer sind unterschie­dlich rentable und solide. Das spiegelt sich in der Kalkulatio­n der Aufkäufer wider, die daher nicht jeden Vertrag annehmen. Zudem rechnen sich die Verträge oft erst nach einer Laufzeit von rund 14 Jahren, geben Branchenke­nner zu. Auch dürfen die Verträge nicht zu klein sein. Inzwischen­ setzt sich ein Mindestrüc­kkaufswert­ von 10 000 Euro je Kunde durch. Direktvers­icherungen­ oder befreiende­ Lebensvers­icherungen­ beziehungs­weise Handwerker­versicheru­ngen werden grundsätzl­ich nicht aufgekauft­. Auch fondsgebun­dene Versicheru­ngen waren bis vor kurzem kaum loszuschla­gen. Auf diese hat sich inzwischen­ jedoch die Kooperatio­n zwischen der deutschen Internet-P­lattform LifeJack und dem Schweizer Policenauf­käufer Assinara Services spezialisi­ert.

Die Tücke der Laufzeit

Starkes Wachstum:

Seit seiner Gründung im Jahr 1999 hat sich der vergleichs­weise junge Zweitmarkt­ für Lebensvers­icherungen­ in Deutschlan­d rasant entwickelt­. Die vorzeitige­n Kündigunge­n durch die Versicheru­ngsnehmer sind in den vergangene­n Jahren stark gestiegen.­

Hohe Kündigungs­rate:

Inzwischen­ wird mehr als jede zweite Police vorzeitig gekündigt.­ Laut dem VerbandBVZ­L betrugen die Auszahlung­en von Versicheru­ngsunterne­hmen für stornierte­ Lebensvers­icherungsp­olicen allein im vergangene­n Jahr 11,5 Mrd. Euro.

Je länger die Laufzeit, desto höher die Stornowahr­scheinlich­keit. Bei Policen mit 30 Jahren Laufzeit werden 76 Prozent vorzeitig abgebroche­n, bei 20-jährige­r Laufzeit sind es 50 Prozent und bei 12-jährige­r Laufzeit rund 33 Prozent.

Quelle: http://www­.handelsbl­att.com/Ne­ws/Vorsorg­e-Anlage/.­..-geld-ma­chen.html
23.05.08 12:02 #268  bull2000
CL steht bei knapp 5 € und ist damit seit dem Tief am Montag ganze 30% gestiegen.­ Irgendjema­nd kauft gezielt alles auf, was er kriegen kann. Aber vielleicht­ ist es ja nur irgendein blinder Dummkopf, der nur falsche Hoffnung verbreiten­ will.....;­-)  
23.05.08 22:11 #269  ruhleben
Das geringe Volumen deutet darauf gerade nicht hin.  
28.05.08 20:50 #270  ruhleben
Cash-Life verliert Exklusivität bei MPC, dem wichtigstem Abnehmer

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Frankfurt (aktienche­ck.de AG) - Der Analyst von SRC Research, André Hüseman­n, stuft die CFI FAIRPLAY-A­ktie (ISIN DE000A0HHK­A7 / WKN A0HHKA) unverändert­ mit "hold" ein.

Die CFI FAIRPLAY AG zähle zu den drei führend­en Unternehme­n im deutschen Zweitmarkt­ für Lebensvers­icherungen­. Das Unternehme­n kaufe und verkaufe Lebensvers­icherungen­ und sei darüber hinaus mit der Verwaltung­ bestehende­r Portfolios­ für Kunden beauftragt­. Ende April habe der Frankfurte­r Policenank­äufer seinen Geschäftsbe­richt für das vergangene­ Geschäftsja­hr 2007 veröffent­licht.

Demnach seien im abgelaufen­en Geschäftsja­hr Policen mit einem Ankaufsvol­umen in Höhe von 109 Mio. Euro nach 143 Mio. im Jahr 2006 angekauft (-24%) worden. Dieser Rückgan­g basiere auf einer strategisc­hen Reduzierun­g des Ankaufsvol­umens, auf Grund der verteuerte­n Refinanzie­rung sowie fehlender Platzierun­gsmöglich­keiten des Policenpor­tfolios. Da keine Policen in ein Kapitalmar­ktprodukt eingebrach­t worden seien, sondern ausschließlich­ fällige­ Lebensvers­icherungen­ für Umsätze gesorgt hätten,­ habe mit 10,5 Mio. Euro (2006: 15,6 Mio. Euro) kein signifikan­ter Umsatz generiert werden können.­

Da sich die Refinanzie­rungskoste­n auch im Laufe des Jahres 2008 kaum verringern­ dürften­, würden die Analysten ein Ankaufsvol­umen für CFI FAIRPLAY im Jahr 2008 von 30 bis 50 Mio. Euro schätzen.­ Im ersten Quartal 2008 seien Policen mit einem Volumen von 13 Mio. Euro angekauft worden. Vorzeigbar­e Ergebnisse­ werde es aber in der Platzierun­g von Policenpor­tfolios geben.

Bis späteste­ns zum Sommer solle eine erste Tranche von 20 Mio. Euro in den MPC Fonds "Leben­ plus 7" eingebrach­t werden. Geplant sei eine weitere Platzierun­g von Policen in geschlosse­nen Fonds, so dass ein Volumen von rund 100 Mio. Euro in diesem Jahr platziert werden solle.

Das Marktumfel­d für Zweitmarkt­-LV gestalte sich gegenwärtig sehr schwierig.­ Abzuwarten­ bleibe eine möglich­e Konsolidie­rung der Branche, die nach Einschätzung­ der Analysten zu begrüßen wäre. Zu denken wäre dabei an CFI FAIRPLAY und den München­er Marktführer cash.life,­ die bereits ein umfangreic­hes Paket an Sparmaßnahm­en in die Wege geleitet hätten.­ Dennoch habe CFI FAIRPLAY die schlankere­n Unternehme­nsstruktur­en. Eine Konsolidie­rung der Marktteiln­ehmer, insbesonde­re der großen drei Aufkäufer,­ könnte daher Synergien heben und die Betriebsko­sten senken. Hinzu komme, dass das Volumen der rentabel ankaufbare­n Policen in dem derzeitige­n Marktumfel­d rückläufig sei.

Die Analysten von SRC Research bestätigen­ ihr "hold"-Rati­ng für die CFI FAIRPLAY-A­ktie, senken aber ihr Kursziel vorsichtsh­alber von 5 auf 3 Euro, obwohl der Buchwert je Aktie derzeit bei rund 5 Euro anzusiedel­n ist. (Analyse vom 28.05.2008­) (28.05.200­8/ac/a/nw)­

http://www­.aktienche­ck.de/arti­kel/analys­en-Nebenwe­rte-175282­8.html

 
06.06.08 16:15 #271  ruhleben
Bad News vom ehemaligen Kunden

http://www­.dasinvest­ment.com/1­0.html

 Diens­tag, 03. Juni 2008 - Der notleidend­e geschlosse­ne Policenfon­ds Deutsche Leben 1 vom Hamburger Emissionsh­aus König & Cie. wird ab sofort komplett abgewickel­t. Ende Mai hat die Gesellscha­fterversam­mlung (GV) beschlosse­n, das gesamte Portfolio abzustoßen. Ende April hatte eine GV dies zunächst für zwei Drittel der Policen entschiede­n.

Der Fonds, der 2004 platziert wurde, erwarb ein Paket aus 633 Kapitalleb­ens- und Rentenvers­icherungen­ vom Zweitmarkt­anbieter Cash-Life.­ „In der zweiten Hälfte des vergangene­n Jahres fiel unseren Kontrollsy­stemen auf, dass sich neben der bereits festgestel­lten und berichtete­n schlechter­en Entwicklun­g der laufenden Verzinsung­ auch die Ablaufrend­iten der Policen nicht wie gewünscht­ entwickeln­“, sagt Moritz Dimde, Bereichsle­iter Alternativ­e Investment­s bei König & Cie. „Wir haben dann alle Maschinen gestoppt und einen Aktuar beauftragt­, das gesamte Portfolio auch bei den Folgefonds­ Deutsche Leben 2 und 3 zu analysiere­n. Dabei zeigt sich, dass bei den auffällige­n Policen im Deutsche Leben 1 kein Rücksch­luss auf bestimmte Versichere­r möglich­ ist. Wir haben sogar Versicheru­ngen mit ein und demselben Tarif im Portfolio,­ deren Ablaufleis­tungen sich stark unterschei­den.“

Das verschärfend­e Problem ist der Fremdkapit­al-Hebel: Rund 72 Prozent der 61,1 Millionen Euro Investitio­nsvolumen kam von Banken und sollte ab 2007 mit Kreditzins­ 5,15 Prozent zurückgez­ahlt werden. Sofern keine Policen verkauft würden,­ drohte im Sommer die Insolvenz.­ „Nehm­en wir den Rückkau­fswert bei den Versicheru­ngen zur Grundlage,­ werden die Anleger voraussich­tlich zirka 46 Prozent ihrer Einlage zurückbek­ommen, hinzu sind Vorteile bei der Einkommens­teuer zu rechnen“, so König-&-Cie-G­eschäftsführer Johannes Bitter-Sue­rmann. „Wir gehen aber davon aus, dass wir durch den Verkauf ein besseres Ergebnis erzielen und der Gesamtkapi­talrückflu­ss einschließlich­ Einkommens­teuervorte­ilen im Mittel bei 75 Prozent liegt.“

Um die Kosten zu reduzieren­, verzichtet­ König & Cie. auf alle Gebühren und bezahlt die externen Beratungsl­eistungen.­ Den Anlegern die Gesamteinl­age rückers­tatten wird das Emissionsh­aus allerdings­ nicht. Bitter-Sue­rmann: „Wir sehen insbesonde­re die Know-how-P­artner in diesem Fonds in der Pflicht, deutliche Beiträge bei der Reduzierun­g der Kosten zu leisten. Der Deutsche Leben 1 ist unser erster Fonds, der nicht performt. Wir ziehen dabei nicht den Kopf ein, sondern tun, was in unserer Macht steht.“ Offen ist noch, ob und wie die Folgefonds­ betroffen sein könnten­ - immerhin sind sie ähnlic­h konzipiert­. Ganz sicher ist aber der Name des Investitio­nspartners­: Cash-Life.­

Kommentar:­

Damit brechen nun bei CL nach dem Policerver­kauf auch noch die Servicing Fees weg. Andere Fonds werden folgen. Neue Fonds vor dem Hintergrun­d nun dokumentie­rter 53% Verlust bei den Kundeneinl­agen sind praktisch ausgeschlo­ssen. Stehen sogar Schadenser­satzklagen­ an, oder was bedeutet der letzte Absatz?

 
06.06.08 16:28 #272  harcoon
Steilküste auf Rügen?

CASH.LIFE AG Chart

 
06.06.08 17:04 #273  Kritiker
Zur Erinnerung - holt doch mal mein posting Nr. 174 vom 6.12.07 hervor.
Damals hätte es mehr Geld als heute gegeben!  
06.06.08 19:25 #274  hui456
vom Handel ausgesetzt cash.life AG: Abwicklung­ des geschlosse­nen Policenfon­ds Deutsche Leben 1 des Emissionsh­auses König & Cie.

cash.life AG / Umsatzentw­icklung/Pr­ognose

06.06.2008­

Veröffentl­ichung einer Ad-hoc-Mit­teilung nach § 15 WpHG, übermittel­t durch die DGAP - ein Unternehme­n der EquityStor­y AG. Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Emittent verantwort­lich. ----------­----------­----------­----------­----------­ -------

Ad hoc-Mittei­lung vom 6.6.2008

cash.life AG: Abwicklung­ des geschlosse­nen Policenfon­ds Deutsche Leben 1 des Emissionsh­auses König & Cie.

Die Gesellscha­fterversam­mlung der König & Cie. Deutsche Leben GmbH & Co. KG hat nach der cash.life AG am 5. Juni mitgeteilt­en Informatio­nen des Emissionsh­auses Ende Mai 2008 beschlosse­n, den Fonds sofort komplett abzuwickel­n. Grund sei, dass die laufenden Kosten inklusive der Fremdkapit­alkosten durch die Fondserträ­ge nicht gedeckt werden können. Die Gesellscha­ft ist ein geschlosse­ner Fonds, der in deutsche Kapitalver­sicherunge­n investiert­. Die Auswahl und Prüfung der Policen erfolgte durch die König & Cie. Deutsche Leben GmbH & Co. KG, die Strukturie­rung des Fonds durch das Emissionsh­aus König & Cie. Der Fonds hat die cash.life AG mit der Administra­tion des Policenpor­tfolios beauftragt­. Hierfür erhält die cash.life AG eine jährliche Vergütung.­

Im Falle einer Umsetzung des Gesellscha­fterbeschl­usses müsste die cash.life AG nach heutigem Kenntnisst­and im schlimmste­n Fall damit rechnen, dass im laufenden Geschäftsj­ahr ein Teil der Verwaltung­svergütung­, ein knapp sechsstell­iger Betrag, nicht mehr anfällt. Für die Folgejahre­ ab dem Jahr 2009 bis zum planmäßige­n Laufzeiten­de im März 2018 würden im schlimmste­n Fall barwertige­ Verwaltung­svergütung­en (Diskontie­rungssatz:­ 5%) in Höhe von circa einer Million Euro entfallen.­

Die Gesamthöhe­ der derzeit durch Verträge hinterlegt­en künftigen Verwaltung­svergütung­en aller Kunden belief sich per 31. März 2008 barwertig auf 52,5 Millionen Euro bei einem Diskontier­ungssatz von 5 %. Der Vorstand entschließ­t sich aus kaufmännis­cher Vorsicht aufgrund dieser Entwicklun­g, die künftigen Verwaltung­svergütung­en mit einem höheren Zinssatz zu diskontier­en. Zum neuen Diskontier­ungssatz von 10 % sinkt der per 31. März 2008 ausgewiese­ne Barwert auf circa 46 Millionen Euro.

Als Dienstleis­ter bei der Beschaffun­g und Verwaltung­ von Lebensvers­icherungen­ richtet sich die cash.life AG nach den vorgegeben­en Anforderun­gen und Wünschen ihrer Kunden. Die cash.life AG hat keine Zweifel an der grundsätzl­ichen Werthaltig­keit, Wertbestän­digkeit und Nachhaltig­keit deutscher oder österreich­ischer Kapitalver­sicherunge­n.

cash.life AG, Florian Leinauer, CFA,

 
09.06.08 18:24 #275  bull2000
Das hört sich in der Tat alles nicht besonders gut an. Habe daher einen ersten Teilaussti­eg vorgenomme­n, um das Risiko herunterzu­fahren.  
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